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DE1054646B - Doppelflaechige Strickware - Google Patents

Doppelflaechige Strickware

Info

Publication number
DE1054646B
DE1054646B DEV5360A DEV0005360A DE1054646B DE 1054646 B DE1054646 B DE 1054646B DE V5360 A DEV5360 A DE V5360A DE V0005360 A DEV0005360 A DE V0005360A DE 1054646 B DE1054646 B DE 1054646B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stitches
double
row
rows
sided
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV5360A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUND und FLACHSTRICKMASCHB KAR
Original Assignee
RUND und FLACHSTRICKMASCHB KAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUND und FLACHSTRICKMASCHB KAR filed Critical RUND und FLACHSTRICKMASCHB KAR
Priority to DEV5360A priority Critical patent/DE1054646B/de
Publication of DE1054646B publication Critical patent/DE1054646B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine doppelflächige Strickware mit zwischen den doppelflächigen Maschenreihen eingefügten einflächigen Maschenreihen, so daß an diesen Stellen der Ware zwei Maschenreihen auf der einen Warenseite nur einer Maschenreihe auf der anderen Warenseite gegenüberliegen.
Bei den bekannten Waren dieser Art liegen die einflächigen Maschenreihen immer auf ein und derselben Warenseite. Dabei sind die Maschen dieser einflächigen Maschenreihen groß zum Unterschied von den auf dieser Waranseite befindlichen Maschen der doppelflächigen Maschenreihen, die klein sind. Da auf der anderen Warenseite nur die Maschen der doppelflächigen Maschenreihen auftreten und sich diese somit über zwei Maschenreihen der gegenüberliegenden Warenseite erstrecken müssen, sind dieselben ungefähr genau so groß wie die Maschen der einflächigen Maschenreihen. Dies ergibt, daß die eine Warenseite überhaupt nur von den großen Maschen der doppelflächigen Maschenreihen gebildet wird, die andere Warenseite überwiegend von den großen Maschen der einflächigen Maschenreihen. Benutzt worden ist diese Eigenart bisher dazu, eine Ware zu erzeugen, deren Vorderseite aus einem anderen Faden- oder Fasermaterial als die Rückseite besteht. Dies wird einfach dadurch erreicht, daß für die einflächigen Maschenreihen ein anderer Faden als für die doppelflächigen Maschenreihen zur Verarbeitung gelangt.
Diesem Bekannten gegenüber wird mit der Erfindung bezweckt, eine doppelflächige Strickware mit zwischen den doppelflächigen Maschenreihen eingefügten einflächigen Maschenreihen zu erzeugen, die sich durch eine sehr gute Hemmwirkung in bezug auf das Laufen gefallener Maschen auszeichnet. Erreicht wird dies dadurch, daß die einflächigen Maschenreihen abwechselnd auf der einen und auf der anderen Warenseite angeordnet sind.
Die Maschenlaufhemmwirkung ist auf verschiedene Umstände zurückzuführen. Grundsätzlich kommt e« darauf an, daß die doppeln ädrige Ware an den Stellen, an denen einflächige Maschenreihen eingefügt sind, in den betreffenden Maschenreihen aufgespaltet ist und daß in diesen Maschenreihen Maschen verschiedener Länge auftreten, die seitlich miteinander ohne Verbindung sind. An sich besitzt die eingangs beschriebene, vor bekannte Ware auch diesen Aufbau. Trotzdem hat dieselbe nur eine völlig ungenügende Laufmaschenhemmwirkung. Dies ist darin begründet, daß die einflächigen Maschenreihen nur auf einer Seite der Ware auftreten. Die laufmaschenhemmende Wirkung kann somit auch nur auf einer Warenseite vorhanden sein. Die andere Warenseite besitzt keinerlei Laufmaschenhemmung. Von einer Ware mit Doppelflächige Strickware
Anmelder:
VEB Rund- und Flachstrickmaschinenbau
Karl-Marx-Stadt,
Karl-Marx-Stadt, Paul-Gruner-Str. 72 b
Max Müller, Karl-Marx-Stadt,
ist als Erfinder genannt •worden
laufmaschenhemmenden Eigenschaften setzt man aber voraus, daß diese die betreffende Wirkung insgesamt besitzt. Davon kann keinerlei Rede sein, wenn diese vorbekannte Ware nur auf einer Warenseite das Laufen von Maschen hemmt. Bei der Erfindung wird demgegenüber in zuverlässiger Weise durch die wechselweise Anordnung der einflächigen Maschenreihen auf den beiden Warensei'ten auch auf beiden Warenseiten das Laufen von Maschen gehemmt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 ein Maschenbild,
Abb. 2 einen Längsschnitt dazu und
Abb. 3 bis 6 die schrittweise Herstellung der Ware nach Abb. 1 und 2.
In die doppelflächige Strickware sind in regelmäßiger Wiederkehr zwischen die doppelflächigen Maschenreihen 1 einflächige Maschenreihen 2 eingefügt. Auf diese Weise liegen an diesen Stellen zwei Maschenreihen auf der einen Warenseite, gebildet aus den Maschen der einflächigen Maschenreiihe 2 und aus den Maschen 3 der betreffenden doppelflächigen Maschenreihe, nur einer Maschenreihe auf der anderen Warenseite, gebildet aus den Maschan 4 der betreffenden doppelflächigen Maschenreihe, gegenüber. Dabei sind die einflächigen Maschenreihen 2 abwechselnd auf der einen und auf der anderen Warenseite eingearbeitet. Zwischen solchen Stellen mit wechselweise auf der einen und auf der anderen Warenseite eingearbeiteten einflächigen
Maschenreihen 2 können sich eine Anzahl nur doppelflächiger Masebenreihen 1 befinden.
Die Herstellung der in den Abb. 1, 2 gezeigten Ware geschieht folgendermaßen:
809 789/10

Claims (2)

Anschließend an die letzte doppelflächige Maschenreihe 1 arbeitet man eine weitere doppelflächige Maschenreihe, die also auch auf beiden Nadelreihen zu Maschen 3, 4 ausgebildet wird (Abb. 3). Wie aus der Abb. 4 hervorgeht, wird dann die gestrichelt gezeigte Nadelreihe außer Tätigkeit gesetzt und auf der anderen Nadelreihe eine einflächige Maschenreihe 2 gearbeitet. Dadurch fallen die Maschen 4 der vorangehenden, doppelflächigen Maschenreihe ungefähr doppelt so lang aus wie deren Maschen 3 (Abb. 1, 2). Hierauf wird wieder eine doppelflächige Maschenreihe gebildet, die gemäß Abb. 5 auch wiederum auf beiden Nadelreihen zu den Maschen 3,4 ausgebildet wird. Dann erfolgt gemäß Abb. 6 auf der Nadelreihe, die bei der Herstellung der vorangehenden einflächigen Maschenreihe 2 geruht hat, das Arbeiten einer weiteren einflächigen Maschenreihe 2. Anschließend werden eine Anzahl nur doppelflächiger Maschenreihen 1 gearbeitet, worauf das Spiel von neuem beginnt. Verwerten läßt sich die Erfindung sowohl bei gewohnlichen doppelflächigen Strickwaren als auch bei Interlockwaren. Patentansprüche:
1. Doppelflächige Strickware mit zwischen den doppelflächigen Maschenreihen eingefügten einflächigen Maschenreihen, so daß an diesen Stellen der Ware zwei Maschenreihen auf der einen Warenseite nur einer Maschenreihe auf der anderen Warenseite gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die einflächigen Maschenreihen (2) abwechselnd auf der einen und auf der anderen Warenseite angeordnet sind.
2. Strickware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß fortgesetzt auf je zwei oder mehr doppelflächige Maschenreihen (3, 4), zwischen die abwechselnd auf der einen und auf der anderen Warenseite einflächige Maschenreihen (2) eingefügt sind, zwei oder mehr doppelflächige Maschenreihen (1) ohne eingefügte einflächige Maschenreihen folgen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 655 930, 280 517;
schweizerische Patentschriften Nr. 130 399, 50 205.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 789/10 3.59
DEV5360A 1953-01-17 1953-01-17 Doppelflaechige Strickware Pending DE1054646B (de)

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DEV5360A DE1054646B (de) 1953-01-17 1953-01-17 Doppelflaechige Strickware

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DE1054646B true DE1054646B (de) 1959-04-09

Family

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DE (1) DE1054646B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE280517C (de) *
CH50205A (de) * 1909-07-12 1911-05-01 Gen Knit Fabric Company Wirkware
CH130399A (de) * 1926-01-14 1928-12-15 Esteban Masllorens Verfahren zur Herstellung von nahtloser Schlauch-Ränderware, bei welcher verschiedene Gewirkearten abwechseln, und Rundstrickmaschine zur Ausführung des Verfahrens.
DE655930C (de) * 1934-11-18 1938-01-26 Saechs Corsetschonerfabrik Max Doppelflaechige Strickware

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE280517C (de) *
CH50205A (de) * 1909-07-12 1911-05-01 Gen Knit Fabric Company Wirkware
CH130399A (de) * 1926-01-14 1928-12-15 Esteban Masllorens Verfahren zur Herstellung von nahtloser Schlauch-Ränderware, bei welcher verschiedene Gewirkearten abwechseln, und Rundstrickmaschine zur Ausführung des Verfahrens.
DE655930C (de) * 1934-11-18 1938-01-26 Saechs Corsetschonerfabrik Max Doppelflaechige Strickware

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