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DE1058271B - Federwaage - Google Patents

Federwaage

Info

Publication number
DE1058271B
DE1058271B DES38774A DES0038774A DE1058271B DE 1058271 B DE1058271 B DE 1058271B DE S38774 A DES38774 A DE S38774A DE S0038774 A DES0038774 A DE S0038774A DE 1058271 B DE1058271 B DE 1058271B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
spring
pivot lever
movable
spring balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES38774A
Other languages
English (en)
Inventor
Horace Aston
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salter & Co Ltd G
George Salter and Co Ltd
Original Assignee
Salter & Co Ltd G
George Salter and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Salter & Co Ltd G, George Salter and Co Ltd filed Critical Salter & Co Ltd G
Publication of DE1058271B publication Critical patent/DE1058271B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/08Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a leaf spring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Federwaage Die Erfindung betrifft eine Federwaage, bei der ein einen Lastaufnehmer tragendes senkrecht bewegliches Glied mit dem einen Ende von zwei übereinander angeordneten und mit ihrem anderen Ende in einem festen Glied gelagerten parallel beweglichen Teilen (z. B. Flachfedern) verbunden ist, deren Bewegung auf eine um eine senkrechte Achse verschwenkbare Anzeigevorrichtung mittels eines an einem der parallel beweglichen Teile befestigten und in einer die Schwenkebene der Anzeigevorrichtung senkrecht schneidenden Ebene beweglichen Schwenkhebels gesteuert wird.
  • Bei den bekannten Federwaagen dieser Art ist der Schwenkhebel mit einem Ende mit einem der parallel beweglichen Teile und mit seinem anderen Ende zwangläufig über mehrere Getriebeglieder mit einem in horizontaler Richtung beweglichen Anzeigeglied verbunden.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß das untere Ende des Schwenkhebels über eine Seitenfläche mit einem Teil des Zeigers oder dem Zeiger selbst in gleitender Anlage zusammenarbeitet, ohne in an sich hekannter Weise mit diesem zwangläufig verbunden zu sein. Das Fehlen einer zwangläufigen Verbindung zwischen dem Kipphebel und der Anzeigevorrichtung vereinfacht gegenüber den bekannten Federwaagen der eingangs genannten Art den Aufbau der Waage und ermöglicht die Benutzung einfacher, über Hebelkraft wirksamer Einstellmittel. wie beispielsweise einer mittels einer Schraube einstellbaren Blattfeder an einem Zeiger. Überdies wird die Waage bei plötzlichem Auflegen oder Entfernen der Last weniger leicht beschädigt.
  • Nach einem weiteren Terkmal der Erfindung weist die schwenlibare Anzeigevorrichtung einen Zeiger mit einem vorspringenden Teil auf, der mit der Seitenflache des Schwenhhehels zusammenwirkt und dessen äußeres Ende mit der Seitenfläche des Schwenkhebels im Eingriff ist und in einstellbarer Weise gegenüber der Drehachse des Zeigers zwecks Veränderung der erreichbaren Mebelübersetzung beweglich ist. Der vorspringende Teil kann ein federnder Streifen sein, der mittels einer im Zeiger drehbar angeordneten Schraube derart einstellbar ist, daß sich sein äußeres Ende gegenüber der Drehachse des Zeigers verlagert.
  • Tn weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Verstellglieder zur einstellbaren Änderung der Neigung des Schwenkhebels gegenüber dem ihn tragenden oder in seiner Wirkung steuernden parallel beweglichen Teil vorgesehen, um eine Austarierungseinstellung des Zeigers zu ermöglichen. Eine weitere Möglichkeit zur Austarieriingseinstellung kann auch durch Lagerung der Anzeigevorrichtung um einen Zapfen gegeben sein, welcher gegenüber dem Schwenkhebel beweglich ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Teilschnitt durch eine Federwaage nach der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu. wobei das Gehäuse teilweise geöffnet und die \\raagschale fortgelassen ist, Fig. 3 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • Fig. 5 einen senkrechten .Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3, wobei sich der Zeiger in der in Fig. 2 voll ausgezogenen Stellung befindet, Fig. 7 einen Schnitt wie vor, wobei sich jedoch der Zeiger in der in Fig. 2 gestrichelten Stellung befindet, Fig. 8 ein anderes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht bei fortgelassenem Gehäuse, Fig. 9 einen waagerechten Schnitt nach der Linie TS-IX in Fig. 8, Fig. 10 eine Einzelheit der Ausführung nach Fig. 8.
  • Die in den Fig. 1 bis 7 gezeigte Federwaage vveist eine Grundplatte 1 auf, an deren Oberseite in Randnähe ein U-förmig gebogener Bügel 2 mit der offenen Seite nach unten befestigt ist. Dieser trägt einen aus einem Gewindebolzen 4 und einer darübergeschobenen HülseS bestehenden Pfeiler 3, der mittels einer Mutter 6 befestigt ist. An dem Pfeiler 3 sind zwei waagerechte und nach der Gehäusemitte zu gerichtete, übereinanderliegende Blattfedern 7 und 8 befestigt.
  • Die äußeren Enden dieser Blattfedern liegen oberhalb der Mitte des Grundteils 1 und tragen einen sie verbindenden vertikalen Endteil 9, welcher aus einem Gewindebolzen 10 und einer darumgelagerten Hülse 11 besteht. Die Hülsen 5, 11 halten die Blattfedern 7, 8 in einem Abstand voneinander, wobei die Federn mittels einer SIutter 6 auf dem Gewindebolzen 4 bzw. mittels einer Mutter 12 auf dem Bolzen 10 gegen die Endteile der Hülsen gepreßt werden. Das obere Ende des Bolzens 10 des Endteiles 9 trägt eine kreisförmige Blechplatte 13. welche als Tragteil für eine abnehrn bare Schale 14 zur Aufnahme der zu wiegenden Teile oder Gegenstände dient. An der Unterseite der Platte 13 befindet sich eine abwärts gerichtete, mit Gewinde versehene Hiilse 39, xvelche das obere Ende des Bolzens 10 umschließt. Die Blattfedern 7, 8 dienen als lastaufnehmende Federn. ÄVenn eine Last in die Schale 14 eingelegt wird biegen sich die Federn in einem von der Größe der Last abhängenden SIaße nacll unten, und der Endteil 9 bewegt sich senkrecht nach unten. wobei er durch die Federn 7 und 8 ge-ZWUIlgen ist. seine Benegung parallel zum Pfeiler 3 i uszufübren.
  • Die obere Blattfeder 7 trägt ungefähr in der Mitte ihrer Unterseite einen U-förmigen Querteil 15, der unten mit einer zungenartigen federnden Verlängerung 16 versehen ist. die im Abstand unterhalb der Feder 7 verläuft und deren Ende gegen den Pfeiler 3 griditet ist. Der Bügel 15 ist an der Blattfeder 7 mittels Nieten 17 befestigt. die durch seitliche henkelförmige Ansätze 18 (Fig. 5) des Teiles 15 hindurchgeführt sind und die gleichzeitig zur Befestigung eines gekröpften Hebels 19 an der Oberseite der Feder dieneun. In ein Gewindeloch 21 des Hebels 19 ist eine Stellschraube 20 eingeschraubt. die durch eine Ausnehmung22 der oberen Blattfeder hindurchragt und gegen das freie Ende der Federzunge 16 drückt.
  • An der Federzunge 16 ist in der Nähe des Querteils 15 eine nach unten gerichtete Metallstange 23 leispidsweise durch Nietung befestigt, die durch einen Schlitz 24 in der unteren Blattfeder hindurch nach unten ragt und deren freies Ende 23 a gegen einen abgebogenen Fortsatz 25 eines Zeigers 26 drückt. Der Zeiger 26 ist in einem senkrechten Zapfen 27 drehbar, der zwischen Grundplatte 1 und einer Konsole 28 gelagert ist. Der Zeiger 26 besteht aus einem den Drehzapfen 27 tragenden Zeigerhebel 29, an dem ein Blattfederstreifen 30 mittels Nieten 31 befestigt ist. Dieser Blattfederstreifen 30 bildet das äußere Ende des Zeigers 26 und erstreckt sich mit seinem nach dem Drehpunkt zu gerichteten Ende zur Bildung des abgebogenen Fortsatzes 25 über die Niete 31 hinaus. Der blattfederartige Fortsatz 25 erstreckt sich von dem Arm 29 hinweg in Richtung auf die Stange 23, wobei das äußere Ende dieses Fortsatzes oder Streifens 25, welches das Ende 23a der Stange 23 berührt, seitlich abgebogen ist, wie bei 25r gezeigt ist. In einer Gewindebohrung 33 des Armes 29 befindet sich eine Schraube 32, welche auf den Fortsatz oder den Streifen 25 drückt. Eine schwache Torsionsschraubenfeder 34 wirkt in der Weise auf den Zeiger 26 ein, daß der Fortsatz oder der Streifen 25 stets gegen das Ende der Stange 23 gedrückt ist. Diese Feder 34 wird von einem Ohr35 (Fig. 1) an der Unterseite der Konsole 28 getragen und ist mit einem mit ihr zusammenhängenden Arm 36 am Zeiger 26 angehakt. Der Zeiger 26 bewegt sich über eine Skala 37; die Wiegemechanik ist in einem Blechmetallgehäuse 38 untergebracht.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung wirkt derart daß die Blattfedern 7 und 8 nach Einlegen einer Last in die Schale 14 sich nach unten biegen und die von der Blattfeder 7 getragene herabhängende Stange 23 in einer vertikalen Ebene in solcher Richtung geschwenkt wird, daß ihr unteres Ende 23 a gegenüber der Grundplatte 1 in Richtung auf den feststehenden U-förmigen Teil 2 bewegt wird. Durch die Bewegung des Stangenendes 23a wird der Zeiger 26 nach Maßgabe des Gewichtes der Last in der Schale 14 entgegen dem Uhrzeigersinn (von oben gesehen) über die Skala 37 geschwenkt, wobei der Fortsatz 25 des Zeigers unter der Wirkung der Feder 34 gegen das Stangenende 23 a gepreßt bleibt, so daß der Fortsatz 25 zusammen mit dem Zeiger sich entsprechend der Bewegung des Stangenendes 23 a bewegt. Wenn die Blattfedern 7 und 8 durch eine Last aus ihren Nullagen (in ausgezogenen Linien in Fig. 3 dargestellt) in die Lagen 7', 8' gebogen werden (in gestrichelten Linien in Fig. 3 gezeigt), schwenkt die Stange 23 in die Lage 23' (Fig. 3) und bewegt sich der Zeiger 26 in die in Fig. 2 mit 26' angezeigte Lage.
  • Die von der Blattfeder 7 getragene Schraube 20 dient als Einstellschraube und ermöglicht ein Austarieren für den Fall, daß die zu wiegende Last in einen in der Schale stehenden Behälter eingelegt wird. Diese auf die federnde Zunge 16 einwirkende Schraube kann so gedreht werden, daß die Zunge 16 nach unten gebogen wird (beispielsweise in die in gestrichelten Linien in Fig. 1 gezeigte Lage) und dadurch die Stange 23 relativ zur Blattfeder 7 in einer solchen Richtung geschwenkt wird, daß das Stangenende 23a sich von dem feststehenden Teil 2 fortbewegt und bewirkt, daß der Zeiger 26 sich im Uhrzeigersinn bewegt. Wenn eine Tariereinstellung vorgenommen werden soll, muß der Behälter erst leer in die Schale 14 gestellt werden, so daß der Zeiger 26 sich über die Skala bewegt, um eineAblesung zu ermöglichen. Dann wird bei noch in der Schale befindlichem Behälter die Schraube 20 gedreht, so daß die Zunge 16 nach unten gebogen wird und die Stange 23 sich ausreichend neigt (relativ zur Blattfeder 7), um den Zeiger 26 wieder in seine ursprüngliche Nullage zurückzubringen. Wenn der Behälter nun gefüllt ist, gibt die Skalenablesung unmittelbar das Gewicht des Behälterinhalts wieder.
  • Nach Entfernen des Behälters kann die Einstellschraube20 zur Zurückführung des Zeigers 26 in seine Nullage gedreht werden.
  • Die von dem Arm 29 des Zeigers getragene Schraube 32 dient als Einstellschraube' um eine Justierung, d. h. eine Einstellung der Waage durch den Hersteller zu ermöglichen, so daß gesichert ist, daß eine bestimmte Last ein Ausschwenken des Zeigers um entsprechenden vorbestimmten Winkel bewirkt. Auf diese Weise können bei der Herstellung der Waage geringe Abweichungen der Stärke der Blattfedern voii einem Normaiwert kompensiert werden. Durch eine Drehung der Schraube 32 kann der abgebogene Fort-Satz 25 gebogen und in seiner Neigung relativ zum Arm 29 verändert werden. Wenn die Schraube 32 vorgeschraubt wird, bewegt sich das Ende 25a des Fortsatzes oder Blattes 25 von der Achse des Zapfens 27 hinweg, und die erreichbare Hebelübersetzung wird geringer. Demzufolge bewegt sich der Zeiger nur um einen kleineren Betrag für eine bestimmte Last. Wenn die Schraube 32 andererseits zurückgeschraubt wird, bewegt sich das Ende 25 a auf die Achse des Zapfens 27 zu, und die erreichbare Hebelübersetzung vergro-Bert sich. Eine Justierung der Waage kann somit durch eine ausreichende Drehung der Schraube 32 in geeigneter Richtung vorgenommen werden.
  • Die Blattfedern 7 und 8 werden durch die Blattfeder 8 berührende Haltezapfen 40 an einer Drehung um den Zapfen 4 gehindert.
  • Bei der in den Fig. 8 bis 10 gezeigten veränderten Bauweise weist die Federwaage eine Grundplatte 41 mit einem feststehenden vertikalen Pfeiler 42 auf, von dem ein Paar parallel beweglicher übereinander angeordneter Blattfedern 43, 44 vorsteht. Die Außenenden dieser Blattfedern tragen einen sie verbindenden vertikalen Endteil 45, in dessen oberem Ende sich eine Tragvorrichtung 46 für die Wiegeschale befindet.
  • In ihrer Mitte trägt die obere Blattfeder 43 eine beispielsweise mittels Schraubenrnuttern 48 oder durch Nietung oder in anderer Weise an ihr befestigte, nach unten weisende Stange 47. Diese Stange 47 ragt mit Spiel durch einen Schlitz 49 in der unteren Blattfeder 44 hindurch. Ihr unteres Ende 47 a berührt einen Zeiger 50. welcher bei 51 an einer auf der Grundplatte 41 gleitbaren Platte 52 schwenkbar gelagert ist. Der Zeiger 50 hat die Form eines Winkelhebels, wobei ein zur Gewichtanzeige dienender langer Arm 53 über eine Skala beweglich ist und ein kurzer Arm 54 untet der Wirkung einer zwischen dem Arm 54 und der gleitbaren Platte 52 befestigten, schwachen Zugfeder 56 mit seiner Seitenkante 55 gegen das Stangenende 47a angelegt wird.
  • Nach Einlegen einer Last in eine Schale auf der Tragevorrichtung 46 biegen sich die Blattfedern 43, 44 und neigt sich die Stange 47, so daß sich ihr mit dem Arm 54 in Berührung stehender Endteil 47a gegen den festen Pfeiler 42 zubewegt und dadurch bewirkt, daß der ganze Zeiger 50 entgegen dem Uhrzeigersinn (von oben gesehen) geschwenkt wird, so daß sein langer Arm 53 sich nach Maßgabe der Last in der Schale über die Skala bewegt. Die gleitbar ge lagerte Platte 52 kann mittels einer Einstellschraube 57 bewegt werden, welche sich in einer Gewindebohrung 58 im festen Pfeiler 42 befindet und auf eine aufrecht stehende Konsole 59 auf der Platte 52 einwirkt. Diese Konsole 59 wird mittels einer schwachen Druckfeder 60 am entgegengesetzten Ende der Platte 52 mit der Schraube 57 in Berührung gehalten. Beim Vorschrauben der Schraube 57 bewegt sich die Platte 52 und der Zeigerzapfen 51 auf ihr von dem Pfeiler 42 hinweg und relativ zu dem Stangenende 47a, so daß der kurze Arm 54 des Zeigers 50 wegen seines Zusammenwirkens mit dem Stangenende 47 a gezwungen ist, sich auf den Pfeiler 42 zuzubewegen, wobei der Zeiger 50 sich entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt.
  • \Wenn die Schraube 57 andererseits zurückgedreht wird, bewegt sich die Platte 52 unter der Wirkung der Feder 60 auf den Pfeiler 42 zu, so daß der Arm 54 welcher durch die Feder 56 mit dem Stangenende 47 o in Berührung gehalten wird, von dem Pfeiler 42 fortgedreht wird, wobei sich der Zeiger 50 im Uhrzeigersinn bewegt. Die Anordnung ermöglicht eine Tariereinstellung, zu deren Zweck ein leerer Behälter - um einen Ablesewert zu erhalten - in die Schale gestellt und die Schraube 57 bei noch in der Schale befindlichem Behälter zurückgeschraubt wird, um den Zeiger 50 in seine Nullage zurückzuführen. Nach Abwiegen des gefüllten Behälters kann der Zeiger durch Vorwärtsdrehen der Schraube 57 auf Null zuruekgestellt werden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Federwaage, bei der ein einen Lastaufnehmer tragendes senkrecht bewegliches Glied mit dem einen Ende von zwei übereinander angeordneten und mit ihrem anderen Ende in einem festen Glied gelagerten parallel beweglichen Teilen (z. B.
    Flachfedern) verbunden ist, deren Bewegung auf eine um eine senkrechte Achse verschwenkbare Anzeigevorrichtung mittels eines an einem der parallel beweglichen Teile befestigten und in einer die Schwenkebene der Anzeigevorrichtung senkrecht schneidenden Ebene beweglichen Schwenkhebels gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (23 a bzw. 47 c) des Schwenkhebels (23 bzw. 47) über eine Seitenfläche mit einem Teil (25 bzw. 54) des Zeigers (29 bzw. 50) oder dem Zeiger selbst in gleitender Anlage zusammenarbeitet. ohne in an sich bekannter Weise mit diesem zwangläufig verbunden zu sein.
  2. 2. Federwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Anzeigevorrichtung einen Zeiger (29) mit einem vorspringenden Teil (25) aufweist, das mit der Seitenfläche des Schwenkhebels (23 bzw. 47) zusammenwirkt und dessen äußeres Ende(25n) mit der Seitenfläche des Schwenkhebels im Eingriff ist und zur Veränderung der erreichbaren Hebelübersetzung in einstellbarer Weise gegenüber der Drehachse (27) des Zeigers beweglich ist.
  3. 3. Federwaage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Teil (25) ein federnder Streifen ist, der mittels einer im Zeiger (29) drehbar angeordneten Schraube (32) derart einstellbar ist, daß sich sein äußeres Ende (25 cd) gegenüber der Drehachse (27) des Zeigers verlagert.
  4. 4. Federwaage nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die parallel beweglichen Teile aus einem Paar übereinander angeordneter, lastaufnehmender Blattfedern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (23 bzw. 47) als mit seinem oberen Ende an der oberen Blattfeder (7 bzw. 43j angebrachter, nach unten ragender Stift oder Stange ausgebildet ist, der bzw. die an der Blattfeder (7 bzw. 43) an einer Stelle befestigt ist, an welcher die Feder bei einer bestimmten Belastung die größte Neigung hat.
  5. 5. Federwaage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verstellglieder (20, 16 bzw. 57, 52) zur Anderung und Einstellung der Neigung des Schwenkhebels (23 bzw. 47) gegenüber dem ihn tragenden oder in seiner Wirkung steuernden parallel beweglichen Teil (7 bzw. 43) für die Tariereinstellung des Zeigers.
  6. 6. Federwaage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Änderung und Einstellung der Neigung des Schwenkhebels (23) gegenüber dem parallel beweglichen Teil (7) an diesein eine Schraube (20) vorgesehen ist, mittels welcher eine mit ihrem einen Ende an dem parallel beweglichen Teil (7) angebrachte Federzunge (16) ausgelenkt werden kann, an welcher der Sahwenkhebel (23) befestigt ist, so daß seine Neigung durch Auslenkung der Federzunge verändert werden kann.
  7. 7. Federwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbare Anzeigevorrichtung aus einem L-förmigen Zeiger (50) besteht, welcher einen iiber eine Skala beweglichen langen Arm (53) sowie einen kürzeren Arm (54) aufweist, der mittels einer Kante (55) mit der Seitenfläche des Schwenkhebels (47) zusammenwirkt
  8. 8. Federwaage nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung für die Tariereinstellung des Zeigers (50) auf einem gegenüber dem Schwenkhebel (47) beweglichen Zapfen (51) gelagert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 604663; schweizerische Patentschrift Nr. 99316; französische Patentschriften Nr. 786 861, 932699
DES38774A 1953-06-26 1954-04-17 Federwaage Pending DE1058271B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1058271X 1953-06-26

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DE1058271B true DE1058271B (de) 1959-05-27

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ID=10871138

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DES38774A Pending DE1058271B (de) 1953-06-26 1954-04-17 Federwaage

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DE (1) DE1058271B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH99316A (fr) * 1921-12-31 1923-06-01 Junod Pierre Balance à ressort.
DE604663C (de) * 1933-03-12 1934-10-25 Waagenfabrik Lyss E & H Ryser Haushaltungswaage
FR786861A (fr) * 1934-06-01 1935-09-11 Balance automatique
FR932699A (fr) * 1945-03-26 1948-03-30 Perfectionnement aux balances

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