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DE1059383B - Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel - Google Patents

Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel

Info

Publication number
DE1059383B
DE1059383B DER22006A DER0022006A DE1059383B DE 1059383 B DE1059383 B DE 1059383B DE R22006 A DER22006 A DE R22006A DE R0022006 A DER0022006 A DE R0022006A DE 1059383 B DE1059383 B DE 1059383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
pressure
ram
punch
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER22006A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER22006A priority Critical patent/DE1059383B/de
Publication of DE1059383B publication Critical patent/DE1059383B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/58Devices for setting props or chocks
    • E21D15/585Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important
    • E21D15/586Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important the props being pre-loaded
    • E21D15/588Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important the props being pre-loaded the lock also being activated
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/30Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber
    • E21D15/306Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber by means of a liquid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf einen niehrteiligen hydraulischen Grubenstempel, welcher mit einem beliebigen flüssigen Druckmittel beaufschlagt wird und dessen Innenstempel unter reibungsschlüssiger Anlage im Außenstempel geführt ist und der, mit einem durch eine Druckblase beaufschlagbaren Klemmschloß ausgerüstet, vorteilhaft rohrförmigen Querschnitt besitzt, wobei der Innensternpel gleichzeitig über mehrere Kolbenringe und Dichtungen gegen den Außenstempel druckdicht abgeschlossen ist.
  • Es sind mehrteilige Grubenstempel bekannt, bei denen der Innenstempel über ein durch ein flüssiges Druckmittel spannbares Innenschloß im Außenstempel in seiner jeweiligen Einsatzlänge festgehalten und geklemmt wird. Dieses Innenschloß befindet sich am Einsteckende des Innenstempels und wird durch eine an einem abgesetzten Körper angebrachte Druckblase ,Tebildet, wobei als flüssiges Druckmittel Öl, Bohrt.
  • wasser od. dgl. verwendet wird. Oberhalb und unterhalb dieser das Innenschloß bildenden Druckblase sind in Ringnuten Kolbenringe oder Dichtungsringe angeordnet.
  • Es hat sich nun erwiesen, daß diese Dichtungs- und Kolbenrin-e nach mehrmaligem Einsinken des Innensfempels nicht mehr an der Innenfläche des Außenstempels dichtend anliegen, da einmal durch Weitung des Außenstempelrohres und zum anderen Mal durch den auftretenden Verschleiß andere Verhältnisse geschaffen sind. Die ferner verwendeten Dichtungen aus Kunststoff oder Gummi verhindern beim Rauben des Stempels ein leichtes Einfallen des Innenstenipels in den Außenstempel, da die an der Innenwandung fest anliegenden Stellen der Dichtungsringe der Einsinkbewegung des Innenstempels hemmend entgegeliwirken. Wird nun zur Vermeidung dieser Nachteile die Innenfläche des Außenstempels gefettet, so fällt der Innenstempel beim Rauben mit großer Geschwindigkeit im Außenstempel ein, und durch das wiederholte Aufschlagen auf die Fußplatte wird der Innenstempel leicht beschädigt. Diese Maßnahme des Fettens des Außenstempels bei dem Zusammenbau des Grubenstempels hat jedoch nur eine kurze Wirkung und erfordert darüber hinaus eine laufende Wartung des Grubenstempels.
  • Diese Nachteile sollen nach der vorliegenden Erfindung vermieden werden. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen hydraulischen Grubenstempel, dessen Innenstempel reibungsschlüssig im Außenstempel geführt und über ein mittels eines flüssigen Druckmittels beaufschlagbares Klemmschloß festlegbar ist, so zu gestalten, daß die vorgesehenen Dichtungen und Führungsringe auch bei Deformationeu oder auftretendem Verschleiß immer an der Innenfläche des Außenstempels anliegen und eine dauernde Schmierung der Innenfläche des Außenstempels vorhanden ist, wobei gleichzeitig der Schlag des einfallenden Innenstempels an der Fußplatte gedämpft wird.
  • Erfindungsgemäß werden daher oberhalb und unterhalb des durch das Einsteckende des Innenstempels gebildeten, durch ein flüssiges Druckmittel beaufschlagbaren Klemmschlosses in Form einer Druckblase in dem Einsteckende selbst oder in einem am Einsteckende angebrachten abgesetzten Druckkörper in Ringnuten gelagerte, ineinanderliegende Dichtungs-und Führungsringe, die durch eingeführte Preßluft gegen die Innen'fläche des Außenstempels spannbar sind, gelagert, und diesem wird gleichzeitig ein Schmierring zugeordnet. Der innenliegende Dichtungsring besteht aus Gummi und hat etwa die Querschnittsform eines geschlitzen Schlauches; der äußere Ring besteht aus einem geschlitzten, aus Kunststoff gefertigten selbstschmierenden Ring. Zunächst wird also in die Ringnut des Einsteckendes der Gummiring eingesetzt und anschließend in die gleiche Nut über den Gummiring der geschlitzte Kunststoffring angelegt. In dein Einsteckende des Innenstempels sind im Bereich der diese Ringpaare aufnehmenden Nuten mehrere mit den Ringnuten verbundene Kanäle vorgesehen, die mit einer gemeinsamen Preßluftleitung in Verbindung stehen. Durch Einführen der Preßluft wird zunächst der im Querschnitt offene innenliegende Gummiring nach außen gedrückt und dichtet gleichzeitig die Ringnut ab und drückt ferner den ihn umgebenden, aus selbstschmierendem Kunststoff gefertigten äußeren Ring gegen die Innenwandung des Außenstempels.
  • Diesen Ringpaaren werden in weiteren am Einsteckende vorgesehenen Ringnuten gelagerte Schmierringe zuggeordnet, die aus einem mit Talg getränkten Gewebe bestehen oder nach Art einer z. B. im Eisenbahnbetrieb bekannten Polsterschmierung ausgebildet sind. Durch diese Anordnung und Gestaltung der Dichtungs- oder Führungsringe-wird auch-bei Deformationen oder natürlichem Verschleiß eine ständige Anlage der Ringe an der Innenfläche des Außenstempels erzielt und durch die Anordnung der Schmierungsringe ein sicheres Einfallen der Innenstempel beim Rauben in die Außenstempel gewährleistet.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. - -Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Stempel, Fig. 2 eine andere Ausführung des Stempelkopfes mit Kopfplattenbefestigung, Fig. 3 die Setz- und Raubpistole.
  • Der neue mehrteilige Grubenstempel besitzt in vorteilhafter Ausführungsform einen runden rohrförmigen Querschnitt. Indem rohrförmigen Unterstempel 2, welcher vorteilhaft aus einem Leichtmetallrohr oder einem Stahlrohr bestehen kann, ist der Innen- oder Oberstempel 1 längenverstellbar geführt. Der rohrförmige Unter- oder Außenstempel 2 ist an seinem unteren Ende mit einer vorteilhaft mit Innengewinde versehenen aufschraubbaren kappenartigen Fußplatte 12 abgeschlossen. An der Innenfläche der hauben- oder kappenartigen Fußplatte 12 ist eine Ausnehmung zur Befestigung und zum Einsetzen eines an sich bekannten Puffers 13, vorteilhaft aus Gummi, angeordnet.
  • Am oberen Ende des rohrförmigen Unterstempels 2 wird ein dem Innen- bzw. Oberstempel 1 als Führung dienendes Zwischenstück 15, welches z. B. aus Bronze oder dergleichen Material bestehen kann, eingesetzt. Das Zwischenstück 15 ist an seiner Innenfläche mit zwei Ringkanälen versehen. In dem unteren Ringkanal ist ein selbstschmierender Kunststoffring 16, und im oberen Ringkanal werden mit geringem Abstand von der Oberkante an der Innenfläche des Zwischenstückes 15 zwei Kolbenringe 17 als Abstreifringe eingesetzt, welche die Aufgabe haben, zu verhindern, daß .Fremdkörper in den Innenraum des Unterstempels 2 eindringen, und ferner Fremdkörper auf der Außenfläche des einsinkenden Innenstempels 1 abzustreifen.
  • Der Innen- bzw. Oberstempel 1 ist an seinem Einsteckende ringartig nach innen abgesetzt, und hier sind zunächst an der abgesetzten Schulter und am untersten Ende Lippendichtungen 6 vorgesehen. über diese Lippendichtungen 6 und das abgesetzte Einsteckende des Innen- bzw. Oberstempels 1 wird ein die Druckblase bildender, aus Kunststoff bestehender ringförmiger 'Mantel 3 geschoben, so daß zwischen der Außenfläche des abgesetzten Teiles des Innen-. stempels 1 und der Kunststoffblase 3 ein Druckraum 35 gebildet ist. über diese Druckblase 3 wird eine inehrteilige Verschleißbuchse 5 aus hochvergütetem Stahl gesetzt. Diese Verschleißbuchse 5 besteht aus mehreren übereinandergesetzten Ringen, deren Längsschlitze in ihrer Anordnung zueinander versetzt sind. Um zu verhindern, daß das- Material der Druckblase 3 -in die Längsschlitze und Stoßstellen der Ringglieder der Verschleißbuchse 5 eindringt, sind zwischen der Verschleißbuchse und der Druckblase 3 Abdeckbleche 4 zwischengeschaltet. Am unteren Ende werden die Bleche 4 und die Druckblase 3 zum Zwecke der Verhinderung des Ausweichens des Kunststoffes von einem ringartigen abgewinkelten Kantenblech 7 od. dgl. unterfangen. Anschließend wird das Einsteckende des Innenstempels 1 durch eine Abschlußplatte 8, 3velche zweckmäßigerweise ein Innengewinde besitzt, ribgeschlossen; in dieser Abschlußplatte 8 ist sowohl !#in,Dichtungsring9 als auch ein aus selbstschrnierendem Kunststoff bestehender Ring 10 gelagert. Auch im Übergang von dem abgesetzten Teil des Einsteckendes des Innenstempels 1 auf seinen vollen Querschnitt ist oberhalb der Oberkante der Druckblase3 ein solcher Dichtungsring 9 und Kunststoffring 10 vorgesehen.
  • Über diesem oberhalb der Druckblase 3 liegenden Dichtungsring 9 und Kunststoffring 10, welche ineinanderliegen, ist eine weitere Ringnut an dem Unterteil des Innenstempels 1 vorgesehen, in welche ein Schmierring 9 eingesetzt wird. Dieser Schmierring 9 besteht vorteilhaft aus einem reibungsbeständigen Gewebe, welches mit Talg oder einem anderen geeigneten Fettstoff eingelassen ist. Durch die Anordnung dieses Schmierringes 9 wird mit Sicherheit gewährleistet, daß beim Rauben der Innenstempel 1 in den Außenstempel 2 klemmfrei einfährt. Eine für das Druckmittel, z. B. Bohrwasser, bestimmte Zuführungsleitung 14 verbindet den Druckraum 35 mit einem verstellbaren, im Innenstempel 1 gelagerten Ventil 18. Neben dieser Zuführungsleitung 14 ist an dem Ventil 18 eine weitere, nach oben zum Kopf des Innenstempels 1 führende Druckleitung 23 angeschlossen. Das Ventil 18 kann von außen durch Eingriff mit einem Schlüssel oder durch die Setz- und Raubpistole 20 so eingestellt werden, daß die mit der Setz- und Raubpistole 20 verbundene, zur Pumpe führende Druckmittelzuleitung freien Durchgang zu der Zuführungsleitung 14 hat und so die Druckblase beaufschlagt werden kann. Durch weitere Drehung des Ventils 18 wird die Zuleitung 14 gesperrt und nach erneuter Einstellung des Ventils 18 der Zutritt in die Druckleitung 23 zum Kopf des Stempels freigegeben. Eine weitere Verstellung des Ventils 18 gestattet es, auch die Druckleitung 23 abzusperren. Das ringartige Anschlußstück 19 dient zum Ansetzen und zum Eingriff der Nocken 21 der Setz- und Raubpistole 20, die mit einem Druckgriff 22 ausgerüstet ist. Die Druckleitung 23 führt zu dem als Vorlaster gestalteten Stempelkopf des Innenstempels 1. In einem am oberen Ende des Innenstempels 1 einschraubbaren Führungsring 27 ist die Kopfplatte 24 schwenkbar g ' elagert und geführt. Das untere Druckstück 28 ist mit dem mittleren Ansatz der Stempelkopfplatte 24 z. B. durch einen Schraubenzapfen 33 so verbunden, daß die abgerundeten Lagerflächen 34 gegeneinander zur Anlage kommen. Um den Schraubenzapfen 33 bei außermittiger Belastung der Stempelkopfplatte 24 von Abscherkräften zu entlasten, kann unter die Kopfplatte ein aus Kunststoff oder Gummi bestehender Dämpfungsring eingeschaltet werden. An der Unterfläche des Druckstückes 28 ist eine Dichtung 29 angebracht, durch die das kolbenartige Druckstück 28 zu dem Druckraum 30 abgedichtet wird. Zwischen dem Führungsring 27 und dem kolbenartigen Druckstück 28 sind ein oder mehrere Federelemente eingeschaltet. Durch Beaufschlagen der Unterfläche des Druckstückes 28 durch Einführung des Druckmittels über die Druckleitung 23 in den Druckraum 30 wird das Druckstück nach oben bewegt, und der freie Ringraum 31 gestattet ein Ausfahren der Kopfplatte in Richtung des Hangenden. Dem Stempel wird auf diese Weise eine entsprechende Vorspannung erteilt. Wird das Druckmittel aus dem Druckraum 30 über die Druckleitung 23 abgelassen, so drücken die Federelemente, die in dem Ringraum 31 angeordnet sein können, oder der Gebirgsdruck das Druckstück 28 in seine Ausgangslage zurück. Die Stempelkopfplatte 24 ist in bekannter Weise mit den Nocken 25 versehen.
  • Der am Einsteckende des Oberstempels 1 vorgesehene ringartige abgesetzte Druckkörper, welcher auch die Druckblase 3 trägt, ist in seiner Seitenwandung -vorteilhaft mit einer Winkelbohrung versehen, durch welche die Zuführungsleitung 14 mit dem Druckraum 35 verbunden ist. Die diesen nach innen abgesetzten Druckkörper zum Innenraum des Oberstempels 1 nach oben hin abschließende Platte besitzt eine mittlere Bohrung, in welche eine Preßluftzuführung 11 eingesetzt ist, deren Anschlußstück sich etwa in der Höhe des Ventils 18 am Oberstempel 1 befindet. Nach unten hin, also in Richtung der Fußplatte 12, ist der ringartig nach innen abgesetzte und das Einsteckende des Innenstempels 1 bildende Druckkörper offen, und im Bereich der die oberen und unteren Dichtungsringe 9 und Kunststoffringe 10 tragenden Ringnut sind zwei oder mehrere Kanäle vorgesehen, die den Innenraum des abgesetzten Druckkörpers mit den an den Kunststoffringen 10 anliegenden Dichtungsringen 9 gehörenden Druckräumen verbinden. Die Fußplatte 12 ist zum Außenstempel 2 über einen zusätzlichen Kolben oder Dichtungsring 36 abgedichtet.
  • Die Wirkungsweise des Stempels ist folgende: An die Preßluftleitung 11 wird die Netzleitung oder aber eine besondere Pumpe angeschlossen und mit Druckluft beaufschlagt. Durch die Leitung 11 gelangt die Druckluft aus dem Innenraum des ringartig abgesetzten, das Einsteckende des Innenstempels 1 bildenden Druckkörpers in den zwischen Unterfläche des Oberstempels 1 und Fußplatte 12 gebildeten Raum. Der Innenstempel 1 wird so durch Preßluft äus dem Außenstempel 2 auf seine Einsatzlänge gegen das Hangende ausgefahren. Die Preßluft gelangt gleichzeitig aus dem Innenraum des ringartig abgesetzten Druch:körpers über die seitlichen Kanäle zu den an den Kunststoffringen 10 anliegenden Dichtungsringen 9 und drückt diese gleichzeitig gegen die Innenwandung des Außenstempels 2. Das in dem Anschlußstück der Preßluftleitung 11 vorgesehene Rückschlagventil oder ein anderes Ventil schließt sich nach Ausfahren des Innenstempels. Die Setz- und Raubpistole wird an das -Anschlußstück 19 angeschlagen und das Ventil 18 so eingestellt, daß zunächst über die Leitung 14 die Druckblase 3 beaufschlagt werden kann. Dann wird das Ventil 18 umgestellt und über die Druckleitung 23 die Stempelkopfplatte 24 mit Vorlast versehen und anschließend durch weitere Verstellung des Ventils 18 auch die Druckleitung 23 abgesperrt. Beim Rauben kann das im Druckraum 30 und 35 befindliche Druckmittel entweder in den Strebraum verblasen oder in die Pumpe zurückgeleitet werden. Wesentlich ist beim Rauben, daß auch das Preßluftventil der Leitung 11 geöffnet wird.
  • Ein weiterer Vorteil des Stempels besteht darin, daß er liegend oder hängend auch als Vorschub- und Druckzylinder für das Fördermittel oder für Ausbaurahmen verwendet werden kann, da beim Kippen oder Legen des Stempels ein Ausfließen des 'flüssigen Druckmittels unmöglich ist

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel, der mit einem beliebigen flüssigen Druckmittel beaufschlagt wird und dessen Innengtempel unter reibungsschlüssiger Anlage im Außenstempel ge-, führt ist und der, mit einem durch eine Druckblase beaufschlagbaren Klemmschloß ausgerüstet, vorteilhaft rohrförmigen Querschnitt besitzt, wobei der Innenstempel gleichzeitig über mehrere Kolbenringe und Dichtungen gegen den Außenstempel druckdicht abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und unterhalb des durch das Einsteckende des Innenstempels (1) gebildeten, durch ein flüssiges Druckmittel beaufschlagbaren Klemmschlosses in Form einer Druckblase (3) in dem Einsteckende selbst oder in einem am Einsteckende angebrachten abgesetzten Druckkörper in Ringnuten gelagerte, ineinanderliegende Dichtungs- und Führungsringe (9 und 10), die durch eingeführte Preßluft gegen die Innenfläche des Außenstempels (2) spannbar sind, gelagert sind und denen gleichzeitig ein Schmierring zugeordnet ist.
  2. 2. Mehrteiliger hydraulischer Grubensternpel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Einsteckende des Innenstempels (1) in den Ringnuten vorgesehenen ineinanderliegenden und durch Preßluft spannbaren Ringe durch einen inneren Gummiring (9) und einen diesen umgreifenden, aus selbstschmierendem Kunststoff bestehenden geschlitzten Ring (10) gebildet sind. 3. Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einsteckende des Innenstempels (1) im Bereich der die Ringe aufnehmenden Nuten mehrere mit den Ringnuten verbundene Kanäle vorgesehen sind. 4. Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, - daß der den ineinanderliegenden Ringen (9 und 10) zugeordnete Schmierring von einem mit Talg getränkten Gewebe oder als Polsterschmierring ausgebildet ist. In Betracht gezogene. Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 849 682, 847 283; französische Patentschrift Nr. 1082 903.
DER22006A 1957-10-15 1957-10-15 Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel Pending DE1059383B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200774B (de) * 1963-06-29 1965-09-16 Walter Thomas Hydraulisch zu setzender und zu verspannender Grubenstempel
DE1224684B (de) * 1957-10-25 1966-09-15 Bwg Bergwerk Walzwerk Hydraulischer Grubenstempel

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DE847283C (de) * 1950-07-09 1952-08-21 Mannesmann Ag Hydraulischer Grubenstempel
DE849682C (de) * 1950-10-05 1952-09-18 August Hoch Aus Zylinder und Kolben bestehende Ausbauvorrichtung mit federnder OElbremse
FR1082903A (fr) * 1952-06-16 1955-01-04 Mining Engineering Co Ltd Supports pour toits de mine

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