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DE1052017B - Verfahren zur Herstellung von substituierten Naphthyronen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Naphthyronen

Info

Publication number
DE1052017B
DE1052017B DEB41484A DEB0041484A DE1052017B DE 1052017 B DE1052017 B DE 1052017B DE B41484 A DEB41484 A DE B41484A DE B0041484 A DEB0041484 A DE B0041484A DE 1052017 B DE1052017 B DE 1052017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
naphthyrones
substituted
yellow
membered
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41484A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Merkel
Dr Emil Kern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB41484A priority Critical patent/DE1052017B/de
Publication of DE1052017B publication Critical patent/DE1052017B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D493/00Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system
    • C07D493/02Heterocyclic compounds containing oxygen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D493/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von substituierten Naphthyronen Es ist bekannt, daß der von Pechmann (Ber. deutsch. Chem. Ges., Bd. 15, S. 881 bis 892) beschriebene rote Farbstoff ein Fünfring-D.ilaktön der Diphenacylfumarsäure darstellt. Weiterhin ist bekannt (s. Bogert und Ritter, J. Amer. Chem. Soc., Bd. 46 [1924], S. 2871 bis 2878, und Chovin, Bull. Soc. Chi!m. France, Bd. 11 [1944], S. 91 bis 96), daß man das rote Fünfring-Dilakton in ein gelbes Sechsring-Dilakton, das sogenannte Diphenylnaphühyron, umlagern kann. Diese Umlagerung erfolgte bisher über die Aufspaltung des Fünfring-Dilaktons mittels alkoholischer Kalilauge und anschließendem Ringschluß in saurem Medium, wobei nicht Fünfringschluß, sondern Sechsringschluß eintritt: E. K 1 i n g s b e r g beschreibt in den Chem. Reviews, Bd.54 (1954), S.59 bis 77, den Mechanismus der Umlagerung eingehend.
  • Eine Herstellung der gelben Verbindung (= Diphenylnaphthyron) auf diesem Wege ist jedoch nicht vorteilhaft, da die Ausbeuten sehr schlecht sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß man in einfacher Weise rote »Fünfring-Dilaktone« in gelbe »Sechsring-D,ilaktone (= Diphenylnaphthyrone) umlagern kann, indem man erstere mit einem Lösungsmittel auf 100 bis 250° C, vorzugsweise auf 200° C, erwärmt.
  • Als Lösungsmittel besonders geeignet sind zwei-und mehrwertige aliphatische Alkohole, wie Äthylenglykol, Propan-butandiol, Butantriol sowie Diäthylenglykol und Polyäther des Äthylenglykols. Es ist jedoch wegen der Schwerlöslichkeit der Ausgangsstoffe in .den angeführten Lösungsmitteln vorteilhaft, Gemische mit anderen, die Löslichkeit verbessernden Lösungsmitteln, wie Nitrobenzol, Trichlorbenzol oder Benzylalkohol, zu verwenden.
  • Als Ausgangsstoffe eignen sich alle Verbindungen der allgemeinen Formel wobei R und R' nichtannelierte Arylgruppen, wie Phenyl, Tolyl, Xylyl, Halogenphenyl, Anisyl, Phenetyl, Styryl oder Diphenylyl, bedeuten.
  • Eine Übersicht über die verschiedenen Darstellungsmethoden solcher Ausgangsstoffe bietet die bereits erwähnte Arbeit von E. K 1 i n g s b e r g : »Die Chemie der Pechmann-Farbstoffe«, in den Chem. Reviews, Bd. 54 (1954), S. 59 bis 77.
  • Die auf diese Weise leicht zugänglichen Diarylnaphthyrone lassen sich auf Grund ihrer Leuchtkraft und hervorragenden Lichtechtheit als Fluoreszenzfarbstoffe und Tageslichtleuchtstoffe verwenden.
  • Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 30 Teile des Fünfring-Dilaktons der Diphenacylfumarsäure vom F. 317° C werden in einem Gemisch von 250 Teilen Nitrobenzol und 250 Teilen Äthylenglykol unter Rühren und Erwärmen auf 200° C gelöst. Die Lösungsfarbe schlägt bei Temperaturen von 180° C an aufwärts bereits nach Gelb um. Wenn nie Substanz vollkommen gelöst ist, läßt man abkühlen; dabei kristallisiert zum großen Teil das Naphthyron in orangegelben Kristallen aus. Nach Zugabe von 500 Teilen Äthanol zu dem noch warmen Gemisch kristallisiert der Rest des Produktes aus. Es wird kalt abgesaugt und zuerst mit 150 Teilen Salzsäure (1 :1) und dann mit wenig Äthanol nachgewaschen und getrocknet. Man erhält 27 Teile eines leuchtendorangegel.ben Pigmentes vom F. 332° C mit intensiv gelborangefarbener Fluoreszenz. Beispiel 2 30 Teile des Fünfring-Dilaktons der p,p =Dimethyldiphenacylfumarsäure (F. 337° C) werden in einem Gemisch von 250 Teilen Nitrobenzol und 250 Teilen Diäthylenglykol wie im Beispiel 1 umgesetzt und aufgearbeitet.
  • Die Ausbeute an orangegelbem Pigment beträgt 26 Teile. Es zeigt eine intensive gelborange Fluoreszenz. Beispiel 3 30 Teile .des Fünfring-Dilaktons der 2,4-, 2',4'-Tetramethyldiphenacylfumarsäure (F. 252° C) werden in einem Gemisch von 250 Teilen Benzylalkohol und 250 Teilen Butandiol wie im Beispiel 1 gelöst, umgesetzt und aufgearbeitet.
  • Man erhält 26 Teile eines leuehtendorangegelben Pigmentes vom F. 228° C mit intensiv gelborangefarbener Fluoreszenz. Beispiel 4 30 Teile des Fünfring-Dilaktons der 2,4,6-, 2',4',6'-Hexamethyl-diphenylacylfumarsäure (F. 295° C) werden in einem Gemisch von 72 Teilen Nitrobenzol und 48 Teilen Diäthylenglykol unter Rühren und Erwärmen auf 200° C gelöst. Die Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1, nur daß man an Stelle von 500 Teilen nur 120 Teile Äthanol und statt 150 Teilen Salzsäure (1 :1) nur 36 Teile davon verwendet.
  • Man erhält 27 Teile eines leuchtendgelben Pigmentes vom F. 300° C. Seine Fluoreszenz ist intensiv orangegelb.
  • Beispiel 5 30 Teile des Fünfring-Dilaktons der p,p =Dichlordiphenacylfum,arsäure werden in einem Gemisch von 500T.eilen Nitrobenzol und 500Teilen Butantriol-1,2,4 wie im Beispiel 1 umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 26 Teile eines leuchtendorangefarbenen Pigmentes mit starker orangefarbener Fluoreszenz. Beispiel 6 30 Teile des Fünf ring-Dilaktons der p,p =Dimethoxydiphenacylfumarsäure (F. 310° C) werden in einem Gemisch von 250 Teilen Nitrobenzol und 250 Teilen Propandiol-(1,2) [oder-(1,3) ] wie im Beispiel 1 umgesetzt und aufgearbeitet. Man erhält 25 Teile eines leuchtendorangefarbenen Pigmentes vom F.325 bis 327° C. Seine Fluoreszenz ist intensiv orangerot.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von substituierten Naphthyronen aus y,y =Dilaktonen a,ä -disubstituierter Fumarsäuren der allgemeinen Formel in der R und R' nichtannelierte Arylgruppen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, @daß man die Ausgangsstoffe in Lösungsmitteln auf 100 bis 250° C erhitzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man vorzugsweise bei etwa 200° C arbeitet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel ein Gemisch von aliphatischen Alkoholen und die Löslichkeit verbessernden aromatischen Kohlenwasserstoffei oder deren Substitutionsprodukten verwendet. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel ausgelegt worden.
DEB41484A 1956-08-22 1956-08-22 Verfahren zur Herstellung von substituierten Naphthyronen Pending DE1052017B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999052909A3 (en) * 1998-04-08 2000-01-13 Ciba Sc Holding Ag Dibenzonaphthyrones and their use for colouring/pigmenting high-molecular-weight organic material

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999052909A3 (en) * 1998-04-08 2000-01-13 Ciba Sc Holding Ag Dibenzonaphthyrones and their use for colouring/pigmenting high-molecular-weight organic material
US6281361B1 (en) 1998-04-08 2001-08-28 Ciba Specialty Chemicals Corp. Dibenzonaphthyrones
US6533825B2 (en) 1998-04-08 2003-03-18 Ciba Specialty Chemicals Corporation Dibenzonaphthyrones

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