DE1053209B - Plattenwechsler - Google Patents
PlattenwechslerInfo
- Publication number
- DE1053209B DE1053209B DEC16489A DEC0016489A DE1053209B DE 1053209 B DE1053209 B DE 1053209B DE C16489 A DEC16489 A DE C16489A DE C0016489 A DEC0016489 A DE C0016489A DE 1053209 B DE1053209 B DE 1053209B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stop
- changer according
- fork
- disc
- lamella
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 26
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 16
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 claims 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 2
- 229910052594 sapphire Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010980 sapphire Substances 0.000 description 2
- XOJVVFBFDXDTEG-UHFFFAOYSA-N Norphytane Natural products CC(C)CCCC(C)CCCC(C)CCCC(C)C XOJVVFBFDXDTEG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B5/00—Electrically-operated educational appliances
- G09B5/04—Electrically-operated educational appliances with audible presentation of the material to be studied
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES MfWSf^ PATENTAMT
C16489VIIId/42g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
Plattenwechsler
Die Erfindung betrifft einen Plattenwechsler mit
einem exzentrisch gelagerten kreisförmigen Reibrad,
das durch einen vom Wechselwerk erteilten Anstoß
mit einem durch den Plattenspielermotor unmittelbar Anmelder'
angetriebenen Teil gekuppelt wird und sich von 5
angetriebenen Teil gekuppelt wird und sich von 5
diesem löst, sobald der zum Antriebsteil hin gerichtete Contina
Krümmungshalbmesser des Reibrads kleiner wird Bureaux- und Rectienmasctiinenfabrik
als der Abstand zwischen Reibradlager und Antriebsteil und bei dem das Reibrad auf einer hin- und Aktiengesellschaft,
herschwingenden Steuerscheibe mit einem Anschlag 10 Vaduz (Liechtenstein)
gelagert ist, der mit einem mit dem Tonarm reibungsgekuppelten Gabelstück in Wirkungsverbindung Vertreter: Dipl.-Ing. L. Meurer von Inffeld1
treten kann. Nach Schaffung eines Mehrplattenspielers Patentanwalt, Düsseldorf, Klosterstr. 22
mit selbsttätiger Tonarmsteuerung und Plattenabwurf
Krümmungshalbmesser des Reibrads kleiner wird Bureaux- und Rectienmasctiinenfabrik
als der Abstand zwischen Reibradlager und Antriebsteil und bei dem das Reibrad auf einer hin- und Aktiengesellschaft,
herschwingenden Steuerscheibe mit einem Anschlag 10 Vaduz (Liechtenstein)
gelagert ist, der mit einem mit dem Tonarm reibungsgekuppelten Gabelstück in Wirkungsverbindung Vertreter: Dipl.-Ing. L. Meurer von Inffeld1
treten kann. Nach Schaffung eines Mehrplattenspielers Patentanwalt, Düsseldorf, Klosterstr. 22
mit selbsttätiger Tonarmsteuerung und Plattenabwurf
mit geringem baulichem Aufwand richtete sich das 15 Beanspruchte Priorität:
Bestreben darauf, bei Langspielplatten den Tonarm- _ . , „ . .,
. Λ , . ι . λ ■ λ-u1 ·· · ι •i -m ^ Osterreich, vom 6. April 1957
einsatz nicht wie bisher m Abhängigkeit vom Jflatten- ^
durchmesser, sondern auch an bestimmten Stellen der
Platte selbst zu ermöglichen. Dieselbe Notwendiglseit
besteht auch bei Platten mit 16VS U/min, die nicht auf 20 Gerhard von Magnus, Vaduz (Liechtenstein),
derselben Platte verschiedene Vorträge vereinigen, ist als Erfinder genannt worden
sondern die zu Lehr- und Unterrichtszweckem, beispielsweise zur Erlernung fremder Sprachen, dienen.
derselben Platte verschiedene Vorträge vereinigen, ist als Erfinder genannt worden
sondern die zu Lehr- und Unterrichtszweckem, beispielsweise zur Erlernung fremder Sprachen, dienen.
Hier tritt das Bedürfnis auf, eine bestimmte Lektion, 2
bei deren Erlernung man gestört worden war, zum 25
erneuten, selbsttätigen Vortrag zu bringen, ohne Vor- scheibe und Steuerimpulsgeber für die Antriebstragsteile
anhören zu müssen, an denen der Hörer scheibe,
nicht mehr interessiert ist. Demgegenüber ist das Fig. 2 einen teilweisen senkrechten Schnitt gemäß
Bedürfnis, den Tonarmeinsatz in selbsttätiger Ab- Linie II-II der Fig. 1,
hängigkeit von wechselnden Plattendurchmessern zu 30 Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Tonarmsteuern,
an Bedeutung zurückgetreten. verschwenkungsgabel mit verstellbarer Lamelle, das Die Erfindung will ein solches Gerät mit ge- Verstellmittel für den Tonarmeinsatz in Abhängigringem
baulichem Aufwand schaffen. Sie erreicht - keit von verschiedenen Plattendurchmessern mit
dies dadurch, daß erfindungsigemäß die am Gabel- Schalthandhabe,
stück die Winkelsitellung des Tonarmies während 35 Fig. 4 einen Handhebel, dessen Stellungen es erder
Einschwenkbewegung steuernde Flanke verstell- möglichen, die Steuerung des Mehrplattenspielers in
bar ist. die Einschaltstellung für die selbsttätige Arbeitsweise, Ein derartig ausgebildeter Plattenspieler benötigt den Sofortwechsel einer Schallplatte, die Wiederzum
Auf bau der Steuereinrichtungen nur wenige, ein- holung einer bereits abgespielten Schallplatte zu
fach ausgebildete Teile und ermöglicht einen selbst- 40 bringen oder gänzlich auszuschalten,
tätigen, beliebig wiederholbaren Tonarmeinsatz an In Fig. 1 bezeichnet 1 eine kreisförmige Antriebsjeder gewünschten Stelle der Platte. Dabei wird ein scheibe, welche zur Übertragung der Antriebskräfte besonders einfacher Aufbau der Tonarmsteuerung für die Verschwenkung des Tonarmes und den Plattenerreicht, wenn zur Bildung der Winkelstellung des wechsel vorgesehen ist, die einen nicht gezeichneten Tonarmes während der Einschwenkbewegung im Zeit- 45 Belag aus Reibstoff wie Gummi, Kunststoffen od. dgl. punkt der Tonarmsenkung auf die Schallplatte be- trägt. An Stelle des Belages könnten auch Verzahstimmenden Flanke eine mit dem Gabelstück reibungs- nungen od. dgl. vorgesehen sein. Die kreisförmige schlüssig verbindbare Lamelle vorgesehen ist. Antriebsscheibe 1 ist mittels eines kurzen Achs-Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand stummeis 2 exzentrisch auf der Steuerscheibe 3 geder Zeichnungen in Ausführungsbeispielen erläutert. 50 lagert. Bei 4 ist die im Grundriß 'etwa dreieckige In den Zeichnungen sind nur die wesentlichen Teile Steuerscheibe hin- und herschwingend aufgehängt, eines Plattenwechslers in schematischer Darstellung Eine Feder 5 sucht die Steuerscheibe 3 in entgegenwiedergegeben, Es bedeutet gesetztem Uhrzeigersinn so zu verdrehen,, daß die Fig. 1 eine Draufsicht auf Antriebs- und Steuer- Antriebsscheibe 1 an die Plattentellerachse 6 angelegt
tätigen, beliebig wiederholbaren Tonarmeinsatz an In Fig. 1 bezeichnet 1 eine kreisförmige Antriebsjeder gewünschten Stelle der Platte. Dabei wird ein scheibe, welche zur Übertragung der Antriebskräfte besonders einfacher Aufbau der Tonarmsteuerung für die Verschwenkung des Tonarmes und den Plattenerreicht, wenn zur Bildung der Winkelstellung des wechsel vorgesehen ist, die einen nicht gezeichneten Tonarmes während der Einschwenkbewegung im Zeit- 45 Belag aus Reibstoff wie Gummi, Kunststoffen od. dgl. punkt der Tonarmsenkung auf die Schallplatte be- trägt. An Stelle des Belages könnten auch Verzahstimmenden Flanke eine mit dem Gabelstück reibungs- nungen od. dgl. vorgesehen sein. Die kreisförmige schlüssig verbindbare Lamelle vorgesehen ist. Antriebsscheibe 1 ist mittels eines kurzen Achs-Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand stummeis 2 exzentrisch auf der Steuerscheibe 3 geder Zeichnungen in Ausführungsbeispielen erläutert. 50 lagert. Bei 4 ist die im Grundriß 'etwa dreieckige In den Zeichnungen sind nur die wesentlichen Teile Steuerscheibe hin- und herschwingend aufgehängt, eines Plattenwechslers in schematischer Darstellung Eine Feder 5 sucht die Steuerscheibe 3 in entgegenwiedergegeben, Es bedeutet gesetztem Uhrzeigersinn so zu verdrehen,, daß die Fig. 1 eine Draufsicht auf Antriebs- und Steuer- Antriebsscheibe 1 an die Plattentellerachse 6 angelegt
bleibt. Während des Abspielens einer Schallplatte berühren sich Antriebsscheibe 1 und Plattentellerachse
6 nicht». Das ist bedingt durch einen in Form eines Stiftes ausgebildeten Anschlag 7 der Steuerscheibe
3, der in der Regel von einem Ubertragungsglied 8 in der einen Endstellung der Steuerscheibe 3
an der Stirnfläche des Übertragungsgliedes 8 gehalten wird. Damit diese Stellung genau einstellbar ist,
weist das Übertragungsglied 8 bei 9 eine Einstellschraube 10 auf, deren Stirnfläche sich gegen einen
festen Teil 11 des Plattenspielers anlegt. Die Einstellung kann dabei so erfolgen, daß die Verdrehung der
Antriebsscheibe 1 um wenige Winkelgrade genügt, die Antriebsscheibe mit der Plattentellerantriebsachse
6 zur Berührung zu bringen. Hierdurch erhält die Antriebsscheibe 1 einen Antrieb gegen den Sinn
des Uhrzeigers, der sich infolge ihrer exzentrischen "Lagerung 2 auf die Steuerscheibe 3 überträgt, so daß
diese eine hin- und hergehende Schwingbewegung um ihr Lager 4 ausführt.
Der Tonarm 12 in Fig. 2 trägt den Tonabnehmer mit der Nadel 13. Er ist mit einer rohrförmigen Verschwenkungsachsel4
ausgerüstet, die durch die Grundplatte 15 des Plattenspielers durchgeführt ist. Auf dem
AchsrohrM sinidRingscheibenie jIT angeordnet, die durch nicht dargestellte Federringe aneinandergedrückt
werden und welche zwischen sich einen stabförmigen Träger 18 aufnehmen, an dessen freiem Ende
eine flache Hülse 19 aufgesteckt ist. Der Anpreßdruck der Ringscheiben 16, 17 ist so bemessen, daß sich der
zwischen diesen Scheiben eingeklemmte Träger 18 bei Drehung der Tonarmachse 14 mit geringem Widerstand
in Richtung gegen die Antriebsachse 6 verschwenken läßt. Der mit strichpunktierter Linie angedeutete
Plattenteller 20 trägt auf seiner Unterseite einen zur Antriebsachse exzentrischen Anschlag 21,
dem die dreieckige Randausinehmung 22 der Hülse 19 gegenüberliegt. Letztere ist auf dem Träger 18 mittels
der durch Langschlitze greifenden Niete 23, 24 in der Trägerlängsrichtung beweglich geführt und bei 25
gegen den Träger abgefedert. Bei der Verdrehung des Achsrohres 14, die beim Abspielen einer Platte infolge
des spiralförmigen Verlaufes der Tonrillen eintritt, wird der Träger 18 mitgenommen, so daß die schräge
Flanke der Ausnehmung 22 der Hülse 19 in den Bereich des Anschlages 21 gerät und von ihm bei jedem
Umlauf der Schallplatte abgewiesen wird. Das ändert sich jedoch, sobald die Nadel 13 des Tonarmes in die
Auslaufrille einer Schallplatte gelangt. Hierbei erfolgt eine schnellere Bewegung des Tonarmes und des
Trägers 18, so daß die Ausnehmung 22 tiefer in die Ausnehmung des Anschlages 22 gerät. Dieser weist
die Hülse 19 dann nicht mehr ab, sondern nimmt sie in Richtung des Pfeils 27 gegen Wirkung der Feder
25 mit. Dadurch schnellt ein nasenförmiger Vorsprung 28 der Hülse 19 in Richtung zur Plattenteller achse 6
vor, und ein Anschlag 29 der Antriebsscheibe 1 wird getroffen. Die Antriebsscheibe 1 erhält auf diese Weise
einen Bewegungsimpuls, unter dessen Einwirkung sie entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um den Achsstummel
2 umläuft. Die Umlaufbewegung der Antriebsscheibe 1 wird durch den Anschlag 20 nicht behindert,
da die SteuerscheibeS zunächst im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 4 bewegt wird. Dadurch legt
sich ihr Reibbelag an die Plattentellerachse 6 an, hierbei bleibt die Anlage unter der Einwirkung der
Feder 5. Die Steuerscheibe 3 wird im Uhrzeigersinn um die Achse 4 verschwenkt, bis der größte Krümmungshalbmesser
in Richtung der Mitte der Achse 2,6 liegt. In diesem Zeitpunkt kehrt sich die Schwingungs-
richtung der Steuerscheibe 3 um, und sie bewegt sich von der Plattenmitte weg, der ausgeschwenkte Tonarm
wird nunmehr eingeschwenkt, bis er abgesenkt und durch Berührung der Nadel 13 auf eine Tonrille
abgesetzt wird.
Um die Bewegungen der Steuerscheibe 3 auf den Tonarm zu übertragen, ist das Achsrohr 14 des Tonarmes
12 mit einem Gabelstück 30 ausgerüstet, dessen Formgebung besondere deutlich aus Fig. 3 hervorgeht.
Das. Gabelstück 30 ist reibungsschlüssig mit dem Achsrohr 14 des Tonarmes 12 durch zwei ringförmige Reibscheiben'31,
32 verbunden, die mit hoher Kraft aufeinandergepreßt sind und von denen eine mit dem
Achsrohr 14 formschlüssig, etwa durch einen eingelegten, nicht gezeichneten Keil, verbunden ist. Durch
die Kraft, mit der die Reibscheiben31,32 aufeinandergepreßt werden, entsteht zwischen dem Gabelstück 30
und der Reibscheibe eine Reibungskraft, die imstande ist, die bei den Tonarmbewagungen auftretenden Bewegungswiderstände
zu überwinden. Das Gabelstück 30 weist zwei Zinken 33, 34 mit entsprechenden Flanken 35, 36 auf.
Die Flanke 36 der Gabelzinke 34 liegt bei den Schwingungen der Steuerscheibe im Uhrzeigersinn
um die Achse 4 im Weg des Steuerscheibenanischlags 7 und bestimmt die Ausschwenkbewegung des Tonarmes.
Dagegen steuert die andere Flanke 35 der Gabelzinke 33 die Winkelstellung des Tonarmes 12 beim Einsatz
der Nadel oder des Saphirs 13 in eine Tonrille.
Die Lage der Anfangsrillen der Tonspuren ist von dem Plattend1Urchmesser abhängig. Außerdem soll die
Möglichkeit bestehen, den Tonarm nicht nur in die Anfangsrille, sondern in jede ausgewählte Tonrolle
einer Schallplatte einzusetzen. Zu diesem Zweck ist die Lamelle 37 vorgesehen, welche eine wirksame
Flanke 38 aufweist. Aus dem vorerwähnten Grunde muß die Lamelle 37 einerseits in bezug auf das Gabelstück
30 verstellbar sein, um die gewünschten Relativlagen zu diesem Gabelstück einnehmen zu können,
andererseits muß die Lamelle 37 der Bewegung des Gabelstückes 30 folgen. Um das zu. erreichen, steht
die Lamelle 37 unter der Einwirkung der ein- und ausrückbaren Reibungskupplung 39. In der eingerückten
Lage der Kupplung liegt deren Kupplungsscheibe unter Vermittlung des Ringes 32 fest an der Lamelle
37 an, während bei ausgerückter KupplungdieLamelle 37 vom Druck der Kupplungsfeder 40 entlastet ist.
Das Ein- und Ausrücken der Kupplung 39 wird von einer Schalthandhabe durch Vermittlung des bei 41
schwenkbar gelagerten, doppelarmigen Hebels 42 vorgenommen.
Um die Lamelle 37 in Abhängigkeit von verschiedenen Plattenidurchmesseni in die Lagen zu bringen, bei
denen der Einsatz der Nadel oder des Saphirs 13 in die AnfangsriIle jeder Platte unabhängig von deren
Durchmesser gewährleistet ist, ist zwischen Lamelle 37 und Gabelstück 30 eine Feder 45 vorgesehen·, die
■den Winkel zwischen Flanke 38 und der Flanke 36 der Gabelzinke 34 zu verkleinern sucht. Sowohl das Gabelstück
30 als auch die Lamelle 37 weisen kurze Anschläge 43, 44 zur Aufnahme der Feder 45 auf. Dem
Bestreben der Feder, den Winkel zwischen der Flanke
36 des Gabelstückes 30 und der Flanke 38 der Lamelle
37 zu verkleinern, wirkt jedoch das in Form einer Zugstange ausgeführte Verstellmittel 46 entgegen. Die
Zugstange 46 liegt einerseits über eine entsprechend angeordnete Kerbe der Lamelle 37 an dieser an, während
sie andererseits eine der Kantenflächen eines Prismas 50, 51 berührt, das eine Schalthandhabe 48
mit einem Einstellknopf 49 aufweist. Diese Schalt-
handhabe 48 dient gleichzeitig zur Bedienung der zwischen dem Gabelstück 30 und der Lamelle 37 vorgesehenen
Reibungskupplung 39 und zur Betätigung der Verstellmittel 46. Wird die Schalthandhabe 48
mittels des Knopfes 49 verdreht, so legt sich das Ende 52 der Schakstange gegen eine der beiden Pristnenflachen
50, 51 die jeweils einen verschiedenen Abstand von der Achse der Handhabe 48 besitzen. Das bedeutet
also, daß je nach der Drehstelliang des Knopfes 49 der Lamelle 37 eine unterschiedliche Lage zum Gabelstück
30 erteilt wird. Dabei ist es allerdings nötig, daß die Reibungskupplung 39 vorher gelöst und nach der Einstellung
des Knopf es 49 wieder eingerückt wird, um die Einstellung der Lamelle 37 aufrechtzuerhalten. Um
das zu erreichen, weist die Schalthandhabe 48 ein Ringstück 53 auf, das an seinem dem doppelarmigen
Hebel 42 zugekehrten Ende unter Bildung von Erhebungen 54 und Absenkungen 55 profiliert ist. Diese
Erhebungen und Absenkungen sind so zueinander angeordnet, daß bei jeder Verdrehung des Drehknopfes
49 zunächst eine Erhebung 54 den anliegenden Ann des doppelarmigen Hebels 42 niederdrückt, so daß die
Kupplung 39 in die Entkupplungsstellung gelangt. Erst dann erteilt eine der Prismenflächen dem Ende 52
eine andere Lage, so daß über die Zugstange 46 eine entsprechende Lage der Lamelle 37 relativ zum Gabelstück
30 eingestellt wird. Unmittelbar nach dieser Lamelleneinstellung tritt das an der Profilierung 54.,
55 anliegende Ende des doppelarmigen Hebels 42 in eine Absenkung ein, so daß die Kupplung 39 einrückt
und dadurch die gewünschte Relativlage der Lamelle 37 zum Gabelstück 30 erhalten bleibt, bis eine neue
Lamelleneinstellung erfolgt. Somit ist jeder Mehrkantfläche 50, 51 eine der selbsttätigen Bedienung der
Reibungskupplung 39 dienende Nocken anordnung 54, 55 zugeordnet. Darüber hinaus ist die gesamte Schalthandhabe
48 axial verschiebbar in bezug auf ihre Halterung 56. Eine Feder 57 sorgt dafür, daß die
Handhabe, wenn auf sie keine Druckkräfte ausgeübt werden, die gezeichnete Stellung aufweist. Das bedeutet,
daß unabhängig von der Einstellung der Lamelle 37 über die Zugstange 46 eine Ausrückung und
Wiedefeinriickung der Kupplung 39 in jedem gewünschten Zeitpunkt bzw. in jeder gewünschten
Winkelstellung des Tonarmes 12 vorgenommen werden kann. Wird also ein Hörer die Wiedergabe einer
Schallplatte abbrechen, so drückt er lediglich den Drehknopf 49 nach unten. Dadurch wird die Reibungskupplung
39 ausgerückt und sofort wieder eingerückt, sobald der Knopf 49 sich selbst überlassen oder in
eine andere Stellung gedreht wird, wobei die Feder 57 die Einkupplung bewirkt. Dadurch, daß der stiftförmige
Anschlag 7 einerseits in diesem Zeitpunkt an der wirksamen Kante 38 der Lamelle 37 anliegt, weil
sich die Lamelle im Augenblick der Entkupplung durch die Wirkung der Feder 45 so weit verschwenkt,
bis sie an den Anschlag 7 stößt, wird ein bestimmter Schwingungsausschlag der Steuersdheibe 3 bewirkt.
Die auf diese Weise eingestellte Relativlage der Lamelle 37 zum Gabelstück 30 entspricht einer bestimmten
Verschwenkungsstellung des Tonarmes 12. Die Kante 38 der Lamelle 37 bewirkt bei der nächsten
Einscbwenkbewegung des Tonarmes, daß dessen Nadel in dieselbe Tonrille eingesetzt wird, in welcher sie
eingesetzt war, als der Drehknopf 49 niedergedrückt wurde. Dies setzt voraus, daß bei der Ausschwenkung
des Tonarmes die Stellung der Lamelle 37 in bezug auf das Gabelstück 30 erhalten bleibt und nicht durch
die Zugstange 46 verändert wird. Es ist somit erforderlich, die Schalthandhabe 48 so einzustellen, daß
die Abkröpf ung 52 der Zugstange 46 an einer Prismenfläche zur Anlage kommt, die einer Schallplatte
kleineren Durchmessers zugeordnet ist. Das Einsetzen der Nadel 13 bleibt so lange erhalten, bis in der ausgeschwenkten
Γonarms teilung ein erneuter Druck auf den Drehknopf 49 ausgeübt wird. Von diesem Zeitpunkt
ab wird wieder die Einstellung über die Zugstange 46 wirksam und diejenige Relativlage der
Lamelle 37 in bezug auf das Gabelstück 30 hergestellt,
ίο die der Anlage der Abkröpf ung 52 an einer bestimmten Prismenfläche entspricht.
Bei 58 trägt die Steuerscheibe 3 einen Nocken, an dem die Rolle 59 anliegt, die das eine Ende eines
zweiarmigen, bei 60 gelagerten Hebels 61 bildet. Das
L5 andere Ende 62 des Hebels 61 nimmt das Ende der Zugstange 63 gelenkig auf, die in dem Achsrobr 14
zentral angeordnet ist. Diese Zugstange wirkt auf das Ende 64 des bei 65 in der Höhe verstellbar gelagerten
Tonarmes 12, so daß in Fig. 2 der Tonarm infolge des Auflauf ens des Nockens 58 auf die Rolle 59 im angehobenen
Zustand gezeigt ist.
Weiterhin ist eine Einrichtung zur Verlegung der Steuerscheibe zwecks Änderung der Relativlagen
zwischen SteuerscheibeS und Übertragungsglieds vorgesehen. In Fig. 1 bestehen diese Einrichtungen
aus einer einfachen Verstellstange 93, die bei 94 an das Übertragungsglied 8 angelenkt ist, während ihr
anderes Ende 95 in Rasten 96, 97, 98 festgelegt werden kann. In der gezeigten Stellung 95 liegt der Anschlag
7 am Übertragungsglied 8 an, dieses hat bei 99 einen nasenf örmigen Vorsprung, der bei einer im Uhrzeigersinn
erfolgenden Schwingung der Steuerscheibe3 um die Achse 4, im Wege des Achestummels 2 liegt
und demgemäß mitgenommen wird. Dadurch legt sich der Anschlag 66 gegen das Ende 68 des Plattenwechslerauslösers
an, so daß es zum selbsttätigen Plattenwechsel kommt. In der Raststieilung 97 des
Endes 95 der Verstellstange 93 dagegen ist das Übertragungsglied 8 so zur Steuerscheibe 3 verschoben,
daß der Anschlag 99 nicht mehr vom Achsstummel 2 mitgerissen wird und kein Plattenwechsel zustande
kommen kann. Hierdurch wird die gerade abgespielte Platte nochmals abgespielt. In der Stellung 98 schließlich
ist Übertragungsglied 8 so gegen die Steuerscheibe 3 verschoben, daß der Anschlag 7 nicht mehr
an der Stirnfläche des Übertragungsgliedes 8 anliegt. Das bedeutet, daß ein sofortiger Plattenwechsel eintritt,
bevor die Platte vollständig abgespielt ist. Dabei wird die Verstellstange 93 nur vorübergehend in die
Raststellung 98 gebracht und, beispielsweise durch Federkraft, in ihre Ausgangsraststellung 96 oder 97
zurückgeführt, unmittelbar nachdem die Reibscheibe! mit der Plattentellerachse 6 in Berührung gebracht
worden ist.
Fig. 4 zeigt eine abweichende Ausführungsform. Hier dient zur Verlegung der Steuerscheibe 3 in verschiedene
Ausgangslagen ein an der Steuerscheibe drehbar angeordneter Handverstellhebel 104, der in
einer der Endstellungen den Plattenspielermotor ein- und in der anderen Endstellung dagegen ausschaltet,
während er in seinen Zwischenstellungen über kulissenartige Anschläge 100, 101 die Steuerscheibe 3 so verschwenkt,
daß entweder ein Steuerscheibenanschlag 7 das Übertragungsglied 8 in der Sofortwechselstellung
unbeeinflußt läßt oder das Übertragungsglied in der Wiederholungsstellung dem Einfluß des Steuerscheibenanschlages
2 entzogen ist. Demgemäß liegt ein Schenkel 102 des auf der Steuerscheibe 3 bei 103
drehbar angeordneten Verstellwinkelhebels 104 zwisehen den Kulissenführungen 100, 101 der Steuer-
Claims (11)
1. Plattenwechsler mit einem exzentrisch gelagerten, kreisförmigen Reibrad, das' durch einen
vom Wechselwerk erteilten Anstoß mit einem durch den Plattenspielermotor unmittelbar angetriebenen
Teil gekuppelt wird und sich von diesem löst, sobald der zum Antriebsteil hin gerichtete
Krümmungshalbmesser des Reibrades kleiner wird als der Abstand zwischen Reibradlager und Antriebsteil
und bei dem das Reibrad auf einer hin- und herschwingenden Steuerscheibe mit einem Anschlag
gelagert ist, der mit einem mit dem Tonarm reibungsgekuppelten Gabelstück in Wirkungsverbindung
treten kann, dadurch gefcennzeichneit, daß am Gabelstück (30) die die Winkelstellung des
Tonarmes (12) während der Einschwenkbewegung steuernde Flanke (38) verstellbar ist.
2. Plattenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Winkelstellung des
Tonarmes (12) während der Einschwenlibewegung bestimmende Flanke (38) eine mit dem Gabelstück
(30) reibungsschlüssig verbundene Lamelle (37) trägt.
3. Plattenwechsler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Lamelle (37) und
Gabelstück (30) durch eine Feder (45) verbunden sind, welche den Winkel zwischen Lamellenflanke
(38) und der Flanke (36) der Gabelzinke (34) zu verkleinern sucht.
4. Plattenwechsler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Kraft der Feder
(45) zur Verstellung der Lamelle (37) dienenden Mittel (46) durch einen Anschlag (49) gesichert
sind.
5. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bedienung
einer zwischen Gabelstück (30) und Lamelle (37) vorgesehenen Reibungskupplung (39) eine Schalthandhabe
(48) vorgesehen ist, die gleichzeitig der Betätigung der Ver- und Feststellmittel (42) dient.
6. Plattenwechsler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthandhabe (48) einen
verdrehbaren Mehrkant aufweist, dessen Begrenzungsflächen (50, 51 usw.) verschiedenen Abstand
von der Drehachse der Schalthandhabe aufweisen, welche den Schallplattendurchmessern zugeordnet
sind.
7. Plattenwechsler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mehrkantflache (50, 51
usw.) eine der selbsttätigen Bedienung der Reibungskupplung (39) dienende Nockenanordnung
(54, 55) zugeordnet ist.
8. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung
(39) unabhängig von den Stellungen des Tonarmes (12) ein- und ausrückbar ist.
9. Plattenwechsler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthandhabe (48) unter
Betätigung der Reibungskupplung (39) axial verstellbar ausgebildet ist.
10. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen
zur Betätigung der Steuerscheibe (3) durch die Schwdngbewegungen unbeeinflußt bleiben.
11. Plattenwechsiler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlegung der Steuerscheibe
(3) in verschiedene Ausgangslagen ein an der Steuerscheibe drehbar angeordneter Handverstellhebel (104) dient, der in einer der Endstellungen
den Plattenspielermotor ein- und in der anderen Endstellung dagegen ausschaltet, während
er in seinen Zwischenstellungen über kulissenartige Anschläge (100, 101) die Steuerscheibe so>
verschwenkt, daß entweder ein Steuerscbeibenanschlag (7) das Übertragungsglied (8) zur Einleitung eines
Sofortwechsels unbeeinflußt läßt oder dieses in der Wiederholungsstellung dem Einfluß des Steuerscheibenanschlages
(2) entzieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 770/239 3.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1053209X | 1957-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053209B true DE1053209B (de) | 1959-03-19 |
Family
ID=3684707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC16489A Pending DE1053209B (de) | 1957-04-06 | 1958-03-15 | Plattenwechsler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053209B (de) |
-
1958
- 1958-03-15 DE DEC16489A patent/DE1053209B/de active Pending
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2651212A1 (de) | Steuervorrichtung zur bewirkung der zufuehrungs- bzw. rueckfuehrungsbewegung des ton(abnehmer)armes von plattenspielern | |
| DE3934127C2 (de) | Papiertransportvorrichtung eines Druckers | |
| DE2364031C2 (de) | Schallplattenspieler | |
| DE1278752B (de) | Zentriervorrichtung fuer einen Plattenspieler mit einem Einfuehrungsschlitz fuer dieSchallplatte | |
| DE2846883C2 (de) | Vorrichtung zum Abstimmen eines Tuners mit einer Drucktastenanordnung | |
| DE1053209B (de) | Plattenwechsler | |
| DE2237396B1 (de) | Ellipsen-zeichengeraet | |
| DE1908737B2 (de) | Vorrichtung zur Klemmhalterung einer Farbtube an der Farbzuführung einer Druckmaschine | |
| DE3632656C1 (de) | Einrichtung zum Austausch von Gegenstaenden,insbesondere Schreibstiften | |
| DE2353216A1 (de) | Plattenwechsler | |
| AT203236B (de) | Mehrplattenspieler | |
| DE2451407C3 (de) | Schaltvorrichtung | |
| DD153774A5 (de) | Vorrichtung zur anschlagregelung fuer den typentraeger einer schreibmaschine,eines fernschreibers oder dergleichen | |
| DE3312136C1 (de) | Vorrichtung zum Einführen und Auswerfen einer Magnetbandkassette in einem Magnetbandkassettengerät | |
| DE1008926B (de) | Selbsttaetige Nadeleinsatzvorrichtung fuer Plattenspieler oder Plattenwechsler mit gesteuerter Tonarmbewegung | |
| DE1070649B (de) | Vorrichtung zum Regeln der Anschlagstärke der Typen an kraftangetriebenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen | |
| DE2902533A1 (de) | Verbesserungen an den mechanischen vorrichtungen der aufnahme- und/oder wiedergabegeraete fuer cassetten- tonbaender | |
| DE2558894C3 (de) | ||
| DE2500423C3 (de) | Steuervorrichtung zum automatischen Steuern der horizontalen Schwenkbewegungen des Tonarms eines Plattenspielers | |
| DE2259175C3 (de) | Automatischer Plattenspieler mit manueller Betriebsart | |
| DE618056C (de) | Selbsttaetige Abstell- oder Ausschaltvorrichtung fuer Sprechmaschinen | |
| DE1547061A1 (de) | Stapelachse fuer einen Plattenwechsler | |
| DE529552C (de) | Selbsttaetige Magazin-Sprechmaschine | |
| DE885008C (de) | Selbsttaetiger Plattenwechsler | |
| DE1610805C (de) | Handperforiergerät |