DE1053875B - Rueckstossantrieb - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02K7/10—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
- F02K7/20—Composite ram-jet/pulse-jet engines
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatents ist eine zum Regeln des wirksamen Querschnittes der Düse eines Rückstoßantriebs
dienende Vorrichtung, die mit einem eine aerodynamische Einschnürung bewirkenden Hilfsstrahl
arbeitet, welcher aus einer in die Düse mündenden düsenartigen Leitung in den durch die Düse
hindurchgehenden Strom quer zu dessen Strömungsrichtung eintritt.
Zweck der Erfindung ist, die Regelvorrichtung gemäß dem Hauptpatent in vorteilhafter Weise bei
einem Rückstoßantrieb anzuwenden, der ein einem Staustrahltriebwerk entsprechendes Gehäuse aufweist,
welches ein oder mehrere intermittierende Strahltriebwerke enthält.
Gemäß der Erfindung wird die düsenartige Öffnung zum Ausblasen des Hilfsstrahles mit aus dem bzw.
den intermittierenden Strahltriebwerken stammenden Verbrennungsgasen über eine besondere Zufuhrleitung
gespeist. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß zurErzeugung des Hilfsstrahles keine besonderen Einrichtungen
zur Lieferung des Hilfsgases erforderlich sind.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, die bei einem früher vorgeschlagenen Rückstoßantrieb
mit einem einem Staustrahltriebwerk entsprechenden und ein oder mehrere intermittierende
Strahltriebwerke enthaltenden Gehäuse angewendet ist, bei dem das bzw. die intermittierenden Strahltriebwerke
an ihrem Lufteinlaß mit Rückströmdrosseln versehen sind und die aus diesen Rückstromdrosseln
entweichenden Verbrennungsgase der intermittierenden Triebwerke durch Rückgewinnungsrohre
in einem Sammelraum gesammelt werden, steht der Sammelraum mit der die düsenartige Öffnung speisenden
Zufuhrleitung in Verbindung.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird der zusätzliche wichtige Vorteil erzielt, daß der Querschnitt
der Düse des Rückstoßantriebs bei Änderungen des Betriebes der intermittierenden Strahltriebwerke
sich selbsttätig ändert. Wenn beispielsweise zur Erhöhung des Schubes die Brennstoffzufuhr zu den
intermittierenden Strahltriebwerken in üblicher Weise vergrößert wird, wird dadurch die Temperatur der
Auspuffgase der intermittierenden Strahltriebwerke und damit die Geschwindigkeit des Schubstrahles erhöht.
Zugleich findet jedoch ein stärkeres Entweichen von heißeren Gasen aus den Rückströmdrosseln statt,
was bewirkt, daß aus der düsenartigen Öffnung ein wirksamerer Hilfsstrahl ausgeblasen und damit eine
stärkere Verminderung des Querschnittes der Düse des Rückstoßantriebes erhalten wird, die zu einer
weiteren Erhöhung der Geschwindigkeit des Schubstrahles führt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Zusatz zum Patent 970 090
Anmelder:
Societe Nationale d'Etude
et de Construction de Moteurs d'Aviation,
et de Construction de Moteurs d'Aviation,
Paris
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 9,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1,
Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 5. Juni 1952
Frankreich vom 5. Juni 1952
Marcel Kadosch, Paris,
und Jean Henri Bertin, Neuilly-sur-Seine, Seine
und Jean Henri Bertin, Neuilly-sur-Seine, Seine
(Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 1 ist ein schematischer axialer Schnitt durch
ein Staustrahltriebwerkgehäuse, welches mehrere intermittierende Strahltriebwerke enthält und mit
einer selbsttätig arbeitenden Düsenquerschnittsregelvorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist;
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform;
Fig. 3 und 4 sind Teilschnittansichten, welche zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen.
In Fig. 1 sind mit 24 intermittierende Strahltriebwerke bezeichnet, die im Innern eines aerodynamisch
geformten Gehäuses 25 eines Staustrahltriebwerkes angeordnet sind, welches einen Lufteingang 26 und
eine Ausstoßöffnung 27 aufweist. Die intermittierenden Strahltriebwerke 24 sind mit Lufteinlaßrohren 16
versehen, die sich in denjenigen Teil des Gehäuses 25 öffnen, in welchem die durch die Öffnung 26 eindringende
Luft auf Grund der inneren Form des Gehäuses 25 genügend verlangsamt worden ist. Diese Rohre 16
bilden Rückströmdrosseln, d. h., sie sind so ausgebildet, daß sie dem Luftstrom auf die Verpuff ungskam-..mern
der intermittierenden Strahltriebwerke hin einen geringen Widerstand und dem entgegengesetzt ver-
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laufenden Strom der in den Kammern bei den Verpuffungen erzeugten Gase einen viel höheren Widerstand
entgegensetzen. Vorrichtungen dieser Art sind insbesondere in der Patentschrift 949 700 beschrieben.
Die Verpuffungskammern der intermittierenden Strahltriebwerke sind im Mittelteil des Gehäuses 25
derart angeordnet, daß die durch die Wandung dieser Kammern hindurchgehende Wärme dazu ausgenutzt
wird, die Luft zu erhitzen, die um diese Kammern herum durch das Gehäuse 25 hindurchgeht und den
Arbeitskreislauf des Staustrahltriebwerkes liefert.
Die Auspuffrohre 28 der intermittierenden Strahltriebwerke münden in den Hinterteil des Gehäuses 25.
Der durch die Öffnung 27 des Gehäuses 25 entweichende Strahl wird auf diese Weise von einem
Gemisch aus den Verpuffungsgasen der intermittierenden Strahltriebwerke und der Luft gebildet, die durch
das Gehäuse 25 um die intermittierenden Strahltriebwerke herum hindurchgegangen ist.
Da die Rückströmdrosseln 16 der intermittierenden Strahltriebwerke stets einen Teil der Auspuffgase entweichen
lassen, können diese Gase als Hilfsmedium
verwendet werden, um den Querschnitt der Auslaßöffnung 27 des Gehäuses 25 zu regeln.
Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform sind in Fortsetzung der Rückströmdrosseln 16
Rohre 29 angeordnet, deren Eintrittsöffnungen in einem gewissen Abstand von den Drosseln liegen. Die
Rohre 29 dienen zur Rückgewinnung der Gase, die durch die Rückströmdrosseln entweichen, und sie
führen diese Gase in einen ringförmigen Raum 30, der in der Wandung des Gehäuses 25 ausgebildet ist. Aus
diesem Raum 30 entweichen die Gase nach hinten durch einen ringförmigen Blasschlitz 31, der um die
Auslaßöffnung 27 herum angeordnet ist und in geeigneter Weise so geneigt ist, daß der auf diese Weise
gebildete dünne ringförmige Hilfsstrahl eine Geschwindigkeitskomponente hat, die senkrecht zur
Achse des Gehäuses 25 verläuft. Dieser ringförmige Strahl wirkt durch seine gesamte Energie auf den
durch die Ausstoßöffnung 27 hindurchgehenden Gasstrom ein, während dieser Gasstrom die Wirkung des
ringförmigen Strahles nur durch seinen statischen Druck beeinflußt, welcher verhältnismäßig gering ist,
da das Gas bei seinem Durchgang durch die Ausstoßöffnung 27 entspannt wird, um den Antriebsstrahl von
großer Geschwindigkeit zu bilden. Der aus dem Schlitz 31 austretende Hilfsstrahl regelt somit den
Querschnitt der Ausgangsöffnung 27, und da die Energie dieses Hilfsstrahles sich mit dem Betrieb der
intermittierenden Strahltriebwerke ändert, ist die erhaltene Regelung eine selbsttätige.
Bei der in Fig. 2 wiedergegebenen abgeänderten Ausführungsform führen die Rohre 29, welche die
durch die Rückströmdrosseln 16 entweichenden Gase zurückgewinnen, die Gase in einen zentralen Raum 32,
der sich bis zur Hinterseite des Staustrahltriebwerkes erstreckt und einen ringförmigen Blasschlitz 33 aufweist,
der etwas vor der Ausstoßöffnung 27 liegt. Die Gase treten aus diesem Schlitz mit einer Geschwindigkeitskomponente
aus, die senkrecht zum Hauptstrom verläuft, dessen Durchgangsquerschnitt auf diese Weise herabgesetzt wird.
Wenn das auszublasende Hilfsmedium in erheblicher Menge abgegeben wird und wenn es notwendig
wird, seinen Durchgangsquerschnitt zu regeln, kann dies in gewissem Maße dadurch erreicht werden, daß
die Wirkung des Hauptstromes ausgenutzt wird und die zum Ausblasen des Hilfsmediums dienenden Öffnungen
in zweckentsprechender Weise angeordnet werden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung dieser Art, die auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1 anwendbar ist. Die
äußere Wand des Blasschlitzes 31 ist durch einen Teil 34, der eine ebene, eine konische oder irgendeine
andere geeignete Gestalt haben kann, derart verlängert, daß das auszublasende Medium, welches durch
den Schlitz 31 tritt und auf den Wandteil 34 an der engsten Stelle des Hauptstromes trifft, einen durch
den Hauptstrom verringerten Querschnitt besitzt, aber der Durchgangsquerschnitt des Hauptstromes
weiter durch die Wirkung des Hilfsmediumstrahles geregelt wird.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung der gleichen Art in Anwendung auf die Ausführungsform gemäß Fig. 2.
Claims (4)
1. Rückstoßantrieb mit einem einem Staustrahltriebwerk entsprechenden Gehäuse, welches ein
oder mehrere intermittierende Strahltriebwerke enthält, und mit einer düsenartigen Öffnung zum
Ausblasen eines Hilfsstrahles in den Schubstrahl zwecks Regelung des wirksamen Düsenquerschnittes
des Rückstoßantriebes nach Patent 970 090, dadurch gekennzeichnet, daß die düsenartige
Öffnung (31, 33) mit aus dem bzw. den intermittierenden Strahltriebwerken (24) stammenden
Verbrennungsgasen über eine besondere Zufuhrleitung (30, 32) gespeist wird.
2. Antrieb nach Anspruch 1, bei dem das bzw. die intermittierenden Strahltriebwerke an ihrem
Lufteinlaß mit Rückströmdrosseln versehen sind und die aus diesen Rückströmdrosseln entweichenden
Verbrennungsgase der intermittierenden Triebwerke durch Rückgewinnungsrohre in einem
Sammelraum gesammelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelraum mit der die düsenartige
Öffnung (31, 33) speisenden Zufuhrleitung (30, 32) in Verbindung steht.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrleitung (30, 32)
eine allgemein konvergierende Form hat, um die zu der düsenartigen öffnung (31, 33) strömenden
Verbrennungsgase zu beschleunigen.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stromabwärts
liegende Wand (34) der düsenartigen Öffnung (31) in bezug auf deren stromaufwärts liegende Wand
nach innen vorspringt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 546 966.
USA.-Patentschrift Nr. 2 546 966.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsche Patente Nr. 970090, 941 103.
Deutsche Patente Nr. 970090, 941 103.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 787/189· 3.59
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR2801515X | 1952-06-05 |
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Family
ID=9688902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES33691A Pending DE1053875B (de) | 1952-06-05 | 1953-06-03 | Rueckstossantrieb |
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-
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- 1953-06-03 GB GB13363/53D patent/GB745673A/en not_active Expired
- 1953-06-03 DE DES33691A patent/DE1053875B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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