DE1050830B - Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung für VermittlungseinrichtungenInfo
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Description
JÜLX
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen mit mehreren
Wahlstufen.
Es sind Vermittlungseinrichtungen bekannt, bei welchen in jeder Wahlstufe ein gemeinsames Markiervielfach
vorgesehen ist, über welches ein jeder Wahlstufe zugeordneter Markierer seine Einstellkennzeichen
absetzt, nachdem er beispielsweise von einem Speicher die entsprechenden Schaltaufträge empfangen
hat. ίο
Die Verwendung eines gemeinsamen Markiervielfaches in einer Wahlstufe gestattet innerhalb einer
Zeiteinheit nur jeweils einen Markiervorgang. Es muß dalier Vorsorge getroffen werden, daß bei Vorliegen
mehrerer gleichzeitiger Markieraufträge innerhalb einer Wahlstufe eine nacheinander erfolgende
Abfertigung erfolgt.
Da in einer Vermittlungseinrichtung normalerweise \ — eine Vielzahl von Wahlstufen vorhanden ist, muß zur
Herstellung von Verbindungen dafür gesorgt werden, daß in jeder Wahlstufe jeweils der richtige Teilabschnitt
einer aufzubauenden Verbindung gekennzeichnet wird, damit die Verbindungen über alle Wahlstufen
vorschriftsmäßig durchgeschaltet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem erwähnten Vermittlungssystem mit gemeinsamem
Markiervielfach in jeder Wahlstufe eine Steuerung der Markiervorgänge in der Weise vorzunehmen, daß
jede vollständige Internverbindung über mehrere Stufen der Vermittlungseinrichtung innerhalb einer Folge
gleicher Zeitabschnitte erfolgt. Zu diesem Zweck wird eine Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen
mit mehreren Wahlstufen derart aufgebaut, daß ein der gesamten Anlage gemeinsam zugeordneter
zentraler Steuerpulsgeber dem Ablauf sämtlicher Einstellvorgänge einen einheitlichen Arbeitsrhythmus aufprägt.
Hierbei werden sämtlichen Wahlstufen in gleichmäßigen Intervallen j eweils gleichzeitig Steuerimpulse
zugeleitet, während deren Dauer jeweils in allen Schaltstufen ein Schaltvorgang durchgeführt wird, die
im Zuge des Verbindungsaufbaues während des vorhergehenden Steuerimpulses durch ein Organ des jeweils
vorgeordneten Schaltabschnittes belegt worden sind.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles mit Hilfe der Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei zeigen
Fig. 1 und 2 den Übersichtsplan des Fernsprechvermittlungssystems,
• Fig. 3 bis 10 einen Speicher,
• Fig. 3 bis 10 einen Speicher,
Fig. 11 den allen Speichern gemeinsamen Rufverteiler,
__
Fig. 12 und 13 die Auswahleinrichtung für die verschiedenen
Wahlstuf en und die Ausgangsprüf schaltung einer einzelnen Gruppenwahlstufe,
Schaltungsanordnung
für Vermittlungs einrichtungen
für Vermittlungs einrichtungen
Anmelder:
International
International
Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
■Prüritötν
2&ε$
Fredrick H. Bray, Ronald G. Knight
und George C. Hartley, London,
sind als Erfinder genannt worden
und George C. Hartley, London,
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 14 eine Gruppenwählerschaltung,
Fig. 15 die im System verwendeten Steuerimpulse und
Fig. 16 die im System verwendeten Zählimpulse.
Zunächst sei zum besseren Verständnis die grundsätzliche
Wirkungsweise des Vermittlungssystems an Hand von Fig. 1 und 2 beschrieben.
Die Teilnehmer sind in Gruppen zu je hundert zusammengefaßt. Als Wähler ohne bewegte Teile kommen
beispielsweise Glimmlampen mit zwei Anoden und einer gemeinsamen Kathode zur Verwendung.
Das Vermittlungssystem wind durch von einem Pulsgenerator!
gelieferte Pulse gesteuert, die in Fig. 15 dargestellt sind. Am Schluß der Beschreibung befindet
sich eine Aufstellung über die Zeitlagen der einzelnen Pulse.
Wenn ein Teilnehmer 2 seinen Handapparat abhebt, wind ein ihn kennzeichnender Puls mit dem Ausgang
der Anrufsucher 3 verbunden, welche die diesen Teilnehmer
enthaltende Gruppe bedienen. Dieser Puls, der vom Pulsgenerator 1 über die Leitung 4 zur Teilnehmerschaltung
2 geleitet wird, kennzeichnet die Lage des Teilnehmers innerhalb seiner Hundertergruppe
und kann an einem belegten Anrufsucher nicht wirksam werden.
Der Pulsgenerator 1 liefert nacheinander Pulse PF von der Dauer T (Fig. 15) an alle Anruf sucher 3, die
diese kennzeichnen und ihnen über die Leitung 5 zugeführt werden. Während aufeinanderfolgender Perioden
T. werden verschiedene Anrufsucher vom Pulsgenerator 1 gekennzeichnet. Tritt zwischen einem Anrufsucherkennzeichnungsimpuls
PF und einem Teil-
809750/114
nebmerkennzeichnungsimpuls PL an einer Einzelanode
des gleichen Anrufsuchers Koinzidenz auf, so tritt zwischen der Kathode und den beiden genannten
Anoden eine Entladung auf. Damit ist der Anrufsucher für den rufenden Teilnehmer belegt, und der
Teilnehmer ist über den Leitungswählerausgang (die gemeinsame Anode), und eine Verbindungsschaltung 6
mit einem ersten Gruppenwähler 7 verbunden. Gleichzeitig werden Anrufsucher' und rufender Teilnehmer
gesperrt. ; ■; ~\
Die ersten Gruppenwähler sind in Gruppen eingeteilt, denen je ein Puls PG zugeordnet ist. Innerhalb
einer Gruppe werden die einzelnen Wähler durch ihnen zugeordnete Pulse PEL gekennzeichnet (Fig. 15).
Ist ein erster Gruppenwähler belegt, so bringt die diesen Wähler kennzeichnende Kombination von PG-unid
PEL-Pulsen den .Speicheranschaltwähler 8 in
SuchsteUung. Pro Verbindungsschaltung 6 ist ein Speicheranschaltewähler 8 vorgesehen, der Mehrfach-Dabei
ist in jeder Wahlstufe mir ein Speicher zur Steuerung eines Verbindungsaufbaues tätig. Zum Beispiel
kann ein Speicher den Verbindungsaufbau in der ersten Wahlstufe steuern, während in derselben
Periode T ein anderer Speicher die gleiche Aufgabe in der zweiten Wahlstufe erfüllt usw. Die Periode T
für jeden Wahlvorgang beträgt 30 ms. Die Wahl in jeder Wahlstufe wird von einer gemeinsamen Steuerschaltung
gesteuert, wobei jede Wahlstufe nur eine solche Steuerschaltung besitzt.
Es wird nun die Steuerung des Verbindungsaufbaues durch einen Speicher beschrieben. Nachdem der
Speicher 9 infolge der Verbindung mit dem Rufverteiler 11 ein Zeichen zum Beginn des Verbindungsaufbaues erhalten hat, wird ein den Wert der ersten
gespeicherten Zahl kennzeichnender Impuls vom Speicher 9 über die Leitung 12 zur Steuerschaltung 13
der ersten Wahlstufe gesandt. Alle ersten Gruppenwähler werden durch die gemeinsame Steuerschaltung
dioden oder eine Zusammenfassung mehrerer Dioden 20 13 bedient. Der Impuls, der die zu wählende Gruppe
enthält. Es kann gleichzeitig immer nur ein Wähler mit einem Speicher verbunden werden, wodurch Mehrfachbelegungen
von Speichern vermieden werden. Sind mehrere Speicheranschaltewähler in Suchst ellung, so
werden sie nacheinander, mit freien Speichern verbunden.
Die Speicher sind mit den Einzelanoden der Anschaltewähler verbunden. Diese Anoden werden durch
Pulse RH vom Pulsgenerator 1 abgegriffen. Während kennzeichnet, gelangt über Leitung 14 zum ersten
Gruppenwähler, wo er in allen Wählern die zu dieser Gruppe gehörigen Ausgänge markiert.
Es wurde ein erster Gruppenwähler 7 durch den anrufendenTeilnehmer
belegt und markiert. Wenn die Ausgangsmarkierimpulse über Leitung 14 angelegt werden, tritt zwischen diesem Wähler und der Markierung
durch den Teilnehmer Koinzidenz ein, sofern ein durch diesen Impuls gekennzeichneter Ausgang
einer einzelnen Periode Γ greift jeder Anschaltewähler 30 frei ist. Es zündet dann die entsprechende Entalle
mit ihm verbundenen Speicher ab. Ist ein Speicher ladungsstrecke des ersten Gruppenwählers, so daß
frei, so bewirkt die Koinzidenz zwischen einem Impuls RH und dem Anreiz für den Anschaltewähler die
Durchschaltung des entsprechenden Pfades. Der erste Gruppenwähler ist dann mit einem Speicher verbunden
und dieser belegt.
Nach der Belegung eines, Speichers 9 durch die Verbindungsschaltung
wird ein im ersten Gruppenwähler erzeugtes Wählzeichen zum rufenden Teilnehmer ge-
40
sendet. Letzterer wählt dann, der erste Gruppenwähler
nimmt die gewählten Zeichen auf und sendet sie.zum Speicher.
Die Erfindung ist bei beliebigen Vermittlungssystemen anwendbar. Sie wird an Hand eines Vermittlungssystems
mit indirekter Einstellung beschrie- 45 erfolgt der zweite Teilverbindungsaufbau in der dem
ben, bei dem vier Nummern gewählt werden und bei ersten Teilverbindungsaufbau unmittelbar folgenden
dem entfernte Ämter mit der Ziffer 1 erreicht werden.
zum zweiten Gruppenwähler die Verbindung hergestellt ist. Mit der Durchschaltung dieses Pfades ist
dieser Wähler belegt und das Markierkennzeichen beendet.
Sobald die Steuerschaltung 13 für alle erste Gruppenwähler ihre Aufgabe für diesen ersten Teilverbindungsaufbau
erfüllt hat, wird sie freigegeben und kann von einem anderen Speicher für denselben Teilverbindungsaufbau
eines anderen Rufes während der nächsten Periode T verwendet wenden.
Die zweite Gruppenwählerwahlstufe 15 arbeitet in genau der gleichen Weise, um den zweiten Teilverbindungsaufbau
herzustellen. Bei jeder Verbindung
Nach . der Einspeicherung der Einstellinformationen arbeitet das Vermittlungssystem auf folgende
Art.' ■'"■
Wenn ein Speicher 9 die letzte Wählziffer aufgenommen
hat, verbindet er sich' selbsttätig mit dem Ruf verteiler 11, sobald dieser aufnahmebereit ist. Er
ist für das ganze Amt einmal vorgesehen. Der Rufverteiler läßt gleichzeitig "immer nur einen Speicher
mit der Steuerung seiner Wahl beginnen. In jeder einzelnen von aufeinanderfolgenden Perioden T veranlaßt
jedoch der Ruf verteiler Il-jeweils einen der wartenden
Speicher, mit der Steuerung seiner Wähl zu beginnen.
' ':"''■
Das kennzeichnende Merkmal des Vermittlungssystems besteht darin, daß jeder Teilverbindungsvorgang
die Zeit einer Periode T beansprucht. Sobald der Rufverteiler 11 einen Speicher zum Beginn der Steue-Periode
T. Werden in einer Wahlstufe alle Ausgänge eines Wählers besetzt gefunden, wird ein besonderer
Pfad dieses Wählers durchgeschaltet, über den der rufende Teilnehmer ein Besetztzeichen erhält.
Es ist nun ein Leitungswähler 25 belegt worden. Mit allen Leitungswählern ist als letzte gemeinsame
Steuerschaltung, eine Leitungswählersteuerschaltung 17, verbunden. Die Wahl der Leitung erfolgt durch
Steuerung mit der Zehner- und der Einerwählziffer, weswegen nach dem Belegen des Leitungswählers der
Speicher zwei Impulsfolgen zur Schaltung 17 sendet, wenn letztere verfügbar ist. Diese Impulse werden
über die Leitungen 18 und 19 gesendet. Da gleichzeitig nur ein Leitungswähler markiert werden kann und so
die Gruppe von hundert Teilnehmern, innerhalb derer die Auswahl zu treffen ist, ausgewählt ist, wird durch
die Koinzidenz dieser Markierung mit einem über die Leitung 22 .angelegten Impuls, der die Lage des ge-
rürug des Verbindungsaufbaues veranlaßt hat, schaltet 65 rufenen Teilnehmers innerhalb seiner Hunderter
er sich von diesem Speicher frei und veranlaßt einen anderen wartenden Speicher} seine Verbindung aufzubauen.
Der Rufverteiler läßt: so lange während jeder
Periode T einen" Speicher." mit der Einstellung begruppe
kennzeichnet, der diesem gerufenen Teilnehmer entsprechenden Pfad im markierten Wähler durchgeschaltet.
Ist der gerufene Teilnehmer belegt, so ist dieser Impuls unwirksam, und der »Belegt«-Pfad im
ginnen, als Speicher in Ruf stellung vorhanden sind. 70 Leitungswähler wird durch einen folgenden Impuls
gezündet, wodurch zum rufenden Teilnehmer Besetztzeichen gesendet wird. Entspricht der gewählten
Nummer kein Teilnehmer oder ist der Teilnehmeranschluß vorübergehend stillgelegt, so wird ein anderer
Pfad im Wähler durchgeschaltet und dem rufenden Teilnehmer ein diese Tatsache meldendes Zeichen
übermittelt.
Nach der Übermittlung der den zwei letzten Ziffern entsprechenden Impulsen zur letzten gemeinsamen
zur Fortschalteelektrode der Tausenderspeicherröhre TH angelegt, so daß die Entladung auf die Kathode
Nr. 1 überspringt (Fig. 4).
Zieht das Relais^ im ersten Gruppenwähler wieder
5 an, so zündet wieder die Röhre TA und löscht die Röhre TB. Infolge der Ladezeit von C4 wird aber TC
erst dann zünden, wenn am Ende der gewählten Ziffer das Relais A erregt bleibt. Die Röhren TA und TB
werden beim Anzug und beim Abfall des Relais ge-
Steuerschaltung wird der Speicher freigegeben und io zündet, die Röhre TC bleibt gelöscht, und die Röhre
kann durch einen anderen anrufenden Teilnehmer be- G1 liefert negative Fortschalteimpulse an die
legt werden. · Speicherröhre TH. Die Röhre Gl erlischt nach jedem
Der Grundgedanke der Erfindung, jeden Schaltvor- Zünden wieder, wenn der Kondensator C8 aufgeladen
gang eines Verbindungsorgans einer Wahlstufe einem ist, da der Widerstand i?25 zu groß für eine dauernde
bestimmten Zeitabschnitt aus einer Folge gleicher 15 Entladung ist.
Zeitabschnitte zuzuordnen, soll nun im folgenden am Am Ende einer Ziffer bleibt das Relais A angezogen,
Beispiel eines ersten Gruppenwählers in seinen Ein- der Kondensator C4 lädt sich auf, und die Röhre TC
zelheiten dargestellt werden. zündet wieder.- Ihre Kathode liefert über die Konden-
Wie bereits bei Darstellung der Wirkungsweise des satoren CFl bis CP 5 einen Impuls an die Zünd-Systems
beschrieben wurde, wird der erste Gruppen- 20 strecken der Röhren Π bis TS. Dadurch wird die von
wähler über einen Speicheranschaltewä'hler mit einem Tl vorbereitete Röhre T2 gezündet und T1I.gelöscht,
freien Speicher verbunden, wie er in Fig. 3 bis 10 T2 legt an den Gleichrichter MR25 positives Potenaufgezeigt
ist. Diese Anschaltung erfolgt über die tial an, während der Gleichrichter Mi? 24 nun vom
Röhren RHS1 und RHS 2 in Fig. 3 und 4. Kathodenpotential der Röhre Γ1 an Erde gelegt wird.
Durch das Durchschalten der Röhren RHSl und 25 Wenn nun die nächste Ziffer gewählt wird und die
RHS2 fällt an den Widerständen R20 und R21 eine Röhre TB bei jedem Abfall des Relais A zündet, wird
Spannung ab. Der Spannungsanstieg am Widerstand nur die Röhre G 2 gezündet, und die der gewählten
R20 zündet die Röhre TA. Infolge der Kopplung der Ziffer entsprechenden Fortschalteimpulse werden an
Anoden wird dadurch die Röhre TB gelöscht, falls sie die Hunderterspeicherröhre H angelegt. Auf diese
gezündet war. Das Kathodenpotential der Röhre TA 30 Weise werden die Ziffern nacheinander in den Röhren
lädt den Kondensator C4 über den Widerstand R22 TH, H, T und U gespeichert, wobei nacheinander die
auf. Die Röhre TIl (Fig. 10) ist, wie später beschrie- Röhren Tl bis T5 gezündet wenden und am Ende
ben wird, normalerweise gezündet, so daß durch die jeder einzelnen Ziffer die Röhre TC gezündet wird.
Aufladung des Kondensators C 4, wenn die Röhren Das Zünden der Röhre T 5 kennzeichnet das Ende des
TIl und TA gezündet sind, die Röhre TC zündet. 35 Speichervorganges. Damit ist der Speicher nun ein-TIl
spannt den Gleichrichter MR21 im Steuertor der gestellt.
Röhre TC positiv vor. Die Kathode der Röhre TC ist Ein jedem Speicher eigener Puls PRC legt an den
über den Widerstand R 23 mit den Kondensatoren Gleichrichter MR 26 (Fig. 8) positives Potential an,
CPl bis CP 5 verbunden, so daß beim Zünden der und da gleichzeitig der Gleichrichter MR27 positiv
Röhre TC ein positiver Impuls die Röhre zündet, die 40 vorgespannt ist, legt die Röhre T5 ein positives Kennvon
der Kathode der Röhre T11 dazu vorbereitet war, zeichen an die interne Gespräche kennzeichnende und
wie es bei bekannten Zählketten der Fall ist. Die zum Ruf verteiler (Fig. 11) führende Leitung Lc an.
Röhre Tl zündet und löscht damit die Röhre TIl, da Wenn die Röhre LOT (Fig. 11) gezündet ist, wird
der Widerstand R24 ein gemeinsamer Anodenwider- die Röhre JTvS1 im Speicher zünden und ihre Kathode
stand ist. Nach der Belegung sind dann die Röhren 45. positives Potential annehmen. Da die Kathoden der
TA, TC und T1 gezündet, und der Speicher ist zur Röhre ^ aller Speicher vielfachgeschaltet sind, kann
Aufnahme der Wählimpulse bereit. keine Röhre *S\S" in einem anderen Speicher zünden.
Wenn das Relais A im ersten Gruppenwähler ab- Die Röhre T5 wird gelöscht. Der nach dem letzten
fällt, sinkt das Potential am Widerstand R 20 ab, wo- Speicherkennzeichnungsimpuls PRC folgende Impuls
durch ein negativer Impuls über den Kondensator C 5 50 PRR zündet nun die Röhre T 7, und die Röhre vS"^ wird
an die Kathode der Röhre TB angelegt wird. Der gelöscht, so daß in der nächsten Periode der CRP-Gleichrichter
MR 22 in ihrer Kathodenleitung wird Pulse ein anderer Speicher seine RöhreS-S" zündet und
dadurch gesperrt. Die Röhre TB zündet und löscht die mit dem Ruf verteiler verbunden wird. Der Anoden-Röhre
TA. An der Kathode der Röhre TB entsteht ein widerstand R24 ist den Röhren So* und Tl bis T7
positives Potential. Infolge der Kopplung der Katho- 55 gemeinsam.
den der Röhren wird die Röhre TC gelöscht. Da TB Die RöhreT7.erfüllt nun zwei Aufgaben: dieÜber-
und Tl gezündet sind, liegen die beiden Gleichrichter tragung eines die Zählung anzeigenden Impulses zum
Afi? 23 und Mi? 24 an positivem Potential und zünden ersten Gruppenwähler und die Übertragung eines
die Röhre Gl. Impulses zur Prüfeinrichtung für die Dekaden und
Bei der Zündung der Röhre Tl wurde ein positiver 60 Einzelleitungsauswahl der ersten Gruppenwählerstufe
Impuls zur Zündung der Röhre TE (Fig. 6) an deren (Fig. 12), welche die Wahl einer freien Einzelleitung
Kathode über die Leitung34 und den Kondensator C 6 im ersten Gruppenwähler steuert. Es wird angenomangelegt.
Der an ihrem Anodenwiderstand entstehende men, daß die erste gespeicherte Ziffer eine 2 ist und
negative Impuls wird zu den Kathoden »ίί« (Hilfs- daß alle Verbindungen mit dieser ersten Ziffer nur
strecke für den Ausgangszustand) aller Vielkathoden- 65 einfach zu zählen sind. Die Koinzidenz des Impulses
speicherröhren (Fig. 4, 8), geführt, so daß die Ent- PFP in der Zeitlage 116 oder 244, der die einfache
ladung über alle Speicherröhren über die Hilfsstrecke Zählung anzeigt, mit Spannung an der Kathode 2 der
erfolgt. Röhre TH und an der Kathode der Röhre T 7 läßt
Bei der Zündung der Röhre Gl wird ein negativer einen Impuls an der Auslöseelektrode der Röhre TF
Impuls von ihrer Anode über den Kondensator C 7 70 (Fig. 5) erscheinen, da der Gleichrichter MR 30 von
der Kathode der Röhre Tl, der Gleichrichter MR31
von der Kathode 2 der Röhre TH und der Gleichrichter Mi? 32 vom Impuls PFF positiv vorgespannt
sind. Die Kathode der Röhre Ti7 ist mit Impulsen derselben
Wiederholungsfrequenz wie die Impulse PFF verbunden. Die Röhre TF wird während der Dauer
eines Impulses zünden und von ihrer Anode zum Ausgang der Registeransdhalteröhre RHS 2 einen negativen
Impuls senden, der zu dem nicht gezeigten ersten den Gleichrichter Mi?36 positiv vorspannt. Die in der
Zeichnung angegebenen Potentiale sind gebräuchliche Werte, so daß die Kathode der Röhre TG ein Potential
von etwa —170V annimmt, wenn 80V Brenn-, spannung vorausgesetzt werden. Von der Kathode der
Röhre TG werden die Gleichrichter MR 37 und MR 38
so vorgespannt, daß sie leitend wenden und den Ausgang des Registeranschaltewählers kurzschließen. Der
Speicher bleibt so lange belegt, bis das entsprechende
Gruppenwähler weiter übertragen wird und dort die io Relais im (nicht gezeigten) ersten Gruppenwähler an-
gegebenenfalls erforderlichen Schaltvosrgänge veranlaßt.
Die auf die Impulse PM folgenden Impulse PS sind, wie in Fig. 5 gezeigt, mit den Kathoden der
Röhre TH verbunden. Erfolgt die Entladung in dieser Röhre über ihre zweite Kathode, so wird, wenn die
Röhre T 7 gezündet ist, die Röhre TV (Fig. 6) während der Dauer des Impulses PS (Zeitlage 130 oder 2)
leitend und ein Impuls in dieser Zeitlage über die Leitung »Cl« zur Prüfeinrichtung für die Dekaden- und
Einzelleitungsauswahl (Fig. 12) übertragen.
Dieser in der von der gezündeten Kathode der Röhre TH bestimmten Zeitlage liegende Impuls wird
durch das mit dem Gitter der Röhre VT, den Kathoden der Röhre TH, der' Kathode der Röhre T 7 und
spricht.
Das Zünden der Röhre TE löscht die Röhre TG und hebt die Sperrung der an die Gleichrichter MR 39 und
MR 40 angelegten Speicheranschalteimpulse auf, so daß der Speicher für andere Verbindungen frei ist.
Die Röhren TE und T1Il werden gezündet und die
Speicherröhren in ihren Ruhezustand gebracht.
Die gegebene Beschreibung des Speichers bezieht sich auf den Aufbau einer Internverbindung. Der Auf-
20. bau einer zu einem anderen Amt führenden Verbindung
verläuft, soweit er sich im beschriebenen Amt selbst abspielt, in der ■ gleichen Weise wie für eine
Internverbindung. Soweit er außerhalb des betrachteten Amtes erfolgt, ist er im Zusammenhang mit dem
g g
dem Impuls PvS" verbundenen Netzwerk aus Torschal- 25 hier beschriebenen Erfmdungsgedanken ohne Bedeutungen erzeugt. tung. Es ist jedoch zu beachten, daß bei der hier zu-Die
Röhre T 6 wurde unter den gleichen Bedingun- gründe gelegten Vermittlungseinrichtung an sich vorgen
wie die Röhre SS gezündet, und der auf die Im- gesehen ist, daß die für ein entferntes Amt bestimmten
pulse PS folgende Impuls PSF in der Zeitlage 11 oder Rufe gegenüber den Internverbindungen bevorzugt
139 wird an die Auslöseelektrode der Röhre T 8 über 30 abgefertigt werden. In der nun folgenden Beschrei-C
den Kondensator ClO angelegt. Da gleichzeitig die Röhren T 6 und T 7 gezündet sind und somit die
Gleichrichter MR 33 und MR 34 positiv vorspannen, zündet die Röhre T 8 und löscht infolge des gemeinsamen
Anodenwiderstandes i? 24 die Röhre T1.
Die Röhre T 8 bereitet die Schaltung für das Durchlassen eines die zweite Wählziffer kennzeichnenden
Impulses über die Röhre VH, die durch die mit ihrem Gitter verbundene Torschaltung gesteuert wird, und
bung ist daher diesem Umstand Rechnung getragen. Es wird angenommen, daß mit dem in Fig. 11 dar-
- gestellten Rufverteiler ein Speicher verbunden ist, der einen internen Ruf bedient und daher die Röhre
LOT gezündet hat. Die Röhre VL ist während der Dauer des Impulses PCD leitend, der den Zeitabschnitt
aller Impulse PRC überdeckt. Die Röhre SS im angeschalteten
Speicher ist gezündet. Ihr positives Kathodenpotential hindert andere Röhren 5",S" am Zünden.
über die Leitung C 2 vor, welche zur Prüfeinrichtung 40 Der auf den Impuls PCD folgende Impuls PCO zündet
die Röhre OGT, die durch die Röhre LOT vorbereitet wurde. Während der nächsten Periode T wird die
Röhre VG während der Dauer des Impulses PCD leitend, und auf der Verbindungsleitung O/G zum
Speicher erscheint ein positives Potential, so daß nur
Speicher, die einen für ein entferntes Amt bestimmten Ruf enthalten, die Möglichkeit haben, den Ruf verteiler
zu belegen. Warten solche Speicher, so wird in einem von ihnen die Röhre 55" zünden und nach dem letzten
Impuls PRC der Impuls PRG die Röhre TTA zünden, da die Röhre VG leitend und die Röhre 55 gezündet
ist. Der Impuls PCO wird die Röhre LOT zünden, die durch die Röhre OGT vorbereitet wurde. Jedoch
wird mit dem Impuls PDR die Röhre OGT wieder gezündet
infolge der Koinzidenz des Impulses mit der Kathodenspannung der gezündeten Röhre TTA. Die
Röhre VG wird auch in der nächsten Periode T leitend bleiben und wiederum einen mit einem zu einem
fernen Amt abgehenden Ruf befaßten Speicher abfertigen. Der Impuls PDS zündet die Röhre TTB, die
die Röhre TTA löscht. Während der nächsten Periode bleibt die Röhre VG leitend, und es wird wieder ein
mit einem abgehenden Ruf befaßter Speicher abgefertigt. Wartet kein solcher Speicher, so zündet auch
keine Röhre SS, und am Ende der Periode zündet die Röhre LOT. Da die Röhre TTA gelöscht ist, weil
keine Röhre SS gezündet ist, vermag der Impuls PDR die Röhre OGT nicht zu zünden. Während der nächsten
Periode T leitet daher die Röhre VL, und es wird
für die Dekaden- und Einzelleitungsauswahl der zweiten Gruppenwählerstufe führt, wenn der Impuls
PS in der nächsten Periode T erscheint. Die Röhre T9
zündet beim nächsten P5P-Impuls, wenn die Röhre T 8 gezündet war, und löscht diese. Das dadurch angehobene
Kathodenpotential der Röhre T9 bereitet die Schaltung für das Durchlassen der die Zehnerund
Einerwählziffer kennzeichnenden Impulse während der nächsten Periode T über die Röhren VD und
VU zur Steuerschaltung des Leitungswählers vor,
welche die Prüfung und Auswahl des gewünschten Teilnehmeranschlusses vornimmt. Die Koinzidenz des
Impulses PSF mit der gezündeten Röhre T 9 zündet die Röhre TlO, wodurch die Röhre T 6 gelöscht wird,
da ihre Kathoden durch den Kondensator CIl gekoppelt sind. Der Speicherauslöseimpuls PRL in der
Zeitlage 110 oder 238 zündet die Röhre T11, wenn
die Röhre T10 gezündet war. Die Röhre TE wird von
den über die Leitung 35 von der Kathode der Röhre TIl übertragenen positiven Impuls gezündet und
löscht infolge der Kopplung der Anoden die Röhre TG.
Der von der Anode der Röhre TE gelieferte negative Impuls wird, über die Leitung 36 und Widerstände
zu den Kathoden H aller Speicherröhren übertragen, so daß die Entladung auf diese überspringt.
Vor der Zündung der Röhre TE war die Röhre TG
gezündet infolge der Koinzidenz des Kathodenpotentials der gezündeten Röhre Tl, das den Gleichrichter
Mi?35 positiv vorspannt mit dem in der Zeitlage
oder 250 angelegten Speicherüberwachungsimpuls, der 70 ein mit einem internen Ruf befaßter Speicher abge-
fertigt. Der Rufverteiler wechselt daher zwischen einer Einstellung, in der interne Rufe abgefertigt werden,
und einer Einstellung, in der für ferne Ämter bestimmte
Rufe abgefertigt weiden, hin und her. Er bleibt aber so lange in der letzten Stellung, solange
mit für ein entferntes Amt bestimmten Rufen befaßte Speicher abzufertigen sind. In jeder zweiten Periode T
werden interne Rufe abgefertigt, wenn nur Speicher mit internen Rufen warten. Zwei nacheinander abgefertigte
interne Rufe besitzen also den Abstand 2 T, da da die Arbeitsweise des Leitungswählers diesen Abstand
erfordert.
Für jede Gruppenwahlstufe ist eine für die Dekaden- und Einzelleitungsauswahl bestimmte Prüfeinrichtung
vorgesehen. Diese ist in Fig. 12 und 13 dargestellt. Sie bestimmt die zu prüfende Gruppe von
Ausgängen und legt an die einzelnen Ausgänge dieser Gruppen Prüfimpulse an.
- Wie bei der Beschreibung des Speichers ausgeführt
wurde, wird ein die gespeicherte Ziffer kennzeichnender Impuls zu der in Fig. 12 dargestellten Schaltung
übertragen. Die gewählte Ziffer sei eine 2, so daß ein Impuls PS in der Zeitlage 2 oder 130 über die Leitung
C1 übertragen wird und durch Koinzidenz der Impulse die Röhre LS2 gezündet wird. Es wird angenommen,
daß die in Fig. 12 gezeigte Schaltung die Steuerschaltung der ersten Gruppenwahlstufe ist, die
über die Leitung C1 gesteuert wird. Die gemeinsame
Steuereinrichtung für die zweite Gruppenwahlstufe wird über die Leitung C 2 gesteuert. Das Potential
der Kathode der Röhre LS 2 wird positiv, und durch Koinzidenz mit den Impulsen PT werden die Röhren
OT nacheinander immer wieder leitend, so daß an i'hren Kathoden, die mit den Ausgängen der zweiten
Dekade aller Wähler der ersten Gruppenwahlstufe verbunden sind, Impulse PT erscheinen. Zur Erläuterung
sind zehn Ausgangsimpulse gezeigt. Die Schaltung zeigt die Prüfung von Ausgängen in gestaffelten
Gruppen. Von den Röhren zur Dekadenauswahl und zur Einzelleitungsprüfung dieser Dekade sind nur diejenigen
für die Dekaden 2 und 10 gezeigt.
Zur Erläuterung sind in Fig. 13 die Ausgänge von vier vielfachgeschalteten Gruppen von Wählern derselben
Wahlstuf e und für die Dekade 2 ein Staffelungsbeispiel gezeigt. Drei Ausgänge sind mit jeder Gruppe
von zehn Wählern einzeln verbunden, drei mit jeder von zwei Gruppen und vier Ausgänge sind für alle
vier Gruppen erreichbar, so daß insgesamt in der Dekade 2 aller vier Wähler zweiundzwanzig Ausgänge
vorhanden sind. Diese Ausgänge sind mit den Röhren OT über hohe Widerstände dergestalt verbunden, daß
alle Einzelausgänge durch die Impulse 1 bis 3 mit der Zeitlage 25 bis 27 oder 153 bis 155, die mit zwei vielfachgeschalteten
Gruppen verbundenen Ausgänge durch die drei nächsten Impulse und die mit allen Gruppen verbundenen Ausgänge durch die letzten vier
Impulse geprüft werden. Als Beispiel wird die Wahl eines freien Ausganges durch den ersten Gruppenwähler
betrachtet. Das entsprechende Relais RL spricht im ersten Gruppenwähler vor der schon beschriebenen
Ausgangsprüfung an und kennzeichnet diesen Wähler durch Verbinden eines Markierpotentials mit den gemeinsamen
Kathoden der Röhren dieses Wählers. Es ist immer nur ein Wähler pro Zeiteinheit gekennzeichnet,
so daß, obwohl die Ausgangsprüfimpulse an alle ersten Gruppenwähler angelegt sind, sie nur an
diesem markierten Gruppenwähler wirksam werden. Fig. 14 zeigt einen zweiten Gruppenwähler, der mit
dem Ausgang des ersten Gruppenwählers verbunden ist und die Anschaltung des Ausgangsprüfimpulses.
Ist diese Anordnung frei, so wird durch Koinzidenz des Markierkennzeichens im ersten Gruppenwähler
mit dem Prüf impuls über einen der gezeigten hohen Widerstände der Wähler durchgeschaltet. Der Gleitihrichter
M R 50 wird leitend werden und einen geringen Widerstand annehmen und ein weiteres Anlegen des
Impulses unwirksam machen. Der Ausgang ist belegt, und das Markierkennzeichen wird im ersten Gruppenwähler
entfernt, so daß das Anlegen von Prüf impulsen
ίο an andere Ausgänge dieses Wählers infolge der dort
inzwischen durchgeführten Schaltfunktionen diesen nicht durchschalten kann.
Die Röhre B in Fig. 12 zündet, wenn ein Impuls PS
über die Leitung Cl übertragen wird. Nach dem letzten Ausgangsprüfimpuls PT in der Zeitlage 34
oder 162 wind die Röhre BY leitend und sendet einen
| Zeitlage | Bezeichnung | RL OPN | Λ | PRE | J | Potential | |
| 20 | PM | ||||||
| 13 bis 112 | PL | j PRG | + | ||||
| 141 bis 240 | PFT | j POG | + | ||||
| 114 bis 133 | \ RH | j PCO | |||||
| 242 bis 5 | j PCO | ||||||
| 25 | ■ 13 bis 112 | \ PGL | j PDR | ||||
| . 141 bis 240 - | j PDS | ||||||
| 1 bis 10 | \ PS | J PRC | 4- | ||||
| 129 bis 138 | J | j PRR | |||||
| 30 | ■ ■ 11 | ) PSF | j PRL | ||||
| 139 | J | ||||||
| 25 bis 34 | 1 PT | PRL | + | ||||
| 153 bis 162 | J | PFR | |||||
| 35 | 35 163 |
1 PT | " + | ||||
| 241 | PBT | + | |||||
| 242 | PNT | ||||||
| 10 | ) PSR | + | |||||
| 40 | 138 | J | |||||
| 9 | ) PR | -t- | |||||
| 137 | J | ||||||
| 121 | 4- | ||||||
| 45 | 249 | H- | |||||
| 122 250 |
..+ | ||||||
| 113 241 |
.+ | ||||||
| 5o | 113 241 |
+ | |||||
| 116 244 |
+ | ||||||
| 55 | 118 246 |
4- | |||||
| 120 248 |
+ | ||||||
| 6ο | 13 bis 112 141 bis 240 |
4- | |||||
| 114 242 |
+ | ||||||
| 110 138 |
■■■■+■. | ||||||
| 65 | 36 | ||||||
| 164 | |||||||
| 143 | |||||||
| 134 | |||||||
| 4- und — | |||||||
| 70 | 6 |
809' 750/114
Impuls zum Besetztzeichenpfad des ersten Gruppenwählers. Sind also alle Ausgänge dieses Wählers belegt,
so wird durch Koinzidenz dieses Impulses mit dem Markierkennizeichen der Besetztzeichenpfad des
Wählers durchgeschaltet und dem Teilnehmer das Besetztzeichen übermittelt.
Die Röhre R wird durch den auf den Impuls PB folgenden Impuls PLR gezündet und löscht dabei
infolge des gemeinsamen Anodenwiiderstandes die Dekadenauswahlröhre
(z. B. IS2), wodurch die Röhren OT gesperrt werden und so lange keine Ausgangsprüfimpulse
an ihren Kathoden abgeben, bis die Schaltung durch einen anderen Speicher wieder belegt wird.
Die Einstellvorgänge für die übrigen Wahlstufen, z. B. ILGW, LW, erfolgt in analoger Weise, so daß
sich eine ins einzelne gehende Darstellung dieser Einrichtungen erübrigt.
Selbstverständlich handelt es sich bei der im vorstehenden dargestellten Anordnung nur um ein Beispiel
für eine Anordnung des Erfindungsgedankens, dessen andersweitige Verwendung hierdurch nicht
ausgeschlossen wird.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen mit mehreren Wahlstufen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein der gesamten Anlage gemeinsam zugeordneter zentraler Steuerpulsgeber
(1 in Fig. 1) dem Ablauf sämtlicher Einstellvorgänge einen einheitlichen Arbeitsrhythmus aufprägt
derart, daß sämtliche Wahlstufen (6, 7 in Fig. 1 bis 15; 25 in Fig. 2) in gleichmäßigen Intervallen
jeweils gleichzeitig Steuerimpulse zugeleitet werden, während deren Dauer jeweils in allen
Schaltstufen ein Schaltvorgang durchgeführt wird,
die im Zuge des Verbindungsaufbaues während des vorhergehenden Steuerimpulses durch ein
Organ des jeweils vorgeordneten Schaltabschnittes belegt worden sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse den
Schaltorganen jeder Schaltstufe über ein sämtlichen Schaltorganen dieser Schaltstufe gemeinsames
Steuervielfach zugeleitet werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch jeden Steuerimpuls
gleichzeitig in jeder Schaltstufe je ein und1, nur ein Schaltvorgang veranlaßt werden kann.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3,. dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung;
der Schaltvorgänge elektronische Schaltmittel vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 665 129.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
© 809 750/114 2.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050830B true DE1050830B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=591150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050830D Pending DE1050830B (de) | Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050830B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213010B (de) * | 1960-05-25 | 1966-03-24 | Pye Ltd | Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches, automatisches Telefonvermittlungssystem |
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- DE DENDAT1050830D patent/DE1050830B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213010B (de) * | 1960-05-25 | 1966-03-24 | Pye Ltd | Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches, automatisches Telefonvermittlungssystem |
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