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DE1061498B - Fuellen von Rissen in Beton und Mauerwerk - Google Patents

Fuellen von Rissen in Beton und Mauerwerk

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Publication number
DE1061498B
DE1061498B DEF13014A DEF0013014A DE1061498B DE 1061498 B DE1061498 B DE 1061498B DE F13014 A DEF13014 A DE F13014A DE F0013014 A DEF0013014 A DE F0013014A DE 1061498 B DE1061498 B DE 1061498B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
liquid
crack
funnel
concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF13014A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Abraham Forssell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1061498B publication Critical patent/DE1061498B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0203Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0203Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions
    • E04G23/0211Arrangements for filling cracks or cavities in building constructions using injection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Füllen von. Risseji in $eton und 1VIaueiwerk. Die Erfindung betrifft das Problem des Füllens von Rissen in Beton oder Mauerwerk, die häufig infolge von Schwund öder Bewegungen im Bauwerksgefüge auftreten. Dabei ist es wichtig; nicht nur die breiten und leicht erkennbateri Risse auszufüllen, sondern' auch die feinen und für das bloße Auge unsichtbaren Haarrisse. Die Erfiridüng besteht iii erster Linie darin, für diesen Zweck eine polymerisierbare Flüssigkeit zu verwenden, die bei zier Pölymerisatiön erhärtet. Bekannt ist die Aiiwendtirig einer solchen Flüssigkeit unter anderem zürn Tränken von Zement öder anderen Hörösen Stoffen sowie als Bestandteil eines Fugenkittes in Verbindung mit keramischen Platten. Es ist ferner ein Vorschlag bekanntgewörden, zum Ausbessern von schadhaften Betonböden oder Zementestrichen eine Mörtelmischung zu verwenden, die ein Kunsthätzbindemittel aus der Reihe der Vinylpolyrherisate enthält. Eine solche Mischung eignet sich 'schon deshalb nicht zuin Füllen von Rissen, insbesondere von' Haarrissen, weil sie nicht genügend dünnflüssig ist. Gemäß der Erfindung wird dagegen eine Flüssigkeit berwendet, die auch in feine Risse eindringt und in den Rissen erst polymerisiert wird und dabei erhärtet. Die hierfür in dünnflüssiger Form angewandten polymerisierbarenKuristharze weisen gegenüber den Kondensatiönsprödukten den Vorteil auf, daß sie beim Härten öder Abbinden kein Wasser öder irgendeinen anderen Stoff bilden, wodurch die Haftung an den Wänden der Risse verbessert wird.
  • Als Hauptbestandteil der gemäß der- Erfindung anzuwendenden Flüssigkeit eignet sich besonders gut ein in ein ungesättigtes Pölyesterhärz überführbarer Stoff, der leicht in dünnflüssiger Form erkälten Werden kann und die Eigenschaft aufweist, wenn er keine sonstigen Feststoffe enthält, in die feinsten Verzwei= gongen der Risse einzudringen. Einer solchen Flüssigkeit werden zweckmäßig kurz vor Verwendung ein Sättigungskatalysator und ein PolyinerisatiönsbeschleunIger zugesetzt. Je nach der Menge -dieser Bestandteile setzt nach längerer öder kürzerer Zeit die Koagulation und dann das Erhärten ein, so darß der Riß schließlich mit eine-in harten Stoff gefüllt ist.
  • Sind die zu füllende Risse zum Teil sehr weit, so kann man körnige Feststoffe in sie einbringen, und zwar entweder vor; während oder naeh dem Einfül= len der Flüssigkeit. Die Festteilchen setzen sich darin in den weiteren Teilen des Risses fest, während die Flüssigkeit zwischen ihnen hindurchläuft und in die feinen Haarrisse eindringt. Es ist auch möglich, in einen Riß, der teilweise finit pölymerisierbarer Flüssigkeit gefüllt ist, noch Zeiriehtbrei in bekannter Weise einzugießen: Die pölymerisierbäreii Kün'stharze sdllen ällerdirigs nicht so dünnflüssig sein, daß sie außer in die Risse auch in die Poren des Betons eindringen. Hierdurch würde nicht nur der Verbrauch an pölymerisierbaren Kunstharzen unwirtschaftlich höth; sondern man müßte auch damit rechnen, daß dadurch die Eigenurhaften des Betons in unerwünschter Weise geändert werden. Es empfiehlt sich daher, die Zusammensetzung der Flüssigkeit sö zu wählen, daß "sie unter ihrem eigenen Druck in Betonrisse von 0;01 mmWeite oder darunter eindringt, dabei aber nicht in nennenswertem Ausmaß in die Poren eines iri tragenden Bauteilen benutzten, verhältnismäßig zeinentärmenBetöhs, z. B. in Beton niii eifiter Würfelfestigkeit herab bis zu 100 kglcni2, eindringt.
  • Ein für die Zwecke der Erfindung besöriders geeignetes Beispiel stellt die Mischurig VÖh tinggesättigtem Polyesterharz mit einem in Pä-stenförrn vorliegen= dem Katalysator, der zu etwa 273 Gewichtsteilen aus Benzoylperöxyd und zu etwa 173 Gewichtsteil aus Dimethyl- oder Diätliylphthalät besteht, und einen- klei= neren oder größeren Menge eines Beschleunigers auf Styrolbasis dar. Versuche haben ergeben, däß eine derartige Mischung in so dünnflüssiger Form anfällt; däß sie auf Grund ihres Eigengewichb iii die Betonrisse einläuft; diese bis iri die feinsteil Verzweigririgeri ausfüllt; die oft erst daiiri sichtbar werden; weriii sie sich nach dem Eindringen der Flüssigkeit dtüikel vbn dem Untergrund abheben. In die Oberfläche eines zementarmen Betons üblicher Art mit einer Würfelfestigkeit bis herab zu 100 kg/cm2 dringt eine derartige Mischung jedoch nicht ein. Die Härtungszeit kann mit der Menge an Beschleuniger innerhalb eines Bereichs, der zwischen mehreren Tagen und einigen Minuten liegt, geregelt werden. Dies ermöglicht, die Härtungszeit so einzustellen, daß die zu polymerisierende Flüssigkeit je nach Bedarf schon beim Eindringen in den Riß oder -erst nach dessen Füllung koaguliert. Im letzteren Fall wird ein Eindringen der Flüssigkeit in die innersten Teile des Risses gewährleistet. _ .-- -Die Zeit bis zum Polymerisationsbeginn ist um so kürzer, je höher die Temperatur ist. Es ist daher vorteilhaft, wenn die zu pdlymerisierende Flüssigkeit während des FüllvorganZs _ in dem Riß eine höhere Temperatur aufweist als zuvor. Dies läßt sich durch Erwärmen des Betons-um-den Riß herum oder besser durch Abkühlen der Flüssigkeit in den Füllvorrichtungen und Aufbewahrungsbehältern, beispielsweise mit Wasser mit oder ohne Eis oder mit einer Kältemischung oder auf andere-.bekannte Weise verwirklichen.
  • Mündet der Riß in einer' waagerechten Oberfläche, dann kann die Flüssigkeit.unmittelbar in den Riß eingefüllt werden, gegebenen-fälls bis zum Überlaufen. Hierzu kann man einen `Trichter verwenden, wobei man die Trichtermündung-',äuf den Riß oder 'im Riß aufsetzt und andrückt. Eine-gute Dichtung zwischen Trichtermündung und Oberfläche des Bauteils kann man dadurch erzielen, daß-man die Trichtermündung schalenförmig mit scharfem Rand ausführt, so daß man diesen in die Oberfläche z. B. mit einigen Hammerschlägen eintreiben kann, nachdem man gegebenenfalls zuerst eine Rinne für diesen Rand in der Oberfläche hergestellt hat. Die gleiche Vorrichtung ist verwendbar bei geneigten oder senkrechten Flächen, auch bei waagerechten, nach unten gekehrtenFlächen, wenn ein Trichter mit eingeknicktem Trichterrohr benutzt wird. Man kann aber auch statt der schalenförmigen Trichtermündung eine Ringplatte und eine entsprechende Dichtung, z. B. aus- synthetischem Kautschuk, verwenden.
  • Die Trichtermündung kann von Hand oder mit einer Zwinge gegen die Bäuteiloberfläche gedrückt werden; dabei hängt die' Verwendung einer Zwinge davon ab, ob man diese auch befestigen kann. - An einer gewöhnlichen Fläche können ein oder mehrere Ankerbolzen verwendet werden, um die Trichter fest anzudrücken. An Stelle eines Trichters kann man auch ein Druckgefäß ähnlicher Art benutzen, wie es bei Farbspritzgeräten verwendet wird.
  • - Damit die inneren Teile des Risses von der Flüssigkeit gut ausgefüllt werden, ist es zweckmäßig, die Rißöffnung zu dichten,.: 8o eläß-das Innere des Risses ein Gefäß mit dichtem Boden und dichten Seiten bildet, in welchem die Flüssigkeit hochsteigen kann. An den oberen Teilen des -Risses sollte dabei ein Überlauf vorhanden sein, damit- man das Einfüllen einwandfrei überwachen --kann.- -Um die Rißöffnung schnell abzudichten; verstreicht-oder verspachtelt man sie mit einem Kunststoff;-,_beispielsweise, mit - einer Mischung aus Pofyesterharz -und Steinmehl, feinere Sand oder- Zement -od: ä:der mehreren solcher Zuschlagstoffe. _ , __-Undichtigkeiten--in-der Richtung oder ändere'Leckstellen für die-Flüssieket. -an- der Rißöffnung können dadurch behoben- vverd@en@ daB- man die auslaufende Flüssigkeit durch. örtligk 4üitggnfg` der-Leckstell.Q. zum Abbinden bringt, beispielsweise mit einer Flämme, einem heißen Eisenstabende oder in anderer bekannter Art. Ein solches beschleunigtes Abbinden läßt sich auch durch Befeuchten der Leckstelle mit einem für die Flüssigkeit geeigneten Beschleuniger, z. B. auf Styrolbasis, bewirken.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele einer Vorrichtung dargestellt, die sich mit Vorteil zur Aus -übung des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet.
  • Fig. 1 stellt einen lotrechten Schnitt und Fig.2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 einer ersten Ausführungsform dar; Fig.3 stellt einen lotrechten Mittelschnitt durch einen auszufüllenden Riß und Fig.4 einen hierzu im rechten Winkel liegenden Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 einer anderen Ausführungsform dar; Fig. 5 und 6 zeigen -eine andere Ausführung in Ansichten und teilweise als Schnitt bzw. als Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5.
  • Fig. 1 und 2 zeigen einen Trichter 1 für die in einen Riß zu füllende Flüssigkeit. Das Trichterrohr 2 ist in einer Ringscheibe 3 eingedichtet, die über dem Riß 4 in dem Betonbauteil 5 angebracht ist. Der vorstehende Rand 6 der Ringscheibe ist in die Oberfläche des Betons eingedrückt. Ein Keil ? liegt an zwischen der Leitung des Loches 8 und einem Bolzen 9, der in bekannter Weise am Keil abgeschrägt ist. Die Mutter 10 des Bolzens 9 liegt gegen eine U-förmig aufgeschnittene Unterlegscheibe 11 an. Diese ruht auf einem Blech 12 mit Löchern 13, durch welche die Muttern hindurchtreten können. Mit 14 ist eine Anliegefläche zwischen der Scheibe 3 und dem Blech bezeichnet, mit 15 die Oberfläche des Betonbauteils 5. Der Trichter 1 ist von einem äußeren Gefäß 16 umgeben, das mit kaltem Wasser, z. B. Quell- oder Eiswasser 17, gefüllt ist.
  • Fig. 3 und 4 zeigen einen Trichter 21, dessen Trichterrohr 22 abgeknickt ist und einen waagerechten Teil 23 besitzt, der in eine Ringscheibe 24 eingedichtet ist, deren Rand 25 über einem Riß in dem Betonbauteil 26 eingedrückt ist. Die obere Grenze des Risses wird durch die Linie 34 dargestellt; die Rißöffnung ist bei 35 verspachtelt, während bei 36 Öffnungen frei gelassen wurden, durch welche beim Füllen zunächst die Luft und dann die überschüssige Flüssigkeit entweichen kann. 27 stellt einen Ring mit Schnittflächen 28 dar, die zwischeneinander eine Öffnung bilden, die breiter als der Durchmesser des waagerechten Trichterrohrteils 23 ist. Zwischen der Scheibe 24 und dem Ring befindet sich eine Kugelfläche 29. - Der bewegliche Schenkel 31 einer mit zwei festen Schenkeln 30 versehenen Zwinge weist eine Schraube auf und ist entlang der Zwingenstangen 33 verstellbar, die an den_ festen Schenkeln befestigt ist. In der Anliegefläche zwischen diesen und dem Ring 27 kann eine starre oder bewegliche Verbindung vorgesehen sein. In dem Betonbauteil befindet sich ein Loch für den lotrechten Teil 22 des Trichterrohres.
  • In Fig. 5 und 6 ist ein geschlossenes Gefäß 41 für die in den-Riß zu füllende Flüssigkeit dargestellt. Das Gefäß ist mit- einer Verbindung 42 zum Anschluß eines Verdichters oder eines Druckluftbehälters versehen. _ Ein für die Flüssigkeit bestimmtes Rohr 43 besitzt. einen sich senkrecht nach oben erstreckenden Teil, der- in eine Ringscheibe 44 eingedichtet ist. Diese Scheibe-liegt mit ihrem Rand 46 gegen die Unterseite des @Betönbauteils 45 an. Dieser weist einen Riß 47 3gf; -derunter der Scheibe 44 offen, aller seitlich davon durch eine Verspachtelung 48 abgedichtet - ist. Durch die Scheibe 44 erstreckt sich ein Bolzen 49, der mit einer dichtenden Unterlegscheibe 505 dagegen anliegt und in dem Betonbauteil 45 befestigt ist.
  • Mit derartigen Vorrichtungen können Risse in Beton oder Mauerwerk mit einer dichten harten Masse gefüllt werden, ohne den Beton aufmeißeln oder in anderer Weise um die Rißöffnung herum zerstören zu müssen. Wo dies erwünscht ist, um das Eindringen der Füllflüssigkeit zu beschleunigen, kann selbstverständlich ein solches Aufmeißeln oder Bohren trotzdem vorgenommen werden.
  • Wenn die Rißöffnungen nur an lotrechten, überhängenden oder untenliegenden Flächen erreichbar sind, kann das Einfüllen gemäß Fig.3 oder 5 oder gemäß einer Kombination der beiden dargestellten Vorrichtungen erfolgen. Der Trichter 21 in Fig. 3 kann beispielsweise mit einem abgeknickten Trichterrohr 43 in Fig. 5 versehen sein, so daß das Eingießen auch an einer Unterfläche vorgenommen werden kann.
  • Risse großer Ausdehnung können abschnittweise mit laufend versetzter Einfüllstelle gefüllt werden, bei großer lotrechter Ausdehnung zweckmäßig stockwerkweise.
  • Besonders bei Konstruktionen im Freien, wo eine Rißbildung z. B. wegen Rostgefahr gefährlich sein kann, sind die durch das Verfahren gegebenen Möglichkeiten bedeutungsvoll.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anwendung einer polymerisierbaren Flüssigkeit, die bei der Polymerisation erhärtet, zumAusfüllen von Rissen in Beton oder Mauerwerk.
  2. 2. Gemäß Anspruch 1 anzuwendende Flüssigkeit, bestehend aus einem in ein ungesättigtes Polyesterharz überführbaren Stoff, einem Polymerisationsbeschleuniger und einem Sättigungskatalysator.
  3. 3. Flüssigkeit gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Katalysator eine Paste enthält, die aus einer Mischung von etwa 2/3 Gewichtsteilen Benzoylperoxyd und 1/3 Gewichtsteil Dimethyl- oder Diäthylphthalat besteht.
  4. 4. Verfahren zum Ausfüllen von Rissen in Beton oder Mauerwerk unter Anwendung einer polymerisierbaren Flüssigkeit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung eines Risses teilweise oder ganz, jedoch mit Ausnahme der Zufuhrstelle, für die polymerisierbare Flüssigkeit durch Anstreichen, Verstreichen oder Verspachteln zweckmäßig mit derselben Flüssigkeit abgedichtet wird, die für die Rißfüllung verwendet wird, wobei mineralische Füllstoffe mitverwendet werden können.
  5. 5. Verfahren zum Ausfüllen von Rissen in Beton oder Mauerwerk und Anwendung einer polymerisierbaren Flüssigkeit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der polymerisierbaren Flüssigkeit nach Einfüllen in den Riß erhöht wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Riß herauslaufende polymerisierbare Flüssigkeit durch örtliche Erwärmung oder durch Auftragen von Polymerisationsbeschleunigern an der Auslaufstelle polymerisiert wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Riß vor oder während des Einfüllens der polymerisierbaren Flüssigkeit, gegebenenfalls auch nach teilweisem Einfüllen derselben, Feststoffe eingebracht werden. B.
  8. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch einen zum Einfüllen der Flüssigkeit dienenden Trichter oder ein unter Druck stehendes geschlossenes Gefäß.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 unter Verwendung eines Trichters, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Trichters höher liegt als der Auslauf.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 unter Verwendung eines Trichters oder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter doppelwandig und zur Aufnahme eines Kühlmittels in dem Zwischenraum zwischen den Wänden ausgestattet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Neue Bauwelt, Heft 21/1951, S. 333; Chemisches Zentralblatt, 1952, S. 3091, Ref. A. ja rrijon; Arbeitsanweisung Nr. 11201 (betr. »Keranol-Kitt O«) der Firma Gewerkschaft Kerachemie, Siershahn/Ww.
DEF13014A 1952-10-20 1953-10-13 Fuellen von Rissen in Beton und Mauerwerk Pending DE1061498B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280540B (de) * 1961-06-14 1968-10-17 Vollmann & Hoellfritsch Verfahren zum Verbinden von durch Risse oder Arbeitsfugen getrennten Bauwerksteilen
FR2505899A1 (fr) * 1981-05-12 1982-11-19 Ngt Nova Gruendungstechnik Procede pour boucher des fissures ou des joints
DE19824667A1 (de) * 1998-06-03 1999-12-16 Edwin Eberle Verfahren zum Abdichten von Schadstellen in Wandungen von Baukörpern und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE19855570A1 (de) * 1998-12-02 2000-08-17 Stefan Heinz Fath Verfahren zum Abdichten schadhafter Bauwerke

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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