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DE1054593B - Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren - Google Patents

Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren

Info

Publication number
DE1054593B
DE1054593B DET15181A DET0015181A DE1054593B DE 1054593 B DE1054593 B DE 1054593B DE T15181 A DET15181 A DE T15181A DE T0015181 A DET0015181 A DE T0015181A DE 1054593 B DE1054593 B DE 1054593B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
struts
cathode
electrodes
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15181A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Marx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US439675A external-priority patent/US2925591A/en
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET15181A priority Critical patent/DE1054593B/de
Publication of DE1054593B publication Critical patent/DE1054593B/de
Priority to GB1730159A priority patent/GB920093A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/02Details not covered by G06G7/04 - G06G7/10, e.g. monitoring, construction, maintenance
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0025Manufacture by winding wire upon a support

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Spanngitter für elektrische Entladungsröhren, insbesondere für Elektronenröhren, und fernerhin die Verwendung eines oder mehrerer solcher Spanngitter im Elektrodenaufbau.
Aus verschiedenen Gründen ist man bestrebt, die Elektrodenabstände von elektrischen Entladungsröhren, insbesondere von Röhren, die bei sehr hohen Frequenzen betrieben werden, so klein wie möglich zu halten. Mit Hilfe der bekannten Spanngitter kann man beispielsweise den Abstand des ersten Steuergitters von der Kathodenoberfläche auf ein Minimum herabsetzen. Es bereitet aber Schwierigkeiten, auch den Abstand der einzelnen Gitter untereinander, beispielsweise den Abstand zwischen Steuergitter und Schirmgitter oder den Abstand zwischen Steuergitter und Anode, unter ein bestimmtes Maß herabzusetzen, wenn man Spanngitter verwendet. Dies ergibt sich aus dem Vorhandensein der Spannbügel, die bei Spanngittern zur Verbindung der die Gitterwindungen tragenden Holme erforderlich sind.
Kleinste Abstände zwischen Steuergitter und Schirmgitter sind beispielsweise dann erforderlich, wenn man mit niedrigen Schirmgitterspannungen bzw. Anodenspannungen genügend hohe Durchgriffe selbst bei engmaschigen Steuergittern erzielen will. Durch die Verwendung niedriger Schirmgitterspannungen bzw. Anodenspannungen wird auch die Lebensdauer einer solchen Röhre verbessert und die Gesamtverlustleistung herabgesetzt. Als eine mittelbare Folge der geringeren Spannungen lassen sich, z. B. bei Mehrgitterröhren, eine günstige Stromverteilung und günstige Rauscheigenschaften erzielen, da jetzt dünnere Schirmgitterdrähte verwendet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spanngitterkonstruktion anzugeben, die es ermöglicht, den Abstand zwischen Steuergitter und Schirmgitter bzw. zwischen Steuergitter und Anode auf ein Minimum herabzusetzen, um mit einem solchen Gitter eine Röhre herstellen zu können, die die obenerwähnten Vorteile besitzt.
Bei einem Spanngitter für elektrische Entladungsröhren, insbesondere für Elektronenröhren, bestehend aus den die Gitterwindungen tragenden Holmen und den den gegenseitigen Abstand der Holme festlegenden Bügeln, ist daher nach der Erfindung einer der beiden die Holme verbindenden Bügel durch eine Brücke ersetzt, die in der durch die Holme gelegten Mittelebene angeordnet und an den Stirnseiten der Holme befestigt ist und die nicht breiter als die Holmendicke ist.
Der Vorteil dieser Ausbildung eines Spanngitters besteht darin, daß die in die Mittelebene gelegte Brücke bei der Montage der nächstfolgenden Elek-
Spanngitter
für elektrische Entladungsröhren,
insbesondere für Elektronenröhren
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
BerKn NW 87, Sickingenstr. 71
Dr. Georg Marx, Ulm/Donau, ist als Erfinder genannt worden
trode, also z. B. des Schirmgitters oder der Anode, nicht im Wege ist, so daß die folgende Elektrode einen minimalen Abstand von dem erwähnten ersten Gitter haben kann.
Der Unterschied der Spanngitterausbildung nach der Erfindung gegenüber der bisher bekannten Konstruktion von Spanngittern ergibt sich ohne weiteres aus einem Vergleich der in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 dargestellten beiden Konstruktionen.
In Fig. 1 ist ein Spanngitter der bisher bekannten Konstruktion in stirnseitiger Ansicht und in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt. Die Fig. 3 und 4 stellen ein Gitter gemäß der Erfindung dar.
Das Gitter besteht in der Regel aus zwei Holmen 2 und 3, die mit Hilfe der beiden Spannbügel 4 und 9 zu einem Rahmen zusammengesetzt sind. Diesebeiden Spannbügel sind zweckmäßig durch Punktschweißen mit den beiden Holmen 2 und 3 verbunden. Auf die Holme 2 und 3 werden dann die Gitterwindungen 8 mit Hilfe eines unter mechanischer Spannung stehenden Gitterwickeldrahtes aufgewickelt.
Die Spannbügel 4 und 9 besitzen die in Fig. 1 dargestellte Form, damit man bei der Montage des Systems zwischen die Gitterwindungen 8 die Kathode 1 einschieben kann.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, muß das nächstfolgende Gitter 7, zu dem die Gitterstreben 5 und 6 gehören, in einem durch die Spannbügel 4 und 9 gegebenen Abstand von den Gitterwindungen 8 des ersten Gitters angeordnet werden, weil man andernfalls das Gitter 7 bei der Montage des Systems nicht über das erste Gitter 8 einführen kann. Daraus ergibt sich, daß die Spannbügel 4 und 9 den geringstmöglichen Abstand
803 789/400

Claims (2)

zwischen den beiden übereinanderliegenden Gittern festlegen. Bei der Konstruktion, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, wird nun der eine Spannbügel durch ein brückenartiges Halteglied 10 ersetzt, welches in der durch die beiden Holme 2 und 3 gelegten Mittelebene liegt und an den Stirnseiten der beiden Holme 2 und 3 befestigt ist. Aus Fig. 3 ist zu erkennen, daß nunmehr der Abstand zwischen den Gitterwindungen 8 des ersten und beispielsweise den entsprechenden Windungen 7 des zweiten Gitters wesentlich reduziert werden kann, was die eingangs geschilderten Vorteile mit sich bringt. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung soll ein Spanngitter, wie es in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, in einem Elektrodenaufbau Verwendung finden, bei dem die Elektroden bzw. deren Haltestreben zwischen Isolierstoffscheiben befestigt sind. Im Gegensatz zu der bisher üblichen Konstruktion eines Elektrodenaufbaues sind an der einen Seite zwei Isolierstoffscheiben vorgesehen, deren eine eine dem Gitterprofil entsprechende Aussparung enthält und deren andere zweiteilig ausgebildet ist und insbesondere der Befestigung der Kathode dient. Bei der Montage eines Systems mit einem Spanngitter mit den oben geschilderten Merkmalen wird man nach den in Fig. 5 als Ausführungsbeispiel dargestellten Aufbau in die eine Isolierstoffscheibe 11 zunächst die einzelnen Elektroden in die dafür vorgesehenen Aussparungen bzw. öffnungen einführen, also die Kathode 1 mit ihrem Brenner, das erste Steuergitter mit den beiden Streben 2 und 3, das Schirmgitter mit den beiden Streben 5 und 6 und weiterhin die übrigen zu dem System gehörenden Elektroden. Wegen der an Hand der Fig. 3 und 4 erläuterten Ausbildung des ersten Steuergitters und insbesondere des brückenartigen Gliedes 10 ist es ohne weiteres möglich, das Schirmgitter über das erste Steuergitter in die entsprechenden Aussparungen der Isolierstoff scheibe 11 einzuführen, auch dann, wenn der Abstand dieser beiden Gitter außerordentlich klein ist. Auf das andere Ende der Elektroden bzw. der die Elektroden tragenden Streben wird zunächst die Isolierstoffscheibe 13 aufgesetzt, welche jedoch eine Aussparung besitzt, die dem Querschnittsprofil des ersten Steuergitters entspricht. Diese Aussparung ist in Fig. 5 mit 16 bezeichnet. Mit Hilfe dieser Isolierstoffscheibe 13 sind sämtliche Elektroden des Aufbaues mit Ausnahme der Kathode 1 befestigt. Zwecks Befestigung der Kathode ist nun noch eine zweite Isolierstoffscheibe 12 vorgesehen, welche in der Ebene der Streben 5, 2, 3, 6 geteilt ist und sowohl für diese Streben als auch für die Kathodel entsprechende Aussparungen besitzt. Die beiden Hälften dieser Isolierstoffscheibe 12 werden zweckmäßig so aufgesetzt, daß die beiden Scheiben 12 und 13 einander berühren. Damit sind nunmehr sämtliche Elektroden einschließlich der Kathode befestigt, und das System mit sehr geringem Abstand zwischen Kathode und erstem Steuergitter sowie zwischen erstem Steuergitter und Schirmgitter kann in den Röhrenkolben eingebaut werden. Es sei noch erwähnt, daß Mittel vorgesehen sind, die die beiden Isolierstoffscheiben 12 und 13 in ihrer Lage zueinander festlegen, beispielsweise die beiden in Fig. 5 dargestellten Haltestreben 14 und 15. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der in Fig. 5 dargestellte Elektrodenaufbau lediglich als Ausführungsbeispiel zu werten ist, weil man auch an Stelle der zweiteiligen Isolierstoffscheibe andere Befestigungsmittel für die Kathode verwenden kann. Weiterhin wird noch darauf hingewiesen, daß bei einer Röhre mit mehr als zwei Gittern auch noch die weiteren Gitter, beispielsweise auch das Schirmgitter, in der für das Steuergitter beschriebenen Weise aufgebaut werden können, so daß man insgesamt ein Röhrensystem mit außerordentlich geringen Elektrodenabständen auf diese Weise erhalten kann. Patentansprüche:
1. Spanngitter für elektrische Entladungsröhren, insbesondere für Elektronenröhren, bestehend aus den die Gitterwindungen tragenden Holmen und den den gegenseitigen Abstand der Holme festlegenden Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden die Holme verbindenden Bügel durch eine Brücke ersetzt ist, die in der durch die Holme gelegten Mittelebene angeordnet und an den Stirnseiten der Holme befestigt ist und die nicht breiter als die Holmendicke ist.
2. Verwendung eines Spanngitters nach Anspruch 1 in einer elektrischen Entladungsröhre, bei der die Elektroden bzw. deren Haltestreben zwischen Isolierstoffscheiben befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenaufbau derart durchgeführt ist, daß die Elektroden bzw. Elektrodenstreben auf der Seite des Systems, auf der der stirnseitig befestigte Gitterbügel liegt, in zwei Isolierstoffscheiben befestigt sind, deren eine eine dem Gitterprofil entsprechende Aussparung enthält und deren andere zweiteilig ausgebildet ist und insbesondere der Befestigung der Kathode dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 809 789/400 3.59
DET15181A 1954-06-28 1958-05-22 Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren Pending DE1054593B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15181A DE1054593B (de) 1954-06-28 1958-05-22 Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren
GB1730159A GB920093A (en) 1958-05-22 1959-05-21 Improvements in or relating to electrode structures for electron discharge devices incorporating framed grids

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US439675A US2925591A (en) 1954-06-28 1954-06-28 Means for diagnosing functional ills of electrical and electronic equipment
DET15181A DE1054593B (de) 1954-06-28 1958-05-22 Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1054593B true DE1054593B (de) 1959-04-09

Family

ID=25999280

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET15181A Pending DE1054593B (de) 1954-06-28 1958-05-22 Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere fuer Elektronenroehren

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DE (1) DE1054593B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264621B (de) * 1963-10-01 1968-03-28 Int Standard Electric Corp Scheibenfoermiger Halterungsteil fuer elektrische Entladungsroehren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264621B (de) * 1963-10-01 1968-03-28 Int Standard Electric Corp Scheibenfoermiger Halterungsteil fuer elektrische Entladungsroehren

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