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DE1059705B - Kolbenpumpe zum Anbau an einen Ackerschlepper fuer das Pflanzenspritzen - Google Patents

Kolbenpumpe zum Anbau an einen Ackerschlepper fuer das Pflanzenspritzen

Info

Publication number
DE1059705B
DE1059705B DEST12022A DEST012022A DE1059705B DE 1059705 B DE1059705 B DE 1059705B DE ST12022 A DEST12022 A DE ST12022A DE ST012022 A DEST012022 A DE ST012022A DE 1059705 B DE1059705 B DE 1059705B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
cylinder
tractor
piston
sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST12022A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Storz
Eugen Laegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lagler Eugen GmbH
Original Assignee
Lagler Eugen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lagler Eugen GmbH filed Critical Lagler Eugen GmbH
Priority to DEST12022A priority Critical patent/DE1059705B/de
Publication of DE1059705B publication Critical patent/DE1059705B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe zum Anbau an einen Ackerschlepper für das Pflanzenspritzen Zur Schädlingsbekämpfung bei Pflanzen finden Spritzpumpen zum Verspritzen eines Pflanzenschutzmittels Verwendung. Es sind hierfür bereits KolbenpumDen bekannt, die an Stelle eines Kurbeltriebes einen Exzenter für den Antrieb des Kolbens aufweisen.
  • Weiter sind Spritzpumpen bekannt, die an einen Ackerschlepper für das Pflanzenspritzen anbaubar sind und von der vom Schleppermotor in Umdrehung versetzten Zapfwelle des Schleppers her angetrieben werden. Jedoch weisen diese Pumpen eine Reihe von Nachteilen auf, von denen folgende besonders zu nennen sind: Die bekannten anbaubaren Spritzpumpen haben eine sie tragende Anbauplatte, die dem Anschrauben der Pumpe an den Ackerschlepper mittels Werkzeuge dient. Dieses Anschrauben und die Verwendung von Werkzeugen ist aber zeitraubend. Zudem ist der Aufbau solcher Pumpen umständlich, wodurch entsprechend hohe Herstellungskosten entstehen. Ferner ist deren Baulänge und deren Gewicht verhältnismäßig groß, was den Anbau weiter erschwert. Das große Gewicht ist auch nachteilig, da eine Anbaupumpe leicht transportierbar sein soll, um sie leicht an den Schlepper heran- und nach Gebrauch wegbringen zu können.
  • Die genannten Nachteile sind durch die Erfindung weitgehend beseitigt. Gemäß dieser ist die an einen Ackerschlepper zum Pflanzenspritzen anbaubare Kolbenpumpe mit einem vom Schleppermotor betätigten Exzenterantrieb des Kolbens dadurch gekennzeichnet, daß dieser Antrieb aus zwei beiderseits seines Drehlagers befindlichen, symmetrisch zur Mittellinie des Pumpenzylinders liegenden gleichgestellten Exzentern besteht. Diese Exzenter wirken über beiderseits des Zylinders angeordnete Treibstangen auf einen zu diesen Stangen querliegenden Bolzen ein, der beiderseits des Zvlinders aus in diesem angebrachten Längsschlitzen Jherausragt und der in seiner Mitte mit einer einen Kolben tragenden Kolbenstange oder mit zwei von ihm in bekannter Art nach entgegengesetzten Seiten abragenden und jeweils einen Kolben tragenden Kolbenstangen fest vereinigt ist. Als weiteres Merkmal kommt hinzu, daß die Exzenterwelle des Exzenterantriebes hohl nach Art einer Hülse ausgebildet und hierdurch samt der Pumpe auf die Zapfwelle eines Ackerschleppers aufsteckbar ist.
  • Hierbei wird vorteilhaft die am Ackerschlepper angebaute längliche Pumpe lediglich an ihren beiden Enden getragen, und zwar am einen Ende nur von der Zapfwelle des Schleppers und am anderen Ende von dort befindlichen, leicht von Hand lösbaren Haltemitteln. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine an einen Ackerschlepper anbaubare Spritzpumpe von geringem Gewicht, kleiner Baulänge, stoßfreiem Lauf und einfachem Aufbau.
  • Diese Vorteile ergeben sich besonders bei einer Pumpe mit zwei gleichachsigen Kolben und einem gemeinsamen Zylinder, wobei der beide Kolben antreibende Exzenter nicht in der Pumpenmitte zwischen den Kolben, sondern an einem Ende des gemeinsamen Zylinders liegt.
  • Die Pumpe gemäß der Erfindung kann rasch und ohne Werkzeuge am Ackerschlepper befestigt und nach Gebrauch wieder von ihm abgenommen werden.
  • Die Zeichnung eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes zeigt in der Abb. 1 eine Seitenansicht der Pumpe und in der Abb.2 einen Schnitt nach der Längsmittellinie A-B der Abb. 1.
  • Die Spritzpumpe besteht aus dem Pumpenzylinder 10, an dessen linkem Ende sich das aus einem Ring bestehende Lagergehäuse 11 befindet. Zylinder 10 und Lagergehäuse 11 bestehen vorteilhaft aus einem einzigen Gußstück. Das Lagergehäuse 11 bildet zusammen mit in ihm befindlichen Kugellagern 12 od. dgl. ein Drehlager 13, das symmetrisch zur Längsmittellinie I-I des Pumpenzylinders 10 liegt. -In diesem Lager ist die Welle 15 von zwei zu beiden Seiten des Lagers befindlichen gleichgestellten, d. h. in der Seitenansicht (Abb.l) mit ihren Umrißlinien sich deckenden Exzentern 14, 14' drehbar. Die Exzenterwelle 15 ist hohl nach Art einer Hülse ausgebildet.
  • Die beiden Exzenter 14, 14' liegen ebenfalls symmetrisch zur Längsmittellinie I-I des Pumpenzylinders 10. Sie wirken mit ihren sie umfassenden Treibringen 16 über beiderseits des Zylinders 10 angeordnete Treibstangen 17 auf einen zu diesen Stangen querliegenden BolzeW18 ein, der beiderseits des Zylinders 10 aus in diesem angebrachten, einander gegenüberliegenden Längsschlitzen 19 herausragt. In der Mitte ist der Querbolzen 18 durch eine auf ihm festsitzende Verstärkungsmuffe 20 mit zwei nach entgegengesetzten Seiten abragenden Kolbenstangen 21 a und 21 b fest vereinigt, an deren äußeren Enden die beiden gleichachsig liegenden Kolben 22a und 22b angebracht sind. Beide Kolben bewegen sich in einem gemeinsamen Zylinder 10.
  • Da diese Kolben durch die Stangen 21a und 21b starr miteinander verbunden sind, führen sie sich gegenseitig im Zylinder, d. h., der eine Kolben 22a bildet zugleich die Geradführung für den anderen Kolben 22b, und umgekehrt. Wegen dieser Geradführung können die Kolben sehr nieder sein, wodurch sich die Baulänge der Pumpe verkürzt. Auch können sie von einfachster Art sein und aus einfachen Topfmanschetten von an sich bekannter Art bestehen. Solche bekannten Kolben weisen eine ringförmige Manschette aus Gummi auf, die eine Stahlblechscheibe umschließt, welche der Befestigung des Kolbens an der Kolbenstange 21 a bzw. 21 b dient, wie dies die Zeichnung zeigt.
  • In Abb. 2 ist die Zapfwelle 23 des Ackerschleppers und ein Teil von dessen Rückseite 24 gestrichelt angedeutet. Die hülsenförmige Exzenterwelle 15, die auf die Zapfwelle 23 aufgesteckt ist, ist innen mit Längsnuten 25 versehen, in die entsprechende Mitnahmerippen 26 der Zapfwelle greifen. Die Pumpe wird durch die vom Schleppermotor in Umdrehung versetzte Zapf welle 23 angetrieben und an ihrem Antriebsende zugleich getragen. An ihrem anderen Ende wird die Pumpe von Haltemitteln getragen, die aus einem oder mehreren dort befindlichen, in der Zylinderrichtung von der Pumpe abragenden Schraubenbolzen 27 mit Flügelmuttern 32 und einem an der Schlepperrückseite 24 befestigten Tragwinkel 28 bestehen. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel dienen die Schraubenbolzen 27 zugleich der Befestigung des Zylinderkopfes 29 am Zylinder mittels der Sechskantmuttern 30. Der Tragwinkel 28 ist mit nach oben offenen Einschnitten 31 versehen.
  • Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß der An- und Abbau der Pumpe an der Rückseite 24 des Ackerschleppers in sehr einfacher Weise erfolgen kann. Es braucht für den Anbau die Pumpe nur auf die Zapfwelle 23 des Schleppers aufgesteckt und dann etwas geschwenkt zu werden, bis die Schraubenbolzen 27 in den Einschnitten 31 des Tragwinkels 28 liegen, worauf die Flügelmuttern 32 angezogen werden. Diese einfache Anbringung ist für den festen Halt der Pumpe im Betriebe auch bei größter Arbeitsbelastung ausreichend. Ein Abrutschen der Pumpe von der Zapfwelle 23 des Schleppers kann hierbei nicht eintreten. Bei dieser Befestigungsweise entfällt eine besondere Tragplatte der Pumpe für deren Anbau am Schlepper.
  • Infolge der Anordnung aller bewegten Teile der Pumpe einschließlich ihres Exzenterantriebes symmetrisch zu ihrer Längsmittellinie I-I sind alle bewegten Teile im Betriebe gleichmäßig belastet, so daß keine Stellen vorhanden sind, die einen erhöhten Verschleiß ergeben könnten. Auch wird hierdurch ein ruhiger Lauf der Pumpe erzielt. Weiter ist durch diesen symmetrischen Aufbau der Pumpe und die beiderseits offene hülsenförmige Exzenterwelle 15 ein rechtsseitiger oder linksseitiger Anbau am Schlepper möglich. Hierdurch kann die Pumpe an Schleppern unabhängig davon angebracht werden, ob bei diesen die Zapfwelle links oder rechts am Getriebegehäuse des Schleppers sich befindet. Das Ansaugrohr 35 und der Windkessel 39 der Pumpe sind auf beiden Seiten übereinstimmend ausgebildet, so daß sie erforderlichenfalls um 180° geschwenkt werden können, je nachdem dies der links- oder rechtsseitige Anbau erfordert.
  • Die Baulänge derPumpe ist in einer fürAckerschlepper günstigen Weise auch deshalb nur gering, weil die eine Hälfte des Pumpenzylinders 10 zwischen den Treibstangen 17 liegt. Die Baulänge der Pumpe kann unter Verzicht auf deren doppelte Wirkung dadurch noch erheblich verringert werden, daß der nicht zwischen den beiden Treibstangen 17 liegende Teil des Pumpenzylinders 10 mit dem weiteren Kolben 22 b weggelassen wird. Bei einer solchen dann nur einseitig wirkenden Pumpe müssen die beiden einander gegenüberliegenden Längsschlitze 19 im Pumpenzylinder 10 eine sichere Geradführung für den niederen Kolben 22a dadurch gewährleisten, daß diese Längsschlitze nur eine Breite gleich dem Durchmesser des durch diese Schlitze beiderseits hindurchragenden und in diesen gleitenden Querbolzen 18 haben.
  • Zur Benutzung der Pumpe wird ein Saugschlauch am Ansaugstutzen 34 (Abb. 1) eines Ansaugrohres 35 angeschlossen, das zu den beiden Einlaufstutzen 36 der Pumpe führt. An deren beiden Auslaufstutzen 37 sind die beiden Stutzen 38 eines Windkessels 39 befestigt. Der Spritzschlauch wird am Auslaufstutzen 40 des Windkessels angeschlossen. Die Ventile der Pumpe bestehen aus Kugeln 41.
  • Über den Wortlaut der Ansprüche hinausgehende Teile der Beschreibung der Ausführungsbeispiele und der Zeichnungen dienen lediglich der Erläuterung und sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kolbenpumpe zum Anbau an einen Ackerschlepper für das Pflanzenspritzen mit einem vom Schleppermotor betätigten Exzenterantrieb des Kolbens, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Antrieb aus zwei beiderseits seines Drehlagers (13) befindlichen, symmetrisch zur Mittellinie (I-I) des Pumpenzylinders (10) liegenden gleichgestellten Exzentern (14, 14') besteht, die über beiderseits des Zylinders (10) angeordneten Treibstangen (17) auf einen zu diesen Stangen querliegenden Bolzen (18) einwirken, der beiderseits des Zylinders aus in diesem angebrachten Längsschlitzen (19) herausragt und der in seiner Mitte mit einer einen Kolben (22 a) tragenden Kolbenstange (21 a) oder mit zwei von ihm in bekannter Art nach entgegengesetzten Seiten abragenden, jeweils einen Kolben (22 a, 22 b) tragenden Kolbenstangen (21 a., 21 b) fest vereinigt ist, und daß die Exzenterwelle (15) des Exzenterantriebes hohl nach Art einer Hülse ausgebildet und hierdurch samt der Pumpe auf die Zapfwelle (23) eines Ackerschleppers aufsteckbar ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ackerschlepper anzubauende Pumpe lediglich an ihren beiden äußeren Zylinderenden getragen wird, und zwar am einen Ende nur von der Zapfwelle des Schleppers und am anderen Ende von dort befindlichen, leicht von Hand lösbaren Haltemitteln (27, 28) vorzugsweise in Form eines am Schlepper befestigten Tragwinkels (28) und eines oder mehrerer in Zylinderrichtung von der Pumpe abstehender Schraubenbolzen (27) mit Flügelmuttern (32).
  3. 3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Ausführung mit nur einem Kolben (22a) dessen am Querbolzen (18) befestigte Kolbenstange (21 a) von diesem in Richtung zum Drehlager (13) der Exzenterwelle (15) abragt und die beiden gegenüberliegenden Längsschlitze (19) im Pumpenzylinder (10) eine Breite gleich dem Durchmesser des durch diese Schlitze ragenden Querbolzens (18) haben, um diesen zu führen.
  4. 4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenzylinder (10) und das zu dessen Längsmittellinie (I-I) symmetrisch liegende ringförmige Gehäuse (11) des am einen Zylinderende befindlichen Drehlagers (13) der Exzenterwelle (15) aus einem Stück bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 829 963.
DEST12022A 1956-12-12 1956-12-12 Kolbenpumpe zum Anbau an einen Ackerschlepper fuer das Pflanzenspritzen Pending DE1059705B (de)

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DE1059705B true DE1059705B (de) 1959-06-18

Family

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DE (1) DE1059705B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE829963C (de) * 1948-10-02 1952-01-31 Karl Stockburger Kolbenpumpe fuer Pflanzenspritzen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE829963C (de) * 1948-10-02 1952-01-31 Karl Stockburger Kolbenpumpe fuer Pflanzenspritzen

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