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DE1055580B - Streckenblockeinrichtung fuer unterteilte eingleisige Strecken - Google Patents

Streckenblockeinrichtung fuer unterteilte eingleisige Strecken

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Publication number
DE1055580B
DE1055580B DES56385A DES0056385A DE1055580B DE 1055580 B DE1055580 B DE 1055580B DE S56385 A DES56385 A DE S56385A DE S0056385 A DES0056385 A DE S0056385A DE 1055580 B DE1055580 B DE 1055580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
station
sections
permission
control center
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DES56385A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1055580C2 (de
Inventor
Karl Mussehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES56385A priority Critical patent/DE1055580B/de
Publication of DE1055580B publication Critical patent/DE1055580B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1055580C2 publication Critical patent/DE1055580C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/12Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only partly operated by train
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Streckenblockeinrichtung für unterteilte eingleisige Strecken Bei Selbstblockeinrichtungen auf eingleisigen Eisenbahnstrecken zwischen unbemannten Stationen, deren Signale, Weichen und sonstige Einrichtungen von einer zentralen Stelle mittels Fernsteuerung bedient werden und deren Betriebszustände an diese Zentrale ferngemeldet werden, um hiervon die Fernkommandos abhängig zu machen und feindliche Gegenfahrten auszuschließen, legt man zwecks weitgehender Überwachung der Betriebszustände meist Wert darauf, daß für jede Zugfahrt von einer Station zur anderen eine besondere Erlaubnis gegeben werden muß, anstatt mehrere Zugfahrten in gleicher Richtung hintereinander mit einer einmaligen Sammelerlaubnis zu ermöglichen. Diese Erlaubnis wird von bestimmten Sperrzuständen der Signale, von Weichen oder Fahrstraßen der Ankunftsstation bzw. von Freimeldungen der zu befahrenden Gleis- und Streckenabschnitte abhängig gemacht. Hierbei wird zuweilen gefordert, daß die Erlaubnis nicht von der Zentrale durch ein Fernsteuerkornmando an die Ankunftsstation unmittelbar gegeben und dort gespeichert wird, sondern durch ein Fernsteuerkommando an die Ankunftsstation eingeleitet und von dort durch einen längs der zu befahrenden Streckenabschnitte ununterbrochen fließenden Erlaubnisstrom übermittelt und daher so lange aufrechterhalten wird, wie alle örtlichen Vorbedingungen zur Erlaubniserteilung bestehen. Im Regelbetrieb wird dann die Erlaubnis bei beginnender Zugfahrt wieder gelöscht. sobald der Zug das freigegebene Ausfahrsignal überfahren bzw. den Streckenabschnitt besetzt hat. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß eine erteilte Erlaubnis jederzeit von der Strecke oder von einer Station unmittelbar und sofort widerrufen werden kann, falls eine der Vorbedingungen nicht mehr zutreffen sollte, was sonst nur mittelbar und mit Zeitverlust auf dem Umweg über die Fernmeldung und ein '\#'iderrufkommando seitens der Zentrale bewirkt werden kann.
  • Um diese Forderungen zu erfüllen, benötigt man -neben dem Fernsteuerkanal längs der ganzen Strecke bis zur Zentrale - örtlich begrenzte Leitungskanäle längs der Streckenabschnitte zwischen den einzelnen Stationen für diese Erlaubnisstromkreise, die je nach der erlaubten Fahrtrichtung von der einen oder anderen Station eingeschaltet und durch Kontakte der zu überwachenden Strecken- oder Gleisvorrichtungen gesteuert werden.
  • Sofern es sich nun jeweils um einen einzigen Blockabschnitt zwischen zwei Stationen handelt, zwischen denen stets nur eine Zugfahrt stattfindet, lassen sich diese Abhängigkeiten leicht verwirklichen. Schwierigkeiten ergeben sich jedoch auf solchen Strecken, die durch Blocksignale in zwei oder mehr Blockabschnitte unterteilt sind, wodurch zwei oder mehr Zugfahrten gleichzeitig hintereinander zwischen zwei Stationen ermöglicht werden. Hierbei sind nämlich verschiedene Betriebsfälle zu berücksichtigen, aus denen sich zusätzliche Forderungen ergeben, die am Beispiel einer Strecke mit einer Blockstelle erläutert werden mögen, wie sie Fig. 1 zeigt.
  • Fig.1 zeigt beispielsweise und schematisch eine eingleisige Strecke zwischen zwei Bahnhöfen A und B. Diese Strecke ist hier in zwei Blockabschnitte S1, S2 unterteilt. Die weiter unten zu beschreibende Erfindung ist jedoch auch bei mehr als zweifacher Strekkenunterteilung anwendbar. Die Stellen a, b, c, d, e, f deuten an, welche Gleisteile in Gleisstromkreise einbezogen sind. An der Blockstelle BS befinden sich die beiden Blocksignale 11 und 21. Für die Ausfahrten aus den beiden Stationen sind die Ausfahrtsignale 12 und 22 vorgesehen. Alle weiteren Signale sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, z. B. die Einfahrtsignale. Die Stellen X, Y, Z bezeichnen Einwirkstellen zwischen Zug und Gleis, die beispielsweise der Achszählung dienen. Ein Zug ZG 1 soll -z. B. von der Station A nach der Station B fahren.
  • Bei der Erlaubnis zu einer ersten Zugfahrt von der Station A nach der Station B sind beide Blockabschnitte S1, S2 noch frei. Der Erlaubnisstrom kann also nacheinander die Erlaubniskanäle beider Abschnitte S 1 und S2 durchfließen und daher sowohl das Blocksignal 11 an der Blockstelle BS als auch das Ausfahrtsignal 12 der Ausgangsstation A zugleich bzw. unmittelbar nacheinander freigeben.
  • Bei der Erlaubnis für einen zweiten nachfolgenden Zug ist zunächst nur der erste Blockabschnitt S 1 frei, aber der zweite Blockabschnitt S2 ist vom vorausfahrenden Zug noch besetzt. Daher darf der Erlaubnisstrom sich nur auf den ersten Abschnitt S1 beziehen, um das Ausfahrtsignal 12 zur Fahrt in diesen Abschnitt freizugeben, während das Blocksignal 11 gesperrt bleiben muß.
  • Wenn danach der erste Zug den zweiten Abschnitt S2 räumt, muß die Erlaubnis für den zweiten Zug auch in diesem zuvor gesperrten Abschnitt S2 übertragen werden, um das Blocksignal 11 freizugeben, während nun das Ausfahrtsignal 12 des Abgangsbahnhofes A gesperrt bleiben muß.
  • Die Schwierigkeit besteht nun darin, eine erste Erlaubnis vom Ankunftsbahnhof B her über den gesperrten Erlaubniskanal des zweiten Blockabschnittes S2 hinwegzuleiten und eine zweite Erlaubnis auf dem später frei gewordenen Kanal folgen zu lassen und auf den ersten Abschnitt S1 zu beschränken, damit der Abgangsbahnhof A keine vorzeitige Erlaubnis für einen dritten Zug erhält.
  • Diese Schwierigkeit hat man bisher bei Strecken mit vorzugsweise besetzten Stationen in der Weise umgangen, daß man bei eingleisigem Betrieb die Erlaubnis über die ganze Strecke unter Umgehung der Blockstellen durchgegeben und für beliebig viele Züge in gleicher Richtung stehengelassen hat. Das hat aber zur Folge, daß der Fahrdienstleiter des Ankunftsbahnhofes es nicht in der Hand hat, die Anzahl der aufeinanderfolgenden Züge zu bestimmen. Außerdem ist es nur möglich, die Erlaubnis für jede Fahrtrichtung zwar in Abhängigkeit vom unbesetzten Zustand der Blockstrecken zu erteilen und zu speichern, aber nicht mehr laufend zu überwachen.
  • Eine andere Lösung zur Erfüllung dieser Forderung besteht darin, längs des Anrückblockabschnittes einen weiteren Leitungskanal anzuordnen, der zur Überbrückung des durch den ersten Zug gesperrten Erlaubniskanals dient, um die Erlaubnis für den zweiten Zug über den am Abgangsbahnhof beginnenden Abrückabschnitt zu geben. Für die Gegenrichtung muß die andere Blockstrecke ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Leitungsaufwand für die ganze Strecke ist aber unerwünscht und soll gerade vermieden werden.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Lösung zur Beseitigung dieser Schwierigkeit. Sie besteht darin, daß die von der Ankunftsstation über die ganze Strecke bis zur Abgangsstation zu erteilende Erlaubnis aus mehreren Teilströmen entsprechend der Streckenunterteilung gebildet wird und daß in der Zentrale Schaltmittel vorgesehen sind, die je nach der empfangenen Frei- oder Besetztmeldung der einzelnen Blockabschnitte eine selbsttätige Auswahl der Empfangsstelle für die Erlaubniskommandos in der Weise treffen, daß ein Erlaubniskommando an diejenige Empfangsstelle (Blockstelle oder Ankunftsstation) gesendet wird, an der die aufeinanderfolgenden frei gemeldeten Blockabschnitte enden, deren erster an der Abgangsstation beginnt.
  • Sofern bereits alle Blockabschnitte der Strecke zwischen zwei Stationen frei gemeldet sind, gelangt das von der Zentrale gesendete Erlaubniskommando an die Ankunftsstation, die - unter ständiger Überwachung der in Sperrstellung befindlichen Gegensignal.e, der Haltstellung des Einfahrtsignals und der Gleisfreimeldung der Gleisabschnitte - den Erlaubnisstrom bis zur nächsten rückliegenden Blockstelle fließen läßt, wo das Erlaubniskommando das Blocksignal freigabt. Von dort wird der Erlaubnisstrom zur vorletzten Blockstelle und so weiter der Reihe nach bis zur Abgangsstation fortgeleitet, so daß schließlich einem zweiten Zug die Ausfahrt freigegeben werden kann.
  • Sollte jedoch z. B. nur der erste Blockabschnitt vom vorausfahrenden Zug geräumt und an die Zentrale freigemeldet sein, so sendet die Zentrale das Erlaubniskommando für den zweiten Zug an die erste Blockstelle, die sich am Anfang des noch besetzten Abschnittes befindet und dessen Blocksignal daher noch gesperrt ist. Von hier schaltet sich unter Prüfung der Haltlage des zugehörigen Signals und des freigemeldeten Zustandes des rückliegenden Blockabschnittes der Erlaubnisstrom ein, der dann bis zur Abgangsstation fließt und deren Ausfahrsignal freigibt. Wenn im Falle mehrerer Blockstellen schon zwei oder mehr Abschnitte vom vorausfahrenden Zug geräumt, aber noch ein folgender Blockabschnitt besetzt ist, so wählt gemäß der Erfindung die Zentrale auf Grund der eingegangenen Freimeldungen diejenige Blockstelle als Empfangsstelle für ein zweites Erlaubniskommando aus, die am Beginn des noch besetzten Folgeabschnittes steht. Von dieser Blockstelle aus schalten sich dann die Erlaubnisströme unter Prüfung der Haltstellung des Blocksignals über die rückliegenden freien Blockabschnitte der Reihe nach bis zur Abgangsstation ein.
  • Damit nun aber der ausfahrende zweite Zug dem vorausfahrenden Zug von einem geräumten Blockabschnitt zum nächsten folgen kann, muß dafür gesorgt werden, daß innerhalb jedes nachträglich geräumten Abschnittes auch der Erlaubnisstrom nachgeholt und dadurch das zugeordnete Blocksignal freigegeben wird. Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß der Auftrag der Zentrale zur Erteilung einer Erlaubnis in mehrere Fernsteuerkommandos zerlegt und nur das auf die freien Abschnitte sich beziehende Kommando sofort selbsttätig gesendet wird, während die Erlaubniskommandos für die noch besetzten Abschnitte zunächst in der Zentrale gespeichert bleiben und erst nach den Freimeldungen der später geräumten Abschnitte nacheinander an die zugeordneten Blockstellen nachgesendet werden. Als letzte Stelle erhält die Ankunftsstation das Kommando für den Erlaubnisstrom innerhalb des letzten Blockabschnittes, an dessen Beginn dann auch das letzte Blocksignal freigegeben wird. Von dort wird der Erlaubnisstrom dann bis zur Blockstelle weitergeleitet, dem der folgende Zug sich nähert, während dieser Zug infolge der Gleisbesetzung durch die eigenen Achsen hinter sich die Erlaubnis wieder abschaltet.
  • Dieses Verfahren der Auswahl der Empfangsstelle zur Erlaubniserteilung in Abhängigkeit von den schrittweise fortschaltenden Räumungsmeldungen ermöglicht die ständige Kontrolle der für jeden Zug einzeln erteilten Erlaubnis unter Beibehaltung der Gleisüberwachung aller jeweils freigegebenen Blockabschnitte und der Haltprüfung der den vorausfahrenden Zug jeweils deckenden Blocksignale.
  • Die Erfindung und nähere Einzelheiten seien an Hand der schematischen Blockbilder, wie sie die Fig. 2 bis 5 zeigen, und an Hand der Schaltung gemäß Fig.6 beispielsweise näher beschrieben. Es zeigt Fig. 2 die erfindungsgemäße Abgabe des Fahrauftrages für eine erste Ausfahrt aus Station A, Fig.3 die Besetzung des ersten Blockabschnittes durch einen ersten Zug, Fig. 4 die Besetzung des zweiten Blockabschnittes durch den ersten Zug und die Abgabe des Fahrauftrages für einen zweiten Zug an Station A, Fig. 5 Besetzung des ersten Blockabschnittes durch den zweiten Zug und Abgabe des Fahrauftrages für den zweiten Zug an die Blockstelle, Fig. 6 eine Schaltanordnung für die Zentrale für die Fernsteuerung, zur Verwirklichung der Maßnahmen nach der Erfindung.
  • Die an Hand von Fig. 1 erläuterten Bezugszeichen sind in den Fig. 2 bis 5 der Übersichtlichkeit halber zum Teil fortgelassen.
  • Grundsätzlich zeigen die Fig. 2 bis 5 die gleiche Anlage, jedoch sind in den einzelnen Figuren verschiedene Betriebszustände zu bestimmten unterschiedlichen Zeitpunkten dargestellt.
  • Die in den einzelnen Figuren gezeichneten Verbindungslinien zwischen den als Blockbild gezeigten Einrichtungen der Stationen, der Zentrale und der Blockstelle sind die für den betreffenden Betriebszustand erforderlichen Übertragungskanäle bzw. Fernsteuerleitungen. Die im jeweiligen Betriebszustand nicht verwendeten Übertragungskanäle bzw. Fernsteuerleitungen sind auch nicht dargestellt.
  • In Fig. 2 wird ein Fahrauftrag für die Fahrt eines Zuges aus Station A nach Station B gegeben. Hierfür sind in der Zentrale Z Kommandogeber, z. B. Relais, vorgesehen, von denen das durch die betreffende Fahrt bestimmte Relais bei Betätigung bestimmter Tasten dann anspricht, wenn in der Zentrale Z die Freimeldung des Blockabschnittes S1 von der Station A und der Blockstelle BS her sowie die Freimeldung des Blockabschnittes S2 von der Station B und der Blockstelle BS her eintrifft.
  • Das Kommando für die Ausfahrt aus Station A gelangt von der Zentrale Z an die Empfangseinrichtung EB der Station B über den Kanal ZB. Ein Kommandoempfangsrelais in der Einrichtung EB zieht kurzzeitig an und leitet die Weitergabe des Ausfahrkommandos von Station A über den Kanal BBS zur Einrichtung EBS der Blockstelle BS und von dort weiter über den Kanal BSA zur Einrichtung EA der Station A als Erlaubniserteilung ein.
  • Die Abgabe des Fahrauftrages mit Erlaubnis von Station B an die Blockstelle BS erfolgt erst dann, wenn das Gegenausfahrsignal 22 auf Halt gestellt und verschlossen ist und wenn die Freimeldung des Blockabschnittes S2 noch besteht. Gleichermaßen erfolgt die Weitergabe der Erlaubnis von der Blockstelle BS zur Station A erst dann, wenn das Gegensignal 21 auf Halt gestellt und verschlossen ist und wenn die Freimeldung des Streckenabschnittes S 1 noch besteht. Das in Fahrtrichtung von A nach B stehende Blocksignal 11 wird auf Halt gestellt und für die Fahrt vorbereitet. Die Fahrtstellung des Signals 11 kann z. B. in an sich bekannter Weise durch Zugeinwirkung geschehen, z. B. mittels eines etwa 1000 m vor dem Signal befindlichen Schienenstromschließers.
  • Die Station A erhält die Erlaubnis von der Blockstelle BS als Auftrag, das Ausfahrsignal 12 auf Fahrt zu stellen.
  • In Fig. 3 hat ein erster Zug ZG 1 bereits die EinwirkstelleX erreicht. Der Blockabschnitt S1 wird von der Einrichtung EA der Station A aus über den Kanal EAZ und gleichzeitig von der Einrichtung EBS der Blockstelle BS über den Kanal EBSZ zur Zentrale Z besetztgemeldet. Über den Kanal EABS wird die Einzählung der Zugachsen zur Blockstelle BS gemeldet. Ferner wird über den gestrichelt eingezeichneten Kanal EBBS die Erlaubnis von der Station B zur Blockstelle BS aufrechterhalten, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Alle Signale 11, 12, 21, 22 stehen im Betriebszustand der Fig. 3 auf Halt.
  • Im Betriebszustand, wie ihn Fig.4 zeigt, ist der Blockabschnitt S2 noch vom Zug ZG 1 besetzt. Aus Station A soll ein zweiter Zug ZG2 folgen. In der Zentrale Z sind die Freimelderelais des Blockabschnittes S2 abgeschaltet. Bei Bedienung zweier Signaltasten in der Zentrale Z zieht ein anderes Kommandogeberrelais in der Zentrale dann an, wenn die Freimeldung des Blockabschnittes S1 von der Station A und von der Blockstelle BS in der Zentrale vorhanden ist und wenn gleichzeitig eine Besetztmeldung des Blockabschnittes S2 von der Station B und von der Blockstelle BS her ebenfalls in der Zentrale vorhanden ist. Gleichzeitig wird in der Zentrale ein Kommandospeicherrelais angeschaltet, welches sich in einen Selbsthaltekreis einschaltet und den Teilfahrauftrag für die Fahrt des zweiten Zuges ZG 2 von der Blockstelle BS zur Station B speichert.
  • Fig. 5 zeigt die Abgabe des in der Zentrale Z gespeicherten Teilfahrauftrages von der Zentrale Z über den Kanal ZB zur Einrichtung EB der Station B. Diese Kommandogabe erfolgt erst dann, wenn die Freimeldung des Streckenabschnittes S2 von der Station B und von der Blockstelle BS her vorhanden ist. Das soll durch die gestrichelte Zeichnung des Kanales ZB angedeutet werden. Die Einrichtung EB leitet die Weitergabe des Fahrkommandos an die Blockstelle BS als Erlaubniserteilung ein. Die Erlaubniserteilung von Station B nach der Blockstelle BS wird jedoch erst dann abgegeben, wenn das Gegenausfahrsignal 22 auf Halt gestellt und verschlossen ist und wenn die Freimeldung des Streckenabschnittes S2 noch besteht.
  • Die Funktionen der Zentrale Z sowie der Einrichtungen EA, EBS und EB seien im folgenden an Hand von Fig. 6 unter Bezugnahme auf die Beschreibung der Fig. 2 bis 5 näher erläutert.
  • Die Station A enthält als Einrichtung EA ein Kommandoempfangsrelais. Station B ist entsprechend ausgerüstet. Die Blockstelle enthält zwei Kommandoempfangsrelais EBS 1 und EBS2. Das Relais EBS 1 spricht bei einer Fahrt von A nach B an, während das Relais EBS2 bei einer Fahrt von B nach A anspricht. Die Kommandoempfangsrelais sind über die Fernsteuerkanäle FSK mit der Zentrale Z verbunden. Die Pfeile AB und BA geben die jeweilige Fahrtrichtung an.
  • Bei Betätigung der Tastenkontakte T1, T 2, welche dem Ausfahrsignal 12 der Abgangsstation A und dem Einfahrsignal der Ankunftsstation B zugeordnet sind, spricht das Kommandogeberrelais KA 1 in Abhängigkeit von Gleisfreimeldekontakten FS11, FS12, FS21, FS 22 und in Abhängigkeit von einem Kontakt SP 11 des Kommandospeicherrelais SP 1 in der Zentrale an. Damit spricht in der Station B das Empfangsrelais EB ebenfalls an, wenn beide Blockabschnitte S1, S2 über die geschlossenen Freimeldekontakte FS freigemeldet sind. Das Speicherrelais SP1 kann in diesem Falle nicht ansprechen, da der Kontakt KA21 geöffnet ist.
  • Wenn nach Räumung des Blockabschnittes S 1 (Kontakte FS 11, FS 12 wieder geschlossen) durch erneute Betätigung der Tastenkontakte T1, T 2 das Kommando für die Ausfahrt eines zweiten Zuges ZG2 gegeben wird, kann das Kommandoabgaberelais KA 1 nicht ansprechen, solange der Blockabschnitt S2 noch von dem ersten Zug ZG 1 besetzt ist (Kontakte FS21, FS22 geöffnet, FS23, FS24 geschlossen). Dagegen spricht in der Zentrale das Kommandogeberrelais KA2 an, welches das Empfangsrelais EBS1 in der Blockstelle EBS anschaltet. Ferner spricht jetzt in der Zentrale Z auch das Speicherrelais SP 1 über den Kontakt KA 11, die Freimeldekontakte FS 17 und und FS18 sowie über den jetzt geschlossenen Kontakt KA21 an und schaltet sich über seinen Arbeitskontakt SP I3 in einen Selbsthaltekreis. Der Ruhekontakt SP11 des SpeicherrelaisSP1 in dem über die Kontakte T2, T l, FS 11, FS 12 verlaufenden Ansprechstromkreis des Kommandoempfangsrelais KA1 wird geöffnet und über den Arbeitskontakt SP 12 ein zweiter Ansprechstromkreis für Relais KA 1 vorbereitet. Dieser Kreis wird nach erfolgter Freimeldung des Blockabschnittes S2 über die Kontakte FS21 und FS22 geschlossen. jetzt spricht das Kommandoabgaberelais KA 1 selbsttätig an, bringt das Empfangsrelais EB in der Station B zum Ansprechen und schaltet über seinen Kontakt KA11 das Speicherrelais SP1 ab. Das Speicherrelais SP 1 fällt infolge des parallel geschalteten Richtleiters RL verzögert ab und schaltet seinerseits über den Kontakt SP 12 das Kommandogeberrelais KAI ab. Für Fahrten in entgegengesetzter Richtung arbeitet die Schaltung entsprechend, wobei die Tastenkontakte T3, T4 zu betätigen sind. Die in der Zentrale Z angeordneten Kommandogeberrelais KB1, KB2 und das Speicherrelais SP2 mit den Kontakten SP21 bis SP23 sowie die Empfangsrelais EA in der Station A bzw. EBS2 in der Blockstelle EBS arbeiten in Zusammenwirkung mit den Freimeldekontakten F.S13 bis FS16, FS25 bis FS27, wie es für eine Fahrt von A nach B für die Relais KAI, KB 1, SP 1, EB, EBS 1 beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTA'7SPRÜCHE: 1. Streckenblockeinrichtung für unterteilte eingleisige Strecken, bei denen die freizugebende Fahrtrichtung von einer Zentrale durch eine ferngesteuerte Erlaubnis bestimmt wird, die von den beteiligten Endstationen und Blockstellen laufend überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Ankunftsstation (A oder B) über die ganze Strecke bis zur Abgangsstation (A oder B) zu erteilende Erlaubnis aus mehreren Teilströmen entsprechend der Streckenunterteilung gebildet wird und daß in der Zentrale (Z) Schaltmittel vorgesehen sind, die je nach der empfangenen Frei-oder Besetztmeldung der einzelnen Blockabschnitte (S 1,S2.... ) eine selbsttätige Auswahl der Empfangsstelle für die Erlaubniskommandos in der Weise treffen, daß ein Erlaubniskommando an diejenige Empfangsstelle (Blockstelle BS oder Ankunftsstation) gesendet wird, an der die aufeinanderfolgenden frei gemeldeten Blockabschnitte enden, deren erster an der Abgangsstation beginnt. Z. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Freimeldung aller Blockabschnitte (S1, S2,. . .) ein Fernsteuerkommando an den Ankunftsbahnhof gesendet wird, welches den letzten Erlaubnisstromkreis unmittelbar einschaltet, wodurch alle anderen Erlaubnisstromkreise sich der Reihe nach in Folgeabhängigkeit selbsttätig einschalten. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztmeldung eines Blockabschnittes (S1, S2 .... ) der Auftrag der Zentrale (Z) in mehrere Fernsteuerkommandos zerlegt wird, die den Blockstellen (BS) zugeordnet sind und derart gesteuert werden, daß zunächst nur das Komy mandö an die Blockstelle am Ende des letzten freien Blockabschnittes gesendet wird, von wo aus die Erlaubnisstromkreise bis zur Abgangsstation sich nacheinander einschalten, während die Erlaubniskommandos für die noch besetzten Abschnitte in der Zentrale (Z) gespeichert bleiben und erst nach der Freimeldung der später jeweils geräumten Abschnitte an die zugeordneten Blockstellen selbsttätig nachgesendet werden.
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