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DE2364031C2 - Schallplattenspieler - Google Patents

Schallplattenspieler

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Publication number
DE2364031C2
DE2364031C2 DE2364031A DE2364031A DE2364031C2 DE 2364031 C2 DE2364031 C2 DE 2364031C2 DE 2364031 A DE2364031 A DE 2364031A DE 2364031 A DE2364031 A DE 2364031A DE 2364031 C2 DE2364031 C2 DE 2364031C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
lever
arm
turntable
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2364031A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2364031A1 (de
Inventor
Kazuyuki Chiba Takizawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE2364031A1 publication Critical patent/DE2364031A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2364031C2 publication Critical patent/DE2364031C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/085Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers using automatic means
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/095Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record

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  • Transmission Devices (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

*) mit dem Tonarm (3,4) ist ein Schwenkhebel (10, 110) drehfest verbunden, der einen Teil (13; 127) der Schalteinrichtung trägt;
b) die am Haupthebel (21) vorgesehene Einrichtung zur Verhinderung der AUS-Stellung der Schalteinrichtung (13, 27; 113,127) weist einen am Haupthebe! (21) angelenkten, gegenüber letzterem in seine Normalstellung vorgespannten zweiten Hebelarm (23) auf, der im Ansprechen auf eine Verstellung des Haupthebels aus seiner Startstellung verstellbar ist;
c) am zweiten Hebelarm (23) ist einerseits der mit einem ringförmigen Bremselement (20) am Tonarm (3, 4) zusammenwirkende Bremsschuh (25') einer Bremseinrichtung (20,25') für ein Abbremsen der Rückführbewegung des Tonarmes (3) in seine Ruhestellung und andererseits der andere Teil (27; 113) der Schalteinrichtung angeordnet.
2. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Bremselement (20) im Ansprechen auf eine seitliche Schwenkbewegung des Tonarmes (3) mit diesem drehbar ist und der am zweiten Hebelarm (23) vorgesehene Bremsschuh (25') durch Bewegung des Haupthebels (21) in seine Zwischenstellung derart gegen das ringförmige Bremselement (20) bewegbar ist, daß einer Drehbewegung des ringförmigen Bremselements Reibungswiderstand entgegensetzbar und der zweite Hebelarm (23) aus der normalen Stellung gegenüber dem Haupthebel (21) verstellbar ist.
3. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (27) der Schalteinrichtung am zweiten Hebelarm (23) angebracht ist und eine Schalterungsbetätigungseinrichtung (27') aufweist, während ein Schalterbetätigungsglied (13) an einem Fortsatz (26) des Schwenkhebels (10) angeordnet ist.
4. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (127) der Schalteinrichtung von einem Arm (112) des Schwenkhebels (110) getragen wird, während ein Schalterbetätigungsglied (113) an einem Fortsatz (126) des zweiten Hebelarmes (123) angeordnet ist
Die Erfindung betrifft einen Schallplattenspieler gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine diesem Schallplattenspieler ähnliche Ausführungsform ist etwa aus der US-PS 32 28 697 bekannt Die in diesem Falle vorgesehene automatische Steuerung mit einer Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten des Drehteller-Antriebsmotors im Ansprechen auf die entsprechenden Stellungen des Tonarmes hat sich in der Praxis als relativ unzuverlässig erwiesen, insbesondere was das automatische Zurückführen des Tonarmes in seine Ruhestellung anbelangt Auf das Zurückführen des Tonarmes in seine Ruhestellung (nach Abspielen einer Schallplatte) wird zwar in der US-PS 34 33 486 näher eingegangen, jedoch wird auch in diesem Falle nicht die gewünschte Zuverlässigkeit der Rückführbewegung erreicht.
Darüber hinaus ist in der US-PS 31 74 754 ein Schallplattenspieler offenbart, bei dem es u. a. um eine Kombination von zwei reinen Bremseinrichtungen geht, die auf die besonderen Erfordernisse eines solchen Plattenspielers bei einer Ausführung mit einer Plattenwechseleinrichtung abgestimmt sind und in entsprechender Weise zusammenwirken sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schallplattenspieler der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art zu schaffen, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, daß der Tonarm am Ende des Abspielvorganges einer Schallplatte ruckfrei und ohne wieder zurückzuprallen auf seine Ablagestütze abgesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination der im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung des Schall-Plattenspielers wirken die verschiedenen Hebel und Hebelarme mit der Schalteinrichtung, der Bremseinrichtung und den entsprechenden Teilen des Tonarmes in ganz definierter Weise zusammen. Hinsichtlich Anordnung und Funktion enthält bei dieser erfindungsgemä-Ben Ausführung der zweite Hebelarm nicht nur einen Bremsschuh, sondern auch einen Teil der Schalteinrichtung. Wenn demzufolge der Tonarm in Richtung seiner Ruhestellung zurückgeführt wird, dann wird die Bremseinrichtung betätigt und — in der Ruhestellung des Tonarmes — der Antriebsmotor über die Schalteinrichtung abgeschaltet. Da dann der Tonarm seine Ruhestellung erreicht hat, ist das Abspielen der Schallplatte beendet, und da ferner die Schalteinrichtung für den Motor zu dieser Zeit ausgeschaltet wird, wird keine übermäßige Kraft auf den Plattenspielermechanismus ausgeübt und kein Strom nutzlos verbraucht. Diese zeitliche Abstimmung zwischen dem Abbremsen des Tonarmes und dem Anhalten des Motors ist von besonderer Bedeutung und kann erfindungsgemäß sehr zuverlässig und leicht dadurch herbeigeführt werden, daß ein Teil der Bremseinrichtung und ein Teil der Schalteinrichtung auf demselben Teil, also auf dem zweiten Hebelarm, vorgesehen sind. Von besonderer Bedeutung ist auch, daß der Ton-
arm weich (druckfrei) und sehr zuverlässig (ohne zurückzuprallen) auf seiner Ablagestütze abgesetzt werden kann, wobei die entsprechenden Hebelarme in ihre Startstellung zurückgeführt werden.
Die Erfindung sei im folgenden anhand von in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine zum Teil geschnittene Teil-Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Schallplattenspieler, wobei der Tonarm sieb in Ruhestellung (vor dem Abspielen einer Schallplatte) befindet;
Fig.2 eine Detail-Schnittansicht entlang der Linie H-II in Fig. 1;
F i g. 3 eine der F i g. 1 ähnliche Aufsicht des Schallplattenspielers, jedoch in der Stellung, in der eine Anzeigeeinrichtung das Durchlaufen der nicht bespielten Auslaufrille einer Schallplatte anzeigt;
i g. 4 eine weitere der F i g. 1 ähnliche Aufsicht des Schallplatienspielers in der Stellung bei 3eginn der Rückführbewegung des Tonarms in dessen Ruhestellung;
F i g. 5 eine weitere der F i g. 1 ähnliche Aufsicht in einer Zwischenstellung bei Beendigung der Rückführbewegung des Tonarms;
F i g. 6 eine Teilaufsicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 7 eine schematische Darstellung einer Schaltung zum Erregen des Drehteller-Antriebsmotors.
In F i g. 1 sind nur diejenigen Teile des Schallplattenspielers gezeigt, die zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich sind. Dieser Schallplattenspieler besitzt im allgemeinen einen Rahmen 1 mit einer Armablagestütze 2 zum Stützen eines Tonarms 3 in einer angehobenen Ruhestellung außerhalb des Umfangs eines strichpunktiert gezeigten Drehtellers 5, der oberhalb des Rahmens 1 an einer Antriebsachse 6 gedreht werden kann, die in nicht dargestellten, vom Rahmen getragenen Lagern gelagert ist. Der Tonarm 3 ist zum Beispiel durch einen strichpunktiert gezeigten Tragbügel 4a in der Nähe seines einen Endes an einer senkrechten Drehachse 4 gelagert, die in vom Rahmen 1 getragenen Lagern gelagert ist, so daß der an seinem freien Ende einen üblichen Tonabnehmer 3a tragende Tonarm 3 eine seitliche Schwenkbewegung über den Drehteller 5 ausführen und außerdem gegenüber dem Drehteller angehoben und abgesenkt werden kann, und zwar zwischen einer angehobenen Ruhestellung außerhalb des Drehtellerumfangs (Fig. 1) und einer bei 3' in Fig.3 sektorförmigen Platte, unterhalb des Schwenkhebels 10 an der Drehachse 4 angebracht und gegenüber diesem frei drehbar. Der Schwenkhebel 10 weist Hebelarme 12 und 14 auf, die sich im wesentlichen unter rechtem Winkel zueinander erstrecken, wobei ein gekrümmter Flansch 13 vom Ende des Hebelarms 12 absteht und ein Schalterbetätigungsglied bildet. Zwischen dem Ende des Hebelarms 14 und einem Ankerzapfen 16 am Antriebsglied 11 ist eine Feder 15 eingespannt, die die
ίο Drehachse 4 und den Schwenkhebel 10 federnd beaufschlagt, um das Antriebsglied 11 in eine Stellung gegenüber letzterem zu drehen, in der eine einstellbar vom Hebelarm 14 getragene Anschlagschraube 19 einen Anschlag 11a am Antriebsglied 11 berührt Ein verhältnismäßig kurzer Zapfen 17 zum Betätigen einer Anzeigeeinrichtung (die im folgenden noch näher beschrieben wird) steht vom sektorförmigen Antriebsglied 11 in der Nähe des äußeren Endes der radialen Kante des letzteren ab, die im wesentlichen in der normalen federbeaufschlagten Relativstellung des Schwenkhebels 10 und des Antriebsgliedes 11 dem Hebelarm 12 des Schwenkhebels 10 gegenüberliegt Ein im Verhältnis hierzu längerer Zapfen 18 steht vom Mittelteil des sektorförmigen Antriebsgliedes 11 ab und kann — wie im folgenden noch beschrieben wird — ein Drehmoment auf das Antriebsglied 11 während der Betriebsdauer der Schalteinrichtung 9 übertragen, wenn der Tonarm 3 in seine Ruhestellung auf der Ablagestütze 2 zurückgekehrt ist. Ein ringförmiges Bremselement 20 ist an der Drehachse 4 unterhalb des Antriebsgliedes 11 befestigt und weist — wie noch erläutert wird — einen Reibungseingriff auf, um die Drehbewegung der Drehachse 4 und des Schwenkhebels 10 mit dem Antriebsglied 11 während der Rückführbewegung des Tonarms 3 in seine Ruhestellung abzubremsen.
Die automatische Schalteinrichtung 9 besitzt ferner einen Haupthebel 21, der zwischen seinen Enden an einem vom Rahmen 1 abstehenden Schwenkzapfen 22 so angelenkt ist, daß er zwischen einer Startstellung (Fig. 1) und einer Zwischenstellung (Fig.5) geschwenkt werden kann. Der Haupthebel 21 erstreckt sich im allgemeinen seitlich und besitzt im wesentlichen entgegengesetzte Arme 21a und 216, die sich zur Achse des Drehtellers 5 bzw. zum Antriebsglied 11 vor der Drehachse 4 in einer Höhe unterhalb des verhältnismäßig kurzen, vom Antriebsglied 11 abstehenden Zapfens 17 erstrecken. Der Arm 21 b des Haupthebels 21 ist in Längsrichtung so bemessen, daß sich ein abstehender Flansch 24 von seinem freien Endabschnitt erstreckt
strichpunktiert gezeigten inneren Stellung, die dem Eingriff der nicht gezeigten Nadel des Tonabnehmers 3a in 50 und mit einem Belag 24' den vom Antriebsglied 11 ab der üblichen, nicht bespielten Auslaufrille einer auf dem stehenden Zapfen 18 beim Schwenken des Haupthebels Drehteller 5 befindlichen Schallplatte R entspricht. Der Drehteller 5 kann durch einen Motor M(F i g. ?) entweder durch unmittelbare Verbindung mit der Antriebsachse 6 oder durch eine geeignete Übertragung, etwa 55 durch einen Riemen oder dergleichen, angetrieben wer
den. Ein in Fig. 1 strichpunktiert veranschaulichter,gekrümmter Armheber 7 verläuft unter dem Tonarm 3 in all seinen Stellungen und ist am oberen Ende einer senkrechten bewegbaren Achse 8 angebracht, die in einem vom Rahmen getragenen Lager 44 gleitend verschiebbar ist und durch eine Schraubenfeder 8' abwärts gedrückt wird (vgl. F i g. 2).
Dieser Schallplattenspieler enthält eine automatische Schalteinrichtung 9 (vgl. F i g. 1); dabei ist an der Drehachse 4, an die der Tonarm 3 angekuppelt ist, unterhalb des Rahmens 1 ein Schwenkhebel 10 befestigt und ein Antriebsglied 11, zum Beispiel in Form der dargestellten 21 aus dessen Startstellung in dessen Zwischenstellung berühren kann, wie es noch im einzelnen beschrieben wird.
Ein zweiter Hebelarm 23 ist mit einem Ende ebenfalls am Schwenkzapfen 22 oberhalb des Haupthebels 21 schwenkbar angebracht und bedeckt im allgemeinen den Arm 21 b des Haupthebels. Am zweiten Hebelarm 23 ist in der Nähe seines freien Endes ein abstehender Flansch 25 mit einem Bremsschuh 25' angeordnet, der mit dem an der Drehachse 4 befestigten Bremselement 20 während der Schwenkbewegung des Haupthebels 21 aus dessen Startstellung in seine Zwischenstellung in Eingriff gebracht werden kann, um Reibungswiderstand zu leisten und um hierdurch die Rückführbewegung des Tonarms 3 in seine Ruhestellung abzubremsen. Der zweite Hebelarm 23 hat einen nach hinten gerichteten Fortsatz 26, wobei eine Feder 29 zwischen dem Fortsatz
26 und dem Haupthebel 21 eingespannt ist und eine einstellbar am freien Ende dieses zweiten Hebelarmes 23 getragene Anschlagschraube 30 am freien Ende des Arms 21 öden Flansch 24 berührt.
Am Fortsatz 26 des Hebelarms 23 ist ein Mikroschalter 27 angebracht, der mit einer Schalterbetätigungseinrichtung 27' versehen ist, die durch das Schalterbetätigungsglied 13 am Schwenkhebel 10 nur dann in Eingriff gebracht werden kann, wenn sich der Tonarm 3 in seiner Ruhestellung und der zweite Hebelarm 23 in seiner normalen Stellung gegenüber dem Haupthebel (in dessen Startstellung) befindet, vgl. F i g. 1.
Wie F i g. 7 zeigt, ist der Mikroschalter 27 in den Erregerkreis des Antriebsmotors M für den Drehteller 5 eingeschaltet, und er hai EIN- und AUS-Stellungen zum Ein- bzw. Ausschalten des Antriebsmofors M. Die Betätigungseinrichtung 27' des Mikroschalters 27 wird für gewöhnlich so beaufschlagt, daß sie aus dem Schaltergehäuse herausragt (vgl. F i g. 3 bis 5), für die EIN-Stellung des Mikroschalters 27, während die AUS-Stellung des Mikroschalters sich nur dann ergibt, wenn die Schalterbetätigungseinrichtung 27' aufgrund ihres Kontaktes mit dem Schalterbetätigungsglied 13 niedergedrückt wird.
Der Arm 21 b des Haupthebels 21 hat ferner einen nach hinten gerichteten Fortsatz 28, der sich — wie F i g. 2 zeigt — an einer niedrigeren Höhe als der übrige Arm 21 b befindet und der mit dem letzteren über einen geneigten Rampenteil 28' verbunden ist. Befindet sich der Haupthebel 21 in seiner Startsteilung, wie es in F i g. 1 und 2 gezeigt ist, dann erstreckt sich der Fortsatz 28 des Armes 21 b unter dem Bodenende der Achse 8, die gegen den Fortsatz 28 durch die Feder 8' so abwärts gedrückt wird, daß der Armheber 7 in einer verhältnismäßig niedrigen Stellung angeordnet wird. Befindet sich der Armheber 7 in dieser verhältnismäßig niedrigen Stellung, dann kann der Tonarm 3 von Hand aus seiner Ruhestellung auf der Stütze 2 entfernt und so abgesenkt werden, daß die Nadel des Tonabnehmers 3a in Eingriff mit der Rille der Schallplatte R in der Nähe ihres Umfanges in Eingriff kommt Wenn jedoch der Haupthebel 21 aus seiner Startstellung in seine Zwischenstellung gedrent wird (wie im folgenden noch beschrieben wird), dann wird der Fortsatz 28 des Arms 216 aus der Stellung unter der Achse 8 so nach hinten bewegt daß die leztere fortschreitend mit dem geneigten Rampenteil 28' und dann mit dem Arm 21 b (F i g. 4 und 5) in Eingriff kommt, der sich in einer verhältnismäßig hohen Höhe befindet und somit die Achse 8 gegen die Kraft der Feder 8' aufwärts bewegt, damit der Armheber 7 den Tonarm 3 bis zur Höhe seiner Ruhestellung anhebt und hierdurch die Tonabnehmernadel von der Schallplatte außer Eingriff bringt.
Die hier vorgesehene Schalteinrichtung enthält ferner ein drehbares Steuerglied in Form eines Zahnrads 32, das auf einer vom Rahmen 1 abstehenden Achse 32' gedreht werden kann und so angeordnet ist, daß der Umfang des Zahnrads 32 neben der Drehteller-Antriebsachse 6 liegt. Die Unterseite des Zahnrads 32 ist mit einer Nockennut 33 versehen, mit der ein Nockenfolgezapfen 31 in Eingriff steht, der vom freien Ende des Arms 21a des Haupthebels 21 aus nach oben gerichtet ist. Die Nockennut 33 kann — wie dargestellt — herzförmig oder in anderer Weise mit einem Umkehrpunkt 33' versehen sein, der mit dem Zapfen 31 in einer Ausgangsstellung des Zahnrades 32 in Eingriff steht, um die Startstellung des Haupthebels 21 herzustellen (vgl. F i g. 1). Das Steuerzahnrad 32 hat eine Ausnehmung 35 in seinen Umfangszähnen, wobei diese Ausnehmung in der Ausgangsstellung des Zahnrads 32 zu einem an der Drehteller-Antriebsachse 6 befestigten Antriebszahnrad 36 weist, so daß sich dieses Antriebszahnrad unabhängig vom Steuerzahnrad 32 mit dem Drehteller 5 drehen kann. Um die Drehung des Steuerzahnrads 32 ;ius dessen Ausgangsstellung einzuleiten, ist am Zahnrad 32 eine Kupplungsvorrichtung 34 angebracht, und es erstreckt sich in der Eingriffsstellung der Kupplungsvorrichtung 34 ein Antriebsglied 37 radial von der Achse 6, ist oberhalb des Antriebszahnrads 36 hiermit drehbar und wirkt so gegen die Kupplungsvorrichtung 34, daß sie das Zahnrad 32 in einem Ausmaß im Winkel verstellt, das ausreicht, um die Umfangszähne des Zahnrads 32 in Eingriff mit dem Zahnrad 36 zu bringen.
Die Kupplungsvorrichtung 34 hat ein Kupplungselement 39, das an einem von der oberen Fläche des Zahnrads 32 abstehenden Zapfen 38 angelenkt ist zur Winkelverstellung gegenüber dem letzteren. Diese Winkelverstellung wird etwa durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung 39a begrenzt. Das Element 39 berührt reibend die obere Fläche des Zahnrads 32 in der Weise, daß es dazu neigt, in jeder Stellung gegenüber dem Zahnrad 32 zu verbleiben, in die das Element 39 kräftig verstellt wird. Die Kupplungsvorrichtung 34 hat ferner einen Kupplungsarm 40, der an einem Ende am Zapfen 38 oberhalb des Kupplungselements 39 angelenkt ist und sich von diesem Schwenkzapfen 38 bis in die Nähe der Ausnehmung 35 in den Zähnen des Zahnrads 32 erstreckt. Der Kupplungsarm 40 berührt reibend die obere Fläche des Kupplungselements 39 in der Weise, daß er dazu neigt, sich mit der letzteren im Winkel zu bewegen. In der gelösten Stellung der Kupplungsvorrichtung 34 befindet sich das freie Ende 40' des Ku pplungsarms 40 außerhalb der Bewegungsbahn des Antriebsglieds 37 auf der Achse 36, so daß sich dieses Antriebsglied 37 mit der Antriebsachse 6 drehen kann, ohne auf die Kupplungsvorrichtung 34 zu wirken. Wenn jedoch die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre EingrilTsstellung verschoben wird wie in F i g. 3 beschrieben und im folgenden noch im einzelnen beschrieben wird, wird das freie Ende 40' des Kupplungsarms 40 in die Bahn des Antriebsglieds 37 so vorgeschoben, daß letzteres gegen das Ende 40' des Kupplungsarms 40 wirkt, um die Drehung des Zahnrads 32 aus dessen Ausgangsstellung einzuleiten.
Die Rückkehr der Kupplungsvorrichtung 37 in ihre gelöste Stellung wird ausgeführt, wenn sich das Zahnrad 32 im Verlauf einer vollen Umdrehung seiner Ausgangsstellung nähert Im einzelnen wirkt hierbei eine gekrümmte Kante 37a am Äntriebsg'iicd 37 gegen einen schrägen Teil 40a der Außenkante des Kupplungsanns 40, um letzteren sowie das Element 39 aus den in F i g. 3 gezeigten Stellungen in die in Fig. 1 gezeigten Stellungen zurückzuführen.
Die Kupplungsvorrichtung 34 wird aus ihrer gelösten Stellung in ihre Eingriffsstellung bewegt aufgrund des Betriebs der Anzeigeeinrichtung in Abhängigkeit von der Ankunft des Tonarms an seiner bei 3' in Fig.3 angegebenen inneren Stellung, die dem Durchlaufen durch die Nadel des Tonabnehmers 3a der nicht bespielten Auslaufrille der Schallplatte R entspricht Bei der dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, hat die Anzeigeeinrichtung eine langgestreckte Stange 41, die unterhalb des Rahmens 1 etwa mittels Zapfen- und Schlitzverbindungen 41a so angebracht ist, daß sie in einer Bahn in Längsrichtung hin- und herbewegbar ist, die sich im allgemeinen vom Ort des Zapfens
17 am Antriebsglied 11, wenn sich der Tonarm 3 in seiner inneren Stellung 3' befindet, bis zum benachbarten Element 39 der Kupplungsvorrichtung 34 erstreckt. Das Ende der Stange 41 neben der Kupplungsvorrichtung 34 hat einen vergrößerten Kopf 42 mit einer einen Scheitel 42a bildenden V-förmigen Endkante, die mit dem Kupplungselement 39 in Eingriff gebracht werden kann, wobei konvergierende Flanken 42b zum Scheitel 42a führen. Es ist zu erkennen, daß bei Bewegung des Tonarms 3 in seine innere Stellung 3' der vom Antriebsglied U abstehende Zapfen 17 gegen das benachbarte Ende 41' der Stange 41 wirkt, u~i diese wie in Fig.3 gezeigt nach links zu verschieben und um hierdurch zu bewirken, daß der Scheitel 42a des Kopfs 42 gegen das Kupplungselement 39 wirkt, um dieses um den Schwenkzapfen 38 im Gegenuhrzeigersinn winklig zu verstellen. Aufgrund der Reibungsberührung des Kupplungsarms 40 mit dem Kupplungselement 39 wird der Kupplungsarm 40 in ähnlicher Weise im Gegenuhrzeigersinn verstellt, um sein freies Ende 40' in die Bahn des Antriebsglieds 37 ragen zu lassen. Um die Anzeige-Stange 41 aus der in F i g. 3 gezeigten Stellung in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zurückzuführen, erstreckt sich ein Zapfen 43 vom Steuerzahnrad 32 aus aufwärts und ist mit dem Zahnrad 32 in einer kreisförmigen Bahn in der Weise bewegbar, daß er entlang den Flanken 42Zj des Kopfes 42 läuft und hierdurch die Stange 41 — in der Zeichnung — nach rechts verstellt.
Schließlich ist eine Feder 45 zwischen dem Haupthebel 21 und dem Rahmen 1 in der Weise eingespannt, daß sie den Hebel 21 im Uhrzeigersinn um den Schwenkzapfen 22 beaufschlagt, d. h. in der Richtung, in der der Nockenfolgezapfen 31 radial von der Mitte des Zahnrads 32 wegbewegt wird. Wenn sich das Steuerzahnrad 32, wie in F i g. 1 gezeigt, in se· ner Ausgangsstellung befindet, kommt somit der Nockenfolgezapfen 31 in Eingriff mit dem Umkehrpunkt 33' der Nockennut 33, um einer unbeabsichtigten Verstellung des Zahnrads 32 aus seiner Ausgangsstellung, in der die Ausnehmung 35 zum Antriebszahnrad 36 weist, entgegenzuwirken. Hierdurch kann die Drehung des Steuerzahnrads 32 aus seiner Ausgangsstellung nur eintreten in Abhängigkeit von der oben beschriebenen Verstellung der Anzeige-Stange 41 zum Verstellen der Kupplungsvorrichtung 34 in deren F.ingriffsstellung.
Ein gemäß der vorliegenden Erfindung mit der oben beschriebenen automatischen Schalteinrichtung versehener Schallplattenspieler arbeitet in der folgenden Weise:
Befinden sich zu Beginn die verschiedenen Bestandteile des Schaüplattenspielers in den ir. F i g. 1 gezeigten Stellungen, so wird der Betrieb des Schallplattenspielers dadurch eingeleitet, daß der Tonarm 3 von Hand aus seiner Ruhestellung an der Stütze 2 entfernt und nach innen geschwenkt (d. h. im Uhrzeigersinn um die Drehachse 4) und so abgesenkt wird, daß die Nadel des Tonabnehmerkopfs 3a in Eingriff mit der Rille der Schallplatte R in der Nähe von deren Umfang kommt Im Verlauf einer solchen Bewegung des Tonarms 3 dreht sich der Schwenkhebel 10 im Uhrzeigersinn mit der Drehachse 4 in der Weise, daß das Schalterbetätigungsglicd 13 von der Betätigungseinrichtung 27' des Mikroschalters 27 gelöst wird, und daß die EIN-Stellung des Schalters 27 hergestellt wird, um den Betrieb des Antriebsmotors M herbeizuführen. Auf diese Weise wird der Drehteller 5 mit der darauf befindlichen Schallplatte R gedreht. Während der Drehung der Schallplatte R auf dem Drehteller 5 durchläuft die Nadel des Tonabnehmers 3a die spiralförmige Rille der Schallplatte, in der die Töne aufgezeichnet sind, so daß sich der Tonabnehmer 3a fortschreitend zur Mitte der Schallplatte hin bewegt und der Tonarm 3 fortschreitend im Uhrzeigersinn um die Drehachse 4 schwenkt. Der Schwenkhebel 10 dreht sich aufgrund dieser Schwenkbewegung des Tonarms 3 mit der Drehachse 4, während das Antriebsglied 11 durch die Feder 15 der Schwenkbewegung des Schwenkhebels 10 folgt.
Bei der Beendigung des Abspielens der Schallplatte R gelangt die Nadel des Tonabnehmers 3a durch die nicht bespielten Auslaufrille in die Nähe der Mitte der Schallplatte, und der Tonabnehmer 3 kommt an seiner entsprechenden, in F i g. 3 mit 3' bezeichneten inneren Stellung an. Die Ankunft des Tonarms 3 in seiner inneren Stellung 3' bringt das Antriebsglied 11 in die in F i g. 3 gezeigte Stellung, in der der Zapfen 17 gegen das benachbarte Ende 41' der Anzeige-Stange 41 wirkt, um diese — in der Zeichnung — nach links zu verschieben, wodurch der Scheitel 42a des Kopfes 42 das Kupplungselement im Gegenuhrzeigersinn und in ähnlicher Weise den Kupplungsarm 40 winklig verstellt. Somit wird die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Eingriffsstellung (F i g. 3) verstellt, in der das Ende 40' des Kupplungsarms 40 mit dem Antriebsglied 37 auf der drehenden Achse 6 in Eingriff steht, während das Zahnrad 32 aus seiner Ausgangsstellung winklig verstellt wird, damit dessen Umfangszähne in Eingriff mit dem drehenden Antriebszahnrad 36 gebracht werden. Anschließend daran wird das Zahnrad 32 durch das drehende Antriebszahnrad 36 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und es wird aufgrund der herzförmigen Ausbildung der Nockennut 33 der Nockenfolgezapfen 31 fortschreitend nach innen zur Mitte des Zahnrads 32 über die Stellung 31a (F i g. 4) in die Stellung 31£ (F i g. 5), die der Zapfen 31 ungefähr bei der Beendigung einer halben Umdrehung des Zahnrads 32 von dessen Ausgangsstellung aus erreicht. Diese Bewegung des Nockenfolgezapfens 31 dreht den Haupthebel 21 im Gegenuhrzeigersinn aus seiner in F i g. 1 gezeigter Startstellung in der Weise, daß der Belag 24' und der Bremsschuh 25' an den Flanschen 24 bzw. 25 der Hebel 21 bzw. 23 zum Zapfen 18 am Antriebsglied 11 bzw. zum Bremselement 20 auf der Drehachse 4 zurückbewegt werden. Im Verlauf der Drehung des Haupthebels 21 aus der Startstellung in F i g. 1 in die in F i g. 4 gezeigte Stellung wird der Arm 21 b des Haupthebels 21 unter der Achse 8 so bewegt, daß diese angehoben wird, wodurch bewirkt wird, daß der Armheber 7 des Tonarms 3 zum Außereingriffbringen der Nadel des Tonabnehmers 3a von der Schallplatte angehoben wird. Wenn der Haupthebe! 21 an der in F i g. 4 gezeigten Stellung ankommt, kommen der Belag 24' am Flansch 24 des Haupthebels 21 und der der Bremsschuh 25' am Flansch 25 des Hebelarms 23 im wesentlichen gleichzeitig in Eingriff mit dem Zapfen 18 bzw. dem Bremselement 20. Während einer weiteren Drehbewegung des Haupthebels 21 im Gegehnuhrzeigersinn in seine in Fig.5 gezeigte Zwischenstellung dreht sich danach der Belag 24' mit dem Flansch 24 des Haupthebels 21 gegen den Zapfen 18 zurück, um das Antriebsglied 11 im Gegenuhrzeigersinn aus der in F i g. 3 und 4 gezeigten Stellung in die Stellung gemäß Fig.5 zu drehen. Während der weiteren Drehbewegung des Haupthebels 21 aus der in F i g. 4 gezeigten in die in F i g. 5 gezeigte Stellung kann der zweite Hebelarm 23 nicht an dieser Drehbewegung des Haupthebels 21 teilnehmen, wegen des Eingriffs des Bremsschuhs 25' mit dem Bremselement 20. Während der beschriebenen
Drehbewegung des Antriebsglieds 11 im Gegenuhrzeigersinn in die in F i g. 5 gezeigte Stellung wird somit der Hebelarm 23 winklig gegen die Kraft der Feder 29 aus seiner normalen Stellung heraus gegenüber dem Haupthebel 21 verstellt. Während dieser Winkelverstellung des Hebelarms 23 aus seiner normalen Stellung gegenüber dem Haupthebel 21 hält natürlich die Feder 29 den Bremsschuh 25' fest gegen das Bremselement 20 auf der Drehachse 4, so daß der Drehbewegung der Drehachse 4, des Schwenkhebels 10 und des Tonarms 3 mit dem Antriebsglied 11 durch Reibung Widerstand geleistet wird. Aufgrund des obigen Reibungswiderstands oder der Bremskraft wird die Drehbewegung des Schwenkhebels 10, der Drehachse 4 und des Tonarms 3 im Gegenuhrzeigersinn gegenüber der Drehbewegung des Antriebsglieds 11 aus der Stellung in Fig.4 in die Stellung in F i g. 5 verlangsamt, wobei die Feder 15 gespannt wird. Während der Bewegung des Antriebsglieds 11 in die Stellung in F i g. 5 wird daher der Tonarm 3 verhältnismäßig langsam nach außen geschwenkt, während er vom Armheber 7 angehoben und in seine Ruhestellung auf der Stütze 2 zurückgeführt wird, wo die oben genannte Spannung der Feder 15 eine ruckfreie und sanfte Berührung des Tonarms 3 mit dem Anschlag 2' an der Außenseite der Stütze 2 sicherstellt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die oben beschriebene Rückkehr des Tonarms 3 in seine Ruhestellung verhältnismäßig langsam während einer halben Umdrehung des Zahnrads 32 geschieht und daß bei Beendigung dieser halben Umdrehung der Schwenkhebel 10 und das darauf angeordnete Schalterbetätigungsglied 13 in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt werden. Jedoch ergibt (wie in Fi g. 5 gezeigt) die Rückführung des Schalterbetätigungsglieds 13 in seine Ausgangsstellung nicht seine Berührung mit der Schalterbetätigungseinrichtung 27', und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Haupthebel 21 aus seiner Startstellung und der den Mikroschalter 27 an seinem Fortsatz 26 tragende Hebelarm 23 gegenüber dem Haupthebel 21 aus seiner normalen Stellung verstellt ist. Somit bleibt der Schalter 27 in seiner EIN-Stellung, so daß der Motor M weiterhin die Antriebsachse 6 und über das darauf befindliche Antriebszahnrad 36 das Steuerzahnrad 32 antreibt. Da die Drebewegung des Zahnrads 32 andauert, wirkt der darauf befindliche Zapfen 43 gegen die Flanke 426 am Kopf 42 der Anzeige-Stange 41, um diese in die in l· i g. 1 gezeigte Stellung zu verstellen.
Während der zweiten halben Umdrehung des Steuerzahnrads 32 wird der Nockenfolgezapfen 31 aus der Stellung 316(Fi g. 5) in die in F i g. 1 gezeigte Stellung radial gegenüber der Mitte des Zahnrads 32 so nach außen bewegt, daß ^r den Haupthebel 21 im Uhrzeigersinn in seiner Startstellung schwenkt, und daß er es ferner der Feder 29 gestattet, den Hebelarm 23 in seine Ausgangsstellung gegenüber dem Haupthebel 21 zurückzuführen. Wenn sich das Zahnrad 32 dem Ende der vollen Umdrehung nähert, wirkt die gekrümmte Kantenfläche 37a am Antriebsglied 37 wiederum gegen den Kantenteil 40a des Kupplungsarms 40, um diesen um den Zapfen 38 im Gegenuhrzeigersinn winklig zu verstellen und im in ähnlicher Weise das Kupplungselement 39 in Reibungsberührung mit dem Arm 40 winklig zu verstellen, wodurch die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Lösestellung zurückgeführt wird. Bei der Rückkehr des Steuerzahnrads 32 in seine Ausgangsstellung (Fig. 1) wird schließlich die Betätigungseinrichtung 27' des Mikroschalters 27 vom Schalterbetätigungsglied 13 zum Herstellen der AUS-Stellung des Schalters 27 berührt, wodurch der Betrieb des Antriebsmotors Mangehalten wird. Die auf den Haupthebel 21 wirkende Kraft der Feder 45 und folglich der Eingriff des Nockenfolgczapfens 31 in den Umkehrpunkt 33' der Nockennut 33 stellt sicher, daß beim Anhalten des Betriebs des Antriebsmotors Λ/bei in seine Ausgangsstellung zurückgeführtem Zahnrad 32 die Massenträgheit nicht bewirkt, daß sich das Steuerzahnrad 32 an der Ausgangsstellung vorbeibewegt, in der die Ausnehmung 35 in seinen Ziihnen wiederum zum Antriebszahnrad 36 weist.
Aus der obigen Beschreibung des Aufbaus und des Betriebs dieser automatischen Schalteinrichtung ergibt sich, daß letztere bei einem verhältnismäßig einfachen Aufbau aus relativ wenigen Bestandteilen die verhältnismäßig langsame automatische Rückkehr des Tonarms in seine Ruhestellung bei der Beendigung des Abspielens einer Schallplatte erreichen kann und anschließend daran die Rückkehr aller Bestandteile in ihre Ausgangsstellungen erreicht, wobei nur ein einziger Schalter zum Steuern des Einschaltens des Antriebsmotors verwendet wird.
Bei der im Hinblick auf F i g. 1 —5 beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der einzige Schalter 27 am zweiten Hebelarm 23 angebracht, der auch den Bremsschuh 25' trägt, während das Schallerbetätigungsglied 13 am Hebelarm 12 des an der Drehachse 4 befestigten Schwenkhebels 10 angebracht ist. Wie in F i g. 6 gezeigt ist, können jedoch die Stellungen des Schalters und des Schalterbetätigungsglieds vertauscht werden. In Fig.6 sind die die entsprechenden Teile der Ausführungsform der in den F i g. 1 — 5 angeführten Bestandteile unter Vorsatz der Ziffer 1 mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Im einzelnen kunn der Schalter 127 am Hebelarm 112 des Schwenkhebels 110 angebracht werden, während das Schalterbetiitigungsglied 113 am Fortsatz 126 des Hebelarms 123 vorgesehen werden kann. Unabhängig davon sind die anderen Teile der in F i g. 6 gezeigten Ausführungsform ähnlich den entsprechenden Teilen der zuerst beschriebenen Ausführungsform, wobei der Betrieb der Ausführungsform gemäß F i g. 6 ebenfalls ähnlich ist.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird eine mechanische Anzeigeeinrichtung, bestehend aus der Anzeige-Stange 41 und dem abstehenden Zapfen 17 am Antriebsglied 11 verwendet, um das Durchlaufen der Tonabnehmernadel durch die nicht bespielte Auslaufrille der Schallplatte anzuzeigen. Jedoch kann bei der beschriebenen Schalteinrichtung das Durchlaufen der Auslaufrille der Schallplatte auf andere Weise angezeigt werden, z. B. durch einen magnetischen Sensor {etwa eine Haü-Vorrichtung) oder durch ein fotoelektrisches Wandlerelemcnt (etwa einen Fototransistor), um zu bewirken, daß ein angeschlossener elektrischer Kreis ein Solenoid erregt.
um die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Eingriffsstellung zu verschieben. Für den Fall einer einen magnetischen Sensor verwendenden Anzeigeeinrichtung, etwa einer Hall-Vorrichtung, kann die letztere auf die Ankunft des Tonarms 3 an dessen innerer Stelle 3' ansprechen. Die resultierende Veränderung des Widerstands der Hall-Vorrichtung wird hierbei durch einen Differentialkreis angezeigt, der ein Ausgangssignal liefert, das zum Erregen des oben genannten Solenoids verstärkt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Schallplattenspieler, enthaltend einen durch einen Motor antreibbaren Plattendrehteller, einen anhebbaren und absenkbaren Tonarm, der relativ zum Drehteller zwischen einer angehobenen Ruhestellung außerhalb des Drehtellerumfangs und einer inneren Stellung über der Auslaufrille einer Platte schwenkbar ist, ferner eine Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten des Motors, wobei die AUS-Stellung der Schalteinrichtung am Anfang der Ruhestellung des Tonarmes und die EIN-Stellung zumindest auf eine seitliche Schwenkbewegung des Tonarmes aus der Ruhestellung anspricht, weiterhin eine auf das Erreichen der inneren Tonarmstellung ansprechende Anzeigeeinrichtung mit einem drehbaren Steuerglied, das mit dem Drehteller-Antrieb kuppelbar und mit einem Haupthebel derart verbunden ist, daß dieser aus einer Startstellung in eine Zwischenstellung schwenkbar und nach einer vollen Umdrehung des Steuergliedes in die Startstellung zurückführbar ist, sowie eine am Haupthebel vorgesehene Einrichtung zur Verhinderung der AUS-Stellung der Schalteinrichtung, wenn der Haupthebel »us seiner Startstellung verstellt wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
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