DE2364031C2 - Schallplattenspieler - Google Patents
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- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/08—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
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Description
*) mit dem Tonarm (3,4) ist ein Schwenkhebel (10, 110) drehfest verbunden, der einen Teil (13; 127)
der Schalteinrichtung trägt;
b) die am Haupthebel (21) vorgesehene Einrichtung zur Verhinderung der AUS-Stellung der
Schalteinrichtung (13, 27; 113,127) weist einen
am Haupthebe! (21) angelenkten, gegenüber letzterem in seine Normalstellung vorgespannten
zweiten Hebelarm (23) auf, der im Ansprechen auf eine Verstellung des Haupthebels aus
seiner Startstellung verstellbar ist;
c) am zweiten Hebelarm (23) ist einerseits der mit einem ringförmigen Bremselement (20) am
Tonarm (3, 4) zusammenwirkende Bremsschuh (25') einer Bremseinrichtung (20,25') für ein Abbremsen
der Rückführbewegung des Tonarmes (3) in seine Ruhestellung und andererseits der
andere Teil (27; 113) der Schalteinrichtung angeordnet.
2. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Bremselement
(20) im Ansprechen auf eine seitliche Schwenkbewegung des Tonarmes (3) mit diesem drehbar ist und
der am zweiten Hebelarm (23) vorgesehene Bremsschuh (25') durch Bewegung des Haupthebels (21) in
seine Zwischenstellung derart gegen das ringförmige Bremselement (20) bewegbar ist, daß einer Drehbewegung
des ringförmigen Bremselements Reibungswiderstand entgegensetzbar und der zweite
Hebelarm (23) aus der normalen Stellung gegenüber dem Haupthebel (21) verstellbar ist.
3. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (27) der Schalteinrichtung
am zweiten Hebelarm (23) angebracht ist und eine Schalterungsbetätigungseinrichtung (27')
aufweist, während ein Schalterbetätigungsglied (13) an einem Fortsatz (26) des Schwenkhebels (10) angeordnet
ist.
4. Schallplattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (127) der Schalteinrichtung
von einem Arm (112) des Schwenkhebels (110) getragen wird, während ein Schalterbetätigungsglied
(113) an einem Fortsatz (126) des zweiten Hebelarmes (123) angeordnet ist
Die Erfindung betrifft einen Schallplattenspieler gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine diesem Schallplattenspieler ähnliche Ausführungsform ist etwa aus der US-PS 32 28 697 bekannt
Die in diesem Falle vorgesehene automatische Steuerung mit einer Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten
des Drehteller-Antriebsmotors im Ansprechen auf die entsprechenden Stellungen des Tonarmes hat
sich in der Praxis als relativ unzuverlässig erwiesen, insbesondere
was das automatische Zurückführen des Tonarmes in seine Ruhestellung anbelangt Auf das Zurückführen
des Tonarmes in seine Ruhestellung (nach Abspielen einer Schallplatte) wird zwar in der US-PS
34 33 486 näher eingegangen, jedoch wird auch in diesem Falle nicht die gewünschte Zuverlässigkeit der
Rückführbewegung erreicht.
Darüber hinaus ist in der US-PS 31 74 754 ein Schallplattenspieler
offenbart, bei dem es u. a. um eine Kombination von zwei reinen Bremseinrichtungen geht, die auf
die besonderen Erfordernisse eines solchen Plattenspielers bei einer Ausführung mit einer Plattenwechseleinrichtung
abgestimmt sind und in entsprechender Weise zusammenwirken sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schallplattenspieler der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art zu schaffen, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, daß der Tonarm am Ende des Abspielvorganges einer Schallplatte ruckfrei und ohne wieder zurückzuprallen auf seine Ablagestütze abgesetzt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schallplattenspieler der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art zu schaffen, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, daß der Tonarm am Ende des Abspielvorganges einer Schallplatte ruckfrei und ohne wieder zurückzuprallen auf seine Ablagestütze abgesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination der im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung des Schall-Plattenspielers
wirken die verschiedenen Hebel und Hebelarme mit der Schalteinrichtung, der Bremseinrichtung
und den entsprechenden Teilen des Tonarmes in ganz definierter Weise zusammen. Hinsichtlich Anordnung
und Funktion enthält bei dieser erfindungsgemä-Ben Ausführung der zweite Hebelarm nicht nur einen
Bremsschuh, sondern auch einen Teil der Schalteinrichtung. Wenn demzufolge der Tonarm in Richtung seiner
Ruhestellung zurückgeführt wird, dann wird die Bremseinrichtung betätigt und — in der Ruhestellung des Tonarmes
— der Antriebsmotor über die Schalteinrichtung abgeschaltet. Da dann der Tonarm seine Ruhestellung
erreicht hat, ist das Abspielen der Schallplatte beendet, und da ferner die Schalteinrichtung für den Motor zu
dieser Zeit ausgeschaltet wird, wird keine übermäßige Kraft auf den Plattenspielermechanismus ausgeübt und
kein Strom nutzlos verbraucht. Diese zeitliche Abstimmung zwischen dem Abbremsen des Tonarmes und dem
Anhalten des Motors ist von besonderer Bedeutung und kann erfindungsgemäß sehr zuverlässig und leicht dadurch
herbeigeführt werden, daß ein Teil der Bremseinrichtung und ein Teil der Schalteinrichtung auf demselben
Teil, also auf dem zweiten Hebelarm, vorgesehen sind. Von besonderer Bedeutung ist auch, daß der Ton-
arm weich (druckfrei) und sehr zuverlässig (ohne zurückzuprallen) auf seiner Ablagestütze abgesetzt werden
kann, wobei die entsprechenden Hebelarme in ihre Startstellung zurückgeführt werden.
Die Erfindung sei im folgenden anhand von in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine zum Teil geschnittene Teil-Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Schallplattenspieler, wobei der
Tonarm sieb in Ruhestellung (vor dem Abspielen einer Schallplatte) befindet;
Fig.2 eine Detail-Schnittansicht entlang der Linie
H-II in Fig. 1;
F i g. 3 eine der F i g. 1 ähnliche Aufsicht des Schallplattenspielers,
jedoch in der Stellung, in der eine Anzeigeeinrichtung das Durchlaufen der nicht bespielten
Auslaufrille einer Schallplatte anzeigt;
l· i g. 4 eine weitere der F i g. 1 ähnliche Aufsicht des
Schallplatienspielers in der Stellung bei 3eginn der Rückführbewegung des Tonarms in dessen Ruhestellung;
F i g. 5 eine weitere der F i g. 1 ähnliche Aufsicht in einer Zwischenstellung bei Beendigung der Rückführbewegung
des Tonarms;
F i g. 6 eine Teilaufsicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 7 eine schematische Darstellung einer Schaltung zum Erregen des Drehteller-Antriebsmotors.
In F i g. 1 sind nur diejenigen Teile des Schallplattenspielers
gezeigt, die zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich sind. Dieser Schallplattenspieler
besitzt im allgemeinen einen Rahmen 1 mit einer Armablagestütze 2 zum Stützen eines Tonarms 3 in einer
angehobenen Ruhestellung außerhalb des Umfangs eines strichpunktiert gezeigten Drehtellers 5, der oberhalb
des Rahmens 1 an einer Antriebsachse 6 gedreht werden kann, die in nicht dargestellten, vom Rahmen
getragenen Lagern gelagert ist. Der Tonarm 3 ist zum Beispiel durch einen strichpunktiert gezeigten Tragbügel
4a in der Nähe seines einen Endes an einer senkrechten Drehachse 4 gelagert, die in vom Rahmen 1 getragenen
Lagern gelagert ist, so daß der an seinem freien Ende einen üblichen Tonabnehmer 3a tragende Tonarm
3 eine seitliche Schwenkbewegung über den Drehteller 5 ausführen und außerdem gegenüber dem Drehteller
angehoben und abgesenkt werden kann, und zwar zwischen einer angehobenen Ruhestellung außerhalb des
Drehtellerumfangs (Fig. 1) und einer bei 3' in Fig.3
sektorförmigen Platte, unterhalb des Schwenkhebels 10 an der Drehachse 4 angebracht und gegenüber diesem
frei drehbar. Der Schwenkhebel 10 weist Hebelarme 12 und 14 auf, die sich im wesentlichen unter rechtem Winkel
zueinander erstrecken, wobei ein gekrümmter Flansch 13 vom Ende des Hebelarms 12 absteht und ein
Schalterbetätigungsglied bildet. Zwischen dem Ende des Hebelarms 14 und einem Ankerzapfen 16 am Antriebsglied
11 ist eine Feder 15 eingespannt, die die
ίο Drehachse 4 und den Schwenkhebel 10 federnd beaufschlagt,
um das Antriebsglied 11 in eine Stellung gegenüber letzterem zu drehen, in der eine einstellbar vom
Hebelarm 14 getragene Anschlagschraube 19 einen Anschlag 11a am Antriebsglied 11 berührt Ein verhältnismäßig
kurzer Zapfen 17 zum Betätigen einer Anzeigeeinrichtung (die im folgenden noch näher beschrieben
wird) steht vom sektorförmigen Antriebsglied 11 in der
Nähe des äußeren Endes der radialen Kante des letzteren ab, die im wesentlichen in der normalen federbeaufschlagten
Relativstellung des Schwenkhebels 10 und des Antriebsgliedes 11 dem Hebelarm 12 des Schwenkhebels
10 gegenüberliegt Ein im Verhältnis hierzu längerer Zapfen 18 steht vom Mittelteil des sektorförmigen
Antriebsgliedes 11 ab und kann — wie im folgenden noch beschrieben wird — ein Drehmoment auf das Antriebsglied
11 während der Betriebsdauer der Schalteinrichtung 9 übertragen, wenn der Tonarm 3 in seine Ruhestellung
auf der Ablagestütze 2 zurückgekehrt ist. Ein ringförmiges Bremselement 20 ist an der Drehachse 4
unterhalb des Antriebsgliedes 11 befestigt und weist — wie noch erläutert wird — einen Reibungseingriff auf,
um die Drehbewegung der Drehachse 4 und des Schwenkhebels 10 mit dem Antriebsglied 11 während
der Rückführbewegung des Tonarms 3 in seine Ruhestellung abzubremsen.
Die automatische Schalteinrichtung 9 besitzt ferner einen Haupthebel 21, der zwischen seinen Enden an
einem vom Rahmen 1 abstehenden Schwenkzapfen 22 so angelenkt ist, daß er zwischen einer Startstellung
(Fig. 1) und einer Zwischenstellung (Fig.5) geschwenkt werden kann. Der Haupthebel 21 erstreckt
sich im allgemeinen seitlich und besitzt im wesentlichen entgegengesetzte Arme 21a und 216, die sich zur Achse
des Drehtellers 5 bzw. zum Antriebsglied 11 vor der Drehachse 4 in einer Höhe unterhalb des verhältnismäßig
kurzen, vom Antriebsglied 11 abstehenden Zapfens 17 erstrecken. Der Arm 21 b des Haupthebels 21 ist in
Längsrichtung so bemessen, daß sich ein abstehender Flansch 24 von seinem freien Endabschnitt erstreckt
strichpunktiert gezeigten inneren Stellung, die dem Eingriff der nicht gezeigten Nadel des Tonabnehmers 3a in 50 und mit einem Belag 24' den vom Antriebsglied 11 ab
der üblichen, nicht bespielten Auslaufrille einer auf dem stehenden Zapfen 18 beim Schwenken des Haupthebels
Drehteller 5 befindlichen Schallplatte R entspricht. Der Drehteller 5 kann durch einen Motor M(F i g. ?) entweder
durch unmittelbare Verbindung mit der Antriebsachse 6 oder durch eine geeignete Übertragung, etwa 55
durch einen Riemen oder dergleichen, angetrieben wer
den. Ein in Fig. 1 strichpunktiert veranschaulichter,gekrümmter
Armheber 7 verläuft unter dem Tonarm 3 in all seinen Stellungen und ist am oberen Ende einer senkrechten
bewegbaren Achse 8 angebracht, die in einem vom Rahmen getragenen Lager 44 gleitend verschiebbar
ist und durch eine Schraubenfeder 8' abwärts gedrückt wird (vgl. F i g. 2).
Dieser Schallplattenspieler enthält eine automatische Schalteinrichtung 9 (vgl. F i g. 1); dabei ist an der Drehachse
4, an die der Tonarm 3 angekuppelt ist, unterhalb des Rahmens 1 ein Schwenkhebel 10 befestigt und ein
Antriebsglied 11, zum Beispiel in Form der dargestellten 21 aus dessen Startstellung in dessen Zwischenstellung
berühren kann, wie es noch im einzelnen beschrieben wird.
Ein zweiter Hebelarm 23 ist mit einem Ende ebenfalls am Schwenkzapfen 22 oberhalb des Haupthebels 21
schwenkbar angebracht und bedeckt im allgemeinen den Arm 21 b des Haupthebels. Am zweiten Hebelarm
23 ist in der Nähe seines freien Endes ein abstehender Flansch 25 mit einem Bremsschuh 25' angeordnet, der
mit dem an der Drehachse 4 befestigten Bremselement 20 während der Schwenkbewegung des Haupthebels 21
aus dessen Startstellung in seine Zwischenstellung in Eingriff gebracht werden kann, um Reibungswiderstand
zu leisten und um hierdurch die Rückführbewegung des Tonarms 3 in seine Ruhestellung abzubremsen. Der
zweite Hebelarm 23 hat einen nach hinten gerichteten Fortsatz 26, wobei eine Feder 29 zwischen dem Fortsatz
26 und dem Haupthebel 21 eingespannt ist und eine einstellbar am freien Ende dieses zweiten Hebelarmes
23 getragene Anschlagschraube 30 am freien Ende des Arms 21 öden Flansch 24 berührt.
Am Fortsatz 26 des Hebelarms 23 ist ein Mikroschalter 27 angebracht, der mit einer Schalterbetätigungseinrichtung
27' versehen ist, die durch das Schalterbetätigungsglied 13 am Schwenkhebel 10 nur dann in Eingriff
gebracht werden kann, wenn sich der Tonarm 3 in seiner Ruhestellung und der zweite Hebelarm 23 in seiner normalen
Stellung gegenüber dem Haupthebel (in dessen Startstellung) befindet, vgl. F i g. 1.
Wie F i g. 7 zeigt, ist der Mikroschalter 27 in den Erregerkreis
des Antriebsmotors M für den Drehteller 5 eingeschaltet, und er hai EIN- und AUS-Stellungen zum
Ein- bzw. Ausschalten des Antriebsmofors M. Die Betätigungseinrichtung
27' des Mikroschalters 27 wird für gewöhnlich so beaufschlagt, daß sie aus dem Schaltergehäuse
herausragt (vgl. F i g. 3 bis 5), für die EIN-Stellung
des Mikroschalters 27, während die AUS-Stellung des
Mikroschalters sich nur dann ergibt, wenn die Schalterbetätigungseinrichtung
27' aufgrund ihres Kontaktes mit dem Schalterbetätigungsglied 13 niedergedrückt wird.
Der Arm 21 b des Haupthebels 21 hat ferner einen nach hinten gerichteten Fortsatz 28, der sich — wie
F i g. 2 zeigt — an einer niedrigeren Höhe als der übrige Arm 21 b befindet und der mit dem letzteren über einen
geneigten Rampenteil 28' verbunden ist. Befindet sich der Haupthebel 21 in seiner Startsteilung, wie es in
F i g. 1 und 2 gezeigt ist, dann erstreckt sich der Fortsatz 28 des Armes 21 b unter dem Bodenende der Achse 8,
die gegen den Fortsatz 28 durch die Feder 8' so abwärts gedrückt wird, daß der Armheber 7 in einer verhältnismäßig
niedrigen Stellung angeordnet wird. Befindet sich der Armheber 7 in dieser verhältnismäßig niedrigen
Stellung, dann kann der Tonarm 3 von Hand aus seiner Ruhestellung auf der Stütze 2 entfernt und so abgesenkt
werden, daß die Nadel des Tonabnehmers 3a in Eingriff mit der Rille der Schallplatte R in der Nähe ihres Umfanges
in Eingriff kommt Wenn jedoch der Haupthebel 21 aus seiner Startstellung in seine Zwischenstellung
gedrent wird (wie im folgenden noch beschrieben wird), dann wird der Fortsatz 28 des Arms 216 aus der Stellung
unter der Achse 8 so nach hinten bewegt daß die leztere fortschreitend mit dem geneigten Rampenteil 28' und
dann mit dem Arm 21 b (F i g. 4 und 5) in Eingriff kommt, der sich in einer verhältnismäßig hohen Höhe befindet
und somit die Achse 8 gegen die Kraft der Feder 8' aufwärts bewegt, damit der Armheber 7 den Tonarm 3
bis zur Höhe seiner Ruhestellung anhebt und hierdurch die Tonabnehmernadel von der Schallplatte außer Eingriff
bringt.
Die hier vorgesehene Schalteinrichtung enthält ferner ein drehbares Steuerglied in Form eines Zahnrads
32, das auf einer vom Rahmen 1 abstehenden Achse 32' gedreht werden kann und so angeordnet ist, daß der
Umfang des Zahnrads 32 neben der Drehteller-Antriebsachse
6 liegt. Die Unterseite des Zahnrads 32 ist mit einer Nockennut 33 versehen, mit der ein Nockenfolgezapfen
31 in Eingriff steht, der vom freien Ende des Arms 21a des Haupthebels 21 aus nach oben gerichtet
ist. Die Nockennut 33 kann — wie dargestellt — herzförmig
oder in anderer Weise mit einem Umkehrpunkt 33' versehen sein, der mit dem Zapfen 31 in einer Ausgangsstellung
des Zahnrades 32 in Eingriff steht, um die Startstellung des Haupthebels 21 herzustellen (vgl.
F i g. 1). Das Steuerzahnrad 32 hat eine Ausnehmung 35 in seinen Umfangszähnen, wobei diese Ausnehmung in
der Ausgangsstellung des Zahnrads 32 zu einem an der Drehteller-Antriebsachse 6 befestigten Antriebszahnrad
36 weist, so daß sich dieses Antriebszahnrad unabhängig vom Steuerzahnrad 32 mit dem Drehteller 5 drehen
kann. Um die Drehung des Steuerzahnrads 32 ;ius dessen Ausgangsstellung einzuleiten, ist am Zahnrad 32
eine Kupplungsvorrichtung 34 angebracht, und es erstreckt sich in der Eingriffsstellung der Kupplungsvorrichtung
34 ein Antriebsglied 37 radial von der Achse 6, ist oberhalb des Antriebszahnrads 36 hiermit drehbar
und wirkt so gegen die Kupplungsvorrichtung 34, daß sie das Zahnrad 32 in einem Ausmaß im Winkel verstellt,
das ausreicht, um die Umfangszähne des Zahnrads 32 in Eingriff mit dem Zahnrad 36 zu bringen.
Die Kupplungsvorrichtung 34 hat ein Kupplungselement 39, das an einem von der oberen Fläche des Zahnrads
32 abstehenden Zapfen 38 angelenkt ist zur Winkelverstellung gegenüber dem letzteren. Diese Winkelverstellung
wird etwa durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung 39a begrenzt. Das Element 39 berührt reibend
die obere Fläche des Zahnrads 32 in der Weise, daß es dazu neigt, in jeder Stellung gegenüber dem
Zahnrad 32 zu verbleiben, in die das Element 39 kräftig verstellt wird. Die Kupplungsvorrichtung 34 hat ferner
einen Kupplungsarm 40, der an einem Ende am Zapfen 38 oberhalb des Kupplungselements 39 angelenkt ist
und sich von diesem Schwenkzapfen 38 bis in die Nähe der Ausnehmung 35 in den Zähnen des Zahnrads 32
erstreckt. Der Kupplungsarm 40 berührt reibend die obere Fläche des Kupplungselements 39 in der Weise,
daß er dazu neigt, sich mit der letzteren im Winkel zu bewegen. In der gelösten Stellung der Kupplungsvorrichtung
34 befindet sich das freie Ende 40' des Ku pplungsarms 40 außerhalb der Bewegungsbahn des Antriebsglieds
37 auf der Achse 36, so daß sich dieses Antriebsglied 37 mit der Antriebsachse 6 drehen kann, ohne
auf die Kupplungsvorrichtung 34 zu wirken. Wenn jedoch die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre EingrilTsstellung
verschoben wird wie in F i g. 3 beschrieben und im folgenden noch im einzelnen beschrieben wird, wird
das freie Ende 40' des Kupplungsarms 40 in die Bahn des Antriebsglieds 37 so vorgeschoben, daß letzteres gegen
das Ende 40' des Kupplungsarms 40 wirkt, um die Drehung des Zahnrads 32 aus dessen Ausgangsstellung einzuleiten.
Die Rückkehr der Kupplungsvorrichtung 37 in ihre gelöste Stellung wird ausgeführt, wenn sich das Zahnrad
32 im Verlauf einer vollen Umdrehung seiner Ausgangsstellung nähert Im einzelnen wirkt hierbei eine gekrümmte
Kante 37a am Äntriebsg'iicd 37 gegen einen schrägen Teil 40a der Außenkante des Kupplungsanns
40, um letzteren sowie das Element 39 aus den in F i g. 3 gezeigten Stellungen in die in Fig. 1 gezeigten Stellungen
zurückzuführen.
Die Kupplungsvorrichtung 34 wird aus ihrer gelösten Stellung in ihre Eingriffsstellung bewegt aufgrund des
Betriebs der Anzeigeeinrichtung in Abhängigkeit von der Ankunft des Tonarms an seiner bei 3' in Fig.3
angegebenen inneren Stellung, die dem Durchlaufen durch die Nadel des Tonabnehmers 3a der nicht bespielten
Auslaufrille der Schallplatte R entspricht Bei der dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
hat die Anzeigeeinrichtung eine langgestreckte Stange 41, die unterhalb des Rahmens 1 etwa mittels
Zapfen- und Schlitzverbindungen 41a so angebracht ist, daß sie in einer Bahn in Längsrichtung hin- und herbewegbar
ist, die sich im allgemeinen vom Ort des Zapfens
17 am Antriebsglied 11, wenn sich der Tonarm 3 in seiner inneren Stellung 3' befindet, bis zum benachbarten
Element 39 der Kupplungsvorrichtung 34 erstreckt. Das Ende der Stange 41 neben der Kupplungsvorrichtung
34 hat einen vergrößerten Kopf 42 mit einer einen Scheitel 42a bildenden V-förmigen Endkante, die mit
dem Kupplungselement 39 in Eingriff gebracht werden kann, wobei konvergierende Flanken 42b zum Scheitel
42a führen. Es ist zu erkennen, daß bei Bewegung des Tonarms 3 in seine innere Stellung 3' der vom Antriebsglied U abstehende Zapfen 17 gegen das benachbarte
Ende 41' der Stange 41 wirkt, u~i diese wie in Fig.3
gezeigt nach links zu verschieben und um hierdurch zu bewirken, daß der Scheitel 42a des Kopfs 42 gegen das
Kupplungselement 39 wirkt, um dieses um den Schwenkzapfen 38 im Gegenuhrzeigersinn winklig zu
verstellen. Aufgrund der Reibungsberührung des Kupplungsarms 40 mit dem Kupplungselement 39 wird der
Kupplungsarm 40 in ähnlicher Weise im Gegenuhrzeigersinn verstellt, um sein freies Ende 40' in die Bahn des
Antriebsglieds 37 ragen zu lassen. Um die Anzeige-Stange 41 aus der in F i g. 3 gezeigten Stellung in die in
F i g. 1 gezeigte Stellung zurückzuführen, erstreckt sich ein Zapfen 43 vom Steuerzahnrad 32 aus aufwärts und
ist mit dem Zahnrad 32 in einer kreisförmigen Bahn in der Weise bewegbar, daß er entlang den Flanken 42Zj
des Kopfes 42 läuft und hierdurch die Stange 41 — in der Zeichnung — nach rechts verstellt.
Schließlich ist eine Feder 45 zwischen dem Haupthebel 21 und dem Rahmen 1 in der Weise eingespannt, daß
sie den Hebel 21 im Uhrzeigersinn um den Schwenkzapfen 22 beaufschlagt, d. h. in der Richtung, in der der
Nockenfolgezapfen 31 radial von der Mitte des Zahnrads 32 wegbewegt wird. Wenn sich das Steuerzahnrad
32, wie in F i g. 1 gezeigt, in se· ner Ausgangsstellung
befindet, kommt somit der Nockenfolgezapfen 31 in Eingriff mit dem Umkehrpunkt 33' der Nockennut 33,
um einer unbeabsichtigten Verstellung des Zahnrads 32 aus seiner Ausgangsstellung, in der die Ausnehmung 35
zum Antriebszahnrad 36 weist, entgegenzuwirken. Hierdurch kann die Drehung des Steuerzahnrads 32 aus
seiner Ausgangsstellung nur eintreten in Abhängigkeit von der oben beschriebenen Verstellung der Anzeige-Stange
41 zum Verstellen der Kupplungsvorrichtung 34 in deren F.ingriffsstellung.
Ein gemäß der vorliegenden Erfindung mit der oben beschriebenen automatischen Schalteinrichtung versehener
Schallplattenspieler arbeitet in der folgenden Weise:
Befinden sich zu Beginn die verschiedenen Bestandteile des Schaüplattenspielers in den ir. F i g. 1 gezeigten
Stellungen, so wird der Betrieb des Schallplattenspielers dadurch eingeleitet, daß der Tonarm 3 von Hand aus
seiner Ruhestellung an der Stütze 2 entfernt und nach innen geschwenkt (d. h. im Uhrzeigersinn um die Drehachse
4) und so abgesenkt wird, daß die Nadel des Tonabnehmerkopfs 3a in Eingriff mit der Rille der Schallplatte
R in der Nähe von deren Umfang kommt Im Verlauf einer solchen Bewegung des Tonarms 3 dreht
sich der Schwenkhebel 10 im Uhrzeigersinn mit der Drehachse 4 in der Weise, daß das Schalterbetätigungsglicd
13 von der Betätigungseinrichtung 27' des Mikroschalters 27 gelöst wird, und daß die EIN-Stellung des
Schalters 27 hergestellt wird, um den Betrieb des Antriebsmotors M herbeizuführen. Auf diese Weise wird
der Drehteller 5 mit der darauf befindlichen Schallplatte R gedreht. Während der Drehung der Schallplatte R auf
dem Drehteller 5 durchläuft die Nadel des Tonabnehmers 3a die spiralförmige Rille der Schallplatte, in der
die Töne aufgezeichnet sind, so daß sich der Tonabnehmer 3a fortschreitend zur Mitte der Schallplatte hin
bewegt und der Tonarm 3 fortschreitend im Uhrzeigersinn um die Drehachse 4 schwenkt. Der Schwenkhebel
10 dreht sich aufgrund dieser Schwenkbewegung des Tonarms 3 mit der Drehachse 4, während das Antriebsglied 11 durch die Feder 15 der Schwenkbewegung des
Schwenkhebels 10 folgt.
Bei der Beendigung des Abspielens der Schallplatte R gelangt die Nadel des Tonabnehmers 3a durch die nicht
bespielten Auslaufrille in die Nähe der Mitte der Schallplatte, und der Tonabnehmer 3 kommt an seiner entsprechenden,
in F i g. 3 mit 3' bezeichneten inneren Stellung an. Die Ankunft des Tonarms 3 in seiner inneren
Stellung 3' bringt das Antriebsglied 11 in die in F i g. 3
gezeigte Stellung, in der der Zapfen 17 gegen das benachbarte Ende 41' der Anzeige-Stange 41 wirkt, um
diese — in der Zeichnung — nach links zu verschieben, wodurch der Scheitel 42a des Kopfes 42 das Kupplungselement
im Gegenuhrzeigersinn und in ähnlicher Weise den Kupplungsarm 40 winklig verstellt. Somit wird die
Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Eingriffsstellung (F i g. 3) verstellt, in der das Ende 40' des Kupplungsarms
40 mit dem Antriebsglied 37 auf der drehenden Achse 6 in Eingriff steht, während das Zahnrad 32 aus
seiner Ausgangsstellung winklig verstellt wird, damit dessen Umfangszähne in Eingriff mit dem drehenden
Antriebszahnrad 36 gebracht werden. Anschließend daran wird das Zahnrad 32 durch das drehende Antriebszahnrad
36 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und es wird aufgrund der herzförmigen Ausbildung der
Nockennut 33 der Nockenfolgezapfen 31 fortschreitend nach innen zur Mitte des Zahnrads 32 über die Stellung
31a (F i g. 4) in die Stellung 31£ (F i g. 5), die der Zapfen 31 ungefähr bei der Beendigung einer halben Umdrehung
des Zahnrads 32 von dessen Ausgangsstellung aus erreicht. Diese Bewegung des Nockenfolgezapfens 31
dreht den Haupthebel 21 im Gegenuhrzeigersinn aus seiner in F i g. 1 gezeigter Startstellung in der Weise,
daß der Belag 24' und der Bremsschuh 25' an den Flanschen 24 bzw. 25 der Hebel 21 bzw. 23 zum Zapfen 18
am Antriebsglied 11 bzw. zum Bremselement 20 auf der
Drehachse 4 zurückbewegt werden. Im Verlauf der Drehung des Haupthebels 21 aus der Startstellung in
F i g. 1 in die in F i g. 4 gezeigte Stellung wird der Arm 21 b des Haupthebels 21 unter der Achse 8 so bewegt,
daß diese angehoben wird, wodurch bewirkt wird, daß der Armheber 7 des Tonarms 3 zum Außereingriffbringen
der Nadel des Tonabnehmers 3a von der Schallplatte angehoben wird. Wenn der Haupthebe! 21 an der in
F i g. 4 gezeigten Stellung ankommt, kommen der Belag 24' am Flansch 24 des Haupthebels 21 und der der
Bremsschuh 25' am Flansch 25 des Hebelarms 23 im wesentlichen gleichzeitig in Eingriff mit dem Zapfen 18
bzw. dem Bremselement 20. Während einer weiteren Drehbewegung des Haupthebels 21 im Gegehnuhrzeigersinn
in seine in Fig.5 gezeigte Zwischenstellung dreht sich danach der Belag 24' mit dem Flansch 24 des
Haupthebels 21 gegen den Zapfen 18 zurück, um das Antriebsglied 11 im Gegenuhrzeigersinn aus der in
F i g. 3 und 4 gezeigten Stellung in die Stellung gemäß Fig.5 zu drehen. Während der weiteren Drehbewegung
des Haupthebels 21 aus der in F i g. 4 gezeigten in die in F i g. 5 gezeigte Stellung kann der zweite Hebelarm
23 nicht an dieser Drehbewegung des Haupthebels 21 teilnehmen, wegen des Eingriffs des Bremsschuhs 25'
mit dem Bremselement 20. Während der beschriebenen
Drehbewegung des Antriebsglieds 11 im Gegenuhrzeigersinn
in die in F i g. 5 gezeigte Stellung wird somit der Hebelarm 23 winklig gegen die Kraft der Feder 29 aus
seiner normalen Stellung heraus gegenüber dem Haupthebel 21 verstellt. Während dieser Winkelverstellung
des Hebelarms 23 aus seiner normalen Stellung gegenüber dem Haupthebel 21 hält natürlich die Feder 29 den
Bremsschuh 25' fest gegen das Bremselement 20 auf der Drehachse 4, so daß der Drehbewegung der Drehachse
4, des Schwenkhebels 10 und des Tonarms 3 mit dem Antriebsglied 11 durch Reibung Widerstand geleistet
wird. Aufgrund des obigen Reibungswiderstands oder der Bremskraft wird die Drehbewegung des Schwenkhebels
10, der Drehachse 4 und des Tonarms 3 im Gegenuhrzeigersinn gegenüber der Drehbewegung des
Antriebsglieds 11 aus der Stellung in Fig.4 in die Stellung in F i g. 5 verlangsamt, wobei die Feder 15 gespannt
wird. Während der Bewegung des Antriebsglieds 11 in die Stellung in F i g. 5 wird daher der Tonarm 3 verhältnismäßig
langsam nach außen geschwenkt, während er vom Armheber 7 angehoben und in seine Ruhestellung
auf der Stütze 2 zurückgeführt wird, wo die oben genannte Spannung der Feder 15 eine ruckfreie und sanfte
Berührung des Tonarms 3 mit dem Anschlag 2' an der Außenseite der Stütze 2 sicherstellt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die oben beschriebene Rückkehr des Tonarms 3 in seine Ruhestellung verhältnismäßig
langsam während einer halben Umdrehung des Zahnrads 32 geschieht und daß bei Beendigung dieser
halben Umdrehung der Schwenkhebel 10 und das darauf angeordnete Schalterbetätigungsglied 13 in ihre
Ausgangsstellungen zurückgeführt werden. Jedoch ergibt (wie in Fi g. 5 gezeigt) die Rückführung des Schalterbetätigungsglieds
13 in seine Ausgangsstellung nicht seine Berührung mit der Schalterbetätigungseinrichtung
27', und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Haupthebel 21 aus seiner Startstellung und der den Mikroschalter
27 an seinem Fortsatz 26 tragende Hebelarm 23 gegenüber dem Haupthebel 21 aus seiner normalen
Stellung verstellt ist. Somit bleibt der Schalter 27 in seiner EIN-Stellung, so daß der Motor M weiterhin
die Antriebsachse 6 und über das darauf befindliche Antriebszahnrad 36 das Steuerzahnrad 32 antreibt. Da
die Drebewegung des Zahnrads 32 andauert, wirkt der darauf befindliche Zapfen 43 gegen die Flanke 426 am
Kopf 42 der Anzeige-Stange 41, um diese in die in l· i g. 1
gezeigte Stellung zu verstellen.
Während der zweiten halben Umdrehung des Steuerzahnrads 32 wird der Nockenfolgezapfen 31 aus der
Stellung 316(Fi g. 5) in die in F i g. 1 gezeigte Stellung radial gegenüber der Mitte des Zahnrads 32 so nach
außen bewegt, daß ^r den Haupthebel 21 im Uhrzeigersinn
in seiner Startstellung schwenkt, und daß er es ferner der Feder 29 gestattet, den Hebelarm 23 in seine
Ausgangsstellung gegenüber dem Haupthebel 21 zurückzuführen. Wenn sich das Zahnrad 32 dem Ende der
vollen Umdrehung nähert, wirkt die gekrümmte Kantenfläche 37a am Antriebsglied 37 wiederum gegen den
Kantenteil 40a des Kupplungsarms 40, um diesen um den Zapfen 38 im Gegenuhrzeigersinn winklig zu verstellen
und im in ähnlicher Weise das Kupplungselement 39 in Reibungsberührung mit dem Arm 40 winklig zu
verstellen, wodurch die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Lösestellung zurückgeführt wird. Bei der Rückkehr
des Steuerzahnrads 32 in seine Ausgangsstellung (Fig. 1) wird schließlich die Betätigungseinrichtung 27'
des Mikroschalters 27 vom Schalterbetätigungsglied 13 zum Herstellen der AUS-Stellung des Schalters 27 berührt,
wodurch der Betrieb des Antriebsmotors Mangehalten wird. Die auf den Haupthebel 21 wirkende Kraft
der Feder 45 und folglich der Eingriff des Nockenfolgczapfens 31 in den Umkehrpunkt 33' der Nockennut 33
stellt sicher, daß beim Anhalten des Betriebs des Antriebsmotors Λ/bei in seine Ausgangsstellung zurückgeführtem
Zahnrad 32 die Massenträgheit nicht bewirkt, daß sich das Steuerzahnrad 32 an der Ausgangsstellung
vorbeibewegt, in der die Ausnehmung 35 in seinen Ziihnen wiederum zum Antriebszahnrad 36 weist.
Aus der obigen Beschreibung des Aufbaus und des Betriebs dieser automatischen Schalteinrichtung ergibt
sich, daß letztere bei einem verhältnismäßig einfachen Aufbau aus relativ wenigen Bestandteilen die verhältnismäßig
langsame automatische Rückkehr des Tonarms in seine Ruhestellung bei der Beendigung des Abspielens
einer Schallplatte erreichen kann und anschließend daran die Rückkehr aller Bestandteile in ihre Ausgangsstellungen
erreicht, wobei nur ein einziger Schalter zum Steuern des Einschaltens des Antriebsmotors
verwendet wird.
Bei der im Hinblick auf F i g. 1 —5 beschriebenen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der einzige Schalter 27 am zweiten Hebelarm 23 angebracht, der
auch den Bremsschuh 25' trägt, während das Schallerbetätigungsglied 13 am Hebelarm 12 des an der Drehachse
4 befestigten Schwenkhebels 10 angebracht ist. Wie in F i g. 6 gezeigt ist, können jedoch die Stellungen
des Schalters und des Schalterbetätigungsglieds vertauscht werden. In Fig.6 sind die die entsprechenden
Teile der Ausführungsform der in den F i g. 1 — 5 angeführten Bestandteile unter Vorsatz der Ziffer 1 mit dem
gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Im einzelnen kunn der Schalter 127 am Hebelarm 112 des Schwenkhebels
110 angebracht werden, während das Schalterbetiitigungsglied 113 am Fortsatz 126 des Hebelarms 123 vorgesehen
werden kann. Unabhängig davon sind die anderen Teile der in F i g. 6 gezeigten Ausführungsform ähnlich
den entsprechenden Teilen der zuerst beschriebenen Ausführungsform, wobei der Betrieb der Ausführungsform
gemäß F i g. 6 ebenfalls ähnlich ist.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird eine mechanische Anzeigeeinrichtung,
bestehend aus der Anzeige-Stange 41 und dem abstehenden Zapfen 17 am Antriebsglied 11
verwendet, um das Durchlaufen der Tonabnehmernadel durch die nicht bespielte Auslaufrille der Schallplatte
anzuzeigen. Jedoch kann bei der beschriebenen Schalteinrichtung das Durchlaufen der Auslaufrille der Schallplatte
auf andere Weise angezeigt werden, z. B. durch einen magnetischen Sensor {etwa eine Haü-Vorrichtung)
oder durch ein fotoelektrisches Wandlerelemcnt (etwa einen Fototransistor), um zu bewirken, daß ein
angeschlossener elektrischer Kreis ein Solenoid erregt.
um die Kupplungsvorrichtung 34 in ihre Eingriffsstellung zu verschieben. Für den Fall einer einen magnetischen
Sensor verwendenden Anzeigeeinrichtung, etwa einer Hall-Vorrichtung, kann die letztere auf die Ankunft
des Tonarms 3 an dessen innerer Stelle 3' ansprechen. Die resultierende Veränderung des Widerstands
der Hall-Vorrichtung wird hierbei durch einen Differentialkreis angezeigt, der ein Ausgangssignal liefert, das
zum Erregen des oben genannten Solenoids verstärkt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schallplattenspieler, enthaltend einen durch einen Motor antreibbaren Plattendrehteller, einen anhebbaren
und absenkbaren Tonarm, der relativ zum Drehteller zwischen einer angehobenen Ruhestellung
außerhalb des Drehtellerumfangs und einer inneren Stellung über der Auslaufrille einer Platte
schwenkbar ist, ferner eine Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten des Motors, wobei die AUS-Stellung
der Schalteinrichtung am Anfang der Ruhestellung des Tonarmes und die EIN-Stellung zumindest
auf eine seitliche Schwenkbewegung des Tonarmes aus der Ruhestellung anspricht, weiterhin eine
auf das Erreichen der inneren Tonarmstellung ansprechende
Anzeigeeinrichtung mit einem drehbaren Steuerglied, das mit dem Drehteller-Antrieb
kuppelbar und mit einem Haupthebel derart verbunden ist, daß dieser aus einer Startstellung in eine
Zwischenstellung schwenkbar und nach einer vollen Umdrehung des Steuergliedes in die Startstellung
zurückführbar ist, sowie eine am Haupthebel vorgesehene Einrichtung zur Verhinderung der AUS-Stellung
der Schalteinrichtung, wenn der Haupthebel »us seiner Startstellung verstellt wird, gekennzeichnet
durch die Kombination folgender Merkmale:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP73556A JPS5615041B2 (de) | 1972-12-29 | 1972-12-29 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2364031A1 DE2364031A1 (de) | 1974-07-04 |
| DE2364031C2 true DE2364031C2 (de) | 1986-05-22 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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|---|---|---|---|
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