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DE1056190B - Verfahren und Anordnung zur Wahl einer freien aus einer grossen Zahl von Einrichtungen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Wahl einer freien aus einer grossen Zahl von Einrichtungen

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Publication number
DE1056190B
DE1056190B DES56834A DES0056834A DE1056190B DE 1056190 B DE1056190 B DE 1056190B DE S56834 A DES56834 A DE S56834A DE S0056834 A DES0056834 A DE S0056834A DE 1056190 B DE1056190 B DE 1056190B
Authority
DE
Germany
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coils
series
marking
toroidal cores
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56834A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Zahlhaas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES50278A external-priority patent/DE1042034B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES56834A priority Critical patent/DE1056190B/de
Publication of DE1056190B publication Critical patent/DE1056190B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

Da bei den in Fernsprechsystemen verwendeten Wählern dem Vorteil schnellen Arbeitens besondere Bedeutung zukommt, werden diese in zunehmendem Maße unter weitgehender oder ausschließlicher Verwendung elektronischer Mittel aufgebaut. Solche elekironische Wähler sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt oder vorgeschlagen worden.
Als besonders vorteilhaft erweisen sich dabei elektronische Wähler, bei denen die Prüfung sämtlicher Einrichtungen gleichzeitig erfolgt, da die Arbeitszeit solcher Wähler zumindest weitgehend von der Zahl der Einrichtungen unabhängig ist.
Um bei elektronischen Wählern den Aufwand, der schon von einer sehr kleinen Stufenzahl, also Zahl der angeschlossenen Einrichtungen an dieser proportional ist, klein zu halten und dabei die Arbeitszeit nicht nennenswert ansteigen zu lassen, wird im Hauptpatent folgendes Verfahren vorgeschlagen: Die Gesamtzahl der Einrichtungen wird in Gruppen aufgeteilt, durch einen ersten Wählvorgang eine mindestens eine freie Einrichtung enthaltende Gruppe gewählt und bezeichnet und durch einen zweiten Wählvorgang eine der freien Einrichtungen dieser Gruppe gewählt, wobei die für einen Wählvorgang untereinander gleichwertigen, den momentanen Belegungszustand der Einrichtungen anzeigenden Kriterien jeweils gleichzeitig den Prüfeingängen des jeweils in Tätigkeit tretenden Wählers zugeführt werden. Als gleichwertig sind dabei für den ersten Wählvorgang die Kriterien sämtlicher Einrichtungen einer Gruppe und für den zweiten Wählvorgang die Kriterien sämtlicher Einrichtungen gleicher Lage in den verschiedenen Gruppen zu betrachten. Der Vorteil dieses Verfahrens ist darin zu sehen, daß bei der zu dessen Ausübung dienenden Anordnung die Zahl der benötigten Wählerstufen nicht mehr gleich der Zahl der Einrichtungen ist, sondern vielmehr gleich der Summe aus der Zahl der Gruppen und der größten Zahl von Einrichtungen in einer Gruppe sein kann. Mit zunehmender Zahl der Einrichtungen kommt dieser Vorteil immer mehr zur Geltung und hat bei jeder beliebigen Zahl von Einrichtungen dann sein Optimum, wenn sämtliche Gruppen die gleiche Zahl von Einrichtungen umfassen und außerdem die Zahl der Gruppen gleich der Zahl der Einrichtungen in einer Gruppe ist.
Die Übermittlung der den momentanen Belegungszustand der Einrichtungen anzeigenden Kriterien zu den beiden elektronischen Wählern erfolgt bei dem in der genannten Patentanmeldung beschriebenen Ausführungsbeispiel, wie bei elektronischen Wählern üblich, über eine feste Prüfverdrahtung in Gleichstromkopplung, über die jede Einrichtung dem Prüfeingang der ihr zugeordneten Stufe des jeweils in Tätigkeit tretenden Wählers Potential zuführt.
Verfahren, und Anordnung zur Wahl
einer freien aus einer großen Zahl
von Einrichtungen
Zusatz zum Patent 1 042 034
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Siegfried Zahlhaas, München,
ist als Erfinder genannt worden
Bei den bekannten elektronischen Wählern weisen nun diese Prüfeingänge einen endlichen Innenwiderstand auf, der als Belastung bei der Wahl der in den Einrichtungen befindlichen Quellen, von denen die den Belegungszustand anzeigenden Potentiale angegeben werden, berücksichtigt werden muß.
Die deutsche Patentanmeldung S 55378 VIII a/21 a 3 weist hier einen Weg, die durch die Übermittlung des Belegungszustandes auftretende Belastung der Einrichtungen mit einfachsten Mitteln auf einen möglichst kleinen Wert herabzusetzen. Die dazu Verwendung findende Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß diesen Einrichtungen zwei stabile Zustände besitzende ferromagnetische oder ferroelektrische Mittel individuell in der Weise zugeordnet sind, daß dem einen bestimmten Belegungszustand der Einrichtung ein stabiler magnetischer bzw. elektrischer Zustand des zugehörigen Mittels entspricht, daß diese Mittel von den zugehörigen Einrichtungen im Fall des anderen Belegungszustandes in einen solchen magnetischen bzw. elektrischen Zustand gesteuert werden, daß durch einen bei sämtlichen Mitteln durchgeführten Prüfvorgang nur bei denjenigen Mitteln, deren zugeordnete Einrichtungen (B) sich indem einen bestimmten.Belegungszustand befinden, eine magnetische bzw. elektrische Zustandsänderung bewirkt wird und daß diese magnetischen bzw. elektrischen Zustandsänderungen zur Anzeige des einen bestimmten Belegungszustandes ausgewertet werden.
Dadurch, daß diese ferromagnetischen oder ferroelektrischen Mittel zwei stabile Zustände besitzen, wird zunächst erreicht, daß sie, solange sie sich in
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einem der beiden Zustände befinden, keine Leistung aus der jeweils zugehörigen Einrichtung aufnehmen und daher keine Belastung darstellen. Eine Leistungsaufnahme dieser Mittel erfolgt nur, wenn sie den stabilen Zustand, in dem sie sich eben befinden, verlassen sollen, insbesondere dann, wenn sie in den anderen stabilen Zustand oder den ihn umgebenden Bereich übergeführt werden sollen. Die dazu erforderliche Leistung ist stets von demjenigen Organ aufzubringen, das das Verlassen des stabilen Zustandes bewirkt. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung bedeutet dies, daß die Leistung für die aus Anlaß eines Prüfvorganges auftretenden Zustandsänderungen ausschließlich von dem den Prüfvorgang durchführenden Organ, beispielsweise einem Wähler, aufgebracht wird, ohne Zutun derjenigen zu prüfenden Einrichtungen, deren ferromagnetische oder ferroelektrische Mittel sich in dem einen stabilen Zustand befinden, also der Einrichtungen, bei denen ein bestimmter Belegungszustand vorliegt. Ein solcher bestimmter Belegungszustand ao kann beispielsweise der Freizustand sein.
Eine durch eine Einrichtung bei dem ihr zugeordneten ferromagnetischen oder ferroelektrischen Mittel bewirktes Verlassen des stabilen Zustandes, wie es z. B. bei einer Änderung ihres Belegungszustandes der Fall sein kann, ist ohne Bedeutung, da zu diesem Zeitpunkt diese Einrichtung ohnehin schon zu anderen Zwecken Leistung abgibt.
Ziel des im folgenden beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens und der zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Anordnung ist es, das einleitend erläuterte Verfahren zur Wahl einer freien aus einer großen Zahl von in Gruppen aufgeteilten Einrichtungen gemäß dem Hauptpatent durch Verwendung der vorstehend erläuterten Anordnung zur Prüfung von Einrichtungen auf ihren momentanen Belegungszustand in besonders vorteilhafter Weise weiterzubilden und damit eine Wahl einer freien aus einer großen Zahl von Einrichtungen mit möglichst geringem Aufwand der dazu erforderlichen elektronischen Wähler und bei gleichzeitiger minimaler Belastung der bei Durchführung der Wählvorgänge auf ihren Belegungszustand zu prüfenden Einrichtungen zu ermöglichen.
Dieses erfindungsgemäße Verfahren besitzt zunächst die Merkmale des eingangs genannten Verfahrens. Jede der beiden dabei erforderlichen Übermittlungen des momentanen Belegungszustandes der Einrichtungen erfolgt dabei mit einer Anordnung, wie sie vorstehend gekennzeichnet ist. Als Weiterbildung des genannten Verfahrens besitzt es das zusätzliche Merkmal, daß bei Verwendung der gleichen Anordnung für die beim ersten und beim zweiten Wählvorgang erforderliche Prüfung der Einrichtungen als Ergebnis des ersten Wählvorganges die ferromagnetischen bzw. ferroelektrischen Mittel der Einrichtungen sämtlicher durch den ersten Wählvorgang nicht gewählter Gruppen in einen magnetischen bzw. elektrischen Zustand gesteuert werden, der eine Zustandsänderung während des beim zweiten Wählvorgang erforderlichen Prüf-Vorganges verhindert.
Im folgenden werden zunächst die Vorgänge während eines einfachen Prüfvorganges, also bei der Übermittlung des momentanen Belegungszustandes einer einzelnen Einrichtung, erläutert und dann eine als Ausführungsbeispiel dienende Anordnung durch Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens an Hand der Figuren beschrieben. Die Erläuterung des Prüfvorganges erfolgt dabei auf der Grundlage der bekannten, für ferromagnetische und ferroelektrische Mittel eigentümlichen Hystereseschleife, die sich der Rechteckform nähert. Von den Figuren veranschaulicht
Fig. 1 einen Prüfvorgang an Hand der Hystereseschleife eines ferromagnetischen Mittels,
Fig. 2 eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Anordnung als Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 Anordnungen für verschiedene Bezeichnungsarten.
Die zwei stabile Zustände besitzenden, Mittel der folgenden Beschreibung sind durchweg ferromagnetischer Art, wie sie insbesondere in der Form von Ringkernen bekannt sind.
Fig. 1 zeigt die für das Verhalten eines ferromagnetischen Ringkerns maßgebende Hystereseschleife, die die Zusammenhänge zwischen magnetischer Erregung H und magnetischem Fluß B aufweist und bei fehlender Erregung die beiden stabilen Punkte positive Remanenz + Br und negative Remanenz —-Br besitzt, die innerhalb der beiden Sättigungsbereiche liegen. Die Überführung eines Ringkerns von dem einen in den anderen Sättigungsbereich, im folgenden Zustandsänderung genannt, erfolgt durch eine die Koerzitivkraft übersteigende Erregung, wobei die den Übergang vom negativen in den positiven Sättigungsbereich bewirkende Erregung als positiv gerechnet wird. In einer auf dem Ringkern aufgebrachten Spule wird stets eine Spannung in Form eines Impulses induziert, der der Flußänderung proportional ist und damit bei einer Zustandsänderung seinen Größtwert erreicht, während bei Flußänderungen innerhalb eines Sättigungsbereiches nur schwache Restimpulse auftreten. Die Polarität solcher Spannungsimpulse hängt von der Richtung der Fluß änderung und vom Wickelsinn der Spule ab und wird beim Übergang vom negativen zum positiven Sättigungsbereich als positiv gerechnet. Unterhalb der Hystereseschleife sind in Fig. 1 die bei der Prüfung einer Einrichtung auftretenden Erregungen über der Zeitachse aufgetragen, in gesonderter Darstellung des Freizustandes und des Belegtzustandes der Einrichtung; seitlich neben der Hystereseschleife sind in gleicher getrennter Darstellung die in der Ausgabespule induzierten Impulse aufgetragen.
Die Übermittlung des normalen Belegungszustandes einer Einrichtung zu dem ihr zugeordneten Ringkern erfolgt in der Weise, daß der Ringkern mit einer Eingabespule ausgestattet ist, an die die Einrichtung angeschlossen ist und in der bei deren Belegtzustand ein Strom bestimmter Mindeststärke fließt, durch den der Ringkern in einen bestimmten Zustand gesteuert wird. Zur Prüfung der Einrichtung sind verschiedene Betriebsarten des ferromagnetischen Ringkerns möglich, von denen im folgenden eine einzelne typische Betriebsart an Hand der Hystereseschleife in ihren wesentlichen Zügen erläutert werden soll. Es wird dabei angenommen, daß von den beiden Sättigungsbereichen des Ringkerns der positive Sättigungsbereich und damit auch die positive Remanenz + Br stets dem Belegtzustand der Einrichtung entspricht und daß durch die dabei stromführende Eingabespule der Ringkern in den positiven Sättigungsbereich gesteuert wird.
Im angenommenen Ruhezustand befindet sich der Ringkern bei Freizustand der Einrichtung, also stromloser Eingabespule, im Zustand negativer Remanenz; im Belegtzustand, also bei Stromfluß in der Eingabespule, befindet er sich dagegen infolge der durch die Eingabespule bewirkten Erregung Hb im positiven Sättigungsbereich. Bei Eintreten des Belegtzustandes der Einrichtung erfährt also der Ringkern eine Zustandsänderung; bei Beendigung des Belegtzustandes
geht dagegen sein magnetischer Fluß ohne Zustandsänderung nur bis zur positiven Remanenz + Br zurück.
Dem eigentlichen Prüfvorgang geht ein Vorberei' tungsvorgang voraus, der durch eine von einem Impulserzeuger mittels einer Abfragespule dem Ringkern zugeführte impulsförmige Erregung ν bewirkt wird. Durch diesen positiven Impuls υ wird der Ringkern bei Freizustand der Einrichtung vom Zustand negativer Remanenz — Br ausgehend in den positiven Sättigungsbereich und bei Belegtzustand der Einrichtung, bei dem er sich bereits im positiven Sättigungsbereich befindet, noch weiter in diesen hineingesteuert. Nach Beendigung dieses Impulses ν kehrt der Ringkern bei Freizustand der Einrichtung in den Zustand positiver Remanenz +Br, bei Belegtzustand der Einrichtung dagegen auf seinen ursprünglichen, im positiven Sättigungsbereich liegenden Ausgangswert zurück, womit sich nach Beendigung des Prüfvorganges der Ringkern unabhängig vom momentanen Belegungszustand der Einrichtung im positiven Sättigungsbereich befindet.
Der folgende Prüfvorgang wird durch einen vom Impulserzeuger der Abfragespule zugeführten und eine Erregung in Form eines negativen Impulses p verursachenden Impuls bewirkt. Durch diesen Impuls ρ wird der Ringkern bei Freizustand der Einrichtung, vom Zustand positiver Remanenz +Br ausgehend, unter Stattfinden einer Zustandsänderung in den negativen Sättigungsbereich gesteuert und kehrt nach Beendigung dieses Impulses p in den Zustand negativer Remanenz — Br zurück. Bei Belegtzustand der Einrichtung dagegen wird durch diesen Impuls p der durch die Erregung Hb gegebene magnetische Fluß des Ringkerns ohne Eintreten einer Zustandsänderung nur verringert und nimmt nach Beendigung dieses Impulses ρ wieder seinen durch die Erregung Hb bestimmten Ausgangswert an.
Im Verlauf des Vorbereitungs- und Prüfvorganges treten beim Ringkern einer freien Einrichtung dementsprechend nacheinander eine positiv gerichtete und eine negativ gerichtete Zustandsänderung auf, die beide bei belegter Einrichtung unterbleiben. Damit werden nur bei freier Einrichtung in einer Ausgabespule des Ringkerns ein positiver und ein negativer Impuls bestimmter Größe induziert, an deren Stelle bei belegter Einrichtung nur sehr schwache Restimpulse treten. Zur Auswertung wird zweckmäßig nur der negative Impuls der Ausgabespule herangezogen, da nur in diesem Fall ein eben erst eingetretener Freizustand der Einrichtung erkannt und ausgewertet werden kann. Nach Beendigung des Prüfvorganges befindet sich der Ringkern wieder in seinem vor Beginn des Vorbereitungsvorganges innegehabten Ausgangszustand und steht für die nächste Prüfung der Einrichtung bereit.
Bezüglich der relativen Zeitlage des Vorbereitungsund des Prüfvorganges bestehen keine einschränkenden Forderungen. Der Vorbereitungsvorgang kann unmittelbar vor dem Prüfvorgang oder auch ebensogut unmittelbar anschließend an den vorhergehenden Prüfvorgang stattfinden, ohne daß das Ergebnis des PrüfvoTganges beeinflußt wird.
Die vorstehende Erläuterung der Durchführung eines Prüfvorganges mit Hilfe eines ferromagnetischen Ringkerns ermöglicht nun die anschauliche Erläuterung der Wirkungsweise der im folgenden beschriebenen Anordnung.
Fig. 2 zeigt eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sehr zweckmäßige Anordnung. Ihr besonderer Vorteil besteht darin, daß zur Durchführung der beiden Prüfvorgänge, die für die beiden Wählvorgänge erforderlich sind, ein und dieselben Ringkerne Verwendung finden. Aus Gründen der Anschaulichkeit ist die Zahl der dargestellten Einrichtungen auf ein für die Erläuterung ausreichendes Maß begrenzt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß weder das Verfahren noch Eigenschaften der Anordnung eine Beschränkung der Zahl der Einrichtungen bedingen; desgleichen besteht auch volle Freizügigkeit bezüglich der Gruppenbildung. Die einzelnen Spulen
to eines jeden Ringkerns sind aus Gründen einfacher Darstellung als durch die öffnungen der Ringkerne geführte Drähte gezeigt.
Jeder Einrichtung E ist ein ferromagnetischer Ringkern K zugeordnet, an dessen Eingabespule e sie angeschaltet ist. Die Aufteilung der Gesamtzahl der Einrichtungen E auf Gruppen erfolgt durch entsprechende Zusammenschaltung der ersten Ausgabespulen ag der Ringkerne. Entsprechend den zwei bei der gezeigten Anordnung gebildeten Gruppen sind die ersten Ausgabespulen aga der Ringkerne Ka . ., Kc der ersten drei Einrichtungen Ea . . . Ec und in gleicher Weise die ersten Ausgabespulen agb der Ringkerne Kd . . . Kf der zweiten drei Einrichtungen Ed, . . Ef hintereinandergeschaltet und jeweils an einen Eingang eines entsprechend den beiden Gruppen zweistufigen elektronischen Wählers Wg geführt, der zur Durchführung des ersten Wählvorganges, also zur Wahl einer Gruppe, dient. Zur Durchführung des zweiten Wählvorganges, also zur Wahl einer Einrichtung innerhalb der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe, ist ein zweiter elektronischer Wähler Wl vorgesehen, dessen Stufenzahl gleich der größten Zahl von Einrichtungen einer Gruppe ist. Er steht dazu ebenfalls mit den Ringkernen K sämtlicher Einrichtungen in" Verbindung in der Weise, daß die zweiten Ausgabespulen al der Ringkerne Ka und Kd, Kb und Ke usw. untereinander in Reihe geschaltet und jeweils an den Eingang der zugehörigen Stufe des Wählers Wl geführt sind. Die Abfragespulen f sämtlicher Ringkerne K sind in Reihe geschaltet und an den Ausgang eines Impulsgenerators / geführt, der außerdem dazu dient, die beiden Wähler Wg und Wl in Betrieb zu nehmen, wobei mittels des Umschaltkontaktes r die riehtige Reihenfolge der Inbetriebnahme gewährleistet ist. Sämtliche Ringkerne K sind mit zusätzlichen Markierspulen m ausgestattet, die gruppenweise hintereinander und je Gruppe über einen Gruppenmarkierkontakt g an einen zentralen Markierkontakt sm geschaltet sind. Die Gruppenmarkierkontakte g sind Ruhekontakte, die vom Wähler Wg in der Weise gesteuert werden, daß als Ergebnis eines Wählvorganges stets derjenige Kontakt g öffnet, dessen zugehörige Gruppe gewählt ist. Der zentrale Markierkontakt zm ist als Arbeitskontakt ausgebildet und schließt nach Ablauf des ersten Wähl-Vorganges. Er kann unter Umständen gemeinsam mit dem Umschaltkontakt r betätigt werden. Gegebenenfalls kann er auch dazu herangezogen werden, bei seinem Schließen den Impulsgenerator / zur Aufgabe der für die Prüfung der Einrichtungen E erforderliehen Impulse zu veranlassen.
Die Wirkungsweise des vorstehend anordnungsmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiels soll im folgenden an Hand eines bestimmten Betriebsfalles erläutert werden, wobei die Prüfvorgänge in der Weise vonstatten gehen, wie sie einleitend erläutert und durch Fig. 1 veranschaulicht sind. Ausgewertet sollen die während des Prüfvorganges gegebenenfalls auftretenden negativen Impulse werden; für die beiden Wähler wird außerdem die übliche definierte'Bezeichnungsreihenfolge vorausgesetzt. Es wird angenommen,
daß die Einrichtungen Ea und Ec und von den Einrichtungen Ed ... Ef beliebige frei sind.
Diesem angenommenen Belegungszustand der Einrichtungen zufolge erhalten in der ersten Gruppe der Ringkern Kb und von den Ringkernen Kd ... Kf beliebige eine Erregung Hb von den ihnen zugeordneten Einrichtungen, womit ihr magnetischer Fluß etwas die positive Remanenz +Br übersteigt, während sich die Ringkerne Ka und Kc im Zustand negativer Remanenz — Br befinden. Diese Ausgangsverhältnisse liegen in gleicher Weise bei den Ringkernen Kd . .. Kf der zweiten Gruppe in Abhängigkeit vom momentanen Belegungszustand der ihnen zugeordneten Einrichtungen Ed ...Ef vor.
Zur Durchführung des ersten Wählvorganges gibt der Impulsgenerator I aufeinanderfolgend einen positiven und einen negativen Impuls ab, der über die in Reihe geschalteten Abfragespulen / zu sämtlichen Ringkernen K gelangt. Gleichzeitig wird durch dieses Impulspaar oder einen der beiden Impulse entsprechend der Lage des Umschaltkontaktes r der Wähler Wg in Betrieb genommen. Unter dem Einfluß des negativen Prüfimpulses werden in den Ausgabespulen der Ringkerne Ka und Kc und weiterer Ringkerne der zweiten Gruppe Impulse induziert, die für sich den Freizustand der Einrichtungen, Ea und Ec und weiterer Einrichtungen der zweiten Gruppe anzeigen. Entsprechend der Hintereinanderschaltung der ersten Ausgabespulen der einzelnen Ringkerne summieren sich diese Impulse der Ringkerne Ka und Kc und gelangen zum Eingang der ersten Stufe des Wählers Wg; in gleicher Weise erzeugen auch die Ringkerne Kd ... Kf freier Einrichtungen der zweiten Gruppe Impulse, die zum Eingang der zweiten Stufe des Wählers Wg gelangen. Wie in den ersten Ausgabespulen ag werden auch in den zweiten Ausgabespulen al Impulse induziert, die an den Eingängen des Wählers Wl auftreten. Sie bleiben jedoch wirkungslos, da dieser Wähler entsprechend der Lage des Umschaltkontaktes r nicht in Betrieb genommen ist. Der Wähler Wg führt nun den ersten Wählvorgang durch, durch den er auf Grund seiner definierten Bezeichnungsreihenfolge die erste Gruppe in der Weise wählt und bezeichnet, daß er den Gruppenmarkierkontakt ga öffnet; gleichzeitig schließt er den zentralen Markierkontakt zw. Das Schließen dieses zentralen Markierkontaktes sm hat zur Folge, daß aus der Quelle U über den weiterhin geschlossenen Gruppenmarkierkontakt gb durch sämtliche Markierspulen mb der Ringkerne Kd ... Kf der zweiten Gruppe ein Strom fließt. Die durch diesen Strom erzeugte Erregung Hsp ist so gewählt, daß sie nach Größe und Richtung etwa gleich der Erregung Hb ist, die eine belegte Einrichtung E mittels der Eingabespule dem ihr zugeordneten Ringkern K zuführt. Damit führen die Ringkerne freier Einrichtungen der zweiten Gruppe einen magnetischen Fluß, der die positive Remanenz +Br übersteigt, während die Ringkerne bereits belegter Einrichtungen der zweiten Gruppe noch weiter in den positiven Sättigungsbereich gesteuert werden. In Fig. 1 sind die dabei auftretenden Erregungen mit gestrichelten Linien angedeutet. Bei den Ringkernen Ka ... Kc der ersten Gruppe dagegen bleiben wegen des als Ergebnis des ersten Wählvorganges geöffneten Gruppenmarkierkontaktes ga die ursprünglichen Verhältnisse unverändert erhalten. Nach Durchführung des ersten Wählvorganges wird der Kontakt r umgelegt, womit nun der zweite Wähler Wl an den Impulsgenerator / geschaltet ist.
Zur Durchführung des zweiten Wählvorganges gibt der Impulsgenerator I, abermals aufeinanderfolgend, einen positiven und einen negativen Impuls ab, der über die in Reihe geschalteten Abfragespulen f zu sämtlichen Ringkernen gelangt; außerdem wird durch dieses Impulspaar oder einen der beiden Impulse diesmal der Wähler Wl in Betrieb genommen. Als Folge des negativen Impulses können, wie in Verbindung mit Fig. 1 ausführlich dargelegt, nur solche Ringkerne in ihren Ausgabespulen Impulse induzieren, die sich bei
ίο Auftreten des negativen Impulses im Zustand positiver Remanenz +Br befinden. Keine solchen Impulse treten dagegen an den Ausgabespulen von Ringkernen auf, die durch eine zusätzliche Erregung in den die positive Remanenz +Br übersteigenden Sättigungsbereich gesteuert werden. Im hier angenommenen Betriebsfall treten also keine solchen Impulse bei dem Ringkern Kb der ersten Gruppe auf, da dieser wegen des Belegtzustandes der ihm zugeordneten Einrichtung Eb eine Erregung Hb erhält; ebenso treten keine solchen Impulse bei sämtlichen Ringkernen Kd . . . Kf der zweiten Gruppe auf, da diese zumindest über die geschlossenen Kontakte m und gb die Erregung Hsp erhalten, die ihre Überführung vom positiven Sättigungsbereich in die negative Remanenz ausschließt, unabhängig davon, ob die ihnen zugeordneten Einrichtungen frei oder belegt sind. Damit sind nur noch die Ringkerne Ka und Kc oder, in allgemeiner Form, die freien Einrichtungen der bereits gewählten Gruppe zugeordneten Ringkerne in der Lage, im Verlauf des zweiten Wählvorganges Impulse abzugeben. Diese Impulse gelangen im hier angenommenen Betriebsfall über die Ausgabespulen ala und alc zur ersten bzw. letzten Stufe des eben in Betrieb genommenen zweiten Wählers Wl, der auf Grund seiner definierten Bezeichnungsreihenfolge die in dieser Reihenfolge erste Einrichtung, also die Einrichtung Ea, auswählt. Damit ist die gesamte Wahl einer freien Einrichtung abgeschlossen, deren Ergebnis als Kombination der Ergebnisse des ersten und des zweiten Wählvorganges vorliegt.
DieAuswertung dieser beiden zusammengehörenden Teilergebnisse kann, wenn diese nicht in der »vorliegenden Form weiterverwendet werden können, mittels einer koordinatenmäßigen Anordnung, wie im Hauptpatent im einzelnen erläutert, erfolgen. Eine solche koordinatenmäßige Anordnung führt in sehr einfacher Weise die Kombination der beiden Teilergebnisse durch und bietet damit eine unmittelbare Ausgabe des Wählergebnisses. Nach beendeter Ausgabe des Wählergebnisses werden beide Wähler wieder in ihren Ausgangszustand zurückgeführt und die Kontakte g, zm und r wieder in die Ruhelage gebracht.
Wie aus vorstehender Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 2 zu entnehmen, erfolgt die Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe in der Weise, daß den Ringkernen sämtlicher übrigen, also nicht gewählten Gruppen mittels des ersten Wählers Wg eine Erregung Hsp zugeführt wird, die wirkungsmäßig gleich der Erregung ist, die ein Ringkern bei Belegtzustand der ihm zugehörigen Einrichtung von dieser mittels der Eingabespule zugeführt erhält. Im einzelnen erfolgt dies bei der als Ausführungsbeispiel gezeigten Anordnung in der Weise, daß diese Erregung Hsp, die zur Markierung dienen soll, mittels eines zentralen Markierkontaktes zm sämtlichen Ringkernen zugeführt wird und von dieser Zuführung nur die Ringkerne der gewählten Gruppe durch öffnen des zugehörigen Gruppenmarkierkontaktes g ausgenommen werden. Dazu sind die Markierspulen der Ringkerne jeder Gruppe für sich in Reihe geschaltet und diese Reihenschaltun-
gen über die" Gruppenmarkierkontakte parallel geschaltet.
Fig. 3 zeigt in gesonderter Darstellung nochmals die bei der Anordnung nach Fig. 2 vorgesehenen, für die eben genannte Bezeichnungsart dienenden Mittel 5 (Fig. 3 a) und außerdem verschiedene andere Anordnungen, die zur Durchführung andersartiger, im folgenden beschriebener Bezeichnungsarten dienen.
Abweichend von der bereits erläuterten Art der Bezeichnung der gewählten Gruppe kann die gleiche Wirkung auch dadurch erzielt werden, daß, wie in Fig. 3 b gezeigt, die Markierspulen sämtlicher Ringkerne untereinander und mit dem zentralen Markierkontakt zm in Reihe geschaltet werden und daß die nun als Arbeitskontakte ausgebildeten Gruppenmarkierkontakte g parallel zu den Markierspulen der einzelnen Gruppen von Ringkernen gelegt werden. Die Bezeichnung der durch den ersten' Wähl Vorgang gewählten Gruppe erfolgt hier in der Weise, daß die Markierspulen der Ringkerne dieser Gruppe durch den betreffenden Gruppenmarkierkontakt g kurzgeschlossen werden und damit nur bei den Ringkernen sämtlicher übrigen Gruppen die über den. zentralen Markierkontakt zm zugeführte Erregung Hsp wirksam wird.
Eine andere, durch Fig. 3 c veranschaulichte Art der Bezeichnung der gewählten Gruppe läßt sich in der Weise verwirklichen, daß die Markierspulen der Ringkerne der einzelnen Gruppen untereinander in Reihe geschaltet sind und diese einzelnen Reihenschaltungen über die Ruheseiten, der als Umschaltkontakte ausgebildeten Gruppenmarkierkontakte g ebenfalls untereinander und mit dem zentralen Markierkontakt zm in Reihe geschaltet sind, während die Ruheseite eines jeden dieser Umschaltkontakte g an das abgewandte Ende der Reihenschaltung der Markierspulen der dem betreffenden Umschaltkontakt zugeordneten Gruppe von Ringkernen geführt ist. Damit erfolgt durch Schließen des zentralen Markierkontaktes zm, eine Erregung sämtlicher Ringkerne, mit Ausnahme der Ringkerne derjenigen Gruppe, deren Markierspulen durch die Arbeitslage ihres Gruppenmarkierkontaktes g aus der Reihenschaltung der Markierspulen sämtlicher Ringkerne herausgenommen sind. '
Eine weitere Abwandlung der vorstehend erläuterten Möglichkeiten, die durch den ersten Wählvorgang - gewählte Gruppe zu bezeichnen, ist, wie in Fig. 3 d gezeigt, bei Ausstattung sämtlicher Ringkerne mit zweiten Markierspulen möglich. Die ersten Markierspulen sämtlicher Ringkerne sind dazu insgesamt untereinander und mit dem zentralen Markierkontakt sm in ■ Reihe geschaltet. Die zweiten Markierspulen sämtlicher Ringkerne dagegen sind gruppenweise untereinander und mit dem jeweils zugehörigen, als Arbeitskontakt ausgebildeten Gruppenmarkierkontakt g in Reihe zu schalten. Die einem Ringkern durch die zweite Markierspule zugeführte Erregung ist so gewählt, daß sie die Wirkung der durch die erste Markierspule zugeführten Erregung Hsp möglichst weitgehend aufhebt. Damit wird nur bei den Ringkernen der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe die über die ersten Markierspulen zugeführte, das Mitmachen eines zweiten Prüfvorganges verhindernde Erregung Hsp kompensiert und damit diese Gruppe bezeichnet.
Für die vorstehend genannten Arten der Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe ergeben sich entsprechend der jeweils angewendeten Zusammenschaltung der Markierspulen der Ringkerne unterschiedliche vorteilhafte Anwendungsbereiche.
Die erste Bezeichnungsart (Fig. 3 a,), die auf einer Abtrennung der Ringkerne der gewählten Gruppe von einer allgemeinen Sperrerregung beruht, läßt Markierspulen beliebig niedrigen Gleichstromwiderstandes zu; jedoch summieren sich die für die Sperrung nicht gewählter Gruppen erforderlichen Einzelströme entsprechend der Zahl der Gruppen. Zweckmäßig -wird diese: Bezeichnungsart also bei sehr kleinen Gruppen.-zahlen angewendet.
Bei der zweiten Bezeichnungsart (Fig. 3 b), die auf Kurzschluß der Markierspulen der Ringkerne der gewählten Gruppe für eine allgemeine Sperrerregung Hsp beruht, tritt eine solche Stromsummierung nicht auf; jedoch ist erforderlich, daß der Gleichstromwiderstand der in Reihe geschalteten Markierspulen jeder Gruppe wesentlich größer ist als der Gleichstromwiderstand des sie überbrückenden Kontaktes. Diese Bezeichnungsart wird zweckmäßig also dann verwendet, wenn die Markierspulen als Spulen mit mehreren Windungen ausgebildet sind.
Die dritte Bezeichnungsart (Fig. 3 c), die auf Herausnahme der Markierspulen der Ringkerne der gewählten Gruppe aus der Reihenschaltung der Markierspulen sämtlicher übrigen Ringkerne beruht, und die vierte Bezeichnungsart (Fig. 3d), die auf Kompensation der allgemeinen Sperrerregung Hsp bei- den Ringkernen der gewählten Gruppe beruht, vermeiden eine Zunahme des für die Sperrerregung Hsp benötigten Stroms mit der Zahl der Gruppen und sind gleichzeitig vom Gleichstromwiderstand der Markierspulen der Ringkerne unabhängig. Diese beiden Bezeichnungsarten unterliegen somit keiner Einschränkung bezüglich ihrer Anwendung; jede stellt für sich in gewissem Sinn eine Kombination der beiden ersten Bezeichnungsarten dar.
Der vorstehenden Erläuterung der Wirkungsweise der als Ausführungsbeispiel beschriebenen Anordnung nach Fig. 2 liegt eine ganz bestimmte Betriebsart der Ringkerne bei Durchführung von Prüfvorgängen zugrunde, wie sie an Hand von Fig. 1 veranschaulicht ist.
In der bereits genannten Patentanmeldung S 55378 VIIIa/21a3 werden außer dieser Betriebsart weitere Betriebsarten beschrieben, die dem gleichen Zweck, nämlich der Prüfung von Einrichtungen auf ihren momentanen Belegungszustand, dienen. Auch diese Betriebsarten lassen sich ohne weiteres bei dem erfindungsgemäßen Verfahren vorsehen, wobei für die Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe ebenfalls die erwähnten verschiedenen Bezeichnungsarten zur Verfügung stehen. Da diese abweichenden Betriebsarten nichts grundsätzlich Neues zum erfindungsgemäßen Verfahren beitragen, erübrigt sich ein näheres Eingehen hierauf.
Im folgenden soll nur eine dieser abweichenden Betriebsarten kurz erwähnt werden, insofern, als sie eine besonders zweckmäßige, noch nicht erwähnte Art der Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe ermöglicht.
Bei dieser Betriebsart beschränkt sich die Prüfung einer Einrichtung auf ihren momentanen Belegungszustand auf einen einzigen Vorgang im Gegensatz zu der an Hand der Fig. 1 veranschaulichten Betriebsart, bei der ein Vorgang zur Durchführung der eigentlichen Prüfung und ein weiterer Vorgang dazu dient, den Ausgangszustand der Ringkerne nach erfolgter Prüfung wiederherzustellen. Demgegenüber besitzt die hier betrachtete Betriebsart eine selbsttätige Rück-
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stellung der Ringkerne. Dies wird dadurch erreicht, daß sämtlichen Ringkernen eine konstante Erregung zugeführt wird, durch die sie bei fehlender weiterer Erregung in den einen, z.B. den negativen Sättigungsbereich gesteuert werden. Die von einer belegten Ein- richtung dem ihr zugehörigen Ringkern zugeführte Erregung ist so gewählt, daß sie dem Betrag nach etwa gleich dieser konstanten Erregung ist,-jedoch umgekehrte Polarität besitzt und damit die konstante Erregung etwa kompensiert. Damit befinden sich die Ringkerne belegter Einrichtungen etwa im Zustand negativer Remanenz und die Ringkerne freier Einrichtungen in dem die negative Remanenz übersteigenden Sättigungsbereich. Die Voraussetzung, daß nur die Ringkerne freier Einrichtungen im Verlauf eines Prüfvorganges auswertbare Impulse abgeben, ist selbstverständlich auch bei dieser Betriebsart voll erfüllt; diesbezügliche Einzelheiten sind in diesem Zusammenhang jedoch ohne Bedeutung.
Die Zuführung einer konstanten Erregung zu sämtlichen Ringkernen läßt sich sehr vorteilhaft zur Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe mitverwenden. Dazu werden, wie in Fig. 3 e gezeigt, die zur Führung dieser konstanten Erregung dienenden Spulen sämtlicher Ringkerne 25, untereinander und mit einem als Ruhekontakt ausgebildeten zentralen Markierkontakt zm in Reihe geschaltet, über den sie den für die konstante Erregung erforderlichen Strom erhalten. Die Markierspulen der Ringkerne sind gruppenweise in Reihe und je Gruppe 3a über einen als Arbeitskontakt ausgebildeten Gruppenmarkierkontakt g an die gleiche Spannungsquelle wie der zentrale Markierkontakt geschaltet. Die Steuerung des zentralen. Markierkontaktes zm und der Gruppenmarkierkontakte g erfolgt in der Weise, daß durch den 35, ersten Wähler als Ergebnis des ersten Wählvorganges der Gruppenmarkierkontakt g der gewählten Gruppe geschlossen und außerdem stets der zentrale Markierkontakt zm geöffnet wird. Die Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe geht bei dieser Anordnung in der Weise vonstatten, daß durch öffnen des zentralen Markierkontaktes zm bei sämtlichen Ringkernen die konstante Erregung abgeschaltet, aber durch Schließen des Gruppenmarkierkontaktes g der gewählten Gruppe bei den Ringkernen dieser einzigen Gruppe aufrechterhalten oder wiederhergestellt wird. Bei den Ringkernen sämtlicher übrigen Gruppen fehlt damit nach Ablauf des ersten Wählvorganges die konstante Erregung, die, wie erwähnt, erste Voraussetzung für die Abgabe auswert- 5a barer Impulse ist. In dieser Weise ist mit Hilfe der konstanten Erregung eine eindeutige Bezeichnung der gewählten Gruppe erreicht. Bei dieser Bezeichnungsaft ist der Gleichstromwiderstand der Markierspulen der einzelnen Ringkerne ohne Einfluß; außerdem tritt bei ihr keine Summierung der für die einzelnen Gruppen- benötigten Ströme auf.
Bei sämtlichen vorstehend erläuterten Anordnungen erfolgt, die Steuerung der Bezeichnung der durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe mittels Kontakten; außerdem wurde davon ausgegangen, daß der erste Wähler stets den der zu bezeichnenden Gruppe zugeordneten Gruppenmarkierkontakt betätigt. An Stelle- der Kontakte, die in erster Linie aus Gründen übersichtlicher Darstellung gewählt wurden, können 6$} ohne weiteres und in- vielen Fällen vorteilhaft auch elektronische Mittel, wie z. B. Transistoren, zur Steuerung der Leistungszufuhr- zu den Ringkernen verwendet werden. Bei Verwendung solcher elektronischer Mittel kann auch der bei Verwendung von Relais um- 70, zweckmäßige Weg eingeschlagen werden, daß der erste Wähler zur Bezeichnung der gewählten Gruppe die Leistungszufuhr zu den Ringkernen sämtlicher nicht gewählter Gruppen steuert. Damit ergibt sich eine Reihe weiterer Anordnungen zur Bezeichnung der gewählten Gruppe, denen aber stets eine der vorstehend erläuterten Bezeichnungsarten zugrunde liegt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren erfolgt die Wahl einer freien Einrichtung durch zwei aufeinanderfolgende Wählvorgänge, von denen der erste zur Wahl einer mindestens eine freie Einrichtung enthaltenden Gruppe und der zweite zur Wahl einer Einrichtung innerhalb dieser durch den ersten Wählvorgang gewählten Gruppe dient. Den beiden Wählvorgängen entsprechend sind bei einer zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Anordnung, wie sie beispielsweise Fig. 2 zeigt, zwei Wähler vorgesehen. Mit diesem Verfahren wird bereits eine erhebliche Aufwandsersparnis erzielt.
Einen Weg, diesen Aufwand insbesondere bei einer großen Zahl von Einrichtungen noch weiter herabzusetzen, weist die Patentanmeldung S 55370 VIII a/21 a3. In dieser Patentanmeldung wird ein Verfahren beschrieben, das eine Weiterbildung des Verfahrens gemäß dem eingangs genannten Hauptpatent darstellt und diesem gegenüber das zusätzliche Merkmal besitzt, daß. die Gruppen von Einrichtungen in Untergruppen aufgeteilt sind und daß durch mindestens einen weiteren Wählvorgang eine mindestens eine freie Einrichtung enthaltende Untergruppe der durch den vorhergehenden Wählvorgang gewählten und bezeichneten Untergruppe gewählt und bezeichnet wird. Hier findet also die Wahl einer freien Einrichtung durch mindestens drei aufeinanderfolgende Wählvorgänge statt. Auch in diesem Fall läßt sich das erfindungsgemäße, bisher an Hand von Fig. 2 für zwei aufeinanderfolgende Wählvorgänge beschriebene Verfahren vorteilhaft anwenden. Grundsätzlich können auch für diejenigen zusätzlichen Prüfvorgänge, die bei der Wahl der Untergruppen erforderlich sind, die bereits vorhandenen, den Einrichtungen individuell zugeordneten Ringkerne mitverwendet werden. Für j eden weiteren Wählvorgang sind diese Ringkerne mit einer weiteren Ausgabespule und einer weiteren Markierspule auszustatten, die selbstverständlich ebenfalls im einfachsten Fall gestreckte, durch die Öffnung der Ringkerne geführte. Drähte sein können. Für jeden Wählvorgang ist ein eigener Wähler vorzusehen, wobei durch entsprechende: Umschaltung des als Anlaßeinrichtung für die Wähler dienenden Impulserzeugers nur jeweils der den betreffenden Wählvorgang durchführende Wähler in Betrieb gesetzt wird.. Dieses erweiterte Verfahren läuft dann in der Weise ab, daß als Ergebnis des ersten Wählvorganges die Ringkerne sämtlicher durch, den ersten Wählvorgang nicht gewählter Gruppen, als Ergebnis des zweiten Wählvorgangs die Ringkerne sämtlicher durch diesen zweiten Wählvorgang nirfit gewählter Untergruppen der bereits gewählten Gruppe und gleichzeitig die Ringkerne der Untergruppen gleicher Lage sämtlicher anderen Gruppen und nach- eventuellen weiteren Wählvorgängen; gleicher Art. schließlich als Ergebnis des vorletzten-. Wählvorganges, die Ringkerne sämtlicher durch den eben- vorhergehenden Wählvorgang nicht gewählten Untergruppen, der bereits gewählten Untergruppe und gleichzeitig' die Ringkerne der Untergruppen gleicher Lage sämtlicher anderen^ der gewählten Untergruppe gleichartiger Untergruppen in einen magnetischen Zustand gesteuert werden, der eine Zu-

Claims (19)

Standsänderung während des beim folgenden Wählvorgang erforderlichen Prüfvörganges verhindert. Zur Durchführung dieses erweiterten Verfahrens dienende Anordnungen sind nach folgender Regel aufzubauen: Durch Reihenschaltung ihrer ersten Ausgabespulen, sind zunächst die Ringkerne·· der einzelnen Gruppen zusammenzufassen und an die Eingärige des ersten Wählers zu führen; dann sind durch Reihenschaltung ihrer zweiten, Ausgabespulen, die Rittgkerne der Untergruppen gleicher Lage innerhalb der verschiedenen Gruppen zusammenzufassen und an die Eingänge des zweiten Wählers zu legen; bei eventueller Unterteilung "dieser Untergruppen in weitere Untergruppen ist in gleicher Weise weiterzuverf ahf en; schließlich sind dann noch durch Reihenschaltung ihrer letzten Ausgabespulen die Ringkerne gleicher Lage innerhalb der letzten Untergruppen zusammenzufassen und an die Eingänge des letzten Wählers zu führen. Die Zusammenfassung der Markiersptilen erfolgt in der gleichen Weise wie die Zusammenfassung der für den gleichen Wählvorgaiig vorgesehenen Ausgabespulen. Die Anschaltung der Gruppen- und Uritergruppenmarkierkontäkte, die für die Bezeichnungsart bestimmend ist, erfolgt in einer der bereits genannten Weisen, wobei ohne weiteres auch für aufeinander- 2*5· folgende Bezeichnungen verschiedene Bezeichnungsarten Anwendung finden können. Die Abfragespülen sämtlicher Ringkerne sind stets zweckmäßig unabhängig von der Art der Gruppen- und Untergrüppenbildung in Reihe geschaltet, Die vorstehende Beschreibung eines Atfsführungsbeispiels einer Anordnung ztir DüfcMühfung des erfindungsgemäßen Verfahrens· geht davon aus, daß- als den Einrichtungen individuell zugeordnete, zwei stabile Zustände besitzende Mittel ferromagnetische $5 Spulen Verwendung finden. Es wird darauf htagewiesen, daß unter Wahrung sämtlicher Vorteile die genannteil bistabileiffi Mittel auch durch die bekannten ferroelektrisehen Kondensatoren verwirklicht" werden können, die ebenfalls eine ausgeprägte Hysterese- 40' schleife aufweisen1. An die Stelle der bei Ferromägnetika maßgeblichen Größen; magnetische Erregung öder Feldstärke und magnetischer Einfluß treten bei Ferroelektrika die Größen; elektrische Feldstärke und dielektrische Verschiebung. Da ferromagnetische Spulen und ferroelektrische Kondensatoren duale Mittel sind, können Anordnungen, die ferromagnetische Spulen enthalten, unter Anwendung des Düalitätspiinzips ohne Schwierigkeit auf ferroelektrische Kondensatoren enthaltende Anordnungen umgestellt werden. Nachdem 50= überdies zur Eingabe und Ausgabe und zuni Abfragen ferroelektrischer Kondensatoren dienende Anordnungen in Verbindung mit Speichern el-ektronischer Rechenmaschinen bekannt sind, erübrigt sich hier ein näheres Eingellen- darauf.· Ob in Anordnungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ferromagnetische oder ferroelefcErische bistabile Mittel Verwendung finden, wird durch d"ie Eigenart des- elektronischenWählers und die· Art der Verbindung dieser Mittel mit den jeweils zugehörigen Einrichtungen bestimmt,- Pa te ff ta N s ρ r 0 Ch ε :
1. Verfahren zur WaMi einer freien aus einer großen Zahl von in Gruppen aufgeteilten Einrichtungen gemäß Patent 1042034,. bei dem- unter Verwendung elektronischer Wähler durch einen ersten· Währvor-gang eine mindestens eine freie Einrichtung enthaltende Gruppe gewählt: und bezeichnet wird und durch einen zweiten Wählvorgang eine der freieil Einrichtungen dieser Gruppe gewählt wird ürid bei dein die für eineti Wählvorgang untereinander gleichwertigen,- deri momentanen Belegungszüstand der Einrichtungen anzeigenden Kriterien jeweils gleichzeitig den Prüf eingängen des jeweils in Tätigkeit tretenden Wählers zugeführt Werdenj unter Verwendung einer Anordnung zur Prüfung von Einrichtungen auf ihren momentanen Belegüngszüständ,- bei der diesen Einrichtungen zwei stabile Zustände besitzende ferromagnetische oder ferroelektrische Mittel individuell iri der Weise zugeordnet sind, daß dem eifiefl bestimmten" Beie'güngszustand der EinrichteiJg ein stabiler magnetischer bzw. elektrischer Zustand des Zugehörigen Mittels entspricht,- bei deff diese Mittel von de'fl zugehörigen Einrichtungen im Fall des anderen· BelegungSzüstähdes in einen solchen magnetischen bzw. elektrischen Zustand gesteuert werden, daß durch eineri bei samtliehen Mitteln durchgeführten Pfüfvöfgähg nur bei denjenigen Mitteln,· dereü zügeöf dflete' Einrichtungen sich ifi dem einen bestimmten Belegtmgszüstääd befinden,- eine magnetische bzw. elektrische Zustandsänderung bewirkt wird, und bei der diese magnetischen bzw. elektrischen Ztiständsä-nderungen zur Anzeige des einen bestimmtet ISelegtifigs-Züstandes ausgewertet werden,- dadurch- gekennzeichnet, daß bei Verwendung der gleichen Anordnung für' die beim ersten uÄdZ-weifM-Wählvörgang erforderliche Prüfung der Einrichtungen' als' Ergebnis des ersten! WIMvofganges- die; f&rroriiägäietischen bzw. ferroelektrisehen Mittel (K) der" Einrichtungen (E) sämtlicher durch; dese ersten Wählvorgärig" nicht gewählter Gruppen M einen magnetischen bzw, elektrischen Zustand gesteuert Werden,· der eine- Zustandsänderung Während des beim zweiten Wählvorgang erforderlichen Prüfvorganges verhindert,
2. Verfahren nach Anspruch 1, erweitert· in der Weise, daß die Gruppen in Untergruppen aufgeteilt sifrd' und durch mindetsens einen weiteren Wählvorgang" eine mindestens eine freie Einrichtung enthältende Untergruppe' der d'firteh den- vorhergehenden Wählvorgang gewählten und! bezeichneten Gruppe bzw.- Untergruppe gewählt und bezeichnet wird,- dadurch gekennzeichnet, daß als Ergebnis eines jeden' sich- auf Untergruppen· erstreckenden Wählvorganges die ferromägnetischen bzw. ferroelektrisehen Mittel (K) der Einrichtungen (E) sämtlicher durch; den betreffenden Wählvörgafig nicht gewählter Untergruppen der durch den vorhergehenden WäMvorgang" gewählten Gruppe bzw.- Untergruppe' und sämtlieh'er Untergruppen, die innerhalb aller übrigen Gruppen bzw. Untergruppen die gleiche Lage einnehmen wie die niditf gewählten Untergruppen innerhalb der' gewählten Gruppe bzw. Untergruppe; in einen magnetischen bzw. elektrischen Zustand gesteuert werden, der eine- Zustandsänderung während des beim, jeweils folgenden Wählvorgang erforderlichen Prüfvorgänges' verhindert.
3. Anordnung zur Durchführung de'r" Verfahren nach' Anspruch' 1' öder 2, dadurch' gekennzeichnet, daß' als ferromagnetische öder ferroelektrische Mittel ferromagnetische Ringkerne' (K)' verwendet sind.
4. Anordnung nach? Anspruch· 3 tinter Verwendung" fer'romägnetiseh'er" Ririgk'ernev die mit einer Eingäbe-, eiker Abfrage- und mindestens einer Markier spule" und- mindestens zwei Ausgabespulen
ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabespule (e) jedes Ringkerns (K) an die ihm zugeordnete Einrichtung (E) geschaltet ist, daß die ersten Ausgabespulen (ag) der Ringkerne (K) der einzelnen Gruppen jeweils in Reihe geschaltet und an die Eingänge des zur Wahl der Gruppe dienenden Wählers (Wg) geschaltet sind, daß gegebenenfalls die zweiten Ausgabespulen der Ringkerne (K) gleicher Untergruppen sämtlicher übergeordneter Untergruppen jeweils für sich in Reihe geschaltet sind und diese Reihenschaltungen jeweils ebenfalls in Reihe geschaltet an die Eingänge des jeweils zur Wahl der betreffenden.Untergruppe dienenden Wählers geschaltet sind, daß die letzten Ausgabespulen (αϊ) der Ringkerne (K) gleicher Lage der Gruppen bzw. Untergruppen, jeweils in Reihe geschaltet und an die Eingänge des zur Wahl einer Einrichtung- (E) dienenden Wählers (Wl) geschaltet sind und daß Mittel (I1 f) zur Abfrage der Ringkerne (K), Mittel (I1 r) zur Inbetriebnahme ao des für einen Wähl Vorgang jeweils erforderlichen Wählers (W) und weitere Mittel (U1 Zm1 g, m) vorgesehen sind, mittels deren die Ringkerne (K) der nicht gewählten Gruppe bzw. Gruppen und Untergruppen in den eine Zustandsänderung ausschließenden Zustand gesteuert werden.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkerne (K), die im Verlauf eines Prüfvorganges eine Zustandsänderung erfahren hatten, durch einen gesonderten Vorgang in den Ausgangszustand zurückgeführt werden.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Markierspulen (m) der Ringkerne (K) jeder Gruppe für sich in Reihe geschaltet sind, daß gegebenenfalls die weiteren Markierspulen der Ringkerne (K) jeder Untergruppe für sich und mit den entsprechenden Markierspulen der Ringkerne der Untergruppen gleicher Lage innerhalb sämtlicher anderen Gruppen bzw. Untergruppen in Reihe geschaltet sind und daß nach jedem Wählvorgang, mit Ausnahme des letzten, sämtlichen an dem betreffenden Wählvorgang beteiligten bzw. noch beteiligten Ringkernen (K) über ihre Markierspulen (m) mittels eines zu diesen in Reihe geschalteten zentralen Schalters (Zm) eine weitere Zustandsänderungen ausschließende Erregung (Hsp) zugeführt wird und mittels weiterer, den Gruppen bzw. Untergruppen zugeordneter, von dem den betreffenden Wählvorgang durchführenden Wähler (Wg) gesteuerter Schalter (g) von dieser Erregung (Hsp) nur die Ringkerne (K) der durch den betreffenden Wählvorgang gewählten Gruppe bzw der durch den betreffenden Wählvorgang gewählten Untergruppe und der Untergruppen gleicher Lage innerhalb sämtlicher anderen. Gruppen bzw. Untergruppen ausgenommen werden.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den von einem Wähler (Wg) jeweils betätigten Schalter (g) bei den zugehörigen Ringkernen (K) das Auftreten der durch den jeweiligen zentralen Schalter (zm) mittels der Markierspulen (m) zugeführten Erregung (Hsp) verhindert wird.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Wähler (Wg) betätigten Schalter (g·) im Ruhezustand übertragungsfähig sind und jeweils in Reihe mit den zugehöriger Reihenschaltungen von Markierspulen (m) geschaltet sind und daß diese Reihenschaltungen von Markierspulen (m) über diese Schalter (g) parallel geschaltet sind.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Wähler (Wg) betätigten Schalter (g) im Ruhezustand nicht übertragungsfähig sind und jeweils parallel zu den zugehörigen Reihenschaltungen von Markierspulen (m) geschaltet sind und daß diese Reihenschaltungen von Markierspulen (m) in Reihe geschaltet sind.
10. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Wähler (Wg) betätigten Schalter (g) im Ruhezustand übertragungsfähig sind und jeweils den zugehörigen Reihenschaltungen von Markierspulen (m) vorgeschaltet sind, daß diese Reihenschaltungen von Markierspulen (m) und zugehörigen Schaltern (g) in Reihe geschaltet sind und daß jeder dieser Schalter (g) im Arbeitszustand die ihm zugehörige Reihenschaltung von Markierspulen (m) überbrückt.
11. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den von einem Wähler (Wg) jeweils betätigten Schalter (g·) bei den zugehörigen Ringkernen (K) die durch den jeweiligen zentralen Schalter (zm) den zugehörigen Ringkernen (K) zugeführte Erregung (Hsp) kompensiert wird.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringkern mit einer der Zahl seiner Markierspulen (m) gleichen Zahl zusätzlicher Markierspulen ausgestattet ist, wobei jeder Markierspule (m) eine zusätzliche Markierspule zugeordnet ist, daß die weitere Zustandsänderungen ausschließende Erregung (Hsp) jeweils mittels eines zentralen Schalters (zm) den zusätzlichen Markierspulen zugeführt wird, daß die von einem Wähler (Wg) betätigten Schalter (g) im Ruhezustand nicht übertragungsfähig sind und jeweils in Reihe mit den zugehörigen Reihenschaltungen von Markierspulen (m) geschaltet sind und daß diese Reihenschaltungen von Markierspulen (m) über diese Schalter (g) parallel geschaltet sind.
13. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkerne (K), die im Verlauf eines Prüfvorganges eine Zustandsänderung erfahren hatten, infolge einer über eigene Vormagnetisierungsspulen zugeführten konstanten Erregung selbsttätig in den Ausgangszustand zurückkehren und daß bei jedem Ringkern (K) die Zahl der Vormagnetisierungsspulen gleich der Zahl der Markierspulen (m) ist, wobei jede Vormagnetisierungsspule einer Markierspule (m) zugeordnet ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormagnetisierungsspulen der Ringkerne (K) jeder Gruppe für sich in Reihe geschaltet sind, daß gegebenenfalls die weiteren Vormagnetisierungsspulen der Ringkerne (K) jeder Untergruppe für sich und mit den entsprechenden Vormagnetisierungsspulen der Ringkerne (K) gleicher Lage innerhalb sämtlicher anderen Gruppen bzw. Untergruppen in Reihe geschaltet sind, daß nach jedem Wählvorgang mit Ausnahme des letzten bei sämtlichen an dem betreffenden Wählvorgang beteiligten bzw. noch beteiligten Ringkernen (K) mittels eines zu deren Vormagnetisierungsspulen in Reihe geschalteten zentralen
Schalters (zm) die konstante Erregung abgeschaltet wird und daß mittels weiterer den Gruppen bzw. Untergruppen zugeordneter, von dem den betreffenden Wählvorgang durchführenden Wähler (Wg) gesteuerter Schalter (g) nur den Ringkernen (K) der durch den betreffenden Wählvorgang gewählten Gruppe bzw. der durch den betreffenden Wählvorgang gewählten Untergruppe und den Untergruppen gleicher Lage innerhalb sämtlicher anderen Gruppen bzw. Untergruppen mittels ihrer Markierspulen (m) eine konstante Erregung von gleicher Größe zugeführt wird.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Wähler (Wg) betätigten Schalter (g) im Ruhezustand nicht übertragungsfähig sind und jeweils in Reihe mit den zugehörigen Reihenschaltungen von Markierspulen (m) geschaltet sind und daß diese Reihenschaltungen von Markierspulen (m) über diese Schalter (g) parallel geschaltet sind.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfragespulen (f) sämtlicher Ringkerne (K) in Reihe und an den Ausgang eines Impulserzeugers (/) geschaltet sind.
17. Anordnung zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als ferromagnetische oder ferroelektrische Mittel (K) ferroelektrische Kondensatoren verwendet sind.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß als zentrale Schalter (zm) und als jeweils von einem Wähler (Wg) gesteuerte Schalter (g) Relaiskontakte verwendet sind.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß als zentrale Schalter (zm) und als jeweils von einem Wähler (Wg) gesteuerte Schalter (g) Transistoren verwendet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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