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DE1050740B - Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Chloralkali-Elektrolysieranlage - Google Patents

Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Chloralkali-Elektrolysieranlage

Info

Publication number
DE1050740B
DE1050740B DENDAT1050740D DE1050740DA DE1050740B DE 1050740 B DE1050740 B DE 1050740B DE NDAT1050740 D DENDAT1050740 D DE NDAT1050740D DE 1050740D A DE1050740D A DE 1050740DA DE 1050740 B DE1050740 B DE 1050740B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
primary
unit
cell
shunt
primary cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050740D
Other languages
English (en)
Inventor
Augsburg Dr. Heinrich Voit
Original Assignee
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius S. Brüning, Frankfurt/M
Publication date
Publication of DE1050740B publication Critical patent/DE1050740B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B15/00Operating or servicing cells

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

Bei der Chloralkali-Elektrolyse nach dem Amalgamverfahren wird in einer Primärzelle Quecksilber mit elektrolytisch abgeschiedenem Alkalimetall beladen. Das entstandene Amalgam wird in einer Sekundärzelle mit Wasser zur Umsetzung in Alkalilauge, Wasserstoff und Quecksilber gebracht. Bei dem Sekundärprozeß wird Energie frei, die nutzbar gemacht werden kann. Es ist bekannt, die Sekundärzelle mit der Primärzelle in Serie zu schalten, so daß die Gegenspannung der als elektrochemisches Element wirkenden Sekundärzelle die Gesamtspannunig der Einheit der Primär-Sekundär-Zelle herabsetzt.
Auf Grund von unvermeidlichen Fehlzersetzungen in der Primärzelle ist der Elektrolysierstrom in dieser Zelle immer etwas größer, als im Idealfall für den Vorgang der Elektrolyse und damit für die gebildete Alkalimenge notwendig wäre. Diesem Umstand muß durch emc etwas geringere Stromstärke in der Sekundärzelle Rechnung getragen werden. So ist es bekannt, zum Abgleich der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Chlocralkali-Elektrolysieranlage jeweils eine anodisohe Zusatzelektrode in der Primärzelle nicht über die entsprechende Sekundärzelle, sondern über einen Nebenschluß direkt mit der äußeren Stromquelle, die den Elektrolysierstrom liefert, zu verbinden.
Letztere Schaltung hat aber den Nachteil, daß bei einer Einheit Primär-Sekundär-Zelle die Quecksilber-Amalgam-Elektroden von Primär- und Sekundärzelle auf verschiedenem elektrischem Potential liegen. Der entsprechende Potentialunterschied ist gleich der Spannung der Einheit Primär-Sekundär-Zelle. Beim Betrieb einer Chloralkali-Elektrolysieranlage, bei der nach bereits vorgeschlagener Schaltung die elektrochemische Energie der Sekundärzellen nutzbar gemacht wird, ist es somit notwendig, die Quecksilber-Amalgam-Strömung zwischen Primär- und Sekundärzelle jeder Einheit zweimal derart zu unterbrechen, daß die Amalgamelektroden der Primär- und Sekundärzelle jeder einzelnen Einheit nicht elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Dieser Nachteil einer elektrischen Unterbrechung der Quecksilber-Amalgam-Strömung wird durch die im nachfolgenden beschriebene Erfindung vermieden.
Der Erfindungsgedanke beruht darauf, daß der an sich bekannte Nebenschluß, der unter Umgehung der Sekundärzelle von einer anodischen Zusatzelektrode der Primärzelle ausgeht, nicht — wie vorgeschlagen — innerhalb einer Einheit Primär-Sekundär-Zelle verläuft, sondern von einer Einheit Primär- Sekundärzelle zu einer benachbarten anderen Einheit gelegt wird.
Es wird daher ein Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellcn Schaltung
zur Abstimmung der Stromstärken
in den Primär- und Sekundärzellen
einer Chloralkali-Elektrolysieranlage
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M., Brüningstr. 45
Dr. Heinrich Voit, Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
einer Chloralkali-Elektrolysieranlage vorgeschlagen, bei der eine anodische Zusatzelektrode der jeweiligen Primärzelle unter Umgehung der entsprechenden Sekundärzelle im Nebenschluß mit dem entsprechenden, den gesamten Elektrolysierstrom führenden Teil verbunden ist, die dadurch gekennzeichnet ist, daß bei mindestens einer Einheit Primär-Sekundär-Zelle alle Anoden der Primärzelle direkt mit der äußeren Gleichstromquelle, die den Elektrolysierstrom liefert, verbunden sind und daß bei den Primär- und Sekundärzellen der übrigen Einheiten der an sich bekannte, jeweils notwendige Nebenschluß von der anodischen Zusatzelektrode der Primärzelle einer Einheit zu der Primärzellenkathode einer anderen Einheit führt.
Hierbei ist es vorteilhaft, daß das Primärzellenanodenpotential der Einheit, von der der Nebenschluß ausgeht, möglichst wenig — vorzugsweise um die Sekundärzellenspanung — verschieden ist von dem Primärzellenkathodenpotential der benachbarten Einheit, zu der der Nebenschluß führt.
Bei der vorgeschlagenen Schaltung ist eine elektrische Unterbrechung der Quecksilber-Amalgam-Strömung innerhalb einer Einheit Primär-Sekundär-Zelle nicht mehr erforderlich, weil nunmehr die
4-5 Quecksilber-Amalgam-Elektroden von Primär- und Sekundärzelle einer Einheit auf Grund der Schaltung automatisch auf gleichem elektrischem Potential liegen.
In der Zeichnung ist der einfachste Fall dieser
Schaltung dargestellt. A bedeutet die äußere Gleichspannungsquelle, die den Elektrolysierstrom liefert. Die einzelnen Einheiten Br, bestehend aus je einer Primär- und je einer Sekundärzelle, sind durch gestrichelte, die Primärzellen Cr durch strichpunktierte und die Sekundärzellen Dr durch nicht unterbrochene
809 750/334
Umrandungen gekennzeichnet. Die Primärzelle C1 der ersten Einheit B1 (der Einheit, deren sämtliche Primärzellenanoden direkt mit dem Pluspol der äußeren Spannungsquelle A verbunden sind) hat keine besondere Zusatzelektrode, die letzte Einheit Bn (die Einheit, deren Primärzellenkathode direkt mit dem Minuspol der äußeren Spannungsquelle A verbunden ist) hat statt einer als elektrochemisches Element wirkenden Sekundärzelle eine kurzgeschlossene Sekundärzelle Dn.
Die Zusatzelektroden sind mit Er bezeichnet. Der Index ν deutet wie bei den Primär- und Sekundärzellen die Zugehörigkeit zu der y-ten Einheit an. Vorzugsweise wird je eine Anode der Primärzellen als Zusatzelektrode verwendet. Die Ströme, die durch die Nebenschlußverbindungen Fv und durch die Zusatzelektroden Ev_i t fließen, können durch entsprechende Dimensionierung der der Kathode zugewandten Oberflächen der Zusatzelektroden Ev + ± variiert werden. Der Hauptteil des Elektrolysierstromes fließt jeweils über die Verbindungsleitung Gv und über die zeichnerisch durch einen längeren dicken Strich zusammengefaßten Anodenf/,, + 1 der Primärzellen Cv + 1. Durch die Verbindungsleitungen J, K und Lv fließt der gesamte Elektrolysierstrom.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Alkalichlorid-Elektrolysieranlage, bei der eine anodische Zusatzelektrode der jeweiligen Primärzelle unter Umgehung der entsprechenden Sekundärzelle im Nebenschluß mit dem entsprechenden, den gesamten Elektrolysierstrom führenden Teil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens einer Einheit Primär-Sekundär-Zelle alle Anoden der Primärzelle direkt mit der äußeren Gleichstromquelle, die den Elektrolysierstrom liefert, verbunden sind und daß bei den Primär- und Sekundärzellen der übrigen Einheiten der an sich bekannte, jeweils notwendige Nebenschluß von der anodischen Zusatzelektrode der Primärzelle einer Einheit zu der Primärzellenkathode einer anderen Einheit führt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärzellenanodenpotential der Einheit, von der der Nebenschluß ausgeht, möglichst wenig — vorzugsweise um die Sekundärzellenspannung — verschieden ist von dem Primärzellenkathodenpotential der benachbarten Einheit, zu der der Nebenschluß führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 750/334 2.59
DENDAT1050740D Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Chloralkali-Elektrolysieranlage Pending DE1050740B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050740B true DE1050740B (de) 1959-02-19

Family

ID=591084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050740D Pending DE1050740B (de) Schaltung zur Abstimmung der Stromstärken in den Primär- und Sekundärzellen einer Chloralkali-Elektrolysieranlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1050740B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088932B (de) * 1959-03-05 1960-09-15 Ruhrchemie Ag Verfahren zur Gewinnung von schwerem Wasser in elektrochemischen Zellen

Cited By (1)

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DE1088932B (de) * 1959-03-05 1960-09-15 Ruhrchemie Ag Verfahren zur Gewinnung von schwerem Wasser in elektrochemischen Zellen

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