[go: up one dir, main page]

DE1219395B - Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte - Google Patents

Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte

Info

Publication number
DE1219395B
DE1219395B DES82182A DES0082182A DE1219395B DE 1219395 B DE1219395 B DE 1219395B DE S82182 A DES82182 A DE S82182A DE S0082182 A DES0082182 A DE S0082182A DE 1219395 B DE1219395 B DE 1219395B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
arm
end plate
carriage
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES82182A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry J Tiffany
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAHLIN ENGINEERING Co Inc
Original Assignee
SAHLIN ENGINEERING Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SAHLIN ENGINEERING Co Inc filed Critical SAHLIN ENGINEERING Co Inc
Publication of DE1219395B publication Critical patent/DE1219395B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/10Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
    • B21D43/105Manipulators, i.e. mechanical arms carrying a gripper element having several degrees of freedom
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/32Discharging presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte Die Erfindung betrifft einen Schwenkarmgreifer, der insbesondere zur Entnahme von Werkstücken aus Pressen geeignet ist.
  • Bekannte Schwenkarmgreifer sind hydraulisch oder pneumatisch über eine zweifach angelenkte Greifarmendplatte verschwenkbar, deren einer Anlenkpunkt eine lotrecht verlaufende Bahn beschreibt, während der andere Anlenkpunkt zwangläufig in einem gekrümmten Führungsschlitz geführt ist, der an seinem unteren Ende in lotrechter Richtung beginnt. Solche Schwenkarmgreifer können besonders zum Herausnehmen von Blechwerkstücken, wie z. B.
  • Automobilkarosserieteilen, aus Pressen verwendet werden, aber auch in Verbindung mit anderen Maschinen, beispielsweise zur Überführung von Werkstücken von einer zur anderen Arbeitsstation, zum Einlegen von Werkstücken in Pressen und zu anderen ähnlichen Arbeiten.
  • Bei bisher bekannten Schwenkarmgreifern konnte man unterschiedliche Bewegungsbahnen zwischen sich verändernden Aufnahme- und Abgabepunkten dadurch einstellen, daß die Länge des die Greifer tragenden Schwenkarms und der Anlaufwinkel des davon getragenen Greifers verändert wurden. Bisher gibt es aber noch keinen Schwenkarmgreifer, den man auf mehrere, vom gleichen Aufnahmepunkt ausgehende unterschiedliche Bewegungsbahnen einstellen kann. Dies wäre aber sehr zweckmäßig, um den Schwenkarmgreifer beispielsweise im Falle der Anwendung auf Pressen unterschiedlichen Formgebungen des Preßlings und verschiedenen Pressenbauweisen anpassen zu können, damit in all diesen Fällen dieselbe Grundbauweise des Schwenkarmgreifers verwendet werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Schwenkarmgreifers, der diese Einstellmöglichkeiten bietet und insbesondere bei gleichbleibendem Aufnahmepunkt, von dem aus die Bahn zunächst nach oben und anschließend über eine größere Strecke horizontal verläuft, die Möglichkeit bietet, diese horizontalen Wegstrecken auf unterschiedliche Höhe gegenüber dem Aufnahmepunkt einzustellen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Führungsschlitz dem unteren Anlenkpunkt der Greifarmendplatte zugeordnet ist und eine nach außen verlaufende Krümmung beschreibt, die in einem horizontal verlaufenden Abschnitt endet, und daß ferner der obere Anlenkpunkt der Greifarmendplatte auf einer lotrechten Führungssäule gleitend geführt ist, auf der unterhalb dieser Führung des oberen Anlenkpunktes ein Schlitten gleitend verschiebbar angeordnet ist, an dem der Kolben des hydraulischen oder pneumatischen Antriebs angreift, und daß an diesem Schlitten eine Konsole befestigt ist, die mindestens einen Zapfen aufweist, an dem das eine Ende eines Hebels angelenkt ist, dessen anderes Ende an dem in dem Führungsschlitz geführten unteren Anlenkpunkt der Greifarmendplatte angreift.
  • Diese Konsole wird zweckmäßig an dem Schlitten in ihrer Höhenlage einstellbar befestigt, wodurch es möglich ist, die Höhenlage des horizontalen Bahnabschnittes des Schwenkarmgreifers gegenüber der Aufnahmestelle zu verändern.
  • Zweckmäßig wird zwischen dem Schlitten und der Führung des oberen Anlenkpunktes der Greifarmendplatte eine Druckfeder eingeschaltet, die beim Verschwenken des Greifarms aus der Werkzeugmaschine heraus nach außen zusammengedrückt wird und die die Bewegung des Greifarms in seine Ausgangsstellung zurück in die betreffende Werkzeugmaschine einleitet. Der Schwenkarmgreifer nach der Erfindung kann in besonders einfacher Weise an einer Werkzeugmaschine, wie beispielsweise an einer Presse, abnehmbar angebracht sein. Seine Betätigung wird unmittelbar von der Bewegung der Presse oder aber auch vom Arbeiten der Steuerung der Presse abgeleitet.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Zeichnung.
  • F i g. 1 ist die Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung in zurückgezogener Betriebslage, wobei einige Teile weggelassen sind; Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht, in der ebenfalls einige Teile weggelassen sind, und zeigt die Einrichtung in einer mittleren Betriebslage; F i g. 3 zeigt in entsprechender Darstellung wie die Fig. 1 und 2 die Einrichtung in der ausgestreckten Betriebslage; Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Einrichtung entlang der Linie 4-4 in Fig. 1; Fig. 5 ist ein Schnitt durch die gesamte Einrichtung entlang der Linie 5-5 in F i g. 1; F i g. 6 zeigt schematisch einige der mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielbaren veränderlichen, von einem bestimmten Werkstückaufnahmepunkt ausgehenden Bewegungsbahnen eines Werkstückes; F i g. 7 zeigt schematisch veränderliche Bewegungsbahnen eines Schwenkpunktes des Werkstücktragarms entsprechend den in F i g. 6 dargestellten Bewegungsbahnen des Werkstückes.
  • Gemäß der Zeichnung sind die Greifer-Trageinrichtungen und die zugehörigen Steuer- und Betätigungseinrichtungen an einem Rahmen gelagert, der von vertikalen Seitenplatten 10, 12, oberen und unteren Platten 14,16 und einem Paar von Querstegen 18, 20 gebildet wird. Der Rahmen kann an einem Teil 22 einer Presse oder einer damit verbundenen Konsole über Haken 24, 26 befestigt werden, die an dem Quersteg 18 befestigt sind und in ihren unteren Bereichen nach unten offene Schlitze 28 aufweisen. Diese Schlitze 28 dienen zur Aufnahme von nach oben ragenden Halteflanschen 30, 32 am Pressenteil 22, die konisch zulaufen und abgerundete Ecken 34 aufweisen, um den Zusammenbau zu erleichtern. Eine die Haken-Schlitz-Verbindung schneidende vertikale Linie wird im folgenden als Hakenlinie bezeichnet; hierauf wird noch im einzelnen zurückzukommen sein. Es ist eine Anzahl von Schrauben 36 vorgesehen, um den Rahmen über den Quersteg 20 an dem Pressenteil 22 zu befestigen. Hierdurch wird eine schnelle und bequeme Möglichkeit zur Befestigung und Lösung der Materialtransporteinheit an bzw. von der Presse geschaffen. Ein Überkopfkran kann dazu verwendet werden, um die Einheit anzuheben und die Haken über die Halteflansche 30, 32 zu schieben. Anschließend können die Schrauben 36 angezogen werden, um die Transporteinheit fest mit dem Pressenteil 22 zu verbinden. In entsprechender Weise wird ein Abbau der Einheit von der Presse durch Lösen der Schrauben 36 und Abheben der Einheit von den Halteflanschen 30,32 bewirkt.
  • Als Führungseinrichtung zur Festlegung der Bewegungsbahn des beweglichen Greifertragarms ist ein Paar von parallel zueinander gekrümmten und miteinander fluchtenden Führungsschlitzen 40, 42 vorgesehen. Diese Führungsschlitze sind miteinander identisch, weshalb nachfolgend nur der Führungsschlitz 40 im einzelnen beschrieben wird. Jeder Führungsschlitz wird durch parallel zueinander verlaufende Nockenflächen 44, 46 an plattenförmigen Teilen 48, 50 gebildet, die in geeigneter Weise am Rahmen befestigt sind und sich gegenüber dem Pressenteil 22 nach oben und nach außen erstrecken. Jeder Schlitz hat untere, etwa vertikal verlaufende Teile 52 und obere, etWa horizontal verlaufende Teile 54, die durch gekrümmte Abschnitte 56, 58 von sich veränderndem Radius miteinander verbunden sind, um eine durchgehende, -stetige Kurve zu bilden, die die geraden Teile 52,54 tangential miteinander verbindet.
  • Der Krümmungsradius des gekrümmten Teils 56 ist beträchtlich größer als der Krümmungsradius des gekrümmten Teils 58. Die Neigung des gekrümmten Teils 56 bewirkt eine beträchtlich größere Vertikalbewegung als Horizontalbewegung eines sich entlang dieser gekrümmten Fläche bewegenden Punktes. Der gekrümmte Teil 58 dagegen hat eine beträchtlich längere Horizontalbewegung als Vertikalbewegung eines Punktes zur Folge, der sich entlang dieser gekrümmten Fläche bewegt.
  • Ein Schlitten 60 ist zwischen den Führungsschlitzen innerhalb des Rahmens vertikal hin- und herbewegbar gelagert. Dieser Schlitten umfaßt einen Schlittenblock 62, der mittels einer Lagerhülse 65 verschiebbar auf einer vertikal verlaufenden Führungssäule 64 gelagert ist. Diese Führungssäule verläuft zwischen der oberen Platte 14 und der unteren Platte 16 und ist mit diesen fest verbunden.
  • An dem Schlittenblock 62 ist mittels einer Anzahl von Befestigungsmitteln 68 und einem Paßkeil 69 einstellbar eine Hebellagerkonsole 66 gelagert. Ein Lagergehäuse 70 ist am unteren Ende der Konsole 66 befestigt und nimmt einen quer verlaufenden Zapfen 72 in Lagerhülsen 74 auf. An dem Schlittenblock 62 ist zu einem weiter unten noch zu beschreibenden Zweck eine Lörmfge Konsole 75 in geeigneter Weise befestigt.
  • Wie Fig. 5 zeigt, ist auf den Enden des Zapfens 72 ein Paar von gekrümmten Hebeln 76, 78 schwenkbar gelagert. Stößelelemente in Form von Rollen 80, 82 sind mittels Befestigungseinrichtungen 84, 86 drehbar an den Enden der Hebel 76, 78 gelagert. Die Rollen 80, 82 werden von den Führungsschlitzen 40, 42 aufgenommen und geführt; sie stellen mit ihrer Mittellinie den unteren Anlenkpunkt 150 der Greifarmendplatte 90, 92 dar. Die Rollen-Befestigungseinrichtungen 84, 86 umfassen Bolzen 87, 88, die sich durch die unter Abstand angeordneten Greif- oder Tragarmendplatten90, 92 erstrecken, so daß eine Bewegung der Rollen entlang den Führungsschlitzen eine entsprechende Bewegung des Tragarms durch die Endplatten hervorruft. Gemäß Fig. 1 sind die Endplatten90, 92 etwa dreieckig geformt, und mit ihren äußeren Enden sind sich nach unten erstrekkende Greif- oder Tragarme 96 verbunden, und zwar über plattenförmige Teile 98, 100 (die in F i g. 5 gezeigt sind) und eine Zapfen-Lagerhülsen-Einheit 102.
  • Am unteren Ende der Tragarme 96 ist eine (nicht dargestellte) Greifereinrichtung befestigt, und zwar in der in der USA.-Patentschrift 2 609 776 beschriebenen Art und Weise. Die inneren Enden 103, 104 der Tragarmendplatten sind mittels einer Zapfen-Lagerhülsen-Einheit 105 miteinander verbunden, deren Mittellinie den oberen Anlenkpunkt 155 dieser Endplatten bildet. Ein Gleitblock 106 mit einer Lagerhülse 108 ist verschiebbar auf der Führungssäule 64 gelagert und mit der Zapfen-Lagerhülsen-Einheit 105 starr verbunden, die eine Schwenkbewegung der Tragarmendplatten demgegenüber gestattet.
  • Mit den der Führung dienenden Blöcken 62 und 106 ist eine Einrichtung zur Unterstützung des Rückhubes verbunden, und zwar in Form eines vertikalen Zapfens 110, der an einem Flansch 112 des Blockes 62 befestigt ist und sich nach oben durch eine entsprechende Öffnung in einem Flansch 114 des Blokkes 106 erstreckt. Eine Druckfederll6 ist auf den Zapfen 110 aufgeschoben und sitzt mit ihrem unteren Ende auf dem Flansch 112 auf. Während bestimmter Zeitpunkte im Betrieb der Einrichtung liegt das obere Ende der Feder 116 an der Unterseite des Flansches 114 an, und dann wird die Feder zwischen den Flanschen 112 und 114 zusammengedrückt.
  • Der Schlitten 60 ist entlang der Führungssäule 64 mittels eines einfach wirkenden Druckmittelzylinders 130 verschiebbar, der unterhalb des Rahmens in der Lage angeordnet ist, die eine optimale Kraftausnutzung und eine höchstmögliche Wirksamkeit im Betrieb gestattet. Die Anordnung des Zylinders in dieser bevorzugten Lage wird ermöglicht durch die besondere Anordnung der beschriebenen Tragarm-Betätigungs- und -Steuereinrichtung. Eine Kolbenstange 132 erstreckt sich durch den Boden des Rahmens nach oben und ist an dem Schlitten 60 mittels eines Kupplungsstückes 134 und eines Verbindungsblockes 136, der an dem Schlittenblock 62 befestigt ist, dauerhaft befestigt. Eine Dämpfungseinrichtung zur Steuerung der Rückbewegung des Tragarms besteht aus einem Ölzylinder 140 od. dgl., dessen Stange 142 mit der L-förmigen Konsole 75 verbunden ist, so daß sie sich mit dieser hin- und herbewegt. Aus Zwecken der Darstellung ist der Hub des Zylinders 130 derart gezeigt, daß er ausreichend ist, um die Rollen 80, 82 über die gesamte Länge der Führungsschlitze 40, 42 zu bewegen. Jedoch kann gewöhnlich auch ein Zylinder mit einem kürzeren Hub verwendet werden, dessen Hub nur ausreicht, um die Rollen über einen Teil der Schlitze zu bewegen, um eine möglichst große Vielfalt von Armbewegungen durch Verstellung der Konsole 66 gegenüber dem Block 62 zu ermöglichen.
  • Bei der Betriebsstellung der Einrichtung gemäß Fig. 1 ist die Kolbenstange 132 des Zylinders 130 völlig zurückgezogen, der Schlitten 60 befindet sich in seiner untersten Stellung, die Rollen 80, 82 befinden sich am unteren Ende ihrer Bewegungsbahn entlang der Führungsschlitze 40, 42, und der Tragarm 96 ist in seiner untersten Lage relativ zu der Presse 22. In dieser Stellung befindet sich die (nicht dargestellte) Greifereinrichtung am unteren Ende des Tragarms innerhalb des Umrisses der Presse und kann derart betätigt werden, daß sie ein in der Presse befindliches Werkstück an einem bestimmten Aufnahmepunkt ergreift. Die Rollen 80, 82 befinden sich am Boden des vertikalen Teils 52 der Schlitze 40, 42.
  • Wie Fig.7 zeigt, kann die ausgängliche untere Stellung des unteren Anlenkpunktes bzw. Ider Mittellinie 150 der Walzen 80, 82 gegenüber den Führungsschlitzen verstellt werden zwischen einer untersten, mit 160 bezeichneten Lage und einer Anzahl von weiter oben liegenden Ausgangsstellungen 162, 164, in dem die Konsole 66 gegenüber dem Schlittenblock 62 verstellt wird. Um diese Einstellbarkeit nach der Erfindung auszunutzen, ist der Kolbenhub kleiner gewählt, als er erforderlich wäre, um eine Bewegung über die gesamte Länge der Führungsschlitze hervorzurufen. Falls ein Kolbenstangenhub von 610 mm gewählt wird, so endet die Bewegungsbahn der Mittellinie der Walzen an den Punkten 166, 168 bzw.
  • 170 je nach der Ausgangsstellung. Falls ein Maximalhub von 762 mm angewandt wird, so wird die Mittellinie 150 der Rollen von der Ausgangslage 160 bis zur Endstelle 172 am Ende der Führungsschlitze bewegt.
  • Zum Zwecke der Erläuterung der vollständigen Bewegung der Vorrichtung soll angenommen werden, daß ein Zylinder 130 mit einem Maximalhub von 762 mm verwendet wird, der eine Bewegung über die Gesamtlänge der Nockenschlitze hervorruft. Die Länge des Greifertragarms und der Greifereinrichtung ist einstellbar, wie dies in der USA.-Patentschrift 2 609 776 beschrieben ist, um ein genaues Erfassen des Werkstückes innerhalb der Presse durch die Greifereinrichtung zu gewährleisten. Die Greifereinrichtung ist nach Maßgabe eines Signals betätigbar, das am Ende des Preßvorganges abgegeben wird, um das Werkstück innerhalb der Presse zu erfassen.
  • Sodann wird der Zylinder 130 mit Druckmittel gespeist, um ein Herausschieben der Kolbenstange 132 zu bewirken. Die Kolbenstange 132 bewegt sich nach oben und verschiebt den Schlitten 60, indem der Schlittenblock 62 auf der Führungssäule 64 gleitend verschoben wird. Die Rollen 80, 82 folgen den Führungsschlitzen nach oben und bewirken eine derartige Führung des Greifer-Tragarms und der Greifereinrichtung selbst, daß das Werkstück entlang der Bahn AD in F i g. 6 bewegt wird, die zunächst genau vertikal verläuft, wie dies bei 176 gezeigt ist, um das Werkstück zunächst aus der Matrizenaussparung herauszuheben. Anschließend verläuft die Bewegung des Werkstückes genau horizontal, wie bei 178 dargestellt, und endet in einer nach oben und außen gekrümmten Bewegung, mit 180 bezeichnet. Die entsprechende Bewegung der Mitellinie 150 der Walzen 80, 82, in F i g. 7 gezeigt, ist zunächst genau vertikal, wie mit 52 bezeichnet ist, und anschließend etwa vertikal mit zunehmender Horizontalkomponente, wenn sich die Rollen entlang den gekrümmten Teilen 56 der Führungsschlitze 40, 42 bewegen. Wenn die Rollen die gekrümmten Abschnitte 48 der Führungsschlitze erreichen, so wird die Bewegung im wesentlichen horizontal mit immer kleiner werdender Vertikalkomponente, bis die Rollen die horizontalen Abschnitte 54 der Führungsschlitze erreichen, wonach ihre Bewegung genau horizontal wird. Die Bewegung der Rollen über die gesamte Nockenfläche 52 bewirkt ein maximales Anheben des Werkstückes aus der Matrizenvertiefung in der Presse zu Beginn der Bewegungsbahn. Im allgemeinen bestimmt die Tiefe des Matrizenhohlraums die Größe der Anhebebewegung, die erforderlich ist, um ein bestimmtes Werkstück aus der Presse entnehmen zu können.
  • Bei Annahme eines Hubs von 610 mm ist die Konsole 66 gegenüber dem Schlittenblock 62 nach oben einstellbar, und hierdurch wird die Ausgangsstellung der in den Schlitzen abrollenden Rollen nach oben verlagert, um die Bewegungsbahn zwischen der Einstellung auf maximalen Hub, eingezeichnet durch die Linie A, über die Linie B für halben Hub bis zu der Bewegungsbahn C ohne jeglichen Hub verändern zu können. Es ist darauf hinzuweisen, daß weder die Hakenlinie noch der Aufnahmepunkt sich ändern, und daß für einen feststehenden Aufnahmepunkt eine größere Anzahl unterschiedlicher Bewegungsbahnen erzielbar ist. Für den Durchschnittsfachmann ist ersichtlich, daß außerdem auch die Länge des Greifertragarms und die Lage der Greifereinrichtung, falls erforderlich, bei jeder Veränderung der Bewegungsbahn des Tragarmes verstellt werden können.
  • Während der oberen Bewegung des Schlittens sind die Tragarme 96 einschließlich der Armendplatten 90, 92 um die Mittellinie 150 und die Mittellinie 155 der Schwenkverbindung 105 schwenkbar. Der Schlittenblock 106 bewegt sich auf der Führungssäule 64 bis in die höchste Verbikalliage nach F i g. 2 und sodann nach unten in Richtung auf den sich noch nach oben bewegenden Block 62 und begrenzt die Bewegung der Tragarme auf eine vorbestimmte Bahn nach Maßgabe der Führungsschlitze. Die Abwärtsbewegung setzt sich während der letzten Stufen der Bewegung des Tragarms aus der zurückgezogenen Stellung in die ausgezogene Stellung fort, bis die in Fig.3 dargestellte Lage erreicht ist. Die zwischen den Flanschen 162, in4 befindliche Druckfeder 116 wird hierbei zusammengedrückt. Demzufolge wird also in der Feder Energie zur Einleitung des Rückhubs gespeichert.
  • Am Ende der Auswärtsbewegung oder an einem vorbestimmten Punkt vor Beendigung dieser Bewegung des Tragarms wird ein Signal erzeugt, das (nicht dargestellte) übliche Ventileinrichtungen in üblicher Weise betätigt, um die Greifereinrichtung zwecks Freigabe des Werkstückes auszulösen. Die Stange 142 wird während der Bewegung des Arms von der zurückgezogenen in die ausgestreckte Stellung im Rückführzylinder 140 frei nach oben mitgenommen.
  • Am Ende der Aufwärtsbewegung wird der Zylinder 130 zur Atmosphäre hin entlüftet, und das Gewicht des Arms wird durch in dem Zylinder 140 eingeschlossenes Gas oder eingeschlossene Flüssigkeit unterhalb des Kolbens am Ende der Stange 142 und den flachen, horizontalen Flächen 54 der Führungsschlitze getragen. Um die Rückbewegung des Tragarms in die zurückgezogene Lage zu unterstützen, ist eine Energiespeichereinrichtung vorgesehen, die bei dem,dargestellten Ausführungsbeispiel die Form der Feder 116 hat. Die Feder 116 ist während des Arbeitshubs des Tragarms in die ausgezogene Stellung gespannt worden und unterstützt den Beginn der nachfolgenden Tragarm-Zurückbewegung. Der Zylinder 140 ist mit durch Drosselstellen gesteuerten Beipaßkanälen versehen, sodaß die darin eingeschlossene Flüssigkeit (oder das Gas) mit gesteuerter Geschwindigkeit von unterhalb des Kolbens ausfließen kann, so daß die Stange 142 unter der Wirkung des Gewichts des Tragarms 96 sich herausschieben kann.
  • Infolge der Lage der Rollen 80, 82 und der Schwenkachse des Tragarms in der heraus gestreckten Stellung kann die Schwerkraft gegebenenfalls nicht ausreichend sein, um die Rückwärtsbewegung einzuleiten. Die zusammengedrückte Druckfeder 116 übt aber eine Kraft zwischen dem Schlittenblock 62 und dem Schlittenblock 106 aus, die eine Abwärtsbewegung des ersteren entlang der Führungssäule 64 zur Folge hat. Bei der Abwärtsbewegung des Schlittenblockes 62 entlang der Führungssäule 64 wird der Gelenkzapfen 72 nach unten gezogen und zieht die Rollen 80, 82 aus Iden horizontalen Abschnitten 54 der Führungsschlitze heraus in die gekrümmten Abschnitte 58. Wenn die Rollen 80, 82 die gekrümmten Abschnitte 58 dieser Schlitze erreichen, so bewirkt die auf die Tragarme wirkende Schwerkraft eine weitere Abwärtsbewegung entlang der gekrümmten Schlitze, da der Zylinder 140 über eine Beipaßleitung entleert wird, und wird ausreichend sein, um den Tragarm aus der ausgestreckten Lage in die in F i g. 1 gezeigte zurückgezogene Lage iu bewegen. In der zurückgezogenen Lage verläuft der Tragarm 96 nach unten und innen in Richtung auf die Presse 22, und die Rollen 80, 82 befinden sich wieder in ihrer Ausgangsstellung in den Schlitzen 40, 42. In der zurückgezogenen Stellung liegt die von den Tragarmen getragene Greifereinrichtung innerhalb der Presse und kann derart betätigt werden, daß sie das Werkstück in der Presse ergreift.
  • Die LinienA,B und C in Fig. 6 stellen Bewegungsbahnen eines Werkstückes für einen Zylinder mit einem Hub von 610 mm dar, und zwar entsprechend den in Fig. 7 eingezeichneten Ausgangseinstellungenl60, 162 bzw. 164 für die Rollen. Man kann mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung offensichtlich eine unbegrenzte Zahl unterschiedlicher Bewegungsbahnen verwirklichen, abhängig von dem Hub des Zylinders und von der Ausgangseinstellung der Rollen. Da es überflüssig ist, alle möglichen Bewegungsbahnen darzustellen, ist in den Fig. 1 bis 5 der Maximalweg AD mit einem Zylinder von maximalem Hub gezeigt; eine Anzahl von kürzeren Bahnen A, B und C mit einem Zylinder kleineren Hubes und mit unterschiedlicher Einstellung der Konsole 66 gegenüber dem Schlittenblock 62 ist in den Fig.6 und 7 schematisch dargestellt. Einer der Hauptvorteile der Erfindung ist die Ermöglichung einer Werkstückbewegungsbahn, bei der der Durchgang der Werkstückbahn wesentlich verbessert wird. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, haben die Bewegungsbahnen A, B und C praktisch gerade, mittlere Teile, die die Horizontallinie durch den Aufnahmepunkt hindurch nicht schneiden und sich somit auch nicht unter diesen Punkt erstrecken. Falls die Bewegungsbahn nicht genau gesteuert wird, um einen Durchhang zu vermeiden, so kann das Werkstück in unerwünschter Weise mit der Presse in Eingriff kommen.
  • Durch die Erfindung wird eine verbesserte Werkstücktransporteinrichtung geschaffen, die besonders bei der geschilderten Anwendung ihre Nützlichkeit entfaltet. Jedoch kann die Erfindung offensichtlich, unter Verwendung der Erfindungsmerkmale, auch anderen Anwendungsfällen angepaßt werden. Beispielsweise kann die Bewegung des Tragarms, falls gewünscht, umgekehrt werden, so daß die Normalstellung die obere, äußere Lage ist, wobei ,die Bewegungsbahn sodann nach unten in die Presse und zurück in die obere Stellung verläuft, statt von der Presse weg in die obere Lage und zurück in die untere Lage in Nähe der Presse.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schwenkarmgreifer, der hydraulisch oder pneumatisch über eine zweifach angelenkte Greifarmendplatte verschwenkbar ist, deren einer Anlenkpunkt eine lotrecht verlaufende Bahn beschreibt, während der andere Anlenkpunkt zwangläufig in einem gekrümmten Führungsschlitz geführt ist, der an seinem unteren Ende in lotrechter Richtung beginnt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (40,42) dem unteren Anlenkpunkt (150) zugeordnet ist und eine nach außen verlaufende Krümmung beschreibt, die in einem horizontal verlaufenden Abschnitt (54) endet, daß ferner der obere Anlenkpunkt (155) der Greifarmendplatte (90, 92) auf einer lotrechten Führungssäule (64) gleitend geführt ist, auf der unterhalb dieser Führung des oberen Anlenkpunktes ein Schlitten (60) gleitend verschiebbar angeordnet ist, an dem der Kolben des hydraulischen oder pneumatischen Antriebes angreift, und daß an diesem Schlitten eine Konsole (66) befestigt ist, die mindestens einen Zapfen (72) aufweist, an dem das eine Ende eines Hebels (76) angelenkt ist, dessen anderes Ende an dem in dem Führungsschlitz (40, 42) geführten unteren Anlenkpunkt (150) der Greifarmendplatte angreift.
  2. 2. Schwenkarmgreifer nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (66) an dem Schlitten (60) in ihrer Höhenlage einstellbar befestigt ist.
  3. 3. Schwenkarmgreifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schlitten (60) und der Führung (Gleitblock 106) des oberen Anlenkpunktes (155) der Greifarmendplatte eine Druckfeder (116) eingesetzt ist.
  4. 4. Schwenkarmgreifer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß er an einer Werkzeugmaschine, wie beispielsweise an einer Presse, abnehmbar angebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2609 776; »Werkstattstechnik«, 1960, Heft 4, S. 190, Bild 4.
DES82182A 1962-04-30 1962-10-25 Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte Pending DE1219395B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US19090262A 1962-04-30 1962-04-30
US1219395XA 1962-04-30 1962-04-30
FR908478A FR1338584A (fr) 1962-04-30 1962-09-03 Appareil de déchargement pour presses

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1219395B true DE1219395B (de) 1966-06-16

Family

ID=27246770

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES82182A Pending DE1219395B (de) 1962-04-30 1962-10-25 Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1219395B (de)
FR (1) FR1338584A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2443297A1 (fr) * 1978-12-05 1980-07-04 Peugeot Appareil de retournement de pieces, notamment pour ligne d'emboutissage automatique

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2609776A (en) * 1948-02-11 1952-09-09 Sahlin Henry Loading and unloading apparatus

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2609776A (en) * 1948-02-11 1952-09-09 Sahlin Henry Loading and unloading apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
FR1338584A (fr) 1963-09-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2061043C3 (de) Gesenkschmiedepresse mit selbsttätigem Werkstücktransport
DE2228756C2 (de) Entnahmevorrichtung an einer Druckgießmaschine oder einer Spritzgießmaschine
DE2727919C2 (de) Transportgreifer
DE1265923B (de) Giessvorrichtung
DE2754159A1 (de) Stanze mit beweglichem kopf
DE2741581C3 (de) Vorrichtung zum Transport von Bolzen, Muttern o.dgl. Werkstücken auf Mehrstufenbearbeitungsmaschinen
DE3301451A1 (de) Steuervorrichtung fuer eine kartonversiegel- und/oder -verschliessmaschine
DE4126906A1 (de) Abkantpresse mit einer stuetzvorrichtung fuer das zu bearbeitende werkstueck
DE1151370B (de) Vorrichtung zum Entfernen von vulkanisierten Reifen aus einer Presse zum Formen und Vulkanisieren von Reifen
DE2112533B2 (de) Vorrichtung zum schleifen von eisenbahnschienen
DE1090385B (de) Einrichtung zur Bedienung von Kernschiessmaschinen
DE2507446C3 (de) Laufwagenzeichenmaschine
DE3221834A1 (de) Schienenzange
DE1219395B (de) Schwenkarmgreifer mit zweifach angelenkter Greifarmendplatte
DE2816928A1 (de) Formstueck-wechselvorrichtung in einer stufenpresse
DE2152484C3 (de) Hydraulische Abkantpresse
DE1108876B (de) Schienenzange zur Sicherung von Kranen, Verladebruecken od. dgl.
DE709978C (de) Walzgutueberhebetisch, insbesondere fuer Fein- und Mittelblechwalzwerke
WO1990006280A1 (de) Vorrichtung zum einstellen von lastaufnehmenden gabelzinken in eine schräg nach oben gerichtete tragstellung
DE1265393B (de) Geteilte Form fuer eine Presse
DE2248949A1 (de) Einspannvorrichtung
DE2934529A1 (de) Schneidmaschine zum beschneiden von furnierpaketen o.dgl.
DE2937790C2 (de) Vorrichtung zum Einspannen eines Werkstücks
DE1902619C (de) Vorrichtung zum Zusammendrucken und Bin den eines an einem Haken aufgehängten Bun dels
DE1781079C (de) Wurfschaufellader