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DE1051330B - Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker - Google Patents

Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker

Info

Publication number
DE1051330B
DE1051330B DEL29254A DEL0029254A DE1051330B DE 1051330 B DE1051330 B DE 1051330B DE L29254 A DEL29254 A DE L29254A DE L0029254 A DEL0029254 A DE L0029254A DE 1051330 B DE1051330 B DE 1051330B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
magnetic amplifier
controlled magnetic
controlled
amplifier according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29254A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Barth
Dr-Ing Robert Joetten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL29254A priority Critical patent/DE1051330B/de
Priority to CH6653058A priority patent/CH369169A/de
Priority to BE573716A priority patent/BE573716A/fr
Publication of DE1051330B publication Critical patent/DE1051330B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/06Control by voltage time integral, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, whereby the main coil winding also can be used as a control winding, e.g. Ramey circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker Die Erfindung bezieht sich auf einen spannungszeitflächengesteuerten magnetischen Verstärker.
  • Derartige magnetische Verstärker, die auch als flußgesteuerte magnetische Verstärker, Rücklauf-Magnetverstärker oder Ramey-Verstärker bezeichnet werden, zeichnen sich durch hohe Verstellgeschwindigkeit aus. Zur Steuerung dieser Verstärker ist es bekannt, veränderliche Gleichspannungen, einstellbare Widerstände, Röhren bzw. Transistoren in den Rückstellkreis zu schalten. Bei diesen Steuerungsarten erfolgt durch den Spannungsabfall in der Gegenspannung bzw. der Impedanz eine Minderung der rückstellenden Spannung, also der Spannungszeitfläche an den Drosseln, und damit eine Änderung der Ausgangsspannung des magnetischen Verstärkers. Die Dimensionierung der Schaltelemente (Röhre, Transistor od. dgl.) ist dabei abhängig von der im Steuerelement auftretenden Verlustleistung.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um die mit einem gegebenen Schaltelemente (z. B. Röhre oder Transistor) steuerbare Leistung im Verhältnis von zulässiger Schaltleistung (Maximalspannung - Maximalstrom) zu zulässiger Verlustleistung des Schaltelementes zu vergrößern. Dieses Verhältnis ist bei Transistoren größer als 10. Bei einem spannungszeitflächengesteuerten magnetischen Verstärker wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Rückstellkreis über Schaltglieder Ausschnitte der ihn speisenden Spannung erhält. An die Stelle von Gegenspannung bzw. Impedanz tritt also ein Schaltelement, dessen Schließ- und Öffnungszeitpunkte bestimmen, wie groß die rückstellende Spannungszeitfläche ist. Die Dimensionierung des Schaltelementes (z. B. Kontakt, Röhre oder Transistor) ist dabei nur abhängig von den Maximalwerten von Strom und Spannung im Rückstellkreis.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen das Prinzip der Erfindung. 1 bezeichnet eine Wechselspannungsquelle, 4 den Belastungswiderstand, 2 den Leistungsgleichrichter und 5 eine Sättigungsdrosselspule mit hoher Remanenz. Wenn der Schalter 6 immer offen ist, bleibt die Sättigungsdrosselspule immer gesättigt, und es fließt der maximale Belastungsstrom, der sich aus Spannung, Widerstand und Restinduktivität in der Sättigung ergibt. Der Gleichrichter 2 verhindert eine Abmagnetisierung, und am Widerstand 4 liegt die ganze positive Halbwelle. In der negativen Halbwelle erfolgt eine Abmagnetisierung über den Gleichrichter 3 nur, wenn der Schalter 6 geschlossen wird. Dieser Vorgang wird Rückstellung genannt.
  • Fig. 2 zeigt den Verlauf der Spannung U und des Stromes J als Funktion der Zeit t. Am Widerstand 4 liegt zunächst die gesamte positive Spannungshalbwelle, so daß ein Strom fließt von t1 bis t2. Darauf sperrt der Gleichrichter 2. Wenn der Schalter 6 nun von t3 bis t4 geschlossen ist, fließt über den Gleichrichter 3 Strom im umgekehrten Sinne durch die Sättigungsdrosselspule, und deren Magnetisierung wird um die schraffierte Spannungszeitfläche rückgestellt. In der darauffolgenden positiven Halbwelle kann dann von t5 bis t. nur ein kleiner Leerlaufstrom fließen, bis die Sättigungsdrosselspule wiederum gesättigt ist. Von t6 bis tr wird der Strom nur noch vom Widerstand 4 begrenzt. Die schraffierte Fläche in dieser positiven Halbwelle ist gleich der in der negativen Halbwelle, so daß die Gleichspannung am Belastungswiderstand 4 von Null bis zum Maximum durch Veränderung der Schließdauer des Schalters 6 stetig verstellt werden kann. Wenn der Schalter 6 dauernd geschlossen ist, fließt nur derkleineLeerlauf-Wechselstrom.
  • Entsprechende Schaltungen sind auch für höhere Pulszahl und mit getrennten Steuerwicklungen möglich.
  • Fig. 3 zeigt eine einphasige Einwegschaltung ohne getrennte Steuerwicklung mit Transistor als Schalter als einfachstes praktisches Beispiel. Die Einspeisung erfolgt über den Transformator 11. Den Lastkreis bilden Sättigungsdrosselspule 12, Belastungswiderstand 13 und Leistungsgleichrichter 14. An Stelle der Hintereinanderschaltung von Schalter 6 und Ventil 3 in Fig. 1 tritt der Transistor 15 (Haupt-Transistor). Dieser wird gesteuert vom Transistor 16 (Vor-Transistor). Die Transistoren sind über den Spannungsteiler aus den Widerständen 17 und 18 so stark rückgekoppelt, daß sie zusammen Kippverhalten besitzen. Eine kleine Änderung der Spannung zwischen den Punkten 19 und 20 bewirkt ein plötzliches Öffnen oder Schließen des Transistors 15 ohne Zwischenzustände. Im gezeigten Beispiel erhält der Punkt 20 eine Spannung, die sich zusammensetzt aus einer durch Zwischenschaltung des Gleichrichters 26 erzeugten Halbwellenspannung zwischen den Punkten 19 und 21 (wellige Zusatzspannung am Widerstand 23) und der eigentlichen Steuerspannung, die zwischen die Punkte 20 und 22 geschaltet wird und die im Steuerbereich des Transistors der Zusatzspannung entgegengerichtet ist. In erster Näherung wird der Transistor 15 geschlossen sein, solange das Potential des Punktes 20 positiv gegen Null ist, solange also die Zusatzspannung zwichen den Punkten 19 und 21 momentan größer ist als die Steuerspannung zwischen 20 und 22. Der Transistor 16 erhält seinen Arbeitsstrom aus der Spannungsquelle 25 über den Widerstand 24.
  • Fig. 4 zeigt, wie sich durch im Beispiel stufenweise vorgenommene Veränderung der Steuerspannung zwischen 20 und 22 die Schaltdauer einstellen läßt. Wie oben gezeigt, wird damit die Spannung am Widerstand 13 gesteuert. In Fig. 4 a sind über der Zeit t als Abszisse die Zusatzspannung Ula, U21 zwischen den Punkten 19 und 21 und die stufenweise veränderte Steuerspannung Uta, U22 zwischen den Punkten 20 und 22 aufgetragen. Fig.4b zeigt die dadurch entstehende Schaltwirkung des Transistors. Verläuft die Kurve auf der Abszisse, so ist der Transistor geöffnet und damit der Rückstellkreis unterbrochen; verläuft die Kurve oberhalb der Abszisse, so ist der Transistor als geschlossen zu betrachten, und der Rückstellkreis kann einen Strom führen. Bei mehrphasiger Schaltung muß die Pulszahl der welligen Zusatzspannung entsprechend höher sein. Man kommt jedoch mit nur einem Schaltglied aus.
  • An Stelle von Transistoren können, wie schon bemerkt, auch andere Schaltglieder verwendet werden. Besonders bei großen Ausgangsleistungen ist es vorteilhaft, eine gittergesteuerte Gasentladungsröhre als Schaltglied zu verwenden, dessen Zündpunkt zwischen t2 und ts veränderbar sein muß. In diesem Falle muß eine mehrphasige Schaltung aus zweiphasigen Einheiten zusammengesetzt werden, weil die gittergesteuerte Gasentladungsröhre bei positiver Anodenspannung nur gezündet, nicht aber gelöscht werden kann. Zum Zweck der Rückkopplung kann man die Größe der welligen Zusatzspannung vom Leistungskreis des magnetischen Verstärkers beeinflussen lassen. Der magnetische Verstärker kann auch dadurch gesteuert werden, daß man, anstatt die Steuerspannung U2., U22 zu verändern, die Phasenlage der welligen Zusatzspannung verstellt.
  • Auf Grund der Erfindung erhält man einen hochverstärkenden schnellen Leistungsverstärker mit linearer Kennlinie, der sich gut in Regelkreisen verwenden läßt. Sein dynamischer Gütefaktor kommt dem eines gittergesteuerten Stromrichters im Gleichrichterbetrieb gleich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellkreis über Schaltglieder Ausschnitte der ihn speisenden Spannung erhält.
  2. 2. Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltglied Elektronenröhren oder Transistoren in Kippschaltung dienen.
  3. 3. Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltglied eine gittergesteuerte Gasentladungsröhre dient.
  4. 4. Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied von der Differenz einer welligen Zusatzspannung und der steuernden Gleichspannung ausgesteuert wird.
  5. 5. Spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, däß die Größe der welligen Zusatzspannung vom Leistungskreis des magnetischen Verstärkers beeinflußt wird.
  6. 6. Spannungszeitflächengesteuertermagnetischer Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenlage der welligen Zusatzspannung einstellbar bzw. veränderlich ist.
DEL29254A 1957-12-11 1957-12-11 Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker Pending DE1051330B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL29254A DE1051330B (de) 1957-12-11 1957-12-11 Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker
CH6653058A CH369169A (de) 1957-12-11 1958-11-22 Verfahren zur Steuerung spannungszeitflächengesteuerter magnetischer Verstärker
BE573716A BE573716A (fr) 1957-12-11 1958-12-09 Amplificateur magnétique commandé en agissant sur la surface de la courbe temps-tension.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL29254A DE1051330B (de) 1957-12-11 1957-12-11 Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051330B true DE1051330B (de) 1959-02-26

Family

ID=7264816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL29254A Pending DE1051330B (de) 1957-12-11 1957-12-11 Spannungszeitflaechengesteuerter magnetischer Verstaerker

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE573716A (de)
CH (1) CH369169A (de)
DE (1) DE1051330B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191479B (de) * 1960-06-09 1965-04-22 Licentia Gmbh Schaltung zur Erzeugung von Impulsen im Takt eines ganzzahligen Bruchteils der Speisefrequenz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191479B (de) * 1960-06-09 1965-04-22 Licentia Gmbh Schaltung zur Erzeugung von Impulsen im Takt eines ganzzahligen Bruchteils der Speisefrequenz

Also Published As

Publication number Publication date
BE573716A (fr) 1959-04-01
CH369169A (de) 1963-05-15

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