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DE1054788B - Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1054788B
DE1054788B DEB40198A DEB0040198A DE1054788B DE 1054788 B DE1054788 B DE 1054788B DE B40198 A DEB40198 A DE B40198A DE B0040198 A DEB0040198 A DE B0040198A DE 1054788 B DE1054788 B DE 1054788B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermal expansion
hydraulic shock
piston
container
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40198A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Hans Reifurth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1054788B publication Critical patent/DE1054788B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/50Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics
    • F16F9/52Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics in case of change of temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Hydraulischer Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge Bei hydraulischen Stoßdämpfern ändert sich bekanntlich die Viskosität der dämpfenden Flüssigkeit in verhältnismäßig starkem Maße mit der Temperatur, sofern man nicht besonders hochwertige und demgemäß teuere Öle verwendet, bei denen die Abhängigkeit der Viskosität von der Temperatur relativ klein ist. Um den Einfluß der Temperatur auf die Dämpfung auszugleichen, ist es bereits bekannt, in den Durchlaßöffnungen für die dämpfende Flüssigkeit ein Drosselglied anzuordnen, das durch ein Wärmeausdehnungselement nach Maßgabe der Temperatur so gesteuert wird, daß es mit steigender Temperatur den Querschnitt der Durchlaßöffnung verkleinert. Damit wird die Dämpfung nahezu unabhängig von der Temperatur, auch wenn man als dämpfende Flüssigkeit Öle verwendet, deren Viskosität sich stark mit der Temperatur ändert.
  • Bei den bekannten Stoßdämpfern mit gesteuertem Querschnitt der Durchlaßöffnungen dient als temperaturempfindliches Element ein Bi-Metallstreifen. Derartige Elemente bringen aber nur eine relativ geringe Verstellkraft auf. Man kann handelsübliche Bi-Metallstreifen aus der Stellung, die sie bei irgendeiner Temperatur annehmen, meist schon mit geringem Kraftaufwand von Hand in eine Stellung biegen, die einer anderen Temperatur entspricht. Die geringe Verstellkraft hat zur Folge, daß die Steuerung schon bei leichten Verklemmungen unwirksam wird. Da Bi-Metallstreifen-Anordnungen ein schwingungsfähiges Gebilde darstellen, sind sie auch verhältnismäßig störanfällig gegen die beim Fahrbetrieb auftretenden Fahrstöße und Schwingungen.
  • Es wurde nun .gefunden, daß sich die vorerwähnten Übelstände bei hydraulischen Stoßdämpfern, die mit einem die temperaturabhängigen Viskositätsschwankungen der Dämpfungsflüssigkeit ausgleichenden, durch ein Wärmeausdehnungselement gesteuerten Drosselglied versehen sind, dann vermeiden lassen, wenn - wie das die Erfindung vorsieht - das Wärmeausdehnungselement in an sich bekannter Weise aus einer in einem dehnbaren Behälter eingeschlossenen Flüssigkeit hoher Wärmeausdehnung besteht, und der Behälter in einem starrwandigen, aus zwei unter dem Einfluß der Wärmeausdehnung des Behälters gegeneinander verschieblichen Teilen bestehenden Gehäuse untergebracht ist, dessen einer Teil am Kolben befestigt ist, während sein anderer beweglicher Teil mit dem Drosselglied kraftschlüssig verbunden ist. Die Erfindung macht dabei die Tatsache nutzbar, daß der lineare Ausdehnungskoeffizient vieler Flüssigkeiten um mehr als eine Größenordnung höher liegt als der lineare Ausdehnungskoeffizient der Metalle. Dies gilt insbesondere von gewissen Kohlenwasserstoffen. Die in dem dehnbaren, von dem zweiteiligen, starrwandigen Gehäuse umgebenen Behälter eingeschlossene Flüssigkeit wirkt dabei grundsätzlich ebenso wie ein einfacher Stab, dessen Längenänderung zur Steuerung des Drosselgliedes dient. Trotz des großen Verstellweges liefert die in dem Behälter eingeschlossene Flüssigkeit vielfach höhere Verstellkräfte als ein Bi-Metallstreifen. Sie ist daher auch bei Verklemmungen voll wirksam. Sie hat auch nicht die nachteilige Eigenschaft des Bi-Metallstreifens, beim Auftreten mechanischer Stöße in Schwingungen zu geraten und damit den Steuervorgang zu stören, da sie im Gegensatz zum Bi-Metallstreifen kein schwingungsfähiges Gebilde darstellt.
  • Wie schon erwähnt, ist die Verwendung von in dehnbaren Behältern untergebrachten Flüssigkeiten mit Wärmeausdehnung für Steuerzwecke bereits bekannt gewesen. So hat man die Wärmeausdehnung einer in einer Gummiblase untengebrachfen Flüssigkeit dazu benutzt, den Drosselquerschnitt einer Rohrleitung mehr oder weniger stark zu drosseln. Die vorbekannte Einrichtung dient aber nicht zum Ausgleich der Viskositätsschwankungen der durch die Rohrleitung strömenden Flüssigkeit. Die in der Gummiblase eingeschlossene Flüssigkeit mit Wärmeausdehnung wird durch einen elektrischen Heizleiter erwärmt, steht also nicht unter dem Einfluß der Umgebungs - bzw. Arbeitstemperatur der Einrichtung. Es handelt sich hier vielmehr um ein durch elektrische Fernsteuerung zu betätigendes Drosselventil.
  • Die Verwendung von in dehnbaren Behältern eingeschlossener Flüssigkeit mit Wärmeausdehnung ist auch im Stoßdämpferbau bereits bekannt gewesen. Dabei geht es aber lediglich um einen Ausgleich des temperaturabhängigen Volumens der Dämpfungsflüssigkeit. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Erfindung um die Verwendung von mit Flüssigkeit hoher Wärmeausdehnung gefüllten dehnbaren Behältern für den Ausgleich der temperaturabhängigen Viskositätsänderungen der Dämpfungsflüssigkeit sowie um die Anordnung von Mitteln, die eine solche Anwendungsweise überhaupt erst ermöglichen. Dazu gehört nämlich, wie schon erwähnt, daß der die Flüssigkeit mit Wärmeausdehnung enthaltende dehnbare Behälter in einem starrwandigen, aus zwei gegeneinander verschieblichen Teilen bestehenden Gehäuse angeordnet wird, wodurch das thermische Steuerelement seine für den gekennzeichneten Einbau notwendige mechanische Stabilität und Unabhängigkeit von dem umgebenden Dämpfungsmedium erhält.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Dehnungselementes, dessen sich die Erfindung bedient, liegt darin, daß seine wirksame Länge auch in beengtem Raum vielfach größer gemacht werden kann als diejenige eines festen Dehnungsstabes oder eines Bi-Metallstreifens. Denn während man bei den bekannten Elementen an eine bestimmte Form gebunden ist, kann man dem Gehäuse, in das die Flüssigkeit eingeschlossen ist, nahezu jede beliebige Form und daher auf gedrängtem Raum eine große wirksame Länge geben.
  • Bei sinkender Temperatur zieht sich der die Flüssigkeit hoher Wärmeausdehnung enthaltende, dehnbare Behälter zusammen. Diese Zusammenziehung hat jedoch keinen Einfluß auf die relative Stellung der Teile des den dehnbaren Behälter umschließenden starrwandigen Gehäuses, würde also die Stellung des Drosselgliedes unverändert lassen. Die Erfindung sieht deshalb weiter vor, zur Verstellung des Drosselgliedes bei sinkender Temperatur den dynamischen Druck der durch die Drosselöffnung strömenden Flüssigkeit zu verwenden. Demgemäß erhält der Schieber, der als Drosselglied den Querschnitt der Öffnung steuert, eine Leitfläche, die so angeordnet ist, daß der Strömungsdruck der dämpfenden Flüssigkeit den Schieber zu öffnen sucht. In der einfachsten Ausführung ist nur eine solche Leitfläche vorgesehen, so daß der dynamische Druck der Flüssigkeit nur in einer Strömungsrichtung wirksam wird. Dies genügt jedoch im allgemeinen für die meisten Anwendungen von Stoßdämpfern, weil die dämpfende Flüssigkeit im Betrieb die Strömungsrichtung ohnehin fortwährend wechselt. Sind diese Voraussetzungen nicht mit Sicherheit gegeben, so können auch zwei entgegengesetzt zueinander angeordnete Leitflächen vorgesehen sein, so daß der Strömungsdruck der Flüssigkeit in beiden Strömungsrichtungen wirksam wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit hydraulischen Stoßdämpfern für Fahrzeuge. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Stoßdämpfer, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 ein Dehnungselement im Längsschnitt, Fig.4 eine der Fig.2 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform, Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5 in vergrößertem Maßstab, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 6 bei entfernter oberer Kolbenhälfte und Fig. 8 einen Schnitt durch eine Drosselöffnung. Der Stoßdämpfer nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 10, einem Kolben 11 mit Durchlaßöffnung 12, einer Kolbenstange 13, einer Manschette 14 und zwei Augen 15, die zum Anschluß an die Teile eines Fahrgestelles dienen. Zug- und Druckkräfte suchen den Kolben 11 im Zylinder 10 zu verschieben. Der Zylinder ist vollkommen mit Öl gefüllt und das bei der Kolbenverschiebung durch die Öffnung tretende Öl wirkt vermöge der inneren Flüssigkeitsreibung auf die Verschiebung dämpfend. Der Grad der Dämpfung hängt dabei von dem Durchlaßquerschnitt der Öffnung 12 ab. Die wirksame Größe dieses Querschnittes wird durch einen temperaturgesteuerten Schieber 16 selbsttätig geändert. Dieses Drosselglied ist in Fig. 1 nur schematisch angedeutet.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 sitzt der Schieber 16 am Ende eines Hebels 17, der bei 19 auf dem Kolben drehbar gelagert ist. In möglichst geringem Abstand vom Drehpunkt 19 greift bei 20 ein unten näher zu beschreibendes Dehnungselement 21 an dem Hebel 17 an. Das Element 21 ist um einen Zapfen 22 am Kolben drehbar gelagert und hat die Eigenschaft, seine Länge mit steigender Temperatur zu vergrößern. Zur besseren Führung des Hebels 17 dient ein Bügel 23. Steigt die Temperatur, so wächst der Abstand zwischen den Punkten 20 und 22 und der Schieber 16 verringert den Durchlaßquerschnitt der Öffnung 12, indem er sich über einen Teil dieser Öffnung legt. Dadurch steigt die drosselnde Wirkung, und der Verlust an Dämpfung zufolge der verringerten Viskosität des Öles wird ausgeglichen. Die gewünschte Charakteristik kann durch geeignete Formgebung der Gestaltung der Durchlaßöffnung 12 und des Schiebers 16 oder geeignete kinematische Bedingungen erhalten werden.
  • Das in Fig.3 im Längsschnitt dargestellte Dehnungselement 21 besteht aus einer doppelwandigen Kapsel, die mit einer Flüssigkeit von hohem thermischem Ausdehnungskoeffizienten, etwa einem Kohlenwasserstoff, gefüllt ist. Die innere Wandung 24 besteht aus leicht nachgiebigem Kunststoff und folgt daher der Dehnung und Zusammenziehung der Flüssigkeit bei Änderungen der Temperatur. Die äußere Wandung wird von einem zweiteiligen Metallgehäuse gebildet, dessen Teile von Zylindern 25 und 26 gebildet werden, die ineinander geführt und an den äußeren-Enden geschlossen sind. Zur Aufnahme des Zylinders 26 ist der Zylinder 25 bei 27 etwas erweitert. Augen 28 und 29 dienen zum Anschluß an die Gelenke 20 und 22. Dehnt sich die Flüssigkeit, so werden die Zylinder 25 und 26 auseirnandergeschoben und verstellen damit den Hebel 17. Zieht sich die Flüssigkeit zusammen, so schrumpft zwar die innere Wandung 24, jedoch ohne die relative Stellunz der Zylinder 25 und 26 zu beeinflussen.
  • Zur Rückführung der Zylinder 25, 26 dient der Strömungsdruck der dämpfenden Flüssigkeit. Zu diesem Zweck weist der Schieber 16 eine Schrägfläche 18 auf, die von der durch die Öffnung 12 strömenden Flüssigkeit so beaufschlagt wird, daß der dynamische Druck den Schieber zu öffnen sucht. Dadurch werden die Zylinder 25 und 26 wieder so weit zusammengeschoben, wie es das Volumen der Flüssigkeit in der Kapsel 21 zuläßt. Diese Wirkung tritt zwar nur dann ein, wenn die Flüssigkeit in Richtung des in Fig. 1 gezeichneten Pfeiles fließt. Dies ist jedoch im allgemeinen praktisch bedeutungslos, da auf den Stoßdämpfer im Betrieb fortwährend in der Richtung wechselnde Kräfte einwirken.
  • Bei der Ausführung nach Fig.4 findet ein Dehnungselement von grundsätzlich gleicher Art Verwendung. Jedoch ist der feststehende Zylinder durch ein gekrümmtes Rohr 30 ersetzt, so daß er trotz seiner großen wirksamen Länge leicht innerhalb des Stoßdämpfers untergebracht werden kann. Auf diese Weise wird ein Gestänge zur Übertragung der Bewegung des verschiebbaren Zylinders 31 auf den Schieber überflüssig. Der Schieber 32 ist demgemäß unmittelbar am Zylinder 31 befestigt. Bügel 33 und ein Winkel 34 dienen zur Festlegung des gekrümmten Rohres 30.
  • Die Ausführung nach Fig. 4 soll veranschaulichen, daß man die Kapsel nahezu beliebig lang, den Verstellweg also nahezu beliebig groß machen kann, da man dem feststehenden Teil des Gehäuses des Dehnungselementes jede Form geben kann. So könnte man das gekrümmte Rohr 30 leicht dadurch erheblich verlängern, daß man es in der Form einer Schraubenlinie oder einer Spirale fortsetzt.
  • In Fig. 5 bis 8 sind Teile, die mit denen nach Fig. 1 übereinstimmen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der Kolben des Stoßdämpfers nach Fig. 5 bis 8 besteht aus zwei miteinander zugewandten Ausdrehungen versehenen Hälften 35, 36, die mit ihren Rändern aufeinanderliegen und durch nicht gezeichnete Mittel miteinander verbunden sind. In der durch die Ausdrehungen gebildeten Kammer liegen zwei Drehschieber 37 und 38, die von flachen zylindrischen Scheiben gebildet werden und in der Kammer um die Kolbenachse drehbar sind. Beide Kolbenhälften weisen achsparallele Bohrungen 39 (obere Kolbenhälfte) und 40 (untere Kolbenhälfte) auf, die in Flucht miteinander liegen. Vier solche Bohrungen sind insgesamt vorgesehen (Fig. 6). In den Schiebern befinden sich entsprechende konische Bohrungen 41 (oberer Schieber) und 42 (unterer Schieber) in mit den Kolbenbohrungen identischer Anordnung. Bei niedrigster Temperatur fallen die Schieberbohrungen mit den Kolbenbohrungen zusammen und ergeben so den größten Durchlaßquerschnitt. Steigt die Temperatur, so wird der obere Schieber 37 im Uhrzeigersinn und der untere Schieber 38 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 6) gedreht. Damit wird der Durchlaßquerschnitt in doppelter Wirkung verkleinert.
  • Zum Antrieb der Schieber dienen Dehnungselemente 43 und 44 von gekrümmter Form, also von gleicher Art wie in Fig. 4. Diese Elemente sind in Kammern innerhalb der beiden Kolbenhälften 35, 36 untergebracht. Die Gehäuseteile der Dehnungselemente sind durch Zapfen 45, 46 gegen die Kolbenhälften 35, 36 und durch Zapfen 47, 48 gegen die Drehschieber 37, 38 abgestützt.
  • Zur Rückführung bei sinkender Temperatur dient wiederum der Strömungsdruck. Haben sich die Schieber zufolge Temperaturerhöhung gegeneinander verstellt, so liegen die konischen Bohrungen in den Schiebern axial gegeneinander versetzt, wie in Fig. 8 vergrößert wiedergegeben ist. Der dynamische Druck der durchströmenden Flüssigkeit wirkt auf die von den konischen Bohrungen gebildeten Leitflächen und ist bestrebt, die Bohrungen wieder in Flucht miteinander und damit die Schieber in die Grundstellung zu bringen.
  • Die Bauart nach Fig. 5 bis 8 hat im übrigen den Vorteil, daß Schieber und Schieberantrieb weitgehend von den Öldrücken entlastet sind. Die Steuerung jeder Öffnung durch zwei Schieber, deren Wirkungen sich addieren, gibt der Anordnung eine steilere Steuercharakteristik.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulischer Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem zum Ausgleich der Viskositätsschwankungen der Dämpfungsflüssigkeit dienenden, an der oder den Durchlaßöffnungen des Dämpfungskolbens angeordneten Drosselglied, das durch ein Wärmeausdehnungselement so gesteuert wird, daß es mit steigender Temperatur den Querschnitt der Durchlaßöffnung verkleinert, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmeausdehnungselement in an sich bekannter Weise aus einer in einem dehnbaren Behälter (24) eingeschlossenen Flüssigkeit hoher Wärmeausdehnung besteht und der Behälter in einem starrwandigen, aus zwei unter dem Einfluß der Wärmedehnung des Behälters (24) gegeneinander verschieblichen Teilen (25, 26 bzw. 30, 31) bestehenden Gehäuse untergebracht ist, dessen einer Teil (30) am Kolben (11) befestigt ist, während sein anderer beweglicher Teil (31) mit dem Drosselglied (32 bzw. 16 oder 37, 38) kraftschlüssig verbunden ist.
  2. 2. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kolben (11) fest verbundene Teil (30) des den Behälter (24) mit der Wärmeausdehnungsflüssigkeit enthaltenden Gehäuses halbringförmig gebogen ist und der ihm gegenüber verschiebbare Gehäuseteil (31) unmittelbar das Drosselglied (32) trägt.
  3. 3. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselglied aus mindestens einem Drehschieber (16 bzw. 37, 38) mit einer Leitfläche (18 bzw. 41, 42) besteht, die so ausgebildet ist, daß der dynamische Druck der strömenden Flüssigkeit in mindestens einer Richtung den Schieber zu öffnen sucht.
  4. 4. Hydraulischer Stoßdämpfer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei gegenläufig bewegliche Schieber (37, 38) mit engegengesetzt zueinander gerichteten Leitflächen (41, 42). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 72 164; britische Patentschrift Nr. 657 217; USA.-Patents-chrift Nr. 2 662 550.
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