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DE1061186B - Membranpumpe - Google Patents

Membranpumpe

Info

Publication number
DE1061186B
DE1061186B DESCH23165A DESC023165A DE1061186B DE 1061186 B DE1061186 B DE 1061186B DE SCH23165 A DESCH23165 A DE SCH23165A DE SC023165 A DESC023165 A DE SC023165A DE 1061186 B DE1061186 B DE 1061186B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
pump
suction
piston
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH23165A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Schlecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH23165A priority Critical patent/DE1061186B/de
Publication of DE1061186B publication Critical patent/DE1061186B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/067Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membranpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Membranpumpe, insbesondere zur Förderung von dickflüssigen und chemisch oder mechanisch aggressiven Medien, wie Mörtel u. ä., bei welcher eine Membran auf an sich bekannte Weise durch einen Kolben und eine Zwischenflüssigkeit angetrieben wird und der Zulaufbehälter mit möglichst geringer Einfüllhöhe unter Vermeidung einer Saugleitung direkt über der Pumpe angeordnet ist.
  • Es sind viele Pumpen dieser Art bekannt, welche in der Regel vertikal arbeiten, d. h., das Fördergut strömt durch das untenliegende Saugventil an der Membran vorbei nach oben durch das Druckventil in die Förderleitung. Diese Pumpen haben den Nachteil, daß eine Saugleitung entlüftet werden muß und daß diese Saugleitung im Betrieb verhältnismäßig hohe Unterdrücke erzeugt infolge des zähen Fördergutes. Außerdem treten an dieser Stelle häufig Verstopfungen und Undichtigkeiten auf, welche zum Versagen der Pumpen führen.
  • Unter Vermeidung der Saugleitung wurden Membranpumpen bekannt, bei denen .der Zulauftrichter direkt über der Pumpe angeordnet wird. Hierbei wird das Fördergut mit verhältnismäßig geringem Druckverlust durch das Saugventil nach unten in die Pumpe gesaugt und durch das meist horizontal liegende Druckventil in die Förderleitung gedrückt.: Bei diesen Pumpen ist die Membran senkrecht angeordnet. Als Folge davon ergibt sich für das Saugventil und den Einfülltrichter eine große Bauhöhe, so daß diese Puin-. pen nicht mehr aus einem normalen kleinen Mörtelmischer beschickt werden müssen, sondern durch eine besondere Arbeitskraft von Hand beschickt werden.
  • Außerdem tritt bei diesen bekannten Membranpumpen der Nachteil auf, daß die Ventile in bezug auf die Membran zum Teil exzentrisch angeordnet sind, so daß die Membran bei dem Druckgefälle, welches beim Saugen bzw. Drücken entsteht und über die Flächenerstreckung der Membran zur Wirkung kommt, relativ stark beansprucht wird.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Membranpumpe zu schaffen, welche den Anforderungen der Bauwirtschaft hinsichtlich Betriebssicherheit, geringer Einfüllhöhe und Lebensdauer der Membran besser entspricht als die bekannten Membranpumpen.
  • Dieses Ziel wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß die Membran geneigt angeordnet wird und die Saug- bzw. Druckventile relativ nahe zur verlängerten Membranmittelachse angeordnet werden.
  • Eine solche Pumpe ist in der Abbildung dargestellt. Hier wird der Kolben durch ein Kurbeltriebwerk 4 in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Die Zwischenflüssigkeit 3, welche sich ohne --Lufteinschlüsse zwischen Kolben 2 und Membran 1 befindet; überträgt die Verdrängerarbeit des Kolbens 2 auf die an ihrem Außenrand eingespannte Membran 1. Diese ihrerseits erzeugt beim Rückwärtshub des Kolbens ein Vakuum im Förderraum 5, wodurch infolge des atmosphärischen Druckes das -zähflüssige Fördergut durch das Saugventil 6 in den. Pumpraum gedrückt bzw. gesaugt wird. Beim Vorwärtshub des Kolbens 2 wird. die Membran 1_-nach vorn gedrückt uüd schiebt somit das Fördergut durch das nunmehr -sich öffnende Druckventil 7 in die Druckförderleitung B.
  • Da wegen der erforderlichen Selbstentlüftung der Pumpe das Saugventil immer an der höchsten Stelle der Membran angeordnet werden muß, ist es leicht ersichtlich, daß durch die vorliegende schräge Anordnung der Membran eine bedeutende Erniedrigung der Pumpenbauhöhe erzielt wird. Die erfindungsgemäße Anordnung führt auch zwangläufig dazu, daß die beiden Ventile näher zur Membranmittelachse 13 rücken. Bei der in der Abbildung dargestellten Pumpe liegt das Saugventil ziemlich genau in der Mittelachse der Membran. Hierdurch wird erreicht, daß beim Saughub der Pumpe die Einströmung des Fördergutes zentrisch auf die Membran zu erfolgt. Die Membran liegt somit beim Saugen etwa in einer der Potentiallinien, welche zentrisch um das Saugventil verlaufen. Bekanntlich tritt beim Fließen sehr zäher Fördermedien mit hoher innerer Reibung ein großer innerer Druckverlust auf, welcher sich so auswirkt, daß die kreisförmig um die Quelle verlaufenden Potentiallinien verhältnismäßig eng beieinander liegen. Die Membran soll in diesem Fall möglichst in einer Potentiallinie bzw. Potentialfläche liegen. Ist dies nicht der Fall, d. h. schneidet die Membran einige Potentialflächen, so wird sie mit verschiedenem Druck über ihre Flächenerstreckung belastet und wird sich entsprechend ungünstig verformen und abnutzen. Bei der gezeichneten Pumpe ist bezüglich des Druckventils die Auslegung nicht so günstig wie bezüglich des Saugventils, d. h., beim Druckhub der Pumpe besteht in der Nähe des Druckventils, d. h. am unteren Teil der Membran, ein niederer Druck als am oberen Teil der Membran. Als Folge davon wird sich die Membran beim Saughub zunächst auf der unteren Hälfte nach vorn ausbauchen und erst allmählich, nachdem sie auf der Unterseite bereits gespannt ist, oben nachfolgen. Doch ergeben sich immer noch günstigere Verhältnisse als bei herkömmlichen Membranpumpen, wo die Ventile zum Teil direkt am Rand der Membran angebaut sind.
  • Bei diesen durch die vorliegende Erfindung überholten Pumpen war es beispielsweise erforderlich, daß zur Vermeidung der erwähnten unsymmetrischen Verformungen der Membran spezielle Membranabstützungen im Fördergutraum angeordnet werden mußten. Diese Membranabstützungen haben sich jedoch bei Förderung von Mörtel und ähnlichen Fördergütern, bei denen scharfkantige und abrasive Bestandteile mitgeführt werden, als unbrauchbar erwiesen, weil sich die Membran beim Anlegen an die Abstützungen hierdurch aufscheuerte.
  • Bei der vorliegenden Pumpe wurden normale Kugelventile ohne Federbelastung verwendet. Ein bedeutender Vorteil dieser Anordnung ist, daß die Pumpe hierdurch von selbst mit der Förderung aussetzt, sobald z. B. durch Leerpumpen des Saugtrichters Luft angesaugt wird. Durch die in den Pumpraum eintretende Luft wird das Saugventil 6 beim Druckhub der Membran nicht auf seinen Sitz zurückgeschoben, so daß die angesaugte Luft wieder zurück in den Saugtrichter geschoben wird. Die Pumpe fördert erst dann weiter, wenn der Saugtrichter erneut mit Fördergut beschickt wird.
  • Bei Förderung von scharfem Zementmörtel oder Feinbeton, welcher sich oft innerhalb des Pumpraumes entmischt und Ansätze bildet, ist es von Vorteil, das gesamte Pumpgehäuse mitsamt Saugtrichter mit wenigen Handgriffen nach vorn abklappen und reinigen zu können. Zu diesem Zweck kann z. B. auf der Unterseite des Gehäuses ein Gelenk 12 angeordnet werden, welches das Pumpgehäuse mit dem Gehäuse des Triebwerkes verbindet und um welches der vordere Teil nach Lösen weniger Schrauben 14 oder nach Lösen eines Schnellverschlusses nach vorn aufgeklappt werden kann. Hierdurch wird die gesamte Membran freigelegt und das Pumpeninnere zur Reinigung zugänglich.
  • Weiter ist es von Vorteil, das Gehäuse, welches das Druckventil 7 enthält, mittels Schnellverschlüssen am Pumpengehäuse zu befestigen. Durch Lösen dieser Verschlüsse wird das Druckventil und das Pumpeninnere 5 schnell zur Reinigung und Kontrolle zugänglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Membranpumpe, insbesondere mit Kugelventilen als Ventilkörper und einem über der Pumpe angeordneten Fülltrichter zur Förderung von dickflüssigen, aggressiven Fördermedien, insbesondere Mörtel und Feinbeton, bei der die Membran von einem liegend angeordneten, hin- und herbewegbaren Kolben über eine Zwischenflüssigkeit betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einen gegenüber dem Kolben (2) größeren Durchmesser aufweisende Membran (1) geneigt angeordnet ist, und zwar vorzugsweise unter einem Winkel von 45° gegenüber der Kolbenlängsachse, und daß das Saugventil (6) und das Druckventil (7) nahe der Membranmittelachse (13) angeordnet sind.
  2. 2. Membranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Freilegung der Membran (1) und des Förderraumes (5) das den Förderraum bildende Gehäuse zusammen mit dem Fülltrichter und den Saug- und Druckventilen um einen an der Unterseite der Membran angeordneten Drehpunkt nach Lösen weniger Schrauben (14) oder eines Schnellverschlusses aufgeklappt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 843 502, 675 448, 634 056, 597 946.
DESCH23165A 1957-11-27 1957-11-27 Membranpumpe Pending DE1061186B (de)

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DE1061186B true DE1061186B (de) 1959-07-09

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DESCH23165A Pending DE1061186B (de) 1957-11-27 1957-11-27 Membranpumpe

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DE (1) DE1061186B (de)

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