DE1061283B - Verfahren zum Bleichen von natuerlichen oder kuenstlichen Fasern oder Erzeugnissen hieraus - Google Patents
Verfahren zum Bleichen von natuerlichen oder kuenstlichen Fasern oder Erzeugnissen hierausInfo
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Description
© 909 577/402 7.59
Claims (1)
- 5 6Bleichbad Es sei noch bemerkt, daß der unterschiedliche GehaltNaClO2 40 g/l des Bleichbades und der Tränkungsflüssigkeit an Bleich-Verweilzeit 1 Sekunde mittel durch die vorherige Tränkung mit Säure und dasAbpressen bis Flottenaufnahme Abpressen bedingt ist und daß der Bleichmittelgehalt dervon 100 °/0 5 Tränkungsflüssigkeit verhältnismäßig klein ist, was eben-NaCl O2-Gehalt der 'VA '--■ falls einen Vorteil der Erfindung bildet.Tränkungsflüssigkeit ... etwa 8 g/lPatentansprüche:
Zweite WärmebehandlungDauer 10 Minuten 10 1 · Verfahren zum Bleichen von natürlichen ocTemperatur 130 bis 1400C künstlichen Fasern oder Erzeugnissenwelchem das mit dem Bleichmittel getränkte BleiGDgutNeutralisierung in einer Behandlungskammer unter WärmezufuhrNa2CO3 von pH = 11 behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dasmit Waschmittelzusatz 2 cms/l l5 gegebenenfalls mit Alkalilösungen gebeucfite oderentschlichtete Bleichgut zunächst in eoiein ange-TTT τ, „ ., ,,,,,., , säuerten Bad durchtränkt wird, bis die/äure in dasIII. BaumwoUe enthaltendes Mischgewebe Innere der Fasern emgedrungen ist, Xrauf abge-Erstes Bad preßt, in einem Chlorit oder Hypochlosit enthaltendenNatronlauge 1° Βέ - 20 zweiten Bad nur oberflächlich geträn-Bt und nach demAmmoniumpersulfat 2 g/l Abpressen weiterbehandelt wird.Netzmittel 3 g/l 2. Verfahren nach Anspruch /, dadurch gekenn-Badtemperatur 600C zeichnet, daß man Fasern, welche einer basischenVorbehandlung unterworfen warden, in einem Säure-Erste Wärmebehandlung 25 bad behandelt, dessen Säuregehalt größer ist als dieTemperatur 1300C zur Neutralisierung erforderliche Menge.Dauer 8 Minuten 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Säuren/. B. Ameisensäure oder Phos-Säurebad phorsäure bei Siedetemperatur verwendet werden.Ameisensäure von pH = 2,5 3° 4. Verfahren nacl/Anspruch 1, dadurch gekenn-Temperatur 80° C zeichnet, daß die oberflächliche Tränkung der FasernVerweilzeit 5 bis 10 Sekunden j, 1^* dem Bleichriüttel in einer wäßrigen LösungAbpressen bis Flottenaufnahme erfolgt, welche yChlorit oder Hypochlorit, vorzugs-von 80% weise je Liter S^bis 30 g, enthält.« ,_ 35 5. Verfahrennach Anspruch 1 und 2, dadurch geBleichbad kennzeichnet, daß das zu bleichende Gut nach seinem NaClO2 5 g/l v Durchgang durch das Säurebad auf etwa 70 % Flotten-Verweilzeit 1 Sekunde aufnahmeseines Trockengewichtes ausgedrückt wird.Abpressen bis Flottenaufnahme 6· V/erfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-von 80*/ 4° zeichafet, daß das zu bleichende Gut nach seinemChloritgehalt der ^—^ .- Duwihgang durch das Bleichbad auf 90 bis 100 °/0Tränkungsflüssigkeit... etwa 0,65 g/l " Fl/fttenaufnähme seines Trockengewichtes ausgedrucktZweite WärmebehandlungTemperatur 130 bis 14O0C *5 In Betracht gezogene Druckschriften:Dauer 10 Minuten Deutsche Patentschrift Nr. 843 392;französische Patentschrift Nr. 923 017;Neutralisierung Chemisches Zentralblatt, 1943, I, S. 113, Referat übermit Na2CO3 von pH = 11 die italienische Patentschrift Nr. 388 993.© 909 577/402 7.595 6Bleichbad Es sei noch bemerkt, daß der unterschiedliche GehaltNaClO2 40 g/l des Bleichbades und der Tränkungsflüssigkeit an Bleich-Verweilzeit 1 Sekunde mittel durch die vorherige Tränkung mit Säure und dasAbpressen bis Flottenaufnahme Abpressen bedingt ist und daß der Bleichmittelgehalt dervon 100 % 5 Tränkungsflüssigkeit verhältnismäßig klein ist, was eben-NaC102-Gehalt der falls einen Vorteil der Erfindung bildet.Tränkungsflüssigkeit etwa 8 g/lPatentANSPB och E:
Zweite WärmebehandlungDauer 10 Minuten 10 1 · Verfahren zum Bleichen von natürlichen oderTemperatur 130 bis 1400C künstlichen Fasern oder Erzeugnissen hieraus, beiwelchem das mit dem Bleichmittel getränkte BleichgutNeutralisierung in einer Behandlungskammer unter WärmezufuhrNa2CO3 von pH = 11 behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dasmit Waschmittelzusatz 2 cm3/l *5 gegebenenfalls mit Alkalilösungen gebeuchte oderentschlichtete Bleichgut zunächst in einem ange-TXT _ „ .,,,,,,., , säuertenBad durchtränkt wird, bis die Säure in dasIII. Baumwolle enthaltendes Mischgewebe iHnSTderlW' "eingedrungen ist, hierauf abge-Erstes Bad preßt, in einem ChIoHt gfor Hypochlorit enthaltendenNatronlauge 1° Be 20 -zweiten Badjqur oberflächlich getränkt und nach demAmmoniumpersulfat 2 g/l Abpressen weiterbehandelt wird.Netzmittel 3 g/l 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Badtemperatur 600C zeichnet, daß man Fasern, welche einer basischenVorbehandlung unterworfen wurden, in einem Säure-Erste Wärmebehandlung 25 bad behandelt, dessen Säuregehalt größer ist als dieTemperatur 1300C zur Neutralisierung erforderliche Menge.Dauer g j/[inuten 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Säuren z. B. Ameisensäure oder Phos-Säurebad phorsäure bei Siedetemperatur verwendet werden.Ajneisgnsause-rr-. von pH = 2,5 3« 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Temperatur 80° C ' zeichnet, daß die oberflächliche Tränkung der FasernVerweilzeit .................. 5 bis 10 Sekunden mit dem Bleichmittel in einer wäßrigen LösungAbpressen bis Flottenaufnahme erfolgt, welche Chlorit oder Hypochlorit, vorzugs-von 80°/ weise je Liter 5 bis 30 g, enthält.35 5. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch geBleichbad kennzeichnet, daß das zu bleichende Gut nach seinem Na Cl O2 5 g/l Durchgang durch das Säurebad auf etwa 70 % Flotten-Verweilzeit 1 Sekunde aufnahme seines Trockengewichtes ausgedrückt wird.Abpressen bis Flottenaufnahme 6· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-von gO 0/ 40 zeichnet, daß das zu bleichende Gut nach seinemChloritgehalt der Durchgang durch das Bleichbad auf 90 bis 100 °/0Tränkungsflüssigkeit ... etwa 0,65 g/l Flottenaufnahme seines Trockengewichtes ausgedrücktwird.
Zweite WärmebehandlungTemperatur 130 bis 1400C 45 In Betracht gezogene Druckschriften:Dauer 10 Minuten Deutsche Patentschrift Nr. 843 392;französische Patentschrift Nr. 923017;Neutralisierung Chemisches Zentralblatt, 1943, I, S. 113, Referat übermit Na2CO3 von pH = 11 die italienische Patentschrift Nr. 388 993.
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Patent Citations (2)
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