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DE1059641B - Vorrichtung zum Betrieb von Laufwagen fuer Schienen- oder Kabelkrane - Google Patents

Vorrichtung zum Betrieb von Laufwagen fuer Schienen- oder Kabelkrane

Info

Publication number
DE1059641B
DE1059641B DEL26192A DEL0026192A DE1059641B DE 1059641 B DE1059641 B DE 1059641B DE L26192 A DEL26192 A DE L26192A DE L0026192 A DEL0026192 A DE L0026192A DE 1059641 B DE1059641 B DE 1059641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
load
drive device
motor
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26192A
Other languages
English (en)
Inventor
Botolv Larsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1059641B publication Critical patent/DE1059641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/003Collecting felled trees
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/011Cable cranes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betrieb von Laufwagen für Schienen- oder Kabelkrane, bei denen der Laufwagen von zwei Drahtseilen mit an je einer Antriebsvorrichtung angeschlossenen Winden in entgegengesetzten Richtungen bewegt wird.
Es ist bekannt, bei Antrieben für mehrere Bewegungen von Kranen, Fördervorrichtungen u. dgl. Flüssigkeitsgetriebe vorzusehen, bei denen die Flüssigkeitsmotoren unabhängig voneinander regelbar sind. Es ist ferner eine Greiferwinde bekannt, bei der die Hubtrommel und die Haltetrommel von je einem Flüssigkeitsmotor angetrieben werden.
Diese bekannten A^orrichtungen sind jedoch für den Zweck der Erfindung ungeeignet.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die l>eiden Antriebs vorrichtungen aus mit den Winden dauernd mechanisch gekuppelten, volumetrischen Flüssigkeitsmotoren bestehen, die derart hydraulisch miteinander und mit einer gemeinsamen Speisepumpe über Ventilvorrichtungen mit verschiedenen Schalt-Stellungen für die beiden Laufrichtungen verbunden sind, daß in jeder dieser Schaltstellungen beide Antriebsvorrichtungen unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes ein Drehmoment in einziehender Richtung auf die jeweiligen Winden ausüben, daß aber je nach der Schaltstellung die eine oder die andere Antriebsvorrichtung die stärkere Wirkung ausübt und dadurch bei Förderung längs der Strecke die schwächere Antriebsvorrichtung über die Winden und Seile rückwärts antreibt, so daß diese einen Flüssigkeitsstrom durch die stärkere Antriebsvorrichtung in speisender Richtung hindurchtreibt.
In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß die eine Antriebsvorrichtung von zwei Flüssigkeitsmotoren gebildet ist, die mit der gleichen Winde mechanisch gekuppelt und zusammen stärker als die andere Antriebsvorrichtung ist, von denen der eine aber schwächer als die letztere ist, während der andere Aiotor so ausgebildet ist, daß er wahlweise hydraulisch für additive Zusammenwirkung mit dem ersteren oder für Kurzschluß geschaltet werden kann, so daß jeweils die eine oder die andere Antriebsvorrichtung mit der größten Leistung arbeitet.
Hierbei ist es vorteilhaft, daß das Verhältnis der Leistung der stärkeren Antriebsvorrichtung zu derjenigen der schwächeren, in Durchströmungsmenge pro Längeneinheit des Einziehens gemessen, ungefähr die gleiche ist, unabhängig davon, welche der beiden Antriebsvorrichtungen für die größte und. welche für die kleinste Leistung geschaltet ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind in an sich bekannter Weise die Seile mit dem Lastträger belastet, so daß die Höhe des letzteren über dem Vorrichtung zum Betrieb
von Laufwagen
für Schienen- oder Kabelkrane
Anmelder:
Botolv Larsen, Voss (Norwegen)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Busse, Patentanwalt,
Osnabrück, Moser Str. 20/24
Beanspruchte Priorität:
Norwegen vom 21. November 1955
Botolv Larsen, Voss (Norwegen),
ist als Erfinder genannt worden
Boden an einer beliebigen Stelle der Fahrstrecke mit der gesamten abgewickelten Länge der Seile sich verändert.
Zweckmäßig haben die Antriebsvorrichtungen eine Schaltstellung, in der sie ein gleichzeitiges Einziehen beider Seile zwecks Hebung einer Last bewirken, bis der Seilzug die Zugkraft der einen Antriebsvorrichtung überwindet, wonach die stärkere Antriebsvorrichtung' den Wagen längs der Strecke entgegen dem Widerstand der schwächeren zieht, die hierbei als Pumpe arbeitet.
Vorzugsweise verbindet dasjenige Seil, das mit der in dem genannten Schaltzustand stärkeren Antriebsvorrichtung verbunden ist, gleichzeitig Wagen und Lastträger.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß, wenn die schwächere Antriebsvorrichtung anfängt als Pumpe zu arbeiten, die Seilspannung genügend ist, um eine Last, für welche die Anlage berechnet ist, zum Wagen gehoben zu halten.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit sieht vor, daß, wenn die schwächere Antriebsvorrichtung anfängt als Pumpe zu arbeiten, die Seilspannung genügend ist, um einen zu fördernden Stamm o. dgl. teilweise vom Boden gehoben zu halten, aber nicht, um denselben außer Berührung mit dem Boden und zum Wagen hinaus zu heben, so daß, nachdem der Stamm am einen Ende angehoben ist, dieser am Boden entlang geschleppt wird.
909 557/125
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Antriebsvorrichtung Schaltstellungen besitzen, in denen die eine Vorrichtung, deren Seil unmittelbar mit dem Wagen verbunden ist, gesperrt ist, während die anderen, deren Seil, Wagen und Lastträger verbindet, das Heben und Senken des Lastträgers bewirken kann.
Noch ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das eine Seil von einem Ende der Fahrstrecke, an der beide Winden angebracht sind, über eine Rolle am anderen Ende und zurück zum Wagen geführt ist, der mit Laufrollen an demjenigen Teil des Seiles aufgehängt ist, der sich zwischen der Winde und der zuerst genannten Rolle erstreckt.
Mehrere Ausführungsbeispiele und Anpassungsmöglichkeiten des Gegenstandes der Erfindung sind in Zeichnungen dargestellt, es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Abbildung der Vorrichtung bei einer Anwendung zur Förderung von Holzstämmen und mit besonderem Tragseil für den Laufwagen,
Fig. 2 ein Beispiel eines Schaltungsschemas für hydraulische Antriebsvorrichtungen mit Steuerventilen, das für die Anordnung gemäß Fig. 1 und auch für diejenigen gemäß den folgenden Figuren benutzt werden kann,
Fig. 3 eine schematische Darstellung entsprechend Fig. 1 für Verwendung der Anordnung ohne besonderes Tragseil,
Fig. 4 eine abweichende Art der Lasthakenaufhängung in der Ausführung gemäß Fig. 3,
Fig. 5 das Schleppen eines Holzstammes mittels einer Vorrichtung gemäß Fig. 3,
Fig. 6 eine weitere abweichende Aufhängungsart, die sich zur Förderung besonders langer Gegenstände bei Anwendung zweier Laufwagen eignet, in einer Ausführung, die im übrigen entsprechend Fig. 3 ausgebildet sein kann.
In der Ausführung gemäß Fig. 1 ist die Anwendung der Vorrichtung für die Förderung von Holz-Stämmen 1 zu einem Stapelplatz 2 vorausgesetzt. 10 bezeichnet den Laufwagen, der mit einem Paar Rollen 15 an einem zwischen den Endpunkten der Förderstrecke ausgespannten Tragseil 16 aufgehängt ist. Der Wagen 10 wird durch zwei Seile 5 bzw. 11 gezogen, von denen das letztere vom Lasthaken 14 aus über eine Rolle am Wagen nach einer in der Nähe des Stapelplatzes 2 gelegenen Rolle 12 und von dort nach unten bis zu einer Winde 4 geführt ist, während das Seil 5 am Wagen festgemacht und von dort nach einer am entgegengesetzten Ende der Strecke bei 8 aufgehängten Rolle 9 sowie von dort zurück nach einer am gleichen Block 6 wie die Rolle 12 gelagerten Rolle 7 und nach unten bis zu einer Winde 3 geführt ist.
Die Winden 3 und 4 werden über eine in Zusammenhang mit Fig. 3 näher beschriebene hydraulische Einrichtung, beispielsweise vom Motor eines bei 18 in Fig. 1 angedeuteten Kraftwagens, angetrieben, auf dem die Winden mit Antriebsvorrichtungen angebracht sein können, und der gegebenenfalls dazu benutzt werden kann, die ganze Anlage von einer Stelle zur anderen zu befördern.
Wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet, ist die Windentrommel 4 an eine aus zwei Flüssigkeitsmotoren 25 und 26 bestehende hydraulische Antriebsvorrichtung und die Trommel 3 an eine aus einem Flüssigkeitsmotor 27 bestehende Antriebsvorrichtung angeschlossen. Die Motoren 25, 26 und 27 weisen eine umlaufende volumetrische Bauart auf und können nach Bedarf als Motoren oder Pumpen und mit Flüs-
sigkeitsströmung in der einen oder der anderen Richtung arbeiten. In der Figur sind die Richtungen der Flüssigkeitsströmung bei Einziehen der jeweiligen Seile 11 und 5 durch Pfeile angemerkt. Die volumetrische Leistung dieser Motoren, gerechnet in Durchströmungsmenge pro Längeneinheit des Einziehens, sollte in einem gewissen gegenseitigen Verhältnis stehen, was in verschiedener Weise durch Anwendung verschiedener Trommeldurchmesser, Übersetzungsverhältnisse zwischen Antriebsvorrichtung und Trommel und so weiter, bewerkstelligt werden kann. Indessen wird der Einfachheit halber angenommen, daß die Trommeln 3 und 4 den gleichen Durchmesser besitzen und von den zugeordneten Flüssigkeitsmotoren mit dem gleichen Übersetzungsverhältnis angetrieben werden, so daß die durchströmende Menge pro Längeneinheit des Einziehens sich wie die bei gegebener Drehzahl in Durchströmungsmenge pro Zeiteinheit gemessenen volumetrischen Leistung der Motoren oder, mit anderen Worten, wie die unter der Wirkung eines gegebenen Druckes von den Flüssigkeitsmotoren entwickelten Drehmomente verhalten. Insbesondere ist die volumetrische Leistung des Motors 26 kleiner als diejenige des Motors 27, jedoch vorzugsweise größer als die Hälfte, während die Leistung des Motors 25, der stärker als der Motor 26 sein kann, zuzüglich der Leistung des Motors 26 größer ist als diejenige des Motors 27. Die Summe der Leistungen der Motoren 25 und 26 zur Leistung des Motors 27 wie diese letztere Leistung zu derjenigen des Motors 26 verhält sich beispielsweise 3:2. Zum Beispiel können die folgenden Durchströmungsmengen, pro Trommelumlauf angenommen werden: Für den Motor 25=75 cm3, für den Motor 26=60 cm3 und für den Motor 27 =90 cm3.
Der Antrieb der Flüssigkeitsmotoren 25, 26, 27 erfolgt von einer volumetrischen Pumpe 28, beispielsweise ebenfalls einer Zahnradpumpe, aus, die an eine mechanische Antriebsquelle 19, beispielsweise den Kraftwagenmotor angekuppelt ist, und wird mittels zweier Ventile 29 und 30 gesteuert, die mit je einem Drehschieber 41 bzw. 49 mit Hebel 42 bzw. 50 versehen sind.
Die Pumpe28 pumpt Flüssigkeit, beispielsweise Öl, aus einem Sumpf 31 durch eine Leitung 32 an eine mittige Eintrittsstelle 40 des Ventils 29. Vom Ventil 29 gehen eine Rückleitung 33 zum Sumpf 31, eine Leitung 38 zum Motor 27 und zwei Leitungen 36 und 37 ab, die miteinander parallel geschaltet sind und teils zum Motor 26 und teils durch eine Leitung 39 zu einer mittigen Eintrittsstelle 48 des Ventils 30 führen. Die Motoren 26 und 27 haben beide Ablaufleitungen zum Sumpf 31, während beide Seiten des Motors 25 durch Leitungen 53 bzw. 54 mit dem Ventil 30 verbunden sind. Vom Ventil 30 führt eine Ablaufleitung 55 zum Sumpf.
In der dargestellten Lage des Hebels 42 öffnet der Drehschieber 41 des Ventils 29 eine Verbindung vom Eintritt 40 zum Ablauf 33, sperrt aber die Leitungen 36, 37 und 38, so daß die Pumpe 28 leer arbeitet. Wird der Hebel 42 nach rechts geschwenkt, wird der Schieber 41 die Ablaufleitung 33 drosseln und die Leitung 36 öffnen. Wird der Hebel aus der dargestellten Lage aus nach links verschwenkt, wird er ebenfalls die Ablaufleitung 33 drosseln und gleichzeitig die Leitungen 37 und 38 öffnen. Wenn der Hebel 50 in der dargestellten Lage steht, wird der Drehschieber 49 des Ventils 30 die Verbindung der Eintrittsstelle 48 mit den Leitungen 53, 54 und 55 sperren, während diese durch das Ventil miteinander
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verbunden sind. Wird der Hebel nach links verschwenkt, wird das Ventil die Verbindung zwischen Eintrittsstelle 48 und Leitung 53 öffnen, während die Verbindung der letzteren mit den Leitungen 54 und 55 gedrosselt wird. Andererseits wird der Schieber 49 beim Verschwenken des Hebels 50 nach rechts die V erbindung der Leitung 54 mit den Leitungen 53 und 55 drosseln, aber die Verbindung der Eintrittsstelle 48 mit der Leitung 54 öffnen.
Man kann sich nun vorstellen, daß der Wagen 10 am unteren Endpunkt 6 der Fahrstrecke steht und leer aufwärts längs der Strecke bis an eine beliebige Stelle fahren soll, um eine Last 1 zu holen. Nachdem die Pumpe 28 an den Motor 19 angekuppelt und mit den Ventilen in den dargestellten Lagen angefahren ist, *5 so daß sie leer läuft, wird der Hebel 42 nach links verschwenkt. Durch die Drosselung des Austrittes 33 entsteht im Inneren des Ventils ein Druck, der durch die Leitungen 37 und 38 den Motoren 26 bzw. 27 zugeführt wird, die sodann anlaufen, um die Seile 11 bzw. 5 einzuziehen, wobei der Motor 26 den Motor 25 mitnimmt, der jetzt als Pumpe leer läuft, da sein Kreislauf durch das Ventil 30 kurzgeschlossen ist. Durch das Einziehen wird die gesamte abgewicktelte Länge der Seile verkürzt, so daß der Haken 14 aufwärts gezogen wird, bis er am Wagen 10 gesperrt wird. Hierdurch werden die Seile gespannt, die nunmehr miteinander eine Schleife mit dem Wagen als Verbindungsglied bilden, bis die Zugkraft der Seile dem Drehmoment der schwächeren Antriebsvorrichtung, d. h. in diesem Falle dem Moment des Motors 26, entspricht. Dieses Moment ist selbstverständlich seinerseits vom Druck im Ventil 29 abhängig, so daß die Spannung mit dem Hebel 42 eingestellt werden kann. Nunmehr wird der Motor 27 durch die Seilschleife den Motor 26 mit umgekehrtem Drehsinn und mit unverändertem Moment und damit unveränderter Seilspannung mitziehen. Da die Motoren 26 und 27 jetzt synchron laufen, wird der Strom vom Motor durch die Leitung 37 sich zum Strom aus der Leitung 32 im Ventil 29 addieren und mit diesem Strom zusammen über die Leitung 38 durch den Motor 27 hindurchgepreßt werden, gegebenenfalls mit einer Abzweigung durch die Leitung 33, wenn diese nicht völlig gesperrt ist. Der Motor 27 wird somit unter Beibehaltung desselben Drehmomentes auf eine größere Geschwindigkeit hinaufgetrieben, wobei die Bremsleistung des Motors 26 rückgewonnen wird. Der Wagen wird an der Fahrstrecke entlang mit einer Kraft aufwärts gezogen, die der Differenz der Drehmomenteder Motoren 27 und 26 entspricht. Da die erhöhte Geschwindigkeit des Aiotors 27 einen vergrößerten Flüssigkeitsstrom rückwärts durch den Motor 26 bewirkt, setzt sich die Beschleunigung des Systems fort, bis die Differenz der Ströme der Motoren 27 und 26 dem zugeführten Strom (gegebenenfalls abzüglich eines Leckstromes in der gedrosselten Leitung) entspricht. Das bedeutet in dem gewählten Beispiel, daß der Strom durch den Motor 27 dreimal so groß als der zugeführte Strom durch die Leitung 32 wird, während er anfangs, als die Motoren 26 und 27 parallel arbeiteten, nur drei Fünftel des zugeführten Stromes war; mit anderen Worten, die Geschwindigkeit ist bei gesperrtem Austritt 33 verfünffacht.
Der Wagen fährt also jetzt nach links in Fig. 1, während die Geschwindigkeit mit dem Hebel 42 geregelt werden kann. Wenn er an der gewünschten Stelle angelangt ist, wird der Hebel 42 in die Mittellage gebracht, so daß die Kreisläufe durch die Motoren 26 und 27 gesperrt werden und der Wagen anhält und
festgehalten wird. Es wird zunächst vorausgesetzt, daß der Lasthaken 14 so schwer ist, daß er unter Überwindung des Gewichtes des Seiles 11 in der betreffenden Stellung des Wagens absinken kann, und das Absenken des Hakens kann dann wie folgt erfolgen:
Der Hebel 50 wird nach rechts geführt, so daß die Verbindung des Einlaufes 48 mit der Leitung 54 geöffnet und die Verbindung der Leitung 54 mit den Leitungen 53 und 55 gedrosselt wird. Solange die letztere Verbindung nicht ganz gesperrt ist, werden dadurch Kreisläufe durch die Motoren 25 bzw. 26 und das Ventil 30 zustande gebracht, so daß beide Motoren unter dem Einfluß des durch die Schwere des Lasthakens verursachten Seilzuges in abwickelndem Sinne umlaufen können, indem sie jetzt als Pumpen arbeiten.
Indessen kann das Absenken auch in der folgenden Weise beschleunigt werden:
Man führt den Hebel 50 ganz nach rechts, so daß die Verbindung der Leitungen 53, 55 mit der Leitung 54 gesperrt wird. Unter dem Einfluß des Seilzuges wird der Motor 25 bestrebt sein als Pumpe zu arbeiten, aber beide Motoren werden dadurch gesperrt, daß sie mechanisch gekuppelt sind und verschiedene volumetrische Leistungen haben, so daß der Motor 26 den Strom, den der Motor 25 hindurchzuzwingen sucht, nicht aufnehmen kann. Schwenkt man aber jetzt den Hebel 42 nach rechts, so werden die Motoren 25 und 26 durch die Leitungen 36 von der Pumpe 28 unter Druck gesetzt und bekommen Flüssigkeit von dieser zugeführt. Unter dem Einfluß von Seilzug und Flüssigkeitsdruck wird dadurch der Motor 25 in abwinkelndem Sinne angefahren, und der schwächere Motor 26 wird gezwungen, als Pumpe zu arbeiten, und zwar in einem Kreislauf durch die Leitung 39, Einlauf 48, Leitung 54, Motor 25, Leitung 53, Leitung 55 zurück zum Motor 26. Die Trommel 4 wird dadurch bis zu einer Drehzahl beschleunigt, bei der die Differenz der Ströme durch die Motoren 25 und 26 dem von der Pumpe 28 durch die Leitung 36 zugeführten Zuschuß entspricht, der mittels des Hebels 42 leicht geregelt werden kann, um die Abwickelgeschwindigkeit des Seiles 11 einzustellen. Hierbei wird der Wagen die ganze Zeit still gehalten, indem die Trommel 3 des Seiles 5 vom Motor 27 festgehalten wird, dessen Kreislauf am Drehschieber 41 gesperrt ist.
Wenn der Haken 14 beim Nachlassen des Seiles 11 bis auf die gewünschte Länge abgesenkt ist, wird der Hebel 42 in die Mittellage gestellt und der Hebel 50 nach links hinübergeschlagen, wodurch beide Seile wieder festgehalten sind. Die Last wird befestigt, und zum Aufziehen kann man jetzt, wenn man wünscht, daß der Laufwagen dabei stillstehen soll, den Hebel 42 nach rechts verschwenken, wodurch die Motoren 25 und 26 in einziehendem Sinne in Parallelschaltung arbeiten, bis sich der Haken dem Wagen nähert, wonach der Hebel 42 nach links hinübergeschwenkt wird, worauf alle drei Motoren 25, 26 und 27 in Parallelschaltung in einziehender Richtung arbeiten werden. Oder man kann bereits von Anfang an den Hebel 42 nach links stellen, so daß alle Motoren auf einmal zu arbeiten anfangen. Der Flüssigkeitsstrom wird sich jetzt auf die Motoren 25, 26 und 27 in dem Verhältnis 2V2:2 :3 verteilen, so daß das Heben des Hakens zum Wagen hinauf mit niedriger, mittels des Hebels 42 abgepaßter Geschwindigkeit erfolgt, wenn durch das Anschlagen des Hakens gegen den Wagen die Seile gespannt werden, werden die Motoren 25 und 26 durch Übertragung der Zugkraft der Trommel 4 durch die Seile 11 und 5 zur Trommel 3 den Motor 27 zwingen, als Pumpe rückwärts umzulaufen. Der Wagen 10

Claims (2)

wird sich also jetzt an der Fahrstrecke entlang nach rechts bewegen., und zwar unter Rückgewinnung von Bremsleistung in entsprechender Weise wie vorher und mit einer Seilspannung, die dem Bremsmoment des Motors 27 in der betreffenden Stellung des Hebels 42 entspricht. Gegebenenfalls kann man beim Aufziehen mit allen Motoren das Moment des Aiotors 27 so einstellen, daß es nicht ganz genügt, um den Laufwagen bei völligem Abheben des Holzes 1 vom Boden festzuhalten, wodurch der Stamm am Boden entlang geschleppt wird in einer Weise, wie sie später im Zusammenhang mit Fig. 5 besprochen wird. Wenn das Holz über dem Stapelplatz 2 angelangt ist, werden die Hebel 42 und 50 in die Mittellage gestellt, um den Wagen anzuhalten, wonach ein Absenken in der gleichen Weise erfolgt, wie es früher für den leeren Haken beschrieben wurde, nur wird man selbstverstädnlich das Ventil 29 bzw. 30 mit so kleiner öffnung einstellen, daß das Absenken ruhig und beherrscht erfolgt. In der Ausführung nach Fig. 3, in der die gleichen Bezugszahlen wie in Fig. 1 für entsprechende Teile benutzt sind, ist das Tragseil 16 weggelassen und der Wagen 10 läuft statt dessen mit den Rollen 15 auf der Rückstrecke des Seiles 5. Sonst ist die Vorrichtung unverändert und kann in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, betätigt werden, mit der Ausnahme, daß es hier nicht notwendig ist, daß der Haken 14 das Gewicht des Seiles 11 überwinden kann, um abgesenkt zu werden, da das Gewicht des Wagens die Seile belastet und der Wagen mit Haken dadurch gehoben und gesenkt wird, daß die Seilstrecken beiderseits des Wagens sich jederzeit mit einem Winkel einstellen werden, der durch das Gewicht des Wagens und der Last und die eingestellte Spanung bedingt ist. In Fig. 3 ist außerdem eine zusätzliche Anordnung in der Form eines zusätzlichen Wagens 21 gezeigt, der mit einer Rolle 17 auf der Rückstrecke des Seiles 5 läuft, mit Klammern 22 am Seil 11 festgeklemmt und mit einem Haken 23 versehen ist, an dem der Lastträger 14 bei Leerlauf festgehakt werden kann. Wenn der Wagen bis zum Boden abgesenkt ist, hat man dadurch, wie bei 11' strichpunktiert angedeutet, einen freien Endteil des Seiles 11 zur Verfügung, so daß man nach Lösen des Lasthakens 14 diesen mitnehmen kann, um ihn an einer Last zu befestigen die zur Fahrstrecke seitlich verschoben liegt. Ein besonderer \Torteil eines Kabelkranes, der, wie in Fig. 3 dargestellt, ohne Tragseil ausgeführt ist, und der bei Belastung mit einer bestimmten eingestellten Spannung und einer Möglichkeit des Ab- und Aufwickeln arbeitet, liegt darin, daß die Spannung in diesem Falle von dem Abstand zwischen den Endpunkten der Fahrstrecke unabhängig wird, so daß sich diese bei Belastung verändern kann, ohne die Seile zu überlasten. Eine solche Anlage eignet sich ausgezeichnet zur Förderung von Leuten und Material mit Tragstuhl zwischen Schiffen im Seegang und bildet dadurch bei Rettungsarbeiten ein wertvolles Hilfsmittel. Da eine Anlage, die, wie erwähnt, ohne besonderes Tragseil ausgeführt ist, für das Heraufholen von Lasten vom Boden nicht von einer Belastung durch den Lasthaken abhängig ist. eignet sich die Vorrichtung besonders für das Aufhängen des Hakens in eine lose Seilflasche, wie bei 20 in Fig. 4 dargestellt, um schwere Lasten zu heben. In Fig. 5 ist dargestellt, wie ein Schleppen des Holzes 1 längs des Bodens mittels einer A7Orrichtung gemäß Fig. 3 erfolgen kann, wenn die Spannung in der Seilschleife5 derart eingestellt ist, daß, wie früher beschrieben, der Motor 27 anfängt, als Pumpe zu arbeiten, bevor das Holz 1 vom Boden abgehoben ist. Fig. 6 zeigt eine Abweichung der Anordnung gemäß Fig. 4, die für eine Förderung langer und schwerer Gegenstände 1', z. B. Masten oder Rohre, bestimmt ist. Die Last wird hier von zwei lösen Seilflaschen 20' und 20" getragen, die mittels des Seiles 11 in je einem von zwei Laufwagen 10' und 10" aufgehängt sind, die durch eine Verbindungsstange 58 in einem gewünschten gegenseitigen Abstand gehalten werden. Auch in anderer Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung selbstverständlich in verschiedenen Hinsichten in Anpassung an verschiedene Bedürfnisse abgewandelt werden. -So> wird die Erfindung auch für auf Schienen laufende Aufzüge Verwendung finden können, bei denen die Schienen eine Wirkung haben, die derjenigen des Tragseiles 16 in Fig. 1 völlig entspricht. Ohne daß eine besondere Beschreibung erforderlich sein dürfte, wird es auch einleuchten, daß die beschriebenen Anlagen nicht nur zur Förderung von Last vom Endpunkt 8 zum Endpunkt 6, sondern auch in der entgegengesetzten Richtung benutzt werden können, und daß der Lastträger 14, anstatt mit dem unmittelbar wirkenden Zugseil 11 verbunden zu sein, auch mit dem Rückzugseil 5 verbunden werden kann, während das Seil 11 mit dem Wagen verbunden wird. P A T E N T Λ X S P R C C II E:
1. Vorrichtung zum Betrieb von Laufwagen für Schienen- oder Kabelkrane, bei denen der Laufwagen von zwei Seilen mit an je einer Antriebsvorrichtung angeschlossenen Winden in entgegengesetzten Richtungen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebsvorrichtungen (25. 26 bzw. 27) aus mit den Winden (3, 4) dauernd mechanisch gekuppelten, volumetrischen Flüssigkeitsmotoren bestehen, die derart hydraulisch miteinander und mit einer gemeinsamen Speisepumpe (28) über Ventilvorrichtungen (29, 30) mit verschiedenen Schaltstellungen für die beiden Laufrichtungen verbunden sind, daß in jeder dieser Schaltstellungen beide Antriebsvorrichtungen unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes ein Drehmoment in einziehender Richtung auf die jeweiligen Winden ausüben, daß aber je nach der Schaltstellung die eine oder die andere Antriebsvorrichtung die stärkere Wirkung ausübt und dadurch bei Förderung längs der Strecke die schwächere Antriebsvorrichtung über die Winden und Seile (5, 11) rückwärts antreibt, so daß diese einen Flüssigkeitsstrom durch die stärkere Antriebsvorrichtung in speisenderRichtung hindurchtreibt.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Antriebsvorrichtung von zwei Flüssigkeitsmotoren (25, 26) gebildet ist, die mit der gleichen Winde (4) mechanisch gekuppelt und zusammen stärker als die andere Antriebsvorrichtung (27) ist,, von denen der eine (26) aber schwächer als die letztere ist, während der andere Motor (25) so ausgebildet ist, daß er wahlweise hydraulisch für additive Zusammenwirkung mit dem ersteren (26) oder für, Kurzschluß geschaltet werden kann, so daß jeweils die eine oder die andere Antriebsvorrichtung mit der größten Leistung arbeitet.
DEL26192A 1955-11-21 1956-11-13 Vorrichtung zum Betrieb von Laufwagen fuer Schienen- oder Kabelkrane Pending DE1059641B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007019597A1 (de) * 2005-08-18 2007-02-22 Gebrüder Ladstätter Keg Laufwagen für seilkran

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DE250919C (de) *
DE838947C (de) * 1948-10-02 1952-05-15 Otto Ballert Fahrbarer Eisenbahndrehkran
DE876596C (de) * 1941-05-18 1953-05-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Greiferwinde

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