DE1059980B - Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern - Google Patents
Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen DipolstrahlernInfo
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Description
Von allen Teilen einer Funkanlage ist die Antenne derjenige Teil, der wegen seiner erheblichen und mit
der Wellenlänge in Zusammenhang stehenden räumlichen Ausmaße sich seiner Natur nach am wenigsten
für eine Verwendung innerhalb eines sehr breiten Frequenzbereiches eignet. Es müssen bekanntlich besondere
Kunstgriffe angewendet werden, um die Anpassung des Fußpunktwiderstandes an den Wellenwiderstand
der Antennenzuleitung bei zwei oder mehreren Frequenzen und in Annäherung auch in
einem gewissen Frequenzbereich aufrechtzuerhalten, weil bei den meisten Antennen sich der Fußpunktwiderstand
mit der Frequenz ganz erheblich ändert. Es gibt zwar viele bekannte Trans formations- und
Kompensationsschaltungen, welche die Aufgabe lösen, den mit der Frequenz veränderlichen komplexen
Fußpunktwiderstand einer Antenne innerhalb eines begrenzten Frequenzbereiches auf einen nahezu
konstanten reellen Widerstand zu transformieren, jedoch kommt man mit der Ausdehnung des nutzbaren
Frequenzbereiches im allgemeinen noch nicht weit genug, wenn man nur einen Strahler oder Kombinationen
von Strahlern gleicher Länge verwendet.
Es ist bereits bekannt, Antennenanordnungen mit mehreren verschieden langen Strahlern zu verwenden,
in denen die Strahler über derartig frequenzabhängige Koppelelemente mit der Antennenzuleitung verbunden
sind, daß bei höheren Frequenzen vorwiegend ein kürzerer Strahler und bei tieferen Frequenzen vorwiegend
ein längerer Strahler zur Wirkung kommt. Ferner ist es bekannt, in Antennenanordnungen mit
einem oder mehreren Strahlern einen Strahler elektrisch derartig zu unterteilen und die Trennstellen
durch derartig bestimmte Kombinationen von Blind- und Wirkwiderständen zu überbrücken, daß bei den
höheren Frequenzen praktisch nur die mit der Antennenzuleitung verbundenen Strahlerteile und bei
den tieferen Frequenzen außerdem die über eine in der erwähnten Weise überbrückte Trennstelle angeschlossenen
Strahlerteile wirksam werden. Obwohl sich auch mit solchen Antennenanordnungen mit
elektrisch unterteilten Strahlern bereits gute Breitbandwirkungen erzielen lassen, haben praktische Erfahrungen
doch ergeben, daß sich noch bessere Ergebnisse mit Anordnungen erzielen lassen, welche
zwei oder mehrere Strahler verschiedener Länge enthalten, wenn man diese Strahler in geeigneter Weise
elektrisch zusammenschaltet.
Bei der Verwendung derartiger Anordnungen mit mehreren jeweils nur in aneinandergrenzenden Teilbereichen
des ganzen Arbeitsfrequenzbereiches wirksamen Einzelstrahlern ergibt sich jedoch eine neue
Schwierigkeit, weil die Übergangsbereiche, in denen beide Strahler zweier aneinandergrenzend'er Teil-Antennenanordnung
für einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H., Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dr. Rudolf Becker, Berlin-Zehlendorf, ist als Erfinder genannt worden
bereiche endliche Ströme führen, ziemlich ausgedehnt sind. Es ist praktisch nicht möglich, Koppelelemente
aus Blindwiderständen so zu bemessen, daß bei einer Bereichgrenze ein sprunghaftes Absinken des einen
Strahlerstromes auf Null und ein ebenso sprunghaftes Ansteigen des anderen Strahler stromes auf seinen
Sollwert eintritt. In dem Ubergangsbereich sind daher notwendigerweise beide Strahler wirksam. Da die
Strahler sich nicht am gleichen Ort befinden können, sondern sogar wesentliche, im allgemeinen mit einer
Wellenlänge vergleichbare Entfernungen ihrer Teile voneinander aufweisen müssen, ist in diesen Bereichen
in einem beliebigen Fernpunkt eine resultierende Feldstärke vorhanden, welche sich aus der Zusammensetzung
der von den beiden Strahlern herrührenden Momentanwerte der Teilfeldstärken ergibt. Weil
dabei die verschiedenen Entfernungen von den beiden wirksamen Strahlern als Laufzeit- bzw. Phasenunterschiede
eingehen, ergibt sich in Abhängigkeit von der Frequenz das bekannte Muster von gegenseitigen
Auslöschungen und Verstärkungen und - die unerwünschte Aufspaltung des Richtdiagrammes der Antenne
mit der Bildung zahlreicher Nebenzipfel. Die praktische Folge dieser Erscheinungen besteht darin,
daß die Brauchbarkeit einer Antennenanordnung der zugrunde gelegten Art, also einer Anordnung mit
mehreren über frequenzabhängige Koppelelemente angeschlossenen Einzelstrahlern, hinsichtlich der
Breite des überdeckten Arbeitsfrequenzbereiches nicht durch Fehler der Widerstandsanpassung, sondern
durch Veränderungen des Richtdiagrammes einge-. schränkt wird.
909 558/319
Der Erfindung liegt 1Hijfcj Aiifgabe zugrunde, die bei einer solchen Antenne auftretenden Veränderungen
des Richtdiagrammes wesentlich zu vermindern und die Brauchbarkeit der Antenne über einen größeren
Frequenzbereich auszudehnen. Besonders ist es das Ziel der Erfindung, den Frequenzbereich brauchbarer
Widerstandsanpassung und den Frequenzbereich, in welchem ein gutes Richtdiagramm erhalten bleibt,
miteinander weitgehend in Übereinstimmung zu bringen.
In einer Antennenanordnung für einen breiten, vorzugsweise über zwei Oktaven hinausgehenden
Frequenzbereich, mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern, welche über derartig frequenzabhängige
Koppelelemente mit einem gemeinsamen Paar von Anschlußklemmen verbunden sind, daß bei
höheren Frequenzen vorwiegend ein kürzerer Strahler und bei tieferen Frequenzen vorwiegend ein längerer
Strahler zur Wirkung kommt, sind erfindungsgemäß die Strahler derartig angeordnet, daß die zugehörigen
Strahlungsursprünge wenigstens in Annäherung zusammenfallen. Unter dem Strahlungsursprung ist
hierbei der Raumpunkt zu verstehen, von dem die Strahlung eines Strahlers bei der Beobachtung in sehr
weit von der Antenne entfernten Orten auszugehen scheint. Aus großer Entfernung gesehen, erscheint der
Strahler in einem sehr kleinen Raumwinkel, so daß die ganze Strahlung als aus einem Punkt, dem Strahlungsursprung,
kommend angesehen werden kann. Eine gute Definition des Strahlungsursprunges ergibt
sich aus folgender Überlegung: Läßt man einen Strahler um eine durch den Strahlungsursprung
gehende, senkrecht zur Verbindungslinie dieses Raumpunktes mit einem fernen Beobachtungsort
stehende Achse rotieren, so bleibt die Weglänge zwischen dem Ursprung und dem Beobachtungsort
und damit die Laufzeit konstant. Infolgedessen ergeben sich am Beobachtungsort bei der Rotation des
Strahlers um die durch den Strahlungsursprung gehende Achse auch keine von der jeweiligen Lage des
Strahlers abhängige Phasenänderungen des Feldes, welche bei einer Rotation um jede andere Achse
durch Änderung der von der Welle zurückgelegten Wegstrecke und damit ihrer Laufzeit eintreten
müßten.
Sind entsprechend der Erfindung zwei oder mehrere gleichzeitig wirksame Strahler so angeordnet, daß
ihre Strahlungsursprünge zusammenfallen, so gilt diese Aussage über die Phasenunabhängigkeit vom
»Betrachtungsazimut« für beide bzw. alle Strahler gleichzeitig. Damit ist dann aber auch die Ursache
für die bei bekannten Anordnungen beobachtete Aufspaltung und Verzipfelung des Richtdiagrammes der
aus den Einzelstrahlern zusammengesetzten Antennenanordnung in den erwähnten Übergangs-Frequenzbereichen
ausgeschaltet, so daß sich innerhalb dieser Bereiche keine derartigen Störungen mehr ergeben
und der ganze Frequenzbereich, in welchem das gewünschte Richtdiagramm erhalten bleibt, erheblich
vergrößert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer Antennenanordnung nach der Erfindung sind die Strahler
im wesentlichen lineare Leiter oder sie besitzen wenigstens lineare Mittellinien. Dabei liegen die
Mittellinien der Arme jedes Strahlers kollinear zueinander. Ferner können die Strahlerarme wenigstens in
Annäherung so angeordnet sein, daß ihre Mittellinien in einer gemeinsamen Ebene liegen und einander in
einem auf der Schnittgeraden der beiden Symmetrieebenen der Strahler liegenden Punkt schneiden,
980
weicher .gleichzeitig für jeden Strahler der Strahlungsursprung ist.
Zweckmäßigerweise wird der Winkel zwischen den Mittellinien des längsten und des kürzesten Dipol-Strahlers
der Antennenanordnung so bemessen, daß die Auswanderung der Hauptstrahlungsrichtung
innerhalb der gemeinsamen Ebene der Strahler in Abhängigkeit von der Arbeitsfrequenz gegenüber der
für die mittlere Frequenz gegebenen Hauptstrahlungsrichtung, welche etwa mit der im Strahlungsursprung
errichteten Normalen auf der Winkelhalbierenden der Strahlermittellinien übereinstimmt, bis zur höchsten
und tiefsten Arbeitsfrequenz so klein bleibt, daß der Feldstärkeabfall in einem auf der genannten Normalen
liegenden Fernpunkt noch unwesentlich, vorzugsweise geringer als 15 °/o, ist. Beispielsweise kann der Winkel
zwischen den Mittellinien des längsten und des kürzesten Dipolstrahlers ein spitzer Winkel von ungefähr
30° sein.
Günstige Verhältnisse hinsichtlich des insgesamt überdeckten Arbeitsfrequenzbereiches und des Überganges
von einem Teilbereich auf den anderen ergeben sich, wenn das Längenverhältnis zweier Strahler
wenigstens ungefähr gleich 1 :2 bemessen ist. Vorteilhaft ist es, dabei in an sich bekannter Weise die
Strahlerarme elektrisch zu unterteilen und die Trennstellen durch vorzugsweise komplexe Widerstände zu
überbrücken, deren Ohmsche Komponenten wenigstens annähernd dem Wellenwiderstand des zugehörigen
Strahlers entsprechen. Die Blindkomponenten der genannten komplexen Widerstände können in gewissen
Fällen auch Null sein. Wenn zwei Strahler verschiedener Länge vorgesehen sind, können die Blindkomponenten
der Überbrückungsglieder für den kürzeren Strahler Null sein, was bedeutet, daß die Überbrückungsglieder
reine Ohmsche Widerstände sind. Die Überbrückungsglieder innerhalb des längeren Strahlers können eine induktive Blindkomponente
aufweisen, welche zweckmäßigerweise dadurch erzeugt wird, daß die Überbrückungsglieder durch
eine Reihenschaltung eines Ohmschen Widerstandes mit einer Induktivität gebildet werden.
Die frequenzabhängigen Koppelelemente, über weiche die Enden der Strahler mit der gemeinsamen
Antennenzuleitung verbunden werden, sollen zweckmäßigerweise derartig bemessen sein, daß ihre Blindwiderstände
bei einer mittleren Frequenz des Arbeitsfrequenzbereiches gleich den Wellenwiderständen der
zugehörigen Strahler sind. Durch diese Bemessung wird eine Verbesserung der Kompensation der
Frequenzabhängigkeit des Fußpunktwiderstandes der Antennenanordnung erreicht, so daß im Anschlußpunkt
der Leitung der resultierende Widerstand innerhalb eines ausgedehnten Frequenzbereiches nahezu
konstant wird.
Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, daß die einzelnen Strahler verschiedener Länge in einander
angrenzenden Frequenzbereichen wirksam werden, kann ein längerer Strahler über ein Koppelelement
angeschlossen sein, dessen resultierender Blindwiderstand bei Frequenzen oberhalb der genannten mittleren
Frequenz induktiv ist, während ein kürzerer Strahler über ein Koppelelement angeschlossen ist,
dessen resultierender Blindwiderstand bei Frequenzen unterhalb der genannten mittleren Frequenz kapazitiv
ist. Die Koppelelemente können auch durch eine Reihenschaltung einer Kapazität mit einer Induktivität
gebildet werden, in welcher die einzelnen Elemente derartig bemessen sind, daß die erwähnte Bedingung
hinsichtlich des kapazitiven bzw. induktiven Ver-
haltens oberhalb bzw. unterhalb der mittleren Frequenz erfüllt ist. Die Zusammensetzung der
Koppelelemente aus je zwei verschiedenartigen Einzelelementen hat den Vorteil, daß restliche mit der
Frequenz variable Abweichungen des Fußpunktwiderstandes jedes einzelnen Strahlers von dem zugrunde
gelegten Sollwert noch besser ausgeglichen werden können.
Bei einer nach der Erfindung ausgeführten Antennenanordnung hat sich besonders eine Konstruktion
bewährt, in welcher die Strahlerarme aus schwach konischen Kunststoffrohren bestehen, in welche
streifenförmige Antennenleiter von angepaßter Form eingezogen sind. Der Wahl einer solchen Konstruktion
lag die Überlegung zugrunde, daß bei Wellenwiderständen der für die Antennenanordnung nach der
Erfindung verwendeten Strahler in der Größe von etwa 300 Ohm und bei Frequenzen zwischen 30 und
180 MHz bereits sehr kleine Kapazitäten in der Nähe der Strahlerfußpunkte wesentliche Nebenschlüsse
ergeben würden. Daher kam eine Ausführung der Strahler als selbsttragende metallische Arme nicht in
Betracht. Durch die Benutzung schwach konischer KunststofFrohre, welche die eigentlichen mechanisch
tragenden Elemente der Konstruktion bilden, und durch Einziehen der Antennenleiter in diese Kunststoffrohre
ergab sich eine Antennenanordnung, welche nicht nur die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile
in vollem Umfange besaß, sondern auch mechanisch voll befriedigend ausfiel.
In Fig. 1 ist eine nach der Erfindung ausgeführte Antennenanordnung schematisch dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Antennenanordnung mehr im einzelnen, wobei auch der Aufbau der Symmetrierund
Transformationseinrichtung gezeigt ist, über welche die symmetrische Antennenanordnung mit
einem koaxialen Kabel verbunden wird;
Fig. 3 ist eine Kurvendarstellung, aus welcher die Welligkeit, gemessen am Anschluß des koaxialen
Kabels, in Abhängigkeit von der Arbeitsfrequenz entnommen werden kann;
Fig. 4 zeigt für eine nach der Erfindung ausgebildete Antennenanordnung in der Horizontalebene aufgenommene
Richtdiagramme für verschiedene Arbeitsfrequenzen.
In Fig. 1 sind die Arme eines kürzeren Strahlers mit d, d und die Arme eines längeren Strahlers
mit D, D bezeichnet. Die Strahlerarme sind stabförmig ausgebildet und die Arme jedes Strahlers besitzen
eine gemeinsame geradlinige Mittelachse. Diese Mittelachse schneiden einander im Punkt 0 und bilden
miteinander den Winkel ß. Die Mittelachsen sämtlicher Strahlerarme gehören einer gemeinsamen Ebene
an. Die Winkelhalbierende des Winkels β ist mit h bezeichnet. Die im Punkt 0 errichtete Normale auf
dieser Winkelhalbierenden trägt die Bezeichnung g. Die Arme des kürzeren Strahlers d, d sind mit den
Leitern der gemeinsamen Antennenzuleitung Le über die Kondensatoren C verbunden. Zur Verbindung der
Arme D des längeren Strahlers mit der gemeinsamen Leitung dienen die Induktivitäten L. Vorteilhafterweise
soll der längere Strahler etwa doppelt so lang sein wie der kürzere Strahler. Wenn auch in Fig. 1
nur zwei Strahler verschiedener Länge dargestellt sind, so ist doch zu unterstellen, daß es unter Umständen
vorteilhaft sein kann, mehr als zwei Strahler unterschiedlicher Länge zu verwenden.
Durch die Verwendung der Koppelelemente C für die Arme des kürzeren Strahlers und der entsprechenden
Koppelelemente L für die Arme des längeren 980
StrahlersJwird erreicht, daß der .kürzere Strahler, vorwiegend in einem Teilbereich der Frequenzen oberhalb,
einer mittleren Frequenz wirksam ist, während der längere Strahler hauptsächlich in einem Teilbereich
unterhalb der mittleren Frequenz zur Wirkung_ kommt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die mittlere
Frequenz, welche die Arbeitsfrequenzbereiche der: beiden Strahler teilt, ungefähr gleich dem geometrischen
Mittelwert aus den beiden Grenzfrequenzen ίο des gesamten Arbeitsbereiches zu bemessen. Wenn
beispielsweise die niedrigste Arbeitsfrequenz der Antennenanordnung sich zur höchsten Arbeitsfrequenz
verhält wie 1 : 6, so sollte diese mittlere Grenzfrequenz etwa gleich dem 2,4fachen der niedrigsten Frequenz
gewählt werden.
Durch den Anschluß der kürzeren Strahlerarme über die Kapazitäten C wird erreicht, daß auf diesen
Strahler vorwiegend Ströme der höheren Frequenzen gelangen, bei denen der Blindwiderstand der Kapaziao
täten C verhältnismäßig klein gegenüber dem Wellenwiderstand des Strahlers ist. Umgekehrt gelangen
Ströme dieser höheren Frequenzen nicht in entsprechendem Maße über die Induktivitäten L auf den
längeren Strahler, da der induktive Widerstand mit der Frequenz zunimmt und dadurch so groß gegenüber
dem Wellenwiderstand des Strahlers wird, daß die Induktivitäten L für die höheren Frequenzen in
zunehmendem Maße eine Sperre bilden. Die Ströme der tieferen Frequenzen können jedoch auf die Strahlerarme
D des längeren Strahlers gelangen, weil bei diesen Frequenzen der induktive Blindwiderstand der
Koppelelemente L entsprechend verringert ist.
In Fig. 2 ist eine ähnliche entsprechend der Erfindung ausgebildete Antennenanordnung dargestellt.
Um die Fußpunktwiderstände der Strahler über einen noch größeren Frequenzbereich nahezu konstant zu
halten, sind die Strahlerarme d, d und D, D der Fig. 1 in die Teilstücke dv d2, d3, di und Dv D2, D3, Di
aufgeteilt. Die Trennstellen sind durch die Widerstände Rv Rz, R3 und Ri überbrückt. Diese Widerstände
können vorzugsweise komplex sein, wobei die Ohmsche Komponente wenigstens annähernd dem
Wellenwiderstand des zugehörigen Strahlers entsprechen soll. Bei einer praktisch erprobten Antennenanordnung,
in welcher Strahler mit einem Wellenwiderstand von etwa 300 Ohm verwendet wurden,
enthielten die genannten Überbrückungsglieder R1 bis Ri je einen Schichtwiderstand von 300 Ohm. Die
Überbrückungsglieder R1 und R2 innerhalb des
längeren Strahlers enthielten außerdem in Reihe mit dem erwähnten Ohmschen Widerstand noch eine
Induktivität, welche bei der praktisch erprobten, für einen Frequenzbereich von 30 bis 180 MHz bestimmten
Antenne eine Größe von 820 cm aufwiesen. Durch die Trennstellen werden die Strahlerlängen
des kürzeren und des längeren Strahlers vorzugsweise in einem Verhältnis von ungefähr 1 : 3 geteilt, wobei
jeweils die kürzeren Teilstücke außen liegen und die längeren Teilstücke innen, d. h. dem Anschlußpunkt
der Strahlerarmebenachbart liegen. Bei der erwähnten praktisch erprobten Antennenanordnung nach der
Erfindung bestanden die Strahlerteile D2 und Di aus
einem Streifen aus 0,5 mm dicker Kupferfolie und waren 460 mm lang. Die Leiterteile D1 und D3 wurden
durch entsprechende Streifen aus Kupferfolievon einer Länge von 1460 mm gebildet. DieLeiterteiled2Undd4
waren 220 mm und die Leiterteile dt und d3 waren
730 mm lang. Die streifenförmigen Leiter wurden in den Innenraum von Phenolharzrohren eingezogen,
deren Axialschnitt sie in ihrer Form angepaßt waren.
1
Die elektrische Unterteilung der Strahlerarme und lie Verwendung der,Überbrückungsglieder R1 bis Ri.
rat in der Antennenanordnung nach der Erfindung licht nur die Bedeutung, daß durch ihre Wirkung der
Fußpunktwiderstand der Strahler über einen größeren Frequenzbereich nahezu konstant gehalten wird; es
;rgibt sich außerdem die überaus vorteilhafte Wirkung, daß der Einfluß der sehr engen Kopplung
zwischen den nahe beieinander befindlichen Strahlerarmen des kürzeren und des längeren Strahlers
wesentlich verringert wird. Erst durch diese erwünschte Wirkung ist es möglich, die beiden
Strahler in der dargestellten Weise, d. h., einander dicht benachbart anzuordnen, ohne daß durch die
Kopplung zwischen den beiden Strahlern der Verlauf des Fußpunktwiderstandes unregelmäßig wird und
das Richtdiagramm sich in unerwünschter Weise verformt.
Die frequenzabhängigen Koppelelemente L und C der Fig. 1 sind in Fig. 2 durch Reihenschaltungen aus
je einer Induktivität und einer Kapazität ersetzt worden. Die Strahlerarme des längeren Strahlers
sind über die Reihenschaltungen L1, C1 und L2, C2
mit den gemeinsamen Anschlußpunkten der Leitung verbunden. Entsprechend sind die Arme des kürzeren
Strahlers über die Reihenschaltungen L2, C2 und L3, Cs
angeschlossen. Diese Reihenschaltungen bzw. Serienkreise sind so bemessen, daß bei der mittleren
Frequenz des gesamten Frequenzbereiches der Blindwiderstand dieser Serienkreise etwa gleich dem Fußpunktwiderstand
der Dipolstrahler ist. Außerdem sind die Serienkreise so bemessen, daß die für den Anschluß
des längeren Strahlers dienenden Kreise eine resultierende induktive Blindkomponente haben,
während die für den Anschluß des kürzeren Strahlers bestimmten Kreise eine resultierende kapazitive
Blindkomponente aufweisen, so daß ihre Wirkung derjenigen der entsprechenden Elemente L und C in
Fig. 1 entspricht.
Für Fig. 1 und 2 gilt gemeinsam, daß die Strahler derartig angeordnet sind, daß ihre Strahlungsursprünge in dem Punkt 0 zusammenfallen. Da die
Strahler einer gemeinsamen Ebene angehören, bildet der Punkt 0 gleichzeitig den Schnittpunkt der Mittelachsen
der Strahler. Sowohl die Strahlung des kürzeren als auch die Strahlung des längeren Strahlers
scheint von einem Fernpunkt betrachtet aus dem Punkt 0 zu kommen. Infolgedessen ergibt sich keine
Differenz der Weglängen zu einem beliebigen Beobachtungspunkt und die sonst bei bekannten An-Ordnungen
mit nebeneinander angeordneten Strahlern für mehrere Frequenzbereiche beobachtete Aufspaltung
des Richtdiagrammes bei höheren Frequenzen fällt weg.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Antennenanordnung beträgt der Fußpunktwiderstand der ganzen Anordnung
an ihrer gemeinsamen symmetrischen Anschlußleitung etwa 540 Ohm und ist über einen sehr ausgedehnten
Frequenzbereich nahezu konstant. Durch die dargestellte Transformationsanordnung mit drei in
Spulenform aufgewickelten Zweidrahtleitungen T1, T2
und T3 wird dieser Widerstand von 540 Ohm auf den Widerstand gebräuchlicher Koaxialleitungen von
60 Ohm transformiert. Gleichzeitig übernimmt die Transformationsanordnung die Aufgabe der Unsymmetrieru::g
von der erdsymmetrischen Antennenanordnung auf die erdunsymmetrische Kabelleitung K.
Der dem Eingang des Kabels K parallel geschaltete Kondensator C5 besaß in der praktisch erprobten
Transformationsanordnung eine Kapazität von 5 pF.
980
Die an der Transformationsanordnung verwendeten Widerstände R5 und R6 dienen zur Dämpfung von
Gleichtaktresonanzen und sind so hoch gewählt, daß sie auf den Wirkungsgrad keinen merklichen Einfluß
haben. In der praktisch ausgeführten Anordnung wurden an dieser Stelle Schichtwiderstände von je
500 Ohm verwendet.
In Fig. 3 ist die am 60-Ohm-Anschluß der Antenne gemessene Welligkeit j in Abhängigkeit von der
Frequenz dargestellt. Man erkennt, daß zwischen 30 und ungefähr 200 MHz die Welligkeit unterhalb des
Wertes von 2,5 bleibt. In dem Bereich von etwa 45 bis 180 MHz liegt die Welligkeit sogar unter 1,6.
In Fig. 4 stellen die Kurven a, b und e Richtdiagramme einer entsprechend der Erfindung ausgebildeten
Antennenanordnung bei verschiedenen Frequenzen dar. Bei den Messungen war die Antennenanordnung
so aufgebaut, daß die Arme der Dipolstrahler sämtlich in einer Horizontalebene lagen.
Die Kurven a, b und e sind Darstellungen des Feldstärkeverlaufes innerhalb der Horizontalebene unter
den verschiedenen Abstrahlungswinkeln, gemessen in gleicher Entfernung von der Antennenanordnung. Die
gemessene Feldstärke wird in diesen Diagrammen in bekannter Weise durch die Länge des Radius vom
Ursprung des Koordinatensystems bis zum Schnittpunkt mit der jeweiligen Kurve dargestellt. Die
Kurve a gilt für eine Frequenz von 25 MHz, die Kurve b für eine Frequenz von 80 MHz und die
Kurve e für eine Frequenz von 160 MHz. Aus diesen Diagrammen ergibt sich, daß in der Richtung senkrecht
zur Winkelhalbierenden h der Fig. 1, also in Richtung der Normalen g, die Feldstärke in dem
Frequenzbereich von 25 bis 160 MHz nahezu gleich derjenigen im Hauptmaximum der Antenne für die
jeweilige Frequenz ist. Eine Kurve für 180' MHz wurde in Fig. 4 nicht eingezeichnet; bei dieser
Frequenz ist das Verhältnis der genannten Feldstärke in der Richtung g der Fig. 1 zur Feldstärke in Richtung
des Hauptmaximums immer noch etwa 0,7.
Aus den Darstellungen der Fig. 4 und 3 ergibt sich übersichtlich, daß es durch die nach der Erfindung
ausgeführte Antennenanordnung gelungen ist, nicht nur den Anpassungswiderstand über einen sehr
großen Frequenzbereich, dessen Grenzfrequenzen etwa im Verhältnis 1 :6 stehen, nahezu konstant zu
halten, sondern daß gleichzeitig auch die Aufgabe gelöst worden ist, innerhalb desselben Frequenzbereiches
auch die Richtwirkung der Antenne aufrechtzuerhalten. Der Frequenzbereich, in welchem
nach Fig. 3 eine geringe Welligkeit auf der Leitung vorhanden und die Anpassung entsprechend gut ist,
und der Frequenzbereich, in welchem nach Fig. 4 das Richtdiagramm die gewünschte Form besitzt, stimmen
dabei vollständig miteinander überein. Die nach der Erfindung ausgebildete Antennenanordnung kann
daher ohne Verschlechterung der Anpassungseigenschaften und ihrer Richteigenschaften in einem außerordentlich
weiten Frequenzbereich benutzt werden.
Die angegebene Antennenanordnung ist sowohl als Sendeantenne für kleine und mittlere Leistungen als
auch ganz besonders als Empfangsantenne verwendbar. Wenn bei der Beschreibung der Antennenanordnung
zur Erleichterung des Verständnisses häufig davon ausgegangen wurde, daß — beispielsweise bei der
Messung gemäß Fig. 4 — die Antennenanordnung mit einem Hochfrequenzstrom gespeist wurde, um auf
diese Weise Feldstärkekurven in der Umgebung der Antenne aufzunehmen, so ist doch zu unterstellen,
daß wegen des bekannten Reziprozitätsgesetzes die in
Claims (12)
1. Antennenanordnung für einen breiten, vorzugsweise über zwei Oktaven hinausgehenden
Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern, welche über derartig
frequenzabhängige Koppelelemente mit einem gemeinsamen Paar von Anschlußklemmen verbunden
sind, daß bei höheren Frequenzen vorwiegend ein kürzerer Strahler und bei tieferen
Frequenzen vorwiegend ein längerer Strahler zur Wirkung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahler (d, d und D, D) derartig angeordnet sind, daß die zugehörigen Strahlungsursprünge
wenigstens in Annäherung zusammenfallen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahler im wesentlichen
lineare Leiter sind oder wenigstens lineare Mittellinien aufweisen und die Mittellinien der Arme
(d bzw. D) jedes Strahlers kollinear zueinander liegen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerarme (d und D)
wenigstens in Annäherung so angeordnet sind, daß ihre Mittellinien in einer gemeinsamen Ebene
liegen und einander in einem auf der Schnittgeraden der beiden Symmetrieebenen der Strahler
liegenden Punkt (0) schneiden, welcher gleichzeitig für jeden Strahler der Strahlungsursprung
ist.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (ß) zwischen den
Mittellinien des längsten und des kürzesten Dipolstrahlers so bemessen ist, daß die Auswanderung
der Hauptstrahlungsrichtung innerhalb der gemeinsamen Ebene der Strahler in Abhängigkeit
von der Arbeitsfrequenz gegenüber der für die mittlere Frequenz gegebenen Hauptstrahlungsrichtung,
welche etwa mit der im Strahlungsursprung errichteten Normalen (g) auf der
Winkelhalbierenden (Ii) der Strahlermittellinien übereinstimmt, bis zur höchsten und tiefsten
Arbeitsfrequenz so klein bleibt, daß der Feldstärkeabfall in einem auf der genannten Normalen
liegenden Fernpunkt noch unwesentlich, vorzugsweise geringer als 15 %, ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (ß)
zwischen den Mittellinien des längsten und des kürzesten Dipolstrahlers ein spitzer Winkel von
ungefähr 30° ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Längenverhältnis
der beiden Strahler wenigstens ungefähr gleich 1 :2 ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerarme in
an sich bekannter Weise elektrisch unterteilt und die Trennstellen durch vorzugsweise komplexe
Widerstände (Rv R2, R3, i?4) überbrückt sind,
deren Ohmsche Komponenten wenigstens annähernd dem Wellenwiderstand des zugehörigen
Strahlers entsprechen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blindkomponenten der
komplexen Widerstände von Induktivitäten gebildet werden.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die frequenzabhängigen
Kopp el elemente derartig bemessen sind, daß ihre Blindwiderstände bei einer mittleren Frequenz
(f0) des Arbeitsfrequenzbereiches gleich den Wellenwiderständen der zugehörigen Strahler
sind.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein längerer Strahler über ein
Koppelelement (L) angeschlossen ist, dessen resultierender Blindwiderstand bei Frequenzen
oberhalb der genannten mittleren Frequenz induktiv ist, während ein kürzerer Strahler über ein
Koppelelement (C) angeschlossen ist, dessen resultierender Blindwiderstand bei Frequenzen unterhalb der genannten InittlereniFrequenz kapazitiv ist.
11. Anordnung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente
je eine Reihenschaltung (Lv C1; L2, C2; L3, C3;
Li, C4) einer Kapazität mit einer Induktivität enthalten.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlerarme aus
schwach konischen Kunststoffrohren bestehen, in welche streifenförmige Antennenleiter von angepaßter
Form eingezogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 558/319 6.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14691A DE1059980B (de) | 1958-02-03 | 1958-02-03 | Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14691A DE1059980B (de) | 1958-02-03 | 1958-02-03 | Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059980B true DE1059980B (de) | 1959-06-25 |
Family
ID=7547700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14691A Pending DE1059980B (de) | 1958-02-03 | 1958-02-03 | Antennenanordnung fuer einen breiten Frequenzbereich mit wenigstens zwei verschieden langen Dipolstrahlern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059980B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312638A1 (de) * | 1983-04-08 | 1984-10-18 | Rohde & Schwarz GmbH & Co KG, 8000 München | Antenne mit elektrisch verkuerztem linearstrahler |
| AT392173B (de) * | 1988-10-13 | 1991-02-11 | Weigl Juergen A | Mehrbandrichtantenne mit schaltbarer strahlrichtung |
| WO2004082072A1 (de) * | 2003-03-13 | 2004-09-23 | Kathrein-Werke Kg | Multibandantenne mit endkapazität |
-
1958
- 1958-02-03 DE DET14691A patent/DE1059980B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312638A1 (de) * | 1983-04-08 | 1984-10-18 | Rohde & Schwarz GmbH & Co KG, 8000 München | Antenne mit elektrisch verkuerztem linearstrahler |
| AT392173B (de) * | 1988-10-13 | 1991-02-11 | Weigl Juergen A | Mehrbandrichtantenne mit schaltbarer strahlrichtung |
| WO2004082072A1 (de) * | 2003-03-13 | 2004-09-23 | Kathrein-Werke Kg | Multibandantenne mit endkapazität |
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