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DE1051525B - Einrichtung fuer die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tontraeger, insbesondere Tonbandgeraet - Google Patents

Einrichtung fuer die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tontraeger, insbesondere Tonbandgeraet

Info

Publication number
DE1051525B
DE1051525B DEH33985A DEH0033985A DE1051525B DE 1051525 B DE1051525 B DE 1051525B DE H33985 A DEH33985 A DE H33985A DE H0033985 A DEH0033985 A DE H0033985A DE 1051525 B DE1051525 B DE 1051525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
amplifier
reproduction
frequency
fed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH33985A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Juergen Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Original Assignee
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik filed Critical Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Priority to DEH33985A priority Critical patent/DE1051525B/de
Publication of DE1051525B publication Critical patent/DE1051525B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/00992Circuits for stereophonic or quadraphonic recording or reproducing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereophonic System (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, z. B. ein Tonbandgerät, für die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tonträger mit Zwei- oder Mehrkanal-Verstärker.
Das natürliche Richtungshören und die Lokalisation einer Schallquelle im Raum werden bekanntlich von verschiedenen physikalischen Kenngrößen bestimmt. In erster Linie bestimmt der Laufzeitenunterschied des Schalles an dem einen Ohr gegenüber dem anderen Ohr den Richtungseindruck, in zweiter Linie ist es der Intensitätsunterschied. Diese Kenngrößen sind frequenzbedingt, wobei die Frequenzgebiete, in denen die Lokalisation nach der einen oder der anderen Kenngröße erfolgt, nach heutiger Erkenntnis ineinander übergehen und die Grenzen zwischen denselben verschwommen sind. Es kann annähernd festgestellt werden, daß der Frequenzbereich der tiefen Töne fast gar nicht oder kaum zum Richtungshören beiträgt. In den Frequenzen des mittleren Gebietes erfolgt die Lokalisation der Schallquelle vornehmlich auf Grund des Laufzeitenunterschiedes des auf beiden Ohren auftreffenden Schalles. In den höheren Frequenzlagen, in denen die Wellenlängen etwa in der Größenordnung der Kopfdimensionen des Hörers liegen, ist dagegen der Pegelunterschied zwischen beiden Ohren maßgeblich.
Bei Wiedergabeverstärkern für stereophone Wiedergabe kommen an den Ausgang die tiefen Frequenzen vielfach mit zu kleiner Amplitude an, sei es, daß lediglich eines der beiden Aufnahmemikrophone einer Schallquelle mit tiefer Frequenzlage ausgesetzt war, so daß sich bei einem Hörer, der sich in der Mitte zwischen beiden Lautsprechern aufhält, ein zu schwacher Eindruck dieser Töne ergibt, oder sei es, daß ζ. Β. der Frequenzgang eines oder beider Hörkopfsysteme eines Tonbandgerätes für stereophone Wiedergabe nicht durch eine besonders hohe Verstärkung mit nachfolgender Schwächung der mittleren und hohen Frequenzen durch Gegenkopplung entzerrt wurde.
Die Erfindung bezweckt, diesen Erkenntnissen Rechnung zu tragen. Sie bezieht sich auf eine Einrichtung für die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tonträger, insbesondere auf ein Tonbandgerät mit Zwei- oder Mehrkanal-Verstärker, und besteht darin, daß von einer Verstärkerstufe des einen Kanals Energie bestimmter ausgezeichneter Frequenzgebiete in eine Verstärkerstufe geringeren Pegels des anderen Kanals eingespeist ist, derart, daß dieses Frequenzgebiet von der Endstufe dieses Kanals im Pegel stärker angehoben wird.
Die eingespeiste Energie umfaßt vornehmlich solche Frequenzgebiete, die zum Richtungshören nicht oder nur geringfügig beitragen. Für die Endstufe des eingespeisten Kanals kann vorteilhaft der Verstärker Einrichtung für die Wiedergabe
stereophonisch bespielter Tönträger,
insbesondere Tonbandgerät
Anmelder:
Fa. Wilhelm Harting,
Espelkamp-Mittwald
(Kr.Lübbecke, Westf.)
Hans-Jürgen Meyer,
Espelkamp-Mittwald (Kr.Lübbecke, Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
eines üblichen Rundfunkgerätes verwendet werden.
Für die Endstufe des eingespeisten Kanals kann auch ein üblicher Zusatz verstärker verwendet werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung, z. B. an Hand eines Tonbandgerätes für stereophone Wiedergabe, dargestellt, es zeigt
Fig. 1 eine graphische Darstellung des Pegelverlaufes an einem Hörkopf,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Ausgangsspannung an einem Tonbandverstärker,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Stereophonischen Einrichtung gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist als Abszisse die Frequenz, z. B. in logarithmischer Teilung, aufgetragen. Über den einzelnen Frequenzwerten sind in einer Kurve die jeweiligen Spannungen eingezeichnet, die durch ein gleichmäßig ausgesteuertes Normband in der Wicklung eines Hörkopfes induziert werden. Im ersten Teil des Kurvenverlaufes nimmt die Spannung proportional der Frequenz zu; der geradlinige Verlauf entspricht dem bekannten Frequenzgang einer Induktivität. Mit zunehmender Frequenz beeinflussen die Kopfverluste den Frequenzgang, verursacht durch Verluste im Kupfer, Eisen und im Luftspalt. Der obere Grenzwert ist hauptsächlich durch die geometrische Abmessung des Luftspaltes bestimmt.
In Fig. 2 ist die Ausgangsspannung an einem Tonbandverstärker dargestellt, der mit bekannten Mitteln entzerrt ist. Durch hohe Verstärkung und Gegenkopplung ist das Gebiet der unteren Frequenzen, durch eine Resonanzschaltung das Gebiet der höheren Frequenzen
«09 767/252
angehoben, so daß eine angenähert lineare Kurve über den gesamten Frequenzbereich erzielt wurde. In der Darstellung sind ferner drei Felder A3 B und C angedeutet, zwischen denen die Übergänge verwaschen sind. Das Gebiet A der tieferen Frequenzen stellt den Bereich dar, in dem eine Lokalisierung der Schallquelle praktisch nicht möglich ist. Im Gebiet I? der mittleren Frequenzen bestimmt der Laufzeitenunterschied zwischen den beiden Ohren des Hörers den Ort der Schallquelle, während im Gebiet C hauptsächlich der Intensitätsunterschied für die Schallortung maßgeblich ist.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer stereophonischen Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Das durch die strichpunktierten Linien 1 abgegrenzte Gebiet stellt ein Tonbandgerät mit einem Doppel-Hörkopfsystem zur stereophonen Wiedergabe dar. Mit den Linien 2 ist ein üblicher Niederfrequenzverstärker mit Lautsprecher, z. B. der eines Rundfunkgerätes oder eines Zusatzverstärkers, umrissen.
Das Tonbandgerät besitzt für die Wiedergabe einen Doppelkopf mit übereinander angeordneten Systemen 3 und 4 entsprechend der beiden stereophonisch aufgenommenen Bandspuren. Eines dieser beiden Systeme, 3, ist an einen mehrstufigen Tonbandverstärker 51 bis 51^ angeschlossen, der bekannte Entzerrungsglieder 6 aufweist, so daß die Ausgangsspannung am Lautsprecher? einen Frequenzgang besitzt, der etwa dem der Fig. 2 entspricht. Dieser Verstärker bildet den Kanal I des Stereophonischen Wiedergabesystems.
Das zweite System, 4, wirkt auf einen zweiten Vorverstärker 8, dessen Ausgangsspannung dem Eingang 9 des mehrstufigen NF-Verstärkers des Rundfunkgerätes bzw. des Zusatzverstärkers 2 zugeführt wird. Dieser Verstärker stellt in Zusammenwirken mit dem Kopf 4 und Vorverstärker 8 den Kanal II des stereophonischen Systems dar.
Sofern nun keine weiteren Mittel aufgewendet würden, entspräche der Frequenzgang dieses Kanals etwa dem der Kurve der Fig. 1. Ein sich in der Mittellinie vor den beiden Lautsprechern 7 und 10 befindender Hörer würde ·— sofern die Phasenlage zwischen den beiden Ein- und Ausgängen richtig gewählt ist — einen stereophonen Klangeindruck, hervorgerufen durch die Laufzeitenunterschiede im FrequenzgebietB und die Intensitätsunterschiede im Frequenzgebiet C (s. Fig. 2), erhalten. Der Klangeindruck entspräche jedoch nicht einer naturgetreuen Wiedergabe, da dem Gesamtgemisch ein Mangel an tiefen Frequenzen des Gebietes A anhaftet, — bedingt durch das Fehlen der Entzerrung im Kanal II. Dem Hörer ist es jedoch nicht möglich, festzustellen, welchem Kanal der Mangel an tiefen Frequenzen anhaftet.
Hier setzt die Erfindung ein:
An einer Stelle (z. B. 11) des Kanals I, an der bereits eine ausreichende Verstärkung und Entzerrung vorhanden ist, wird eine niederfrequente Steuerspannung über einen Tiefpaß 12 so in den Kanal II eingespeist, daß dieser durch Anheben des Pegels im Frequenzbereich A weitgehend entzerrt wird. Erfindungsgemäß liegt ferner dieser Steuerpunkt im Kanal II in einer Verstärkerstufe, deren Eingangspegel kleiner ist als der Pegel des Ausgangspunktes 11 des Kanals I. Der dem Kanal II von Kanal I zugeführte niederfrequente Anteil verursacht am Ausgang 10 eine zusätzliche Anhebung des Frequenzbereiches A (Fig. 2). Da dieses Gebiet für die Schallortung durch den Höhrer praktisch von nebensächlicher Bedeutung ist, wird durch diese Maßnahme der stereophone Eindruck des gesamten Wiedergabesystems nicht gemindert, die Naturtreue der Wiedergabe dagegen wesentlich erhöht.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zur weiteren Entzerrung des Frequenzgangs des II. Kanals, sofern dies erforderlich ist, mittels eines Hochpasses 13 eine zusätzliche Einspeisung von Steuerenergie sehr hoher Frequenzen, also etwa die des Gebietes C (Fig. 2), auf gleiche Weise wie bereits beschrieben, erfolgt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung für die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tonträger, insbesondere Tonbandgerät, mit Zwei- oder Mehrkanal-Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Verstärkerstufe des einen Kanals Energie bestimmter ausgezeichneter Frequenzgebiete (A und/oder C) in eine Verstärkerstufe geringeren Pegels des anderen Kanals eingespeist ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgezeichneten Frequenzgebiete vornehmlich solche Bereiche umfassen, die zum Richtungshören nicht oder nur geringfügig beitragen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Endstufe des eingespeisten Kanals der Verstärker eines üblichen Rundfunkgerätes verwendet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Endstufe des eingespeisten Kanals ein Zusatzverstärker verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809767/252 2.59
DEH33985A 1958-08-02 1958-08-02 Einrichtung fuer die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tontraeger, insbesondere Tonbandgeraet Pending DE1051525B (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1051525B true DE1051525B (de) 1959-02-26

Family

ID=7152293

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DEH33985A Pending DE1051525B (de) 1958-08-02 1958-08-02 Einrichtung fuer die Wiedergabe stereophonisch bespielter Tontraeger, insbesondere Tonbandgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE1051525B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3162730A (en) * 1961-12-20 1964-12-22 Motoroia Inc Stereophonic amplifier circuit providing improved low frequency response

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3162730A (en) * 1961-12-20 1964-12-22 Motoroia Inc Stereophonic amplifier circuit providing improved low frequency response

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