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Lichtdurchlässige Abdeckung für Lichtbandanordnungen
Die Erfindung bezieht sich auf Abdeckungen für lichtbänder.
Bei den heutigen hohen Ansprüchen an die Beleuchtungsstärke in Arbeitsräumen. Büros, Schulen usw. hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Beleuchtung so anzubringen, dass das Kunstlicht aus der gleichen
Richtung wie das Tageslicht einfällt. Das wird am besten durch Lichtbänder über den Fenstern oder an der
Decke in Fensternähe erreicht.
Die Erfindung betrifft eine lichtdurchlässige Abdeckung für Lichtbandanordnungen mit Leuchtstoff- lampen, bei denen die Abdeckung zwischen in Längsrichtung des Uchtbandes angeordneten Schienen ge- halten ist und aus quer zum Lichtband verlaufenden, aneinandergereihten Einzelelementen besteht, die an ihren Stossstellen ineinandergreifen, so dass die zusammengesetzte Abdeckung eine ununterbrochene äussere Wandfläche aufweist.
Die bekannten Leuchtenverkleidungen für Eck- oder Deckenleuchten haben meist Verkleidungen aus transparenten Materialien in Länge handelsüblicher Leuchtstoffröhren. Es ist auch bekannt, bei durchgehenden Lichtbändern über die ganze Paumlänge Abdeckungen zu verwenden, die aus aneinandergereihten, transparenten Elementen aus Kunststoff bestehen.
Bei diesen bekannten zusammengesetzten Abdeckungen ist zur Verbindung der Einzelelemente jedes Einzelelement mit einem zugespitzten Rand versehen, welcher in eine entsprechend geformte Vertiefung des Nachbarelementes greift. Bei dieser Art der keilförmig ineinandergreifenden Verbindung müssen zur Erzielung einer stabilen Verbindung die Randteile der Elemente weit Ineinander greifen, also demnach ein möglichst spitz zulaufender Rand und eine tiefe Ausnehmung vorgesehen werden.
Dieses bedingt aber eine relativ grosse Wandstärke der Elemente, wenn eine hinreichende Stabilität des mit der Vertiefung versehenen Bandes gewährleistet bleiben soll. Dann sind jedoch die Stossstellen, insbesondere bei beleuchteterr Lichtband, stark und störend sichtbar, und das Gewicht der Abdeckung ist vergrössert.
Bei Verwendung eines nur wenig angespitzten Randes mit dem Querschnitt eines stumpfen Keils hingegen lässt sich keine sichere Verbindung der Einzelelemente und damit keine gute Stabilität der Abdeckung gegen Stoss oder Druck quer zum Lichtbad erzielen. Auch treten bei beleuchtetem Lichtbad nach wie vor Stossstellen störend in Erscheinung.
Schliesslich ist es bei dieser bekannten Abdeckung nicht möglich, bei fertig montiertem Lichtbad die Abdeckung an jeder beliebiger Stelle zu öffnen.
Die Abdeckung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Merkmale :
1. Zur Verbindung der Einzelelemente miteinander sind die Einzelelemente an ihren aneinanderstossenden Kanten mit Nut und Feder und an ihren innerhalb der Schienen gelegenen Enden mit ineinandergreifenden Löchern und Bolzen versehen.
2. Die Einzelelemente sind so schmal bemessen, und ihre zusammengesteckten Teile an den Stossstellen greifen über eine so geringe Länge ineinander, dass bei fertig montierter Abdeckung durch eine einfach mit der Hand ausgeübte Schubkraft in Richtung des Lichtbandes die ineinandergreifenden Teile an einer beliebigen Stossstelle ausser Eingriff gebracht werden, so dass die Einzelelemente für sich herausgenommen werden können, ohne dass die Abdeckung als Ganzes abgenommen werden muss.
3. Jedes Einzelelement ist an seiner Innenseite gleichmässig mit einer quer zur Lichtbandachse verlaufenden pyramidenartigen Rippung versehen.
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4. Die Bemessung der Rippung ist so auf die- Breite der Einzelelemente und der Stossstellen abgestimmt, dass die Stossstellen filr das Auge nicht sichtbar sina.
Damit wird eine'glatte, ununterbrochene, äussere Fläche erreicht mit einzelnen, sehr schmalen Lamellen, die sehr stabil gegen Druck oder Stoss quer zum Lichtbad sind, sich aber gleichzeitig an jeder beliebigen Stelle herausnehmen lassen, wobei die Stossstellen bei Licht kaum in Erscheinung treten.
Fig. 1 zeigt die Ansicht der Abdeckung nach der Erfindung von unten gesehen, Fig. 2 den Querschnitt durch die Abdeckung gemäss Schnitt A - B der Hg. 1, Fig. 3 die Ansicht eines Einzelelements von der Innenseite her gesehen, Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Einzelelement gemäss Schnitt C - D der Fig. 3.
Die in Längsrichtung, parallel zu den Leuchtstoffröhren laufenden Halteschienen1, deren Stossstellen durch ein darübergezogenes Kunststoffprofil 2 verdeckt sind, so dass grosse Längen erreicht werden können ohne sichtbare Stösse, tragen die einzelnen Lamellen 3 der Abdeckung.
Diese Lamellen oder Einzelelemente 3 sind an ihren Stossstellen, quer zur Bandrichtung mit Nut 7 und Feder 6 miteinander verbunden. Diese Nut 7 und Feder 6 sind so gering bemessen, dass durch einen geringen Schub in der Längsrichtung des Bandes die ineinandergreifenden Teils sich lösen und so jede einzelne Lamelle für sich aus dem Band herausgenommen werden kann. Das Zusammenhalten der eingesetzten Lamellen in der Schiene besorgen 3olzen 4, die in Löcher fi des Nachbarelementes eingreifen.
Die enge, die ganze Lamelleninnenseite bedeckende, pyramidenartige Riffelung 8 quer zum Lichtband gibt der Abdeckung eine zusätzliche Stabilität gegen Schlag oder Druck und lässt gleichzeitig die Stossstellen durch die Querteilung nicht mehr in Erscheinung treten.
Die Anbringung erfolgt. indem zuerst die Halteschiene 1 an der Wand bzw. Decke angebracht wird. Jede Halteschiene 1 wird mit dem durchgehenden Kunststoffprofil 2 überzogen, um die Stossstellen der aneinandergereihten Schienen zu verdecken. Jetzt werden-von links anfangend-die Lamellen 3, indem man sie leicht : spannend zusammendrückt, in die Schiene 1 eingesetzt. Jede Lamelle 3 rastet mit Nut 7 und Feder d, Bolzen 4 und Loch 5 in die Nachbarlamelle ein. Die letzte Lamelle wird eingepasst, indem sie auf die entsprechende Breite gekürzt wird. Es entsteht so eine glatte, zusammenhängende, stabile Fläche, deren Stossstellen nicht sichtbar sind.
Soll das Band an irgendeiner Stelle geöffnet werden, so ist das möglich, indem durch einen mit der flachen Hand ausgeübten Schub in Längsrichtung die herauszunehmende Lamelle mit der Nachbarlamelle ausser Eingriff gebracht wird und die Lamelle einzeln herausgenommen wird. Beim Einsetzen wird umgekehrt verfahren.