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DE1155491B - Signalempfaenger fuer Tonfrequenzwahl - Google Patents

Signalempfaenger fuer Tonfrequenzwahl

Info

Publication number
DE1155491B
DE1155491B DEST19001A DEST019001A DE1155491B DE 1155491 B DE1155491 B DE 1155491B DE ST19001 A DEST19001 A DE ST19001A DE ST019001 A DEST019001 A DE ST019001A DE 1155491 B DE1155491 B DE 1155491B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diagonal
signal receiver
transistor
frequency
phase
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST19001A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Bruegge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST19001A priority Critical patent/DE1155491B/de
Publication of DE1155491B publication Critical patent/DE1155491B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • Signalempfänger für Tonfrequenzwahl Die Erfindung betrifft einen Signalempfänger zum Empfang von Tonfrequenzwählimpulsen mit niedriger Trägerfrequenz.
  • In .der Trägerfrequenztechnik können die Wählimpulse als modulierte Tonfrequenzsignale übertragen werden. Hierbei gibt es zwei Alternativen für die Wahl der als Träger dienenden Tonfrequenz. Die erste ist die, daß man diese Tonfrequenz oberhalb, die zweite, daß man diese unterhalb des zu übertragenden Sprachbandes legt.
  • Legt man den Tonfrequenzträger oberhalb des zu übertragenden Sprachbandes, so treten kaum irgendwelche Schwierigkeiten beim Auswerten des empfangenen Signals auf, weil das Verhältnis von der als Träger dienenden Tonfrequenz zu der Wählimpulsfrequenz genügend groß ist. Es besteht jedoch der Nachteil, daß durch ,diese höhere, zusätzlich zu übertragende Niederfrequenz die Hochfreqwenzbandbreite vergrößert wird.
  • Es erscheint deshalb naheliegend, für die übertragung der Wählimpulse den Frequenzbereich unterhalb der zu übertragenden Sprachfrequenz auszunutzen, wodurch sich dann die Hochfrequenzbandbreite nicht erhöht.
  • Der zu übertragende Sprachfrequenzbereich reicht gewöhnlich bis zu .einer tiefsten Frequenz von 300 Hz; man könnte dann den Tonfrequenzträger der Wählimpulse mit Rücksicht auf praktisch noch zu realisierende Filter und auf die Bandbreite des d urch die Wählimpulse getasteten Trägers auf etwa 100 Hz legen.
  • Bei der z. B. üblichen Impulswiederholungsfrequenz der Wählimpulse von 10 Hz würden dann auf jede Halbwelle dieser Impulse 5 Perioden des Tonfrequenzträgers fallen.
  • Bei :der Demodulation dieser Tonfrequenzwählimpulse ist es nun sehr schwierig, bei dieser geringen Anzahl von Trägerperioden pro Wählimpuls eine einwandfrei definierte Ausgangsimpulsfolge abzuleiten, die in der Impulslänge dein ursprünglichen Wählimpulsen entspricht.
  • Es ist daher bekannt, Signalempfänger so aufzubauen, daß zunächst das eingehende Signal verstärkt und anschließend über einen Transformator einem Vollweggleichrichter zur Demodulation zugeführt wird. In diesem Falle werden beide Halbwellendes modulierten Signals ausgenutzt, und für jeden Wählimpuls stehen 10 Halbwellen zur Auswertung zur Verfügung.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen :ist jedoch, wie schon ausgeführt, vor dem Vollweggleichrichter ein zusätzlicher Transformator notwendig, der besonders bei der niedrigen Trägerfrequenz einen .erheblichen Aufwand darstellt. Eine direkte Ansteuerung des Demodulators und eine anschließende Verstärkung der .erhaltenen Signale ist :deshalb nicht möglich, weil bei niedrigen Empfangspegeln mit herkömmlichen Dioden das ankommende Signal nicht mit genügendem Wirkungsgrad gleichgerichtet werden kann.
  • Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, einen Signalempfänger zur Auswertung von Tonfrequenzwählimpulsen zu schaffen, der trotz eines dazwischengeschalteten Verstärkers eine Ansteuerung eines Vollweggleichrichters ohne einen zusätzlichen übertrager ermöglicht.
  • Der Signalempfänger für die Auswertung von tonfrequenten Wählimpulsen, beidem die Demodulafion mit einem Vollweggleichrichter erfolgt, gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die erste Diagonale eines an sich bekannten Brückengleichrichters über zwei Kopplungskondensatoren an @die Ausgänge einer an sich bekannten Phasenumkehrstufe mit zwei Arbeitswiderständen und einem dazwischengeschalteten Transistor angeschlossen ist, daß die Ansteuerung der Phasenumkehrstufedirekt zwischen dem Emitter und der Basisdes Transistors erfolgt und daß ein Anschluß der zweiten Diagonale des Brückengleichrichters mit der gemeinsamen Nulleitung verbunden und die demodulierten Signale an d fieser zweiten Diagonale abnehmbar sind.
  • Die an der zweiten Diagonale abnehmbaren erdgebundenen, :demodulierten Signale können über eine Schwellwertschaltung einem Schalttransistor zum Schalten,ein es Relais zugeführt werden.
  • Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Signalempfängers liegt darin, daß die demodulierten Signale erdgebunden entnommen werden können, so daß sowohl die Phasenumkehrstufe als auch eine nachfolgende Schaltstufe von der gleichen Spannungsquelle gespeist werden können, obwohl kein trennender Zwischentransformator vorhanden ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt- das Schaltbild des erfindungsgemäßen Signalempfängers. Die Widerstände R 1 und R2 sind die Arbeitswiderstände der mit dem Transistor Tr 1 aufgebauten Phas.enumkehrstufe. Der Widerstand R 3 dient zur S#,äbilisierung des Verstärkungsfaktors der Stufe. Überiden Spannungsteiler R 4, R 5 und die Sekundärwicklung des Transformators Ü1 wird der Basis des Transistors Trl die notwendige Vorspannung zugeführt. Über die Sekundärwicklung des Übertragers Ü1 wird die Phasenumkehrs,tufe zwischen denn Emitter und der Basis angesteuert; .der Kondensator C 1 .dient zur Abtrennung :des Gleichspannungsweges. Der Transformator Ü1 ist nur deshalb vorhanden, um den Signalempfänger mit symmetrischen Eingangssignalen ansteuern zu können. Die beiden Ausgänge .der Phasenumkehrstufe sind über die beiden Koppelkondensatoren C2 und C3 mit der ersten Diagonale des aus den Dioden D 1 bis D 4 bestehenden Brückengleichrichters verbunden. Das demodulierte Signal wird an der anderen Brückendiagonale abgenommen; :dabei liegt,der eine Anschluß dieser Diagonale über den Widerstand R 8 an der Null-Leitung. -Der Eingangswiderstand der nachfolgenden Schaltstufe mit dem Transistor Tr2 und der parallel geschaltete Widerstand R 6 dienen als Belastung. Zur Glättung :der pulsierenden Gleichspannung dient der Ladekondensator C4.
  • Die Zenerdiode Z 1 wird über den Widerstand R 9 vorgespannt und ihr Spannungsabfall über den Spannungsteiler R 7, R 8 geteilt. An diesem Spannungsteilerpunkt zwischen R 7 und R 8 ist der andere Anschluß der zweiten Brückendiagonale angeschlossen. Die an dem WiderstandR7 abfallende Gleichspannung ist dem aus dem Brückengleichrichter stammenden Signal entgegengesetzt gerichtet und dient als Schwellwert. Übersteigt die Signalspannung diesen Schwellwert, so wird der Schalttransistor Tr2 aufgesteuert, und das Relais Rel zieht an. Für jeden anfallenden Signalimpuls wird also der Kontakt des Relais Rel geschlossen und verbindet den Ausgang mit dem Nullpotential. Die Diode D 5 :dient in bekannter Weise zur Vernichtung der in der Induktivität des Relais Rel auftretenden hohen Rückspannungen.
  • Die Ansteuerung :des Brückengleichrichters D 1 bis D4 durch die Phasenumkehrstufe mit dem Transistor TrI erfolgt vollkommen symmetrisch. Je nachdem, welche der Dioden D 1 und D 4 oder D 2 und D 3 durchgeschaltet sind, «wird entweder die Kollektor-oder die Emitterseite der Phasenumkehrstufe auf Nullpotential gelegt. Durch die .direkte Ansteuerung zwischen der Basis und :dem Emitter sind aber beide Betriebszustände gleich, so daß also auch bei gemeinsamer Speisung .der beiden =Transistoren Trl und Tr2 aus einer Spannungsquelle - Ub vollkommene Symmetrie herrscht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Signalempfänger für die Auswertung von tonfrequenten Wählimpulsen, bei dem die Demodulation mit einem Vollweggleichrichter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, d'aß die erste Diagonale eines an sich bekannten Brückengleichrichters D 1, D 2, D 3, D 4) über zwei Kopplungskondensatoren (C 2 und C 3) an die Ausgänge einer an sich bekannten Phasenumkehrstufe mit zwei Arbeitswiderständen (R 1 und R 2) und einem dazwischengeschalteten Transistor (Tr 1) angeschlossen ist, daß die Ansteuerung der Phasenumkehrstufe direkt zwischen dem Emitter und der Basis des Transistors (Trl) erfolgt und daß ein Anschluß der zweiten Diagonale des Brückengleichrichters mit der gemeinsamen Nulleitung (O) verbunden und die demodulierten Signale an dieser zweiten Diagonale abnehmbar sind.
  2. 2. Signalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der zweiten Diagonale abnehmbaren erdgebundenen d--modulierten Signale über eine Schwellwertschaltung einem Schalttransistor (Tr2) zum Schalten eines Relais (Rep zugeführt werden.
DEST19001A 1962-03-23 1962-03-23 Signalempfaenger fuer Tonfrequenzwahl Pending DE1155491B (de)

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DE1155491B true DE1155491B (de) 1963-10-10

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018941A1 (de) * 1979-05-07 1980-11-12 Ascom Autophon Ag Anlage zur drahtlosen Übertragung von Telefongesprächen mit einer die Anzahl der Teilnehmerstationen unterschreitenden Anzahl von Funkkanälen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018941A1 (de) * 1979-05-07 1980-11-12 Ascom Autophon Ag Anlage zur drahtlosen Übertragung von Telefongesprächen mit einer die Anzahl der Teilnehmerstationen unterschreitenden Anzahl von Funkkanälen

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