DE1057518B - Maschine zum Bilden eines bewegten Fuellstranges, z. B. fuer Zigaretten - Google Patents
Maschine zum Bilden eines bewegten Fuellstranges, z. B. fuer ZigarettenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/39—Tobacco feeding devices
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Bilden eines bewegten Füllstranges, z. B. für Zigaretten. Gewöhnlich
wird der solchen Maschinen zugeführte Tabak in abgeteilten Mengen abgegeben, z. B. als Zigaretten
bei einer Zigarettenmaschine oder als Päckchen bei einer Tabakmaschine.
Bei solchen Maschinen zum Bilden eines Füllstranges wird der Tabak aus einer Tabakmasse entnommen
und in bestimmter Weise auf eine Fördervorrichtung gebreitet, die ihn als einen ununterbrochenen
Strom zu Vorrichtungen hin mitnimmt, die ihn in einen ununterbrochenen Tabakstrang umformen,
der schließlich in einen Papierstreifen eingeschlagen wird. Das bekannteste Beispiel einer solchen
Maschine ist die Zigarettenstrangmaschine.
Maschinen der letzterwähnten Art sind mit einer Tabakzuführvorrichtung versehen, in der eine Masse
geschnittener Tabak in einen Trichter gebracht, dort verschiedenen Bürst- und Kämmvorgängen unterzogen
und schließlich auf eine Fördervorrichtung geschauert wird, wo er einen losen Tabakstrang bildet,
der auf der gleichen oder einer folgenden Fördervorrichtung in einen ordnungsmäßigen Tabakstrang oder
einen später in Papier einzuschlagenden Tabakkern verwandelt wird. Der lose Strang und der sich ergebende
Tabakstrang sind nun in ihrer Konsistens nicht so gleichförmig, wie es erwünscht wäre, und es
sind verschiedene Versuche gemacht worden, um die gleichmäßige Verteilung des Tabaks in dem fertigen
Strang zu verbessern. Zu einem großen Teil ist eine ungleichmäßige Verteilung des Tabaks in dem Strang
den Unregelmäßigkeiten in dem Tabakschauer zuzuschreiben, aber sie wird auch in einem erheblichen
Maße von Zufälligkeiten verursacht, die auftreten, wenn der Tabakschauer mit der Fördervorrichtung,
auf die er fällt, in Berührung kommt. Diese Fördervorrichtung bewegt sich immer mit einer vergleichsweise
hohen Geschwindigkeit, die mindestens der Geschwindigkeit eines Stranges gleichkommt, bei der
sich 100 Zigaretten von 70 mm Länge in der Minute ergeben.
Der Schauer ist gewöhnlich lang und hat einen schmalen Querschnitt, und die Fördervorrichtung, die
den Schauer aufnimmt, ist oft waagerecht so angeordnet, daß der Tabak rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung
der Fördervorrichtung auf diese auffällt. Es hat sich bei einer solchen Anordnung schon
seit langer Zeit ergeben, daß bei einer raschen Bewegung der Fördervorrichtung, wie sie bei schnell
arbeitenden Zigarettenmaschinen erforderlich ist, fallende Tabakteilchen bei ihrem Auftreffen auf die
sich rasch bewegende Fördervorrichtung das Bestreben haben, zurückzuprallen,' und nicht imstande
sind, ihre Bewegung augenblicklich in diejenige der
Maschine zum Bilden eines bewegten
Füllstranges, z. B. für Zigaretten
Füllstranges, z. B. für Zigaretten
Anmelder:
Molins Machine Co. Ltd.,
London
London
Vertreter: Dr.-Ing. Β. Bloch, Patentanwalt,
Berlin-Wilmersdorf, Ballenstedter Str. 17
Berlin-Wilmersdorf, Ballenstedter Str. 17
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Januar 1955·
Großbritannien vom 28. Januar 1955·
Desmond Walter Molins,
Deptfordr London (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Deptfordr London (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Fördervorrichtung umzuändern. Sie
dazu,
auf einen anderen Teil der Vorrichtung zurückzufallen als auf den, auf den sie ursprünglich fielen.
Diese Verlagerung zurückfallender Teilchen in der Längsrichtung der Fördervorrichtung ist selbst unregelmäßig,
und so ergibt sich eine unregelmäßige Verteilung des Tabaks in der Längsrichtung des auf
der Fördervorrichtung gebildeten Stromes. Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, um diese
Schwierigkeit zu beseitigen und Mittel zu finden, dem fallenden Tabak eine Bewegungskomponente in Richtung
der Bewegung der Fördervorrichtung zu geben. Bei einem solchen Vorschlag bewegen sich die fallenden
Tabakteilchen gegenüber der Fördervorrichtung unter einem spitzen Winkel zu der Förderfläche rückwärts.
Wenn die obere Fläche des schon auf der Fördervorrichtung befindlichen Tabaks eine unregelmäßige
oder wellige Form hat, werden die höheren Teile des halb geformten Stromes die fallenden
Tabakteilchen auffangen, mit dem Ergebnis, daß der Tabak das Bestreben hat, sich auf oder vor solchen
hohen Teilen anzuhäufen, während die niedrigeren Teile gewissermaßen durch die hohen Teile abgeschirmt
sind und infolgedessen nicht mehr Tabak aufnehmen, als dies gewöhnlich der Fall war. Auf
diese Weise werden die schon vorhandenen Unregelmäßigkeiten, die infolge des Abprallens des Tabaks
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oder aus irgendeinem anderen Grunde entstehen, verstärkt. Selbst wenn die Oberfläche des Tabaks gleichmäßig
ist, so werden doch immerhin die Spitzen der Teilchen über die Oberfläche aus dem Strom hinausragen,
und diese hochstehenden Spitzen od. dgl. wirken in der gleichen Weise, wie es oben bezüglich
der hohen Teile des Stromes beschrieben ist, und veranlassen ein Aufspeichern oder ein Ansammeln von
fallendem Tabak in unregelmäßigen Zwischenräumen.
Es ist bereits von Unregelmäßigkeiten in dem Schauer selbst die Rede gewesen. Diese können durch
Unregelmäßigkeiten in der Schicht oder dem sogenannten Tabakteppich verursacht sein, von dem der
auf die Fördervorrichtung geschauerte Tabak abgenommen wird. Es können diese Unregelmäßigkeiten
aber auch teilweise in solchen Fällen vorhanden sein, wenn der von dem Teppich abgenommene Tabak nicht
unmittelbar nach der Fördervorrichtung hin geworfen wird, sondern aufwärts, um ihn zu sichten, und dann
auf die Fördervorrichtung niederfällt, nachdem Stiele oder sonstige Teilchen entfernt sind.
Gemäß der Erfindung führt nun bei einer Maschine zum Bilden eines bewegten Füllstranges, z. B. für Zigaretten,
bei der der Tabak auf eine bewegte Fördervorrichtung geschauert und von dieser Fördervorrichtung
auf eine zweite Fördervorrichtung übertragen wird, die zweite, vergleichsweise rasch laufende
Fördervorrichtung den Tabak als einen Strom in seiner Längsrichtung den Strangformvorrichtungen
zu, und die erste Fördervorrichtung ist in der Längsrichtung eines Querschnittes durch den Schauer mit
einer Geschwindigkeit bewegt, die geringer ist als die Geschwindigkeit des bewegten Füllstranges und der
zweiten Fördervorrichtung, so daß ein Tabakstrang auf der ersten, langsamer laufenden Fördervorrichtung
gebildet wird, der pro cm Länge mehr Tabak enthält als der Tabakstrom auf der zweiten Fördervorrichtung,
und wobei die Überführungsvorrichtung in bekannter Weise so angeordnet ist, daß sie dem
von der ersten auf die zweite Fördervorrichtung überführten Tabak eine wesentliche Bewegungskomponente
in der Bewegungsrichtung der rascher laufenden Fördervorrichtung erteilt.
Zum Überführen des Tabaks von der langsamen auf die rascher laufende Fördervorrichtung dient eine
Abnahmevorrichtung, die den Tabak von dem einen Ende der langsamer laufenden Fördervorrichtung abnimmt
und ihm in bekannter Weise die erforderliche Geschwindigkeit in der gewünschten Richtung nach
der rasch laufenden zweiten Fördervorrichtung hin erteilt. Vorzugsweise liegt die zweite, rasch laufende
Fördervorrichtung in einer niedrigeren Ebene als die erste, langsam laufende, z. B. kann sie unterhalb der
langsam laufenden Fördervorrichtung angeordnet sein und in umgekehrter Richtung wie diese laufen.
In letzterem Falle wird die Richtung des Tabaks natürlich umgekehrt, wenn er von der langsamen auf
die rasch laufende Fördervorrichtung übergeht.
Die Überführungsvorrichtung kann ferner einen gezahnten Förderer aufweisen, z. B. eine der bekannten
kardierten Walzen, auf die der Tabak durch die langsam laufende Fördervorrichtung gebracht und
von der er durch Abnahmestifte abgenommen und auf die rasch laufende Fördervorrichtung in bekannter
Weise in einer solchen Richtung und mit einer solchen Geschwindigkeit niedergeworfen wird, daß die Tabakteilchen
beim Erreichen der rasch laufenden Fördervorrichtung die vorher erwähnte Bewegungskomponente
aufweisen. Der gezahnte Förderer bewegt sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die geringer ist
als diejenige der langsam laufenden Fördervorrichtung, so daß der Tabak während seiner Zuführung zu
dem gezahnten Förderer in die Zähne des letzteren hineingedrückt wird.
Die erste, langsam laufende Fördervorrichtung wird natürlich viel schwerer mit Tabak beladen sein als
die rasch laufende Fördervorrichtung. Um die Bildung eines unzweckmäßig hohen Tabakstromes zu
vermeiden, wird die langsam laufende Fördervorrichtung vorzugsweise erheblich breiter gemacht als die
rasch laufende. In einem solchen Fall müssen Mittel vorgesehen sein, um die Breite der Bahn, durch die
der Tabak von der langsamen nach der rasch laufenden Fördervorrichtung hindurchgeht, zu verringern.
Hierzu dienen vorzugsweise konvergierende Führungswände, die den Tabak, wenn er nach der rasch
laufenden Fördervorrichtung hin geworfen wird, führen.
Wenn Tabak auf eine Fläche geschauert wird, die sich in der Querrichtung des Schauers bewegt, dann
wird die Verlagerung der Tabakteilchen auf der Fördervorrichtung infolge Gleitens und des unregelmäßigen
obenerwähnten Zurückprallens um so geringer, je langsamer sich die Förderfläche bewegt,
und desto weniger erfolgt ein Aufstapeln vor hochstehenden Tabakteilchen.
Wenn ferner der Schauer selbst aus irgendeinem Grunde unregelmäßig ist, dann ist eine um so
größere Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß der ungleichmäßig geschauerte Tabak gleichmäßig über die
Fläche verteilt wird, je langsamer sich die Förderfläche bewegt.
Aus diesem Grunde wird die Geschwindigkeit der ersten, langsamen Fördervorrichtung vorzugsweise so
niedrig gemacht, als praktisch zulässig ist. Die Geschwindigkeit wird indessen begrenzt durch das Maß,
bis zu welchem das Beladen der langsam laufenden Fördervorrichtung zulässig ist, wenn der Tabak in
zufriedenstellender Weise auf die rasch laufende Fördervorrichtung übertragen werden soll. Die langsam
laufende Fördervorrichtung kann auch gegebenenfalls in bekannter Weise in ihrer Bewegungsrichtung
nach abwärts geneigt sein, und in diesem Falle erhalten lotrecht fallende Tabakteilchen eine Bewegungskomponente in der Richtung der Fördervorrichtung,
die gleich der Geschwindigkeit der letzteren ist und durch die das Bestreben der fallenden Teilchen, auf
der langsamen Fördervorrichtung zu gleiten oder unregelmäßig zurückzuprallen, verringert wird.
Die Zeichnungen zeigen als Beispiel einige Ausführungsformen der Erfindung, und zwar stellt dar:
Fig. 1 eine Ansicht von vorn auf den Tabaktrichter einer Zigarettenmaschine, die die den Tabak
aufnehmende Fördervorrichtung und dazu gehörige Teile zeigt,
Fig. 2 einen Grundriß der Fördervorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht nach Fig. 1 in der Richtung des Pfeiles A, teilweise weggebrochen, und zwar in
Richtung der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 ein Schema der ganzen Maschine, und sie zeigt, wie der Tabak die Strangbildevorrichtung erreicht,
und
Fig. 5 und 6 etwas angeänderte Ausführungsformen.
Gemäß Fig. 1 wird Tabak durch die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung in Richtung der Pfeile geschauert,
und er fällt auf eine erste, langsame Fördervorrichtung, bestehend aus einem Sammelförderband
2.
Claims (1)
1. Maschine zum Bilden eines bewegten Füllstranges, z. B. für Zigaretten, bei der der Tabak
auf eine bewegte Fördervorrichtung geschauert und von dieser Fördervorrichtung auf eine zweite
Fördervorrichtung übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite, vergleichsweise rasch
laufende Fördervorrichtung (14 bzw. 26) den Tabak als einen Strom in seiner Längsrichtung
den Strangformvorrichtungen zuführt und die erste Fördervorrichtung (2 bzw. 20) in der Längsrichtung
eines Querschnittes durch den Schauer mit einer Geschwindigkeit bewegt ist, die geringer
ist als die Geschwindigkeit des bewegten Füllstranges und der zweiten Fördervorrichtung, so
daß ein Tabakstrang auf der ersten, langsamer laufenden Fördervorrichtung gebildet wird, der
pro cm Länge mehr Tabak enthält als der Tabak-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2696/55A GB798550A (en) | 1955-01-28 | 1955-01-28 | Improvements in or relating to machines for manipulating cut tobacco |
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|---|---|
| DE1057518B true DE1057518B (de) | 1959-05-14 |
Family
ID=9744187
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM29360A Pending DE1057518B (de) | 1955-01-28 | 1956-01-17 | Maschine zum Bilden eines bewegten Fuellstranges, z. B. fuer Zigaretten |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1057518B (de) |
| FR (1) | FR1146708A (de) |
| GB (1) | GB798550A (de) |
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- 1955-01-28 GB GB2696/55A patent/GB798550A/en not_active Expired
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Also Published As
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