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DE1059171B - Mehrstufiges UEbersetzungsgetriebe fuer den Antrieb von Kalandern, Mischwalzwerken u. dgl. - Google Patents

Mehrstufiges UEbersetzungsgetriebe fuer den Antrieb von Kalandern, Mischwalzwerken u. dgl.

Info

Publication number
DE1059171B
DE1059171B DEK28799A DEK0028799A DE1059171B DE 1059171 B DE1059171 B DE 1059171B DE K28799 A DEK28799 A DE K28799A DE K0028799 A DEK0028799 A DE K0028799A DE 1059171 B DE1059171 B DE 1059171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
calenders
transmission according
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK28799A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Siegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Kleinewefers Soehne KG
Original Assignee
Joh Kleinewefers Soehne KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Kleinewefers Soehne KG filed Critical Joh Kleinewefers Soehne KG
Priority to DEK28799A priority Critical patent/DE1059171B/de
Publication of DE1059171B publication Critical patent/DE1059171B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Mehrstufiges Übersetzungsgetriebe für den Antrieb von Kalandern, Mischwalzwerken u. dgl. Zur Anpassung der Drehzahl von schnell laufenden Antriebsmaschinen an die meist langsamere Betriebsdrehzahl der angetriebenen Bearbeitungsmaschinen werden in der Technik vorzugsweise mechanische Getriebe mit einer oder mehreren Schaltstufen oder stufenlose Getriebe verwendet. Beiden Stufengetrieben stehen die Untersetzungszahlen der einzelnen Schaltstufen in einem Verhältnis von einer bestimmten Progression zueinander.
  • Bei Kalandern, insbesondere bei Großkalandern und Mischwalzwerken für die Kunststoff- und Plastikverarbeitung, werden außer den normalen Betriebsdrehzahlen auch noch andere Antriebsgeschwindigkeiten verlangt, die teils um eine Zehnerpotenz höher, teils um eine Zehnerpotenz niedriger liegen. So ist es z. B. erforderlich, die Walzen in einem Schnellgang sehr schnell laufen zu lassen, wenn dieselben durch ein angebautes Schleifwerk nachgeschliffen werden müssen. Andererseits ist eine sehr langsam laufende Schaltstufe erforderlich, um z. B. Kalanderwalzen nach Betriebsschluß abkühlen zu können. Da eine Abkühlung der auf 1/1000 mm genau geschliffenen Walzen im Stillstand wegen der Gefahr des Krummziehens nicht möglich ist, müssen die Walzen während der Abkühlzeit ständig gedreht werden. Man hat sich bisher so beholfen, daß diese Drehung in der normalen Arbeitsgeschwindigkeit vom Hauptantriebsmotor bewirkt wurde.
  • Diese Methode besitzt den Nachteil, daß die Getriebe unnötig abgenutzt werden und außerdem infolge des hohen Leerlaufstromes der Hauptantriebsmotoren der Stromverbrauch sehr hoch ist. Da die Walzen wegen ihrer Dickwandigkeit einen sehr hohen Wärmeinhalt besitzen, betragen die Abkühlungszeiten häufig bis zu 6 Stunden und mehr.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile geht die Erfindung von dem Gedanken aus, ein kombiniertes Getriebe zu schaffen, bei dem den üblichen Untersetzungsstufen für den Kraftantrieb noch eine Getriebestufe von extrem hoher Untersetzung über eine ausrückbare Kupplung vorgeschaltet und wobei der Kriechgang mit einem eigenen Antriebsmotor entsprechend kleinerer Leistung gekuppelt ist. Da die Walzen im Falle der Abkühlung bei Stromausfall auf keinen Fall stillstehen dürfen, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, außer dem elektrischen Kriechgangmotor noch einen an- und auskuppelbaren Verbrennungsmotor anzuordnen, der bei Stromausfall den Antrieb übernimmt.
  • Auf weitere Merkmale der Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher hingewiesen werden.
  • Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt, parallel zu den Vorgelegewellen eines fürderartige Kalander verwendeten Getriebes mit zwei Antriebswellen für zwei Kalanderwalzen, wobei jede Kalanderwalze durch einen eigenen drehzahlgeregelten Hauptmotor angetrieben wird.
  • In dem wannenartigen Gußgehäuse 1 sind die einzelnen Vorgelegewellen 2, 3 und 4 mit den Untersetzungszahnrädern angeordnet, während die Hauptantriebsmotoren 5 und 23 für den Einzelantrieb von zwei Kalanderwalzen außen angeflanscht sind. Das Reduziergetriebe für einen Hauptantrieb besteht demnach aus dem vom Hauptmotor getriebenen Ritzel 6, der Vorgelegewelle 2 mit den Zahnrädern 7 und 8, der Vorgelegewelle 3 mit den Zahnrädern 9 und 11 und dem Antriebszahnrad 12 der Vorgelegewelle 4, deren Achsstummel 13 aus dem Getriebegehäuse herausragt und in an sich bekannter Weise die Kupplung für den Antrieb. der Kalanderwalze trägt. Die Durchschnittsdrehzahl der Kalanderwalzen beträgt bei dem Ausführungsbeispiel etwa 2 bis 20 U/min.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Umschaltung auf eine erheblich höhere Geschwindigkeit notwendig, wenn die Walzen durch eine Schleifmaschine abgeschliffen werden sollen. Zu diesem Zweck besitzen die Vorgelegewellen 2 und 3 zwei ineinander kämmende Zahnräder 14 und 15, die durch Einrücken einer Klauenkupplung 10 mit der Vorgelegewelle 3 gekuppelt werden und den Schnellgang ergeben. In diesem Falle verläuft der Kraftschluß vom Ritzel 6 über Zahnrad 7, Vorgelegewelle 2, Zahnräder 14 und 15, Vorgelegewelle 3 und von Zahnrad 11 auf das Zahnrad 12. Die für das Schleifen erforderliche Walzengeschwindigkeit beträgt dann ungefähr das Fünffache der mittleren Arbeitsgeschwindigkeit (etwa 60 U/min).
  • Die Kraft für den Antrieb: des sogenannten Kriechganges beim Abkühlen der Walzen wird durch einen insbesondere am Gehäuse angeflanschten oder angebauten elektrischen Motor kleiner Leistung 16 geliefert. Die Geschwindigkeit dieses Motors wird ein angeflanschtes Getriebe 17 erheblich reduziert und über das Kitzel 18 auf das für den Hauptantrieb verwendete Getriebe übertragen.
  • Die Übertragung erfolgt beispielsweise von dem Kitzel 18 auf ein Zahnrad 19, das auf der Vorgelegewelle 2 leer mitläuft und bei Einschaltung des Kriechganges mittels einer Magnetkupplung 20 od. dgl. mit der Hauptgetriebestufe gekuppelt wird. Sowohl das Getriebe 17 als auch der Kriechgangmotor 16 können in einem freien Raum des Räderkastens untergebracht sein, und die Kupplung kann auch durch andere Kraftübertragungsglieder, z. B. durch Winkeltriebe, Freilaufkupplung u. dgl., erfolgen.
  • Mittels eines Kettengetriebes 21-22 od. dgl. wird der Kriechgang auch auf die Getriebestufe der zweiten Kalanderwalze übertragen. Die Drehgeschwindigkeit des Kriechganges ist erheblich kleiner als die Arbeitsgeschwindigkeit des Kalanders und beträgt größenordnungsmäßig nur etwa ein Zehntel der Arbeitsgeschwindigkeit, also etwa 0,1 bis 0,2 U/min.
  • Um bei Stromausfall die Betätigung des Kriechganges sicherzustellen, ist ein Explosions-Hilfsmotor 26 vorgesehen, der mittels einer Konsole 25 ebenfalls am Getriebegehäuse angeflanscht ist. Um ein Reduktionsgetriebe zu. sparen, erfolgt die Kraftübertragung des Explosionsmotors mittels eines Kettentriebes auf die Ankerwelle des Kriechgangmotors 16. Im normalen Betrieb ist der Explosionsmotor durch eine Handkupplung 28 gegenüber dem Elektromotor entkuppelt. Wird dagegen der Explosionsmotor benutzt, wird die Kupplung 28 eingedrückt, und die Kraftübertragung auf die Vorgelegewelle 2 erfolgt nunmehr über die Ankerwelle des Motors 16, das Reduziergetriebe 17 und die Zahnräder 18 und 19.
  • Um die Abkühlungszeit der Kalanderwalzen zu verkürzen, wird in die Heizbohrung kalte Frischluft eingeblasen. Diese Frischluft wird durch einen Lüfter geliefert, der auch von dem Kriechgangmotor 16 angetrieben wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Abschaltung des Kriechganges, nachdem die Walzen genügend abgekühlt sind (bei etwa 40° C), selbsttätig, in Abhängigkeit von einem Temperaturüberwachungsinstrument vornehmen zu lassen. Dies läßt sich mit den bekannten Schaltmitteln in verschiedener Weise durchführen, rein elektrisch beispielsweise dadurch, daß der Temperaturmesser bei Erreichen der Abschalttemperatur seinen Minimumkontakt 32 öffnet, der über ein Relais 30 den Einschaltstromkreis für den Kriechgangmotor 16 unterbricht. Die Einschaltung erfolgt durch einen Druckknopf 29, wodurch sich das Schaltrelais. 30 mittels des Kontaktes 31 an einen Haltestromkreis legt und das Schütz 33 betätigt. Vom Schütz 33 führt eine Leitung 34 zum Kriechgangmotor 16. Durch weitere Schützkontakte werden über Leitungen 35 gleichzeitig auch die Magnetkupplungen 20 eingeschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrstufiges Übersetzungsgetriebe für den Antrieb von Kalandern, Mischwalzwerken u. dgl., gekennzeichnet durch die Kombination, daß den üblichen Untersetzungsstufen (5 bis 13) für den Kraftantrieb noch eine Getriebestufe von extrem hoher Untersetzung - Kriechgang - (7, 14, 15, 18 bis 22) über eine ausrückbare Kupplung (20) vorgeschaltet und wobei der Kriechgang mit einem eigenen Antriebsmotor (16) entsprechend kleinerer Leistung gekuppelt ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Kriechganges (18 bis 22) außer dem elektrischen Antriebsmotor (16) auch ein an- und auskuppelbarer Verbrennungsmotor (26) angeordnet ist.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsmotor (26) durch eine mechanische Kupplung (27) wahlweise direkt an das Getriebe des Kriechganges oder an einen für den Elektromotor (16) vorgesehenen Generator schaltbar ist.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsmotor (26) für den Antrieb des Kriechganges ankuppelbar ist.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (30, 31, 33) zur selbsttätigen Ausschaltung des Kriechgianges (18 bis 22) vorgesehen sind.
DEK28799A 1956-04-30 1956-04-30 Mehrstufiges UEbersetzungsgetriebe fuer den Antrieb von Kalandern, Mischwalzwerken u. dgl. Pending DE1059171B (de)

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