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DE1079897B - Staustrahltriebwerk - Google Patents

Staustrahltriebwerk

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Publication number
DE1079897B
DE1079897B DEB45126A DEB0045126A DE1079897B DE 1079897 B DE1079897 B DE 1079897B DE B45126 A DEB45126 A DE B45126A DE B0045126 A DEB0045126 A DE B0045126A DE 1079897 B DE1079897 B DE 1079897B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trumpet
diffuser
shaped tube
ramjet
combustion chamber
Prior art date
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Granted
Application number
DEB45126A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1079897C2 (de
Inventor
Jean Henri Bertin
Benjamin Jean Marcel Salmon
Francois Gilbert Paris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertin Technologies SAS
Original Assignee
Bertin et Cie SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bertin et Cie SA filed Critical Bertin et Cie SA
Publication of DE1079897B publication Critical patent/DE1079897B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1079897C2 publication Critical patent/DE1079897C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Staustrahltriebwerk Die Erfindung bezieht sich auf Staustrahltriebwerke. Es ist ein Staustrahltriebwerk bekannt, innerhalb dessen Gehäuse mehrere pulsierend arbeitende Brennkanimern angeordnet sind, deren Gasausstöße in trompetenförmige Rohre treten, welche in einen hinteren Raum des Gehäuses münden und einen Teil der durch den Einlaßdiffusor eintretenden Luft ansaugen.
  • Es ist ferner ein Staustrahltriebwerk bekannt, bei welchem zur Erhöhung der Schubleistung am Eingang des Lufteinlaßdiffusors ein ringförmig ausgebildetes trompetenförrniges Rohr angeordnet ist, das einen Mediumstrahl erzeugt, welcher die Masse des durch das Staustrahltriebwerk hindurchgehenden Stromes erhöhen soll.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Staustrahltrieb-,verkes mit einem trompetenförmigen Rohr, welches mit einer ringförmigen Öff- nung zum Erzeugen eines induzierenden Mediumstrahles versehen ist und welches dazu dient, den Druck der vom Einlaßdiffusor zur Brennkammer des Staustrahltriebwerkes gehenden Luft zu erhöhen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Staustrahltrieb,#"erk der vorgenannten Art dadurch gekennzeichnet, daß das trompetenförmige Rohr derart zwischen den Einlaßdiffu.sor und die Brennkammer geschaltet ist und diese beiden Teile so miteinander verbin.det, daß es die von dem Diffusor komprimierte und verlangsamte Luft ansangt und sie mit einem erhöhten Druck in die Brennkammer fördert.
  • Die durch die Erfindung erzielten Vorteile gehen aus den nachfolgenden Betrachtungen hervo.r. Bekanntlich stellt der Einlaßdiffuso-r eines Staustrahltriebwerkes einen sehr heiklen Teil dar, der sorgfältig berechnet und ausgeführt werden muß, wenn ein zufriedenstellendes Arbeiten und ein guter Wirkungsgrad erhalten werden sollen. Es ist daher wesentlich, in dem Einlaßdiffuso-r jedwedes Organ zu vermeiden, welches die geometrische Gestalt des Diffus.o,rs ändern und sein Arbeiten stören würde. Ferner ist es bei einem Überschalldiffusor gewöhnlich notwendig, seinen Querschnitt und sein Eingangsprofil in Abhängigkeit von der Fluggeschwindigkeit mit Hilfe von Klappen oder anderen Steuerorganen zu ändern. Es ist daher ersichtlich, daß aus diesem Grund die Anwesenheit eines trompetenförmigen Rohres am Eingang des Diffusors für sein einwandfreies Arbeiten und für die Anordnung und den Betrieb von Steuerorganen nachteilig sein würde.
  • Ein Difftiso-r und ein trompetenförmiges Rohr sind in ihren Arbeitscharakteristiken verschieden. Wenn daher beide miteinander kombiniert werden, ist es nicht möglich, ihre optimalen Arbeitsbedingungen gleichzeitig zu erfüllen, Während der Wirkungsgrad eines Diffusors sich mit der Geschwindigkeit erhöht, ist der Wirkungsgrad eines trompetenförmigen Rohres um so besser, je geringer die Geschwindigkeit des Mediumstroines ist, aus welchem das trompetenförmige Rohr ansaugt.
  • Dadurch, daß gemäß der Erfindung das trompetenförmige Rohr (bzw. mehrere trompetenförmige Rohre) am stromabwärtsseitigen Ende des Diffusors, d. h. 2,ni Eingang der Brennkammer angeordnet ist, wird der günstigste Arbeitszustand erhalten, weil das trompetenförmige Rohr dann einerseits Luft aus dem durch den Diffusor hindurchgehenden und darin progressiv verlangsamten Luftstrorn an einer Stelle ansaugt, wo dieser Strom seine kleinste Geschwindigkeit besitzt, und andererseits am Eingang der Brennkammer eine Wirbelbewegung erzeugt, welche die Verbrennung begünstigt.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein axialer Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines Staustrahltriebwerkes gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsforrn, bei welcher die trompetenförmigen Strahlrohre einen von einem gasförmigen Medium gebildeten divergierenden Teil besitzen; 'Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 3.
  • Bei der in den Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Ausführungsform ist ein Gehäuse vorgesehen, welches demjenigen eines Statistrahltriebwerkes analog ist und folgende Teile aufweist: -einen Einlaßdiffusor 8 für atmosphärische Luft, weicher allgemein die Form eines divergierenden Teiles besitzt, uni die eintretende Luft zu verlangsamen und ihre kinetische Energie in Druckenergie umzuwandeln, ferner einen Raum 9 von im wesentlichen zylindrischer Gestalt, der die Brennkammer darstellt, und schliAlich eine Düse 10, in welcher -sich das aus der Brennkammer 9 kommende und hohe Temperatur besitzende Gasgemisch entspannt und einen Antriebsstrahl liefert. Zwischen dem Diffusor 8 und der Brennkammer 9 ist eine gewisse Anzahl von trompetenförmigen Strahlrohren tl, t21 #3 . . . angeordnet (in dein dargestellten Beispiel sind vier solche Strahlrohre vorgesehen). Diese Strahlrohre t" t2, t3 ... durchqueren eine Scheidewand 11, welche vor der Brennkammer 9 angeordnet ist, so daß die atmospärische Luft durch die Strahlrolire hindurchgehen muß, wie dies durch die Pfeile F, angedeutet ist, um von dem Diffusor 8 zur Brennhammer 9 zu gelangen.
  • jedes der trompetenförmigen Strahlrohre ti, t?' t3 . . . weist einen konvergierenden Eingangsteil 1 und einen divergierenden Ausgangsteil 2 auf. An der Innenwandung des von den Teilen 1 und 2 gebildeten Rohres öffnet sich im Bereich seiner engsten Stelle oder etwas stromabwärts von dieser Stelle um die Achse des Rohres ein ringförmiger Kanal 3, der in seiner Gestalt ungefähr derjenigen eines Kegels entspricht, dessen Spitze bei 3a auf der Achse des Rohres liegen würde. Der Kanal 3 steht mit einem ringförmigen Sammelraum 4 in Verbindung, welcher den Kanal mit einem unter Druck stehenden Medium speist, um den induzierenden Strahl zu bilden. Die trompetenförmigen Strahlrohre tj, t21 t3 * I I bilden zusammen einen Kompressor, -welcher den Druck in der Brennkammer 9 erhöht.
  • Der in der Brennkammer 9 zu verbrennende Brennstoff kann in die Brennkammer durch Inj ektoren 9 a eingeführt werden, die in zweckentsprechender Weise entweder in dein durch die Strahlrohre hindurchgehenden Strom oder etwas stromaufwärts von den Strahlrohren oder etwas stromabwärts von diesen, wie dies als Beispiel in Fig. 1 angenommen ist, angeordnet sind. Dieser Brennstoff kann auch ganz oder teilweise in das induzierende Medium, beispielsweise in den Sammelräumen 4, eingeführt werden. Der Brennstoff kann sogar- die induzierenden Strahlen selbst erzeugen, wenn er in Form von Gas oder Dampf in die Sarnmelräume 4 eingeführt wird, wobei er einem Druckbehälter entnommen oder vorher verdampft wird, beispielsweise durch die von der Brennkammer abgegebene Wärme.
  • Die induzierenden Strahlen können auch von den Auspuffgasen von Raketen gebildet werden. EineAusführungsform. dieser Art ist in Fig. 1 wiedergegeben, bei welcher jeder der Sammelräume4 die Brennkammer eine Rakete bildet. Zu diesem Zweck mündet in jeden Sammelrauni 4 eine Leitung 12, die ein Verbrennungsmedium aus einem Vorratsbehälter 13 zuführt, und eine Leitung 14, die Brennstoff aus ein= Vorratsbehälter 15 zuführt, wobei die Behälter 13 und 15 in einem stromlinienförmig ausgebildeten zentralen Körper 16 untergebracht sind, der im Eingang des Diffusors 8 angeordnet und durch radiale Arme 17 abgestützt ist.
  • Der Brennstoff und das Verbrennungsmedium werden derart gewählt, daß sie zusammen ein hypergolisches Gemisch bilden, welches sich spontan entzündet; so kann beispielsweise der Brennstoff aus Kerosin und das Verbrennungsmedium aus Salpetersäure bestehen. Zweckmäßig ist der Brennstoff der gleiche wie derjenige, der unmittelbar in die Brennkaminer des Staustrahltriebwerkes eingespritzt wird, so daß es selbst ohne Anwendung der Raketen genügt, eine mäßige Zufuhr von Brennstoff durch die Leitungen 12 aufrechtzuerhalten, um das Arbeiten des Staustrahltriebwerkes zu gewährleisten.
  • Die Leitungen 12 und 14 sind je mit einem periodisch arbeitenden Absperrorgan 12a bzw. 14a ausgerüstet, welches beispielsweise ein drehbarer Hahn oder ein von einer Nockenwelle betätigtes Ventil sein kann. Es wird auf diese Weise eine periodisch pulsierende Verbrennung in jedem der Sammelräume4 erzeugt, und die bei dieser Verbrennung entstehenden Gase hoher Energie bilden den induzierenden Strahl am Ausgang jedes der ringförmigen Kanäle 3.
  • Der Vortriebswirkungsgrad, der erhalten wird, wenn auf diese Weise die Auspuffgase von Raketen benutzt werden, um die Bremikammer 9 und die Düse 10 zu speisen, ist größer als derjenige, der erhalten werden kann, wenn die Auspuffgase der Raketen unmittelbar zum Antrieb benutzt werden. Es kann ein wirtschaftlicher Arbeitszustand für bestimmte Flugbedingungen bei mittlerem Schub und geringer Geschwindigkeit dadurch erhalten werden, daß in der Brennkammer keinerlei Verbrennung herbeigeführt und nur die von den Raketen gelieferte Energie ausgenutzt wird.
  • Durch Verbrennen von Brennstoff in der Brennkammer 9 kann die entwickelte Leistung erhöht werden, z. B. beim Aufsteigen und für das Erzielen von höheren Fluggeschwindigkeiten.
  • Es ist vorteilhaft, die in möglichst großer Zahl vorgesehenen trompetenfbrinigen. Strahlrohre tj, t21 t3 . . . mit einer gewissen Phasenverschiebung arbeiten zu lassen, um den endgültigen Fluß in der Brennkammer 9 des Staustrahltriebwerkes sowie den durch die Strahlrohre in den Diffusor 8 eingesaugten Strom zu regeln. Zu diesem Zweck genügt es bei der beschriebenen Ausführungsform, das Arbeiten der den verschiedenen S ammelräumen 4 zugeor.,dneten Absperrorgane 12a, 14amit einer geeigneten Phasenverschiebung zu steuern.
  • Der Sammelraum 4 jedes Strahlrohres kann auch mit einem instabilen Brennstoff allein, wie z. B. mit Acetylen, gespeist werden, das in dem Sammelraum mit Hilfe eines Katalysators zersetzt wird, um dadurch den induzierenden Strahlen die erforderliche Energie zu erteilen, wobei dann die Zersetzungsprodukte in der Brennkammer des Staustrahltriebwerkes als Brennstoff dienen.
  • Die dargestellte kreisringförmige Gestalt der Sammelräume 4 ist nur ein besonderer Fall, welcher zu Vorteilen führen kann, wenn diese Sammelräume der Ort der Verbrennung einer Rakete sind; die Sammelräume können jedoch auch irgendeine andere Form haben.
  • Für den Langsarnflug können in der Nähe des größten Querschnittes. des Diffusors 8 in dessen Wandung Hilfsklappen zum Einlassen von Luft vorgesehen sein, um den tronipetenförmigen Strahlrohren t" t21 t 3 * I * zu gestatten, ohne StrÖmungswiderstand die große Luftmenge einzusauggen, welche für die Verbesserung des Antriebswirkungsgrades bei geringen Flugs geschwindigkeiten erforderlich ist. Derartige Klappen sind in Fig. 1 bei 18 und 19 angedeutet, wobei die eine Klappe 18 in geschlossener Stellung und die andere Klappe 19 in geöffneter Stellung wiedergegeben ist. Die Klappen 18 und 19 werden durch nicht dargestellte Federn in ihre Schließstellung zurückgeführt.
  • Die Scheidewand 11 weist vorzugsweise wenigstens einen Durchlaß 20 (Fig. 2) auf, welcher geöffnet werden kann, um die Gesamtabgabemenge im Fall von hohen Fluggeschwindigkeiten zu vergrößern. Zu dem gleichen Zweck könnte auch eine Scheidewand vorgesehen werden, die ganz oder teilweise zum Verschwinden gebracht oder sogar abgeworfen werden kann.
  • Auf Grund des Umstandes, daß die trompetenförmigen Strahlrohre tj, t2, t3. .. im Innern des Staustrahltriebwerkes unmittelbar vor der Brenlikammer angeordnet sind und so-mit Luft ansaugen, die bereits durch den Diffusor des Staustrahltriehwerkes hindurchgegangen ist, werden verschiedene Vorteile erzielt -.
  • a) Der Diffusor des Staustrahltriebwerkes bleibt einfach, und es können ihm die bestmöglichen Eigenschaften hinsichtlich der Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie gegeben werden, wobei der Wirkungsgrad dieses Organs bekanntlich denjenigen des Staustrahltriehwerkes unmittelbar einstellt.
  • b) Die trompetenförmigen Strahlrohre können als Vorrichtungen zum Festhängen der Flamme oder als Injektorreihe zum Einführen des Verbrennungsmediums dienen.
  • c) Selbst wenn die Verbrennung hinter den Strahlrohren unterbrochen wird, behalten diese einen guten Wirkungsgrad nicht nur im Stand, sondern auch bei großen Geschwindigkeiten, und zwar auf Grund des Umstandes, daß die induzierenden Strahlen dieser trompetenförmigen Rohre sich zunächst in ihnen auf die Druckhöhe, welche durch den Diffusor des Staustrahltriebwerkes erzeugt wird, und dann in der Ausstoßdüse des Staustrahltriebwerkes zusammen mit der Luft entspannen, welche unmittelbar durch das Triebwerk hindurchgegangen und der Wirkung der trompetenförmigen Strahlrohre unterworfen ist. Diese zweistufige Entspannung ist von Vorteil.
  • Die in den Fig. 3 und 4 wiedergegebene abgeänderte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorhergehenden darin, daß der divergierende Teil der trompetenförmigen Strahlrohre wenigstens teilweise nicht durch einen festen Körper, sondern durch einen Mediumschleier gebildet wird, wie dies bereits Gegenstand anderer Vorschläge ist, weshalb der dieseVorrichtung kennzeichnende Anspruch 7 nur in Verb-indung mit Anspruch 1 gilt. In Fig. 3 ist dieser Mediumschleier bei 25 angedeutet; er wird in dem vorliegenden Fall durch den induzierenden Strahl selbst erzeugt, welcher aus dem ringförmigen Kanal 3 jedes Strahlrohres entweicht. In einem solchen Fall verringern sich die Strahlrohre auf die innere Oberfläche der ringfbrmigen Sammelräume 4, wenn die induzierenden Strahlen aufgehoben sind.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf den Fa.11 beschränkt, in welchem der induzierende Strahl in pulsierender Weise strömt. - Bei den beiden vorstehend beschriebenen Beispielen, insbesondere bei demjenigen gemäß den Fig. 3 und 4, kann das induzierende Medium als kontinuierlicher Strom durch die ringförmigen Kanäle der Strahlrohre austreten.
  • Im Fall einer reinen Antriebsrakete kann ein trompetenförmiges Strahlrohr von der obengenannten Art allein oder zusammen mit anderen ähnlichen trornpetenförmigen Strahlrohren verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHle: 1. Staustrahltriehwerk mit einem trompetenförmigen Rohr, welches mit einer ringförmigen Öffnung zum Erzeugen eines induzierenden Mediumstrahles versehen ist und welches dazu dient, den Druck der vom Einlaßdiffusor zur Brennkammer des Staustrahltriehwerkes gehenden Luft zu erhöhen, dadurch gekennzeichnet, daß das trompetenförmige Rohr (1, 2) derart zwischen den Eingangsdiffusor (8) und die Brennkammer (9) geschaltet ist und diese beiden Teile so miteinander verbindet, daß es die von dem Diffusor (8) komprimierte und verlangsamte Luft ansaugt und sie mit einem erhöhten Druck in die Brennkammer (9) fördert.
  2. 2. Staustrahltriehwerk. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das trompetenförmige Rohr (1, 2) einen von der Wandung des Staustraliltriebwerkes getrennten Einsatzteil bildet. 3. Staustrahltriebwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsdiffusor (8) und die Brennkammer (9) voneinander durch eine Scheidewand (11) getrennt sind, durch welche das trompetenförmige Rohr (1, 2) hindurchgeht. 4. Staustrahltriebwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der S cheidewand (11) eine oder mehrere verschließbaxe Öffnungen (20) vorgesehen sind, welche zwischen dem Diffusor (8) und der Brennkammer (9) eine direkte Verhindung zusätzlich zu der durch das trompetenförmige Rohr (1, 2) geschaffenen Verbindung herzustellen gestatten. 5. Staustrahltriebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Diffusors (8) seitliche öffnungen vorgesehen sind, die durch Klappen (18, 19) od. dgl. verschließbar sind. 6. Staustrahltriehwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das tro,mpetenfürmige Rohr eine feste vordere Wand in Form eines konvergierenden Teiles (1) aufweist und daß die ringförmige Öffnung (3) zum Erzeugen des induzierenden Mediumstrahles in der Nähe der engsten Stelle des trompetenförmigen Rohres liegt und stromabwärts gerichtet ist. 7. Staustrahltriebwerk nach Anspruch 6, da,-durch gekennzeichnet, daß die feste Wand des trompetenförmigen Rohres auf den konvergierenden Teil (1) beschränkt ist und daß die Öffnung (3) derart angeordnet ist, daß sie einen divergierenden Ringstrahl (25) erzeugt, welcher die Fortsetzung des festen konvergierenden Teiles (1) bildet. 8. Staustrahltriebwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das trompetenförmige Rohr einen festen konvergent-divergent verlaufcnden Teil (1, 2) aufweist, uni dessen engste Stelle die ringförmige Öffnung (3) herumläuft, die in Richtung des divergent verlaufenden Abschnittes (2) geneigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1 112 986, 1040 793; USA.-Patentschrifterl Nr. 2 750 733, 2 735 263. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1028 889.
DEB45126A 1956-06-29 1957-06-27 Staustrahltriebwerk Granted DE1079897B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1153245T 1956-06-29

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DE1079897B true DE1079897B (de) 1960-04-14
DE1079897C2 DE1079897C2 (de) 1960-10-06

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DEB45126A Granted DE1079897B (de) 1956-06-29 1957-06-27 Staustrahltriebwerk

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DE (1) DE1079897B (de)
FR (1) FR1153245A (de)
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