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DE1055935B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten

Info

Publication number
DE1055935B
DE1055935B DEM32150A DEM0032150A DE1055935B DE 1055935 B DE1055935 B DE 1055935B DE M32150 A DEM32150 A DE M32150A DE M0032150 A DEM0032150 A DE M0032150A DE 1055935 B DE1055935 B DE 1055935B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
sealing
hose
tube
flat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32150A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth A Rusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milprint Inc
Original Assignee
Milprint Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Milprint Inc filed Critical Milprint Inc
Publication of DE1055935B publication Critical patent/DE1055935B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B70/64Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying heat or pressure
    • B31B70/642Uniting opposed surfaces or edges; Taping by applying heat or pressure using sealing jaws or sealing dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/004Closing bags

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstelle. von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten.
  • Es war bisher allgemein üblich, bei der Herstellung von Flachbeuteln aus einem heiß versiegelbaren Werkstoff das vorwärts bewegte Band zu einem flachen schlauchförmigen Gebilde zu falzen, darauf die einander überlappenden Kanten in der Längsrichtung heiß zu versiegeln und anschließend den Schlauch in Abschnitte der gewünschten Länge zu zerschneiden. Dann wurden entweder die Schlauchwände jedes Zuschnittes direkt quer an einem Ende durch Anwendung von Wärme und Druck miteinander versiegelt, oder man faltete: ein Ende jedes Schlauchstückes auf sich selbst zurück und, versiegelte die vier Schichten dieses gefalteten Endes miteinander. Dieses bisher verwendete Heißsiegelungsverfahren und die damit hergestellten Beutel sind ganz befriedigend, wenn es sich um einen Werkstoff handelt, welcher leicht in der Wärme versiegelt werden kann und den relativ hohen Temperaturen ausreichend lange wiedersteht, welche für eine feste. Siegelungsnaht erforderlich sind. Viele Filme, welche an sich sehr erwünschte Eigenschaften für Verpakkungszwecke aufweisen, können aber nur innerhalb eines außerordentlich kritischen Bereiches einer Wärmebehandlung mit ausreichender Sicherheit und ohne dem Material Schaden zuzufügen unterworfen «-erden. Diese Werkstoffe lassen sich daher nicht gut zum Herstellen von Flachbeuteln mittels der bisherigen Verfahren der Heißversiegelung verwenden.
  • 'Man hat auch schon auf das endlose Filmband vor dein Falzen des Schlauches jeweils zwei querlaufende Klebstreifen aufgebracht und dann den Schlauch unter Aussparung von Material derart geformt, daß der eine: Klebstreifen den schlauchförmigen. Zuschnitt an einem Ende verklebt. Beim Umfalten dieses verklebten Endes erfolgt dann eine weitere Verklebung durch den zweiten Klebstreifen. Außerdem kann durch Aufbringen eines dritten querlaufenden Klebstreifens auch beim nochmaligen Umfalten eine dritte Verklebung erzielt werden. Diese Arbeitsweise ist aber sehr umständlich und zweitens ermöglicht sie auch nicht die Anwendung der sehr rationellen Heißsiegelmethode.
  • Es ist ferner bekannt, Flachbeutel aus heiß versiegelbaren Werkstoffen herzustellen, welche an einem Ende eine Schlaufe zum Aufhängen in Verkaufsständen aufweisen. Um die hierzu notwendige mechanische Festigkeit zu erzielen, wird dabei das zurückgeschlagene Beutelende flächenförmig versiegelt. Hierzu muß aber der Werkstoff einer größeren Wärmeeinwirkung ausgesetzt werden, wodurch die dünnen Folienschichten eines wärmeempfindlichen Materials leicht zerstört werden.
  • Die geschilderten Schwierigkeiten lassen sich jedoch beheben und dabei doch auf einfachste '\'Greise ein absolut dichter Abschluß bei Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten aus einem heiß versiegelbaren Werkstoff herstellen, indem man zwei schmale. Versiegelungsnähte vorsieht, von denen eine den Warenbeutel abschließt und zugleich das zurückgefaltete Beutelende festlegt, während die zweite Siegelungsnaht zum zusätzlichen Abschluß dieses Beutelendes dient.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung geht man von einem endlosen Falienband aus, welches in der üblichen Weise zu einem schlauchförmigen Gebilde gefalzt wird, wobei die sich überlappenden Längskanten miteinander versiegelt werden. Von diesem Schlauch werden dann die einzelnen Zuschnitte abgeteilt, und jeweils ein Ende eines solchen Schlauchstückes wird auf die Schlauchwand zurückgefaltet. Der dieser Falzlinie benachbarte Faltungsteil wird dann unter Anwendung von Wärme und Druck durch beide Schlauchwände hindurch mit der benachbarten Schlauchwand versiegelt, so daß insgesamt drei Schichten der Folie miteinander verbunden sind. Dabei werden gemäß der Erfindung die beiden Schlauchwände des freien Endes des Faltungsteils im Abstand von der ersten Siegelungsnaht gleichzeitig durch eine zweite Siegelungsnaht miteinander verbunden, wobei nur auf das freie Ende des Faltungsteils Wärme und Druck einwirkt und beide Versiegelungen, nur in Form von schmalen Nähten ausgeführt werden.
  • Die Zeichnungen erläutern dieses Verfahren noch näher, und sie zeigen auch eine für die Durchführung des Verfahrens besonders geeignete beheizbare Siegelstange, mittels der sich die beiden schmalen Siegelungsnähte gleichzeitig herstellen lassen.
  • Fig. 1 ist eine Teilansicht, und sie zeigt einen flachen Schlauch aus einem geeigneten Werkstoff, welcher quer durchtrennt wird; Fig. 2 ist eine andere Teilansicht, und sie zeigt den Zuschnitt kurz vor der Querfaltung; Fig. 3 zeigt den Beginn der eigentlichen Faltung; F ig. 4 zeigt, wie das Schlauchende über die obere Führungsplatte gefaltet ist; Fig.5 zeigt den gefalteten schlauchförmigen Zuschnitt gerade, bevor die Heißversiegelung durchgeführt wird; Fig.6 zeigt die Heißversiegelung des Schlauchstückes in Querrichtung bei zurückgezogener Faltungsplatte, wodurch der Beutelboden gebildet wird; Fig.7 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht, und sie zeigt den gleichen Verfahrensschritt wie Fig. 5, wobei das Schlauchstück gefaltet ist und quer versiegelt werden soll; Fig. 8 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Flachbeutels, welcher-nach dem Verfahren der Erfindung hergestellt ist und die zweifache Versiegelung des Beutelbodens zeigt.
  • Bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung zur Beutelherstellung können. der flache schlauchförmige Körper 10 und die Längsnaht 11 mittels der allgemeinen üblichen Vorrichtungen und in bekannter Weise erzeugt werden, so daß hierfür keine weitere Beschreibung erforderlich ist. Der gebildete Schlauch kann mittels geeigneter zusammenarbeitender Messer 12, 13 in der Querrichtung in die gewünschten Zuschnitte unterteilt werden, wie: es in Fig. 1 gezeigt ist. Um die Schlauchwände 14, 15 des Schlauchstückes 10 innen voneinander zu trennen, wird dieses über eine Trenn- oder Gegenplatte oder einen Innenformer 16 geschoben, und zwar direkt unterhalb einer äußeren Trenn- oder Gegenplatte 17, welche auch als Führungseinrichtung während der Querfaltung dient. Diese Platte 17 ist hin- und herbewegbar von einer Stellung, wie sie in den Fig. 2 und 4 gezeigt ist, wo ihre vordere Kante etwa mit der vorderen Kante des Formungsgliedes 16 abschließt, bis zu einer Lage, welche in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, wo die Platte 17 in eine Lage zurückgerückt ist, welche etwas hinter der Vorderkante des Gliedes 16 liegt. Um den Endteil 18 des Schlauchstückes 10 auf die Schlauchwand 14 zurückzufalten, kann eine geeignete Falzplatte 19 vorgesehen sein, die vertikal und in Schlauchlängsrichtung beweglich ist, wie aus Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist. Mittels derselben kann der Schlauchteil 18 über die Kanten der zusammenarbeitenden Platten 16, 17 in eine Lage oberhalb der Schlauchwand 14 gefaltet werden, worauf man die Faltungsplatte 19 zurückzieht. Auch die Platte 17 kann bis zu einer Stellung zwischen. dem gefalteten Teil 18 und der Schlauchwand 14 zurückgenommen werden, welche von der Falzlinie 20 etwas entfernt ist. Die Versiegelung kann dann. mittels der Siegelstange 21 mit zwei seitlich voneinander getrennten ungleichen Stempeln 22, 23 durchgeführt werden, welche sich quer über das Schlauchstück erstrecken, wobei die Stange 21 vertikal beweglich ist und so gemäß den Fig. 5 und 6 mit dem gefalteten Teil 18 in Berührung gebracht werden kann. Hierbei arbeitet der Stempel 22 mit einem Gegenkissen 24 auf der inneren Trennplatte 16 zusammen, so daß die Siegelungswärme und der Siegelungsdruck quer über den Teil 18 längs der Falzlinie 20 einwirkt. Der Stempel 23 arbeitet mit einem Gegenkissen 25 auf der Trennplatte 17 zusammen., so daß die Siegelungswärme und der Siegelungsdruck quer auf den Schlauchteil 18, aber im Abstand von der ersten Siegelungsnaht 26 einwirkt.
  • Der so gebildete Beutel besteht aus einem flachen Schlauchstück 10, dessen Endteil 18 längs einer Querfalzlinie 20 auf die Schlauchwand 14 zurückgefaltet ist, wobei beide Schlauchwände des Teils 18 nur mit dieser Schlauchwand 14 versiegelt sind, wie es durch die Siegelungsnaht 26 angedeutet ist, welche sich quer über den Beutel erstreckt. Der von der Falzlinie 20 entfernter liegende gefaltete Teil 18, der sich im Abstand von der Siegelungsnaht 26 befindet, ist nicht an der Schlauchwand 14 befestigt und nur die beiden Schlauchwände dieses freien Endes sind miteinander durch eine besondere Querversiegelungsnaht 27- verbunden.
  • Die so hergestellten Flachbeutel mit oder ohne Seitenfalten weisen einen, sehr starken, dauerhaften und lecksicherem Bodenverschluß auf. Trotzdem ist ihr Fassungsvermögen kaum beeinträchtigt, denn. die z wei ite Siegelungsnaht27 verbindet nur die beiden Schlauchwände 14, 15 des freien Endes des Umfaltteils miteinander. Bei diesem Verfahren ist die für die Herstellung der Siegelungsnähte erforderliche Wärme und der dazu erforderliche Druck beträchtlich vermindert, weil nur eine minimale Zahl von Materiallagen miteinander verbunden werden, wodurch ganz offensichtlich die Wärmemenge für eine wirksame Versiegelung der gewünschten Bereiche insgesamt verringert wird. Darüber hinaus kann das Verfahren kontinuierlich durchgeführt werden. Das Verfahren ermöglicht die Verwendung von solchen heiß versiegelbaren Werkstoffen, die einen sehr kritischen Bereich aufweisen, innerhalb welchem Wärme noch sicher angewendet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von. Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten, nach welchem von einem flachen, aus einem Zuschnitt eines heiß versiegelbaren Werkstoffes gebildeten Schlauchstück ausgegangen wird, dessen eines Ende auf die eine Schlauchwand zurückgefaltet und der der Falzlinie benachbarte Faltungsteil unter Anwendung von Wärme und Druck durch beide Schlauchwände hindurch mit der benachbarten Schlauchwand versiegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schlauchwände (14 und 15) des freien Endes des Faltungsteils (18) im Abstand von der ersten Siegelungsnaht (26) gleichzeitig durch eine zweite Siegelungsnaht (27) miteinander verbunden werden, wobei nur auf das freie Ende des Faltungsteils (18) Wärme und Druck einwirkt und beide Versiegelungen. (26 und 27) nur in Form von schmalen Nähten ausgeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine beheizbare Siegelstange (21) mit zwei ungleichen Stempeln (22, 23) und durch zwei Trennplatten (16 und 17). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 694 393; USA.-Patentschrift Nr. 2 439 584.
DEM32150A 1956-04-23 1956-10-24 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten Pending DE1055935B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1055935XA 1956-04-23 1956-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1055935B true DE1055935B (de) 1959-04-23

Family

ID=22306703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM32150A Pending DE1055935B (de) 1956-04-23 1956-10-24 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln mit oder ohne Seitenfalten

Country Status (1)

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DE (1) DE1055935B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185112B (de) * 1959-12-08 1965-01-07 Sanders & Soehne J B Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff
DE1239553B (de) 1962-05-11 1967-04-27 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Herstellen eines Kunststoff-Ventilsackes

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439584A (en) * 1944-11-14 1948-04-13 Harold F Shumann Bag adapted for display by suspension
GB694393A (en) * 1951-07-03 1953-07-22 Dickinson John & Co Ltd An improved method of manufacturing tubular bags, envelopes and like containers with folded bottoms

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