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DE1057018B - UEberkopfladevorrichtung an einem Raupen- oder Radschlepper - Google Patents

UEberkopfladevorrichtung an einem Raupen- oder Radschlepper

Info

Publication number
DE1057018B
DE1057018B DESCH17433A DESC017433A DE1057018B DE 1057018 B DE1057018 B DE 1057018B DE SCH17433 A DESCH17433 A DE SCH17433A DE SC017433 A DESC017433 A DE SC017433A DE 1057018 B DE1057018 B DE 1057018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
arm
lifting
lever
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH17433A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schaeff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH17433A priority Critical patent/DE1057018B/de
Publication of DE1057018B publication Critical patent/DE1057018B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/342Buckets emptying overhead

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Uberkopfladevorrichtung an einem Raupen-. oder Radschlepper Die Erfindung bezieht sich auf eine Überkopfladevorrichtung an einem Raupen- oder Radschlepper mit einer Ladeschwinge, die durch zu beiden Seiten des Fahrzeugs in der Nähe der hinteren Radachse angelenkte Hubarme gebildet ist, wobei jeder Hubarm als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen kürzerer Hebelarm, an dessen freiem Ende die Hubkraft in etwa waagerechter Richtung wirkt, bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge nach oben gerichtet ist und dessen längerer Hebelarm an seinem freien Ende die Ladeschaufel trägt.
  • Bei einer bekannten Überkopfladevorrichtung dieser Art greift die Hubkraft eines hydraulischen Kolbentriebes unmittelbar am freien Ende des aufwärts gerichteten kurzen Hebelarmes der Hubarme an. Hierbei ergeben sich ungünstige Kraftübertragungsverhältnisse. Der kurze Hebelarm der Hubarme, dessen Länge mit Rücksicht-auf den zur Verfügung stehenden Arbeitshub der Hubvorrichtung nur verhältnismäßig klein sein kann, muß mit dem Hubarm um den ganzen, etwa 110 bis 120° betragenden Schwenkwinkel der Ladeschwinge zwischen der Ladestellung und der Entladestellung ausschwingen. Dabei ändert sich die Richtung der Hubkraft zwischen der Ladestellung und der Entladestellung erheblich. Der Hubzylinder muß um einen großen Winkel ausschwenken, wobei das Drehmoment der Hubkraft in der Nähe der Entladestellung stark absinkt. Um dem zu begegnen, ist bei der bekannten Ausführung der kurze Hebelarm der Hubarme, an dem die Hubkraft angreift, in einem zur Schwenkachse der Ladeschwinge konzentrischen Kreisbogenschlitz geführt, der an seinem Ende in einen schräg aufwärts gerichteten Schlitz überleitet, in den das freie Ende des kurzen Hebelarmes gegen Ende der Aufrichtbewegung der Ladeschwinge eingleitet, wobei die Achse der Ladeschwinge in einer steil aufwärts gerichteten Schlitzführung hochgleitet. Es wird also die Ladeschwinge vor dem Erreichen der nach hinten geneigten Überkopfstellung unter erheblichem zusätzlichem Kraftaufwand mit der gefüllten Ladeschaufel angehoben. Abgesehen davon sind die schwierig und teuer herstellbaren Schlitzführungen bei dem rauhen Betrieb von Baumaschinen mit erheblichem Schmutzanfall einem starken Verschleiß ausgesetzt und müssen daher häufig erneuert werden.
  • Bei einer weiteren bekannten Überkopfladevorrichtung ergeben sich zwar etwas günstigere Kraftübertragungsverhältnisse dadurch, daß die Hubkraft mittels eines Lenkerhebels und einer Schubstange auf den kurzen Hebelarm der Ladeschwinge übertragen wird, wobei der Lenkerhebel länger ist als der kurze Hebelarm der Ladeschwinge. Jedoch ist hier die Gesamtanordnung des Hubantriebes für die Ladeschwinge so getroffen, daß seine Verwendung wohl bei einem Lastkraftwagen, nicht aber bei einem Raupen-oder Radschlepper gegeben: ist: Die Erfindung besteht drin, daß die in etwa waagerechter Richtung wirkende Hübkraft am oberen Ende eines aufwärts gerichteten, mit seinem unteren Ende in Abstand vor der Schwenkachse der Ladeschwinge am Fahrzeugrahmen angelenkten Lenkerhebels angreift, der länger ist als der aufwärts gerichtete kurze Hebelarm der Hubarme und auf diesen die Hubkraft durch eine Schubstange überträgt und der bei der Ladestellung schräg nach vorn aufwärts und bei der Entladestellung im etwa gleichen Winkel schräg nach hinten aufwärts gerichtet ist. Nunmehr ist der Schwenkwinkel des Hebelarmes, an dem die Hubkraft angreift, erheblich kleiner als der Schwenkwinkel der Ladeschwinge zwischen der Ladestellung und der Entladestellung. Die Gelenkstelle, an der die Hubkraft angreift, schwingt zwischen etwa gleich hoch liegenden Endstellungen in einem flachen Bogen aus. Hierdurch ist die Richtung der Hubkraft in den beiden Endstellungen etwa waagerecht, und sie lenkt zwischen diesen beiden Endstellungen nur wenig aus der waagerechten Richtung aus. Da der Schwenkwinkel des Lenkerhebels beiderseits der lotrechten Lage verhältnismäßig klein ist, bleibt von Anfang bis Ende die Richtung der Hubkraft zur Stellung des Lenkerhebels günstig. Auch -die Schubstange bleibt bis gegen das Ende der Aufrichtbewegung in etwa waagerechter Lage und hat am Ende der Aufrichtbewegung zur Schwenkachse der Ladeschwinge noch eine günstige Stellung. Diese günstigen Kraftübertragungsverhältnisse werden mit einem geringen baulichen Aufwand gegenüber direktem Kraftangriff an den Hubarmen erzielt. Ferner ist dem rauhen Betrieb von Baumaschinen Rechnung getragen, indem nur unempfindliche Zapfengelenke vorgesehen sind. Besonders günstige Verhältnisse hinsichtlich der Lage der Schubstange zur Ladenschwinge in der Entleerungsstellung werden erzielt, wenn der kurze Hebelarm der Hubarme bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge im etwa gleichen Winkel wie der Lenkerhebel schräg nach vorn aufwärts gerichtet ist und die durch die Schubstange verbundenen freien Enden des Lenkerhebels und des kurzen Hebelarmes der Hubarme etwa in gleicher Höhe liegen. Dann verläuft bei der Entladestellung die Schubstange in erheblichem Abstand von der Schwenkachse der Ladeschwinge etwa im lotrechten Winkel zu den über die lotrechte Lage hinaus nach hinten ausgeschwenkten Hubarmen.
  • Der Vollständigkeit halber sei noch auf eine bekannte Ausführungsform einer Überkopfladevorrichtung an einem Raupenschlepper verwiesen, bei der die oberhalb der in die Ladestellung abgesenkten Ladeschwinge in etwa waagerechter Richtung wirkende Hubkraft an jeder Fahrzeugseite an einem kurzen Hebelarm angreift, der zu einem verwickelten System von teils am Fahrzeugrahmen und teils an den Hubarmen der Ladeschwinge angelenkten Hebeln gehört. Hierbei werden zwar ähnlich günstige Kraftübertragungsverhältnisse wie beim Gegenstand der Erfindung erzielt, jedoch mit einem erheblich größeren baulichen Aufwand.
  • Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung vorwiegend schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert; es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der an einem Raupenschlepper angebrachten Überkopfladevorrichtung mit hydraulischem Hubantrieb, wobei die Ladestellung der Ladeschwinge in ausgezogenen Linien und die Entleerungsstellung in strichpunktierten Linien gezeichnet ist, Fig. 2 eine Seitenansicht der an einem Raupenschlepper angebrachten Überkopfladevorrichtung mit Seilzug-Hubantrieb bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge.
  • Bei den in der Zeichnung dargestellten Raupenschleppern sind die Hubarme a der die Ladeschaufel tragenden Ladeschwinge hinten etwa in Höhe der hinteren Radachse bei e an Tragteilen des Kettenlaufwerks d angelenkt.
  • Als Hubantrieb sind beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 hydraulische Zylinder c vorgesehen, die auf vom Rahmen des Raupenlaufwerks nach oben gerichteten Stützen g bei f im Vorderteil des Fahrzeugs schwenkbar gelagert sind. Die Hubantriebe liegen also bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge oberhalb der letzteren. Die Kolbenstange jedes Hubzylinders c greift in ungefähr waagerechter Richtung bei k an dem oberen Ende eines aufwärts gerichteten Lenkerhebels b an, der etwa in der Längsmitte des Fahrzeugs bei i an dem Rahmen des Kettenlaufwerks d um eine zur Schwenkachse e der Ladeschwinge parallele Achse schwenkbar gelagert ist. An der Angriffsstelle k der Kolbenstange ist an dem Lenkerhebel b eine Schubstange L angelenkt, die bei m an einem an dem Hubarm a bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge nach oben gerichteten kurzen Winkelhebelarm a1 angreift. Der Hebelarm a1 ist kürzer als der Lenkerhebel b. Das Gelenkviereck i, k, m, e mit der festen Basis i, e wird durch den Angriff der Hubkraft am Gelenkpunkt k hin- und herbewegt, wobei der Hubarm a aufgerichtet oder abgesenkt wird. Die Ladeschwinge und die kurzen Winkelhebelarme a1 ihrer Hubarme a werden zwischen der ausgezogen gezeichneten Ladestellung und der strichpunktiert gezeichneten Entladestellung, bei der die Ladeschwinge nach hinten über die lotrechte Lage hinausgeschwenkt ist, um einen Winkel von 110 bis 120° geschwenkt. Der dabei auftretende Schwenkwinkel des Lenkerhebels b ist im Verhältnis der Längen des Lenkerhebels b und des kurzen Hebelarmes a1 kleiner. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Lenkerhebel b bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge nach vorn und bei in die Entladestellung aufgerichteter Ladeschwinge im etwa gleichen Winkel nach hinten geneigt ist. Der Gelenkpunkt k, an dem die Hubkraft angreift, wandert also bei der erheblichen Länge des Lenkerhebels b und dem verhältnismäßig kleinen Schwenkwinkel des Lenkerhebels auf einem flachen Kreisbogen, wobei er in seinen beiden Endstellungen auf etwa gleicher Höhe liegt. Er ändert also während seines Arbeitshubes seine Höhenlage nur wenig, so daß die Richtung der Hubkraft nur geringfügig aus der Waagerechten auslenkt.
  • Der kurze Hebelarm a1 der Hubarme a ist beim Ausführungsbeispiel derart angeordnet, daß er bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge im etwa gleichen Winkel wie der Lenkerhebel b schräg nach vorn aufwärts gerichtet ist und sein freies Ende etwa gleich hoch liegt wie das freie Ende des Lenkerhebels b. Hierdurch ist die Auslenkung der Schubstange aus der Waagerechten beim Erreichen der Entladestellung nur geringfügig, und die Schubstange verläuft in der Entladestellung etwa im rechten Winkel zu den nach hinten über die lotrechte Lage hinaus aufgerichteten Hubarmen der Ladeschwinge in immer noch erheblichem Abstand von der Schwenkachse e der Ladeschwinge (strichpunktiert gezeichnete Stellung Fig. 1).
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die Anordnung des Lenkerhebels b und des kurzen Winkelhebelarmes a1 der Hubarme a sowie der Schubstange l gleich wie beim Ausführungsbeispiel Fig. 1. Die Betätigung der Ladeschwinge erfolgt mechanisch durch Seilzug mittels einer Doppelwinde n. Hierzu sind in einem mit o bezeichneten Festpunkt einer am Rahmen des Raupenlaufwerks etwa in Fahrzeugmitte befestigten Stütze g Rollen oder Flansche f vorgesehen. In dem Gelenkpunkt k zwischen dem Lenkerhebel b und der Schubstange l greift ein über die Rolle f umgeführtes Seil p für die Abwärtsbewegung der Hubarme a und nach der entgegengesetzten Richtung ein Seil q für die Aufwärtsbewegung der Hubarme an. Über Umlenkrollen r und s werden die beiden Seile zur Doppelwinde n geführt.
  • Die beschriebene Überköpfladevorrichtung kann in sinngemäß gleicher Weise auch an einem Radschlepper angebracht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Überkopfladevorrichtung an einem Raupen-oder Radschlepper mit einer Ladeschwinge, die durch zu beiden Seiten des Fahrzeugs in der Nähe der hinteren Radachse angelenkte Hubarme gebildet ist, wobei jeder Hubarm als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen kürzerer Hebelarm, an dessen freiem Ende die Hubkraft in etwa waagerechter Richtung wirkt, bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge nach oben gerichtet ist und dessen längerer-Hebelarm an seinem freien Ende die Ladeschaufel trägt, dadurch gekennzeichnet, daB die Hubkraft am oberen Ende eines aufwärts gerichteten, mit seinem unteren Ende in Abstand vor der Schwenkachse der Ladeschwinge am Fahrzeugrahmen angelenkten Lenkerhebels (b) angreift, der länger ist als der aufwärts gerichtete kurze Hebelarm (a1) der Hubarme (a) und auf diesen die Hubkraft durch eine Schubstange (l) überträgt, wobei der Lenkerhebel in der Ladestellung schräg nach vorn aufwärts und in der Entladestellung im etwa gleichen Winkel schräg nach hinten aufwärts gerichtet ist.
  2. 2. Überkopfladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kurze Hebelarm (a1) der Hubarme (a) bei in die Ladestellung abgesenkter Ladeschwinge im etwa gleichen Winkel wie der Lenkerhebel (b) schräg nach vorn aufwärts gerichtet ist und die durch die Schubstange (l) verbundenen freien Enden (k, m) des Lenkerhebels und des kurzen Hebelarmes der Hubarme etwa in gleicher Höhe liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 304 672, 2 529 338, 2498144.
DESCH17433A 1955-03-03 1955-03-03 UEberkopfladevorrichtung an einem Raupen- oder Radschlepper Pending DE1057018B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2304672A (en) * 1941-10-22 1942-12-08 Bell Clay Company Material handling apparatus
US2498144A (en) * 1948-01-29 1950-02-21 Thomas Peter Hydraulic snow shovel
US2529338A (en) * 1946-03-11 1950-11-07 Curtis R Hoover Overhead shovel loader

Patent Citations (3)

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