[go: up one dir, main page]

DE1058102B - Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale - Google Patents

Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale

Info

Publication number
DE1058102B
DE1058102B DEN12670A DEN0012670A DE1058102B DE 1058102 B DE1058102 B DE 1058102B DE N12670 A DEN12670 A DE N12670A DE N0012670 A DEN0012670 A DE N0012670A DE 1058102 B DE1058102 B DE 1058102B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parametron
signal
output
phase
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12670A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT Inc
Original Assignee
Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL210378D priority Critical patent/NL210378A/xx
Application filed by Nippon Telegraph and Telephone Corp filed Critical Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority to DEN12670A priority patent/DE1058102B/de
Priority to FR1165417D priority patent/FR1165417A/fr
Publication of DE1058102B publication Critical patent/DE1058102B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/16Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using saturable magnetic devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

Bei den verschiedenen Einrichtungen mit logischen Elementen, wie etwa bei Elektronen-Rechenmaschinen oderelektronischenFernsprechvermittlungseinrichtungen, sind Signaldurchschaltvorrichtungen als Bausteinschaltungen unerläßlich. Insbesondere im Falle von Elektronen-Rechenmaschinen od. dgl., bei denen parametrisch erregte Resonatoren, sogenannte "Parametrons«, Verwendung finden, wird eine einfache Stromkreisschließ- und Unterbrechungsvorrichtung ohne Verwendung von Vakuumröhren oder parametrisch erregter Resonatoren verlangt.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Durchschaltverfahren für elektrische Wechselstromsignale und eine Vorrichtung, mit der das vorgenannte Ziel erreicht werden kann.
Hauptaufgabe der Erfindung ist, eine Schalteinrichtung für elektrische Signale zu schaffen, die im Aufbau verhältnismäßig einfach ist. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Schalteinrichtung zu schaffen, die sehr sicher arbeitet und eine äußerst lange Lebensdauer besitzt. Ferner hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, eine Wechselstromschalteinrichtung ohne Zeitverzögerung, wie sie ein mechanisches Relais oder ein parametrisch erregter Resonator zwangsweise mit sich bringt, zu schaffen und diese Schalteinrichtung für elektronische Rechenmaschinen, elektronische Fernsprechvermittlungseinrichtungen od. dgl. nutzbar machen.
Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale ist dadurch gekennzeichnet, daß drei Magnetkerne mit jeweils derart untereinander verbundenen Eingangs-, Ausgangs- und Steuerspulen vorhanden sind, daß einerseits die dem betreffenden Eingangsspulenstrom proportionalen, durch ihn in den Ausgangsspulen erzeugten Spannungskomponenten sich einander aufheben, wenn keine magnetische Felder durch die Steuerspulen den betreffenden Kernen auferlegt werden, und andererseits dem Eingangsspulenstrom proportionale Spannungskomponenten zwischen den Anschlußklemmen der Ausgangsspulen durch Störung des Gleichgewichtes der Kennlinien der Magnetkerne infolge deren Nichtlinearität erzeugt werden, wenn unausgeglichene magnetische Felder in den Kernen durch Steuerströme erzeugt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer in den schematischen Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele.
Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel des Stromkreises nach der Erfindung;
Fig. 3,4,5,6 und 7 bringen in Schaltbildern Anwendungsbeispiele der Schaltung gemäß der Erfindung;
Fig. 8 veranschaulicht in Form von Blockdiagrammen beispielsweise solche Fälle, bei denen die Schaltung nach der Erfindung in Stromkreisen mit parametrisch erregten Resonatoren angewendet ist.
Einrichtung zum Durchschalten
elektrischer Wechselstromsignale
Anmelder:
Nippon Telegraph and Telephone
Public Corporation,
Tokio
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde,
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Müllerstr. 31,
Patentanwälte
Wird einem Transformator mit einer Primär- und einer Sekundärwicklung sowie einem Kern mit Sättigungseigenschaften über die Primärwicklung ein sinusförmiger Wechselstrom I zugeführt, so läßt sich die in der Sekundärwicklung induzierte Spannung durch folgende Gleichung ausdrücken:
V = al + bl3 + el5
da die nichtlineare Hysteresiskurve des Kerns symmetrisch zum Koordinatenanfangspunkt verläuft und wenn man die Hysteresisschleife für kleine / und V vernachlässigt. Berücksichtigt man ferner, daß für kleine I die einzelnen Glieder der Gleichung (1) rasch abnehmen, so erhält man in erster Näherung
V = al + bls (2)
Gemäß Fig. 1 liegen beispielsweise die Wicklungen der Signal-Eingangsspule 11 und der Ausgangsspule 14 jeweils in Serie auf drei kleinen ringförmigen Magnetkernen 1, 2 und 3 aus Ferrit und ebenso die Wicklung der Steuerspulen 12 und 13 jeweils in Reihe auf den Magnetkernen 1 und 2. Die Eingangsspule 11 und Ausgangsspule 14 besitzen auf den Kernen 1 und 2 gleiche Windungsanzahl, und ihre Polaritäten liegen in gleicher Richtung. Wie in der Zeichnung veranschaulicht, weist auf Kern 3 die Eingangsspule 11 die gleiche Windungsanzahl wie jeweils auf Kern 1 und 2, in der Ausgangsspule 14 jedoch gegenüber Kern 1 bzw. 2 die doppelte Anzahl Windungen auf. Die Polaritäten der Ausgangsspule zur Eingangsspule sind auf dem Kern 3 einander entgegengerichtet, im Gegensatz
909 528/272
su denen des Kerns 1 und 2. Außerdem laufen die Steuerrtdckhmgen 12 und 13 zueinander in gleicher Richtung, and bezüglich des magnetischen Kerns 1 oder 2 besitzen sie entgegengesetzte Richtungen gegen die Eingangs- und Ausgangswicklungen. Bezeichnet man nun den elektrischen Strom, der in der Eingangsspule 11 fließt, mit I1 und die slektrischen Ströme, die in den Steuerspulen 12 und 13 verlaufen, mit I2 und I3, so wird in der Ausgangsspule des Magnetkerns 1 eine Spannung F1 induziert, die sich aus der Gleichung (2) ergibt zu:
V1 = U(I1-I9-
b (I1-
(3)
Gleichzeitig besitzen die Spannungen F2 und F3, die in den Ausgangswicklungen der Magnetkerne 2 und 3 induziert werden, die Werte:
F2 = a (I1 + I2 + /3) + δ (I1 +12 ^13)3 (4)
F3 =-2 (α h+bl^) (5)
Demgemäß läßt sich die Spannung F0, die an den Anschlußklemmen der Ausgangswicklung 14 erscheint, durch folgende Gleichung ausdrücken:
^o = V1 + F2 + F3
F0 = δ (6 I1 12* -f 6 I113 2 + 12111213) (6)
Somit ergibt sich im Falle, daß I2 = —13 ist,
= 0
(7)
Wenn demgegenüber angenommen wird, daß I2 = I3 ist, erhält die Spannung F0 den Wert:
F0 = 24 b I1 13*
(8)
Die Frequenz der den Steuerspulen 12 und 13 zugeführten Ströme kann beliebig gewählt werden; es kann auch ein Gleichstrom sein. Aus Gründen der Einfachheit ist es jedoch am zweckmäßigsten, die Frequenz gleich der des Signalstromes I1 zu wählen. Wird die Ausgangsspannung F0 über ein auf die Frequenz des Signalstromes I1 abgestimmtes Filter geleitet, so werden dadurch die sich aus dem Faktor I3 2 gemäß Gleichung (8) ergebenden Oberwellen unterdrückt, und es ergibt sich Proportionalität zwischen I1 und F0.
Wenn also, wie vorstehend gezeigt, den beiden Steuerspulen 12 und 13 Steuerströme I2 und I3 gleicher Frequenz, gleicher Wellenform und gleicher Phase zugeführt werden, dann werden die Eingangs- und Ausgangsspulen 11 und 14 zur Kopplung gebracht. Besitzen die beiden Steuerströme dagegen die Gegenphase, so wirdbewirkt, daß dieAusgangsspulen 14 von den Eingangsspulen 11 abgeschaltet werden. Die Steuerstromquelle kann also einfach aufgebaut sein. Es ist aber auch möglich, das Koppeln und Ausschalten zwischen Eingangs- und Ausgangsspule durch Schließen und Unterbrechen des Steuerstromkreises zu steuern, indem nur eine Steuerspule auf den Kern 1 und 2 gelegt wird.
Wie vorstehend erwähnt, hat die Vorrichtung nach der Erfindung eine geeignete Eingangswicklung, Ausgangswicklung und Steuerwicklung auf den drei magnetischen Kernen. Falls kein von der Steuerwicklung herrührendes Magnetfeld vorhanden ist, wirken die dem Eingangsstrom proportionalen Komponenten der in der Ausgangsspule über die verschiedenen Magnetkerne induzierten Ausgangsspannung gegeneinander. Falls aber durch die Steuerspule ein Wechselmagnetfeld erzeugt wird, ergibt sich infolge der nichtlinearen Kennlinie des Magnetkerns eine dem Eingangsstrom proportionale Ausgangsspannung in der Grundfrequenz des Eingangsstromes, gegebenenfalls mit einem geringen Anteil, der einer Oberwelle des Eingangsstromes proportional ist. Bei der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung wird also eine dem Eingangsstrom der Spule 11 proportionale Ausgangsspannung nur dann erzeugt, wenn das Magnetfeld infolge des Stromes in der Steuerspule vorliegt, wie aus Gleichung (8) auch zu ersehen ist.
Sind aber beispielsweise gemäß Fig. 2 die Magnetkernel und 2 zwar genauso wie in Fig. 1 und auch die Polaritäten der Eingangs- und Ausgangsspule des Magnetkernes 3 die gleichen wie in Fig. 1, jedoch die Windungsanzahl der Eingangsspule des Kerns 3 doppelt so groß wie die der Kerne 1 und 2 und die Windungszahlen der Ausgangswicklung auf den drei Magnetkernen gleich, so ist, falls der Strom I2 der Steuerspule 12 und der Strom I3 der Spule 13 der Beziehung I2 = —13 entsprechen, die Ausgangsspannung F0 als Funktion des Eingangsstroms I1 durch den Wert
V0=-6 b I1* (9)
und, falls I2 = I3 ist, durch den Ausdruck
F0:= 24 6J1V-OiJ1* (10)
Diese durch die Gleichungen (9) und (10) gegebenen
ao unterschiedlichen Ausgangsspannungen lassen sich, wie weiter unten gezeigt wird, für einen besonderen AnwendungsfalldererfindungsgemäßenSchaltungsanordnung in vorteilhafter Weise verwerten.
Fig. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Einrichtung gemäß der Erfindung, bei dem ein bestimmtes von zwei Eingangssignalen ausgewählt und mit dem Ausgangsstromkreis gekoppelt wird. Die Schalteinrichtung, die aus den Magnetkernen 1, 2 und 3 besteht, hat hierbei den völlig gleichen Stromkreis wie in Fig. 1, und die Steuerspulen 12 und 13 der Schalteinrichtung, die aus den magnetischen Kernen Γ, 2' und 3' gebildet ist, weisen auf dem Magnetkern 1 und 2 jeweils umgekehrte Richtung auf. Außerdem sind auf den Magnetkernen 1 und 2 die Steuerspulen 12 und 13 in umgekehrter Richtung gegenüber den Eingangs- und Ausgangswicklungen 11 und 14 gewicklet. Die Ausgangsspule 14 und die Steuerspulen 12 und 13 verbinden zwei Satz Schaltelemente, die aus den magnetischen Kernen 1,2 und 3 einerseits und 1', 2' und 3' andererseits bestehen, zu einer kombinierten Schalteinrichtung. Wenn nun Wechselsteuerströme gleicher Phase den Anschlußklemmen T1 und T2 der Steuerspule zugeführt werden, wird die Signalquelle e durch die Magnetkerne 1, 2 und 3 mit der Ausgangsspule 14 gekoppelt. Nimmt man an, daß die Wechselsteuerströme
4-5 eine Gegenphase besitzen, wird die Signalquelle e1 durch die Magnetkerne Γ, 2' und 3' mit der Ausgangswicklung 14 gekoppelt. Demgemäß kann entsprechend dem wahlweisen Umschalten das Signal der beiden Signalquellen β und e' von den Ausgangsspulenklemmen OP abgegriffen werden.
Die Schaltung nach Fig. 4 vermag die gleiche Aufgabe zu erfüllen wie die der Fig. 3 und besitzt einen letzterer sehr ähnlichen Aufbau, jedoch mit der Abweichung, daß die Magnetkerne 3 und 3' der Fig. 3 in Fig. 4 in einem Stück in Form des Magnetkerns 3" vorgesehen sind. Wenn hierbei die Ströme I2 und I3 der Steuerspulen 12 und 13 in der Beziehung I2 = —13 zueinander stehen, so ergibt die Ausgangsspannung F0 in Abhängigkeit der Signalströme I1 und J1' der Signalquellen e und e' den Wert
F0 = 24 OJ1V-6 δ (1',I1 2+I111'2) (11)
Falls demgegenüber
I2 = I3 ist, wird
6. F0 = 24 6 J1' I3* - 6 b (I1' I1 2 + I111'2) (12)
Da das jeweils zweite Glied dieser Gleichungen (11) und (12) gegenüber dem jeweils ersteren klein ist, kann es vernachlässigt werden, d. h., an den Ausgangsklemmen OP kann entweder eine dem Eingangsstrom I1 (F0 = 24 δ I1 I3 2) oder dem Eingangsstrom J1'
(F0 = 24 b I1 I3 2) proportionale Spannung abgenommen werden, je nachdem, ob J2 = —13 oder I2 = J3 ist.
Da die Stromkreise gemäß Fig. 3 und 4 umkehrbar sind, ist es auch möglich, den Klemmen OP eine Eingangsspannung zuzuführen und diese entweder üb~r die Spulen 11 oder 11' abzunehmen.
Wenn weiterhin eine beliebige Anzahl Eingangskreise gewählt und diese mit einem gemeinsamen Ausgangskreis gekoppelt werden und somit das Eingangssignal der gemeinsamen Ausgangsklemme entnommen werden kann, so wird, wie in Fig. 5 gezeigt ist, jede Signalquelle mit der Schalteinrichtung gekoppelt, die die Magnetkerne 1, 2 und 3, Y, 2' und 3' usw. umfaßt, wobei die Magnetkerne jeweils in Dreiergruppen zusammengefaßt sind. Steuerwicklungen sind ebenfalls in gleicher Anzahl vorgesehen und mit 15,16 und 17 ... usw. bezeichnet. Entsprechend dem Signal, das jeweils an den Steuerklemmen T1, T2 usw. liegt, werden Steuerströme zugeführt, nachdem diese in dem Stromkreis C in geeigneter Weise kombiniert worden sind. Beispielsweise erzeugt mittels eines Vielfachvergabelungsstromkreises zwischen jeder Gruppe des ersten Magnetkernes 1,1', 1" ... und der zweiten Magnetkerne2,2',2" ... der N Gruppen Magnetkerne gewöhnlich nur eine Gruppe das Steuerfeld, während bei den übrigen (N — 1) Gruppen die magnetischen Steuerfelder einander entgegenwirken oder sehr gering sind. Deshalb wird also nur,Jein einziges Signal mit der Ausgangsspiüe 14 gekoppelt.
Die Magnetkerne 3, 3', 3" ... können dadurch in ihrer Anzahl verringert werden, indem sie in geeigneter Weise wie im Falle der Fig. 4 zusammengefaßt werden.
Nachstehend werden nun praktische Anwendungsmöglichkeiten der Schalteinrichtung gemäß der Erfindung als Beispiele beschrieben. Zu dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel wurde gesagt, daß die Ausgangsspannung entsprechend der Polarität der Ströme J2 und I3 der Steuerspulen 12 und 13 durch die Gleichungen (9) und (10) angegeben ist. Wenn nun angenommen wird, daß der Eingangssignalstrom I1 und die Steuerströme J2 und J3 die gleiche Frequenz besitzen und in Sinuswellenform in Phase oder Gegenphase vorliegen, so lassen sie sich durch folgende beiden Formeln ausdrücken:
J1 = A1 sin ω t (13)
I2 = ± I3 = ± A3 sin cot (14)
Unter der Annahme, daß J2 entweder gleich + J3 oder gleich — J3 ist, lauten die Gleichungen (9) und (10) für I2=-I3:
V0 = ObA1 3 sin3 ω t
= — 4,5 M1 3 sin cot + 1,5 M1 3 sin 3 ω t (15)
und für I2 = I3:
F0 = 18 M1^3 2 sin ω t 6 bAxAz 2 sin 3 ω t
— 4,5 M1 3 sin ω t -f-1,5 M1 3 sin 3 co t = 4,5 M1 (4 ^t8 2A1 2) sin ω t
— 1,5 M1 (4 A3 2 — A1 2) sin 3 ω t (16)
Wenn hierbei die dritte harmonische Welle mittels eines Filters wie etwa eines Resonanzkreises gesperrt wird, besitzt die Ausgangsspannung den Wert
F0= -4,5 M1 3 sin ω t (17)
F0 = 4,5 bAx (4 ^3 2 - ^1 2) sin ω t (18)
Wie klar aus den vorstehenden Gleichungen (17) und (18) hervorgeht, wird unter der Annahme, daß \2A3\>\Ar in dem in Fig. 2 gezeigten Stromkreis ist, die Phase der Ausgangsspannung zur Gegenphase, die zu dieser um 180° abweicht. Wenn nun angenommen wird, daß die Phase des Signalstromes J1 beispielsweise 0 ist und sowohl J2 als auch J3 entweder 0- oder π-Phase besitzen, so wird die Phase der Ausgangsspannung 0, wie aus Gleichung (18) zu ersehen ist. Wenn nur einer der Steuerströme π- oder O-Phase aufweist und der andsre gegenphasig ist, dann erhält die Ausgangsspannung die Phase π, wie aus Gleichung (17) errechnet werden kann. Wenn demgegenüber J1 die Phase π hat und wenn die Phasen von J2 und J3 beide 0 oder π sind, dann erhält die Ausgangsspannung die Phase π. Wenn im Gegensatz
ίο hierzu der eine Steuerstrom die Phase 0 oder π hat und der andere gegenphasig ist, dann wird die Phase der Ausgangsspannung 0. Wenn daher bei der Steuereinrichtung der Fig. 2 angenommen wird, daß der Eingangssignalstrom J1 und der Steuerspulenstrom J2 und J3 eine Sinuswelle gleicher Frequenz ist, und ferner angenommen wird, daß die Ströme die beiden binären Zahlen 0 und 1 bilden, dargestellt durch die beiden Phasen 0 und Tt, dann zeigt die Phase der Ausgangsspannung die logische Summe der drei durch die Ströme J1, J2 und J3 gegebenen Zahlen an.
Das bedeutet, daß die Steuereinrichtung nach Fig. 2 als eine Addiervorrichtung für binäre Zahlen benutzt werden kann.
Wenn zwischen die Amplitude A1 des Stromes J1 und der Amplitude A3 des Stromes J2 oder J3 die folgende Beziehung gegeben ist
YT- A3 = A1 (19)
dann ist die Amplitude der Ausgangsspannung, die durch die Gleichungen (17) und (18) gegeben ist, stets gleich.
Die Anzahl der Windungen der Eingangswicklung auf den Magnetkernen 1, 2 und 3 braucht nicht immer im Verhältnis 1:1:2 zu stehen. Es genügt, daß die Polarität der Ausgansgspannung, die J1 proportional ist, in den beiden Fällen entgegengesetzt ist, in denen J2 und J3 einmal in Phase, einmal in Gegenphase ist.
Es sei nun angenommen, daß in einem Stromkreis gemäß Fig. 3 die Anschlußklemme T2 des Steuerstromkreises 12 mit der Signalquelle e verbunden wird, so daß der Signal-Eingangsstrom J1 durch die Steuerspulen 12 fließt. Der Strom J3, der in der Steuerspule 13 fließt, sei eine Sinuswelle, die bei gleicher Frequenz entweder in Phase oder Gegenphase zu J1 liegt. Wenn nun die Phasen von J1 und von J3 gegeneinander um 180° verschoben sind, dann hat die Ausgangsspannung, die in der Ausgangsspule erzeugt wird, eine Phase, die der Phase des Stromes J1' der Eingangsspule 11' entspricht. Wenn aber J1 und J3 in Phase sind, dann entspricht die Phase der Ausgangsspannung der Phase von J1. Wenn also J1' immer in O-Phase festgehalten wird und wenn J1 und J3 gegenphasig sind, dann hat auch der Ausgang O-Phass, d. h. daß zwischen <?' und OP Kopplung besteht. Besitzen dagegen J1 und J3 gleiche Phase und zugleich O-Phase, dann hat der Ausgang auch diesmal O-Phase, aber es besteht diesmal Kopplung zwischen e und OP.
Wenn ebenso J1' immer die jz-Phase annimmt und sowohl J1 als auch J3 O-Phase haben, dann hat der Ausgang ebenfalls O-Phase, da Kopplung zwischen e und OP besteht. Daher hat dieser Stromkreis, wenn angenommen wird, daß J1 und J3 z. B. zwei logische Zahlen eines Binär-Phasensignals sind, die Funktion eines »ODER«r- oder eines "UND«-Stromkreises oder eines logischen Produktstromkreises für diese. Indem die Phase von J1' um 180° verschoben wird, kann eine Umwandlung des -ODER«- Stromkreises in einen _>> UND «--Stromkreis sehr leicht ausgeführt werden. Es ist zweckmäßig, die Ausgangsamplitude immer stabil zu halten. Bei der Schaltung der Fig. 3 ist es sehr einfach, durch Umwandlung des Stromkreises den in Fig. 6 und 7 gezeigten Stromkreis zu erhalten, indem die Klemme T2 mit der Signalqueile e varbunden ist. Weiterhin können die Kerne 3 und 3' voll-

Claims (3)

ständig in einem einzigen Kern vereinigt sein. Diese Stromkreise können ebenfalls als »ODERa-Stromkreis oder "UND «-Stromkreis für das Binär-Phasensignal der Signalquelle e und e" arbeiten. Wie vorstehend erwähnt, kann die Schalteinrichtung nach der Erfindung bei verschiedenen logischen Stromkreisen für Binär-Phasensignale verwendet werden. Es wird nun beschrieben, wie die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung in Schaltungen mit parametrisch erregten Resonatoren, sogenannten Parametrons, in vorteilhafter Weise Anwendung finden kann. Derartige Parametrons sind beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1025176 erläutert. Ein solches Parametron enthält einen Resonanzkreis mit mindestens einem nichtlinearen Element, der durch eine seiner Resonanzfrequenz doppelte Frequenz erregt wird. Es wird dadurch in dem Resonanzkreis eine Schwingung mit der Resonanzfrequenz angefacht. Die Phase dieser Schwingung wird auf 0 oder π gesteuert, je nach der Phase eines Steuersignals, das dem Resonanzkreis zusätzlich zugeführt wird. Dieser parametrisch erregte ao Resonator, sogenannter "Parametron.., wird für digitale Rechenmaschinen oder andere logische Stromkreise verwendet. Wenn nun die Schalteinrichtung nach der Erfindung als ein Teil einer solchen Rechenmaschine od. dgl. benutzt wird, lassen sich Ersparnisse an Stromleistung, ein Mindestmaß an Einrichtungen und eine Verringerung der Betriebsstunden erzielen. Die in Zusammenhang mit Fig. 2 erläuterte Addiereinrichtung sei durch die Einrichtung A in Fig. 8 a dargestellt. An ihrer Klemme G liegt immer das O-Phasen-Signal, das 0 der binären Zahl bedeutet. Die Ausgänge der Parametrons P0 und P1 sind an ihre anderen Eingänge geschaltet. Ferner ist der Ausgang der Addiereinrichtung A an das Parametron P2 und dieses an P3 gelegt. Der Ausgang des Parametrons P3 ist auf das Parametron P1 rückgekoppelt. In der Fig. 8 c ist der schematischen Darstellungsweise gemäß den Fig. 8 a und 8b die ausgeführte Schaltung eines Parametrons gegenübergestellt. Die Addiereinrichtung steuert das Parametron P2 mittels der Frequenz f, welche die Phasen 0 oder π entsprechend den binären Zahlen 0 oder 1 annehmen kann, so daß das Parametron an seinem Ausgang B die Frequenz f in der Phase 0 oder π abgibt. In entsprechender Weise wirken auch hintereinandergeschaltete Parametrons aufeinander ein. Wenn die Parametrons P0, P1, P2 und P3 in aufeinanderfolgenden Erregungszeiten I, II und III betrieben werden, solange das Parametron P0 das Signal der Phase 0 entsprechend der binären Zahl 0 erzeugt, so stellt sich das gleiche Signal zwischen der Addiereinrichtung A und den Parametrons P2, P3 und P1 ein und wird infolge der Rückkopplung aufrechterhalten, d. h., es speichert sich. Wenn aber entsprechend dem Signal an der Eingangsklemme IP das Parametron P0 mit dem Signal, das 1 anzeigt, d. h. in ττ-Phase schwingt, dann addiert die Addiereinrichtung A es zu dem gespeicherten Signal 0 und speichert danach das Signal, das den Wert 1 trägt. Infolge der Speicherwirkung hat dieser Stromkreis die Funktion einer Flip-Flop-Schaltung, an der an beliebiger Stelle im Rückkopplungskreis, z. B. an der Ausgangsklemme IP ein Ausgangssignal abgenommen werden kann. Die Einrichtung A kann auch durch die in Fig. 3 dargestellte Schalteinrichtung für zwei Eingangssignale dargestellt werden, wobei durch das Steuersignal, das an der Klemme G liegt, das Signal der Parametrons P0 oder P1 wahlweise dem Parametron P2 zugeleitet werden kann. Somit können die Parametrons P1, P2 und P3 die Aufgabe der Registrierung in Abhängigkeit des Schwingungssignals des Parametrons P0 haben. In dem Stromkreis der Fig. 8b ist gegenüber dem der Fig. 8 a das Parametron P3 weggelassen und durch einen Richtungskoppler D ersetzt; die Parametrons P0, P1 und P2 werden während der abwechselnd aufeinanderfolgenden Erregungszeiten I und II erregt, so daß sie so arbeiten können, wie oben dargelegt ist. Die Einrichtung nach der Erfindung kann in Zusammenarbeit mit Parametrons verschiedene Aufgaben übernehmen. Sie enthält die höheren Harmonischen über der dritten Harmonischen. Wenn diese höheren Harmonischen durch Verwendung eines entsprechenden Resonanzkreises ausgeschaltet werden, je nachdem die Umstände dies erfordern, oder die Einstellung des Wertes der Spannung oder des elektrischen Stromes mittels eines Widerstandsspannungsteilers durchgeführt wird, können verschiedene Einrichtungen erzielt werden, die weitere sehr große Möglichkeiten aufweisen und gleichzeitig die geringste zeitliche Verzögerung erreichen lassen. Es sei noch besonders erwähnt, daß bei der Erfindung eine Vormagnetisierung durch Gleichstrom je nach Lage der Dinge hinzugefügt werden kann, um die Kennlinie der Magnetkerne entsprechend zu verstellen. PatentανSFBcCHE:
1. Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale, dadurch gekennzeichnet, daß drei Magnetkerne mit jeweils derart untereinander verbundenen Eingangs-, Ausgangs- und Steuerspulen vorhanden sind, daß einerseits die dem betreffenden Eingangsspulenstrom proportionalen, durch ihn in den Ausgangsspulen erzeugten Spannungskomponenten sich einander aufheben, wenn keine magnetischen Felder durch die Steuerspulen den betreffenden Kernen auferlegt werden, und andererseits dem Eingangsspulenstrom proportionale Spannungskomponenten zwischen den Anschlußklemmen der Ausgangsspulen durch Störung des Gleichgewichtes der Kennlinien der Magnetkerne infolge deren Nichtlinearität erzeugt werden, wenn unausgeglichene magnetische Felder in den Kernen durch Steuerströme erzeugt werden.
2. Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangs- und Ausgangsspulen auf allen drei Magnetkernen aufgewickelt und miteinander gekoppelt sind, die Steuerspulen dagegen nur auf zwei der drei Magnetkerne in Reihe liegen und ferner die Eingangs- und Ausgangsspulen der letzteren beiden Kerne gleichgerichtete Polarität, die des dritten Kerns demgegenüber entgegengesetzt gerichtete Polarität aufweisen und schließlich die Windungsanzahl des dritten Kerns gleich bzw. doppelt der Windungsanzahl der beiden ersten Kerne ist.
3. Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkerne verhältnismäßig klein und ringförmig gehalten sind und aus Ferrit oder dergleichen Werkstoff bestehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 52Ä/272 5.59
DEN12670A 1956-09-01 1956-09-01 Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale Pending DE1058102B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL210378D NL210378A (de) 1956-09-01
DEN12670A DE1058102B (de) 1956-09-01 1956-09-01 Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale
FR1165417D FR1165417A (fr) 1956-09-01 1956-10-02 Système de commutation de signaux électriques

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN12670A DE1058102B (de) 1956-09-01 1956-09-01 Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1058102B true DE1058102B (de) 1959-05-27

Family

ID=7339618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN12670A Pending DE1058102B (de) 1956-09-01 1956-09-01 Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1058102B (de)
FR (1) FR1165417A (de)
NL (1) NL210378A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL210378A (de)
FR1165417A (fr) 1958-10-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2829546C2 (de)
DE1025176B (de) Schwingkreis mit nichtlinearen Schaltelementen, angewendet als Speicher- und Schaltkreis
DE2254839A1 (de) Statischer umformer zum umformen von gleichstrom in dreiphasenwechselstrom
DE1108310B (de) Gleichspannungswandler mit zwei Transistoren
DE842502C (de) Anordnung zur Verstaerkung eines breiten Frequenzbandes mittels im Gegentakt geschalteter, mit aussteuerungsabhaengigem Anodenstrom betriebener Roehren
DE1463138A1 (de) Elektrisches Schutzrelais
DE2502322C2 (de) Erdschluß-Schutzeinrichtung
DE2710331A1 (de) Transistorisierter zerhacker
DE1254685B (de) Magnetkernschalter fuer Mehrfachkopplung von Signalen unter gleichzeitiger Signalverstaerkung
DE1239356B (de) Leistungsverstaerker mit mehreren zwischen einem gemeinsamen Eingang und einer gemeinsamen Lastimpedanz parallelgeschalteten Transistor-kreisen
DE1058102B (de) Einrichtung zum Durchschalten elektrischer Wechselstromsignale
DE1638018A1 (de) Distanzschutzrelais
DE2222182C2 (de) Isolierter Digital-Analog-Wandler
DE3403855A1 (de) Messspannungswandler hoher genauigkeit
DE1289553B (de) Elektronischer Schalter mit einer Dioden-Brueckenschaltung
DE1249344B (de) Schaltungsanordnung für Systeme zur Verarbeitung von binären Informationen unter Verwendung von Magnetkreisen mit annähernd rechteckiger Hysteresisschleife
DE974154C (de) Wandler fuer vorzugsweise kleine Gleichstromgroessen auf Magnetverstaerkergrundlage
DE2655986A1 (de) Elektrische kopplungsanordnung
DE523816C (de) Einrichtung zur selektiven Verstaerkung von Wechselstroemen
DE1006012B (de) Magnetverstaerkerendstufe
DE1098543B (de) Hochempfindlicher Magnetverstaerker fuer kleine Leistungen
DE1463259C3 (de) Stromversorgungseinrichtung für Wechselstrom konstanter Frequenz mit einem bei variabler Drehzahl antreibbaren Wechselstromgenerator
DE655926C (de) Schaltung zur Erzielung einer Verteilung des Stromes auf zwei oder mehrere Anoden von mehrphasigen, ueber Stromteilerspulen gespeisten Quecksilberdampfgleichrichtern
DE1588957C3 (de) Anordnung zur Amplitudenstabilisierung der Spannung einer Wechselstromquelle
DE329364C (de) Transformator mit m Magnetschenkeln zur Veraenderung der Phasenzahl n eines Mehrphasensystems