DE1053560B - Vorrichtung zur Registrierung und Ablesung binaerer Signale - Google Patents
Vorrichtung zur Registrierung und Ablesung binaerer SignaleInfo
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Description
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIPTi 26.MARZ 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIPTi 26.MARZ 1959
Anmelder:
The British Tabulating Machine Company Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz und Dipl.-Ing. W. Florack,
Dipl.-Ing. W. Cohausz und Dipl.-Ing. W. Florack,
Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Beansprudite Priorität: Großbritannien vom 26. Januar 1956
Die Erfindung bezieht sich auf Speichersysteme für
Informationen od. dgl., in denen die Information der- ZUr Registrierung und Ablesung
art gespeichert wird, daß bestimmte Magnetisierungs- binärer Sianale
bereiche auf einem magnetisierbaren Teil, z. B. einem "
Magnetband, einer Magnettrommel oder einer Magnet- 5 · '■
scheibe, ausgebildet sind.
Es ist üblich, die Registrierung und Ablesung von Signalen auf dem magnetisierbaren Teil durch Steuerimpulse
zu steuern, wobei diese mit der Bewegung des magnetisierbaren Teils synchronisiert sind. Bei einer
Magnettrommel werden z. B. die Steuerimpulse von einer Bahn abgenommen, auf der ein Impuls in jeder
Lage voTregistriert ist, in der ein Signal auf den Informationsbahnen einregistriert werden, kann. Es
kann jedoch auch zu dem gleichen Zweck ein phonisches Rad oder ein photoelektrischer Impulsgenerator
verwendet werden, wobei diese Einrichtungen mit der Trommel synchronisiert sind. In ähnlicher Weise kann
auch ein Magnetband verwendet werden, das eine Bahn besitzt, auf der die Steuerimpulse registriert
sind.
Die Steuerimpulse dienen zur Synchronisierung der Ablesung und Registrierung, damit die Signale in bestimmten
bekannten Lagen des magnetisierbaren Teils registriert werden und der Ausgang eines Ablesekopfes
im gewünschten Zeitpunkt erscheint. In vielen Fällen wird die Bedeutung des registrierten Signals
durch die zeitliche Beziehung zwischen dem Ausgang des Ablesekopfes und den Steuerimpulsen bestimmt.
Insbesondere bei Verwendung eines Magnetbandes wird jedoch durch die Verwendung einer Steuerimpulsbahn
der für die Speicherung von Information nen zur Verfügung stehende Platz erheblich beschränkt.
Auch wird dabei ein hoher Grad von Gleichmäßigkeit der magnetischen Eigenschaften des Bandes
verlangt, da mehrere Informationsbahnen vorhanden
sein können, die unter der Steuerung durch einen ein- «
zigen Steuerimpuls registriert und abgelesen werden.
Jede durch unerwünschte Eigenschaften des Bandes von wenigstens drei mit Abstand aufeinanderfolgenbedingte
Ungenauigkeit des Steuerimpulses beeinflußt 4° den Impulsen abwechselnder Polarität für jedes zu
dabei die entsprechende Lage bei allen Informations- registrierende binäre Signal liefert, und welche eine
bahnen. Einrichtung enthält, die auf ein angelegtes Signal
Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung zur eines bestimmten binären Wertes derart anspricht, daß
magnetischen Registrierung binärer Signale, bei der sie ein Paar aufeinanderfolgender Impulse einer bedas
Ablesen durch ein Selbststeuerverfahren verbessert 45 stimmten Polaritätsfolge wählt, und die auf ein ange-
und erleichtert wird, also durch ein Verfahren, bei dem legtes Signal des anderen binären Wertes derart andie
Verwendung einer Quelle für synchronisierte spricht, daß sie ein Paar aufeinanderfolgender Impulse
Steuerimpulse nicht erforderlich ist. der entgegengesetzten Polaritätsfolge wählt, wobei ein
Zweck der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung, so gewähltes Impulspaar einem Registrierkopf zugedie
eine selbstgesteuerte Ablesung von magnetisch 5° führt wird, der die Impulse als getrennte Magnetisie-
John Joshua Sharp, Stevenage, Hertfordshire
(Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
registrierten binären Signalen ermöglicht.
Gemäß der Erfindung ist insbesondere eine Vorrichtung zur Registrierung binärer Signale vorgesehen,
welche einen Impulserzeuger enthält, der eine Gruppe
rungsbereiche auf einen magnetisierbaren Teil aufbringt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsforni der Erfindung
ist auch eine Vorrichtung zum Ablesen binärer
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Signale vorgesehen, bei der die binären Signale auf einem magnetisierbaren Teil als getrennte Magnetisierungsbereiche
registriert sind, die Impulspaare darstellen, welche aus je einem Impuls jeder Polarität bestehen,
wobei die Polaritätsfolge jedes Paares durch die binäre Bedeutung des-dargestellten Signals bestimmt ist und wobei die Impulspaare in Gegenphase
an zwei Eingänge eines Absperrkreises angelegt sind, welcher beim Eingehen eines Impulses der einen Polarität
am einen Eingang einen Impuls der gleichen Polarität durchläßt, der an den anderen Eingang angelegt
ist, so daß ein Ausgangsimpuls von dem Absperrkreis nur dann geliefert wird, wenn der erste auftretende
Impuls eines an den einen Eingang gelegten Impulspaares die gleiche Polarität hat.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein vereinfachtes Schaltbild eines Registriergerätes gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt Diagramme, die zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung dienen;
Fig. 3 zeigt ein vereinfachtes Schaltbild eines Ablesegerätes
gemäß der Erfindung;
Fig. 4 zeigt Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise des Gerätes nach Fig. 3;
Fig. 5 zeigt Einzelheiten des Schaltbildes nach Fig. 1;
Fig. 6 zeigt Einzelheiten des Schaltbildes nach Fig. 3.
Im Versuchsbetrieb wurden bei der zu beschreibenden Ausführungsform die Informationen auf (von)
einem Magnetband registriert bzw. abgelesen, das mit einer Geschwindigkeit von etwa 250' cm/sec (100"/sec)
lief, wobei ungefähr 267 Signale je cm vorhanden waren (666 Signale je Zoll). Die Zeitintervalle zwischen
aufeinanderfolgenden Signalen betrugen also 15 Mikrosekunden. Die Impulsweiten und -abstände in
den verschiedenen Schwingungsformen, auf die in der folgenden Beschreibung eingegangen wird, halten dabei
die obigen Bedingungen ein.
Ein binäres Signal, also ein solches Signal, das die eine oder die andere von zwei möglichen Bedeutungen
hat, z. B. »1« oder »0«, wird als Impulspaar registriert, wobei die beiden Impulse des Impulspaares
verschiedene Polarität haben und zwischen den Impulsen ein bestimmter Abstand vorhanden ist; die Polaritätsfolge
für eine »1« ist der Polaritätsfolge für eine »0« entgegengesetzt.
Die zu registrierenden Signale werden in binärer Form durch eine Eingangs richtung 2 (Fig. 1) geliefert,
wobei die Signale als verhältnismäßig hohe oder niedrige Spannungswerte B für eine »0« bzw. eine »1«
erscheinen (Fig. 2). Steuerimpulse A (Fig. 2) werden von einer Steuerimpulsquelle 1 geliefert. Diese Impulse
sind mit dem Band nicht synchronisiert, jedoch werden sie von dem Gerät, z. B. einem Zählwerk, erzeugt,
das die Informationssignale bei der Eingangseinrichtung 2 erzeugt. Sie sind erforderlich, um die Gleichstrominformationssignale
in Impulsformen umzuwandein, so daß sie als getrennte Magnetisierungsbereiche
auf dem Band registriert werden können.
Jeder Steuerimpuls aus der Quelle 1 schaltet (triggert) einen Prüfimpulsgenerator 3, so daß dieser einen
Ausgangsimpuls C (Fig. 2) von 4 Mikrosekunden Dauer erzeugt, der über einen Kathodenverstärker 3 a
an eine Nullprüfsperre 4 angelegt wird. Die Sperre 4 ist so ausgelegt, daß sie öffnet, wenn ein »0«-Signal
von der Eingangseinrichtung2 eingeht, sie jedoch geschlossen
bleibt, wenn ein »!«-Signal von der Eingangseinrichtung 2 eingeht. Der Ausgangsimpuls aus
dem Kreis 3 wird auch an einen Verzögerungskreis angelegt, der aus drei Verzögerungselementen 5, 6
und 7 besteht.
Die durch diese Elemente eingeführten Verzögerungen bestimmen den Abstand zwischen den beiden zur
Registrierung der Signale verwendeten zwei Impulse, und der Abstand ist so bemessen, daß er ungefähr
gleich der Zeit ist, die für einen Punkt in dem registrierenden Teil benötigt wird, um den Spalt im Registrierkopf
zu überqueren. Bei einer Zuführungsgeschwindigkeit von ungefähr 250 cm/sec (100"/sec) für
das registrierende Medium und bei einem Spalt von etwa 12,5 μ beim Registrierkopf beträgt der Abstand
2 Mikrosekunden; in der nachfolgenden Beschreibung ist dieser Wert zugrunde gelegt. Ferner wird vorausgesetzt,
daß die Dauer der Registrierimpulse in jedem Falle 1 Mikrosekunde ist.
Das Verzögerungselement 5 führt aus Gründen, die noch näher zu erläutern sind, eine Verzögerung von
2 Mikrosekunden ein; die Elemente 6 und 7 führen jeweils eine Verzögerung von 3 Mikrosekunden ein; der
im Impulskreis 3 erzeugte Prüfimpuls wird daher an jeden der drei Registrierimpulsgeneratorkreise 8, 9
und 10 abwechselnd angelegt. Jeder dieser Generatorkreise ist so ausgelegt, daß er durch den Prüfimpuls
veranlaßt wird, einen 1-Mikrosekunden-Registrierimpuls D, E und F zu erzeugen (Fig. 2).
Die Registrierimpulse aus den Kreisen 8 und 10 werden über Kathodenverstärker 8 a bzw. 10 a an
Sperren 11 bzw. 12 angelegt. Der Registrierimpuls aus dem Kreis 9 wird über einen Kathodenverstärker
9 a und einen Inverter 13 an eine Hälfte des aufgeteilten Primärteils eines Transformators 14 angelegt, der
über eine Leitung 49 mit einem Prüfkopf 48 verbunden ist; dieser wirkt mit einem Magnetband 50 zusammen.
Wenn die Nullprüf sperre 4 beim Eingehen eines »O«-Signals aus der Eingangsrichtung 2 geöffnet wird,
gelangt der Prüfimpuls aus Kreis 3 zu einem Differenzierkreis 4ß, und der differenzierte Impuls wird verwendet,
um einen Kreis 15 einzuschalten (triggern), der einen »stroboskopischen« Ausgangsimpuls G
(Fig. 2) von 10 Mikrosekunden Dauer erzeugt. Dieser stroboskopische Impuls steuert die Sperren 11 und 12
derart, daß durch den Impuls die erstere geöffnet und die zweite geschlossen wird. Die Ausgänge der Sperren
11 und 12 sind an die andere Hälfte der Primärwicklung des Transformators 14 angelegt.
Im Betrieb erzeugt daher ein Steuerimpuls aus der Quelle 1 zunächst einen Prüf impuls, welcher durch die
Prüfsperre 4 hindurchgelangt, wenn das Signal, das von der Eingangseinrichtung 2 geliefert wird, eine »0«
darstellt; das Signal wird jedoch unterdrückt, wenn es eine »1« darstellt. 2 Mikrosekunden später wird ein
erster Registrierimpuls von dem Impulsgenerator 8 erzeugt und gelangt durch die Sperre 11 zu dem Registrierkopfkreis
nur dann, wenn die Sperre 11 geöffnet ist, und dies ist der Fall, wenn der ursprüngliche Prüfimpuls
durch die Sperre 4 hindurchgelangte, also das Eingangssignal eine »0« darstellt.
Die Verzögerung von 2 Mikrosekunden bei der Erzeugung des ersten Registrierimpulses ermöglicht das
Einsetzen des Kreises 15, wenn ein Prüfimpuls durch Sperre 4 hindurchgelangt, und das Öffnen der Sperre
11 durch den stroboskopischen Impuls aus dem Kreis 15 vor dem Eingang des ersten Registrierimpulses bei
der letzteren Sperre.
In 3-Mikrosekunden-Intervallen nach der Erzeugung
des ersten Registrierimpulses werden ein zweiter
und ein dritter Registrierimpuls erzeugt; der zweite Impuls wird durch den Inverter 13 umgekehrt und in
den Transformator 14 eingeführt, und der dritte Impuls gelangt durch Sperre 12, wenn ein »1 «-Signal
von der Eingangseinrichtung 2 geliefert wird, oder er wird unterdrückt, wenn das Eingangssignal eine »0«
darstellt.
Der zweite Impuls wird also stets dem Transformator 14 zugeführt und ihm geht entweder der erste
Registrierimpuls voran, oder es folgt ihm der »dritte« Registrierimpuls, abhängig davon, ob das Eingangssignal
eine »0« oder eine »1« darstellt.
Die Wirkungsweise der Registriereinrichtung in dem Fall, daß auf ein »O«-Signal ein »!«-Signal folgt,
wird durch die Kurven der Fig. 2 wiedergegeben, in der außer den bereits erwähnten Schwingungsformen
unter H der erste Registrierimpuls gezeigt ist, wie er durch Sperre 11 hindurchgelangt, und der dritte Registrierimpuls,
der durch die Sperre 12 hindurchgelangt; bei / der zweite Registrierimpuls in umgekehrter
Form sowie bei 7 die Ausgangsform des Transformators 14.
Aus Schwingungsform J ist erkennbar, daß die
Registriersignale, die einem Eingangssignal »0« entsprechen, negative Impulse von 1 Mikrosekunde Dauer
sind, denen 2 Mikrosekunden später ein positiver 1-Mikrosekunden-Impuls folgt, und daß in dem Fall
eines Eingangssignals »1« der positive Impuls von 1 Mikrosekunde Dauer vor dem negativen Impuls erscheint,
d. h. also, daß die Polaritätsfolge des Impulspaares, das eine »1« darstellt, umgekehrt ist wie die
Polaritätsfolge des Impulspaares, das eine »0« darstellt.
Die Steuerimpulse sind notwendig, um das Eingangssignal in aufeinanderfolgenden Ziffernzeiten einzubringen,
um so zu bestimmen, welcher Wert dargestellt ist, da aufeinanderfolgende Ziffern der gleichen
Art durch ein kontinuierliches Signal entsprechender Spannungshöhe dargestellt werden.
Andere Formen von Eingangssignalen können durch eine geeignete Abänderung des Eingangskreises berücksichtigt
werden. So kann z. B. das Eingangssignal einen positiven Impuls für »1« und einen negativen
Impuls für »0« aufweisen. Das Eingangssignal wird dann unmittelbar an den Differenzierkreis 4 a angelegt,
so daß der Kreis 15 in beschriebener Weise bei »0« eingestellt wird und die Sperre 4 überflüssig ist. Das
Eingangssignal wird auch an den Impulsgenerator 3 gelegt und nicht die Steuerimpulse. Der Impulsgenerator
wird so geändert, daß er einen Ausgangsinipuls bei jedem Eingangsimpuls erzeugt, ohne Rücksicht auf die
Polarität. Der Rest des Kreises arbeitet dann in der vorbeschriebenen Weise.
In dem Schaltbild der Fig. 1 sind die verschiedenen Impulserzeugerkreise als in einer Lage stabile Schalteinrichtungen
(monostabile Trigger) oder Kippschaltungen (Flip-Flops) dargestellt, jedoch ist dies lediglich
ein schematisches Beispiel; es können auch Kreise anderer Art verwendet werden, die die gewünschten
Ausgangsimpulse liefern, wenn die entsprechenden Impulse angelegt werden.
Die Ablesung, die nach einem Selbststeuerverfahren erfolgen kann, wenn eine Registrierung vorliegt, in
der binäre Werte durch Impulspaare entgegengesetzter Polarität dargestellt sind, wie z. B. die durch die beschriebenen
Einrichtungen vorgenommenen Registrierungen, wird an Hand der Fig. 3 und 4 beschrieben.
Bei der nachfolgenden Beschreibung ist zugrunde gelegt, daß die Einführungsgeschwindigkeit des registrierenden
Teils etwa 250 cm/sec beträgt und der Registrierkopf wiederum einen Spalt von 12,5 μ aufweist.
Das Signal, das durch einen Ablesekopf 45 von einem Magnetband 49 abgenommen wird, hat die
Form A in Fig. 4; es wird einem Vorverstärker 16 . (Fig. 3) zugeführt, dessen Ausgang an die Primärwicklung
eines Transformators 17 gelegt ist, dessen Sekundärwicklung geteilt ist. Die Enden der Sekundärwicklung
dieses Transformators sind an zwei Generatoren 18 bzw. 19 gelegt, die Rechteckimpulse
liefern; das Eingangssignal wird also diesen beiden Generatoren in Gegenphase zugeführt, wie die Kurven
B und C der Fig. 4 zeigen.
Die Generatoren 18 und 19 sind normalerweise durch eine positive Spannung voll leitfähig gehalten,
die an die Mittelanzapfung des Transformators angelegt ist. Wenn ein negatives Signal, dessen Amplitude
höher als die an die Mittelanzapfung des Transformators 17 gelegte Vorspannung ist, an die Primärwicklung
dieses Transformators angelegt wird, erzeugt der Generator 18 einen positiven Impuls im Ausgangskreis,
wie die Impulsform D in Fig. 4 zeigt Eine entsprechende Wirkung stellt sich ein, wenn ein hinreichend
hoher positiver Impuls an den Eingang des Transformators 17 angelegt wird; der Generator 19
erzeugt dann einen positiven Impuls im Ausgangskreis, wie die Kurve E in Fig. 4 zeigt.
Aus den Kurvenformen A, B und C der Fig. 4 geht hervor, daß jedes von dem Ablesekopf aufgenommene
Signal einen positiven Impuls in dem Ausgangskreis der Generatoren 18 und 19 erzeugt, wobei der von dem
Generator 18 erzeugte Impuls zuerst im Anschluß an ein »1 «-Signal und der vom Generator 19 erzeugte
Impuls zuerst nach einem »0«-Signal erscheint.
Der Ausgangsimpuls des Generators 18 wird an einen Differenzierkreis 20 gelegt, und der differenzierte
Impuls steuert einen Generator 21 für stroboskopische Impulse. Der am Ausgang dieses Generators
erscheinende stroboskopische Impuls, der in Fig. 4 durch die Kurvenform F dargestellt ist, hat eine Dauer
von 10 Mikrosekunden, und er wird verwendet, um eine Sperre 22 für die Dauer dieser Zeit zu öffnen. Der
Sperre 22 wird auch der Ausgangsimpuls des Generators 19 zugeführt, der durch die Sperre gelangt, um
eine »1« zu registrieren, wenn dieser Impuls nach dem Impuls aus dem Generator 18 auftritt. Der Impuls aus
dem Generator 19 wird jedoch unterdrückt, wenn er an der Sperre 22 ankommt, bevor der Impuls des
Generators 18 die Erzeugung des die Sperre öffnenden stroboskopischen Impulses eingeleitet hat; wenn diese
Sperre dann keinen Ausgang liefert, wird ein »O1«-
Signal registriert.
Die Ausgangssignale aus der Sperre 22 gelangen über Leitung 47 zu einer geeigneten Ausgangsrichtung
46, die z. B. eine Registrier- oder eine Recheneinrichtung sein kann.
Die Kurven D und F der Fig. 4 zeigen einen Impuls des Generators 18, der einerseits während des stroboskopischen
Impulses und andererseits vor dem stroboskopischen Impuls auftritt; der resultierende Ausgang
der Sperre 22 wird in jedem Falle durch die Kurve G dargestellt.
Die besondere Form des von dem Ablesekopf eingehenden Signals, also der positive Impuls, der in
einen negativen Impuls im Fall eines »!«-Signals übergeht, ist im vorliegenden Falle bedingt durch die
Doppelimpulsmethode des angewandten Registrierverfahrens, wobei der Abstand zwischen den beiden
Impulsen im Hinblick auf die effektive Spaltweite des Ablesekopfes gewählt ist, so daß die beiden Impulse
verschmelzen, um den gewünschten schnellen Übergang
herzustellen. Die Ableseeinrichtung kann jedoch auch verwendet werden, um jede Art einer Registrierung abzulesen, welche Kurvenformen erzeugt, die
zwei Teile von wechselnder Polarität haben, wobei die Reihenfolge bei zwei binären Signalen umgekehrt ist.
Wie bei der Registriereinrichtung nach Fig. 1 ist der Generator 21 für die stroboskopischen Impulse (Fig. 3)
schematisch als in einer Schaltstellung stabiler Schalter oder Kippschalter dargestellt, jedoch kann er auch
eine andere geeignete Einrichtung enthalten, welche einen Impuls von geeigneter Dauer im Anschluß an
einen eingehenden Impuls erzeugt.
Fig. S zeigt Einzelheiten der schematisch in Fig. 1 dargestellten Schaltung, wobei die gleichen Bezugszeichen für gleiche Elemente verwendet sind. Die Eingangsleitung
1 α für die Steuerimpulse ist über eine Kapazität 25 mit dem linken Gitter einer Doppeltriode
3 verbunden, die als in einer Schaltstellung stabiler Schalter (monostabiler Trigger) ausgelegt ist
und bei Eingang der positiven Front eines angelegten Steuerimpulses einen Prüfimpuls von 4 Mikrosekunden
Dauer liefern kann. Der Ausgangsimpuls des Generators 3 wird über eine Kapazität 26 an das Gitter
eines Kathodenverstärkers 3 α angelegt, der durch den linken Teil der Doppeltriode 3 a, 8 a dargestellt
ist; der Kathodenausgang dieses Teiles ist an eine Verzögerungsstrecke 5, 6, 7 angelegt und auch über
Leitung T an das Steuergitter einer Sperröhre 4, an deren Bremsgitter der Signaleingang über Leitung 2 α
angelegt ist.
Der an die Verzögerungsstrecke angelegte Impuls erreicht eine Abzweigung, an die das linke Steuergitter
einer als einfach stabiler Schalter geschalteten Doppeltriode 8 angeschlossen ist, und zwar nach
einer Verzögerung von 2 Mikrosekunden. Der Schalter spricht auf die positive Front des Impulses aus der
Verzögerungsstrecke an und erzeugt einen positiven Impuls von 1 Mikrosekunde Dauer. Entsprechende
Schalter 9 und 10 sprechen auf den gleichen Impuls an, der von einer weiteren Anzapfung und dem Ende der
Verzögerungsstrecke zugeführt wird; die Verzögerung beträgt in diesen Fällen jeweils weitere 3 Mikrosekunden.
Der 1-Mikrosekunden-Impuls aus Schalter 8 wird
an das Gitter eines Kathodenverstärkers 8 α angelegt, der durch den rechten Teil der Doppeltriode 3 a, 8 a gebildet
ist; die entsprechenden Impulse aus den Schaltern 9 und 10 werden an das linke bzw. rechte Gitter
eines Kathodenverstärkerpaares 9 a, 10 a angelegt, das durch die beiden Triodenteile einer Doppeltriode 9 α,
IQa gebildet ist. Die Kathodenausgangsimpulse dieser
drei Kathodenverstärker werden über Leitungen P1, P 2 und P3 an die Steuergitter von Röhren 11, 13 und
12 angelegt.
Die Sperrohre4 wird durch die Signale, die an ihr
Bremsgitter angelegt werden, so gesteuert, daß sie sperrt, wenn ein »1 «-Signal auf der Leitung 2α auftritt,
wobei verhindert wird, daß ein Ausgangsimpuls im Anschluß an den Prüfimpuls erzeugt wird, der an
das Steuergitter über Leitung T angelegt wird. Wenn sin »O«-Signal auf Leitung 2 a auftritt, wird das
Potential am Bremsgitter der Röhre 4 auf die Höhe der Kathode gehoben, so daß die Röhre leitend ist,
Λτεηη der Prüfimpuls an das Steuergitter angelegt
»vird. Der Ausgangsimpuls wird durch Kapazität 27 und Widerstand 28, die zusammen das Element 4 a der
Fig. 1 bilden, differenziert; die differenzierte vordere Front des Impulses wird über eine Diode 29 an das
linke Gitter einer Doppeltriode 15 angelegt, die als in einer Schaltstellung stabiler Schalter ausgebildet ist.
Schalter 15 spricht auf einen angelegten Impuls derart an, daß er einen stroboskopischen Impuls von
10 Mikrosekunden Dauer erzeugt, während dessen die linke Anode des Schalters auf hohem Potential und die
rechte Anode auf niedrigem Potential liegt. Diese Anoden sind an je ein Ende von Potentialteilern angeschlossen,
die durch Widerstandspaare 30, 31 und 32, 33 gebildet sind, wobei die anderen Enden der Teiler
an eine Leitung N mit negativem Potential gelegt sind
ίο und die Verbindungen zwischen den Widerständen der
Paare an die Bremsgitter der Röhren 11 und 12 angelegt sind.
Die Steuergitter der Röhren 4, 11, 12, 13 sind, jeweils
über Kapazitäten 34, 35, 36 und 37 an die LeitungenT,
Pl, P 3 und P 2 und auch an eine Leitung
51 mit negativer Vorspannung jeweils über Widerstände, z. B. 38, und Dioden, z. B. 39, angeschlossen.
Durch diese Verbindungen ist erreicht, daß die Sperre
11 öffnet, um einen über Leitung Pl angelegten Impuls durchzulassen, und Sperre 12 schließt und
einen Impuls sperrt, der über Leitung P 3 6 Mikrosekunden später angelegt wird, wenn ein »O«-Signal
auf Leitung 2a auftritt; diese Sperrbedingungen werden umgekehrt, wenn ein »1 «-Signal auf Leitung 2 α
erscheint. In beiden Fällen wird durch Röhre 13 ein Impuls auf Leitung P 2 durchgelassen.
Die Anoden der Sperre 11 und 12 sind gemeinsam an eine Seite der in der Mitte angezapften Primärwicklungen
des Transformators 14 angelegt, und die Anode der Röhre 13 ist mit der anderen Seite dieser
Wicklung verbunden; die Mittelanzapfung ist mit der
positiven Leitung P verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators 14 ist mit einem Registrierkopf
48 üblicher Bauart (Fig. 1) über Leitungen 49 verbunden.
Fig. 6 zeigt Einzelheiten der Schaltung der Ableseeinrichtung nach Fig. 3, wobei in den beiden Figuren
die gleichen Schaltelemente durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Der Vorverstärker 16 (Fig. 3) enthält einen zweistufigen i?C-gekoppelten Verstärker 16 a, 16 & üblicher
Bauart, dem ein Kathodenverstärker 16 c nachgeschaltet ist. Der Eingang, der von einem Ablesekopf 45
(Fig. 3) zu dem Vorverstärker gelangt, ist an die Primärwicklung eines Aufwärtstransformators 40 angelegt,
dessen Sekundärwicklung zwischen dem Steuergitter der Röhre 16 a und der Nullpotentialleitung 0
eingeschaltet ist. Die Kathode des Kathodenverstärkers 16c ist über einen Belastungswiderstand 41 mit
einer Leitung N negativen Potentials verbunden; der Ausgang ist an die Primärwicklung eines Transformators
17 angelegt, die zwischen die Kathode und die Leitung O eingeschaltet ist. Die Sekundärwicklung des
Transformators 17 hat eine Mittelanzapfung, die mit einem Punkt positiver Vorspannung einer Spannungsteilerschaltung
verbunden ist, die zwischen der positiven Leitung P und der Nullinie O eingeschaltet ist.
Die Enden der Sekundärwicklung des Transformators 17 sind mit den Gittern der zwei Triodenteile 19 und
18 einer Doppeltriode verbunden. Die Anode des rechten Teils 18 ist mit dem linken Gitter einer weiteren
Doppeltriode 21 verbunden, die als in einer Schaltstellung stabiler Schalter ausgebildet ist, und zwar über
einen Differenzierkreis, der aus einer Kapazität 42 und einem Widerstand 43 besteht und dem Element 20 der
Fig. 3 entspricht; die Verbindung verläuft ferner über eine Diode 44. Die Diode 44 ist so geschaltet, daß nur
positive differenzierte Impulse an den Schalter 21 angelegt werden. Die Anode des linken Triodenteils 19
ist an das Steuergitter einer Pentode 22 angelegt.
Die Teile 18 und 19 sind so angeordnet, daß sie normalerweise leiten; wenn jedoch ein negatives Signal,
dessen Amplitude größer ist als die positive Vorspannung der Mittelanzapfung des Transformators 17, an
das Gitter eines Teils der Röhre angelegt wird, so steigt das entsprechende Anodenpotential und bewirkt
einen positiven Ausgangsimpuls. Die Reihenfolge, in der die beiden Teile der Röhre solche Ausgangsimpulse
erzeugen, hängt von der Art des Eingangssignals ab. Wenn also ein »1 «-Signal angelegt ist, also· ein positiver
Impuls mit nachfolgendem negativem Impuls, so tritt der Ausgangsimpuls des Triodenteils 18 auf, bevor
der des Triodenteils 19 erscheint. Der Ausgangsimpuls aus dem Triodenteil 18 wird an eine Doppeltriode
21 angelegt, die als einfach-stabiler Schalter ausgebildet ist, und es wird ein positiver Impuls von
10 Mikrosekunden Dauer erzeugt und an das Bremsgitter der Sperre 22 angelegt.
Ein Ausgangsimpuls aus dem Triodenteil 19 wird an das Steuergitter der Röhre 22 angelegt, welche nur
dann ein Ausgangssignal liefert, wenn ihr Steuergitter und ihr Bremsgitter gleichzeitig Impulse erhalten.
Wenn nun der Ausgangsimpuls aus dem Triodenteil 19 vor dem des Teils 18 auftritt, so fallen die Signale
an den Gittern der Sperre 22 nicht zusammen, und die Sperre 22 liefert kein Ausgangssignal. Wenn jedoch
die Impulse des Triodenteils 18 den Impulsen des Triodenteils 19 vorangehen, verlängert die Wirkung des
Schalters 21 den an das Bremsgitter der Sperre 22 angelegten Impuls, und das Signal am Steuergitter der
Sperre erscheint während dieses Zeitraums. Es wird daher in diesem Fall ein Ausgangsimpuls durch Sperre
22 geliefert, der einem »!«-Eingangssignal des Ablesekopfes 45 entspricht. Daher werden Impulse aus der
Sperre nur dann über Leitung 47 an die Ausgangseinrichtung weitergegeben, wenn der Ablesekopf 45 ein
»1 «-Signal bestellt.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Registrierung binärer Signale, gekennzeichnet durch einen Impulserzeuger,
der eine Gruppe von wenigstens drei mit Abstand aufeinanderfolgenden Impulsen abwechselnder
Polarität für jedes zu registrierende binäre Signal liefert, durch eine Einrichtung, die auf ein
angelegtes Signal eines bestimmten binären Wertes derart anspricht, daß sie ein Paar der aufeinanderfolgenden
Impulse einer bestimmten Polaritätsfolge auswählt, und die auf ein angelegtes Signal des anderen binären Wertes derart anspricht,
daß sie ein Paar der aufeinanderfolgenden Impulse der entgegengesetzten Polaritätsfolge
wählt, sowie durch Einrichtungen, die ein gewähltes Impulspaar einem Registrierkopf zuführen, der
die Impulse als getrennte Magnetisierungsbereiche auf einem magnetisierbaren Teil aufbringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeuger einen
Impulsgenerator enthält, der Impulse an wenigstens drei Verzögerungseinrichtungen liefert, und
durch Einrichtungen zum Abnehmen der Impulse der Impulsgruppe von den einzelnen Verzögerungseinrichtungen, wobei die Schaltung so ausgelegt
ist, daß eine Polaritätsumkehr aufeinanderfolgender Impulse der Gruppe erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die einen Prüfimpuls unmittelbar
von dem Impulsgenerator abnimmt, wobei die Einrichtung zur Wahl eines Impulspaares
auf den Prüf impuls und ein Signal einer vorgegebenen binären Bedeutung gemeinsam anspricht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Wahl eines
Impulspaares eine Eingangssperre aufweist, an die der Prüfimpuls und ein zu registrierendes Signal
angelegt werden kann, und die den Prüfimpuls nur dann durchläßt, wenn das erwähnte Signal die vorgegebene
binäre Bedeutung hat.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zur Wahl eines Impulspaares einen Generator zur Erzeugung stroboskopischer Impulse aufweist, der
auf ein Signal einer vorgegebenen binären Bedeutung anspricht und der eine Sperre steuert, an die
die erwähnte Impulsgruppe angelegt wird, wobei die Sperre einen ersten Impuls oder einen dritten
Impuls der Gruppe unterdrücken kann, abhängig davon, ob der Generator für die stroboskopischen
Impulse in Tätigkeit tritt oder nicht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator für stroboskopische
Impulse als in einer Schaltstellung stabiler Schalter ausgebildet ist, der in seine unstabile
Schaltstellung geschaltet werden kann, wenn ein Prüfsignal von der Eingangs sperre eingeht und
der in den Zeitintervallen zwischen aufeinanderfolgenden angelegten Signalen in seinen stabilen
Zustand umschaltet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung
Abschnitte einer elektrischen Verzögerungsstrecke enthält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung
den dritten Impuls unterdrücken kann, wenn ein binäres »O«-Signal an die Einrichtung
zur Wahl eines Paares aufeinanderfolgender Impulse angelegt wird, so daß bei Eingang eines
binären »O«-Signals ein erster und ein zweiter Impuls gewählt wird, und daß der erste Impuls
unterdrückt werden kann, wenn ein binäres »1«- Signal an die Wähleinrichtung angelegt wird, so
daß bei Eingang eines binären »1«-Signals die Wahl eines zweiten und eines dritten Impulses
erfolgt.
9. Vorrichtung zum Ablesen binärer Signale, die auf einem magnetisierbaren Teil als getrennte
Magnetisierungsbereiche registriert sind, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die von dem
magnetisierbaren Teil Impulspaare abnimmt, die aus je einem Impuls jeder Polarität bestehen, wobei
die Polaritätsfolge jedes Impulspaares durch die binäre Bedeutung des dargestellten Signals bestimmt
ist, und durch eine Einrichtung, welche diese Impulse in Gegenphase an die beiden Eingänge
eines Absperrkreises anlegen kann, welcher im Anschluß an die Zuführung eines Impulses
einer bestimmten Polarität am einen Eingang einen am anderen Eingang eingehenden Impuls der gleichen
Polarität durchlassen kann, so daß aus dem Absperrkreis nur dann ein Ausgangsimpuls ausgeht,
wenn der zuerst auftretende Impuls eines an den einen Eingang angelegten Impulspaares die erwähnte
erstere Polarität hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkreis eine Sperre
enthält und eine Einrichtung, die bei einem in einem Impulspaar auftretenden Impuls einer be-
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stimmten Polarität einen Öffnungsimpuls für die Sperre liefert, wobei das phasenumgekehrte Impulspaar
unmittelbar an die Sperre angelegt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die erwähnte Einrichtung zur Erzeugung eines Impulses einen in einer Schalt-
stellung stabilen Schalter enthält, der in seinen unstabilen Zustand geschaltet wird, wenn ein Impuls
der erwähnten Polarität eingeht, und der in dem Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden angelegten
Impulspaaren in seinen stabilen Schaltzustand umschaltet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1053560X | 1956-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053560B true DE1053560B (de) | 1959-03-26 |
Family
ID=10870767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB43236A Pending DE1053560B (de) | 1956-01-26 | 1957-01-23 | Vorrichtung zur Registrierung und Ablesung binaerer Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053560B (de) |
-
1957
- 1957-01-23 DE DEB43236A patent/DE1053560B/de active Pending
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