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DE1053209B - Plattenwechsler - Google Patents

Plattenwechsler

Info

Publication number
DE1053209B
DE1053209B DEC16489A DEC0016489A DE1053209B DE 1053209 B DE1053209 B DE 1053209B DE C16489 A DEC16489 A DE C16489A DE C0016489 A DEC0016489 A DE C0016489A DE 1053209 B DE1053209 B DE 1053209B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
changer according
fork
disc
lamella
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC16489A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Von Magnus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONTINA AG
Original Assignee
CONTINA AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONTINA AG filed Critical CONTINA AG
Publication of DE1053209B publication Critical patent/DE1053209B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B5/00Electrically-operated educational appliances
    • G09B5/04Electrically-operated educational appliances with audible presentation of the material to be studied
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND KL. 42 g 20/03 INTERNAT. KL. G IOj
DEUTSCHES MfWSf^ PATENTAMT
AUSLEGE SCHRIFT 1053 209
C16489VIIId/42g
ANMELDETAG: 15.MÄRZ1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUS LEGE SCHRIFT: 19. MÄRZ 1959
Plattenwechsler
Die Erfindung betrifft einen Plattenwechsler mit
einem exzentrisch gelagerten kreisförmigen Reibrad,
das durch einen vom Wechselwerk erteilten Anstoß
mit einem durch den Plattenspielermotor unmittelbar Anmelder'
angetriebenen Teil gekuppelt wird und sich von 5
diesem löst, sobald der zum Antriebsteil hin gerichtete Contina
Krümmungshalbmesser des Reibrads kleiner wird Bureaux- und Rectienmasctiinenfabrik
als der Abstand zwischen Reibradlager und Antriebsteil und bei dem das Reibrad auf einer hin- und Aktiengesellschaft,
herschwingenden Steuerscheibe mit einem Anschlag 10 Vaduz (Liechtenstein)
gelagert ist, der mit einem mit dem Tonarm reibungsgekuppelten Gabelstück in Wirkungsverbindung Vertreter: Dipl.-Ing. L. Meurer von Inffeld1
treten kann. Nach Schaffung eines Mehrplattenspielers Patentanwalt, Düsseldorf, Klosterstr. 22
mit selbsttätiger Tonarmsteuerung und Plattenabwurf
mit geringem baulichem Aufwand richtete sich das 15 Beanspruchte Priorität:
Bestreben darauf, bei Langspielplatten den Tonarm- _ . , „ . .,
. Λ , . ι . λ ■ λ-u1 ·· · ι •i -m ^ Osterreich, vom 6. April 1957
einsatz nicht wie bisher m Abhängigkeit vom Jflatten- ^
durchmesser, sondern auch an bestimmten Stellen der
Platte selbst zu ermöglichen. Dieselbe Notwendiglseit
besteht auch bei Platten mit 16VS U/min, die nicht auf 20 Gerhard von Magnus, Vaduz (Liechtenstein),
derselben Platte verschiedene Vorträge vereinigen, ist als Erfinder genannt worden
sondern die zu Lehr- und Unterrichtszweckem, beispielsweise zur Erlernung fremder Sprachen, dienen.
Hier tritt das Bedürfnis auf, eine bestimmte Lektion, 2
bei deren Erlernung man gestört worden war, zum 25
erneuten, selbsttätigen Vortrag zu bringen, ohne Vor- scheibe und Steuerimpulsgeber für die Antriebstragsteile anhören zu müssen, an denen der Hörer scheibe,
nicht mehr interessiert ist. Demgegenüber ist das Fig. 2 einen teilweisen senkrechten Schnitt gemäß
Bedürfnis, den Tonarmeinsatz in selbsttätiger Ab- Linie II-II der Fig. 1,
hängigkeit von wechselnden Plattendurchmessern zu 30 Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Tonarmsteuern, an Bedeutung zurückgetreten. verschwenkungsgabel mit verstellbarer Lamelle, das Die Erfindung will ein solches Gerät mit ge- Verstellmittel für den Tonarmeinsatz in Abhängigringem baulichem Aufwand schaffen. Sie erreicht - keit von verschiedenen Plattendurchmessern mit dies dadurch, daß erfindungsigemäß die am Gabel- Schalthandhabe,
stück die Winkelsitellung des Tonarmies während 35 Fig. 4 einen Handhebel, dessen Stellungen es erder Einschwenkbewegung steuernde Flanke verstell- möglichen, die Steuerung des Mehrplattenspielers in bar ist. die Einschaltstellung für die selbsttätige Arbeitsweise, Ein derartig ausgebildeter Plattenspieler benötigt den Sofortwechsel einer Schallplatte, die Wiederzum Auf bau der Steuereinrichtungen nur wenige, ein- holung einer bereits abgespielten Schallplatte zu fach ausgebildete Teile und ermöglicht einen selbst- 40 bringen oder gänzlich auszuschalten,
tätigen, beliebig wiederholbaren Tonarmeinsatz an In Fig. 1 bezeichnet 1 eine kreisförmige Antriebsjeder gewünschten Stelle der Platte. Dabei wird ein scheibe, welche zur Übertragung der Antriebskräfte besonders einfacher Aufbau der Tonarmsteuerung für die Verschwenkung des Tonarmes und den Plattenerreicht, wenn zur Bildung der Winkelstellung des wechsel vorgesehen ist, die einen nicht gezeichneten Tonarmes während der Einschwenkbewegung im Zeit- 45 Belag aus Reibstoff wie Gummi, Kunststoffen od. dgl. punkt der Tonarmsenkung auf die Schallplatte be- trägt. An Stelle des Belages könnten auch Verzahstimmenden Flanke eine mit dem Gabelstück reibungs- nungen od. dgl. vorgesehen sein. Die kreisförmige schlüssig verbindbare Lamelle vorgesehen ist. Antriebsscheibe 1 ist mittels eines kurzen Achs-Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand stummeis 2 exzentrisch auf der Steuerscheibe 3 geder Zeichnungen in Ausführungsbeispielen erläutert. 50 lagert. Bei 4 ist die im Grundriß 'etwa dreieckige In den Zeichnungen sind nur die wesentlichen Teile Steuerscheibe hin- und herschwingend aufgehängt, eines Plattenwechslers in schematischer Darstellung Eine Feder 5 sucht die Steuerscheibe 3 in entgegenwiedergegeben, Es bedeutet gesetztem Uhrzeigersinn so zu verdrehen,, daß die Fig. 1 eine Draufsicht auf Antriebs- und Steuer- Antriebsscheibe 1 an die Plattentellerachse 6 angelegt
bleibt. Während des Abspielens einer Schallplatte berühren sich Antriebsscheibe 1 und Plattentellerachse 6 nicht». Das ist bedingt durch einen in Form eines Stiftes ausgebildeten Anschlag 7 der Steuerscheibe 3, der in der Regel von einem Ubertragungsglied 8 in der einen Endstellung der Steuerscheibe 3 an der Stirnfläche des Übertragungsgliedes 8 gehalten wird. Damit diese Stellung genau einstellbar ist, weist das Übertragungsglied 8 bei 9 eine Einstellschraube 10 auf, deren Stirnfläche sich gegen einen festen Teil 11 des Plattenspielers anlegt. Die Einstellung kann dabei so erfolgen, daß die Verdrehung der Antriebsscheibe 1 um wenige Winkelgrade genügt, die Antriebsscheibe mit der Plattentellerantriebsachse 6 zur Berührung zu bringen. Hierdurch erhält die Antriebsscheibe 1 einen Antrieb gegen den Sinn des Uhrzeigers, der sich infolge ihrer exzentrischen "Lagerung 2 auf die Steuerscheibe 3 überträgt, so daß diese eine hin- und hergehende Schwingbewegung um ihr Lager 4 ausführt.
Der Tonarm 12 in Fig. 2 trägt den Tonabnehmer mit der Nadel 13. Er ist mit einer rohrförmigen Verschwenkungsachsel4 ausgerüstet, die durch die Grundplatte 15 des Plattenspielers durchgeführt ist. Auf dem AchsrohrM sinidRingscheibenie jIT angeordnet, die durch nicht dargestellte Federringe aneinandergedrückt werden und welche zwischen sich einen stabförmigen Träger 18 aufnehmen, an dessen freiem Ende eine flache Hülse 19 aufgesteckt ist. Der Anpreßdruck der Ringscheiben 16, 17 ist so bemessen, daß sich der zwischen diesen Scheiben eingeklemmte Träger 18 bei Drehung der Tonarmachse 14 mit geringem Widerstand in Richtung gegen die Antriebsachse 6 verschwenken läßt. Der mit strichpunktierter Linie angedeutete Plattenteller 20 trägt auf seiner Unterseite einen zur Antriebsachse exzentrischen Anschlag 21, dem die dreieckige Randausinehmung 22 der Hülse 19 gegenüberliegt. Letztere ist auf dem Träger 18 mittels der durch Langschlitze greifenden Niete 23, 24 in der Trägerlängsrichtung beweglich geführt und bei 25 gegen den Träger abgefedert. Bei der Verdrehung des Achsrohres 14, die beim Abspielen einer Platte infolge des spiralförmigen Verlaufes der Tonrillen eintritt, wird der Träger 18 mitgenommen, so daß die schräge Flanke der Ausnehmung 22 der Hülse 19 in den Bereich des Anschlages 21 gerät und von ihm bei jedem Umlauf der Schallplatte abgewiesen wird. Das ändert sich jedoch, sobald die Nadel 13 des Tonarmes in die Auslaufrille einer Schallplatte gelangt. Hierbei erfolgt eine schnellere Bewegung des Tonarmes und des Trägers 18, so daß die Ausnehmung 22 tiefer in die Ausnehmung des Anschlages 22 gerät. Dieser weist die Hülse 19 dann nicht mehr ab, sondern nimmt sie in Richtung des Pfeils 27 gegen Wirkung der Feder 25 mit. Dadurch schnellt ein nasenförmiger Vorsprung 28 der Hülse 19 in Richtung zur Plattenteller achse 6 vor, und ein Anschlag 29 der Antriebsscheibe 1 wird getroffen. Die Antriebsscheibe 1 erhält auf diese Weise einen Bewegungsimpuls, unter dessen Einwirkung sie entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um den Achsstummel 2 umläuft. Die Umlaufbewegung der Antriebsscheibe 1 wird durch den Anschlag 20 nicht behindert, da die SteuerscheibeS zunächst im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 4 bewegt wird. Dadurch legt sich ihr Reibbelag an die Plattentellerachse 6 an, hierbei bleibt die Anlage unter der Einwirkung der Feder 5. Die Steuerscheibe 3 wird im Uhrzeigersinn um die Achse 4 verschwenkt, bis der größte Krümmungshalbmesser in Richtung der Mitte der Achse 2,6 liegt. In diesem Zeitpunkt kehrt sich die Schwingungs-
richtung der Steuerscheibe 3 um, und sie bewegt sich von der Plattenmitte weg, der ausgeschwenkte Tonarm wird nunmehr eingeschwenkt, bis er abgesenkt und durch Berührung der Nadel 13 auf eine Tonrille abgesetzt wird.
Um die Bewegungen der Steuerscheibe 3 auf den Tonarm zu übertragen, ist das Achsrohr 14 des Tonarmes 12 mit einem Gabelstück 30 ausgerüstet, dessen Formgebung besondere deutlich aus Fig. 3 hervorgeht. Das. Gabelstück 30 ist reibungsschlüssig mit dem Achsrohr 14 des Tonarmes 12 durch zwei ringförmige Reibscheiben'31, 32 verbunden, die mit hoher Kraft aufeinandergepreßt sind und von denen eine mit dem Achsrohr 14 formschlüssig, etwa durch einen eingelegten, nicht gezeichneten Keil, verbunden ist. Durch die Kraft, mit der die Reibscheiben31,32 aufeinandergepreßt werden, entsteht zwischen dem Gabelstück 30 und der Reibscheibe eine Reibungskraft, die imstande ist, die bei den Tonarmbewagungen auftretenden Bewegungswiderstände zu überwinden. Das Gabelstück 30 weist zwei Zinken 33, 34 mit entsprechenden Flanken 35, 36 auf.
Die Flanke 36 der Gabelzinke 34 liegt bei den Schwingungen der Steuerscheibe im Uhrzeigersinn um die Achse 4 im Weg des Steuerscheibenanischlags 7 und bestimmt die Ausschwenkbewegung des Tonarmes. Dagegen steuert die andere Flanke 35 der Gabelzinke 33 die Winkelstellung des Tonarmes 12 beim Einsatz der Nadel oder des Saphirs 13 in eine Tonrille.
Die Lage der Anfangsrillen der Tonspuren ist von dem Plattend1Urchmesser abhängig. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, den Tonarm nicht nur in die Anfangsrille, sondern in jede ausgewählte Tonrolle einer Schallplatte einzusetzen. Zu diesem Zweck ist die Lamelle 37 vorgesehen, welche eine wirksame Flanke 38 aufweist. Aus dem vorerwähnten Grunde muß die Lamelle 37 einerseits in bezug auf das Gabelstück 30 verstellbar sein, um die gewünschten Relativlagen zu diesem Gabelstück einnehmen zu können, andererseits muß die Lamelle 37 der Bewegung des Gabelstückes 30 folgen. Um das zu. erreichen, steht die Lamelle 37 unter der Einwirkung der ein- und ausrückbaren Reibungskupplung 39. In der eingerückten Lage der Kupplung liegt deren Kupplungsscheibe unter Vermittlung des Ringes 32 fest an der Lamelle 37 an, während bei ausgerückter KupplungdieLamelle 37 vom Druck der Kupplungsfeder 40 entlastet ist. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung 39 wird von einer Schalthandhabe durch Vermittlung des bei 41 schwenkbar gelagerten, doppelarmigen Hebels 42 vorgenommen.
Um die Lamelle 37 in Abhängigkeit von verschiedenen Plattenidurchmesseni in die Lagen zu bringen, bei denen der Einsatz der Nadel oder des Saphirs 13 in die AnfangsriIle jeder Platte unabhängig von deren Durchmesser gewährleistet ist, ist zwischen Lamelle 37 und Gabelstück 30 eine Feder 45 vorgesehen·, die ■den Winkel zwischen Flanke 38 und der Flanke 36 der Gabelzinke 34 zu verkleinern sucht. Sowohl das Gabelstück 30 als auch die Lamelle 37 weisen kurze Anschläge 43, 44 zur Aufnahme der Feder 45 auf. Dem Bestreben der Feder, den Winkel zwischen der Flanke
36 des Gabelstückes 30 und der Flanke 38 der Lamelle
37 zu verkleinern, wirkt jedoch das in Form einer Zugstange ausgeführte Verstellmittel 46 entgegen. Die Zugstange 46 liegt einerseits über eine entsprechend angeordnete Kerbe der Lamelle 37 an dieser an, während sie andererseits eine der Kantenflächen eines Prismas 50, 51 berührt, das eine Schalthandhabe 48 mit einem Einstellknopf 49 aufweist. Diese Schalt-
handhabe 48 dient gleichzeitig zur Bedienung der zwischen dem Gabelstück 30 und der Lamelle 37 vorgesehenen Reibungskupplung 39 und zur Betätigung der Verstellmittel 46. Wird die Schalthandhabe 48 mittels des Knopfes 49 verdreht, so legt sich das Ende 52 der Schakstange gegen eine der beiden Pristnenflachen 50, 51 die jeweils einen verschiedenen Abstand von der Achse der Handhabe 48 besitzen. Das bedeutet also, daß je nach der Drehstelliang des Knopfes 49 der Lamelle 37 eine unterschiedliche Lage zum Gabelstück 30 erteilt wird. Dabei ist es allerdings nötig, daß die Reibungskupplung 39 vorher gelöst und nach der Einstellung des Knopf es 49 wieder eingerückt wird, um die Einstellung der Lamelle 37 aufrechtzuerhalten. Um das zu erreichen, weist die Schalthandhabe 48 ein Ringstück 53 auf, das an seinem dem doppelarmigen Hebel 42 zugekehrten Ende unter Bildung von Erhebungen 54 und Absenkungen 55 profiliert ist. Diese Erhebungen und Absenkungen sind so zueinander angeordnet, daß bei jeder Verdrehung des Drehknopfes 49 zunächst eine Erhebung 54 den anliegenden Ann des doppelarmigen Hebels 42 niederdrückt, so daß die Kupplung 39 in die Entkupplungsstellung gelangt. Erst dann erteilt eine der Prismenflächen dem Ende 52 eine andere Lage, so daß über die Zugstange 46 eine entsprechende Lage der Lamelle 37 relativ zum Gabelstück 30 eingestellt wird. Unmittelbar nach dieser Lamelleneinstellung tritt das an der Profilierung 54., 55 anliegende Ende des doppelarmigen Hebels 42 in eine Absenkung ein, so daß die Kupplung 39 einrückt und dadurch die gewünschte Relativlage der Lamelle 37 zum Gabelstück 30 erhalten bleibt, bis eine neue Lamelleneinstellung erfolgt. Somit ist jeder Mehrkantfläche 50, 51 eine der selbsttätigen Bedienung der Reibungskupplung 39 dienende Nocken anordnung 54, 55 zugeordnet. Darüber hinaus ist die gesamte Schalthandhabe 48 axial verschiebbar in bezug auf ihre Halterung 56. Eine Feder 57 sorgt dafür, daß die Handhabe, wenn auf sie keine Druckkräfte ausgeübt werden, die gezeichnete Stellung aufweist. Das bedeutet, daß unabhängig von der Einstellung der Lamelle 37 über die Zugstange 46 eine Ausrückung und Wiedefeinriickung der Kupplung 39 in jedem gewünschten Zeitpunkt bzw. in jeder gewünschten Winkelstellung des Tonarmes 12 vorgenommen werden kann. Wird also ein Hörer die Wiedergabe einer Schallplatte abbrechen, so drückt er lediglich den Drehknopf 49 nach unten. Dadurch wird die Reibungskupplung 39 ausgerückt und sofort wieder eingerückt, sobald der Knopf 49 sich selbst überlassen oder in eine andere Stellung gedreht wird, wobei die Feder 57 die Einkupplung bewirkt. Dadurch, daß der stiftförmige Anschlag 7 einerseits in diesem Zeitpunkt an der wirksamen Kante 38 der Lamelle 37 anliegt, weil sich die Lamelle im Augenblick der Entkupplung durch die Wirkung der Feder 45 so weit verschwenkt, bis sie an den Anschlag 7 stößt, wird ein bestimmter Schwingungsausschlag der Steuersdheibe 3 bewirkt. Die auf diese Weise eingestellte Relativlage der Lamelle 37 zum Gabelstück 30 entspricht einer bestimmten Verschwenkungsstellung des Tonarmes 12. Die Kante 38 der Lamelle 37 bewirkt bei der nächsten Einscbwenkbewegung des Tonarmes, daß dessen Nadel in dieselbe Tonrille eingesetzt wird, in welcher sie eingesetzt war, als der Drehknopf 49 niedergedrückt wurde. Dies setzt voraus, daß bei der Ausschwenkung des Tonarmes die Stellung der Lamelle 37 in bezug auf das Gabelstück 30 erhalten bleibt und nicht durch die Zugstange 46 verändert wird. Es ist somit erforderlich, die Schalthandhabe 48 so einzustellen, daß
die Abkröpf ung 52 der Zugstange 46 an einer Prismenfläche zur Anlage kommt, die einer Schallplatte kleineren Durchmessers zugeordnet ist. Das Einsetzen der Nadel 13 bleibt so lange erhalten, bis in der ausgeschwenkten Γonarms teilung ein erneuter Druck auf den Drehknopf 49 ausgeübt wird. Von diesem Zeitpunkt ab wird wieder die Einstellung über die Zugstange 46 wirksam und diejenige Relativlage der Lamelle 37 in bezug auf das Gabelstück 30 hergestellt,
ίο die der Anlage der Abkröpf ung 52 an einer bestimmten Prismenfläche entspricht.
Bei 58 trägt die Steuerscheibe 3 einen Nocken, an dem die Rolle 59 anliegt, die das eine Ende eines zweiarmigen, bei 60 gelagerten Hebels 61 bildet. Das
L5 andere Ende 62 des Hebels 61 nimmt das Ende der Zugstange 63 gelenkig auf, die in dem Achsrobr 14 zentral angeordnet ist. Diese Zugstange wirkt auf das Ende 64 des bei 65 in der Höhe verstellbar gelagerten Tonarmes 12, so daß in Fig. 2 der Tonarm infolge des Auflauf ens des Nockens 58 auf die Rolle 59 im angehobenen Zustand gezeigt ist.
Weiterhin ist eine Einrichtung zur Verlegung der Steuerscheibe zwecks Änderung der Relativlagen zwischen SteuerscheibeS und Übertragungsglieds vorgesehen. In Fig. 1 bestehen diese Einrichtungen aus einer einfachen Verstellstange 93, die bei 94 an das Übertragungsglied 8 angelenkt ist, während ihr anderes Ende 95 in Rasten 96, 97, 98 festgelegt werden kann. In der gezeigten Stellung 95 liegt der Anschlag 7 am Übertragungsglied 8 an, dieses hat bei 99 einen nasenf örmigen Vorsprung, der bei einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Schwingung der Steuerscheibe3 um die Achse 4, im Wege des Achestummels 2 liegt und demgemäß mitgenommen wird. Dadurch legt sich der Anschlag 66 gegen das Ende 68 des Plattenwechslerauslösers an, so daß es zum selbsttätigen Plattenwechsel kommt. In der Raststieilung 97 des Endes 95 der Verstellstange 93 dagegen ist das Übertragungsglied 8 so zur Steuerscheibe 3 verschoben, daß der Anschlag 99 nicht mehr vom Achsstummel 2 mitgerissen wird und kein Plattenwechsel zustande kommen kann. Hierdurch wird die gerade abgespielte Platte nochmals abgespielt. In der Stellung 98 schließlich ist Übertragungsglied 8 so gegen die Steuerscheibe 3 verschoben, daß der Anschlag 7 nicht mehr an der Stirnfläche des Übertragungsgliedes 8 anliegt. Das bedeutet, daß ein sofortiger Plattenwechsel eintritt, bevor die Platte vollständig abgespielt ist. Dabei wird die Verstellstange 93 nur vorübergehend in die Raststellung 98 gebracht und, beispielsweise durch Federkraft, in ihre Ausgangsraststellung 96 oder 97 zurückgeführt, unmittelbar nachdem die Reibscheibe! mit der Plattentellerachse 6 in Berührung gebracht worden ist.
Fig. 4 zeigt eine abweichende Ausführungsform. Hier dient zur Verlegung der Steuerscheibe 3 in verschiedene Ausgangslagen ein an der Steuerscheibe drehbar angeordneter Handverstellhebel 104, der in einer der Endstellungen den Plattenspielermotor ein- und in der anderen Endstellung dagegen ausschaltet, während er in seinen Zwischenstellungen über kulissenartige Anschläge 100, 101 die Steuerscheibe 3 so verschwenkt, daß entweder ein Steuerscheibenanschlag 7 das Übertragungsglied 8 in der Sofortwechselstellung unbeeinflußt läßt oder das Übertragungsglied in der Wiederholungsstellung dem Einfluß des Steuerscheibenanschlages 2 entzogen ist. Demgemäß liegt ein Schenkel 102 des auf der Steuerscheibe 3 bei 103 drehbar angeordneten Verstellwinkelhebels 104 zwisehen den Kulissenführungen 100, 101 der Steuer-

Claims (11)

scheibe 3. Der andere Schenkel 105 ist mit einer Schlitzführung 106 versehen, in die der' Führungszapfen 107 eines VerStellgliedes 108 eingreift. Wird der Verstellgriff 108 in die Einschaltstellung 120 gebracht, so legt sich Arm 102 gegen den Anschlag 109 der Gabel 110, die bei 111 drehbar aufgehängt ist, so daß sich die Gabel 110 an- den Kontakt 112 anlegt und damit den Stromkreis 113, 114 schließt, in dem der Plattenspielermotor liegt. In der Sofortwechselstellung, die mit 122 bezeichnet ist, bleibt der Kontaktschluß bei 110, 112 erhalten, die Steuerscheibe 3 wird aber in eine Relativstellung zum nicht gezeichneten Übertragungsglied 8 verlegt, in welcher der Anschlag 7 der Steuierschaiibe nicht mehr am Übertragungsglied 8 anliegt so daß der Sofortwechsel einer Schallplatte in der Weise eintritt. In der Wiederholungsstellung, die mit dem Bezugszeichen 123 versehen ist, nimmt die Steuerscheibe 3 eine Relativstellung zum Übertragungsglied 8 ein, bei der sich der Achsstummel 2 an dem Vorsprung 99 des Übertragungsgliedes 8 vorbeibewegt, so daß kein Plattenwechsel aufzutreten vermag. In der Ausschaltstellung, die mit 121 bezeichnet ist, legt sich Arm 102 an den Anschlag 115 an, so daß die Gabel 110 um den Drehpunkt 111 derart verschwenkt wird, daß zwischen den Teilen IlOj 112 Kontaktöffnung eintritt. Ein Kurvenstück 116 führt zu einer Ablenkung des Armes aus dem Bereich einzelner Kulissensfücke, so daß sich die gewünschten Relativlagen zwischen den Teilen 3 und 8 einstellen. Patentansprüche:
1. Plattenwechsler mit einem exzentrisch gelagerten, kreisförmigen Reibrad, das' durch einen vom Wechselwerk erteilten Anstoß mit einem durch den Plattenspielermotor unmittelbar angetriebenen Teil gekuppelt wird und sich von diesem löst, sobald der zum Antriebsteil hin gerichtete Krümmungshalbmesser des Reibrades kleiner wird als der Abstand zwischen Reibradlager und Antriebsteil und bei dem das Reibrad auf einer hin- und herschwingenden Steuerscheibe mit einem Anschlag gelagert ist, der mit einem mit dem Tonarm reibungsgekuppelten Gabelstück in Wirkungsverbindung treten kann, dadurch gefcennzeichneit, daß am Gabelstück (30) die die Winkelstellung des Tonarmes (12) während der Einschwenkbewegung steuernde Flanke (38) verstellbar ist.
2. Plattenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Winkelstellung des Tonarmes (12) während der Einschwenlibewegung bestimmende Flanke (38) eine mit dem Gabelstück (30) reibungsschlüssig verbundene Lamelle (37) trägt.
3. Plattenwechsler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Lamelle (37) und Gabelstück (30) durch eine Feder (45) verbunden sind, welche den Winkel zwischen Lamellenflanke (38) und der Flanke (36) der Gabelzinke (34) zu verkleinern sucht.
4. Plattenwechsler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Kraft der Feder (45) zur Verstellung der Lamelle (37) dienenden Mittel (46) durch einen Anschlag (49) gesichert sind.
5. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bedienung einer zwischen Gabelstück (30) und Lamelle (37) vorgesehenen Reibungskupplung (39) eine Schalthandhabe (48) vorgesehen ist, die gleichzeitig der Betätigung der Ver- und Feststellmittel (42) dient.
6. Plattenwechsler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthandhabe (48) einen verdrehbaren Mehrkant aufweist, dessen Begrenzungsflächen (50, 51 usw.) verschiedenen Abstand von der Drehachse der Schalthandhabe aufweisen, welche den Schallplattendurchmessern zugeordnet sind.
7. Plattenwechsler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mehrkantflache (50, 51 usw.) eine der selbsttätigen Bedienung der Reibungskupplung (39) dienende Nockenanordnung (54, 55) zugeordnet ist.
8. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung (39) unabhängig von den Stellungen des Tonarmes (12) ein- und ausrückbar ist.
9. Plattenwechsler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthandhabe (48) unter Betätigung der Reibungskupplung (39) axial verstellbar ausgebildet ist.
10. Plattenwechsler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Betätigung der Steuerscheibe (3) durch die Schwdngbewegungen unbeeinflußt bleiben.
11. Plattenwechsiler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlegung der Steuerscheibe (3) in verschiedene Ausgangslagen ein an der Steuerscheibe drehbar angeordneter Handverstellhebel (104) dient, der in einer der Endstellungen den Plattenspielermotor ein- und in der anderen Endstellung dagegen ausschaltet, während er in seinen Zwischenstellungen über kulissenartige Anschläge (100, 101) die Steuerscheibe so> verschwenkt, daß entweder ein Steuerscbeibenanschlag (7) das Übertragungsglied (8) zur Einleitung eines Sofortwechsels unbeeinflußt läßt oder dieses in der Wiederholungsstellung dem Einfluß des Steuerscheibenanschlages (2) entzieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DEC16489A 1957-04-06 1958-03-15 Plattenwechsler Pending DE1053209B (de)

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