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DE1054480B - Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe - Google Patents

Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe

Info

Publication number
DE1054480B
DE1054480B DEK32558A DEK0032558A DE1054480B DE 1054480 B DE1054480 B DE 1054480B DE K32558 A DEK32558 A DE K32558A DE K0032558 A DEK0032558 A DE K0032558A DE 1054480 B DE1054480 B DE 1054480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
brake
quarter
brake block
lever arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32558A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Jaxtheimer
Heinrich Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK32558A priority Critical patent/DE1054480B/de
Publication of DE1054480B publication Critical patent/DE1054480B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/06Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for externally-engaging brakes
    • F16D65/062Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for externally-engaging brakes engaging the tread of a railway wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Drehriegel für Bremsklotzschuhe Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehriegel für Bremsklotzschuhe zum Halten der Bremsklotzsohle, der zwischen dien Flanschen des Bremsklotzschuhes schwenkbar angeordnet und zum Verschwenken mit einem Hebelarm versehen ist.
  • Diese bekannten Drehriegel sind auf einer in den beiden Augen für den Verbindungsbolzen zwischen Hängeeisen und Bremsklotz fest angeordneten Büchse drehbar gelagert, wobei jede Bremsklotzsohle einen Drehriegel erfordert. Der Drehriegel ist federnd ausgebildet und mit einem Handgriff versehen. Durch Drehen des Drehriegels mittels des Handgriffes kann dieser in eine Aussparung eines Fortsatzes der Bremsklotzsohle einrasten, so daß diese im Bremsklotzschuh gehalten wird. Diese Ausführung bedingt einen verhältnismäßig großen Drehriegel, schon um eine ausreichende Elastizität zum sicheren Halten der Bremsklotzsohle zu gewährleisten. Falls der Bremsklotz nicht fliegend gelagert ist, was nur für verhältnismäßig kleine Bremsleistungen in Frage kommt, erfordert der bekannte Drehriegel außerdem längsgeteilte und entsprechend viel Platz beanspruchende Hängeeisen, die den Bremsklotz zwischen sich aufnehmen, da der Drehriegel an der Stelle angeordnet ist, an der üblicherweise ein einteiliges Hängeeisen vorgesehen wird. Aber auch für Bremsklötze mit zwei Bremsklotzsohlen ist der bekannte Drehriegel bei Verwendung von einteiligen Hängeeisen nicht anwendbar, da sein Platzbedarf so groß ist und ein Abnehmen einer Bremsklotzsoh:le den Ausbau des gesamten Bremsklotzes, d. h. des Bremsklotzschuhes mit den Bremsklotzsohlen, erforderlich macht. Die allgemein übliche Verwendung der platzsparenden einteiligen Hängeeisen dürfte auch der Grund sein, warum sich der bekannte Drehriegel trotz seiner grundsätzlichen Vorteile nicht in die Praxis eingeführt hat, in der heute nach wie vor der Keil zum Halten der Bremsklotzsohlen vorherrscht.
  • Demgegenüber ist die Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, den Drehriegel der eingangs genannten -Art so zu verbessern, daß er bei den heute üblichen Bremsen mit einteiligen, zwischen den Stegen der Bremsklotzschuhe liegenden Hängeeisen vorgesehen werden kann, auch wenn der Bremsklotzschuh zwei Bremsklotzsohlen aufweist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Drehriegel fest auf einem die Flansche des Bremsklotzschuhes durchsetzenden Bolzen angeordnet ist, der an mindestens einem seitlich herausragenden Ende mit dem fest angebrachten, gegen Drehen zu sichernden Hebelarm versehen ist.
  • Durch diese Maßnahmen wird jedoch nicht nur eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe gewährleistet. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Riegel zum Auswechseln einer Bremsklotzsohle außerordentlich gut zugänglich ist. Dieser Vorteil ist besonders wesentlich für große Bremsklötze mit zwei Bremsklotzsohlen von Lokomotiven und Triebwagen mit Außenrahmen, da dieser vielfach die Bremsklötze verdeckt. Zum Lösen des Drehriegels ist hierbei im ungünstigsten Falle nur ein kleiner, den Rahmen nicht schwächender Ausschnitt notwendig, so daß diese Fährzeuge zum Auswechseln der Bremsklotzsohlen nicht mehr über die Grube gefahren werden müssen, sondern ohne Schwierigkeiten überall mit neuen Bremsklötzen versehen werden können. Ein weiterer Vorteil ist noch die einfache und augenfällige Feststellbarkeit des Drehriegels.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb.1 die teilweise geschnittene Ansicht eines Bremsklotzschuhes mit zwei Bremsklotzsohlen und zwei Drehriegeln, Abb.2 die Draufsicht auf einen Drehriegel mit Sicherungsschraube in vergrößertem Maßstab und Abb.3 und 4 jeweils eine Druckbolzensicherung eines Drehriegels.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 1 und 2 ist bei einem Bremsklotzschuh vorgesehen, der im wesentlichen aus einem U-förmig gebogenen Blechkörper besteht, dessen Steg 1 entsprechend zwei aufzunehmenden Bremsklotzsohlen 2 gewölbt sowie mit Aussparungen für Fortsätze 3 und Nasen der beiden Bremsklotzsohlen 2 versehen ist. Zwei seitliche Flansche 4 des Bremsklotzschuhes sind an ihren benachbarten Innenseiten durch schalenförmig gepreßte und angeschweißte Blechteile 5 verstärkt. Als Lageraugen 6 für den Aufhängebolzem, ist jeder Flansch 4 und das daran angeschweißte Blechteil 5 mit einem eingeschweißten Rohrstück versehen, die beide gleichachsig liegen. Die Ausbildung des Bremsklo:tzschuhes an sich ist nicht Gegenstand der Erfindung. Zum Halten jeder Bremsklotzsohle 2 ist jeweils ein Drehriegel 7 vorgesehen, der gemäß der Erfindung auf einem in den beiden Flanschen 4 drehbar gelagerten Bolzen 8 fest angeordnet ist, z. B. mit diesem verschweißt oder verkeilt ist. Jeder Bolzen B liegt parallel zur Achse der beiden Lageraugen 6 des Bremsklotzschuhes etwa in der Quermittelebene der zuggehörigen Bremsklotzsohle 2 bzw. dessen Fortsatzes 3. Die Länge des Bolzens 8 ist etwas größer als der Außenabstand der beiden Flansche 4. An einem oder an beiden Enden ist der Bolzen 8 auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt. Auf dem abgesetzten Ende ist ein Hebelarm 9 fest angebracht. Im Beispielsfalle besteht der Hebelarm 9 aus einem Flachstahlstück, das an einem Ende mit einer dem Durchmesser des abgesetzten Endes des Bolzens 8 entsprechenden Bohrung versehen und mit dem Bolzen 8 in dieser Bohrung verschweißt ist. Die freie Stirnfläche des Hebelarmes 9 ist abgerundet und mit einer segmentartigen Aussparung 10 versehen. Diese segmentartige Aussparung 10 hat einen Radius, der etwa dem Durchmesser des Kopfes einer Sicherungsschraube 11 entspricht. Die Sicherungsschraube 11 ist durch den zugeordneten Flansch 4 und! dessen verstärkendes Blechteil 5 hindurchgeführt und in eine am Blechteil 5 angebrachte, z. B. angeschweißte Mutter 12 eingeschraubt. Selbstverständlich kann auch eine lose, nur durch ein Halteblech am Drehen gehinderte Mutter vorgesehen werden. Die Längsachse der Sicherungsschraube 11 ist dabei koaxial zur Längsachse der segmentförmigen Aussparung 10 des Hebelarmes 9 angeordnet. Vorteilhaft sind dabei der Durchmesser des Schraubenschaftes und des Schraubenkopfes sowie der Radius der Abrundung des Hebelarmes 9 derart aufeinander abgestimmt, daß bei herausgeschraubter bzw. bei gelöster und etwas herausgezogener Sicherungsschraube 11 der Hebelarm 9 am Schraubenschaft vorbeigeschwenkt werden kann, während bei angezogener Sicherungsschraube 11 der Schraubenkopf in die segmentförmige Aussparung 10 zu liegen kommt und den Hebelarm 9 gegen Verdrehen sichert. Die Sicherungsschraube 11 ist, um ein Verlieren zu verhindern, am freiten Ende des Schraubenschaftes mit einem Sprengring 13 od. dgl. versehen und so lang ausgebildet, daß bei herausgedrehter, das Vorbeischwenken des Hebelarmes 9 am Schraubenschaft zulassender Schraube 11 deren Gewindeende noch von der Mutter 12 gehalten wird. Jeder Hebelarm 9 und der zugehörige Drehriegel 7 sind: axial und radial gegeneinander versetzt derart, daß bei gesichertem Hebelarm 9 der Drehriegel 7 durch die Durchbrechung des Fortsatzes 3 der Bremsklotzsohle 2 hindurchgreift und diese festhält. Der Radius des hakenförmigen Teiles des Drehriegels 7 entspricht dabei dem mittleren Abstand der Durchbrechung des Fortsatzes 3 der zugehörigen Bremsklotzsohle 2 von der Längsachse des Bolzens B.
  • Zur weiteren Vereinfachung der Handhabung des Drehriegels 7 kann die Sicherungsschraube gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 durch einen Druckbolzen 14 .ersetzt werden. Der Druckbolzen 14 weist einen zylindrischen Schaft und einen ebenfalls zylindrischen Kopf 15 auf, dessen Durchmesser wiederum dem Radius der segmentförmigen Aussparung 10 des freien Endes des Hebelarmes 9 entspricht. Der zylindrische Schaft ist in dem verstärkenden Blechteil 5 und der Kopf 15 im zugehörigen Flansch 4 geführt. Der Kopf 15 stützt sich mit seiner innenliegenden Stirnfläche auf einer koaxial angeordneten Schraubenfeder 16 ab, die ihrerseits mit ihrem freien Ende auf dem Blechteil 5 aufliegt. In der Sicherungsstellung ist der Druckbolzen 14 durch einen auf dem Blechteil 5 aufliegenden, am zylindrischen Schaft sitzenden Sprengring 17, einen Splint, eine gesicherte Mutter od. dgl. gehalten.. Die freie Stirnfläche des Kopfes 15 ist ballig ausgebildet, so daß der Hebelarm 9 nach Hineindrücken des Druckbolzens 14 ohne Schwierigkeiten geschwenkt werden kann. Bei Verwendung eines Druckbolzens 14 ist es im übrigen nicht notwendig, den Hebelarm 9 mit einer Aussparung zu versehen, wenn der Druckbolzen 14 auf der beim Herausschwenken des Drehriegels 7 aus dem Fortsatz 3 der Bremsklotzsohle 2 vorauslaufenden Längsseite in der Sicherungsstellung zur Anlage kommt (Abb. 4).

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehriegel für Bremsklotzschuhe zum Halten der Bremsklotzsohle, der zwischen den Flanschen des Bremsklotzschuhes schwenkbar angeordnet und zum Verschwenken mit einem Hebelarm versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehriegel (7) fest auf einem die Flanschen (4) des Bremsklotzschuhes durchsetzenden Bolzen (8) angeordnet ist, der an mindestens einem seitlich herausragenden Ende mit dem fest angebrachten, gegen Drehen zu sichernden Hebelarm (9) versehen ist.
  2. 2. Drehriegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (9) an seinem freien Ende mit einer Aussparung (10) versehen ist, in die ein am benachbarten Flansch (4) des Bremsklotzschuhes befestigtes Sicherungselement eingreift.
  3. 3. Drehriegel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherungselement der Kopf einer in den Flansch (4) des Bremsklotzschuhes einschraubbaren, gegen Herausfallen geschützten Sicherungsschraube (11) vorgesehen ist.
  4. 4. Drehriegel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherungselement ein parallel zum Bolzen (8) des Drehriegels (7) in einem Flansch (4) des Bremsklotzsehuhes gelagerter, entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder axial verschriebbaxer Druckbolzen (14) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 380- 427.
DEK32558A 1957-07-27 1957-07-27 Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe Pending DE1054480B (de)

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DEK32558A DE1054480B (de) 1957-07-27 1957-07-27 Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe

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DEK32558A DE1054480B (de) 1957-07-27 1957-07-27 Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe

Publications (1)

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DE1054480B true DE1054480B (de) 1959-04-09

Family

ID=7219481

Family Applications (1)

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DEK32558A Pending DE1054480B (de) 1957-07-27 1957-07-27 Drehriegel fuer Bremsklotzschuhe

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DE (1) DE1054480B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4000792A (en) * 1975-08-28 1977-01-04 Westinghouse Air Brake Company Brake shoe and head assembly
US4360084A (en) * 1979-09-21 1982-11-23 Asea Aktiebolag Block brake assembly for the wheel of a railway vehicle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR380427A (de) * 1900-01-01

Patent Citations (1)

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