DE3320021C2 - Selbstkonvergierende Fernsehwiedergabeeinrichtung - Google Patents
Selbstkonvergierende FernsehwiedergabeeinrichtungInfo
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Abstract
Es wird eine selbstkonvergierende Farbfernseh-Wiedergabeeinrichtung beschrieben, die eine Ablenkeinheit (16) mit Sattelspulen (18) und Torroidspulen (21) enthält. Die Länge (a) der Horizontalspulenleiter neben dem sich erweiternden Teil (12b) der Bildröhre ist reduziert, um die gespeicherte Energie zu verringern. Die Länge des Kerns (17) ist ebenfalls begrenzt und der Kern ist in Längsrichtung zwischen den Wicklungsköpfen der sattelförmigen Horizontalablenkspulen (18) in einer Position angeordnet, welche sowohl das Konvergenz-Trilemma als auch die Nord-Süd-Kissenverzeichnung reduzieren.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbstkonvergierende Fernsehwiedergabeeinrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind selbstkonvergitrende Fernsehwiedergabeeinrichtungen mit einer Inline-Farbfernsehbildröhre bekannt,
in welcher drei in einer horizontalen Ebene verlaufende Elektronenstrahlen durch eine elektromagnetische
Ablenkeinheit abgelenkt werden, die die Konvergenz dieser Strahlen während ihrer Ablenkung über einen
Bildschirm der Bildröhre aufrechterhält. Um dies zu erreichen, sind Jie Horizontalablenkspulen der Ablenkeinheit
so gewickelt, daß sie ein im Effekt kissenförmiaes Ablenkfeld liefern, während die Vertikalablenkspulen
so gewickelt sind, daß sie ein im Effekt tonnenförmiges Ablenkfeld erzeugen. Eine solche Ablenkfeldkombination
ermöglicht generell eine Konvergenz der Elektronenstrahlen während der Ablenkung. Eine bevorzugte
Form einer solchen Ablenkeinheit ist die sogenannte Sattel-Toroid-Ablenkeinheit Bei einer solchen Ablenkeinheit
sind die Horizontalablenkspulen sattelförmig gewickelt und haben daher zwei in Längsrichtung verlaufende
Gruppen von aktiven Windungsleitern, welche vorne und hinten durch Gruppen von querverlaufenden
Verbindungs- oder Rückleitern verbunden sind. Die Vertikalablenkspulen sind toroidförmig auf einen sich
generell erweiternden zylindrischen Ferritkern gewikkelt Die Vertikalablenkspulen und der Kern sind mit
den Horizontalablenkspulen verschachtelt und umgeben diese.
Es hat an Bemühungen nicht gefehlt, eine ideale Kombination
von Spulen-, Kern- und Bildröhrenparametern zu finden, die die bestmögliche Konvergenz, den niedrigsten
Leistungsverbrauch, den geringsten Bedarf an Ferrit und Kupferdraht, eine minimale Defokussierung
der Strahlen durch die Ablenkeinheit und eine minimale Verzerrung, insbesondere eine möglichst geringe kissenförmige
Verzeichnung des Rasters auf dem BiIdschirm ergibt Bei der Konstruktion einer Farbfernsehwiedergabeeinrichtung
kommt es vor allem auf einen optimalen Kompromiß zwischen Betriebsverhalten, Leistungsbedarf und Kosten an. Dieses Problem ist umso
schwieriger zu lösen, je größer der Ablenkwinkel ist, für den z. B. ein Wert von 110° gefordert wird, insbesondere
wenn der Bildschirm groß ist. Das sogenannte »Konvergenz-Trilemma« ist in der Bildröhrentechnik
als ernstes Problem bekannt Dieses Trilemma-Problem ist in F i g. 1 dargestellt, die den oberen rechten Quadranten
eines Rasters auf dem Bildschirm einer Fernsehbildröhre zeigt. Es ist dabei angenommen, daß die
Elektronenstrahlen, gesehen vom Bildschirmende der Röhre, von der Strahlerzeugungssystemanordnung in
der dargestellten Reihenfolge emittiert werden und zwar der Blaustrahl B links, der Grünstrahl G in der
Mitte und der Rotstrahl R rechts. Das Konvergenz-Trilemma-Problem
besteht im Unterschied zwischen der Konvergenz des roten und des blauen Rasters. In F i g. 1
sind die Grenzen des roten Rasters ausgezogen und die des blauen Rasters gestrichelt dargestellt. Der horizontale
Konvergenzfehler zwischen einer roten und einer blauen vertikalen Linie oben im mittleren Teil des Rasters
ist mit Cv bezeichnet. An der rechten Seite des Rasters längs der ,Y-Achse tritt ein Konvergenzfehler
so Ch auf, der dem Abstand zwischen einer vertikalen roten
Linie und einer vertikalen blauen Linie an dieser Stelle entspricht. In der oberen rechten Ecke des Rasters
tritt ein mit !"bezeichneter Konvergenzfehler auf, der als »Trapezfehler« bezeichnet wird und sich in erster
Linie in einer vertikalen Trennung entsprechender horizontaler roter und blauer Linien äußert. In F i g. 1 ist
der Trapezfehler bei der dargestellten Strahlorientierung negativ, da die Ecke des blauen Rasters tiefer liegt
als die des roten Rasters. Das Konvergenz-Trilemma läßt sich wie folgt definieren:
Trilemma = CH - Cv + T.
Das Trilemma ist also die Summe der Konvergenzfehler auf den Achsen und des Trapezfehlers. Wenn auf
den Achsen Konvergenz herrscht, ist das Trilemma gleich dem verbleibenden Trapezfehler. Dieser restliche
Trapezfehler ändert sich von einem positiven Wert für
Röhren mit kurzer Strahlwegstrecke (Definition siehe unten) zu einem negativen Wert für Röhren mit langer
Strahlwegstrecke. Als Strahlwegstrecke wird hier der Abstand vom Ablenkzentrum der Ablenkeinheit bis
zum Bildschirm definiert Diese Strecke nimmt mit zunehmender Bildschirmgröße zu und rr.it zunehmendem
Ablenkwinkel ab. Bisher hat man versucht, den durch das Trilemma-Problem verursachten Beschränkungen
der Betriebseigenschaften dadurch Herr zu werden, daß man die in iisr Ablenkeinheit gespeicherte Energie und/
oder den konstruktiven Aufwand und damit die Kosten der Ablenkeinrichtung erhöhte. Solche Kompromisse
sind aber offensichtlich nicht wünschenswert
Eine mathematische Untersuchung des Konvergenz-Trilemmas
findet sich in der Veröffentlichung »Application of Aberration Theory to the Deflection Yoke Design
of a Color Picture Tube« von Y. Nakamura et al., SiD 82 Digest Ferner wird eine Lösung des Konvergenz-Trilemma-Problems
in einem Artikel mit dem Titel »New Self-Convergence Yoke and Picture Tube System
With 110° In-Line Feature« diskutiert der auf der
Frühlingskonferenz IEEEG-CE Chicago, 1977 verteilt wurde. Aus der US-PS 40 41 428 (Kikuchi et al.) ist es
bekannt daß die Konvergenz verbessert werden kann, wenn man eine toroidförmige Vertikalablenkspule verwendet
die kürzer ist als eine zugehörige sattelförmig gewickelte Horizontalablenkspule und die bei der vorderen
Biegung der Horizontalablenkspule angeordnet ist. Bis heute ist jedoch noch keine voll befriedigende
Lösung des geschilderten Problems gefunden worden.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine selbstkonvergierende Ablenkeinrichtung
der eingangs genannten Art im Hinblick auf eine bessere Lösung des Trilemma-Problems
weiterzubilden.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das Trilemma-Problem bekämpft durch eine Kornbination
einer Horizontal-lnline-Farbfernsehbildröhre mit einer selbstkonvergierenden Sattel-Toroid-Ablenkcinheit
(Ablenkjoch), indem die Längsabmessung der aktiven Leiterwindungen der Sattelspulen, die am sich
erweiternden Teil des Röhrenkolbens angeordnet sind, nicht größer als das l,2fache des nominellen Außendurchmesser
des Halsteiles der Bildröhre ist. Ferner ist die Längsabmessung des Toroidkerns nicht größer als
der nominelle Außendurchmesser des Halses der Bildröhre, mit der die Ablenkeinheit betrieben wird. Weiterhin
ist diese relativ kurze Kern- und Vertikalspulenanordnung im longitudinalen Sinne zwischen den Endwindungen
der Horizontalsattelspulen angeordnet, ohne diese Endwindungen zu berühren. Durch diese Kombination
werden der Trilemma-Effekt minimal gehalten, die gespeicherte Energie verringert und außerdem eine
kompakte Ablenkeinheit mit geringen Ferrit- und Kupferkosten erhalten. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1, auf die bereits Bezug genommen wurde, das
Trilemma-Konvergenz-Problem, wie es sich im oberen rechten Quadrant einer Fernseh-Wiedergabeeinrichlung
äußert;
F i g. 2 eine generelle Ansicht einer Wiedergabeeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
und
Fig. 3 eine mehr ins Einzelne gehende Darstellung
der Bestandteile einer Ablenkeinheit in Relation zu einer Bildröhre bei einer Ausführungsform der Erfindung.
In F i g. 2 ist eine selbstkonvergierende Wiedergabeeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, welche eine Bildröhre mit einem Glaskolben 10 enthält Der Glaskolben weist vorne eine
Frontplatte 11 auf, auf deren Innenseite ein sich wiederholendes
Muster aus Rot-, Grün- und Blau-Leuchtstoffelementen 13 angeordnet ist welches den Bildschirm
der Bildröhre bildet Der Kolben 12 weist ferner einen sich erweiternden Teil (Trichter) i2b auf, der in einen
zylindrischen Halsteil 12a übergeht Im Kolben 12 ist eine Elektronenstrahlerzeugungssystemanordnung 15
montiert die drei in Horizontalrichtung nebeneinander verlaufende Elektronenstrahlen liefert, die mit R, B und
G bezeichnet sind und durch eine Lochmaske 14 auf zugehörige Farbleuchtstoffelemente fallen.
Beim Hals- und Trichterteil 12a bzw. 126 des Glaskolbens
12 ist eine Ablenkjochanordnung oder Ablenkeinheit 16 angeordnet Die Ablenkeinheit 16 enthält einen
sich nach außen erweiternden zylindrischen oder ringförmigen Ferritkern 17, auf dem Leicerwindungen £0-roidförmig
gewickelt sind, die zwei toroidförmige Vertikalablenkspulen bilden. Der sich erweiternde Kern und
die Vertikalablenkspulen umgeben zwei Sattelspulen 18, die zur Horizontalablenkung der Elektronenstrahlen
dienen. Der Kern und die Spulen sind in bezug aufeinander durch eine Jochhalterung oder einen Rahmen 19
gehaltert. Hinten an der Ablenkeinheit 16 ist eine Vorrichtung 20 zur statischen Konvergenzeinstellung und
Farbreinheitseinstellung angeordnet, die in üblicher Weise ausgebildet sein kann. Die Ablenkeinheit kann so
an der Bildröhre angebracht sein, daß ihr vorderes Ende bezüglich der Bildröhre gekippt werden kann, um die
Konvergenzverteilung als Ganzes zu optimieren, dies ist jedoch nicht im Einzelnen dargestellt. Die Ablenkeinheit
kann dann in der optimalen Position durch nicht dargestellte Gummikeile fixiert werden, die zwischen
die Ablenkeinheit und den Glaskolben 12 eingesetzt werden.
F i g. 3 zeigt einen mehr ins Einzelne gehenden Längsschnitt der erfindungsgemäßen Ablenkeinheit-Bildröhren-Anordnung
gemäß F i g. 2. Die Ablenkeinheit ist im betriebsfähig auf der Bildröhre montierten Zustand dargestellt
in dem sie sich neben dem Halsteil 12a und dem anschließenden, sich erweiternden Teil i2b des Glaskolbens
befindet In der dargestellten Position ist die Ablenkeinheit 16 etwas vom sich erweiternden Kolbenteil
16 in eine Lage zurückgezogen, die sowohl die Farbenreinheit gewährleistet als auch die Elektronenstrahlen
bei der Ablenkung noch von der Wand des sich erweiternden Kolbenteils 12 freihält, so daß kein Halsschatten
entsteht. Das Fenster der sattelförmigen Horizontalablenkspulen 18 hat eine Längsabmessung b, die
durch die vordere und hintere Gruppe von Verbindungs- oder Rückleitern bestimmt wird, die in Fig. 3
durch die punktiert dargestellten Leiter versinnbildlicht sind. Der Ferritkern 17 mit den toroidförmig auf ihn
gewickelten Vertikalablenkspulen 21 befindet sich außerhalb der Horizontalablenkspulen 18, welche in dem
isolierenden Rahmen 19 montiert sind. Es ist ersichtlich, daß die Längsabmessung edes Kernes als Ganzes nicht
größer ist als der Nenn-Außendurchmesser c/des Halsteiles
12a des Glaskolbens. Es ist ferner ersichtlich, daß der Kern 17 innerhalb des Fensterbereiches oder Horizontalablenkspulen
liegt. Die Horizontalablenkspulen haben einen hinteren Teil, der sich beim Halsteil 12a des
Glaskolbens befindet, und einen sich nach außen erweiternden Teil, der sich beim sich erweiternden Teil 12b
des Glaskolbens befindet. Die Länge der aktiven Leiter
der Spule, welche sich neben dem sich erweiternden Teil des Glaskolbens befinden, haben eine Längsabmessung
a. Die Längsabmessung a ist nicht größer als das l,2fache des Außendurchmessers c/des Röhrenhalses 12a.
Die Vertikalablenkspulen sind longitudinal oder axial bezüglich der Horizontalablenkspulen so angeordnet,
daß das vertikale Ablenkzentrum PVsich in Strahlrichtung
hinter dem horizontalen Ablenkzentrum PH befindet. Diese Relativlage bewirkt eine Verringerung des in
Fig. 1 dargestellten Trilemma-Konvergenzfehlers.
Die Begrenzung der Längsabmessung des Kerns und der Vertikalablenkspulen reduziert gleichzeitig den Bedarf
an Ferrit und Leitungskupfer.
Ferner wird dadurch, daß der Kern 17 und die Vertikalablenkspulen 21 vom vorderen Ende des Fensters
der Horizontalablenkspulen nach hinten versetzt sind, die Nord-Süd-Kissenverzeichnung verringert. Ein tonnenförmiges
Vertikalablenkfeld erzeugt eine Nord-Süd-Kissenverzeichnung, deren Größe mit zunehmender
Horizontalablenkung zunimmt, wie etwa am Austrittsende der Ablenkeinheit. Dadurch, daß man das tonnenförmige
Vertikalablenkfeld gemäß der in F i g. 3 dargestellten Anordnung rückwärts vom Austrittsende der
Ablenkeinheit anordnet, ist es möglich, auf eine eigene Kissenverzeichnungskorrektureinrichtung, wie am Austrittsende
der Ablenkeinheit angeordnete Permanentmagnete, zu verzichten.
Da die Menge der Horizontal-Leiter, die neben dem sich erweiternden Teil des Glaskolbens angeordnet sind,
in der Längsrichtung begrenzt ist, ist auch der maximale Durchmesser der Horizontalablenkspulen am Austrittsende
der Ablenkeinheit begrenzt. Hierdurch verringert sich die Menge an Kupferdraht, die für die Horizontalabienkspulen
benötigt wird. Da die Spulen auch entlang dem Halsteil 12a des Glaskolbens verlaufen, ergibt sich
wegen des geringeren Abstandes zwischen den felderzeugenden Leitern und den Elektronenstrahlen auch eine
höhere Ablenkempfindlichkeit. Für die Ablenkung sind daher entsprechend niedrigere Ablenkströme erforderlich.
Hierdurch wird die Horizontalablenkschaltung vereinfacht, da weniger Leistung für die Ablenkung
benötigt wird. Die in den Horizontalablenkspulen gespeicherte Energie ist andererseits LI2Il, wobei L die
Induktivität der Ablenkspulen und / der Ablenkstrom sind, d. h. also daß bei geringerem Ablenkstrom / auch
die gespeicherte Energie geringer ist Im Ergebnis wird auch die Verlustleistung und damit Wärmeentwicklung
geringer, was die Zuverlässigkeit erhöht.
Die Abmessung b in F i g. 3 ist gleichzeitig auch die gesamte axiale oder longitudinal Länge der aktiven
Leiterteile der Horizontalablenkspulen. Die Differenz b — ä ist die Längsabmessung der geraden Leiterteile,
die längs des zylindrischen Halsteiles 12a des Glaskolbens verlaufen. Die Längenabmessung b ist gemäß der
Erfindung höchstens das l,6fache von d. Die Längenabmessung
b wird im allgemeinen mit zunehmender Strahlwegstrecke abnehmen, wobei ein gewisser Anstieg
angespeicherte Energie in Kauf zu nehmen sein wird.
Oben wurde also eine selbstkonvergierende Farbfernseh-Wiedergabeeinrichtung
beschrieben, die eine Ablenkeinheit mit Sattelspulen und Toroidspulen enthält Die Länge (a) der Horizontalablenkspulenleiter neben
dem sich erweiternden Teil der Bildröhre ist begrenzt um die gespeicherte Energie zu verringern. Ferner
ist auch die Länge des Kerns (17) begrenzt und er ist in Längsrichtung zwischen den Wicklungsköpfen der
sattelförmigen Horizontalablenkspulen (18) in einer Position angeordnet, die sowohl das Konvergenz-Trilemma
als auch die Nord-Süd-Kissen Verzeichnung weitgehend reduzieren.
Hierzu! Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Selbstkonvergierende Fernsehwiedergabeeinrichtung mit
einer Farbfernsehbildröhre, welche einen Glaskolben (12) mit einem zylindrischen Halsteil (\2a) eines
vorgegebenen Nenn-Außendurchmessers am einen Ende der Röhre, ferner ein vom Halsteil umschlossenes
Elektronenstrahlerzeugungssystem (15) zum Erzeugen von drei in einer horizontalen Ebene verlaufenden
Elektronenstrahlen, und einen sich an den Halsteil (12a) anschließenden erweiternden Kolbenteil
(\2b) mit einer abschließenden Frontplatte, auf deren Innenseite sich Farbleuchtstoffelemente befinden,
aufweist, und mit
einer selbstkonvergierenden Ablenkeinheit (16), welche ein kissenförmiges Honzontalablenkfeld sowie
ein tonnenförmiges Vertikalablenkfeld erzeugt und im Betrieb beim Halsteil und dem sich erweiternden
Kolbenteil der Farbfernsehbildröhre angeordnet ist, welche ferner zwei toroidförmig um einen
Ferritkern (17) gewickelte Vertikalablenkspulen sowie zwei bei der Innenfläche der Vertikalablenkspulen
angeordnete, diametral gegenüberliegende sattelförmige Horizontalablenkspulen enthält, die jeweils
zwei Gruppen von aktiven Windungsleitern enthalten, die im wesentlichen in Längsrichtung verlaufen,
an ihren vorderen und hinteren Enden durch Gruppen von vorderen bzw. hinteren Rückleitern
verbunden sind und mit diesen einen Spulenfensterbereich mit einer bestimmten Längsabmessung bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsabmessung (a) der aktiven Windungsleiter neben
dem sich erweiternden Kolbenteil höchstens das l,2fache des Nenn-Außendurchmessers (d)des Halses
ist und daß der Kern (17) eine Längsabmessung (e) hat, die höchstens gleich dem Nenn-Außendurchmesser
(d) des Halses ist und sich innerhalb der Längsabmessung (b) des Fensterbereiches befindet,
so daß er bezüglich der vorderen Rückleitergruppe nach hinten und bezüglich der hinteren Rückleitergruppe
nach vorne versetzt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge (b) der aktiven Leiterwindungen
in der Längsrichtung höchstens gleich dem l,6fachen des Nenn-Außendurchmessers ^Oyist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene (PV) des Maximums
des Vertikalablenkfeldes hinter der Ebene (PH) des Maximums des Horizontalablenkfeldes liegt.
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