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DE1853087U - Ventilblock fuer pendel-pumpen. - Google Patents

Ventilblock fuer pendel-pumpen.

Info

Publication number
DE1853087U
DE1853087U DEW27962U DEW0027962U DE1853087U DE 1853087 U DE1853087 U DE 1853087U DE W27962 U DEW27962 U DE W27962U DE W0027962 U DEW0027962 U DE W0027962U DE 1853087 U DE1853087 U DE 1853087U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
valve block
valve
displacement
pumping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW27962U
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Walburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW27962U priority Critical patent/DE1853087U/de
Publication of DE1853087U publication Critical patent/DE1853087U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/02Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/02Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous
    • F04B15/023Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous supply of fluid to the pump by gravity through a hopper, e.g. without intake valve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ventilblock für Pendel-Pumpeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Ventilblock für eine Pendel-Pumpeinrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten und fliessfähigen Gemischen.
  • Unter Pendel-Pumpeinrichtungen werden Fördereinrichtungen verstanden, die nach dem Prinzip der Kolbenpumpe arbeiten, bei denen jedoch zum Fördern des Gutes anstelle eines festen Kolbens ein pendelnder Flüssigkeitskolben verwendet wird. Die als Kolben dienende Hilfsflüssigkeit wird von einer ventillosen Kolbenpumpe üblicher Bauart in pendelnde Bewegung versetzt. Bei jedem Druckhub der Kolbenpumpe tritt die Hilfsflüssigkeit über eine verbindende Leitung in den Hubraum eines Ventilblockes ein und verdrängt das darin befindliche Fördergut durch das Druckventil des Blockes hindurch in die Förderleitung. Bei jedem Saughub der Kolbenpumpe fliesst die Hilfsflüssigkeit in die verbindende Leitung, die Pendelleitung, zurück, und das über das Saugventil des Ventilblockes nachströmende Fördergut füllt den Hubraum des Ventilblockes von neuem. Als Hilfsflüssigkeit werden vorzugsweise Stoffe verwendet, die sich gegenüber dem Fördergut neutral verhalten.
  • Derartige Pendel-Pumpeinrichtungen werden in der chemischen Industrie zum Fördern aggressiver Stoffe benutzt oder auch zum Fördern von Stoffen verwendet, die gegen atmosphärische Einflüsse empfindlich sind.
  • Diese Einrichtungen haben nämlich gegenüber den üblichen Kolbenpumpen den Vorzug, dass der zu fördernde Stoff nur durch den Ventilblock und nicht durch den Kolbenpumpenzylinder strömt. Der Ventilblock enthält ausser den Ventilen keine bewegten, insbesondere keine gleitenden Maschinenteile. Der relativ kleine Block kann billiger und einfacher aus hochwertigem Werkstoff hergestellt werden als eine vollständige Pumpe ; er ist auch leichter gegen die Atmosphäre abzudichten, weil keine bewegten Teile durch das Gehäuse hindurch geführt werden müssen, wie beispielsweise die Kolbenstange durch das Pumpengehäuse.
  • Die zu solchen Einrichtungen bekannten Ventilblöcke weisen jedoch auch einen, erheblichen Nachteil auf, der in ihrer grossen Empfindlichkeit gegen Gaspolster zu sehen ist. Gasendes Fördergut setzt den Ventilblock und damit die ganze Fordereinrichtung bereits bei geringen Förderdrücken rasch ausser Funktion, weil das durch die Hilfsflüssig-
    keit beim Druckhub komprimierte Gas beim Saughub expandiert und kein
    Fördergut in den Hubraum des Ventilblockes nachströmen lässt.
    ,
    Es ist bekannt, diesen Nachteil zu steuern, indem Entlüftungseinrich-
    tungen angeordnet werden. Diese Massnahmen sind jedoch äusserst be-
    denklich, wenn die abgeleiteten Gase zur Uberschreitung der zulässigen Arbeitsplatzkonzentration führen können. Weiterhin besteht bei solchen Entlüftungseinrichtungen, die u einem selbstverständlichen Bestandteil der Ventilblöcke geworden sind, immer die Gefahr, dass auch Flüssigkeiten mit den Gasen abströmen. So können z. B. beim Fördern von Säuren Säurespritzer ins Freie gelangen und zu Personen-und Sachschäden führen.
  • Es wurde nun gefunden, dass diese Nachteile vermieden werden, wenn erfindungsgemäss der Hubraum des Ventilblocks so hoch über dem Aus-
    tritt des Saugventils angeordnet ist, dass die Verbindung zwischen
    dem Austritt des Saugventils und dem Unterteil des Hubraumes eine
    gleichmässige Steigung von wenigstens 5 % aufweist.
    ...
    Bei einer derartigen Anordnung kann selbst bei Förderdrücken von meh-
    reren 100 atü auf das Anbringen einer Entlüftungsvorrichtung verzich-
    tet werden. Es können auch relativ zähe Stoffe, beispielsweise von Polykondensationsprozessen herrührende Schmelzen, ohne Anstände gefördert werden.
  • Bei der Auswahl der Hilfsflüssigkeit können auch Stoffe in Betracht gezogen werden, die sich mit dem Fördergut unter Gasbildung mischen, lösen bzw. mit diesem reagieren. Auf diese Weise können mit dem För-
    dervorgang auch andere Verfahrensschritte verbunden werden. Dabei muss
    allerdings die verbauchte Hilfsflüss-Lgkeit, z. B. durch Zudosieren in
    4
    die Pendelleitung oder in den Kolbenpumpenzylinder, ersetzt werden.
    Gegenüber diesen Vorteilen ist der fertigungstechnische Mehraufwand,
    z. B. die Vergrösserung der Bauhöhe und das Anbringen einer zusätzlichen Durchbohrung des Blockes, auch bei hochwertigen Ventilblock-Werkstoffen vertretbar.
  • In der beigefügten Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführung im Schnitt dargestellt.
    1
    Der Hubraum 1 des Ventilblockes ist so hoch über dem Saugventil 2 an-
    -7-
    geordnet, dass die Verbindung 3 zwischen dem Austritt des Saugventils
    und dem Hubraum eine gleichmässige Steigung von etwa 20 Grad aufweist.
    Die Bohrung 4 verbindet mit der Pendelleitung, Bohrung 5 mit der Saug-
    99
    leitung und Bohrung 6 mit der Druckleitung der Fördereinrichtung.
    Das Druckventil ist. mit 8'bzeicht..,''-'".' :"-.'..'... p'1
    Die Hilfsflüssigkeit, beispielsweis ! ß Queckailber, strömt beim Druck-
    hub der hier nicht gezeichneten Kolbenpumpe in den Hubraum 1 ein und ve
    drängt die darin befindliche Forderflüssigkeit über'das Druckventil 8
    I.
    in die Druckleitung. Beim Saughub der Kolbenpumpe tritt das Quecksilber
    in die Pendelleitung zurück, und Förderflüssigkeit strömt über das
    Saugventil 2 und die Verbindung 3 in den Hubraum 1 nach. Dabei etwa frei werdende Gase werden beim folgenden Druckhub durch das Druckentil 8 mit der Flüssigkeit weggefördert.
  • Zur Herstellung der Verbindung 3 wird der Ventilblock in Richtung der Achse des Stopfens 10 durch den Hubraum 1 hindurch bis zum Saugventil 2 mit Gefälle zu diesem durchbohrt. Bei den Ventilblöcken herkömmli-
    I
    eher Bauart War der Hubraum tiefer angeordnet, so dass die Verlängerung der ansteigenden Bohrung 4 (für den Anschluss der Pendelleitung) auf den Kopf des Saugventils traf ; der Stopfen 10 und eine Bohrung sind dabei gespart. Dafür wurden die bereits beschriebenen Nachteile,
    'insbesondere die Notwendigkeit einer Entlüftung des Saugventils, in
    ,
    Kauf genommen. Die Überschätzung gewisser fertigungstechnischer Vor-
    teile und das Festhalten am Herkömmlichen durch die Hersteller der
    Pendel-Pumpeinrichtungen standen der-betrachtet über die gesamte Einrichtung-zweckmässigeren und vorteilhafteren Anordnung gemaß der Erfindung hemmend entgegen.
  • Der Vorteil des neuen Ventilblockes tritt besonders beim Fördern zäher von der Polykondensation herrührender Schmelzen gegen hohe Drücke in Erscheinung. Beispielsweise konnten derartige Schmelzen mit Pendel-Pumpeinrichtungen der herkömmlichen Art nicht gefördert werden. Nach Nach Einbau des Ventilblockes gemass der Erfindung gelang die Fordrung einwandfrei ; dabei konnte als Hilfsflüssigkeit Glykol verwendet werden, so dass mit dem fördervorgang bereits die Depolymerisation
    eingeleitet werden konnte. DerTVerbrauch'an Hilfsflüssigkeit wurde
    durch zudosieren vor der Kolbenpumpe ersetzt.

Claims (1)

  1. Sc hutz ans p ru c h
    'Ventilblock für Pendel-Pumpeinrichtungen zum Fördern. von Plessigkeiten und zähen Gemischen, insbesondere Kunststoffscbmelzen, dadurch gkennzeichnet, dass der Hubraum (1) des Ventilblockes so hoch über dem Aus-(2) 'tritt des Saugventils (2) angeordnet ist, dass die Verbindung zwischen (+), den Austritt des Saugventils (2) und dem unteren Teil, des Hubraumes
    (1) eine gleichmässige Steigung von wenigstens 5 % aufweist.
DEW27962U 1962-03-17 1962-03-17 Ventilblock fuer pendel-pumpen. Expired DE1853087U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW27962U DE1853087U (de) 1962-03-17 1962-03-17 Ventilblock fuer pendel-pumpen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW27962U DE1853087U (de) 1962-03-17 1962-03-17 Ventilblock fuer pendel-pumpen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1853087U true DE1853087U (de) 1962-06-07

Family

ID=33015511

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW27962U Expired DE1853087U (de) 1962-03-17 1962-03-17 Ventilblock fuer pendel-pumpen.

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DE (1) DE1853087U (de)

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