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DE1058387B - Vorrichtung zum UEberfuehren fluessigen Ladegutes zu bzw. von Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren fluessigen Ladegutes zu bzw. von Schiffen

Info

Publication number
DE1058387B
DE1058387B DES58053A DES0058053A DE1058387B DE 1058387 B DE1058387 B DE 1058387B DE S58053 A DES58053 A DE S58053A DE S0058053 A DES0058053 A DE S0058053A DE 1058387 B DE1058387 B DE 1058387B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hoses
chassis
flexible
axis
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58053A
Other languages
English (en)
Inventor
Serge Fougerousse
George De Freitas
Robert Leblanc
Pierre Marcault
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IASHELLIA RES Ltd
Original Assignee
IASHELLIA RES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IASHELLIA RES Ltd filed Critical IASHELLIA RES Ltd
Publication of DE1058387B publication Critical patent/DE1058387B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D9/00Apparatus or devices for transferring liquids when loading or unloading ships
    • B67D9/02Apparatus or devices for transferring liquids when loading or unloading ships using articulated pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Uberführen flüssigen Ladegutes zu bzw. von Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Überführen flüssigen Ladegutes zu oder von einem Schiff, und betrifft insbesondere Vorrichtungen zum Überführen von Heiz- oder Dieselöl zu den 01-bunkern von Schiffen.
  • Es ist üblich, zum Überführen von Heiz- oder Dieselöl von einer an Land vorhandenen Versorgungsanlage zu den Schiffsbunkern den Anschluß der Versorgungsanlage, z. B. einen Hydrant oder eine Zapfstelle, mit dem Füllanschluß des an Bord des Schiffes mittels einer aus ein oder mehreren Schläuchen zusammengesetzten Schlauchleitung zu verbinden.
  • Es ist eine fahrbare Auftankanlage für Flugzeuge bekannt, bei der an das eine Ende einer auf dem Fahrgestell vorgesehenen starren Rohrleitung ein auf eine Trommel aufwickelbarer Schlauch und an das andere Ende ein in Schleifen zu legender Schlauch angeschlossen ist. Beim Gebrauch wird der von der Trommel abgezogene Schlauch mit einer Zapfstelle, der andere Schlauch mit dem Tankanschluß des Flugzeugs verbunden. Zum Auftanken von Flugzeugen genügen Schläuche mit 2 bis 3 Zoll Nennweite, diese lassen sich deshalb auch mühelos auf einer Trommel aufwickeln oder in Schleifen legen.
  • Zum Laden oder Löschen von Schiffen werden jedoch Schläuche mit einer Nennweite von 6 bis 8 Zoll verwendet, die schwer und wenig biegsam und daher sehr unhandlich sind und sich nicht aufwickeln oder in auf einem Fahrzeug unterzubringende Schleifen legen lassen.
  • Es können drei oder vier Arbeiter erforderlich sein, um die Schläuche sowie die Taue, die das Gewicht der Schläuche während des Bunkerns aufnehmen, in die gewünschte Lage zu bringen. Außerdem werden die Schläuche leicht durch unsachgemäße Behandlung beschädigt.
  • Bei der Vorrichtung zum Überführen flüssigen Ladegutes zu oder von Schiffen nach der Erfindung ist das auf dem Fahrgestell bzw. Fahrzeug vorgesehene starre Rohr um eine waagerechte und die Längsachse des starren Rohres unter einem rechten Winkel schneidende Achse schwenkbar angeordnet, wobei der Ausdruck »waagerecht« für den Fall gilt, daß das Fahrgestell auf ebenem Boden steht.
  • Das starre Rohr ist zusammen mit den Schläuchen vorzugsweise so lang, daß die Vorrichtung unter normalen Bedingungen ausreicht, um die gesamte Verbindung zwischen dem Schiff und dem Ufer herzustellen. Die Länge des starren Rohrs kann 5 bis 8 m betragen, und die biegsamen Verbindungsschläuche können eine ähnliche Länge von z. B. 6m besitzen.
  • Es sei jedoch bemerkt, daß es in manchen Fällen erforderlich sein kann, zusätzliche Schläuche anzuschließen, um die Verbindung zwischen dem Schiff und dem Ufer zu vervollständigen, wobei diese zusätzlichen Verlängerungsschläuche aber meist über ihre ganze Länge entweder durch das Schiff oder das Ufer unterstützt werden, während der Abstand zwischen Schiff und Kai aber durch die erfindungsgemäße Vorrichtung überbrückt wird. Bei Verwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die Verbindung zwischen Schiff und Ufer bzw. Kai leicht und schnell herzustellen und auch wieder abzubauen.
  • Es kann dabei auf die bisher verwendeten Befestigungen und Sicherungsmaßnahmen fiir die schweren Überführungsschläuche mittels Tauen und Spannseilen od. dgl. verzichtet werden, und da die neue Vorrichtung einen verhältnismäßig geringen Platz auf den Uferanlagen einnimmt, können mehrere derartige Uberführungsvorrichtungen nebeneinander am Kai abgestellt werden und mittels ihnen gleichzeitig unterschiedliche Flüssigkeiten, wie Dieselöl und Trinkwasser, dem Schiff zugeführt werden. Durch den Fortfall der bisher notwendigen Spannseile werden außerdem andere Arbeiten am Schiff oder am Kai nicht mehr behindert, und die Kaianlagen unter den Zu- fiihrungsrohren bleiben frei für die Zufahrt von Transportfahrzeugen od. dgl. Auch werden die Schläuche hei der Vorriclltung nach der Erfindung wesentlich mehr geschont, so daß bei normalem Gebrauch ein weitaus geringerer Verschleiß der Schläuche eintritt.
  • Das starre Rohr wird normalerweise gerade sein; dann schneidet die Schwenkachse die Rohrlängsachse vorzugsweise in der Nähe eines Endes des Rohrs, und zwar an einer Stelle, deren Abstand vom Rohrende z. B. ein Fünftel oder weniger der Gesamtlänge beträgt. Das Fahrgestell ruht auf drei oder vier Rädern und ist vorzugsweise so ausgebildet. daß das Rad bzw. die Räder an einem Ende um eine senkrechte Achse schwenlzbar sind, um das Manövrieren des Fahrgestells zu erleichtern. Ferner kann das Fahrgestell an einem Ende mit Hubvorrichtungen ausgerüstet sein, mit denen die Räder an dem betreffenden Ende vom Boden abgeholen und das Fahrgestell somit während des Gebrauchs bewegungsunfähig gemacht werden !;ans. Statt dessen kann das Fahrgestell auch mit Bremsen oder anderen Mitteln versehen sein, die eine ungewiillschte Bewegung während der Benutzung verhindern.
  • Die Sch-enkbe-egung des starren Rohrs um die waagerechte Achse kann durch Drehen einer Kurbel bewirkt werden. mit der das starre Rohr über ein Zahnradgetriebe geschwenkt wird. Statt dessen ist auf <lem Fahrgestell vorzugsweise jedoch ein Motor oder ein hand- oder motorbetätigter hydraulischer Mechanismus zum Betätigen eines das starre Rohr schwenlenden Gestänges vorgesehen.
  • Normalerweise besitzt das Fahrgestell keinen Eigenantrieb, sondern wird von Hand oder mit Hilfe eines Schleppfahrzeugs in die gewünschte Stellung gebracht; bei großen Hafenanlagen kann es jedoch zxveclimäl3ig sein, das Fahrgestell mit einem Eigenantrieb zu versehen.
  • Ferner kann die Unterstützung für das starre Rohr so ausgebildet sein, daß sich die gesamte Konstruktion gegenüber dem Fahrgestell um eine senkrechte Achse drehen läßt.
  • Um das Hantieren mit der Vorrichtung zu erleichtern, sind die Verhindungsschläuche mit dem starren Rohr vorzugsweise durch Schwenkkupplungen verbunde, die so ausgebildet sind, daß sich die Schläuche um Achsen drehen können, die rechtwinklig zu einer Ebene verlaufen, welche sowohl die Längsachse des starren Rohrs als auch dessen Schwenkachse enthält.
  • Zweckmäßigerweise ist das starre Rohr in Abständen mit zur Unterstützung der Verbindungsschläuche bei Wichtgebrauch dienenden Halterungen, Haken od. dgl. versehen.
  • Wenn es erforderlich ist, die Vorrichtung nach ihrer Benutzung zu entleeren, ohne daß Flüssigkeit verlorengeht, kann eine Pumpe vorgesehen sein, die mit Mitteln ausgerüstet ist, um die Ansaugseite der Pumpe mit dem äußeren Ende eines der biegsamen Verbindungsschläuche zu verbinden, wobei das äußere Ende des anderen biegsamen Verbindungsschlauchs mit einem Belüftungsventil versehen ist. das erforderlichenfalls geöffnet werden kann, um während des Abziehens der Flüssigkeit Luft in die Vorrichtung eintreten zu lassen. Die auf diese Weise gesammelte Flüssigkeit kann z. B. in einem auf dem Fahrgestell vorgesehenen kleinen Behälter iibergeführt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Seitenansicht bzw. im Grundriß; Fig. 3 A und 3 B veranschaulichen die Schwenk-bzw. Huheinrichtung in größerem Maßstabe in einer Seitenansicht bzw. in einer Stirnansicht; Fig. 4 läßt die Form einer Unterstützung für die biegsamen Verbindungsschläuche erkennen, wie sie an dem starren Rohr vorgesehen ist; Fig. 5 zeigt die Lagerung des starren Rohrs.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 umfaßt die Vorrichtung ein Fahrgestell mit einem Hauptrahmen 1, der auf vier mit Reifen versehenen Rädern 2 fahrbar ist; der Radstand beträgt 2,85 m und die Spurweite 1,5 m. Die Hinterräder 2 sind auf einer einzigen Achse angeordnet, während die Vorderräder 2 auf Achsstummeln gelagert sind, die mit einer lenkbaren Zugstange 3 üblicher Ausführung gekuppelt sind. Um weitere Bewegungen des Fahrgestells zu verhindern, nachdem es in die gewünschte Gebrauchsstellung gebracht worden ist, können Bremsen, Hubwinden, Bremsklötze oder andere geeignete Mittel vorgesehen sein. An dem Fahrgestell sind Seitenwände 4 aus Aluminiumblech befestigt, die einen gewissen Schutz gegen Staub, Spritzer usw. bieten. Der Hauptrahmen 1 umfaßt mehrere Querglieder, die in geeigneten Abständen voneinander angeordnet sind und außer einem Traggestell 10 für das noch zu beschreibende starre Rohr einen Flüssigkeitsbehälter 5 mit einem Fassungsvermögen von etwa 3001 und einen kleinen Benzin-oder Dieselmotor 6 zum Antreiben einer Pumpe 7 unterstützen; die zuletzt genannten Teile sind in Fig. 1 und 2 nur schematisch angedeutet.
  • Wie bereits erwähnt, ist auf dem Fahrgestell 1 eine in Fig.3A und 3 B gesondert dargestellte Tragkonstruktion 10 für ein starres Rohr 11 angeordnet; aus Gründen der Deutlichkeit sind in Fig. 2 nur zwei kurze Abschnitte des Rohrs dargestellt; das Rohr besitzt bei einer Länge von 7 m einen Durchmesser von etwa 150 mm (6 inches). Wie weiter unten erläutert, ist die Tragkonstruktion 10 so ausgebildet, daß sich das Rohr 11 um eine Achse A schwenken läßt, die normalerweise waagerecht verläuft; wenn man annimmt, daß sich das Fahrgestell 1 in einer waagerechten Stellung befindet, kann das Rohr in seinen äußersten Stellungen mit der Waagerechten einen Winkel von 9 bzw. von 600 bilden. Die untere Grenzstellung des Rohrs 11 und der übrigen beweglichen Teile ist in Fig. 1 in Vollinien angedeutet, während die obere Grenzstellung in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Wenn das Rohr 11 seine tiefste Lage einnimmt, wird es in der Nähe seiner Mitte durch eine Halterung 12 unterstützt.
  • Wie man nur in Fig. 1 erkennt, ist jedes Ende des Rohrs 11 mit einem nach oben abgewinkelten Kniestück 13 versehen und durch eine Schwenkkupplung 14 mit einem biegsamen Schlauch von 5,50 m Länge und etwa 150 mm (6 inches) Durchmesser verbunden; die Schlauchkupplungen 14 sind so angeordnet, das sich die mit den biegsamen Schläuchen 15 verbundenen Teile in einem Bereich von 3600 um die Längsachse der Kupplungen 14 drehen können. Für den Fall, daß sich die Vorrichtung nicht in Gebrauch befindet, sind über die Länge des Rohrs 11 zweckmäßigerweise Halterungen 16 verteilt, von denen eine in Fig. 4 in Stirnansicht dargestellt ist; jede dieser Halterungen 16 bildet eine wiegenähnliche Unterstützung 17 für jeden der beiden Schläuche 15, so daß man die Schläuche gemäß Fig. 1 parallel zu dem Rohr 11 verstauen kann.
  • Die nicht mit dem Rohr 11 verbundenen Enden der Schläuche 15 tragen Flansche 18, mittels deren sich die Schläuche z. B. mit an Land befindlichen Zapfstellen oder den Bunkeranschlüssen eines Schiffes verbinden lassen. Natürlich können an den Enden der Schläuche 15 gegebenenfalls auch andere Kupplungsmittel vorgesehen sein.
  • Gemäß Fig. 3A und 3 B umfaßt die auch aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Tragkonstruktion 10 aus gewalzten U-Profilen hergestellte Säulenteile 20 und 21 aus Stahl, die durch ebenfalls aus U'-Profilen bestehende Längsglieder 22 miteinander verbunden sind; die Säulenteile 20 und 21 sind auf in geeigneter Lage angeordneten Quergliedern des Fahrgestells 1 befestigt.
  • Die Säulenteile 21 tragen eine nicht in Einzelheiten dargestellte hydraulische Hubvorrichtung, die mittels einer Handpumpe23 (Fig. 1) betätigt wird und es ermöglicht, einen Querträger 24 nach Bedarf zu heben bzw. zu senken. An dem Querträger 24 ist ein Ende einer Strebe 25 angelenkt, deren anderes Ende mit einem Hebel 26 gelenkig verbunden ist. Letzterer umfaßt zwei Träger, die jeweils mit einem Ende auf einer Achse 27 drehbar gelagert sind; diese Achse wird durch die Längsglieder 22 unterstützt; die entgegengesetzten Enden der Träger unterstützen eine Rolle 28, die an der Unterseite des starren Rohrs 11 abrollen kann. Wie man in Fig. 1 erkennt, wird der Träger 24 durch die Betätigung der hydraulischen Hubvorrichtung nach oben gedrückt, so daß die Strebe 25 den Hebel 26 nach oben um die Achse 27 schwenkt, wobei das äußere Ende des Hebels 26 an dem starren Rohr 11 angreift, um dieses um die Achse A zu schwenken.
  • Auf den oberen Enden der Säulenteile 20 sind Lagerböcke 30 für die Schwenkachse des starren Rohrs 11 befestigt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, umfaßt diese Schwenkachse zwei Achsstummel. die in den Lagerböcken 30 frei drehbar sind, und deren innere Enden mit den betreffenden Hälften einer Spannschelle 32 aus Stahl verbunden sind; die Hälften der Spannschelle sind so miteinander verschraubt, daß sie das Rohr 11 fest umschließen.
  • Es ist ersichtlich, daß man die Vorrichtung zum Zwecke der Benutzung zu einer beliebigen gewünschten Stelle schleppen kann, z. B. zu einem Kai, um eine Verbindung zwischen einer Bunkerölzapfstelle oder einer anderen Bunkerölquelle und dem Einlaßstutzen eines Schiffsbunkers herzustellen. Nachdem man die Vorrichtung an die gewünschte Stelle gebracht hat, wird der untere Verlängerungsschlauch aus den Halterungen 16 entfernt und an die Zapfstelle angeschlossen, wobei die Schwenkkupplung 14 dazu dient, unerwünschte Verdrehungen oder Verbiegungen des Schlauchs 15 zu verhindern. Nunmehr wird die Pumpe 23 betätigt, um das starre Rohr 11 anzuheben, bis sich sein oberes Ende annähernd auf der Höhe des Decks befindet, auf dem der Einlaß des Schiffsbunkers vorgesehen ist; dieser Punkt liegt z. B. 4,50 bis 6 m oberhalb des Mais. Der obere Verlängerungsschlauch 15 wird dann nach innenbords übergeführt, wobei wiederum die Schwenkkupplung 14 die Aufgabe hat, ein unerwünschtes Verbiegen oder Verdrehen des Schlauchs zu verhindern; schließlich wird der obere Schlauch mit dem Einlaß des Bunkers verbunden.
  • Nach Beendigung der Benutzung der Vorrichtung werden das Rohr 11 und der Schlauch 15 mit Brennstoff gefüllt sein, und es wird notwendig sein, diese Teile zu entleeren, bevor man die Verbindungen auf dem Schiff und an Land löst. Zu diesem Zweck sind der BehälterS und die Pumpe 7 vorgesehen; ferner bringt man einen Schlauch mit einem Durchmesser von z. B. etwa 25 mm (1 inch) an einem Auslaßventil am äußeren Ende des unteren Schlauchs 15 an, und man öffnet ein Belüftungsventil, das am äußeren Ende des oberen Schlauchs 15 vorgesehen ist. Dann wird der Schlauch mit der Pumpe 7 verbunden, die den aus der Vorrichtung abgepumpten Brennstoff in den Behälter 5 fördert. Dieser kann in einem geeigneten späteren Zeitpunkt entleert werden.
  • Es sei bemerkt, daß die vorstehend in Einzelheiten beschriebene Vorrichtung lediglich ein Ausführungsbeispiel für zahlreiche Vorrichtungen darstellt, die in den Bereich der Erfindung fallen. Beispielsweise kann man die Ausbildung des Fahrgestells 1 hinsichtlich der Anzahl und der Anordnung der Räder sowie bezuglich der Konstruktion des Rahmens abändern; ferner kann man das Fahrgestell mit einem Eigenantrieb ausrüsten, Die Hubeinrichtung für das starre Rohr könnte ebenfalls mit einem Motorantrieb versehen werden, und man könnte auch verschiedene andere mechanische Einrichtungen, z. B. eine einfache Hubeinrichtung mit Ritzel und Zahnstange, zum Heben des Rohrs 11 vorsehen.
  • Weiterhin sei bemerkt, daß die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung nicht auf das Füllen von Schiffsbunkern beschränkt ist, denn man kann sie ebenso gut benutzen, um andere Flüssigkeiten, z. B.
  • Süßwasser oder sogar andere flüssige Ladungsgüter, ein- oder auszuladen.
  • PAIENTANSPROCHE 1. Vorrichtung zum Überführen einer Flüssigkeit zu oder von einem Schiff mit einem fahrbaren Gestell, einem auf diesem angeordneten starren Rohr sowie mit dessen Enden verbundenen biegsamen Verlängerungs- bzw. Verbindungsschläuchen, deren nicht mit dem starren Rohr verbundene Enden mit Kupplungsmitteln versehen sind, die mit Kupplungsmitteln an anderen Leitungen, Behältern od. dgl. zusammenwirken können, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (11) um einewaagerechte und die Längsachse des starren Rohrs unter einem rechten Winkel schneidende Achse (A) schwenkbar auf dem Fahrgestell (1, 10) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Verlängerungsschläuche (15) mit dem starren Rohr (11) durch Schwenkkupplungen (14) verbunden sind, die so angeordnet sind, daß sich die biegsamen Schläuche (15) jeweils um eine Achse drehen können, die auf einer die Längsachse des starren Rohrs und die Schwenkachse (i4) enthaltenden Ebene senkrecht steht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des starren Rohrs (11) und an den mit ihnen verbundenen Enden der biegsamen Verbindungsschläuche (15) rechtwinklig gebogene Kniestücke (13) vorgesehen sind, wobei die benachbarten Kniestück sich um die gemeinsame Achse der Kupplung (14) drehen können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (X) des starren Rohrs (11) die Längsachse des Rohrs in einem Punkte schneidet, der sich in einem Abstand von etwa einem Fünftel oder weniger der Gesamtlänge des Rohrs von einem Ende des Rohrs befindet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Rohr (11) mit Halterungen (16), Haken od. dgl. versehen ist, die in Abständen über die Länge des Rohrs verteilt sind und als Unterstützungen für die biegsamen Verbindungsschläuche (13) bei deren Nichtbenutzung dienen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (1, 10) mit einer Pumpe (7) sowie mit Mitteln zum Verbinden der Ansaugseite der Pumpe mit dem äußeren Ende eines der biegsamen Verbindungsschläuche (13) ausgerüstet ist und daß das äußere Ende des anderen biegsamen Verbindungsschlauchs mit einem Belüftungsventil versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrgestell (1, 10) ein Speicherbehälter (5) zum Aufnehmen der durch die Pumpe (7) abgesaugten Flüssigkeit vorgesehen ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein hand- oder motorgetriebener hydraulischer Mechanismus zum Drehen des starren Rohrs (11) um die Schwenkachse (A) vorgesehen ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion für das starre Rohr (11) als Ganzes um eine senkrechte Achse drehbar ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (1, 10) selbstfahrend ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 600 876.
DES58053A 1957-04-29 1958-04-28 Vorrichtung zum UEberfuehren fluessigen Ladegutes zu bzw. von Schiffen Pending DE1058387B (de)

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GB1058387X 1957-04-29

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ID=10871149

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DE2914027A1 (de) * 1978-04-08 1979-10-11 Fmc Corp Vorrichtung zum herstellen einer zum ueberfuehren von fluiden vorgesehenen verbindung zwischen zwei anschluessen
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