[go: up one dir, main page]

DE1058880B - Schuhfoerdervorrichtung mit Spannschlitten fuer Leistentraeger auf einer endlosen Foerderbahn - Google Patents

Schuhfoerdervorrichtung mit Spannschlitten fuer Leistentraeger auf einer endlosen Foerderbahn

Info

Publication number
DE1058880B
DE1058880B DEU4132A DEU0004132A DE1058880B DE 1058880 B DE1058880 B DE 1058880B DE U4132 A DEU4132 A DE U4132A DE U0004132 A DEU0004132 A DE U0004132A DE 1058880 B DE1058880 B DE 1058880B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping slide
slide
clamping
last
loading point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU4132A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolph Stephen Dorosz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Publication of DE1058880B publication Critical patent/DE1058880B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D111/00Shoe machines with conveyors for jacked shoes or for shoes or shoe parts

Landscapes

  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Schuhfördervorrichtung mit Spanns chlitten für Leistenträger auf einer endlosen Förderbahn Die Erfindung bezieht sich auf eine Schuhfördervorrichtung zum selbsttätigen Heranführen von aufgeleisteten Schuhen an eine Vielzahl von Bearbeitungsstellen, so daß hierbei die Schuhe, die auf von Spannschlitten getragenen Leisten aufgezogen sind, von einer Beschickungsstelle nacheinander zu verschiedenen Maschinen und von diesen wieder zurück zur Beschickungsstelle befördert werden. Diese Fördervorrichtung verwendet zu dem genannten Zweck außer den Leistenträger-Spannschlitten, welche mit Paßgliedern versehen sind, die mit Paßflächen einer Paßfläche der Leisten zusammenwirken, einen Antriebsriemen mit Lagerung sowie eine endlose Förderbahn mit Gestell.
  • Zuführvorrichtungen zum Heranführen von aufgeleisteten Schuhen an aufeinanderfolgende Arbeitsstellen sind bereits bekannt. Solche Zuführvorrichtungen sind auch schon mit Spannschlitten für auf - Leisten aufgezogene Schuhe versehen. Ferner ist es bekannt, Spannschlitten mit Einstellmitteln zu versehen, die mit einem am Leisten angebrachten Einstellteil zusammenwirken, um den Leisten auf dem Spannschlitten festzuhalten und um den Leisten bemöglich des Spannschlittens einzustellen. Jedoch sind diese Einstellmittel bisher nicht so ausgebildet gewesen, daß sie, wenn eine Einstellung für die Aufnahme eines rechten oder eines linken Leistens vorgenommen worden war, das Aufsetzen eines linken oder eines rechten Leistens verhindern. Außerdem sind die bekannten Einstellmittel nicht umkehrbar, so daß kein wahlweises Einstellen der Leisten für das Bearbeiten der Schuhspitze oder aber der Schuhferse erfolgen kann.
  • Erfindungsgemäß ist demgegenüber vorgesehen, daß die Paßglieder jedes Spannschlittens zum wahlweisen Aufsetzen rechter oder linker Leisten auswechselbar sowie zum wahlweisen Verschwenken des Leistens zwecks Bearbeitens des Spitzenteiles oder des Fersenteiles des Schuhwerks umkehrbar sind.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die zu bearbeitenden Schuhe genau in der für das Bearbeiten erwünschten Stellung an die Werkzeuge einer jeden Maschine heranzuführen.
  • Vorzugsweise sind die Paßflächen der Leisten gruppenweise an den Außenseiten einer auf dem jeweiligen Leisten befestigten Paßplatte ausgebildet, so daß die Paßflächengruppen in bezug auf den Leisten seitlich gegeneinander versetzt und durch Schrägflächen, deren Zweck im folgenden noch erläutert werden wird, miteinander verbunden sind. Die Paßplatten an rechten und linken Leisten sind hierbei gleich mit der Ausnahme, daß sie auf dem rechten Leisten mit einer Seite und auf dem linken Leisten mit der anderen Seite nach oben befestigt werden.
  • Unabhängig davon, ob es sich um einen rechten oder einen linken Leisten handelt, wird dabei eine Gruppe voll Paßflächen symmetrisch zur Mittellinie oder Drehachse des Leistens, die andere Paßflächengruppe dagegen symmetrisch zur Mittellinie der Unterseite des Fersenteiles angeordnet.
  • Wenn nun gemäß der Erfindung die an den Spannschlitten vorgesehenen Paß mi ttel aus auswechselbaren Gliedern unterschiedlicher Größe bestehen und so gestaltet sind, daß durch ihr einmaliges Auswechseln gegeneinander im Spannschlitten dieser nach Belieben zu einem rechten oder linken Spannschlitten (d. h. zu einem Spannschlitten, der jeweils nur einen passenden Leisten aufnehmen kann) gestaltet werden kann, und wenn durch eine weitere Umstellung der Paßglieder an den Spannschlitten dieselben so angeordnet werden, daß sie entweder mit der einen oder anderen Paßflächengruppe zusammenwirken, so daß die Leisten auf den Spannschlitten derart eingestellt werden, daß ein auf den Leisten aufgezogener Schuh entweder einer Bearbeitung am Vorderteil oder am Fersenteil unterzogen werden kann, dann ist es möglich, durch dieses unterschiedliche Anbringen der Paß glieder auf den Spannschlitten entweder einen rechten oder einen linken Leisten aufnehmen zu können, und zwar so, daß jeder Leisten in bezug zum Spannschlitten in zwei bestimmten Stellung aufgespannt werden kann.
  • Auf Grund der sich aus einer versetzten Anordnung der Paßflächen und der zwischen ihnen verlaufenden Schrägflächen ergebenden unsymmetrischen Form der Paßplatte wird das Aufsetzen von nicht passenden Leisten auf die Spannschlitten verhindert, weil die Paßglieder der Spannschlitten und die auf dem jeweiligen Leisten befestigte Paßplatte nicht ineinander passen. Dieses selektive Zusammenpassen von Leisten und Spannschlitten wird in Verbindung mit einer noch zu beschreibenden Steuervorrichtung dazu verwendet, das richtige Aufsetzen der Leisten auf die Spannschlitten zu gewährleisten und es zu einer Vorbedingung für das Auslösen der Steuervorrichtung zu machen, welch letztere in jedem Falle in Tätigkeit treten muß, damit der Spannschlitten seine Bewegung auf der Förderbahn der Schuhfertigungseinrichtung beginnen kann.
  • Diese Steuereinrichtung ist so gestaltet, daß für ihr richtiges Arbeiten das völlige Zusammenpassen von Leisten und Spannschlitten erforderlich ist, welches, wie oben erwähnt, nicht ohne die Paarung des richtigen Leistens mit dem entsprechenden Spannschlitten durchgeführt werden kann. Hierfür enthält diese Steuereinrichtung ein im jeweiligen Spannschlitten nachgiebig gelagertes stiftförmiges Fühlerglied, welches nur dann aus seiner Ruhestellung in die Arbeitsstellung bewegt wird, wenn ein Leisten völlig mit dem entsprechenden Spannschlitten zusammen gepaßt worden ist. Das richtige Arbeiten der Steuereinrichtung hängt somit nicht nur von der richtigen Wahl von Leisten und Spannschlitten, sondern auch von deren völligem Zusammenpassen ab. Ein besonderes Erfindungsmerkmal sieht daher vor, daß jeder Spannschlitten ein iiber seine Oberseite vorstehendes und am Leisten dicht am Umfangteil der Paßplatte nahe der Leistenzapfenhülse anliegendes Anschlagrad sowie einen nur bei richtigem Aufsetzen eines passenden Leistens in Arbeitsstellung bewegbaren Fühlstift aufweist.
  • In der Vorrichtung gemäß der Erfindung werden Spannschlitten, die zunickgeförderte Schuhe tragen, von einem Anschlag abgefangen, welcher auf die vorerwähnte Steuereinrichtung anspricht und durch diese zurückgezogen wird, so daß er ein aus einem rechten und einem linken Spannschlitten bestehendes Schlittenpaar von der Beschickungsstelle freigibt, sobald beide Spannschlitten fertig bestückt sind, worauf der Anschlag selbsttätig in seine Arbeitsstellung zurückgebracht wird, so daß er den nächsten rechten Spannschlitten an der Beschickungsstelle auf der Förderbahn abfängt. Es müssen zwar die Fühlglieder beider Spannschlitten in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, um die Steuereinrichtung zu betätigen, jedoch wird die Betätigung dieser Einrichtung durch das Fühlglied des letzten der jeweils zu bestückenden beiden Spannschlitten ausgelöst.
  • Das Fiihlglied trägt nicht nur zur Betätigung der Steuereinrichtung bei, sondern- bewirkt bei Annäherung eines Spannschlittens an die Beschickungsstelle auch das teilweise Auswerfen des Leistens aus dem Spannschlitten, wobei das Fühlglied mit einer Auswerfereinrichtung zusammenarbeitet, welche der Förderbahn zugeordnet und in der Bahn des Fühlgliedes so angeordnet ist, daß sie auf dieses in der Art eines Keiles einwirkt. Wenn daher das Fühlglied, nachdem es über den vorerwähnten Auswerfer weggeglitten ist, in seine Ruhestellung gebracht wird, wird der auf dem Spannschlitten befindliche Leisten aus seiner Verspannung mit auf dem Spannschlitten vorgesehenen Spannmitteln, welche den Leisten unver- rückbar in der richtigen Stellung auf dem Spannschlitten festhalten, gelöst, nachdem der Leisten an der Beschickungsstelle völlig auf den Spannschlitten aufgesetzt worden ist.
  • Zum Antrieb für die Spannschlitten sind Mittel vorgesehen, durch welche diese mit einem ständig laufenden Treibriemen verbunden oder aus ihrer antriebsmäßigen Verbindung mit jenem gelöst werden, wobei die Antriebsmittel so gestaltet sind, daß die Antriebskraft, die auf einen Spannschlitten ausgeübt wird, der aus irgendeinem Grund zum Stillstand gekommen ist, während die Antriebsmittel sich noch im Eingriff mit dem Treibriemen befinden, einen gewissen Sicherheitswert nicht übersteigt. Den Antriebsmitteln eines jeden Spannschlittens sind spannschlittengesteuerte Mittel zugeordnet, welche verhindern, daß ein Spannschlitten, der durch den vorhergehenden Schlitten in seiner Bewegung aufgehalten wird, von letzterem zurückprallt. Diese Mittel werden, wenn die Antriebsmittel eines beliebigen Spannschlittens mit dem Treibriemen in Eingriff treten, selbsttätig ausgelöst, derartig, daß jeweils der nachfolgende Spannschlitten freigegeben wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 einen Teil der Schuhfördervorrichtung gemäß der Erfindung, in Draufsicht, Fig. 2 eine Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung mit aufgesetzten Spannschlitten, im Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 die Stirnansicht eines Teiles der in Fig. 1. gezeigten Festhaltevorrichtung im Schnitt entlang der Linie 111-111 der Fig. 1, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Steuereinrichtung für die Festhaltevorrichtung mit den zugehörigen elektrischen Teilen und Anschlüssen, Fig. 5 einen Spannschlitten, welcher, wie in Fig. 2 dargestellt, einen auf einen Leisten aufgezogenen Schuh aufnimmt, in Draufsicht in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 den in Fig. 5 gezeigten Spannschlitten in Seitenansicht von rechts, Fig. 7 die Stirnansicht des in Fig. 5 dargestellten Spannschlittens mit einem ganz auf den Spannschlitten aufgespannten Leisten, Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7, welcher das Verhältnis zwischen der Paßplatte eines Leistens und dem Spannschlitten zeigt, und Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht eines Leistens mit einer zum Aufsetzen des Leistens auf einen Spannschlitten dienenden Paßplatte.
  • In Fig. 1 und 2 ist der die Beschickungsstelle umfassende Teil einer Schuhfertigungseinrichtung dargestellt. Leisten L werden von und zur Beschickungsstelle auf rechten und linken Spannschlitten ior und 101 befördert, welche auf einer Bahn aus zwei Schienen 12 und 14 beweglich angeordnet sind, wobei die Schienen an der Beschickungsstelle auf einem Untergestell 16 in entsprechendem Abstand voneinander gelagert sind. Ein fortwährend umlaufender Antriebsriemen 18 mit einer Anzahl sich von ihm aus nach oben und unten erstreckender Nasen 20 treibt die Spannschlitten an, wobei der Riemen an der Beschikkungsstelle durch eine Reihe von drehbar am Untergestell 16 gelagerten Riemenscheiben 22 sowie durch einen Satz Rollen 24 geführt wird derart, daß gegenüber einer jeden Riemenscheibe ein Satz Rollen 24 drehbar am Untergestell 16 gelagert ist.
  • Jeder Spannschlitten ist mit vier Rädern 26 versehen, welche um senkrechte Achsen frei drehbar angeordnet sind und in V-förmigen, in den Schienen 12 und 14 ausgebildeten Nuten laufen. Aus dem oberen Teil des Spannschlittens ragt ein Leistendorn 28 heraus, welcher in der üblicherweise im Fersenteil des Leistens L vorgesehenen Hülse 30 (Fig. 9) aufgenommen wird, wobei, wie im folgenden noch erläutert werden wird, jeweils der ganz auf den Spannschlitten aufgesetzte Leisten sich auf diesem in einer bestimmten Lage befindet, ob es sich nun um einen rechten oder einen linken Leisten handelt.
  • Auf der Oberseite des Fersenteils des in den Zeichnungen dargestellten Leistens L ist mittels der Hülse 30 und eines Stiftes 32 eine Paßplatte 34 befestigt, an deren vorderem Ende eine Gruppe von Paßflächen 36 ausgebildet ist, welche in bezug auf eine in Längsrichtung des Leistens durch die Achse der Hülse und die Mitte des Zehenendes des Leistens verlaufende Mittellinie LCL symmetrisch angeordnet sind, d. h. derart, daß die Flächen 36 auf jeder Seite des Leistens gleich weit von der Mittellinie LCL entfernt sind, welch letztere der Drehachse des Leistens entspricht.
  • Die Paßplatte ist ferner mit einer zweiten Gruppe von Paßflächen 38 versehen, welche in Seitenrichtung des Leistens gesehen gegenüber der Paßflächengruppe 36 seitlich versetzt und somit in bezug auf die Mittellinie LCL unsymmetrisch angeordnet ist. Die Paßflächen 38 sind jedoch auf beiden Seiten in gleichmäßigem Abstand von der Längsmittellinie HCL der Unterseite des Fersenteiles und symmetrisch zu dieser angeordnet, wobei der Winkel, um den die beiden Paßflächengruppen 36, 38 seitlich gegeneinander versetzt sind, dem Schwenkwinkel zwischen dem Vorderteil und dem Fersenteil des Leistens entspricht. Auf beiden Seiten derPaßplatte sind Schrägflächen 40 vorgesehen, welche in einem Winkel zu den Paßflächen 36 und 38 angeordnet sind und diese miteinander verbinden. Der Zweck dieser Schrägflächen wird, ebenso wie der einer im hinteren Ende der Platte ausgebildeten Nut 42, noch näher beschrieben werden.
  • Wenn ein linker Leisten auf einen linken Spannschlitten 10l aufgesetzt werden soll, wird der Dorn 28 in die Hülse 30 eingeführt und der Leisten nach unten gedrückt, so daß die Paßplatte 34 (voll ausgezogene Linien in Fig. 8) auf dem oberen Teil des Spannschlittens zwischen zwei Nasen 44 und 46 aufliegt, welche über die Oberfläche des Spannschlittens hinausragen und an den Seiten desselben in gleichem Abstand von der Mittellinie PCL des Spannschlittens befestigt sind. Die an der hinteren Seite der Platte ausgebildete Nut42 wird mit einem Federbügel48 (Fig. 7) in Eingriff gebracht, welcher am Spannschlitten befestigt ist und den ganz aufgesetzten Leisten nachgiebig auf diesem festhält. Der Federbügel48 dient ferner noch dazu, den Leisten sicher auf dem Spannschlitten festzuhalten, so daß, wenn Spannschlitten und Leisten umgedreht werden, letzterer nicht vom Spannschlitten fallen kann.
  • Wenn der Leisten ganz auf den Spannschlitten aufgesetzt wird, wird hierdurch ein im Spannschlitten in senkrechter Richtung nachgiebig gelagerter Fühlstift 50, der normalerweise durch eine Feder 51 nach oben in eine Ruhestellung gedrückt wird, in welcher sein oberes Ende aus der Oberseite des Spannschlittens herausragt, nach unten in seine Arbeitsstellung bewegt, in welcher das untere Ende des Fühlstiftes 50 unten aus dem Spannschlitten herausragt, wie in Fig. 7 dargestellt.
  • Auf Grund der Anordnung der Nasen 44 und 46 auf den Spannschlitten kann jeder Spannschlitten nur entweder einen rechten oder einen linken Leisten für eine Vorderteil- oder Fersenteilbearbeitung aufnehmen, wobei die Nasen so angeordnet sind, daß sie mit der Paßplatte in der Weise zusammenwirken, daß ein rechter Leisten nicht auf einen linken Spannschlitten und ein linker Leisten nicht auf einen rechten Spannschlitten aufgesetzt werden kann. Wie in Fig. 5 und 8 dargestellt, welche die Anordnung der Nasen 44 und 46 auf einem linken Spannschlitten für eine Fersenteilbearbeitung zeigen, ist zu diesem Zweck der über die Oberseite des Spannschlittens hinausragende Teil der Nase 46 nur halb so lang als deren unterer Teil, welcher im Spannschlitten aufgenommen wird, und auch nur halb so lang wie der entsprechende Teil der Nase 44. Die unteren Teile der Nasen sind von gleicher Länge und sind untereinander in gleich großen Aussparungen auswechselbar, welche einander unmittelbar gegenüberliegend in den Seiten des Spannschlittens ausgebildet sind. Durch Umstecken der Nasen aus der in Fig. 5 dargestellten Anordnung jeweils auf die andere Seite des Spannschlittens wird ein Spannschlitten zu einem rechten Spannschlitten umgewandelt, welcher für die Aufnahme eines rechten Leistens für eine Fersenteilbearbeitung geeignet ist.
  • Beim Aufsetzen eines linken Leistens auf einen linken Spannschlitten wird die Paßflächengruppe 38 (voll ausgezogene Linien in Fig. 8) zwischen den Nasen 44 und 46 aufgenommen, wobei die kürzere Nase 46 auf der Seite der Paßplatte liegt, die einen Vorsprung 53 aufweist. Da die Paßflächen 38 zur Mittellinie des Fersenteiles des Leistens zentriert sind, wird somit ein linker Leisten in einer bestimmten Stellung aufgenommen, wobei im vorliegenden Falle die Mittellinie HCL seines Fersenteiles zwischen den Nasen 44 und 46 zentriert ist und mit der Mittellinie PCL des Spannschlittens zusammenfällt. Es soll hier darauf hingewiesen werden, daß rechte und linke Leisten die gleichen Paßplatten traufen, wobei diese Platten jeweils mit der einen oder anderen Seite nach oben auf dem Leisten befestigt sind. Um eine Unterscheidung zwischen rechten und linken Leisten zu ermöglichen, sei noch bemerkt, daß der bereits erwähnte Vorsprung 53 sich, von oben gesehen, stets an der Innenseite des Leistens befindet.
  • Es ist nunmehr ersichtlich, daß beim Aufsetzen eines rechten Leistens der in Fig. 9 dargestellten Art auf einen linken Spannschlitten die Paß flächen 38 zwischen die Nasen 44 und 46 eingeführt werden könnten, wenn nicht, wie in Fig. 8 in gestrichelten Linien angedeutet, der Vorsprung 53 der Paßplatte am vorderen Teil der längeren Nase 44 anstoßen und dadurch das völlige Aufsetzen des Leistens auf den Spannschlitten verhinderte. Aus den gleichen Gründen kann ein linker Leisten nicht ganz auf einen rechten Spannschlitten aufgesetzt werden, so daß also geeignete Vorkehrungen getroffen sind, um das falsche Zusammenpassen von Leisten und Spannschlitten zu verhindern. Hieraus ergibt sich, daß der Fühlstift 50 nicht in seine Arbeitsstellung bewegt wird, wenn ein Leisten nicht ganz auf einen Spannschlitten aufgesetzt werden kann.
  • Als weitere Sicherung gegen fehlerhaftes Arbeiten des Fühlstiftes ist jeder Spannschlitten mit einem Anschlag 52 versehen (Fig. 5 und 7). Dieser Anschlag ist als Rad ausgebildet, welches drehbar an der Seite des Spannschlittens gelagert ist, derart, daß es über dessen Oberfläche hinausragt und gegenüber derjenigen Seite der Paßplatte angeordnet ist, an welcher diese den geringsten Abstand von der Achse der Hülse 30 aufweist. Der Anschlag 52 verhindert somit nicht das völlige Aufsetzen eines Leistens auf einen passenden Spannschlitten, wenn der Leisten sich in der richtigen Stellung befindet, d. h. wenn der Leisten so angeordnet ist, daß seine Paßflächen mit den Nasen 44 und 46 fluchten. Wenn dagegen der Leisten auf den Spannschlitten in irgendeiner anderen Stellung aufgesetzt wird, stößt der Anschlag an der Paßplatte an und verhindert, daß der Leisten so weit nach unten geführt wird, daß der Fühlstift niedergedrückt wird.
  • Die Spannschlitten können so umgestaltet werden, daß sie Leisten mit Schuhen aufnehmen können, an welchen eine Bearbeitung des Vorderteils ausgeführt werden soll. Diese Umwandlung geschieht durch Umstellen der Nasen 44 und 46 derart, daß sie mit den Paßflächen 36 zusammenarbeiten. So wird beispielsweise bei einem für die Aufnahme eines rechten Leistens für eine Vorderteilbearbeitung geeigneten Spannschlitten (wie in Fig. 2 dargestellt) die kürzere Nase 46 auf der linken Seite angeordnet, wobei der oben über den Spannschlitten hinausragende Teil der Nase nach vorn gerichtet ist. Die Nase 44 ist auf der rechten Seite des Spannschlittens angeordnet. Durch weiteres Auswechseln der Nasen von einer Seite zur anderen wird der Spannschlitten zu einem linken Spannschlitten für die Aufnahme eines linken Leistens umgewandelt, welcher einen Schuh trägt, an dessen Vorderteil eine Bearbeitung vorgenommen werden soll. Wenn somit Leisten auf rechten oder linken Spannschlitten aufgesetzt werden, deren Nasen mit den Paßflächen 36 zusammenwirken, so fallen die Mittellinien LCL der Leisten mit den MittellinienPCL der Spannschlitten zusammen, weil die Paßflächengruppen 36 an den rechten und linken Leisten in beiden Fällen zu den MittellinienLCL symmetrisch oder zentriert sind.
  • Wenn die Nasen 44 und 46, wie vorstehend beschrieben, angeordnet sind, wird bei Verwendung der Paßflächen 36 ein falsches Zusammenfügen von Leisten und Spannschlitten dadurch verhindert, daß der hintere Teil der Nase 44 an einem Teil der Paßplatte 34 anstößt, welcher auf der dem Vorsprung 53 gegenüberliegenden Seite von der Schrägfläche 40 begrenzt wird.
  • Jeder Spannschlitten wird auf den Schienen 12 durch eine am Treibriemen 18 angeordnete Nase 20 angetrieben, wobei die antriebsmäßige Verbindung über einen Mitnehmerfinger 62 erfolgt (Fig. 5, 6 und 7), welcher einem Bügel 63 angeordnet ist, der seinerseits an einer im Spannschlitten frei drehbar gelagerten Welle 64 befestigt ist. Um den Mitnehmerfinger in der Bewegungsbahn der Nasen 20 zu halten, wird der Bügel normalerweise durch eine Feder 65 nach unten gedrückt, welche um die Welle 64 gewickelt ist, wobei ein Ende der Feder über den Bügel gebogen und ihr anderes Ende im Spannschlitten verankert ist. Der Mitnehmerfinger ist auf einem Stift 66 befestigt, welcher um eine senkrechte Achse drehbar am Bügel gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder 67 steht, derart, daß ein im oberen Ende des Stiftes vorgesehener Querstift 68 gegen eine am Bügel ausgebildete Anschlagschulter 69 gedrückt wird. Der Mitnehmerfinger wird somit nachgiebig in seiner Antriebsstellung senkrecht zur Bahn der Nasen 20 gehalten. Das obere Ende der Feder 67 ist so am Bügel befestigt, daß ihr unteres Ende das Bestreben hat, den Mitnehmerfinger 62 entgegen der Bewegungsrichtung des Treibriemens 18 zu verschwenken, so daß, wenn der Antriebsdruck der Nase 20 auf den mit ihr im Eingriff stehenden Mitnehmerfinger die Spannung der Feder 67 aus irgendeinem Grunde über steigt, der Finger 62 nachgiebig ausweicht. Nachdem der Finger 62 aus seiner normalen Antriebsstellung verschwenkt worden ist, hebt das nach außen gebogene Ende der Nase den Finger über das Ende der Nase hinweg. Hierauf geht der Finger wieder nach unten, so daß er in die Bahn der nächsten Nase zu liegen kommt, und der oben beschriebene Vorgang zwischen den Nasen und dem Mitnehmerfinger wiederholt sich so lange, bis die Vorwärtsbewegung des Spannschlittens auf den Schienen gehemmt wird.
  • Zur Verwendung in Verbindung mit einem Ausgleichsplatz ist der Spannschlitten mit einem zusätzlichen Mitnehmerfinger 70 versehen, welcher durch eine zusätzliche Antriebskette 72 angetrieben wird.
  • Dieser Finger wird durch einen Querstift 74, der durch eine Feder 78 in einer in einem Arm 76 ausgebildeten flachen Kerbe gehalten wird, nachgiebig in seiner Arbeitsstellung gehalten. Die Feder 78 ist um einen Stift 79 gewickelt, an welchem der Querstift und der Mitnehmerfinger befestigt sind. Es ist ersichtlich, daß ein übermäßiger Antriebsdruck zwischen dem Finger 70 und der Kette 72 ein Verschwenken des Fingers um die Achse des Stiftes 79 bewirkt, was dadurch möglich wird, daß der Querstift 74 die im Arm 76 ausgebildete Kerbe verläßt. Der Arm ist auf einem im Spannschlitten befestigten Bolzen 81 drehbar gelagert, wird durch eine Feder 82 nach unten gedrückt und kann angehoben werden, so daß der Finger 70 außer Eingriff mit der Kette 72 gebracht wird.
  • Das Anhalten und Freigeben der Spannschlitten an der Beschickungsstelle erfolgt mittels eines Anschlages 83 (Fig. 1 und 3), welcher so auf einem waagerecht beweglichen Schlitten 84 angeordnet ist, daß er normalerweise in der Bewegungsbahn einer am Bügel 63 eines jeden Spannschlittens befestigten Ablenkplatte 86 liegt. Wenn sich ein Spannschlitten dem in seiner Arbeitsstellung befindlichen Anschlag 83 nähert, wird die Platte 86 durch ein an ihr angreifendes, in einem Stück mit dem Anschlag ausgebildetes Keilstück 88 nach oben abgelenkt, so daß der Mitnehmerfinger 62 aus der Bahn der Nasen 20 nach oben angehoben wird, wodurch die antriebsmäßige Verbindung zwischen dem Spannschlitten und dem Treibriemen unterbrochen wird. Der Spannschlitten bewegt sich hierauf unter der Wirkung seiner eigenen Massenträgheit weiter, bis die Platte 86 am Anschlag 83 angreift, worauf eine bei 92 drehbar am Anschlag 83 gelagerte, unter leichtem Federdruck etwas über das Keilstück 88 und die Ablenkplatte 86 hinaus nach oben angehobene Sperrklinke 90 sich hinter der Ablenkplatte nach oben bewegt und so ein Zurückprallen des Spannschlittens verhindert.
  • Wenn ein Spannschlitten auf diese Weise an der Beschickungsstelle angehalten wird, so greift der Bügel 63 des nachfolgenden Spannschlittens an einem am hinteren Ende des angehaltenen vorhergehenden Spannschlittens angeordneten Kurvenstück 93 an und gleitet auf diesem nach oben. Ein solches Kurvenstück 93 ist an jedem Spannschlitten vorgesehen.
  • Durch das Anheben des Bügels wird die Antriebsverbindung zwischen dem jeweiligen Spannschlitten und dem Treibriemen unterbrochen. Das Zurückprallen dieses Spannschlittens von dem vorangehenden Schlitten wird durch einen Haken 94 verhindert, welcher am vorangehenden Spannschlitten angeordnet ist und beim Anheben des Bügels 63 des nachfolgenden Schlittens gesenkt wurde, so daß er sich nahe dem Kurvenstück 93 desselben befindet. Der Haken 94 eines jeden Spannschlittens ist drehbar auf der Welle 64. gelagert und wird durch eine Feder 95 nach unten in Richtung des Kurvenstückes gedrückt. Ein mit einer Bohrung zur Aufnahme der Welle 64 versehener Nabenteil des Hakens ist mit einem Schlitz versehen, welcher mit einem gewissen Totgang einen Stift 96 (Fig. 6) aufnimmt, wobei die Anordnung von Stift und Schlitz so getroffen ist, daß der Haken zwangläufig angehoben und nachgiebig gesenkt wird, wenn der Bügel gesenkt bzw. angehoben wird. Wenn somit ein Spannschlitten an der Beschickungsstelle angehalten wird, wird durch Eingreifen des nachfolgenden Spannschlittens in den vorhergehenden jeweils die Antriebsverbindung zwischen dem nachfolgenden Spannschlitten und dem Treibriemen unterbrochen; dabei wird das Zurückprallen vom vorangehenden Spannschlitten durch den an diesem angeordneten Haken 94 verhindert.
  • In einer Reihe auf der Förderbahn angeordneter Spannschlitten ist jeweils jeder zweite Schlitten ein rechter Spannschlitten 10r (Fig. 2), während die dazwischenliegenden Schlitten linke Spannschlitten 101 sind. Der Anschlag 83 mit der Steuereinrichtung ist daher so angeordnet, daß der an der Beschickungsstelle angehaltene Spannschlitten jeweils ein rechter Spannschlitten ist. Außerdem werden der vorangehende rechte Spannschlitten und der diesem - nachfolgende linke Spannschlitten kurz nacheinander an der B eschickungsstelle freigegeben. Die Freigabe eines Spannschlittenpaares an der Beschickungsstelle ermöglicht eine Vorwärtsbewegung sämtlicher folgender Spannschlitten, bis -sie durch den Anschlag 83 angehalten werden, welcher so rechtzeitig in seine Arbeitsstellung zurückgebracht worden ist, daß er an der Bcschickungsstelle den ersten rechten Spannschlitten anhält, welcher auf den linken Spannschlitten des soeben freigegebenen Schlittenpaares folgt.
  • Im allgemeinen werden sämtliche die Beschickungsstelle erreichenden Spannschlitten Schuhe tragen, an denen bereits sämtliche Arbeitsgänge der Schuhfertigungseinrichtung ausgeführt worden sind, so daß der diese bedienende Arbeiter lediglich die bearbeiteten Schuhe gegen zu bearbeitende Schuhe auszuwechseln braucht. Um diese Arbeit zu erleichtern, werden die Leisten selbsttätig teilweise aus den Spannschlitten ausgeworfen, und zwar unmittelbar, bevor diese die Beschickungsstelle erreichen. Zu diesem Zweck ist im Untergestell 16 ein Auswerferrad 98 (Fig. 1 und 2) drehbar gelagert, dessen oberer Teil in der Bahn der unteren Enden der Fühlstifte 50 derart angeordnet ist, daß der obere Umfang des Rades auf die Bahn der Fühlstifte zuläuft und, während sie über das Rad weggleiten, ihr Anheben in die Ruhestellung bewirkt, wodurch jeder Leisten zwangläufig aus seiner Verspannung mit dem Federbügel 48 gelöst wird. Letzterer ist so kräftig ausgebildet, daß das Abnehmen eines Leistens vom Spannschlitten von Hand Schwierigkeiten bereitet.
  • Wenn an der Beschickungsstelle ein rechter Leisten ganz auf einen rechten Spannschlitten 10r aufgesetzt wird, senkt der Fühlstift 50 einen Arm 100, der schwenkbar an einem Bock 102 gelagert ist, welcher seinerseits an einem am Untergestell 16 angeordneten Mikroschalter M-2 befestigt ist. Der Arm 100 betätigt somit den Mikroschalter, um einen Teil eines Stromkreises C-1 (Fig. 4) zu schließen. In diesem Stromkreis ist eine SchaltspuleK-1 angeordnet, die, wenn sie erregt wird, das Erregen einer Spule S-1 zur Folge hat, mittels welcher der Schlitten 84 so betätigt wird, daß der Anschlag 83 von der an ihm angreifenden Ablenkplatte 86 zurückgezogen wird. Wenn an der Beschickungsstelle ein linker Leisten auf einen linken Spannschlitten 10l aufgesetzt wird, wird der Fühlstift 50 dieses Spannschlittens gesenkt und drückt dabei einen Arm 104 (Fig. 1 und 2) nieder, welcher drehbar an einem Bock 106 gelagert ist, der seinerseits an einem am Untergestell 16 angeordneten Mikroschalter M-1 befestigt ist. Durch das Senken des Armes 104 wird der Mikroschalter M-1 geschlossen, so daß bei geschlossenem- Mikroschalter M-2 der Stromkreis C-1 (Fig. 4) geschlossen wird, wodurch die Spule K-1 erregt wird. Hierauf werden zwei normalerweise offene Schaltkontakte K-1 a und K-l b geschlossen, von denen der erstere mit einem normalerweise geschlossenen Mikroschalter M-3 in einem Haltestromkreis C-2 für die Spule K-1 angeordnet ist.
  • Der letztgenannte Schaltkontakt K-1 b befindet sich zusammen mit der Spule S-1 in einem Stromkreis C-3.
  • Auf diese Weise wird der Anschlag 83 in seine Ruhestellung zurückgezogen und die Freigabe der Spannschlitten aus der Beschickungsstelle bewirkt. Beim Zurückziehen des Anschlages 83 kann der Bügel 63 des vorangehenden rechten Spannschlittens nach unten fallen und der ihm zugeordnete Mitnehmerfinger 62 mit dem Treibriemen in Eingriff treten. Gleichzeitig mit dem Herabfallen des-Bügels wird der Haken 94 dieses Spannschlittens vom Bügel des nachfolgenden Spannschlittens abgehoben, so daß sich der vorangehende Schlitten frei weiterbewegen kann. Wenn sich das Kurvenstück 93 des vorangehenden Spannschlittens von dem Bügel 63 des nachfolgenden Spannschlittens entfernt, tritt letzterer wiederum mit dem Treibriemen in Eingriff, während seine Verbindung mit dem nachfolgenden Spannschlitten gelöst wird.
  • Der gleiche Vorgang spielt sich nacheinander bei sämtlichen Spannschlitten ab, welche sich hinter der Reihe der vorher angehaltenen Spannschlitten befinden.
  • Jeder rechte Spannschlitten ist an seiner Vorderseite mit einem Schaltfinger 108 (Fig. 2) versehen, wobei diese Finger an allen rechten Spannschlitten in gleicher Höhe angeordnet sind. Jeder linke Spannschlitten ist mit einem gleichartigen Schaltfinger 110 versehen, wobei diese Finger bei allen linken Spannschlitten in einer anderen gemeinsamen Ebene angeordnet sind, welche höher liegt als die Ebene der Finger 108. In Höhe der Finger 110 der linken Spannschlitten ist an der äußeren Schiene 14 ein Arm 112 (Fig. 1) schwenkbar gelagert, welcher den Mikroschalter M-3 betätigt. Wenn ein Spaunschlittenpaar die Beschickungsstelle verläßt, so läuft der nachfolgende linke Spannschlitten am Arm 112 vorbei und öffnet über diesen den Mikroschalter M-3, wodurch der Haltestromkreis C-2 (Fig. 4) der Spule K-1 unterbrochen wird. Die Spule K-1 wird hierauf stromlos, der Schaltkontakt K-1 b wird geöffnet, und die Spule S-1 wird ebenfalls stromlos. Nunmehr kehrt der Schlitten 84 (Fig. 1) unter der Kraft der auf ihn wirkenden Feder in seine~ Arbeitsstellung zurück, und zwar so rechtzeitig, daß er den nächsten Spannschlitten, welcher ein rechter Spannschlitten ist, anhält.
  • Nachdem somit ein Paar neu bestückter Spannschlitten die Beschickungsstelle verlassen hat, wird das nächste Spannschlittenpaar, welches Leisten trägt, die durch das Rad 98 und die FühlstifteSO bereits teilweise ausgeworfen worden sind, an der Beschickungsstelle angehalten.
  • Die verschiedenen Teile der vorstehend beschriebenen Vorrichtung arbeiten wie folgt zusammen: Jeder Leisten besitzt eine Paßplatte 34 mit den beiden in gleichem Abstand angeordneten Paßflächengruppen 36, 38, die mit den in den Zeichnungen dargestellten Nasen 44 und 46 in jeder von vier verschiedenen Stellungen zusammenwirken, um den Leisten in der gewünschten Stellung festzulegen, wobei es sich um rechte oder linke Leisten handeln und an dem auf dem Leisten befindlichen Schuh der Vorderteil oder der Fersenteil bearbeitet werden kann. Die seitliche Versetzung der Paßflächengruppen 36, 38 gegeneinander, zusammen mit den sich zwischen ihnen erstreckenden Schrägflächen 40, verleiht der Oberfläche der Paßplatte eine unsymmetrische Form. Auf Grund dieser Form und der Gestalt der Nasen 44 und 46 stoßen gewisse Teile der Nasen und der Platte eines Leistens, welcher auf einen bestimmten Spannschlitte n nicht paßt, so aneinander an, daß das völlige Aufsetzen eines solchen Leistens auf den betreffenden Spannschlitten verhindert wird.
  • Ein auf einen Spannschlitten passender Leisten wird jedoch ganz auf ersteren aufgesetzt, indem er so weit nach unten gedrückt wird, daß die Paßplatte auf der Oberseite des Spannschlittens aufliegt, wobei der Leisten in dieser bestimmten Lage mit Bezug auf den Spannschlitten durch den nachgiebigen Bügel 48 gehalten wird welcher in die Kerbe 42 eingreift. Es ist somit Vorkehrung getroffen, daß der Leisten nicht vom Spannschlitten fallen kann, wenn letzterer umgedreht wird. Außerdem kann sich der Leisten auch nicht unter der Einwirkung des Fühlstiftes 50 heben.
  • Schließlich wird durch das völlige Aufsetzen eines Leistens auf einen passenden Spannschlitten der Fühlstift 50 aus seiner Ruhestellung in seine Arbeitsstellung gebracht, wobei, wie oben erläutert, ein derartiges Bewegen des Fühlstiftes nicht möglich ist, wenn versucht wird, einen Leisten auf einen nicht passenden Spannschlitten aufzusetzen.
  • Eine Sicherung gegen unrichtiges Arbeiten des Fühlstiftes durch einen Leisten, der so auf den Spannschlitten aufgesetzt wird, daß er in seiner Ausfluchtung wesentlich von den Nasen 44 und 46 abweicht, wird durch das Anschlagrad 52 gebildet, welches den Leisten daran hindert, den Fiihlstift zu bewegen, wenn er nicht im wesentlichen zwischen die Nasen des Spannschlittens hineinpaßt.
  • Es sei nun angenommen, daß ein Spannschlittenpaar an der Beschickungsstelle zum Laden bereitsteht, wobei der rechte Spannschlitten durch den Anschlag 83 und jeder der nachfolgenden Spannschlitten jeweils durch den vorhergehenden angehalten ist. Nach dem Bestücken des zweiten Schlittens des an der Beschickungsstelle befindlichen Spannschlittenpaares wird, unabhängig davon, ob es sich um den rechten oder den linken Spannschlitten handelt, der Stromkreis C-1 durch die Mikroschalter M-1 und M-2 geschlossen und der Anschlag 83 von der Ablenkplatte 86 des rechten Spannschlittens zurückgezogen, wodurch der Bügel 63 dieses Spannschlittens nach unten fallen kann und dieser Spannschlitten mit dem Treibriemen 18 verbunden wird. Beim Herabfallen des Bügels 63 des vorangehenden rechten Schlittens wird dessen Haken 94 vom Bügel des nachfolgenden linken Spannschlittens abgehoben, so daß sich der vorangehende rechte Spannschlitten auf den Schienen 12 und 14 frei vorwärtsbewegen kann. Wenn der rechte Spannschlitten die Beschickungsstelle verläßt, entfernt sich sein Kurvenstück 93 von dem Bügel 63 des nachfolgenden linken Spannschlittens und bewirkt die Verbindung des letzteren mit dem Treibriemen, wodurch der linke Spannschlitten in geringem Abstand vom rechten Spannschlitten auf den Schienen 12 und 14 vorwärts bewegt wird. In gleicher Weise werden die restlichen Spannschlitten, die hinter der Beschickungsstelle angehalten worden sind, mit dem Treibriemen verbunden und nacheinander zur Beschickungsstelle gefördert.
  • Kurz nachdem der linke Spannschlitten begonnen hat, die Beschickungsstelle zu verlassen, greift sein Schaltfinger 110 am Arm 112 an, wodurch der Mikroschalter M-3 geöffnet und der Anschlag 83 freigegeben wird, so daß er rechtzeitig genug in seine Arbeitsstellung zurückkehren kann, um den nächsten Spannschlitten, bei dem es sich um einen rechten Spannschlitten handelt, an der Beschickungsstelle abzufangen. Dieser rechte Spannschlitten wird durch Anheben seines Bügels 63 aus der antriebsmäßigen Verbindung mit dem Treibriemen gelöst, während sein Haken 94 gesenkt wird, so daß er mit seinem Kurvenstück93 in Eingriff tritt oder sich in dessen unmittelbarer Nähe befindet, um den Bügel 63 des nachfolgenden linken Spannschlittens zu erfassen.
  • Wenn dieser linke Spannschlitten an der Beschickungsstelle ankommt, wird sein Bügel 63 durch Angreifen am Kurvenstück 93 des vorhergehenden Spannschlittens angehoben, wodurch die Antriebsverbindung zwischen dem linken Spannschlitten und dem Treibriemen unterbrochen wird. Der Bügel 63 des linken Spannschlittens wird ferner vom Haken 94 des vorhergehenden Spannschlittens erfaßt, wodurch ein Zurückprallen des linken Spannschlittens verhindert wird. Die restlichen Spannschlitten der sich in Richtung auf die Beschickungsstelle vorwärtsbewegenden Schlittenreihe werden in gleicher Weise einer nach dem anderen angehalten, wobei jeder Spannschlitten durch den Haken 94 des vorhergehenden Schlittens erfaßt und festgehalten wird. Somit wird für jedes Schlittenpaar, das an der Beschickungsstelle freigegeben wird, ein anderes Paar Spannschlitten in die B eschickungsstelle gefördert.
  • Bei der Annäherung an die Beschickungsstelle läuft jeder Spannschlitten über das Auswerferrad 98, das, wenn der Fühlstift 50 an ihm angreift, diesen in seine Ruhestellung anhebt, wobei der Federbügel 48 den Leisten freigibt, so daß dieser durch den die Vorrichtung bedienenden Arbeiter leicht vom Spannschlitten abgenommen werden kann.
  • PATENTANSPROCHE 1. Fördervorrichtung zum selbsttätigen Heranführen von aufgeleisteten Schuhen an eine Vielzahl von Bearbeitungsstellen, bestehend aus mit Paßgliedern versehenen Spannschlitten für Leistenträger, wobei die Paßglieder mit Paßflächen einer Paßplatte der Leisten zusammenwirken, einem Antriebsriemen mit Lagerung sowie aus einer endlosen Förderbahn mit Gestell, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßglieder (44 und 46) jedes Spannschlittens (10r und 101) zum wahlweisen Aufsetzen rechter oder linker Leisten auswechselbar sowie zum wahlweisen Verschwenken des Leistens zwecks Bearbeitens des Spitzenteiles oder des Fersenteiles des Schuhwerks umkehrbar sind (Fig. 8).

Claims (1)

  1. 2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannschlitten (10r und 101) ein über seine Oberseite vorstehendes und am Leisten (L) dicht am Umfang der Paßplatte (34) nahe der Leistenhülse (30) anliegendes Anschlagrad (52) sowie einen nur bei richtigem Aufsetzen eines passenden Leistens (L) in Arbeitsstellung bewegbaren Fühlstift (50) aufweist (Fig. 7; 6).
    3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannschlitten (10r und 101) einen durch eine Feder (65) mit dem Antriebsriemen im Eingriff gehaltenen Mitnehmer (62) aufweist und daß an dem Mitnehmer (62) zum Unterbrechen seiner Antriebsverbindung an der Beschickungsstelle eine durch ein Keilstück (88) der Förderbahn (12,14) ablenkbare, durch einen Anschlag (83) verriegelbare Platte (86) vorgesehen ist (Fig. 5 bis 7; 3).
    4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spannschlitten (10r und 101) zum Unterbrechen der Antriebsverbindung des nächstfolgenden Spannschlittens (10r und 101) mit einem Keilstück (93) versehen ist (Fig. 2,5 und 6).
    5. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Beschickungsstelle der Förderbahn (12, 14) angeordnete Anschlag (83) an einem zum Freigeben des Mitnehmers (62) durch Magnetwirkung zurückziehbaren Schlitten (84) angeordnet ist, wobei der Magnetstromkreis zwei durch die Fühlstifte (50) zweier aufeinanderfolgender Leisten (L) auslösbare Mikroschalter (M-1 und M-2) aufweist, und daß am Ende der Förderbahn (12, 14) ein den Fühlstift (50) anhebender Leistenauswerfer (98) vorgesehen ist (Fig. 3, 5 bis 7, 4 und 2).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 608 942; britische Patentschrift Nr. 702 486.
DEU4132A 1955-09-26 1956-09-26 Schuhfoerdervorrichtung mit Spannschlitten fuer Leistentraeger auf einer endlosen Foerderbahn Pending DE1058880B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1058880XA 1955-09-26 1955-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1058880B true DE1058880B (de) 1959-06-04

Family

ID=22308327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU4132A Pending DE1058880B (de) 1955-09-26 1956-09-26 Schuhfoerdervorrichtung mit Spannschlitten fuer Leistentraeger auf einer endlosen Foerderbahn

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1058880B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122871B (de) 1958-05-26 1962-01-25 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Aufnageln von Absaetzen an aufgeleistetes Schuhwerk, mit einem waagerecht und senkrecht bewegbaren Schuhtraeger sowie mit einer Fersenlehre
DE1162233B (de) * 1960-05-12 1964-01-30 United Shoe Machinery Corp Absatzaufnagelmaschine mit einem Leistentraeger sowie mit einer UEbertragungsvorrichtung zum Anliefern des Leistentraegers auf einem Schuhtraeger
DE1201210B (de) * 1960-05-25 1965-09-16 Svit Np Einrichtung zum Aufspannen und Lockern von Schuhoberteilen, insbesondere bei der Massenanfertigung von Schuhwaren

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE608942C (de) * 1931-11-02 1935-02-07 Bata Ag Vorrichtung zum Zufuehren von Schuhen zu aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen mittels auf endloser Bahn absatzweise weiterbewegter Wagen
GB702486A (en) * 1951-08-28 1954-01-20 Bee Bee Shoe Company Shoemaking apparatus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE608942C (de) * 1931-11-02 1935-02-07 Bata Ag Vorrichtung zum Zufuehren von Schuhen zu aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen mittels auf endloser Bahn absatzweise weiterbewegter Wagen
GB702486A (en) * 1951-08-28 1954-01-20 Bee Bee Shoe Company Shoemaking apparatus

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122871B (de) 1958-05-26 1962-01-25 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Aufnageln von Absaetzen an aufgeleistetes Schuhwerk, mit einem waagerecht und senkrecht bewegbaren Schuhtraeger sowie mit einer Fersenlehre
DE1162233B (de) * 1960-05-12 1964-01-30 United Shoe Machinery Corp Absatzaufnagelmaschine mit einem Leistentraeger sowie mit einer UEbertragungsvorrichtung zum Anliefern des Leistentraegers auf einem Schuhtraeger
DE1201210B (de) * 1960-05-25 1965-09-16 Svit Np Einrichtung zum Aufspannen und Lockern von Schuhoberteilen, insbesondere bei der Massenanfertigung von Schuhwaren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102021209986B4 (de) Handhabungssystem zur automatischen Übergabe und Vereinzelung von Ladungsträgern
DE7617125U1 (de) Montagemaschine fuer die vereinigung von schraubenrohlingen und unterlegscheiben
DE3313351C2 (de)
DE3515729C2 (de)
DE2640496A1 (de) Beschickungsvorrichtung fuer einen anleger
DE2608393A1 (de) Foerderanlage
DE69802760T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Zuschnitten zu einer Verwendungsmaschine
EP0256523A1 (de) Transporteinrichtung
DE453189C (de) Maschine zum Sortieren von Registrierkarten
DE2360947B2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten einer Gruppe von Kuppelgliedern einer ReißverschluBkette
DE2153158A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufschieben einer klammer auf gefaltete artikel o.ae
DE1058880B (de) Schuhfoerdervorrichtung mit Spannschlitten fuer Leistentraeger auf einer endlosen Foerderbahn
CH672284A5 (de)
EP0124653A1 (de) Vorrichtung zum Aufsetzen von Hülsen auf ein Transportband
DE3443781C2 (de)
DE976498C (de) Vorrichtung zum Zusammensetzen von kleineren Metallteilen aus ihren Einzelteilen
DE4222813C1 (en) Plate loader for loading onto machine tool table - has plate-lifting table indexing upwards to allow thrusting of plates over stops
DE571145C (de) Einwickelmaschine fuer Schokoladetaefelchen und aehnliche Gegenstaende
DE1431479A1 (de) Wahl- und UEberfuehrungsvorrichtung fuer Foerderer
DE2313850A1 (de) Automatische werkstueckladeranordnung fuer ein schleifmaschinenbeschickungsrad
DE2437595A1 (de) Beschickungsvorrichtung fuer platten
DE3131863A1 (de) Vorrichtung zum abtasten von leerzellen in flaschenreinigungsmaschinen
EP0298435A2 (de) Einrichtung zum Fördern von Karton-Zuschnitten
DE608787C (de) Einrichtung an Wertstempelmaschinen, um den Stempelabdruck an verschiedenen Stellen der Druckflaeche anbringen zu koennen
DE2952258C2 (de) Sortiervorrichtung zum automatischen Auswählen und Zuführen von ordnungsgemäß aus mechanischen Teilen zusammengefügten Körpern