DE1058700B - Drehtischformmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch und selbsttaetiger Abhebevorrichtung - Google Patents
Drehtischformmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch und selbsttaetiger AbhebevorrichtungInfo
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- DE1058700B DE1058700B DEB33742A DEB0033742A DE1058700B DE 1058700 B DE1058700 B DE 1058700B DE B33742 A DEB33742 A DE B33742A DE B0033742 A DEB0033742 A DE B0033742A DE 1058700 B DE1058700 B DE 1058700B
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- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Abhebevorrichtung für Formmaschinen mit mechanisch angetriebenem,
absatzweise umlaufendem Drehtisch, der mindestens zwei Modelleinrichtungen trägt.
Es sind Formmaschinen mit einer mechanisch angetriebenen absatzweise vorwärts bewegten Reihe von
Modellen und Formkasten bekannt, die Formen, die bereits von der Modelleinriühtung abgehoben sind,
mit einem Wagen von dem Drehtisch wegführen. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie mit
großen Schlittenwegen arbeiten müssen und übet Seile betätigt werden und demzufolge nur für handgesteuerte
Drehtische vorgeschlagen wurden. Die vorgeschlagene Vorrichtung steht nur mit der Abhebevorrichtung
in Wirkungsverbindung. Die leeren Formkasten können damit nicht zugeführt werden.
Es sind ferner für Formmaschinen mit einem Formtisch Geräte oder Einrichtungen bekannt, die
entweder mittels Förderkarren von Hand betätigt oder mittels Schwenkarmen von Hand geschwenkt Formen
wegführen oder Formkasten zuführen können. Allen diesen Einrichtungen fehlen die Voraussetzungen für
eine zweckmäßige Anwendung bei Formmaschinen mit absatzweise umlaufenden Drehtischen.
Im weiteren ist es bekannt, Formmaschinen mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem
Drehtisch, der in gleichmäßigen Abständen die zur Formherstellung notwendigen Formeinrichtungen
trägt, leere Formkasten mittels Rolltisch zuzuführen und fertige Formen mittels einer auf dem Drehtisch
angeordneten Abhebevorrichtung abzuheben und über eine Rollbahn aus dem Drehtischbereich abzuführen.
Da hierbei die Formen mittels Rollbahnen von der Modelleinrichtung abgehoben werden und dabei je
nach dem Zustand der Formkasten beim Abheben der Formen von der Modelleinrichtung eine Kippbewegung
ausführen, da ferner die leeren Formkasten durch das eigene Gewicht ohne eine Sicherung gegen
Kippen sich über die Führungsdübel auf die Modelleinrichtung abzusenken haben, entstehen sowohl beim
Aufsetzen der leeren Formkasten Betriebsstörungen als auch beim Abheben von schwer abzuhebenden
fertigen Formen Beschädigungen derselben.
Es ist ferner bekannt, bei Wendeplattenformmaschinen die Modellplatte zusammen mit dem 4S
darüberliegenden Formkasten mittels einer mechanisch oder mit einem Druckmittel gesteuerten Vorrichtung
gemeinsam zu heben, zu wenden und wegzuschwenken. Und weiter sind Vorrichtungen bekannt zum mechanischen
Auf- und Absetzen, Wenden sowie Zulegen von Formkasten auf bzw. von im Einzelbetrieb oder
Fließbandbetrieb arbeitenden Formmaschinen, bei welchen ein gelenkparalklogrammaitiger Träger um
eine lotrechte Achse drehbar ist.
mit mechanisch angetriebenem,
absatzweise umlaufendem Drehtisch
und selbsttätiger Abhebevorrichtung
Anmelder:
Erwin Bührer, Schaffhausen [Schweiz)
Erwin Bührer, Schaffhausen [Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 12. Januar 1954
Schweiz vom 12. Januar 1954
Erwin Bührer, Schaffhausen (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Bei all diesen Maschinen handelt es sich nicht um eine vollautomatische Zusammenarbeit einer in einem
bestimmten Rhythmus arbeitenden Formmaschine.
Vorliegende Erfindung bezweckt, mindestens das Abheben der fertigen Formkasten von einem Drehtisch
vollautomatisch mit den Funktionen zur Herstellung der Form in Verbindung zu bringen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an einer neben dem Drehtisch angeordneten über den
Drehtisch einschwenkbaren Vorrichtung Greifer vorgesehen sind und daß das Schwenkender Vorrichtung
vom Drehtisch abgeleitet ist.
In den Fig. 1 bis 8 ist die Vorrichtung beispielsweise zum Fassen und Wegführen der Form vom
Drehtisch und die Wirkungsverbindung mit dem Drehtisch auf mechanische Art veranschaulicht. Es
zeigt
Fig. 1 den Grundriß einer Vorrichtung für das Fassen und vom Drehtisch, Wegführen einer fertigen
Form und deren Wirkungsverbindung mit dem Drehtisch,
Fig. 2 den Aufriß von Fig. 1, teilweise im Schnitt nach Linie H-II;
Fig. 2 a zeigt einen Teilschnitt von Fig. 2 in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 6
durch den Wendekopf des Formkastenhalters mit Antrieb zum Wenden desselben,
Fig. 4 eine Ansicht des Wendekopfes in der Richtung des Pfeiles IV in Fig. 2, teilweise im Schnitt,
909 529/110
Fig. 5 einen Schnitt durch den Wendekopf nach
Linie V-V in Fig. 6,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Wendekopf nach linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt nach 'Linie VlI-VII in Fig. 1 η größerem Maßstab, " "
' Fig. 8 einen Teilausschnitt der Drehtischarretierung
ms Fig. 2, in größerem Maßstab.
Fig. 9 und 10 zeigen eine-Variante Ausführung, bei
welcher in einer Drehsäule zwei Kolbenstangen angeordnet
sind, an denen diametral und unabhängig «ineinander, in der Höhe bewegbar, Formkastenhalter
>efestigt sind. Es zeigt
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX in Fig. 10,
Fig. 10 einen Grundriß der Fig. 9, teilweise im schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 eine Variante Einrichtung zum Fassen der Form im Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 12,
Fig. 12 eine Draufsicht auf Fig. 11.
Fig. 13 bis 15 zeigen eine Einrichtung zum Zuiü'hren
leerer Formkasten, und zwar zeigt
Fig. 13 eine Gesamtansicht der Zuführeinrichtung, :eilweise im Schnitt nach Linie XIII-XIII in Fig. 14,
Fig. 14 einen Grundriß von Fig. 13, teilweise im Schnitt nach Linie XIV-XIV in Fig. 13,
Fig. 15 einen Schnitt nach Linie XV-XV in Fig. 13, in größerem Maßstab.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 die vertikale Drehichse,
um die sich ein Drehtisch 2 dreht, der auf iinem Formtisch 3 beispielsweise zwei Formeinrich-
:ungen 4 und eine fertige Form 5 trägt. Der Drehdsch 2 stützt sich auf die Laufbahn 6 α des Maschinenjestelles
6 ab und ist auf der Drehachse 1 zentriert, iie gleichzeitig das Lager bildet für ein Antriebsrad 8.
Das Antriebsrad 8 wird von einem nicht näher gezeichneten Motor angetrieben und dreht den Drehtisch
2 über eine Kupplung jeweils um eine Einheit, i. h. um ISO0, wenn der Drehtisch zwei' Formeinrichtungen
aufweist. Vom Rad 8 wird über das Zahnrad 9 las Rad 10 angetrieben, das mit der Drehsäule 12 verbunden
ist, die sich in derselben Drehrichtung wie der Drehtisch dreht. An einem Auge 17 des Drehtisches
ist ein luftbetätigter und als Kolben ausgebildeter Riegel 18 vorgesehen (s. auch Fig. 8), der in der Richtung
zur Drehachse 1 mittels Preßdruck verschoben wird und beim Ablassen desselben durch eine Feder
19 in die Ausgangsstellung zurückgedrückt wird. Dieser" Riegel 18 kuppelt einmal den Drehtisch 2 mit
dem. Rad 8 zur Mitnahme durch dasselbe und das andere Mal den Drehtisch mit dem Grundgestell 15,
wobei das Rad 8 leer läuft und nur die Drehsäule 12 um 180° dreht.
Die Pfeilrichtungen 20 und 22 (Fig. 1) geben den Drehsinn der Räder 8 und 10 und die Pfeilrichtung
21 den Drehsinn des Zwischenrades 9 an. Die Drehsäule 12 ist in der Büchse 16 gelagert, welche mit dem
Grundgestellteil 15 verschraubt ist, das auf dem Maschinengestell 6 aufgeschraubt ist. In dieser Säule ist
ein Zylinder 12 a für einen Kolben 13 vorgesehen, dessen Kolbenstange 14 als Träger des Formkastenhalters
dient. Sofern die abgehobene Form ein Unterteil ist, muß diese vor dem Absetzen auf eine Transportvorrichtung
gewendet werden. Zu diesem Zwecke ist der Formkastenhalter um eine horizontale Achse
drehbar, d. h., er ist über einen Wendekopf, der später beschrieben ist, mit der Kolbenstange 14 verbunden.
In Fig. 2 a zeigt 175 eine lose Scheibe mit einem Stift 174 (Fig. 1). Im Kolben 13 ist eine Bohrung
14 O1 in die der Stift 174 beim Absenken des Kolbens
13 eindringt. Eine weitere Bohrung 197 und eine Boh-•~
rung 198, die in einem eingesetzten Teil 199 ist, verbindet den Kolbenraum 200 ebenfalls mit der Bohrung
14 α. Eine Kugel 201 wird beim Absenken des Kolbens 13 durch den Druck im Raum 200 hochgehoben
und verbindet so nach dem Eindringen des Stiftes 174 in die Bohrung 13 den Raum 200 mit der
Bohrung 14 a.
Beim Anheben des Kolbens 13 strömt ein Druckmedium in I'feilrichttuig 202 gegen den Kolbenraum
ίο 200. Da die Kugel 201 sich auf die Bohrung 198 legt,
erfolgt im ersten Teil eine gedrosselte Aufwärtsbewegung bis der Kolben 13 sich so weit angehoben hat,
daß der Stift 174 nicht mehr in die Bohrung 14a ragt. Ein Gestell 28, das sich auf dem Fundament abstützt,
trägt Rollen 29 und Bremsschienen 30. Eine Abschiebevorrichtung 31, die im Lager 32 schwenkbar
gehalten wird, wird durch die Kolbenstange 33a eines Zylinders 33 so betätigt, daß sie entweder in der
in Fig. 2 gezeichneten Stellung oder aber in die strichpunktierte Stellung 34 bewegt werden kann. An diese
Absohiebevorrichtung angebaut ist ein Bremszylinder 35 mit Kolbenstange 36 und Rückführfeder 37. Der
Bremszylinder 35 ist bis zur Höhe 38 mit Bremsflüssigkeit gefüllt, und das obere Ende 36 α der KoI-benstange36
desselben stößt gegen den Formkasten- - halter und bremst diesen beim Absinken. Fig. 7 zeigt
einen weiteren Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 1 durch die Abschiebevorrichtung 31. Eine Führungsstange 39, die fest verbunden ist mit einem Halter 40
und einer Hülse 41, trägt ein Querstück 42, an dem Abschiebenocken 43 befestigt sind. Eine Feder 45
drückt den Bolzen 44 gegen die Hülse 41. Der Bolzen 44 hat an seinem unteren Ende DrosseldurchtrittsöfEnungen
46. Ein Querstück 47 in der Leitung 49 trägt einen Stift 48, der zur Drosselung der Durchtrittsöffnungen
46 dient, die die Leitung 49 drosseln. Die Leitung 49 führt das unter dem Kolben 185 verdrängte
Öl durch diese gedrosselten Öffnungen nach der Leitung 50 und von dieser über den Kolben 185.
Die Wirkung dieser Einrichtung ist später beschrieben. In Fig. 2 bedeutet 51 ein in der Verlängerung der
Welle 1 angeordnetes Halterohr, das so viele Luftleitungen 52, als für sämtliche Funktionen der auf
dem Drehtisch 2 montierten Teile benötigt werden,
+5 über einen angedeuteten Drehschieber 53 demselben
zuführt. Ebenfalls in Fig. 2 ersichtlich, bedeutet 54 ein weiteres Halterohr, das so viele Luftleitungen 55,
die über einen Drehschieber 56 führen, enthält, als dies für die Funktionen aller sich um die Drehachse
11 drehenden Teile notwendig ist. Diese Drehschieber haben nur den Zweck, die von einem nicht näher bezeichneten
Kommandogerät gesteuerte Druckluft den entsprechenden Arbeitsstellen zuzuführen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Wendekopf 23 an der .Maschine, und die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten
desselben. Der Wendekopf 23 trägt den Formkastenhalter, der die Form eines U-förmigen Rahmens
24 hat, an dem Klemmhebel 25 gelagert sind, die durch angelenkte Zylinder 26 betätigt werden und den
Formkasten mit der fertigen Form über Flächen 27 fassen können. Die Kolbenstange 14 weist eine Bohrung
14 a für die Preßluft auf, welche über den Schlauch 14 & mit dem Drehschieber 56 verbunden ist.
Der Körper 58 (Fig. 6) sitzt am oberen Ende der Kalbenstange 14 und ist mit einem weiteren Körper
59 fest verbunden. Die Trennung der Körper 58 und 59 ist nur aus Montagegründen notwendig. Am Körper
58 ist ein Arm 60 angeordnet, der eine Nut aufweist, welche über eine Führungsstange 61 greift, die
am Teil 62 befestigt ist (s. Fig. 1 und 2). Diese Füll-
rung verhindert ein Drehen des Kolbens 14 sowie des auf diesem befestigten Formkastenhalters gegenüber
der Drehsäule 12, da die Drehsäule 12 und der Teil 62 fest miteinander verbunden sind. Der 'U-förmige Rahmen
24 (Fig. 1 und 2) weist einen Ring 24α· (Fig. 3, -5
4 und 6) auf, der auf zwei Kugelkränzen 63 auf dem Körper 59 drehbar gelagert ist. An dem Ring 24 α ist
ein Innenzahnkranz 64 befestigt, in welchen das Zahnrad 88 greift, das auf der Welle 88 α sitzt, die mit dem
Kegelrad 87 ein Stück bildet. Das Kegelrad 87 greift in das Kegelrad 86, das drehbar auf der Welle 80 sitzt
und in den Lagern 86 a axial festgehalten ist und mit der Welle 80 durch die Kupplungshälften 180-181 gekuppelt
werden kann. Der untere TeM der Welle 80 ist mit Keilnuten 80 b versehen und greift verschiebbar
durch das Zahnrad 78, das in den Innenzahnkranz 77 greift, der zwischen der Büchse 16 und dem Grundgestellteil
15 festsitzt. Das Rad 78 hat eine Lagerbüchse 78 a, die in dem Lager 79 axial unverschiebbar
gelagert ist, welches auf der Innenwand der Säule 12 befestigt ist. Dreht sich die Säule 12, dann dreht sich
auch die Welle 80 um die Achse der Säule und zusätzlich um ihre eigene Achse. Um den Drehkopf in
der horizontalen Lage des Rahmens 24 zu verriegeln, sind zwei Schieber 74 (Fig. 6) vorgesehen, die mittels
der Federn 75 in die Rasten 76 des Ringes 24 a gedrückt werden. Zum Lösen dieser Verbindung dient
der Bolzen 66 (Fig. 3, 5), der durch die Feder 67 mit seinem Bund 68 gegen die Innenwand der Verschalung
65 gedrückt wird. Der Bolzen 66 weist zwei Keilflächen 69 auf, die über die Rollen 70 auf die Schieber
71 einwirken, welche gegen die zweiarmigen Hebel 72 (Fig. 6) stoßen, die um die Bolzen 73 drehbar
sind und mit dem anderen Arm in die Schieber
74 greifen und diese entgegen dem Druck der Federn
75 aus den Rasten 76 ziehen. Der Bolzen 66 wird durch eine nicht näher bezeichnete N"ase am Teil 62
(Fig. 1) nach innen gedrückt, wenn die Kolbenstange 14 ihre höchste Stellung erreicht. Wenn der Rahmen
24 geschwenkt werden soll, muß die Welle 80 mit dem Kegelrad 86 gekuppelt werden. Zu diesem Zwecke ist
das obere Ende der Welle 80 mit einer Scheibe 80a versehen, gegen welche die Feder 83 drückt, die sidh
auf dem Körper 58 abstützt und die Welle 80 so weit hochzieht, bis die Kupplungsteile 180-181 ineinandergreifen.
Die Scheibe 80 a greift in eine undrehbare, aber axial verschiebbare Büchse 84, auf deren Boden
der Preßluftkolben 85 einwirkt, wenn in den Raum 81 über demselben durch die Leitung 82 Druckluft
einwirkt. Durch Niederdrücken der Büchse 84 greift diese mit einem Zahn 183 in das Kegelrad 87 und verhindert
eine eventuell durch Reibung erzeugte Drehung des Rades 87.
Zur Vermeidung eines harten Aufschlages der Kolbenstange 14 in ihrer obersten Stellung ist auf dem
festen Körper 58 ein Dämpfer 89 angeordnet (s. Fig. 2, 3 und 4). In den Dämpfer 89 eingebaut ist ein Kolben
90, dessen Ende 92 α gegen den festen Anschlag 62 a stößt (Fig. 2). Der Kolben 90 wird durch die Feder
91 gegen den Deckel 92 gedrückt. Der Dämpfer 89 ist bis auf die Höhe 93 mit Bremsflüssigkeit gefüllt. Die
Funktion dieses Dämpfers ist später beschrieben.
Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Eine fertige Form 5 liegt über der Modelleinrichtung 4, wie in Fig. 1 dargestellt. Der Wendekopf 23
und die mit demselben verbundenen Teile 24 bis 26 sind in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung abgesenkt,
so daß die Luftzuführbdhrung 14 a in dem Kolben 13 über den Stiften 174 der Scheibe 175 in Fig. 2 greift,
wodurch der Luftaustritt gedrosselt ist. Die Zylinder 26 sind nicht unter Preßdruck, die Klemmhebel 25
somit in der geöffneten Lage. Durch Betätigung eines nicht gezeichneten Kommandogerätes erhalten die
Zylinder 26 in der Stellung nach Fig. 1 über eine der Leitungen 55, den Drehschieber 56 und nicht sichtbare
Schlauchleitungen Preßdruck. Die Klemmhebel 25 legen sich an die Flächen 27 des Formkastens der
fertigen Form 5 an und halten denselben fest. Durch das Kommandogerät wird bewirkt, daß Preßluft aus
der Kolbenstange 14 unter den Kolben 13 strömt. Gleichzeitig werden nicht gezeichnete Vibratoren, die
die Modelleinrichtung leicht erschüttern, in Betrieb gesetzt. Da der Stift 174 der mit Spiel im Grund des
Zylinders 12a eingelegten Scheibe 175 die Luftdurchtrittsöffnungen weitgehendst abschließt, erfolgt
das Anheben des Kolbens 13 in der ersten Bewegungsphase absichtlich sehr langsam. Durch entsprechende
Gestaltung des Stiftes 174 kann die Geschwindigkeitszunahme gesteuert werden bis zu dem Moment, wo
der Stift 174 die Austrittsöffnung der Luftzuführung aus dem Kolben 13 freigibt und die volle Hubgeschwindigkeit
erreichen läßt. Kurz bevor die Kolbenstange 14 ihre oberste Stellung erreicht, stößt, um den
Anschlag zu dämpfen, der Kolbenteil 92 a des Kolbens 90 des Dämpfers 89 (s. auch Fig. 4) gegen; eine AnsdHagfläche
des Teiles 62 (Fig. 2). Der Kolben 90 wird nach unten gedrückt, die Bremsflüssigkeit muß
durch eine Bohrung 176 durch den Kolben 90 strömen. Ein Stift 177, der in die Bohrung 176 eindringt und
konisch ausgebildet Ist, beginnt den Querschnitt der Bohrung 176 beim Tiefergehen des Kolbens 90 so zu
verengen, daß die Geschwindigkeit der Kolbenstange 14 mit konstanter Verzögerung bis auf Null absinkt.
In dieser Stellung sitzt der Kolben 90 auf dem Teil 178 des Dämpfers 89 auf.
Im weiteren trifft der Bolzen 66 des Wendekopfes vor Erreichen der höchsten Stellung der Kolbenstange
14 auf eine Anschlagfläche des Teiles 62 auf, welche das Auslösen der Sperrung des Wendekopfes bewirkt.
Der Bolzen 66 wird entgegen der Federkraft 67 in Fig. 5 nach unten gedrückt, die Keilflächen 69 treiben
über die Rollen 70 die Schiebebolzen 71· auseinander. Die Schiebebolzen 71 ziehen über die Doppelhebel 72
entgegen der Federkraft der Federn 75 die Arretierri-egel
74 aus den Rasten 76 im Ring 24 α des U-förmigen Rahmens 24. Damit wird der Wendekopf 23 und
mit ihm der U-förmige Rahmen 24, der in allen tieferen Lagen der Kolbenstange 14, also auch während des
Abhebens der Form 5 von der Modelleinrichtung 4 spielfrei gegen Drehen verriegelt war, für das Drehen
freigegeben. Soll ein Wenden nicht stattfinden, dann wird der Anschlag, gegen den der Bolzen 66 stößt,
entfernt, so daß der Wendekopf verriegelt bleibt.
Nun wird durch das Kommandogerät der Motor in Bewegung gesetzt, der das Rad 8 in P feil rieh tung 20,
das Zwiischenrad 9 in Pfeilrichtung 21 und das Rad 10 in Pfeilrichtung 22 dreht, bis das Rad 8 den Drehtisch
2 um eine Formtischteilung, im vorliegenden Fall um 180°, weitergedreht und das Rad 10 eine
halbe Umdrehung ausgeführt hat. Die Fig. 2 veranschaulicht die Räder, wie sie für einen Drehtisch mit
zwei Formtischen vorgesehen sind. Der Riegel 18 (Fig. 8), der im Auge 17 des Drehtisches 2 eingebaut
ist, erhält, durch das Kommandogerät gesteuert, Preßdruck. Er steht in der in Fig. 2 gezeichneten
Stellung. Er kuppelt den Drehtisch über das Kupplungsstück 179 mit dem Rad 8, wodurch der Drehtisch
2 mitgedreht wird. Während der nächste Formtisch des Drehtisches 2 an Stelle des Formtisdies 3
:ritt, wird die fertige Form 5 in gehobener Stellung gleichzeitig über das Gestell 28 geschwenkt. Zu diesem
Zwecke ist durch das Kommandogerät die Luftzufuhr ■ium Zylinderraum 81 (Fig. 3) verschlossen, so daß
iieser lseinen Preßdruck aufweist. Dadurch steht die Keilwelle 80 und damit der Kolben 85 infolge des
Feder druckes der Reder 83 in der höchsten Stellung, in welcher die Küpplungsteile 180-181 ineinandergreifen,
so daß die Keilwelle 80 mit dem Kegelrad gekuppelt ist. In den feststehenden innenverzahnten
Radkranz 77, der mit dem Maschinengestell 15 fest verbunden ist, greift das Zahnrad 78 ein, welches im
Lager 79 gelagert ist. Da das Lager 79 mit der Drehääule
12 (Fig. Z) fest verbunden ist, dreht sich auch das Zahnrad 78 (Fig. 8) mit der Drehsäule 12 und
wälzt sich am innenverzahnten Radkranz 77 ab, dreht also die Keilwelle 80. Über die Keilwelle 80, das
Kegelrad 86, das Kegelrad 87 und das Stirnrad 88 wird der innenverzahnte Radkranz 64 gedreht. Da derselbe
mit dem U-föf migen Rahmen 24 fest verbunden ist, wird der letztere nicht nur zusammen mit dem
Rad 10 in Pfeilrichtung 22 um die Achse der Drehsäule 12 gedreht, sondern gleichzeitig noch in Pfeilrichtung
182 in Fig. 4 gewendet.
Ist der Zylinderraum 81 (Fig. 3) unter Preßdruck,
so wird der Kolben 85 und damit die Keilwelle 80 in die in Fig, 3 gezeichnete Stellung gedruckt. Die Kupplungen
180 und 181 der Keilwelle 80 und das Kegelrad 86 sind ausgekuppelt. Die Keilwelle 80 dreht sich
beim Drehen des Rades 10, ohne das Kegelrad 86 mitzudrehen. Gleichzeitig greift ein Zahn 183 der gegen
Drehung gesicherten Büchse 84 in das Kegelrad 87 ein und arretiert alle mit dem Kegelrad 87 im Eingriff
stehenden Teile, also auch den U-förmigen Rahmen 24. In diesem Fall, wenn der Zylinderraum 81 Druck erhält,
wird somit der U-förmige Rahmen 24, der die fertige Form 5 trägt, nur in Pfeilrichtung 22 in
Fig. 1 gedreht, jedoch nicht gleichzeitig in Pfeilrichtung 182 in Fig. 4 gewendet. Beim Drehen in Pfeilrichtung
22 wird je nach Stellung des Kolbens 85 eine abgehobene Form5, z.B. ein Unterteil, geschwenkt
und gleichzeitig gewendet oder z. B. ein Oberteil nur geschwenkt, nicht aber gewendet.
Befindet sich eine Form 5 über dem Rolltischgestell 28 (Fig. 1) und die Kolbenstange 14 in ihrer höchsten
Lage, so wird durch Betätigung des Kommandogerätes der Preß druck unter Kolben 13 abgelassen.
Der Kolben 13, die Kolbenstange 14 und sämtliche mit ihr zusammenhängenden Teile, also auch die im
U-förmigen Rahmen 24 festgehaltene Form senkt sich. Fig. 2 zeigt den Formkasten 5 in abgesenkter Stellung
gewendet. Trifft der Wendekopf 23 auf das obere Ende 36 α (Fig. 2) der Kolbenstange 36, so wird der
daran befestigte Kolben 185 gegen die Federkraft der Feder 37 nach unten gedrückt. Gleichzeitig muß die
Bremsflüssigkeit \rom Raum unter dem Kolben 185
über Leitung 49 und Leitung 50, in Fig. 2 und 7 angedeutet, in den Raum über dem Kolben 185 strömen.
Stößt der Formkasten der Form auf den in den Fig. 1, 2 und 7 gezeigten Bolzen 184, so wird die Führungsstange 39 und damit der Halter 40, die Hülse 41 und
der Bolzen 44 nach unten gedrückt. Beim Erreichen einer Stellung, bei welcher der Bolzen 44 in die Bohrung
der Leitung 49 eindringt, wird die durchströmende Bremsflüssigkeit gezwungen, ausschließlich
durch eine kleine Bohrung 46 im Bolzen 44 nach der Leitung 50 zu strömen. Gleichzeitig beginnt ein
konischer Stift 48, an einem Quersteg 47 angeordnet, den Durchtritt durch die Bohrung 46 zu verengern.
Der konische Stift 48 ist so ausgebildet, daß die durch denselben erfolgende Verminderung des Durchtrittsquerschnittes
für das Überströmen der Bremsflüssigkeit die Senkbewegung mit konstanter Verzögerung
auf nahezu Null vermindert, wenn der Formkasten der fertigen Form 5 auf den Rollen 29 aufsitzt. Sobald
die fertige Form 5 auf den Rollen 29 aufliegt, wird durch das Kommandogerät der Preß druck aus den
Zylindern 26 abgelassen, die darin befindlichen nicht gezeichneten Federn öffnen die Klemmhebel 25. Durch
iö das Kommandogerät erhält der Raum unter Kolben
13, wie bereits beim Abheben der fertigen Form 5 von der Modelleinrichtung 4 beschrieben, Preßdruck. Die
Kolbenstange 14 mit sämtlichen daran befindlichen Teilen hebt sich in die höchste Stellung. Nun erhält
der Zylinder 33 über eine Leitung 186 durch das Kommandogerät Preßdruck. Die Abschiebevorrichtung
31 wird aus der in Fig. 2 gezeichneten Stellung in die in Fig. 2 strichpunktiert augedeutete Stellung
34 bewegt. Dabei greifen die auf dem Querstück 42
ao befestigten Nocken 43 am Formkasten der fertigen Form an und stoßen denselben ab in die Lage über
den Bremssehienen 30. Durch das Kommandogerät wird der Preßdruck im Zylinderraum 188 (Fig. 2) abgelassen.
Der Riegel 18 wird durch die Feder 19 in die in Fig. 8 gezeichnete Stellung bewegt. Damit wird
der Drehtisch 2 vom Rad 8 entriegelt und über das Kupplungsstück 189 mit dem Maschinengestell 15 verriegelt,
also gegen eine Drehung in Pfeilrichtung 20 (Fig. 1) blockiert.
Ein durch das Kommandogerät gesteuerter Motor dreht die Räder in bereits beschriebener Weise und
dreht damit auch die Drehsäule 12 und die darauf befestigten Teile in Pfeilrichtung 22 von der Lage über
dem Rolltischgestell 28 in die Lage über dem Formtisch 3. Dabei läuft das Rad 8 leer mit, und der Drehtisch
2 bleibt gegen das Maschinengestell 15 verriegelt. Durch das Kommandogerät wird der Preßdruck
unter dem Kolben 13 abgelassen. Die Kolbenstange 14 mit dem U-förmigen Rahmen 24 senkt sich
in die tiefste Lage, worauf sich das Abheben und Wegführen einer weiteren Form wiederholen.
Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte Anordnung dient ebenfalls zum Abheben und Wegführen von
fertigen Formen. Sie unterscheidet sich von derjenigen in Fig. 1 und 2 dadurch, daß in der Drehsäule
98 zwei Zylinder mit voneinander unabhängig bewegbaren Kolben vorgesehen sind und daß hier beispielsweise
der Wendekopf 23 in Fig. 1 und 2 ersetzt ist durch ein auf der Kolbenstange 94 bzw. 95 angeordnetes,
festes Querstück 96 bzw. 97. Die Drehsäule 98 in Fig. 9, die zwei Zylinder zur Aufnahme
der Kolbenstangen 94 und 95 besitzt, ist im übrigen genau gleich geführt und angetrieben wie die Drehsäule
12 in Fig. 2. Das Querstück 96 besitzt einen Führungsarm 99, der in eine Führungsschiene 100
eingreift und das Querstück 96 und damit die Kolbenstange 94 gegen Verdrehen sichern. In gleicher Weise
ist das Querstück 97 mit einer Führung 101 versehen, die in eine Führungsschiene 102 eingreift und das
Querstück 97 und damit die Kolbenstange 95 gegen Verdrehen festhält. Die Schienen 100 und 102 sind am
Teil 103 befestigt, das seinerseits mit der Drehsäule 98 fest verbunden ist. Das Querstück 96 und das
Querstück 97 tragen die gleichen Elemente, wie sie bereits in den Fig. 1 und 2 durch 24 bis 26 dargestellt
sind. Sie werden deshalb hier nicht weiter beschrieben. Ein Formtisch 104, der eine Mpdelleinrichtung 105
und eine fertige Form 106 trägt, stützt sich ähnlich der Fig. 2 auf .einem nicht gezeichneten Drehtisch ab.
Eine weggeführte Form 107 ist bereits auf den Roll-
tisch 108 abgesenkt. Der Rolltisch 108 und die nicht .renzen wesentliche Ungenauigkeiten in deren gegengezeichnete
Abschiebevorrichtung sind ähnlich -der- seitiger Lage bestehen. .Wie. leicht ersichtlich ist,
jenigen der Fig. 1 und 2. . können durch Anbringen von. Schlitzen 119 die Greif-Die
in den Fig. 9 und 10 dargestellte Zweier- - hebel 115 auch so ausgebildet werden, daß ihre Greifanordnung
unterscheidet sich in der Arbeitsweise von 5 flächen an der Unterseite des Formkastens der fertigen
derjenigen in den Fig. 1 bis 8 dadurch, daß der An- Form 117 angreifen. - .
trieb des Drehtisches unmittelbar durch das- Rad 8 Die Fig. 11 und 12 zeigen beispielsweise für das erfolgt. Das Rad 8 ist mit dem Drehtisch 2 für die Abheben der fertigen Form und das Wegführen der-Vorrichtung nach Fig. 9 und 10 fest verbunden. Die selben vom Drehtisch eine weitere Möglichkeit, die Arretiervorrichtung, wie sie in Fig. 8 veranschaulicht io fertige Form zu greifen. Doppelhebel 115, die über ist, fällt in diesem Fall weg. Die Übertragung der Zylinder 116 und Kolbenstange 116a mittels Preß-Drehbewegung des in Fig. 9 und 10 nicht gezeichneten druck kraftbetätigt sind, greifen unter Vorsprünge Drehtisches 2 auf die Drehsäule 98 -erfolgt im übrigen 118 des Formkastens einer fertigen Form 117. Um bei entsprechend der Fig. 2. Das Übersetzungsverhältnis Höhendifferenzen infolge, von Beschädigungen oder richtet sich nach der Anzahl der Formtische auf dem 15 anderen Umständen zwischen den Greifflächen der Drehtisch 2. Doppelhebel 115 und den Greifflächen an den Vor-Es sei angenommen, daß über dem Formtisch 104 Sprüngen 118 ein Kippen der fertigen Form beim bzw. der fertigen Form 106 die Greifvorrichtung des Greifen oder Abheben derselben zu vermeiden, müssen Querstückes 97 sich in gehabener Stellung mit ge- diese Greifflächen besonderen Bedingungen entöffneten Greifhebeln befindet (Fig. 10). Im weiteren 20 sprechen. Es ist darauf zu achten, daß entweder die soll sich die Greifeinrichtung des Querstückes 96 eben- Greifflächen der Doppelhebel 115, oder die Greiffalls in gehobener Stellung,- jedoch mit eingespannter flächen der Vorsprünge 118, oder beide Flächen so Form 107 über dem Rolltisch 108 befinden. Durch das ausgebildet sind, daß sie bei dear niedrigst vorKommandogerät wird der Abfluß der Luft unter der kommenden Höhe der Greifflächen der Vorsprünge Kolbenstange 95 bewirkt, so daß sich diese in ihre 25 118, wenn diese mit der höchst vorkommenden Greifunterste Lage absenkt, während die Kolbenstange .94 fläche des Doppelhebels 115 zusammenfallen, noch mit der eingespannten Form 107 sich nur so weit ab- einwandfrei unterfassen. Ferner dürfen die Spitzen senkt, bis letztere auf den Rollen 190 aufliegt. 195 nach erfolgtem Fassen noch nicht auf die Wand Diese Vorgänge entsprechen sinngemäß denjenigen, des Formkastens der Form 117 auftreffen, wenn zuwie in Fig. 2 beschrieben. Durch Betätigung weiterer 30 fälligerweise der höchscliiegende Vorsprung 118 mit Luftsteuerschieber durch das Kommandogerät er- der tiefer liegenden Greiffläche der Doppelhebel 115 halten die Zylinder 191 Pressung, während der zusammenfällt. Dies wird zweckmäßig erreicht, indem Preßdruck aus den Zylindern 192 abgelassen wird. die Greif flächen zur Horizontalen geneigt angeordnet Durch das Kommandogerät erfolgt ferner die Luft- werden. Da beide Zylinder 116 an derselben Luftsteuerung zum Heben der Kolbenstange 95 und damit 35 leitung angeschlossen sind, kann eine Steigerung des das Abheben der eingespannten fertigen Form 106 von Anpreßdruckes der vier Doppelhebel gegen die Vorder Modelleinrichtung 105, während die Greif einrieb- Sprünge 118 erst dann erfolgen, wenn alle vier Hebel tung der Kolbenstange 94 bei geöffneten Greifhebeln in Angriffstellung sind. Dadurch wird vermieden, daß in die höchste Stellung gehoben wird. Durch Inbetrieb- bei ungleicher Höhe der Vorsprünge 118 der Formsetzung der Drehbewegung des Rades 8 wird der nicht 40 kasten seitlich verschoben oder einseitig angehoben gezeichnete Formtisch um eine Formtischteilung wird, was Ausschuß oder Nacharbeit weitgehend verweitergedreht, während die hochgehobene eingespannte mindert. Die Größe des Preßdruckes der Zylinder 116 Form 106 über den Rolltisch 108 geschwenkt wird ist maximal so bemessen, daß diese während des und die auf der Kolbenstange 94 befindliche Greif- Fassens die fertige Form nicht anzuheben vermögen, einrichtung über den dem Formtisch 104 folgenden 45 und minimal so zu bemessen, daß beim Abheben und Formtisch gelangt, worauf die Arbeitsfolge von Tragen der fertigen Form die Doppelhebel 115 nach neuem beginnt. Die Vorrichtung der beschriebenen außen nicht abgleiten. Sieht man beispielsweise unter Beispiele kann für das Schwenken allein, für Schwen- dem Formkasten der fertigen Form 117 Aussparungen ken und gleichzeitiges Wenden oder in jeder beliebigen 119 vor, so können die Doppelhebel 115 den- Form-Kombination von Schwenken und Wenden ausgebildet 50 kasten der Form 117, wie leicht ersichtlich ist, auch sein. unterfassen. Die in Fig. 11 und 12 dargestellte Ausin Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform führungsform eignet sich nur für das Abheben und zum Fassen der fertigen Form veranschaulicht. Da die Schwenken der fertigen Formkasten. Sie ist nicht verübrigen Teile ähnlich der Fig. 9 und 10 oder sinn- wendbar für das Wenden der fertigen Form nach dem gemäß entsprechend der Fig. 1 und 2, jedoch für 55 Abheben derselben von der Formeinrichtung,
diesen Fall ohne Wendekopf ausgebildet sind, werden Während die bisher beschriebenen Beispiele dem hier lediglich die nachfolgenden Teile gezeigt. Ein Abheben der Form von der Modelleinrichtung und Querstück 109, das mit der Kolbenstange 110 ver- dem Wegführen derselben vom Drehtisch dienen, bunden ist, ist am Teil 111 mittels Führung 112 gegen veranschaulichen die Fig. 13, 14 und 15 eine Vor-Verdrehen gehalten. Mit dem Querstück 109 sind 60 richtung, welche die leeren Formkasten dem Dreh-Tragarme 113 fest verbunden. In den Tragarmen 113 tisch zuführt und auf die Modelleinrichtung aufsetzt, sind mittels Bolzen 114 Greifhebel 115 gelagert, an Es zeigt 120 einen Drehtisch ähnlich demjenigen in denen Zylinder 116 bzw. Kolbenstangen 116a an- Fig. 2 mit 2 bezeichnet, .121 einen Drehschieber und gelenkt sind. Die Greifhebel 115 fassen die fertige 122 ein Halterohr in welchem Luftleitungen 123 Form 117 an Vorsprüngen 118 des Formkastens, 6g installiert sind. Der Drehtisch 120 trägt einen Form^ wobei entweder die Greifflächen des- Greifhebels 115 tisch 124, auf welchem sich eine Modelleinrichtung oder die Untersicht der Vorsprünge 118 oder beide 125 und ein leerer Formkasten 126 befinden. In der Flächen so ausgebildet sind, daß sich die Greifflächen Büchse 127, die wie die-Büchse 16 in Fig. 2 auf dem der Greifhebel 115 an die Gegenflächen der Vor- Maschinengestell festgeschraubt ist, befindet sich eine Sprünge 118 anlegen, auch wenn durch Höhendiffe- 70 Drehsäule 128 drehbar gelagert, mit welcher ein Äuf-
trieb des Drehtisches unmittelbar durch das- Rad 8 Die Fig. 11 und 12 zeigen beispielsweise für das erfolgt. Das Rad 8 ist mit dem Drehtisch 2 für die Abheben der fertigen Form und das Wegführen der-Vorrichtung nach Fig. 9 und 10 fest verbunden. Die selben vom Drehtisch eine weitere Möglichkeit, die Arretiervorrichtung, wie sie in Fig. 8 veranschaulicht io fertige Form zu greifen. Doppelhebel 115, die über ist, fällt in diesem Fall weg. Die Übertragung der Zylinder 116 und Kolbenstange 116a mittels Preß-Drehbewegung des in Fig. 9 und 10 nicht gezeichneten druck kraftbetätigt sind, greifen unter Vorsprünge Drehtisches 2 auf die Drehsäule 98 -erfolgt im übrigen 118 des Formkastens einer fertigen Form 117. Um bei entsprechend der Fig. 2. Das Übersetzungsverhältnis Höhendifferenzen infolge, von Beschädigungen oder richtet sich nach der Anzahl der Formtische auf dem 15 anderen Umständen zwischen den Greifflächen der Drehtisch 2. Doppelhebel 115 und den Greifflächen an den Vor-Es sei angenommen, daß über dem Formtisch 104 Sprüngen 118 ein Kippen der fertigen Form beim bzw. der fertigen Form 106 die Greifvorrichtung des Greifen oder Abheben derselben zu vermeiden, müssen Querstückes 97 sich in gehabener Stellung mit ge- diese Greifflächen besonderen Bedingungen entöffneten Greifhebeln befindet (Fig. 10). Im weiteren 20 sprechen. Es ist darauf zu achten, daß entweder die soll sich die Greifeinrichtung des Querstückes 96 eben- Greifflächen der Doppelhebel 115, oder die Greiffalls in gehobener Stellung,- jedoch mit eingespannter flächen der Vorsprünge 118, oder beide Flächen so Form 107 über dem Rolltisch 108 befinden. Durch das ausgebildet sind, daß sie bei dear niedrigst vorKommandogerät wird der Abfluß der Luft unter der kommenden Höhe der Greifflächen der Vorsprünge Kolbenstange 95 bewirkt, so daß sich diese in ihre 25 118, wenn diese mit der höchst vorkommenden Greifunterste Lage absenkt, während die Kolbenstange .94 fläche des Doppelhebels 115 zusammenfallen, noch mit der eingespannten Form 107 sich nur so weit ab- einwandfrei unterfassen. Ferner dürfen die Spitzen senkt, bis letztere auf den Rollen 190 aufliegt. 195 nach erfolgtem Fassen noch nicht auf die Wand Diese Vorgänge entsprechen sinngemäß denjenigen, des Formkastens der Form 117 auftreffen, wenn zuwie in Fig. 2 beschrieben. Durch Betätigung weiterer 30 fälligerweise der höchscliiegende Vorsprung 118 mit Luftsteuerschieber durch das Kommandogerät er- der tiefer liegenden Greiffläche der Doppelhebel 115 halten die Zylinder 191 Pressung, während der zusammenfällt. Dies wird zweckmäßig erreicht, indem Preßdruck aus den Zylindern 192 abgelassen wird. die Greif flächen zur Horizontalen geneigt angeordnet Durch das Kommandogerät erfolgt ferner die Luft- werden. Da beide Zylinder 116 an derselben Luftsteuerung zum Heben der Kolbenstange 95 und damit 35 leitung angeschlossen sind, kann eine Steigerung des das Abheben der eingespannten fertigen Form 106 von Anpreßdruckes der vier Doppelhebel gegen die Vorder Modelleinrichtung 105, während die Greif einrieb- Sprünge 118 erst dann erfolgen, wenn alle vier Hebel tung der Kolbenstange 94 bei geöffneten Greifhebeln in Angriffstellung sind. Dadurch wird vermieden, daß in die höchste Stellung gehoben wird. Durch Inbetrieb- bei ungleicher Höhe der Vorsprünge 118 der Formsetzung der Drehbewegung des Rades 8 wird der nicht 40 kasten seitlich verschoben oder einseitig angehoben gezeichnete Formtisch um eine Formtischteilung wird, was Ausschuß oder Nacharbeit weitgehend verweitergedreht, während die hochgehobene eingespannte mindert. Die Größe des Preßdruckes der Zylinder 116 Form 106 über den Rolltisch 108 geschwenkt wird ist maximal so bemessen, daß diese während des und die auf der Kolbenstange 94 befindliche Greif- Fassens die fertige Form nicht anzuheben vermögen, einrichtung über den dem Formtisch 104 folgenden 45 und minimal so zu bemessen, daß beim Abheben und Formtisch gelangt, worauf die Arbeitsfolge von Tragen der fertigen Form die Doppelhebel 115 nach neuem beginnt. Die Vorrichtung der beschriebenen außen nicht abgleiten. Sieht man beispielsweise unter Beispiele kann für das Schwenken allein, für Schwen- dem Formkasten der fertigen Form 117 Aussparungen ken und gleichzeitiges Wenden oder in jeder beliebigen 119 vor, so können die Doppelhebel 115 den- Form-Kombination von Schwenken und Wenden ausgebildet 50 kasten der Form 117, wie leicht ersichtlich ist, auch sein. unterfassen. Die in Fig. 11 und 12 dargestellte Ausin Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform führungsform eignet sich nur für das Abheben und zum Fassen der fertigen Form veranschaulicht. Da die Schwenken der fertigen Formkasten. Sie ist nicht verübrigen Teile ähnlich der Fig. 9 und 10 oder sinn- wendbar für das Wenden der fertigen Form nach dem gemäß entsprechend der Fig. 1 und 2, jedoch für 55 Abheben derselben von der Formeinrichtung,
diesen Fall ohne Wendekopf ausgebildet sind, werden Während die bisher beschriebenen Beispiele dem hier lediglich die nachfolgenden Teile gezeigt. Ein Abheben der Form von der Modelleinrichtung und Querstück 109, das mit der Kolbenstange 110 ver- dem Wegführen derselben vom Drehtisch dienen, bunden ist, ist am Teil 111 mittels Führung 112 gegen veranschaulichen die Fig. 13, 14 und 15 eine Vor-Verdrehen gehalten. Mit dem Querstück 109 sind 60 richtung, welche die leeren Formkasten dem Dreh-Tragarme 113 fest verbunden. In den Tragarmen 113 tisch zuführt und auf die Modelleinrichtung aufsetzt, sind mittels Bolzen 114 Greifhebel 115 gelagert, an Es zeigt 120 einen Drehtisch ähnlich demjenigen in denen Zylinder 116 bzw. Kolbenstangen 116a an- Fig. 2 mit 2 bezeichnet, .121 einen Drehschieber und gelenkt sind. Die Greifhebel 115 fassen die fertige 122 ein Halterohr in welchem Luftleitungen 123 Form 117 an Vorsprüngen 118 des Formkastens, 6g installiert sind. Der Drehtisch 120 trägt einen Form^ wobei entweder die Greifflächen des- Greifhebels 115 tisch 124, auf welchem sich eine Modelleinrichtung oder die Untersicht der Vorsprünge 118 oder beide 125 und ein leerer Formkasten 126 befinden. In der Flächen so ausgebildet sind, daß sich die Greifflächen Büchse 127, die wie die-Büchse 16 in Fig. 2 auf dem der Greifhebel 115 an die Gegenflächen der Vor- Maschinengestell festgeschraubt ist, befindet sich eine Sprünge 118 anlegen, auch wenn durch Höhendiffe- 70 Drehsäule 128 drehbar gelagert, mit welcher ein Äuf-
satz 129 fest verbunden ist. Hit der Kolbenstange 130,
"die in der Drehsäule 128 und deren Aufsatz 129 geführt ist, ist ein Querstück 131 befestigt, das ein
'Führungsauge 132 aufweist, welches auf dem Rohr
133 gleitet, das zusammen mit einem zweiten Rohr
134 ein Querhaupt 135 trägt. Auf dem Querstück 131 ist ein Dämpfer 136 angeordnet, der ähnlich dem
Dämpfer 89 in Fig. 4 gebaut ist. Der Kolben 137 des Dämpfers 136 stößt, wenn die Kolbenstange 130 sich
hebt, gegen den Anschlag 138 am Ouerhaupt 135 an. Das Ouerhaupt 135 trägt einen Drehschieber 139 mit
einem Halterohr 140 und darin installierten Luftleitungen
141. Um den Formkasten genau auf die Modelleinrichtung absetzen zu können, ist die Greifereinrichtung
in gewissen Grenzen beweglich mit der Kolbenstange verbunden. Zu diesem Zweck sind auf
dem Querstück 131 (s. auch: Fig. 15) mittels Bolzen 142 zwei Schwinghebel 143 schwenkbar gelagert. In
den Schwinghebeln 143 "sind mittels Bolzen 144 "Winkelhebel 145- drehbar gelagert. - An den Winkelliebeln
145 ist über Bolzen 146 ein-Teil 147 schwenkbar angelenkt. Mit dem Teil 147 sind Arme 148 fest
verbunden, welche Bolzen 149 und Greifhebel 150 "tragen. Die Greif hebel 150. sind, mit einem Zylinder
151 bekannter Bauart und dessen.Kolbenstange verbunden. In den Schwmghebeln-143 sind je zwei Feder- ·
büchsen 152 und in den Winkelhebeln 145 je eine Federbüchse 152 vorgesehen. Die Federbüchsen 152
■enthalten einen Bolzen 153 und eine Feder 154. Hebt "sich die Kolbenstange 130 und damit das Querstück
131 und die daran befestigten Teile, so dringen zwei Arretierbolzen 155 in der höchsten Stellung des Hubes in
zwei entsprechende Bohrungen 156 im Teil 147 ein.
Ein Rolltisch 157, der Rollen 158 und Rollenwalzen 159 trägt, dient der Zufuhr leerer Formkasten. Der
zum Greifen bereitstehende Formkasten 160 liegt an Ausrichtorganen 161 an und ist seitlich durch Führungen
162 mit dem praktisch notwendigen Spiel gehalten. Am Rolltisch 157 ist mittels Bolzen 163 ein
Zylinder 164 bekannter Bauart angelenkt. Der Zylinder 164 ist an einem Doppelhebel 165, der im
Rolltisch 157 mittels Bolzen 166 angelenkt ist, festgehalten. Der Doppelhebel 165 drückt bei Betätigung
des Zylinders 164 mit zwei Rollen 167 den Formkasten 160 gegen die Ausrichtorgane 161. Ein weiterer
Zylinder 168 ist mit Bolzen 169 an den Rolltisch 157 und mit Bolzen 170 an einen weiteren Doppelhebel
171 angelenkt. Beim Betätigen des Zylinders 168 hält der Doppelhebel 171 über Rollen 172 den Formkasten
173 in Distanz vom Formkasten 160, wodurch auch alle hinter dem Formkasten 173 liegenden Kasten
am Abgleiten auf dem geneigten Rolltisch verhindert werden.
Die in den Fig. 13 bis 15 dargestellte Vorrichtung, die dem Zuführen der leeren Formkasten auf den
Drehtisch und dem Aufsetzen derselben auf je eine der Modelleinrichtungen dient, arbeitet wie folgt:
Ein Drehtisch 120 und eine Drehsäule 127 sind ähnlich dem Drehtisch 2 und der Drehsäule 12 der
Anordnung in Fig. 1 und 2 gelagert. Ihre antriebs- So
mäßigen Zusammenhänge unterscheiden sich von den bisher beschriebenen Möglichkeiten nicht. Sie sind
deshalb nicht gezeichnet und werden hier auch nicht mehr in ihrer Wirkungsweise beschrieben. Auf einem
Rolltisch 157 liegen Formkasten 173 und 193. Diese werden durch einen Doppelhebel 171 mittels eines
Zylinders 168, der unter Preßdruck steht, vom leeren vordersten Formkasten 160 in Distanz, gehalten. Der
leere Formkasten 160, zwischen den Führungen 162 liegend, wird durch Doppelhebel 165, die .mittels, des
Zylinders 164,. der unter'Preßdruck steht, betätigt
"werden, an' die Ausrichtorgane 161 gedruckt. Es sei
angenommen, daß die Greifeinrichtung/ die von der Kolbenstange 130 getragen wird, in gehobener Stellung
sei, 'so daß sie über dem Formkasten 160 steht und der. Kolben 137 gegen die Anschlagfläche 138
stößt. Die bereits beschriebenen Greifhebel 150 sind dabei in geöffneter Stellung, weil die -Zylinder 151
drucklos sind. Der Teil 147, an dem die Greifeinrichtung befestigt ist, wird .durch die Arretierbolzen 155,
die sich in den Bohrungen-156 befinden, arretiert.
Durch das Kommandogerät wird die Luft im Zylinder abgeblasen, so daß sich die Kolbenstange 130 in die
tiefste Stellung absenkt. Durch das Kommandogerät wird, weiter bewirkt, daß die Zylinder 151 Druck erhalten
und' den Formkasten 160 fassen. Nun wird
durch das Kommandogerät Preßluft unter die Kolbenstange 130 geleitet und damit der Formkasten 160 angehoben,
wobei die unter Preßdruck" stehenden Rollen 167 auf der Innenfläche des Formkastens abrollen.
Beim Erreichen "der höchsten ..Stellung der
Kolbenstange wird ;der Teil 147 in bereits bekannter Weise durch die Arretierbolzen 155 seitlich festgehalten;
Durch Betätigung nicht gezeichneter Schieber wird der Druck in den Zylindern 164 und 168 abgelassen:
Der Doppelhebel Ί65 kehrt mittels Federdruck in' die punktierte'Lage 203; der Doppelhebel 171
analog in die punktierte La'ge 204 zurück. Nachdem die Formkasten 173, 193/und -folgende infolge der
teilweisen' Neigung - des . Rolltisches 157 gegen das Ausrichtorgan 161: abgerollt sind und der Formkasten
173 dieses berührt, wird durch entsprechende Betätigung von Schiebern den Zylindern 164 und 168
wieder Druck- zugeführt. Der Doppelhebel 165 kehrt in die gezeichnete Lage zurück und drückt den neuen
Formkasten gegen das Ausrichtorgan, während der Doppelhebel 171 ebenfalls in die gezeichnete Lage zurückgeht
und die nachfolgenden Formkasten wieder von dem am Ausrichtorgan liegenden distanziert.
Währenddem und nachdem in bereits beschriebener Weise die Greifeinrichtung in Pfeilrichtung 194 um
180° und der Drehtisch um die Teilung von einem Formtisch zum anderen gedreht wurden, erfolgt, durch
das Kommandogerät beeinflußt, das Absinken der Kolbenstange 130. Der Teil 147 gleitet hierbei aus den
Arretierbolzen 155, und der Formkasten wird auf die Modelleinrichtung 125 abgesenkt. Die Schwinghebel
143 und die Winkelhebel 145 gestatten dem Teil 147 in der Ebene der. Modellplatteneberue, falls die Dübelführungen
des Formkastens 126 nicht genau mit den Dübeln der Modelleinrichtung 125 übereinstimmen,
eine beliebige, jedoch beschränkte Bewegungsfreiheit in der Modellplattenebene, wobei, falls die Lage des
Formkastens 126 mit derjenigen der Modelleinrichtung 125 nicht übereinstimmt, entsprechende Bolzen
153 gegen den Druck ihrer Federn 154 zurückgedrückt werden. Nachdem der beim Aufsetzen auf die Modelleinrichtung
125 horizontal geführte Formkasten 126 seine Lage auf der Modelleinrichtung 125 erreicht hat,
wird durch das Kommandogerät veranlaßt, daß der Preßdruck aus den Zylindern 151 abgeblasen wird,
so daß sich die. Greifhebel 150 öffnen, und die beim Aufsetzen durchgedrückten Federn 154 bringen die
zurückgeschobenen Bolzen 153. und damit den Teil 147 wieder in die ursprüngliche, bestimmte, federnd gehaltene
Lage zurück.
Nun erfolgt, durch das Kommandogerät beeinflußt, das Einströmen von Preßluft unter die Kolbenstange
130 und Anheben derselben., worauf, ähnlich den beschriebenen
Vorgängen, das Drehen der Drehsäule
Claims (18)
1. Drehtiscbformmaschine mit mechanisch angetriebenem,
absatzweise umlaufendem Drehtisch, der in gleichmäßigen Abständen die zur Formherstellung
notwendigen Modelleinrichtungen trägt, wobei das Trennen von Modell und Form und das
Ein- und Ausbringen der Formkasten selbsttätig erfolgt und die Abhebevorrichtung selbsttätig gesteuert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einer neben dem Drehtisch (2) angeordneten über den
Drehtisch einschwenkbaren Vorrichtung (14) Greifer (24, 115, 150) vorgesehen sind und daß das
Schwenken der Vorrichtung vom Drehtisch abgeleitet ist.
2. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, bei welcher als Träger des Formkastenhalters eine
Drehsäule (12) dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (10) der Drehsäule (12) über ein
Zahnrad (9) mit dem Antriebsrad (8) des Drehtisches (2) im Eingriff ist.
3. Drehtischformmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (10) der Drehsäule (12) direkt mit dem Antriebsrad
des Drehtisches (2) im Eingriff ist. '
4. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (2)
wechselseitig mit dem Grundgestell (15) und dem Antriebsrad (8) mittels Kupplungselement (18,
179, 189) kuppelbar ist.
5. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch
(2) während einer halben Umdrehung der Drehsäule (12) stillstehend mit dem Maschinengestell
(15) gekuppelt ist.
6. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Teildrehung des Drehtisches (2) gemäß der Anzahl der auf ihm befestigten Formtische (3) die
Drehsäule (12) eine Drehung von 180° ausführt.
7. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Drehsäule (12)
ein Zylinder mit einer den Formkastenhalter tragenden Kolbenstange (14) exzentrisch gelagert
ist.
8. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkastenbaker
über einen Wendekopf mit der Kolbenstange (14) verbunden ist.
9. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkastenhalter
durch den Wendekopf über eine durch ein Druckmedium gesteuerte Kupplung (180, 181) um seine
Horizontalachse jeweils um 180° drehbar ist.
10. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfungseinrichtung (90 bis 93) vorgesehen ist, welche am
Hubwegende die den Formkastenhalter tragende Kolbenstange (14) bremst.
11. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremszylinder
(35) vorgesehen ist, dessen Kolben (36 a) gegen den sich absenkenden Formkastenhalter stößt und
die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung desselben bestimmt.
12. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querstück (42)
mit Abschiebenocken (43) mit einem durch ein Druckmedium betätigten Kolben (39 a) verbunden
ist zum Abschieben des mit der Form versehenen abgesetzten Formkastens auf die Transportbahnrollen
(29).
13. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück(42)
miteinem Dämpf ungsorgan verbunden ist.
14. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsäule (98)
zwei Zylinder mit Kolbenstangen (94 und 95) aufweist, an denen Formkastenhalter befestigt sind.
15. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsäule (129)
einen Zylinder mit Kolbenstange (130) aufweist, an welcher ein Kastenhalter befestigt ist zum Aufsetzen
eines leeren Formkastens auf eine Formeinrichtung.
16. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkastemhalter
horizontal beweglich mit der Kolbenstange (130) verbundene Halteklemmen (150) aufweist.
17. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Druckmedium
betätigte Andrückorgane (165) vorgesehen sind, um den auf einer Rollenbahn (157) ankommenden
Formkasten gegen Ausrichtorgane zu drücken.
18. Drehtischformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Druckmedium
betätigte Andrückorgane (172) vorgesehen sind, die den dem vordersten Kasten (160) auf der
Rollbahn (15) folgenden Kasten (173) in einem Abstand von diesem festhalten.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 863 988, 521 896;
USA.-Patentschrift Nr. 2 438 218.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©909529/110 5.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1058700X | 1954-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1058700B true DE1058700B (de) | 1959-06-04 |
Family
ID=4555265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB33742A Pending DE1058700B (de) | 1954-01-12 | 1954-12-13 | Drehtischformmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch und selbsttaetiger Abhebevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1058700B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261632B (de) * | 1962-03-15 | 1968-02-22 | Altamil Corp | Einrichtung zur automatischen Herstellung von Giessformen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE521896C (de) * | 1929-03-29 | 1931-04-11 | William Henry Nicholls | Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch |
| US2438218A (en) * | 1944-07-06 | 1948-03-23 | Herman Pneumatic Machine Co | Molding machine |
| DE863988C (de) * | 1951-03-20 | 1953-01-22 | Buderus Eisenwerk | Hebezeug, insbesondere zum Transport von Formkaesten |
-
1954
- 1954-12-13 DE DEB33742A patent/DE1058700B/de active Pending
Patent Citations (3)
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