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DE1053715B - Vakuumpumpenanlage - Google Patents

Vakuumpumpenanlage

Info

Publication number
DE1053715B
DE1053715B DEN13071A DEN0013071A DE1053715B DE 1053715 B DE1053715 B DE 1053715B DE N13071 A DEN13071 A DE N13071A DE N0013071 A DEN0013071 A DE N0013071A DE 1053715 B DE1053715 B DE 1053715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pump
inlet
housing
diffusion pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13071A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Sadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
N G N ELECTRICAL Ltd
Original Assignee
N G N ELECTRICAL Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by N G N ELECTRICAL Ltd filed Critical N G N ELECTRICAL Ltd
Publication of DE1053715B publication Critical patent/DE1053715B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F9/00Diffusion pumps
    • F04F9/04Diffusion pumps in combination with fore pumps, e.g. use of isolating valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Vakuumpumpenanlage Es ist bekannt, in einer Vakuumpumpenanlage sowohl eine Diffusionspumpe als auch eine mechanische Pumpe, zu welcher die Diffusionspumpe hinarbeitet, zusammenzufassen. Diese Pumpen sind gewöhnlich durch Rohrleitüngep und von Hand zu betätigende Ventile derart verbünden, daß man' zuerst nur mit der mechanischen Saügpümpe den Apparat oder das Gefäß evakuieren kann; danach können die Verbindungen so geändert werden, daß die Diffusionspumpe in Hintereinanderschaltung mit der mechanischen Saugpumpe in 2 Betrieb gesetzt wird, um eine'- 'fast vollständige Evakuierung zu erreichen.
  • Zur Betätigung der Absc'nlußorgane solcher Vakuumpumpenanlagen hat man auch schon eine Einrichtung vorgesehen, mittels derer man sowohl das Einlaßventil der Diffusionspumpe als auch ein Ventil bedienen kann, über welches die mechanische Saugpumpe unmittelbar mit dem Einlaß verbunden wird. Diese Einrichtung erlaubt es aber nicht, beide Pumpen gegen das reaktivierende Gefäß gleichzeitig abzuschließen.
  • Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die Bedienung von Vakuumpunipenanlagen, bestehend aus einer mechanischen Saugpumpe und einer Diffusionspumpe mit Einlaßventil und Ventile enthaltenden Umgehungsleitungen, um die Saugpumpe gewünschtenfalls unmittelbar mit dem Einlaß zu verbinden, und einem Bedienungsorgan für die Ventile in den Umgehungsleitungen und das Einlaßventil, mittels dessen diese Ventile in zwei Schaltstellungen betätigt werden, weiter zu vereinfachen und zu verbessern. Gemäß der Erfindung ist eine dritte Schaltstellung des Betätigungs-. Organs vorgesehen; in welcher sowohl die mechanische Saugpumpe als auch die Diffusionspumpe von dem zu evakuierenden Gefäß abgeschlossen ist, während in einer vierten Schaltstellung die so abgeschlossene Anlage mit einer Ventileinrichtung zum Einlaß von Luft verbunden ist.
  • Die gemäß der Erfindung ausgestaltete Betätigungseinrichtung von Vakuümpumpenanlagen der oben näher geschilderten Art bringt bei- der Bedienung bzw. beim Betrieb einen erheblichen Fortschritt. Es werden nämlich die beim Auspumpen erforderlichen vier Betriebszustände - Stufen - durch die aufeinanderfolgenden Schwenkbewegungen eines einzigen Hebels jeweils über 90° geschaltet, wodurch sich baulich wie im Betrieb eine bedeutende Vereinfachung und Verbesserung ergibt.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindüngsgegenständes ist ein an sich bekanntes, auch das Ventil in der Umgehungsleitung und die Ventilbetätigüngseinrichtüng enthaltendes Gehäuse für das Einlaßventil an dem Eintritt der Diffusionspumpe voxhänden@ünd ein Bedienungsorgan für diese Anordnung vöri Ventilen vorgesehen, die aus einer ei nzigeri-vön außen zu betätigenden Spindel besteht. Die Verwendung nur einer Betätigungsspindel vermindert die Gefahr von Undichtheiten.
  • Das Ventil in der Umgehungsleitung und das Einlaßventil können in an sich bekannter Weise mechanisch zu betätigen sein.
  • IIan kann auch die Ventileinrichtung zum Einlaß von Luft mittels eines Druckschalters - Mikro-Schalters - elektrisch betätigen, welcher seinerseits dprch Nocken geschaltet wird, die um die Bedienungsörgane angeordnet sind. Vorteilhaft ist die Zusammenfassung der Bauteile zu einer selbsttragenden Baueinheit. Bei dieser Ausbildung ist die Saugpumpe in dem das ölbadgehäusebildenden Grundgestell untergebracht und die Diffusionspumpe unmittelbar auf dem Grundgestell angeordnet. Das Ventilgehäuse ist auf -der. Diffusionspumpe vorgesehen. Es können im oberen Teil der Diffusionspumpe. und im oberen Teil des Ventilgehäuses miteinander verbundene Kühlmäntel vorgesehen sein.
  • Es ist vorteilhaft, den zum Antrieb für. die mechanische Saugpumpe dienenden Elektromotor auf dem das Grundgestell der Anordnung bildende Ölbad-- Dadurch wird ein zusätzIiclier Rahmen für die Anlage, der sonst benötigt -wird; über= flüssig. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Anlage, Fig.2 eine Draufsicht auf die #Tentilbetätigungseinrichtung, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt in der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt in der Linie 4-4 der Fig. 2 Fig. 5 eine Ansicht eines Teils der Fig. 2 von links teilweise in der Linie 5-5 der Fig. 2 geschnitten, Fig. 6 einen Schnitt in der Linie 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 eine Seitenansicht des Grundgestells, bei dem die Seitenwand teilweise entfernt ist, und Fig. 8 einen Schnitt durch die auf dem Grundgestell angeordnete Diffusionspumpe.
  • Die Anlage besteht aus einem Leichtmetall- bzw. Leichtmetall-Legierungs-Grundgestell 11 (vgl.Fig.l), welches als Ölgefäß ausgebildet ist und eine mechanische Saugpumpe der in Fig. 7 in ihren Einzelheiten dargestellten Bauart enthält. Diese Pumpe besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 13 mit einem zylindrischen, auf einem exzentrischen Zapfen umlaufenden Verdrängungskörper, welcher mit einem hin- und hergleitenden Blatt (Flügel) 15 in Verbindung steht. Auf der einen Seite dieses Flügels ist die Eintrittsöffnung und auf der anderen Seite die Austrittsöffnung 17 vorgesehen. Der Verdrängungskörper sitzt auf dem Kurbelzapfen einer das Gehäuse auf einer Seite durchdringenden Welle 18, die auf dem aus dem Gehäuse herausragenden '\@Tellenstumpf eine Riemenscheibe 19 trägt. Die Riemenscheibe wird über einen Keilriemen von dem auf der schrägen, einen Teil des Grundgestells bildenden Fläche 21 angeordneten Elektromotor 20 angetrieben. Die Pumpe arbeitet in dem Ölbad 22 und hat ein unter dem Ölspiegel liegendes Austrittsventil 23. Auf der Saugseite hat sie einen einstellbaren Öleintritt 24, und das in die Pumpe gelangende Öl wird durch das Auslaßventil für die Luft nach außen gedrückt.
  • Das gegossene Grundgestell 11 hat eine ebene Oberseite, auf welcher der Unterteil 25 der in Fig. 8 dargestellten Diffusionspumpe festgeschraubt ist.
  • Die Diffusionspumpe besteht aus einem kräftigen, zylindrischen Metallgehäuse 26, das unten durch eine abnehmbare Platte verschlossen und so im Grundgestell angeordnet ist, daß sein unteres Ende in eine Heizkammer hineinragt. Ein elektrisches Heizelement 27 ist an der unteren Abschlußplatte des Pumpengehäuses befestigt. Im Pumpengehäuse ist ein Ölgefäß 28 vorgesehen, das das vom Heizelement 27 beheizte Öl aufnimmt. Von bz«,-. aus dem Ölgefäß 28 erstrecken sich zwei konzentrisch zueinander und zum Pumpengehäuse angeordnete Dampfrohre 29, 30, die übereinanderliegende Diffusionshauben 31, 32 und 33 tragen. Der obere Teil des Pumpengehäuses ist außen abgedreht, und über den so entstandenen dünneren Wandteil ist ein Rohr 34 geschoben, wodurch ein Wassermantel entsteht. Der untenliegende Austritt aus dem Wassermantel ist mit 35 und der obenliegende Eintritt -. 1). Unterhalb des Wassermit 36 bezeichnet (vgl. Fit' mantels, der sich bis zur obersten der drei Hauben erstreckt, ist eine nah der Seite führende Austrittsleitung 37 aus dem Pumpengehäuse vorgesehen.
  • Das Pumpengehäuse hat oben einen Flansch 38 (vgl. Fig. 8), aufwelchem ein Ventilgehäuse40 festgeschraubt ist. Der Unterteil dieses Ventilgehäuses hat einen durch die Außenwand 41 begrenzten Wassermantel. Der unten vorgesehene Austritt 42 aus diesem Wassermantel ist zu dem Eintritt 36 des Wassermantels der Diffusionspumpe geführt. Der Eintritt 43 in den Wassermantel des Ventilgehäuses steht mit der Wasserregulierungseinrichtung 44 in Verbindung. Durch die Leitung 35 wird das Wasser aus dem Wassermantel der Diffusionspumpe abgeführt. Das Ventilgehäuse 40 hat oben einen Flansch 140, mit dem es an die Unterseite einer beliebigen zu evakuierenden Vorrichtung angeschraubt werden kann.
  • In der Unterseite, mit der es an den Flansch 38 der Diffusionspumpe angeschraubt ist, enthält das Gehäuse 40 eine verhältnismäßig große kreisförmige Öffnung 45 (vgl. Fig. 3 und 4). Diese Öffnung hat einen Durchmesser, der etwa so groß ist, wie der Durchmesser der Eintrittsöffnung der Diffusionspumpe. Die Ventilöffnung 45 ist von einem nach oben abgehenden Ventilsitz 46 umgeben, auf welchem die Ventilscheibe 47 abdichtet. Diese ist an ihrer Unterseite mit einem auswechselbaren Dichtungsring 48 versehen, der aus Kunstgummi, z. B. dem unter dem Handelsnamen »Nygon« bekannten Material besteht. Die Dichtungsscheibe 47 dient nicht nur dazu, den Einlaß in die Diffusionspumpe zu steuern, also zu öffnen oder abzuschließen, sondern sie wirkt auch, wenn sie angehoben ist, als eine Drossel, welche das Eindringen von Ölnebeln, die sich durch Kondensieren des Öldampfes bilden, in den zu evakuierenden Raum verhindert. Auf dem oberen Ende der Dampfrohranordnung in der Diffusionspumpe ist ebenfalls eine Drosselscheibe 48 angeordnet (vgl. Fig. 8). Diese Drosselscheibe und die Ventilscheibe 47, welche in dem vom Wassermantel umgebenen Teil der Pumpe bzw. des Ventilgehäuses liegen, erhöhen den Wirkungsgrad der Anlage. Oberhalb des Plattenventils in der Nähe des oberen Endes des Wassermantels des Ventilgehäuses ist eine Blende 49 mit einer mittigen Öffnung 50 für das zu evakuierende Gas vorgesehen. Diese Öffnung wird von einem dreiarmigen Kreuz 51 überspannt (vgl. Fig. 2), das in der Mitte eine Führung 52 hat (vgl. Fig. 3 und 4), welche zur Führung des die Nockenrolle 54 tragenden zylindrischen Teils 53 dient. Der Teil 53 ragt unten aus der Führung heraus und trägt einen Kugelkörper 56 mit dem Schaft 55. Die Kugel 56 liegt in einem entsprechend geformten Teil auf der Rückseite der Ventilscheibe 47. Durch Anheben und Absenken des Teils 52 wird das Plattenventil geöffnet und geschlossen.
  • Quer durch das Ventilgehäuse, oberhalb des Teils 53 erstreckt sich eine Ventilbetätigungs-Spindel 57, welche in dem abgedichteten Lager 58 an der einen Wand des Gehäuses gelagert ist und durch eine Öffnung in. der anderen Seitenwand hindurchgeht, hinter welcher eine Abdichtung 59 vorgesehen ist. Etwa in der Mitte der Länge der Spindel ist eine Nockenscheibe 60 für die Ventilbetätigung vorgesehen. Diese ist über den größeren Teil ihres Umfangs kreisförmig und konzentrisch zur Spindel angeordnet. An einer Stelle hat die Nockenscheibe60 eine Vertiefung 61, neben der beiderseits, also die Seitenflächen der Nockenscheibe60 überragend (vgl. Fig. 3), Führungen 62, 63 angeordnet sind, die dem Verlauf der Vertiefung folgen. Der Teil 53 der Ventilscheibe 47 berührt die Unterseite der Nockenscheibe und hat zwei Arme 64, 65 (vgl. Fig. 3), welche sich beiderseits der Nockenscheibe 60 nach oben erstrecken und nach innen gerichtete Nockenrollen66, 67 tragen. Diese Nockenrollen können auf die inneren, also zur Welle bin gelegenen Flächen der Führungsstücke 62, 63 auflaufen, welche sich an die Vertiefung 61 anschließen. Wenn die Spindel 57 so gedreht wird, daß die Vertiefung 61 unten liegt, kommen die Nockenrollen 66, 67 mit den Führungsstücken 62, 63 in Berührung, und die Ventilscheibe 47 wird angehoben. Während des Umlaufs des übrigen, dreiviertel des Umfangs der Nockenscheibe ausmachenden Teils wird das Plattenventil fest geschlossen gehalten. Der Schaft 55 mit der Kugel 56 kann durch die Einstellschraube 68 und die Gegenmutter 69 eingestellt werden.
  • Die Betätigungsspindel 57 tritt aus der Dichtung 59 in die Schalterkammer 70 ein, die zwei 1fikroschalter 71, 72 und zwei '-NTocken 73, 74 auf der Spindel 57 zur Betätigung dieser Schalter enthält. Die Spindel 57 ist aus der Kammer 70 nach außen geführt und trägt einen Handgriff 75 mit der Nabe 76 und dem Zeiger 77, der sich über der mit einer Skaleneinteilung versehenen Scheibe 78 bewegt und dadurch die Stellung der innenliegenden Teile anzeigt (vgl. Fig. 3).
  • An einer Seite der Ventilbetätigungsspindel57 ist eine Erweiterung 80 des Ventilgehäuse vörgeseheri (vgl. Fig. 2), an deren Ende der Eintritt 81 der Umgehungsleitung 82 (vgl. Fig. 1) befestigt ist. In dieser ist eine Ventilscheibe 83 (vgl.Fig.2 und 4) vorgesehen, welche auf dem in einer Kugel endenden Schaft 85 befestigt ist. Dieser wird von dem Teil 84 in der Führung 86 geführt, ähnlich wie die Anordnung der Teile 53 und 52 für den Ventilteller 47 am Eintritt der Diffusionspumpe. Die Führung 86 ist mittels der Bolzen 87 auf dem die Erweiterung 80 abschließenden Deckel 88 befestigt. Der Teil 84 hat eine Nockenrolle89, die auf den Nocken 60 läuft und seitlich angeordnete Arme 90, 91 mit innenliegenden Nockenrollen 92, 93, die unter die Führungsstücke 62, 63 beiderseits der Vertiefung 61 greifen. Diese Anordnung bewirkt, daß - sobald die Spindel 57 um einen Winkel von 90° von dem Punkt aus gedreht wird, in welchem die Eintrittsöffnung 45 der Diffusionspumpe offen ist -da,s Ventil 47 für den Eintritt in die Diffusionspumpe geschlossen wird und der Ventilteller 83 in der Umgehungsleitung geöffnet wird. Wenn die Spindel um weitere 90° gedreht wird, sind beide Ventile geschlossen.
  • Die Umgehungsleitung 82 ist vom Ventilgehäuse 40 nach unten zur Saugseite 16 der mechanischen Pumpe geführt. Auf ihrem Weg vereinigt sie sich mit einer waagerechten Leitung 95, welche mit der Druckseite 37 der Diffusionspumpe verbunden ist. Unterhalb der Verbindung zwischen der Leitung 82 und 95 ist ein Flüssigkeitsabschluß 96 vorgesehen, also vor dem Eintritt in das Grundgestell 11. Von dort geht die Leitung 82 zur Saugseite 16 der Pumpe.
  • Die Druckseite 37 der Diffusionspumpe ist mit der Umgehungsleitung 82 über ein magnetisches Rückschlagventi197 verbunden. Außerdem sind an dem Ventilgehäuse 40 ein Lufteintritt 98, der durch das magnetisch betätigte Lufteintrittsventil 99 geschlossen werden kann und auf der Seite des Abschlusses 96 ein weiteres magnetisch betätigtes Lufteintrittsventi1100 vorgesehen. Die magnetisch betätigten Ventile 97, 99 und 100 sind von bekannter Bauart und mit den Mikroschaltern 71, 72 in der Kammer 70 verbunden.
  • Wenn der Handhebel 75 der Betätigungsspindel 57 in die Stellung gebracht wird, in der sowohl das Ventil 83 in der Umgehungsleitung. wie auch das Einlaßventil 47 geschlossen sind, sind die magnetisch betätigten Lufteintrittsventile99und100geöffnet, und die Pumpe kann ohne Belastung in Betrieb genommen werden.
  • Wenn die Spindel 57 in Richtung des Uhrzeigers (vgl. Fig. 4) um 90° gedreht wird, wird der Punkt erreicht, bei welchem das Umgehungsventil 83 geöffnet wird. Dann evakuiert die mechanische Saugpumpe 13 im Gestell der Anlage unmittelbar den oberhalb des Flansches 140 liegenden Raum, mit welchem die Pumpe verbunden ist. Sobald ein angemessenes Vakuum erreicht ist, kann durch Drehung des Handhebels 75 um weitere 90° das Ventil 83 der Umgehungsleitung 82 geschlossen und die Diffusionspumpe 26 in Betrieb genonimen werden. In dieser Stellung ist das Ventil 83 der Umgehungsleitung 82 geschlossen., und der Ventilteller 47 über der Eintrittsöffnung 45 der Diffusionspumpe ist geöffnet. Auch das Rückschlagventil 97 der Diffusionspumpe ist durch die Betätigung eines der Mikroschalter 71, 72 geöffnet. Indem man den Handhebel 75 um weitere 9n° dreht, werden alle Ventile geschlossen.
  • Der die Saugpumpe 13 antreibende Elektromotor 20 wird durch einen besonderen Schalter in Betrieb genommen, und das Luftei@ntrittsventil 100 für den Flüssigkeitsabschluß 96 und das Magnetventil 97 zwischen der Diffusionspumpe und der umlaufenden Verdrängungspuriipe werden durch denselben Schalter betätigt wie der Motor. Dadurch wird ein Schutz für die Anlage erreicht, indem durch das Schließen des Ventils 97 die Diffusionspumpe abgesperrt wird und gleichzeitig durch das Luftventil 100 selbsttätig der Saugseite der umlaufenden Verdrängungspumpe Luft zugeführt wird. Dadurch wird der Druck auf den Atmosphärendruck gebracht und verhindert, daß Öl in das System aus dem Gehäuse 11 angesaugt wird, wenn der Motor 20 außer Betrieb gesetzt wird.
  • Die Kontakte für die Regulierungseinrichtung 44 für das Kühlwasser sind mit den Zuleitungen für das elektrische Heizelement 27 der Diffusionspumpe in Serie geschaltet. Wenn die Menge des durch den Kühlmantel der Diffusionspumpe fließenden Wassers geringfügig von dem Wert abweicht, auf den die Reguliereinrichtung eingestellt ist, wird durch die Einrichtung 44 der Strom für das Heizelemente 27 abgeschaltet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Valcuumpuinpenanlage, bestehend aus der Kombination einer mechanischen Saugpumpe, einer Diffusionspumpe mit Einlaßventil und Ventile enthaltenden Umgehungsleitungen, um die Saugpumpe gewünschtenfalls unmittelbar mit dem Einlaß zu verbinden, und einem Bedienungsorgan für die Ventile in den Umgehungsleitungen und das Einlaßventil, mittels welchem diese Ventile in zwei Schaltstellungen betätigt werden, dadurch gekennzeichnet. daß in einer dritten Schaltstellung des Betätigungsorgans (57, 55) dieses sowohl die mechanische Saugpumpe als auch die Diffusionspumpe (26) von dem zu evakuierenden Gefäß abschließt, und daß in einer vierten Schaltstellung die so abgeschlossene Anlage mit einer Ventileinrichtung (99, 100) zum Einlaß von Luft verbunden ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an sich bekanntes, auch das Ventil in der Umgehungsleitung und die Ventilbetätigungseinrichtung enthaltendes Gehäuse für das Einlaßv entil, welches an dem Eintritt der Diffusionspumpe angeordnet ist und durch ein Bedienungsorgan, das aus einer einzigen, in den Gehäusewandungen abgedichteten Spindel besteht, mittels welcher diese Anordnung von Ventilen von außen zu betätigen ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Ventil in der Umgehungsleitung und das Einlaßventil durch das Bedienungsorgan mechanisch betätigbar sind.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung zum Einlaß von Luft durch das Bedienungsorgan elektrisch betätigbar ist mittels eines Druckschalters - Mikroschalters -, welcher durch um Bedienungsorgane angeordnete Nocken (73, 74) geschaltet wird.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Zusammenfassung der Bauteile zu einer selbsttragenden Baueinheit derart, daß die mechanische Saugepumpe in dem das Ölbadgehäuse bildenden Grundgestell untergebracht, die Diffusionspumpe unmittelbar auf diesem Grundgestell und auf dieser das Ventilgehäuse angeordnet ist.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch miteinander verbundene Kühlmäntel im oberen Teil der Diffusionspumpe und im unteren Teil des Ventilgehäuses.
  7. 7. Anlage nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen unmittelbar auf dem das Grundgestell der Anordnung darstellenden Ölbadgehäuse angeordneten Elektromotor als Antrieb für die mechanische Saugepumpe. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung V 3132 Ia/27d (bekanntgemacht am 3. 6. 1954).
DEN13071A 1955-12-09 1956-12-10 Vakuumpumpenanlage Pending DE1053715B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1053715X 1955-12-09

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DE1053715B true DE1053715B (de) 1959-03-26

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ID=10870771

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DEN13071A Pending DE1053715B (de) 1955-12-09 1956-12-10 Vakuumpumpenanlage

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DE (1) DE1053715B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113283B (de) * 1959-08-14 1961-08-31 Balzers Vakuum G M B H Verfahren zum Betrieb von Ultrahochvakuum-Pumpanlagen
DE1243258B (de) * 1960-01-28 1967-06-29 Merlin Gerin Schlagwettersicherer Schalter mit einer schlitzfoermigen Flachloeschkammer

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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