DE1853087U - Ventilblock fuer pendel-pumpen. - Google Patents
Ventilblock fuer pendel-pumpen.Info
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Description
- Ventilblock für Pendel-Pumpeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Ventilblock für eine Pendel-Pumpeinrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten und fliessfähigen Gemischen.
- Unter Pendel-Pumpeinrichtungen werden Fördereinrichtungen verstanden, die nach dem Prinzip der Kolbenpumpe arbeiten, bei denen jedoch zum Fördern des Gutes anstelle eines festen Kolbens ein pendelnder Flüssigkeitskolben verwendet wird. Die als Kolben dienende Hilfsflüssigkeit wird von einer ventillosen Kolbenpumpe üblicher Bauart in pendelnde Bewegung versetzt. Bei jedem Druckhub der Kolbenpumpe tritt die Hilfsflüssigkeit über eine verbindende Leitung in den Hubraum eines Ventilblockes ein und verdrängt das darin befindliche Fördergut durch das Druckventil des Blockes hindurch in die Förderleitung. Bei jedem Saughub der Kolbenpumpe fliesst die Hilfsflüssigkeit in die verbindende Leitung, die Pendelleitung, zurück, und das über das Saugventil des Ventilblockes nachströmende Fördergut füllt den Hubraum des Ventilblockes von neuem. Als Hilfsflüssigkeit werden vorzugsweise Stoffe verwendet, die sich gegenüber dem Fördergut neutral verhalten.
- Derartige Pendel-Pumpeinrichtungen werden in der chemischen Industrie zum Fördern aggressiver Stoffe benutzt oder auch zum Fördern von Stoffen verwendet, die gegen atmosphärische Einflüsse empfindlich sind.
- Diese Einrichtungen haben nämlich gegenüber den üblichen Kolbenpumpen den Vorzug, dass der zu fördernde Stoff nur durch den Ventilblock und nicht durch den Kolbenpumpenzylinder strömt. Der Ventilblock enthält ausser den Ventilen keine bewegten, insbesondere keine gleitenden Maschinenteile. Der relativ kleine Block kann billiger und einfacher aus hochwertigem Werkstoff hergestellt werden als eine vollständige Pumpe ; er ist auch leichter gegen die Atmosphäre abzudichten, weil keine bewegten Teile durch das Gehäuse hindurch geführt werden müssen, wie beispielsweise die Kolbenstange durch das Pumpengehäuse.
- Die zu solchen Einrichtungen bekannten Ventilblöcke weisen jedoch auch einen, erheblichen Nachteil auf, der in ihrer grossen Empfindlichkeit gegen Gaspolster zu sehen ist. Gasendes Fördergut setzt den Ventilblock und damit die ganze Fordereinrichtung bereits bei geringen Förderdrücken rasch ausser Funktion, weil das durch die Hilfsflüssig-
denklich, wenn die abgeleiteten Gase zur Uberschreitung der zulässigen Arbeitsplatzkonzentration führen können. Weiterhin besteht bei solchen Entlüftungseinrichtungen, die u einem selbstverständlichen Bestandteil der Ventilblöcke geworden sind, immer die Gefahr, dass auch Flüssigkeiten mit den Gasen abströmen. So können z. B. beim Fördern von Säuren Säurespritzer ins Freie gelangen und zu Personen-und Sachschäden führen.keit beim Druckhub komprimierte Gas beim Saughub expandiert und kein Fördergut in den Hubraum des Ventilblockes nachströmen lässt. , Es ist bekannt, diesen Nachteil zu steuern, indem Entlüftungseinrich- tungen angeordnet werden. Diese Massnahmen sind jedoch äusserst be- - Es wurde nun gefunden, dass diese Nachteile vermieden werden, wenn erfindungsgemäss der Hubraum des Ventilblocks so hoch über dem Aus-
tritt des Saugventils angeordnet ist, dass die Verbindung zwischen tet werden. Es können auch relativ zähe Stoffe, beispielsweise von Polykondensationsprozessen herrührende Schmelzen, ohne Anstände gefördert werden.dem Austritt des Saugventils und dem Unterteil des Hubraumes eine gleichmässige Steigung von wenigstens 5 % aufweist. ... Bei einer derartigen Anordnung kann selbst bei Förderdrücken von meh- reren 100 atü auf das Anbringen einer Entlüftungsvorrichtung verzich- - Bei der Auswahl der Hilfsflüssigkeit können auch Stoffe in Betracht gezogen werden, die sich mit dem Fördergut unter Gasbildung mischen, lösen bzw. mit diesem reagieren. Auf diese Weise können mit dem För-
z. B. die Vergrösserung der Bauhöhe und das Anbringen einer zusätzlichen Durchbohrung des Blockes, auch bei hochwertigen Ventilblock-Werkstoffen vertretbar.dervorgang auch andere Verfahrensschritte verbunden werden. Dabei muss allerdings die verbauchte Hilfsflüss-Lgkeit, z. B. durch Zudosieren in 4 die Pendelleitung oder in den Kolbenpumpenzylinder, ersetzt werden. Gegenüber diesen Vorteilen ist der fertigungstechnische Mehraufwand, - In der beigefügten Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführung im Schnitt dargestellt.
1 Der Hubraum 1 des Ventilblockes ist so hoch über dem Saugventil 2 an- -7- geordnet, dass die Verbindung 3 zwischen dem Austritt des Saugventils und dem Hubraum eine gleichmässige Steigung von etwa 20 Grad aufweist. Die Bohrung 4 verbindet mit der Pendelleitung, Bohrung 5 mit der Saug- 99 leitung und Bohrung 6 mit der Druckleitung der Fördereinrichtung. Das Druckventil ist. mit 8'bzeicht..,''-'".' :"-.'..'... p'1 Die Hilfsflüssigkeit, beispielsweis ! ß Queckailber, strömt beim Druck- hub der hier nicht gezeichneten Kolbenpumpe in den Hubraum 1 ein und ve drängt die darin befindliche Forderflüssigkeit über'das Druckventil 8 I. in die Druckleitung. Beim Saughub der Kolbenpumpe tritt das Quecksilber Saugventil 2 und die Verbindung 3 in den Hubraum 1 nach. Dabei etwa frei werdende Gase werden beim folgenden Druckhub durch das Druckentil 8 mit der Flüssigkeit weggefördert.in die Pendelleitung zurück, und Förderflüssigkeit strömt über das - Zur Herstellung der Verbindung 3 wird der Ventilblock in Richtung der Achse des Stopfens 10 durch den Hubraum 1 hindurch bis zum Saugventil 2 mit Gefälle zu diesem durchbohrt. Bei den Ventilblöcken herkömmli-
eher Bauart War der Hubraum tiefer angeordnet, so dass die Verlängerung der ansteigenden Bohrung 4 (für den Anschluss der Pendelleitung) auf den Kopf des Saugventils traf ; der Stopfen 10 und eine Bohrung sind dabei gespart. Dafür wurden die bereits beschriebenen Nachteile,I Pendel-Pumpeinrichtungen standen der-betrachtet über die gesamte Einrichtung-zweckmässigeren und vorteilhafteren Anordnung gemaß der Erfindung hemmend entgegen.'insbesondere die Notwendigkeit einer Entlüftung des Saugventils, in , Kauf genommen. Die Überschätzung gewisser fertigungstechnischer Vor- teile und das Festhalten am Herkömmlichen durch die Hersteller der - Der Vorteil des neuen Ventilblockes tritt besonders beim Fördern zäher von der Polykondensation herrührender Schmelzen gegen hohe Drücke in Erscheinung. Beispielsweise konnten derartige Schmelzen mit Pendel-Pumpeinrichtungen der herkömmlichen Art nicht gefördert werden. Nach Nach Einbau des Ventilblockes gemass der Erfindung gelang die Fordrung einwandfrei ; dabei konnte als Hilfsflüssigkeit Glykol verwendet werden, so dass mit dem fördervorgang bereits die Depolymerisation
eingeleitet werden konnte. DerTVerbrauch'an Hilfsflüssigkeit wurde durch zudosieren vor der Kolbenpumpe ersetzt.
Claims (1)
-
'Ventilblock für Pendel-Pumpeinrichtungen zum Fördern. von Plessigkeiten und zähen Gemischen, insbesondere Kunststoffscbmelzen, dadurch gkennzeichnet, dass der Hubraum (1) des Ventilblockes so hoch über dem Aus-(2) 'tritt des Saugventils (2) angeordnet ist, dass die Verbindung zwischenSc hutz ans p ru c h (+), den Austritt des Saugventils (2) und dem unteren Teil, des Hubraumes (1) eine gleichmässige Steigung von wenigstens 5 % aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27962U DE1853087U (de) | 1962-03-17 | 1962-03-17 | Ventilblock fuer pendel-pumpen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW27962U DE1853087U (de) | 1962-03-17 | 1962-03-17 | Ventilblock fuer pendel-pumpen. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1853087U true DE1853087U (de) | 1962-06-07 |
Family
ID=33015511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW27962U Expired DE1853087U (de) | 1962-03-17 | 1962-03-17 | Ventilblock fuer pendel-pumpen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1853087U (de) |
-
1962
- 1962-03-17 DE DEW27962U patent/DE1853087U/de not_active Expired
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