DE1051409B - Lichtdurchlaessige Abdeckung fuer Lichtbandanordnungen - Google Patents
Lichtdurchlaessige Abdeckung fuer LichtbandanordnungenInfo
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- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V3/00—Globes; Bowls; Cover glasses
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Description
- Lichtdurchlässige Abdeckung für Lichtbandanordnungen Die Erfindung bezieht sich auf Abdeckungen für Lichtbänder.
- Bei den heutigen hohen Ansprüchen an die Beleuchtungsstärke in Arbeitsräumen, Büros, Schulen usw. hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Beleuchtung so anzubringen, daß das Kunstlicht aus der gleichen Richtung wie das Tageslicht einfällt. Das wird am besten durch Lichtbänder über den Fenstern oder an der Decke in Fensternähe erreicht.
- Die Erfindung betrifft eine lichtdurchlässige Abdeckung für Lichtbandanordnungen mit Leuchtstofflampen, bei denen die Abdeckung zwischen in Längsrichtung des Lichtbandes angeordneten Schienen gehalten ist und aus quer zum Lichtband verlaufenden, aneinandergereihten Einzelelementen besteht, die an ihren Stoßstellen ineinandergreifen, so daß die zusammengesetzte Abdeckung eine ununterbrochene äußere Wandfläche aufweist.
- Die bekannten Leuchtenverkleidungen für Eck-oder Deckenleuchten haben meist Verkleidungen aus transparenten Materialien in Länge handelsüblicher Leuchtstoffröhren. Es ist auch bekannt, bei durchgehenden Lichtbändern über die ganze Raumlänge Abdeckungen zu verwenden, die aus aneinandergereihten, transparenten Elementen aus Kunststoff bestehen.
- Bei diesen bekannten zusammengesetzten Abdeckungen ist zur Verbindung der Einzelelemente jedes Einzelelement mit einem zugespitzten Rand versehen, welcher in eine entsprechend geformte Vertiefung des Nachbarelementes greift. Bei dieser Art der keilförmig ineinander,-reifenden Verbindung müssen zur Erzielung einer stabilen Verbindung die Randteile der Elemente weit ineinandergreifen, also demnach ein möglichst spitz zulaufender Rand und eine tiefe Ausnehmung vorgesehen werden. Dieses bedingt aber eine relativ große Wandstärke der Elemente, damit eine hinreichende Stabilität des mit der Vertiefung versehenen Bandes gewährleistet bleiben soll. Dann sind jedoch die Stoßstellen, insbesondere bei beleuchtetem Lichtband, stark und störend sichtbar, und das Gewicht der Abdeckung ist vergrößert.
- Bei Verwendung eines nur wenig angespitzten Randes mit dem Querschnitt eines stumpfen Keils hingegen läßt sich keine sichere Verbindung der Einzelelemente und damit keine gute Stabilität der Abdeckung gegen Stoß oder Druck quer zum Lichthand erzielen. Auch treten bei beleuchtetem Lichtband nach wie vor die Stoßstellen störend in Erscheinung.
- Schließlich ist es bei dieser bekannten Abdeckung nicht möglich, bei fertig montiertem Lichtband die Abdeckung an jeder beliebigen Stelle zu öffnen.
- Die Abdeckung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Merkmale.
- 1. Zur Verbindung der Einzelelemente miteinander sind die Einzelelemente an ihren aneinanderstoßenden Kanten mit Nut und Feder und an ihren innerhalb der Schienen gelegenen Enden mit ineinandergreifenden Löchern und Bolzen versehen.
- 2. Die Einzelelemente sind so schmal bemessen und ihre zusammengesteckten Teile an den Stoßstellen greifen über eine so geringe Länge ineinander, daß bei fertig montierter Abdeckung durch eine einfach mit der Hand ausgeübte Schubkraft in Richtung des Lichtbandes die ineinandergreifenden Teile an einer beliebigen Stoßstelle außer Eingriff gebracht werden, so daß die Einzelelemente für sich herausgenommen werden können, ohne daß die Abdeckung als Ganzes abgenommen werden muß.
- 3. Jedes Einzelelement ist an seiner Innenseite gleichmäßig mit einer quer zur Lichtbandachse verlaufenden pyramidenartigen Rippung versehen.
- 4. Die Bemessung der Rippung ist so auf die Breite der Einzelelemente und der Stoßstellen abgestimmt, daß die Stoßstellen für das Auge nicht sichtbar sind.
- Damit wird eine glatte ununterbrochene äußere Fläche erreicht mit einzelnen, sehr schmalen Lamellen, die sehr stabil gegen Druck oder Stoß quer zum Lichtband sind, sich aber gleichzeitig an jeder beliebigen Stelle herausnehmen lassen, wobei die Stoßstellen bei Licht kaum in Erscheinung treten.
- Abb. 1 zeigt die Ansicht der Abdeckung nach der Erfindung von unten gesehen, Abb.2 den Querschnitt durch die Abdeckung gemäß Schnitt A-B der Abb. 1, Abb.3 die Ansicht eines Einzelelementes von der Innenseite her gesehen, Abb.4 einen Ouerschnitt durch ein Einzelelement gemäß Schnitt C_-D der Abb. 3. Die in Längsrichtung parallel zu den Leuchtstoffröhren laufenden Halteschienen 1, deren Stoßstellen durch ein darübergezogenes Kunststoffprofil 2 verdeckt sind, so daß große Längen erreicht werden können ohne sichtbare Stöße, tragen die einzelnen Lamellen 3 der Abdeckung.
- Diese Lamellen oder Einzelelemente 3 sind an ihren Stoßstellen quer zur Bandrichtung mit Nut 7 und Feder 6 miteinander verbunden. Diese Nut 7 und Feder 6 sind so gering bemessen, daß durch einen geringen Schub in der Längsrichtung des Bandes die ineinandergreifenden Teile sich lösen und so jede einzelne Lamelle für sich aus dem Band herausgenommen werden kann. Das Zusammenhalten der eingesetzten Lamellen in der Schiene besorgen Bolzen 4, die in Löcher 5 des Nachbarelementes eingreifen.
- Die enge, die ganze Lamelleninnenseite bedeckende, pyramidenartige Riffelung 8 quer zum Lichtband gibt derAbdeckung eine zusätzliche Stabilität gegen Schlag oder Druck und läßt gleichzeitig die Stoßstellen durch die Ouerteilung nicht mehr in Erscheinung treten.
- Die Anbringung erfolgt, indem zuerst die Halteschienen 1 an der Wand bzw. Decke angebracht werden. Die Halteschiene 1 wird mit dem durchgehenden Kunststoffprofil 2 überzogen, um die Stoßstellen der aneinandergereihten Schienen zu verdecken. Jetzt werden - von links anfangend - die Lamellen 3, indem man sie leicht spannend zusammendrückt, in die Schiene 1 eingesetzt. Jede Lamelle 3 rastet mit Nut 7 und Feder 6 und Bolzen 4 und Loch 5 in die Nachbarlamelle ein. Die letzte Lamelle wird eingepaßt, indem sie auf die entsprechende Breite gekürzt wird. Es entsteht so eine glatte, zusammenhängende, stabile Fläche, deren Stoßstellen nicht sichtbar sind. Soll das Band an irgendeiner Stelle geöffnet werden, so ist das möglich, indem durch einen mit der flachen Hand ausgeübten Schub in Längsrichtung die herauszunehmende Lamelle mit der Nachbarlamelle außer Eingriff gebracht wird und die Lamelle einzeln herausgenommen wird. Beim Einsetzen wird umgekehrt verfahren.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Lichtdurchlässige Abdeckung für Lichtbandanordnungen mit Leuchtstofflampen, bei denen die Abdeckung zwischen in Längsrichtung des Lichtbandes angeordneten Schienen gehalten ist und aus quer zum Lichtband verlaufenden, aneinandergereihten Einzelelementen besteht, die an ihren Stoßstellen ineinandergreifen, so daß die zusammengesetzte Abdeckung eine ununterbrochene äußere Wandfläche aufweist, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender Merkmale: 1. Zur Verbindung der Einzelelemente miteinander sind die Einzelelemente an ihren aneinanderstoßenden Kanten mit Nut und Feder und an ihren innerhalb der Schienen gelegenen Enden mit ineinandergreifenden Löchern und Bolzen versehen. 2. Die Einzelelemente sind so schmal bemessen und ihre zusammengesteckten Teile an den Stoßstellen greifen über eine so geringe Länge ineinander, daß bei fertig montierter Abdeckung durch eine einfach mit der Hand ausgefibte Schubkraft in Richtung des Lichtbandes die ineinandergreifenden Teile an einer beliebigen Stoßstelle außer Eingriff gebracht werden, so daß die Einzelelemente für sich herausgenommen werden können, ohne daß die Abdeckung als Ganzes abgenommen werden muß. 3. Jedes Einzelelement ist an seiner Innenseite gleichmäßig mit einer quer zur Lichtbandachse verlaufenden pyramidenartigen Rippung versehen. 4. Die Bemessung dieser Rippung ist so auf die Breite der Einzelelemente und der Stoßstellen abgestimmt, daß die Stoßstellen für das Auge nicht sichtbar sind.
- 2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das für das Ende des Lichtbandes bestimmte Einzelelement zur Anpassung der Lichtband-Abdeckung an eine beliebig vorgegebene Länge in seiner Breite gekürzt werden kann.
- 3. Lichtbandanordnung mit einer Abdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen der aneinandergereihten, die Abdeckung haltenden Schienen durch ein Kunststoffprofil verdeckt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1744 920,1725 917, 1638 759; schweizerische Patentschrift Nr. 267 807; USA.-Patentschrift Nr. 2 293 672; französische Patentschrift Nr. 1084 490.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK33365A DE1051409B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Lichtdurchlaessige Abdeckung fuer Lichtbandanordnungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK33365A DE1051409B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Lichtdurchlaessige Abdeckung fuer Lichtbandanordnungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051409B true DE1051409B (de) | 1959-02-26 |
Family
ID=7219705
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK33365A Pending DE1051409B (de) | 1957-11-11 | 1957-11-11 | Lichtdurchlaessige Abdeckung fuer Lichtbandanordnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051409B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2293672A (en) * | 1941-02-08 | 1942-08-18 | Railley Corp | Lamp shade and method of making same |
| CH267807A (de) * | 1948-10-06 | 1950-04-15 | Raimondi Rinaldo | Blendungsschutz für Leuchtröhren. |
| DE1638759U (de) * | 1952-03-17 | 1952-05-21 | Milan Stojkovitch | Transparentschirm fuer leuchtroehren. |
| FR1084490A (fr) * | 1952-10-29 | 1955-01-19 | Emailleries Marocaines | écran diffuseur pour tubes fluorescents |
| DE1725917U (de) * | 1956-05-03 | 1956-07-12 | Lenze K G | Lichtdurchlaessige abschlusswanne fuer leuchten fuer leuchtstofflampen. |
| DE1744920U (de) * | 1957-01-12 | 1957-05-16 | Adolf Leymann Fa | Langfeldleuchte mit abdeckung des leuchtfeldes. |
-
1957
- 1957-11-11 DE DEK33365A patent/DE1051409B/de active Pending
Patent Citations (6)
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| DE1725917U (de) * | 1956-05-03 | 1956-07-12 | Lenze K G | Lichtdurchlaessige abschlusswanne fuer leuchten fuer leuchtstofflampen. |
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