[go: up one dir, main page]

DE1052785B - Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen

Info

Publication number
DE1052785B
DE1052785B DEH32751A DEH0032751A DE1052785B DE 1052785 B DE1052785 B DE 1052785B DE H32751 A DEH32751 A DE H32751A DE H0032751 A DEH0032751 A DE H0032751A DE 1052785 B DE1052785 B DE 1052785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vegetables
filled
fruit
ripe
preservation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32751A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN HERTEL
Original Assignee
JOHANN HERTEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN HERTEL filed Critical JOHANN HERTEL
Priority to DEH32751A priority Critical patent/DE1052785B/de
Publication of DE1052785B publication Critical patent/DE1052785B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/153Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of liquids or solids
    • A23B7/154Organic compounds; Microorganisms; Enzymes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)

Description

A23 B
7/0
8 C "
DEUTSCHES
PATENTAMT
ic 6/01
INTERNAT. KL. A 23 b
AUSLEGESCHRIFT 1052 785
H 32751 IVa/53 c
ANMELDETAG: 20.MÄRZ1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 12. MÄRZ 1959
Zur Konservierung von Obst werden vielfach noch die verschiedenartigsten, mehr oder weniger umständlichen und zeitraubenden sowie kostspieligen Einmachverfahren angewandt, denen meist der Nachteil der Verminderung oder gar des Verlustes der besten Säfte und der eigentlichen Nährwerte des Einmachgutes anhaftet. Zur Ausschaltung dieser Mängel wurden bereits besondere Frischhalteverfahren vorgeschlagen, die von dem Zweck ausgehen, das Obst im reifen Zustand, also im seiner natürlichen Form, auf eine bestimmte Zeit frisch zu erhalten. Diese haben zumeist den Nachteil, daß Aroma, Farbe, Geschmack usw. verlorengehen.
Bei der Erfindung wird von dem Gedanken ausgegangen, ein Verfahren zu entwickeln, das nicht nur die Frischhaltung von Obst, sondern auch von Gemüsen, Salaten, Gurken usw. auf unbestimmte Zeit gewährleistet, dazu keinerlei Preßsäfte des Frischhaltegutes erfordert, und die konservierte Frucht dabei ihre natürliche Farbe, den echten Geschmack, den ihr eigenen Geruch und die Vitamine behält.
Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen da-
ί durch erreicht, daß reifes Obst oder Gemüse je nach seiner Eigenart auf kurze Z 1 Ht in kochende, verdünnte. Zuckerlösung, beispielsweise bei STein- und Kernobst, oder kochendes' Wasser, beispielsweise Gemüse, getaucht werden, dann in Behälter abgefüllt, mit dem erfindungsgemäßen Konservierungsmittel Übergossen, darauf die Behälter mit der Aufgußflüssigkeit (Wasser) aufgefüllt und nach luftdichtem Verschließen einem etwa mehrwöchigen- Konservierungsprazeß ausgesetzt werden.
Der erforderliche alkoholische Weichsel-Extrakt wird in der Weise hergestellt, daß man 250 g reife Weichsein mit 400 g 96%igeni Äthylalkohol ansetzt und diese Mischung"Tm ruftdTcKtcn ZusTFäricI" 'etwa 6 Wochen überläßt. Daraufhin wird dem daraus gewonnenen Weichsel-Alkohol-Extrakt 400 g 96°/oiger Äthylalkohol, 72 g eines wässerigen Extraktes aus Weichselstielen und -blättern, 360 g Rum, 80 g Benzoesäureäthyl- oder methylester, 16 g Zitronensäure zugegeben, worauf diese Konservierungsmittelmischung sofort anwendungsfähig ist, das in der vorangeführten Mengenzusammensetzung etwa 1000 g ergibt. Diese Menge reicht für die Konservierung des Inhaltes von etwa 250 Halblitergläsern aus.
Die Anwendung des Konservierungsmittels zur Frischhaltung von reifem Obst, Gemüse usw. geht aus den nachfolgenden Beispielen hervor:
Beispiel 1
Reife, gewaschene Kirschen werden wenige Sekun-
sseriosung'
15
35
Verfahren zur Konservierung
von reifen Früchten und Gemüsen
Anmelder:
Johann Hertel,
Lauf/Pegnitz, Hermannstr. 23
Johann Hertel, Lauf/Pegnitz,
ist als Erfinder genannt worden
Inhalt etwa 8 g des vorbeschriebenen Konservierungsmittels über die eingelegten Kirschen gibt und die Gefäße mit der erkalteten Zuckerlösung auffüllt und diese dann luftdicht verschließt.
jj^ eine kochende 100/oigc Zuckerwasseriosung'ge1" taucht und "in Gefäße aUgefuITt, woraut man lur"^TTT
Beispiel 2
Reife, gewaschene Johannisbeeren werden lediglich
in die Gefäße gegeben und pro Liter Gefäßinhalt
gleichzeitig mit etwa 8 g des Konservierungsmittels
Übergossen, die Gefäße mit kalter Zuckerlösung auf-
gefüllt und nach Beispiel 1 weiterbehandelt.
Beispiel 3
Blumenkohl wird in kochendes Wasser getaucht, in die Gefäße abgefüllt und ebenfalls pro Liter Inhalt
mit etwa 8 g des Konservierungsmittels Übergossen.....
darauf die1 Gefäße mrt dam kochenden Aufguß wasser
aufgefüllt und nach Beispiel 1 und 2 weiterbehandelt.
Im Gegensatz zu den vorangeführten Beispielen
werden Tomaten nicht getaucht, sondern lediglich die
in die Gefäße gefüllten Früchte nach Zugabe des Konservierungsmittels gemäß obigem Beispiel mit kaltem Wasser aufgefüllt.
Auf ähnliche Weise werden auch Salate konserviert. Diese, werden nicht getaucht, sondern in der üblichen
4-5 Weise, jedoch ohne Fett bzw. öl, in die Gefäße eingelegt, im eingefüllten Zustande lediglich mit dem Konservierungsmittel in der angegebenen Menge übergössen, ohne jeden weiteren Zusatz von Aufgußflüssigkeit.
Bei Gurken wird so verfahren, daß dieselben im Gegensatz zu den vorbeschriebenen Beispielen in kochendes Essigwasser getaucht, dann in Gefäße eingelegt, mit dem Konservierungsmittel Übergossen und die Gefäße mit dem Essigwasser aufgefüllt werden.
809 76W313
ι Nach einer Zeit von etwa 6 Wochen können die Gefäße aller Obstarten sowie Gurken beliebig oft geöffnet und auch beliebig lange offengehalten werden. Die weitere Bedeckung derart geöffneter Gläser hat dann lediglich- den Zweck, den Zutritt von Staub und Schmutz in die Gefäße zu vermeiden.
Das Wesentliche bei diesem Verfahren besteht erfindungsgemäß darin, daß infolge des bloßen und nur Sekunden währenden Tauchens des Obstes bzw. Gemüses in eine entsprechende Wasserlösung das reife Obst oder Gemüse an Aussehen, Form und Geschmack keine Einbuße erleidet und daß bei .Obst und Gurken ein geöffnetes Gefäß mit seinem Inhalt nach der Entnahme auf unbestimmte Zeit geöffnet bleiben kann, ohne daß der Inhalt verdirbt oder in seiner Farbe und seinem Aroma, ganz besonders aber an Vitaminen, verliert.
Diese Beispiele veranschaulichen, daß zwischen dem Konservierungsverfahren für Kern- und Steinobst .gegenüber dem Beerenobst insofern ein Unterschied bestellt, als das erstere in eine heiße Flüssigkeit getaucht wird, während das Beerenobst sofort in die Gefäße eingelegt, mit dem Konservierungsmittel übergössen und dann nach dem Aufguß mit kalter Flüssigkeit weiterbehandelt wird. Bei Kern- und Steinobst ist es dabei freigestellt, ob dasselbe in eine heiße, verdünnte Zuckerlösung oder in heißes Wasser getaucht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    S
    Verfahren zur Konservierung von reifen Früchten und Gemüsen, dadurch gekennzeichnet, daß reifes Obst und Gemüse,'je nach seiner Eigenart, auf kurze Zeit in kechende, verdünnte Zucker-
    ίο lösung, beispielsweise, bei "Kern- oder Steinobst, oder kochendes Wasser^bej^pielsweise bei Gemüse, getaucht werden, dann in beliebige Gefäße abgefüllt, mit einer zur Füllmcnge ganz geringen. Menge ein« Konservierungsmittelextraktes, bestehend aus 72 g Weichsel-Alkohol, ferner 400 g 96%igcm Äthylalkohol, 72 g eines wässerigen Extraktes aus Weichsel stielen und -blättern, 80 g Bcnzoesäure-
    : äthyl- oder -methylesiter, 360 g Rum und 16 g Zitronensäure übergössen, darauf die Gefäße mit
    ao der für das Tauchen angewandten Lösung aufgefüllt und nach luftdichtem Verschluß einem etwa mchrwöcihigen KonscrvierungBprozeß ausgesetzt werden.
    as In Betracht gezogene Druckschriften:
    . O. und A. Hess, »Wiener Küche«, 1949, S. 571.
DEH32751A 1958-03-20 1958-03-20 Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen Pending DE1052785B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32751A DE1052785B (de) 1958-03-20 1958-03-20 Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32751A DE1052785B (de) 1958-03-20 1958-03-20 Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1052785B true DE1052785B (de) 1959-03-12

Family

ID=7151959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH32751A Pending DE1052785B (de) 1958-03-20 1958-03-20 Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1052785B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1241689B (de) Verfahren zur Haltbarmachung von Fruechten
DE4026438C2 (de) Stabile, wässrige, alkalische Lösungen von Labiatae-Kraut-Antioxidantien, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2117384A1 (de) Verfahren zum Ändern sauren und bitteren Geschmacks
DE2416685A1 (de) Konservierter fischrogen und verfahren zum konservieren von fischrogen
DE1052785B (de) Verfahren zur Konservierung von reifen Fruechten und Gemuesen
DE102008048714A1 (de) Verfahren zur Konservierung von Getränken
DE10251937A1 (de) Biologisches Frischhaltemittel
DE1178685B (de) Verfahren zur Herstellung einer gebrauchs-fertigen Konserve aus frischen Zwiebeln
DE102008006430A1 (de) Getränkerezeptur
DE1801295C3 (de) Verfahren zur Verhinderung der Bildung von Nitriten in zubereitetem Spinat
DE831055C (de) Verfahren zur Konservierung von Fruechten
DE1800543A1 (de) Verfahren zur Reinigung von Frischobst und Frischgemuese
JP2000166507A (ja) 蜂蜜と酢とによる霊芝抽出物及びその利用
DE1517080C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Sauerkraut
AT246679B (de) Verfahren zur Gewinnung von Holunderbeerenwein
DE2042018A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kaltmarinaden aus Fischfleisch
DE356938C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren Genussmitteln aus eiweisshaltigen Fluessigkeiten und Trauben- oder sauren Obstsaeften
DE3819416A1 (de) Alkoholisches getraenk
DE2342725A1 (de) Verfahren zur dosenabfuellung von gemuese
EP0853886B1 (de) Verfahren zur Herstellung von bissfesten Früchten
DE527868C (de) Verfahren zur Herstellung von Sauergemuese-Konserven
DE2310286A1 (de) Verfahren zur herstellung halbfertiger konservenreisgerichte
AT294548B (de) Verfahren zur Herstellung von alkoholfreien Getränken
DE443884C (de) Verfahren zum Haltbarmachen von safthaltigem Gruenfutter
DE134690C (de)