[go: up one dir, main page]

DE1052985B - Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze

Info

Publication number
DE1052985B
DE1052985B DEH34195A DEH0034195A DE1052985B DE 1052985 B DE1052985 B DE 1052985B DE H34195 A DEH34195 A DE H34195A DE H0034195 A DEH0034195 A DE H0034195A DE 1052985 B DE1052985 B DE 1052985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salts
acidic esters
production
phosphonic acids
acidic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH34195A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Jakob Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DEH34195A priority Critical patent/DE1052985B/de
Publication of DE1052985B publication Critical patent/DE1052985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4003Esters thereof the acid moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4006Esters of acyclic acids which can have further substituents on alkyl

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsäuren bzw. ihrer Salze Es wurde gefunden, daß man saure Ester von Phosphonsäuren bzw. ihre Salze in einfacher Weise dadurch erhalten kann, daß man a-Halogenketone mit Dialkylphosphiten bei solchen Temperaturen zur Reaktion bringt, bei welchen eine Abspaltung von Allcylhalogenid erfolgt und gegebenenfalls, die erhaltenen sauren Ester in bekannter Weise in ihre Salze überführt. Verbindungen, welche mehrere in a-Stellung zu Ketongruppen befindliche Halogenatome im Molekül -enthalten, können erfindungsgemäß mit einem oder auch mit mehreren Molekülen eines Dialkylphosphits zur Umsetzung gebracht werden. Die erfindungsgemäße Reaktion, welche im allgemeinen glatt und mit guten Ausbeuten durchführbar ist, verläuft wahrscheinlich nach folgender allgemeiner Formel In dieser Formel bedeutet Hal ein Halogenatom, R1 und R, gleiche oder verschiedene aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste mit vorzugsweise weniger als 8 Kohlenstoffatomen, R3 bis R, können Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene Kohlenwasserstoffreste bedeuten, welche auch substituiert oder durch Heteroatome unterbrochen sein können.
  • Die Reaktionspartner werden vorzugsweise in einem solchen Mengenverhältnis eingesetzt, daß auf ein in a-Stellung zu einer Ketongruppe befindliches Halogenatom etwa ein Mol Dialkylphosphit trifft. Ein Überschuß der einen oder anderen Komponente ist jedoch nicht schädlich. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Reaktion in Gegenwart eines organischen Lösungs- oder Verdünnungsmittels durchzuführen.
  • Die Umsetzung erfolgt bei solchen Temperaturen, bei denen eine Abspaltung von Alkylhalogeni,d stattfindet., vorzugsweise beü Temperaturen oberhalb 100" C. Das Alkylhalogenid destilliert, falls zur Herstellung des: Dialkylphosphits ein niedermolekularer Alkohol verwendet wurde, während der Umsetzung laufend aus dem Reaktionsgemisch ab. Wurde zur Darstellung des Dialkylphosphits ein höhermolekularer Alkohol verwendet, so kann das Alkylhalogenid während oder nach der Reaktion im Vakuum abdestilliert werden.
  • Die nach der erfindungsgemäßen Reaktion erhaltenen sauren Ester von Phosphonsäuren lassen sich in einfacher Weise in ihre Salze, z. B. die Askalisalze, überführen. Sie können in Form der sauren Ester oder auch in Form der Salze als Korrosionsschutzmittel Verwendung finden. Weiterhin können sie bei geeigneter Molekülgröße als kapidlaraktive Mittel für die verschiedensten Zwecke, z. B. als Reinigungsmittel oder zur Textilveredelung, verwendet werden.
  • Die aus Verbindungen mit mehreren in a-Stellung zu Ketongruppen befindlichen Halogenatomen darstellbaren sauren Ester von Di> oder Polyphasphonsäuren können auch mit mehrwertigen Alkoholen zu sauren oder neutralen Polyestern verschiedener Molekülgröße umgesetzt werden.
  • Es ist bekannt, Dialkylphosphite mit a-Chlorketonen jedoch ohne Abspaltung von Alkylchlori.den umzusetzen, wobei Anlagerungsprodukte und keine sauren Ester entstehen.
  • Beispiel 1 Ein Gemisch aus 69g Monobromoctanon-2 und 46 g Diäthylphosphit wurde auf 120 bis 130° C erhitzt, bis eine Gewichtsabnahme von 36,7 g eingetreten war. Der Rückstand stellte ein klares, mäßig viskoses Öl dar, welches .eine stark saure Reaktion aufwies. Zur Charakterssierung wurde ein Probe des Öles in der vierfachen Menge Alkohol gelöst und mit einer Lösung von 1 Teil Anilin und 3 Teilen- Alkohol versetzt. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch mehrmaliges Dekantieren mit Alkohol gereinigt. Sie. wiesen nach dem Trocknen. einen Sdhnielzpunkt von-175' -C auf.
  • 21,0 g des sauren Reaktionsproduktes wurden mit 110cms 1 n-NaOH unter Kühlen versetzt. Anschließend wurde mit Wasser auf 800 cm3 verdünnt und längere Zeit bei 20° C gerührt. Beim Stehen schied sich eine kleine Menge eines .dunklen Öles ab., welches abgetrennt- wurde. Die auf diese Weise erhaltene Lösung des. Natriumsalzes zeigte eine gute Netzwirkung.
  • Beispiel 2 Ein durch Ketonisierung von sogernannter Vorlauffettsäure ('hergestellt durch Paraffinoxydation) erhaltenes Ketongemisch wurde chloriert. Aus dem erhaltenen Gemisch von a-Chlorketonen wurde eine Fraktion vom Siedepunkt 124 bis 144° C/11 mm abgetrennt. 33,5 g dieser Fraktion (durchschnittliche Kettenlänge etwa Cl@ wurden mit 21,2 g Diäthylphosphit gemischt und unter Rühren bei einer Temperatur von 140 bis 145° C gehalten, bis eine Gewichtsabnahme von 8,5 g eingetreten war. Der im 'Reaktionsgefäß verbleibende Rückstand stellte ein klares viskoses Öl von saurer Reaktion dar. Das Pro-Bukt war in Wasser nach Zusatz von etwas Natronlauge bis auf einen sehr geringen Rest löslich und zeigte eine gute Netzwirkung.
  • Beispiel 3 In einem mit einem Rückflußkühler versehenen Rundkodben wurden 69,0 g Diäbhylphosphi.t und 46,3 g Monochloraceton in einem auf 150° C erhitzten Ölbad erhitzt. Das gebildete Äthylchlorid wurde in einer Kühlfalle aufgefangen. Nach einer Erhitzungsdauer von etwa 30 Stunden betrug die Gewichtsabnahme der Reaktionsmischung 32,3 g, und es hatten sich in der mit Eis-Kochsalz gekühlten Falle 30"8g Äthylchlorid kondensiert. Das im Kolben zurückbleibende Reaktionsprodukt lieferte mit der berechneten Menge Natronlauge ein in Wasser klar lösliches Salz.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphorsäuren bzw. ihrer Salze"da-durch gekennzeichnet, daß man a-Hal:ogeuketone mit Dialkylphosphiten bei solchen Temperaturen zur Reaktion bringt, bei welchen eine Abspaltung von Alkylhalogenid erfolgt, und gegebenenfalls die erhaltenen sauren Ester in ihre Salze überführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1000364.
DEH34195A 1957-02-14 1957-02-14 Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze Pending DE1052985B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34195A DE1052985B (de) 1957-02-14 1957-02-14 Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34195A DE1052985B (de) 1957-02-14 1957-02-14 Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1052985B true DE1052985B (de) 1959-03-19

Family

ID=7152347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH34195A Pending DE1052985B (de) 1957-02-14 1957-02-14 Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1052985B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000364B (de) * 1951-09-25 1957-01-10 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von neuen, Halogen und Phosphor enthaltenden, organischen Verbindungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000364B (de) * 1951-09-25 1957-01-10 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von neuen, Halogen und Phosphor enthaltenden, organischen Verbindungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2061838A1 (de) 2-Phosphono-butan- 1,2-dicarbonsäure-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Komplexbildner
DE1049374B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Polysiloxanderivate
DE1052985B (de) Verfahren zur Herstellung saurer Ester von Phosphonsaeuren bzw. ihrer Salze
DE934890C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Benzhydrylaethern
DE1034645B (de) Verfahren zur Herstellung von neutralen Schwefligsaeureestern
DE1052408B (de) Verfahren zur Herstellung von cyclischen Dithiophosphorsaeureestern
DE681125C (de) Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Verbindungen aus Eiweissspaltprodukten
DE2439281A1 (de) Beta-trifluormethyl-beta-phosphonobuttersaeure und derivate
DE1445659C (de) Pyndylphosphorverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE962608C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeure- bzw. Thiophosphorsaeureestern
DE762425C (de) Verfahren zur Herstellung von eine acylierte Benzylaminogruppe enthaltenden quartaeren Ammoniumverbindungen
DE652551C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylresorcinen
DE875048C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Pyrazolidonen
DE896643C (de) Verfahren zur Herstellung von Anhydridverbindungen von Dialkoxy-thiophosphorsaeuren
DE875804C (de) Verfahren zur Herstellung von Umwandlungsprodukten des Pentaerythrit-dichlorhydrin-monoschwefligsaeureesters
DE611692C (de) Verfahren zur Darstellung von cyclisch disubstituierten Tetrazolen
DE933755C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Tetrahydro-ª†-carbolins
AT159423B (de) Verfahren zur Herstellung höher molekularer Imidazoline.
DE950123C (de) Verfahren zur Herstellung von 1,1,5,5-Tetraalkoxypentanen
DE1129484B (de) Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von substituierten Thioamiden und Thiophosphor-(-on, -in)saeurehalogeniden
DE396507C (de) Verfahren zur Darstellung von Pyrazolonderivaten
CH206406A (de) Verfahren zur Herstellung von Isooctylphenoxyessigsäure.
DE640697C (de) Verfahren zur Darstellung von Derivaten der p-Aminophenylarsinsaeure
DE1202786B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeurealkylamiden
DE1238467B (de) Verfahren zur Herstellung von Amidophosphorsaeureestern