DE1059943B - Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fuer schienenfahrbare Gleisbaumaschinen - Google Patents
Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fuer schienenfahrbare GleisbaumaschinenInfo
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/38—Control of exclusively fluid gearing
- F16H61/40—Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
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Description
In den letzten Jahren sind im Zuge der Mechanisierung
der Unterhaltung und Erneuerung des Eisenbahnoberbaues zahlreiche gleisfahrbare Arbeitsgeräte
und Maschinen gebaut worden. Zum Teil sind diese Maschinen als zwei- oder mehrachsige Fahrzeuge mit
eigenem Achsantrieb ausgerüstet. Als Kraftquelle dienen dabei vorwiegend Verbrennungkraftmaschinen.
Die Kraftübertragung auf die Laufachsen erfolgt teilweise auf rein mechanischem, elektrischem oder auch
hydraulischem und pneumatischem Wege. Durch die Eigenart des Oberbaues mit den in einer Schotterbettung
in bestimmten Abständen eingelegten Schwellen ist es vielfach erforderlich, die Arbeitsmaschine
von Schwelle zu Schwelle vorfahren und jeweils anhalten zu können. Darüber hinaus bedingt das
schnelle Freimachen der Baustellengleise für den normalen Zugverkehr sowie die Forderung nach größter
Beweglichkeit der Geräte bei der Fahrt von einer Baustelle zur anderen eine Streckenfahrgeschwindigkeit
von mindestens 40 bis 50 km/h.
Es sind bei mechanischen Kraftübertragungen Steuerungen bekannt, bei denen das Vorfahren von
Schwelle zu Schwelle und das jeweilige Abbremsen der Maschine durch einen einzigen hand- oder fußbetätigten
Hebel bewirkt wird. Die Einhebelsteuerungen entstanden aus dem Bedürfnis einer möglichst einfachen
Bedienung der Fahrwerksteuerung, damit das Bedienungspersonal seine Aufmerksamkeit vorwiegend
dem eigentlichen Arbeitsvorgang der Maschine widmen kann. Außer der Einhebelsteuerung sind bei
solchen Maschinen dann noch weitere Steuerungseinrichtungen vorhanden, beispielsweise zur Streckenfahrt
für die Drehzahlverstellung des Motors, für die Motorkupplung, für die Gangschaltung und die
Bremse.
Neben den genannten Antrieben mit rein mechanischer Kraftübertragung sind solche mit hydraulischer
Kraftübertragung bekannt. Von der Kraftquelle, meist einem Verbrennungsmotor, werden dabei
eine oder mehrere Öldruckpumpen angetrieben, deren unter Druck stehender Förderstrom in einem Ölmotor
in Drehbewegung umgewandelt wird. Von dort erfolgt die Kraftübertragung über geeignete Antriebselemente
auf die Laufachsen der Maschine. Die genannten hydraulischen Antriebe werden teils einstufig, teils
stufenlos regelbar, teils mehrstufig ausgeführt. Von den letztgenannten sind die bisher bekannten dreistufigen
Antriebe so gebaut, daß drei Öldruckpumpen, deren Förderstrom durch getrennte, jeweils einer
Pumpe zugeordnete Steüerorgane gesteuerr wirdrden
Fahrölmotor mit einem der Leistung der zugeschalteten Pumpen entsprechenden Förderstrom beaufschlagen.
Diese Anordnung macht eine der Anzahl der verwendeten Pumpen entsprechende Anzahl von" Be-Dreistufiger
hydraulischer Fahrantrieb
für schienenfahrbare Gleisbaumaschinen
für schienenfahrbare Gleisbaumaschinen
Anmelder:
Rheiner Maschinenfabrik
Windhoff Akt.-Ges.,
Rheine (Westf.), Hovestr. 10
Rheine (Westf.), Hovestr. 10
Franz Windhoff, Rheine (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dienungshebeln erforderlich, wobei zusätzlich eine Betätigung für die Bremse vorgesehen werden muß.
Der Vorteil der Anwendung hydraulischer Fahrantriebe bei Gleisbaumaschinen liegt im wesentlichen
in der weitgehenden Narrensicherheit durch Schutz aller Antriebsteile vor Überbelastung beim selbsttätigen
Öffnen der Sicherheitsventile nach Erreichung des zulässigen Maximaldruckes im hydraulischen
System. Durch die Tatsache, daß die Arbeitsbewegungen dieser Maschinen nach dem derzeitigen Entwicklungsstand
vorwiegend hydraulisch bewirkt werden, ergeben sich bei der Verwendung auch hydraulischer
Fahrantriebe in den meisten Fällen erhebliche Vereinfachungen und Verbilligungen in der Gesamtanordnung
der Maschinen dadurch, daß die für die Arbeitshydraulik ohnehin erforderlichen öldruckpumpen
ebenfalls für die Fahrhydraulik benutzt werden können. Auf Grund der Tatsache, daß heute vielfach
angelernte Hilfskräfte zur Bedienung der Maschinen herangezogen werden, erscheint es unumgänglich,
neben der Narrensicherheit auch eine möglichst weitgehende Vereinfachung der Steuerung und Bedienung
der Gleisbaumaschinen zu erreichen. Die bisher bekannten Steuerungen mehrstufiger hydraulischer Fahrantriebe
sind in dieser Hinsicht nicht zufriedenstellend. Den dargelegten Erfordernissen der Praxis genügt
der neue dreistufige hydraulische Fahrantrieb für schienenfahrbare Gleisbaumaschinen nach der Erfindung,
bei dem nur zwei öldruckpumpen mit verschiedenen Fördermengen vorgesehen sind, deren ölströme
wahlweise entweder jeder einzeln für sich oder beide gemeinsam den Ölmotor beaufschlagen, gesteuert
durch einen von Hand betätigten Stufenschalter, dem in der Zuleitung von der öldruckpumpe mit der
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kleinen Fördermenge ein fußbetätigter Steuerschieber vorgeschaltet ist, durch den der ölstrom dieser öldruckpumpe
wahlweise entweder dem Stufenschalter oder unmittelbar dem Ölmotor oder einem Bremszylinder
zur Bremsung des Fahrzeuges zugeleitet werden kann.
Die Zeichnung stellt den hydraulischen Schaltplan zu einem solchen Fahrantrieb dar.
Zwei durch einen Verbrennungsmotor angetriebene öldruckpumpen 1 und 2 mit verschiedenen Fördermengen,
von denen die Pumpe 1 die kleinere und die Pumpe 2 die größere Fördermenge hat, beaufschlagen
über mehrere hydraulische Regel- und Steuereinrichtungen einen Ölmotor 3, welcher über ein geeignetes
Getriebe eine Fahrzeugachse antreibt. Ein Schieber 4 ermöglicht es, wahlweise Links- bzw. Rechtslauf des
Ölmotors zu erzielen und somit die Fahrtrichtung zu wählen. Der Schieber 4 hat drei Schaltstellungen. In
Mittelstellung sind' die Anschlüsse Pi und T 4 verbunden, die Anschlüsse Ai und 54 sind blockiert. Das
von den Pumpen geförderte öl fließt so vom Schieber
4 direkt zurück in den öltank.
In der zweiten Stellung des Schiebers 4 sind die Anschlüsse P4 mit Ai und 54 mit T4 verbunden.
Das Drucköl gelangt in den Ölmotor 3 (Rechtslauf) und strömt zurück in den öltank.
In der dritten Stellung des Schiebers 4 sind die Anschlüsse P4 mit 54 und Ai mit Ti verbunden. Das
Drucköl gelangt in den Ölmotor 3 (Linkslauf) und strömt zurück in den öltank.
Durch einen Stufenschalter 5 mit vier Schaltstellungen ist es möglich, wahlweise die Druckölströme der
Pumpe 1 oder 2 getrennt oder aber gemeinsam auf den Ölmotor 3 zu leiten, so daß infolge der verschiedenen
Fördermengen der Pumpen 1 und 2 drei verschiedene Geschwindigkeiten zu erzielen sind.
In der ersten Schalterstellung (Stillstand des Ölmotors) sind die Anschlüsse AS und B5 blockiert,
während T5 ud PS miteinander verbunden sind. Das
von den Pumpen 1 und 2 geförderte Drucköl kann nicht durch den Stufenschalter 5 fließen, sondern geht
über die Druckeinsteil- und Sicherheitsventile 6 bzw. 7 oder über das Entladeventil 9 (s. unten) direkt zurück
zum öltank.
In der zweiten Schalterstellung (erste langsame Fahrstufe) sind die Schalteranschlüsse 55 mit T5 und AS
mit P 5 verbunden. Das von der Pumpe 1 geförderte Drucköl kann bei Mittelstellung des Steuerschiebers 8
(s. unten) ungehindert über den Stufenschalter 5 und ein Rückschlagventil 12 in die Zuflußleitung zum
Schieber 4 strömen (Anschluß P4) und von dort zum
Ölmotor 3. Das von der Pumpe 2 geförderte öl strömt drucklos durch den Stufenschalter 5 zurück zum öltank.
In der dritten Stellung dtes Stufenschalters 5 (zweite
mittlere Fahrstufe) sind die Anschlüsse AS mit TS
und 55 mit P5 verbunden. Jetzt kann das von der
Pumpe 2 geförderte Drucköl den Ölmotor 3 beaufschlagen, während das von der Pumpe 1 geförderte öl
drucklos durch den Stufenschalter 5 zum öltank zurückfließt.
In der vierten Stellung des Stufenschalters 5 (dritte größte Fahrstufe) sind die Anschlüsse AS und 55 mit
TS verbunden, während der Anschluß PS blockiert ist. Nun können die Förderströme der beiden Pumpen
1 und 2 zum Ölmotor 3 gelangen. Mit Hilfe des Stufenschalters 5 wird das Fahrzeug bei Streckenfahrt
gesteuert, und zwar werden zweckmäßig der Schieber 4 und der Stufenschalter 5 von der Hand
betätigt.
In der Druckleitung zwischen der Ölpumpe 1 und dem Stufenschalter 5 ist ein weiterer fußbetätigter
Steuerschieber 8 eingebaut. Dieser Steuerschieber dient einmal zum Vorfahren der Maschine von
Schwelle zu Schwelle während der Arbeit und zum anderen zur Bremsbetätigung. Der Steuerschieber 8
besitzt dlrei Schaltstellungen, nämlich eine innere, mittlere und äußere. In Mittelstellung sind die
Anschlüsse P 8 und TS miteinander verbunden, während gleichzeitig die Anschlüsse AS und 58 blockiert
sind. Das von der Pumpe 1 geförderte Drucköl kann somit ungehindert durch den Steuerschieber 8 hindurchströmen
zum Stufenschalter 5, Anschluß 55. Bei Streckenfahrt der Maschine befindet sich der Steuerschieber
8 in der obengekennzeichneten Mittelstellung. Zweckmäßigerweise wird für den Steuerschieber 8
eine Ausführung gewählt, bei welcher die Rückführung in die Mittelstellung aus den beiden äußeren Stellungen
heraus selbsttätig durch Federkraft bewirkt wird.
ao In der zweiten, inneren Stellung des Steuerschiebers 8 sind die Anschlüsse P 8 mit 5 8 und A 8
mit T 8 verbunden. Das Drucköl von Pumpe 1 gelangt dadurch über ein Rückschlagventil 11 und den Schieber
4 zum Ölmotor 3.
Beim Übergang von der inneren in die dritte, äußere Stellung des Steuerschiebers 8 werden die Leitungen
zwischen dem Steuerschieber 8 und dem Ölmotor 3 drucklos. In der äußeren Stellung des Steuerschiebers 8
sind die AnschlüsseP8 mit AS und 58 mit TS verbunden.
Das Drucköl von der Pumpe 1 gelangt über ein Entladeventil 10 und ein Druckeinstellventil 13 zu
einem Bremszylinder 14, dessen Kolben durch. Anpressen der Bremsklötze an die Fahrzeuglaufräder die
Fahrzeugbremse 15 betätigt.
Das regelbare Druckeinstellventil 13 dient dazu, die vom Bremszylinder 14 ausgeübte Bremskraft auf eine
gewünschte Höhe zu begrenzen. Bei Einleitung der Bremsung kann das Drucköl ungehindert vom Anschluß
AlZ zum Anschluß 513 in den Bremszylinder 14 strömen. Ist die Kolbenstange des Bremszylinders
14 so weit ausgefahren, daß der Bremsklotz am Laufrad der Maschine anliegt, öffnet sich bei dem gewählten
Bremsdruck der Anschluß T13 am Druckeinstellventil
13, und das von Pumpe 1 über den Steuerschieber 8 und das Entladeventil 10 zum Druckeinstellventil
13 geförderte Öl kann über den Anschluß T13 zum öltank zurückfließen, während der Öldruck am
Bremszylinder 14 und damit die Bremskraft konstant aufrechterhalten bleiben.
Das in der Bremsleitung vor dem Druckeinstellventil 13 angeordnete Entladeventil 10 dient zum
Lösen der Bremse 15. Bei Einleitung der Bremsung mit dem Steuerschieber 8 ist im Entladeventil 10
freier öldurchfluß vom Anschluß A10 nach B10 möglieh.
Der Anschluß TlO ist damit blockiert. Wird nun bei geschlossener Fahrzeugbremse 15 durch Betätigung
des Steuerschiebers 8 (Vorfahren von Schwelle zu Schwelle) oder des Stufen-Schalters 5 (Streckenfährt)
die Zuleitung zum Ölmotor 3 zwischen den Rückschlagventilen 11 und 12 und dem Schieber 4
unter Öldruck gesetzt, so erhält dabei gleichzeitig die am Anschluß SlO des Entladeventils 10 endende
Steuerleitung 17 Druck, welcher im Entladeventil 10 den Anschluß TlO öffnet. Dadurch wird im Entladeventil
10 eine Verbindung geschaffen zwischen den Anschlüssen AlO, BIO und TlO, und die Bremsleitung
zwischen dem Steuerschieber 8 und dem Bremszylinder 14 wird durch Abströmen des Öles
zum öltank über den Anschluß TlO am Entladeventil 10 drucklos. Auf diese Weise kann die Feder 16 den
Bremsklotz und das Bremsgestänge einschließlich Kolbenstange des Bremszylinders 14 zurückziehen
und damit die Fahrzeugbremse 15 lösen.
Aus vorbeschriebenem Zusammenhang ist ersichtlich, daß die Fahrzeugbremse 15 immer selbsttätig gelöst
wird, sobald durch Betätigung des Stufenschalters 5 oder des Steuerschiebers 8 Drucköl über den
Schieber 4 zum Ölmotor 3 fließt. Andererseits bleibt das Fahrzeug nach mit dem Steuerschieber 8 erfolgter
Bremsung so lange gebremst, bis das Weiterfahren mit dem Stufenschalter 5 oder dem Steuerschieber 8
eingeleitet wird. Es bleibt auch dann gebremst, wenn der Steuerschieber 8 aus der Bremsstellung durch
Federkraft in die Mittelstellung zurückgeht, da dabei der Anschluß A 8 abgesperrt wird, wodurch ein Rückfließen
des im Bremszylinder 14 enthaltenen Drucköles verhindert wird. Das ist für Oberbaumaschinen dort
von Wichtigkeit, wo durch die Arbeitswerkzeuge Kräfte in Längsrichtung auf das Fahrzeug übertragen
werden. Ein Wegschieben der Maschine wird beim Arbeiten durch die stets geschlossene Bremse mit oben
beschriebener Anordnung verhindert. Darüber hinaus bleibt die Bremse bei gebremst abgestelltem Fahrzeug
und stillstehendem Antriebsmotor angelegt, so daß ein unkontrolliertes Wegrollen verhindert wird.
In der DrucköJleitung zwischen dem Druckeinstellventil 7 und dem Stufenschalter 5 ist ein weiteres Entladeventil
9 eingebaut, bei welchem die Anschlüsse A 9 und B9 für freien Drucköldurchfluß zum Stufenschalter
5 stets miteinander verbunden sind. Wird nun das Fahrzeug während der Streckenfahrt, wenn der Stufenschalter
5 in der obengekennzeichneten dritten oder vierten Stellung steht, in voller Fahrt durch Betätigung
des Steuerschiebers 8 abgebremst, so pflanzt sich der in der Bremsleitung zum Entladeventil 10 und
Druckeinstellventil 13 entstehende Druck fort in die am Anschluß S9 des Entladeventils 9 endende Steuerleitung
18 und bewirkt im Entladeventil 9 eine Verbindung des Anschlusses T9 mit den Anschlüssen A9 und
B 9. Im gleichen Augenblick kann die gesamte von der Pumpe 2 herangeförderte ölmenge über den Anschluß
T9 des Entladeventils 9 drucklos zum Öltank fließen.
Die hinter dem Entladeventil 9 liegende Zuflußleitung zum Ölmotor 3 wird drucklos, und der Ölmotor 3 kann
keine Leistung mehr abgeben.
Aus Obenstehendem sowie aus der Beschreibung des Steuerschiebers 8 ist ersichtlich, daß nach erfolgter
Betätigung des Steuerschiebers 8 zum Zwecke der Fahrzeugbremsung, ganz gleich bei welchem Fahrzustand
(Streckenfahrt oder Vorfahren von Schwelle zu Schwelle) sie erfolgt, keine der beiden ölpumpen 1
und 2 den Ölmotor 3 beaufschlagen kann. Nach erfolgter Bremsung kann die Bremse 15 erst dann gelöst
werden, wenn über den Steuerschieber 8 oder den Stufenschalter 5 Drucköl in die Zuflußleitung zum Ölmotor
3 gelangen kann.
Alle in obiger Beschreibung erwähnten Steuerelemente sind von der einschlägigen Industrie hergestellte
normale Aggregate.
Claims (4)
- Patentansprüche:ίο 1. Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fürschienenfahrbare Gleisbaumaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Öldruckpumpen (1, 2) mit verschiedenen Fördermengen vorgesehen sind, deren ölströme wahlweise entweder jeder einzeln für sich oder beide gemeinsam den Ölmotor (3) beaufschlagen, gesteuert durch einen von Hand betätigten Stufenschalter (5), dem in der Zuleitung von der öldruckpumpe (1) mit der kleinen Fördermenge ein fußbetätigter Steuerschieber (8) vorgeschaltet ist, durch den der ölstrom dieser öldruckpumpe (1) wahlweise entweder dem Stufenschalter (5) oder unmittelbar dem Ölmotor (3) oder einem Bremszylinder (14) zur Bremsung des Fahrzeuges zugeleitet werden kann.
- 2. Fahrantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung zwischen dem Stufenschalter (5) und der öldruckpumpe (2) mit der größeren Fördermenge ein hydraulisch betätigtes Entladeventil (9) angeordnet ist, welches selbsttätig bei ansteigendem Druck im Bremszylinder (14) geöffnet wird, so daß beim Anziehen der Bremse (15) der ölstrom der öldruckpumpe (2) über das Entladeventil (9) drucklos zum Öltank zurückfließt.
- 3. Fahrantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (8) so ausgebildet ist, daß die von ihm zum Bremszylinder (14) führende Verbindungsleitung beim Abschalten des den Bremszylinder (14) beaufschlagenden ölstromes abgesperrt wird und damit ein Rückfließen des im Bremszylinder (14) enthaltenen Drucköles ausgeschlossen ist.
- 4. Fahrantrieb nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung zwischen dem Steuerschieber (8) und dem Bremszylinder (14) ein hydraulisch betätigtes Entladeventil (10) angeordnet ist, welches selbsttätig bei ansteigendem Druck im Ölmotor (3) geöffnet wird, so daß beim Anlassen des Ölmotors (3) das Drucköl aus dem Bremszylinder (14) abfließt und dadurch die Fahrzeugbremse (15) gelöst wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 949 111.Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23677A DE1059943B (de) | 1958-01-22 | 1958-01-22 | Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fuer schienenfahrbare Gleisbaumaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23677A DE1059943B (de) | 1958-01-22 | 1958-01-22 | Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fuer schienenfahrbare Gleisbaumaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059943B true DE1059943B (de) | 1959-06-25 |
Family
ID=7401469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER23677A Pending DE1059943B (de) | 1958-01-22 | 1958-01-22 | Dreistufiger hydraulischer Fahrantrieb fuer schienenfahrbare Gleisbaumaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059943B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190345B (de) * | 1962-05-04 | 1965-04-01 | Frank G Hough Co | Steuervorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe fuer Fahrzeuge, vorzugsweise fuer Schlepperlader |
| DE1284244B (de) * | 1959-10-13 | 1968-11-28 | Linde Ag | Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Fahrzeuge |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949111C (de) * | 1953-06-17 | 1956-09-13 | Const Mecaniques Sa Renens | Getriebekasten fuer eine Gleisstopfmaschine |
-
1958
- 1958-01-22 DE DER23677A patent/DE1059943B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949111C (de) * | 1953-06-17 | 1956-09-13 | Const Mecaniques Sa Renens | Getriebekasten fuer eine Gleisstopfmaschine |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284244B (de) * | 1959-10-13 | 1968-11-28 | Linde Ag | Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Fahrzeuge |
| DE1190345B (de) * | 1962-05-04 | 1965-04-01 | Frank G Hough Co | Steuervorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe fuer Fahrzeuge, vorzugsweise fuer Schlepperlader |
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