DE1185112B - Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff - Google Patents
Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus TextilstoffInfo
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- B65D75/58—Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
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- B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
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Description
- Tüllenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff Die Erfindung betrifft die Tüllenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff. Derartige tragbare Wassersäcke bestehen aus einer gegeneinandergefalteten Textilstoffbahn, die nach dem Falten an ihren drei Seiten zu einem geschlossenen Sack vernäht ist. Die obere Kante des Sackes wird dabei durch die beiden aufeinanderliegenden mit miteinander vernähten Schnittkanten der Textilstoffbahn gebildet.
- Um ein einwandfreies Füllen und Entleeren dieser Wassersäcke zu ermöglichen, besitzen sie eine oben angeordnete Tülle. Bei den bekannten Wassersäcken dieser Art wird die Tülle zwischen die oberen Ränder der miteinander vernähten Stoffbahn eingesetzt, vorzugsweise dicht benachbart einer der Seitenkanten. und mit textilen Mitteln zwischen den oberen Schnittkanten der Stoffbahn befestigt. Dieses Einsetzen der Tülle erfordert eine zeitraubende und kostspielige Handarbeit, die von Fachkräften vorgenommen werden muß und die die Herstellung derartiger Wassersäcke aufwendig und teuer gestaltet. Es kommt hinzu daß das Einsetzen der Tülle zwischen die oberen Schnittkanten der Stoffbahn und ihre Befestigung mit textilen Mitteln vilefach nicht einen genügend festen und dicht schließenden Sitz der Tülle gewährleistet.
- Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt die Anbringung und Befestigung der Tülle in der oberen Sackkante möglichst einfach, schnell und dicht schließend durchzuführen.
- Zu diesem Zweck zeichnet sich die Tüllenbefestigung nach der Erfindung dadurch aus, daß die Tülle durch Umstülpen ihres Fußes in einer in der als nahtloser Rücken ausgebildeten oberen Kante des Sackes eingestanzten Öffnung der Stoffbahn ösenähnlich befestigt ist.
- Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Tüllenbefestigung in Verbindung mit der Ausgestaltung der oberen Sackkante als nahtloser Rücken wird vor allem eine wesentlich vereinfachte und verbilligte Herstellung erreicht, die bei derartigen Wassersäcken, die als Massenartikel anzusprechen sind, von erheblicher Bedeutung ist; gegenüber den eingangs genannten bekannten Wassersäcken wird bei dem Wassersack nach der Erfindung an Stelle einer bisherigen Facharbeit von 1,3 Minuten der Vorgang des Einsetzens der Tülle auf 0,3 Minuten verkürzt und läßt sich durch ungelernte Kräfte durchführen. Es kommt hinzu, daß die erfindungsgemäß eingesetzte Tülle sich nicht mehr verdrehen kann und in der Stoffbahn gänzlich wasserdicht gehalten ist.
- Das Anbringen von Tüllen in geschlossenen BehäWtnissen ist an sich in verschiedenenAusführungsformen bekannt. So ist es von Kunststoffbehältnissen her be- kannt, die Tülle mit Preßmaß in eine eingestanzte Öffnung einzusetzen, wobei sich die Ränder der Öffnung nach innen gegen den Tüllenfuß drücken und so die Tülle festhalten. Eine derartige Befestigung ist jedoch nur bei bestimmten, eine gewisse Eigenelastizität besitzenden Kunststoffbehältnissen möglich, bei Textilstoffen kann eine derartige Tüllenbefestigung nicht durchgeführt werden. Auch ist es zur Befestigung einer Tülle in Säcken aus Papier od. dgl. bekannt, den Tüllenfuß mit einem rechtwinklig abgewinkelten Flansch zu versehen, der sich von unten gegen die Sackwandung legt, und zusammen mit einem von außen am Tüllenfuß gehaltenen Ring zu verkleben. Eine derartige Tüllenbefestigung ist aber für aus Textilstoff bestehende Säcke, die zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmt sind, nicht geeignet.
- Es ist auch bekannt, im oberen nahtfreien Teil eines Eisbeutels eine Öffnung vorzusehen, in welcher eine Tülle durch eine Gegenschraube unter Einfassen des Beutelmaterials befestigt ist.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht des Wassersackes, Fig.2 einen Teilschnitt gemäß der LinieA-B in Fig. 1, Fig.3 einen Teilschnitt gemäß der Linie C-D in F i g. 1 mit ösenähnlich befestigter Tülle, F i g. 4 einen Schnitt durch eine in dem Stoff durch Zusammendrücken mit einer Scheibe befestigte Tülle.
- Die obere Kante des Wassersackes 1 ist durch eine Umlegfalte 2 einer Stoffbahn gebildet, die über die obere Kante herumgeführt und deren Rand 3 mit dem anderen Rand 4 der Stoffbahn an einer Seitenfläche des Wassersackes 1 parallel zur oberen bzw. unteren Begrenzungskante des Wassersackesl mittels einer halben Kappnaht 5 verbunden ist. In die Naht 5 ist eine Tragkordel 1' eingesetzt. Die seitlichen Ränder der Stoffbahn sind durch die Nähte 5' und 5" miteinander verbunden. In der die obere Kante des Wassersackes 1 bildenden Umlegfalte 2 ist die Tülle 6 angeordnet und befestigt. Dazu wird die Umlegfalte 2 an der Einsatzstelle der Tülle verbreitert.
- Die Tülle 6 ist mit einem Tüllenfuß 7 versehen, der in eine in die Oberkante des Wassersackes 1 eingestanzte Öffnung eingesetzt und derart umgebogen ist, daß der Tüllenfuß 7 sich fest in den Stoff einkrallt (F i g. 3), ähnlich wie bei einer Schuhöse od. dgl.
- An Stelle der ösenähnlichen Befestigung kann die Tülle 6 mit dem Stoff auch unter Zwischenlage einer über den Tüllenfuß 7 von unten geschobenen Scheibe 8 durch Zusammendrücken (F i g. 4) verbunden werden.
- Es ist ersichtlich, daß die Tüllenbefestigung nach der Erfindung mit Vorteil auch bei sackartigen Behältnissen aus ähnlich geeignetem Material ausführbar ist.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Tüllenbefestigung an einem aus einer dreiseitig vernähten Textilstoffbahn gebildeten trag- baren Wassersack, wobei die Tülle in der oberen Kante befestigt ist, dadurch gekennzeichnest, daß die Tülle(6) durch Umstülpen ihres Fußes (7) in einer in der als nahtloser Rücken ausgebildeten oberen Kante des Sackes (1) eingestanzten Öffnung der Stoffbahn ösenähnlich befestigt ist.
- 2. Tüllenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tülle (6) mit dem Sackmaterial unter Zwischenlage einer über den Tüllenfuß (7) von unten geschobenen Scheibe (8) zusammengedrückt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 940517, 29265; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 055 935; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 795 668, 1 678 535; britische Patentschriften Nr. 780029, 652 673; französische Patentschrift Nr. 1 187 199; USA.-Patentschrift Nr. 2343 512.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66171A DE1185112B (de) | 1959-12-08 | 1959-12-08 | Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66171A DE1185112B (de) | 1959-12-08 | 1959-12-08 | Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1185112B true DE1185112B (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=7498607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES66171A Pending DE1185112B (de) | 1959-12-08 | 1959-12-08 | Tuellenbefestigung an einem tragbaren Wassersack aus Textilstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1185112B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1959
- 1959-12-08 DE DES66171A patent/DE1185112B/de active Pending
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