DE1050290A1 - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung behandelt das Problem der Anstellung der in Einbaustücken gelagerten Walzen in
Walzwerken, bei denen die Einbaustücke über durch sie hindurchgeführte, gegebenenfalls vorgespannte
Zuganker mit Außenmuttern und in der Höhe verstellbare, zwischen ihnen liegende Distanzstücke miteinander
verbunden bzw. verspannt sind. Derartige Walzwerke bezeichnet man als ständerlose Walzwerke.
Allgemein gesehen ist die Erfindung überall anwendbar, wo einander gegenüberliegende Teile, die in der
vorbeschriebenen Weise miteinander verbunden sind, in ihrem Abstand voneinander verändert, d. h. angestellt
werden sollen. Die folgenden Ausführungen behandeln jedoch das bevorzugte Anwendungsgebiet der
Walzwerke.
Es ist eine Anstellvorrichtung für ständerlose Walzwerke bekannt, bei der eine Grobeinstellung
durch Verschieben keilförmiger Distanzstücke, die zwischen den Einbaustücken liegen, und eine Feineinstellung
durch Drehen von Lagerbüchsen mit exzentrischer Bohrung für die Walzenzapfen bewirkt
wird. Betätigt man die Grobeinstellung, so müssen die Außenmuttern der Zuganker zuvor gelöst und später
wieder angezogen werden, eine Maßnahme, die nur bei der Montage oder Demontage durchgeführt werden
kann. Dies bedeutet, daß der Feineinstellung ein möglichst großer Anstellbereich gegeben werden müßte.
Die Exzentrizität der Bohrungen in den drehbaren Lagerbüchsen wird dadurch groß, was wegen der
Platzverhältnisse auf Kosten des Durchmessers der hochbelasteten Lagerzapfen geht. Andererseits bedarf
es bei der vorbeschriebenen Anstellvorrichtung keines Gewichtsausgleiches für die Oberwalze.
Es ist ferner eine aus Mutter und Spindel bestehende Anstellvorrichtung für ständerlose Walzwerke
bekannt, bei der die hülsenartigen Außenmuttern der Zuganker als Anstellmuttern dienen. In
diesem Falle ist ein Gewichtsausgleich bzw. eine hydraulische Spreizeinrichtung zwischen den Einbaustücken
vorgesehen, weil die Muttern allein eine Anstellung nur in einer Richtung vornehmen können.
Falls die Zuganker vorgespannt sein sollen, muß die Vorspannkraft von der Spreizeinrichtung aufgebracht
werden. Die Spreizeinrichtung kann insoweit auch mit den bekannten, zwischen den Einbaustücken Hegenden
und in der Höhe verstellbaren Distanzstücken gleichgesetzt werden.
Die Erfindung bezweckt, eine aus Mutter und Spindel bestehende Anstellvorrichtung für die Einbaustücke
von ständerlosen Walzwerken oder andere, in ihrem Abstand veränderliche Teile zu schaffen, bei
der die hydraulische Spreizeinrichtung durch starr wirkende Distanzstücke ersetzt ist und wobei die
Veränderung der Distanzstücke sich gleichzeitig auf
Aus einer Mutter und einer Spindel
bestehende Anstellvorrichtung,
insbesondere für Einbaustücke
in Walzwerken
bestehende Anstellvorrichtung,
insbesondere für Einbaustücke
in Walzwerken
Anmelder:
Moeller & Neumann G.m.b.H.,
St. Ingbert/Saar, Ensheimer Str. 48
Moeller & Neumann G.m.b.H.,
St. Ingbert/Saar, Ensheimer Str. 48
Karl Neumann, St. Ingbert/Saar,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die Höhenlage der Druckmuttern an den Zugankern auswirkt, so daß bei jeder Anstellung die zu verstellenden
Einbaustücke stets zwischen starren Teilen eingespannt bleiben.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Distanzstücke aus einem die Zuganker
umgreifenden, sich an dem einen Teil abstützenden Gewinderingbolzen und einer mit diesem zusammenwirkenden
ringförmigen, sich an dem anderen Teil abstützenden Gewindemutter bestehen, von denen jeweils
das eine dieser Gewindeteile drehbar und das andere undrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile
verbunden ist, und daß von dem Antrieb zum Drehen eines Gewindeteiles ein Antrieb abgeleitet ist, der die
auf den zu verstellenden Teilen aufsitzenden Druckmuttern in dem Maße und in der Richtung-verstellt,
wie die zu verstellenden Teile sich bewegen.
Eine besonders einfache Art, eine getriebliche Verbindung zwischen den drehbaren Gewindeteilen zwischen
den Einbaustücken und den Druckmuttern der Zuganker herzustellen, besteht gemäß der weiteren
Erfindung darin, die Zuganker dafür heranzuziehen, d. h. den abgeleiteten Drehantrieb durch die Zuganker
zu bilden, indem diese drehbar sind, wobei die Druckmuttern des zu verstellenden Teiles festlegbar sind,
um eine Schraubbewegung zwischen Zuganker und Druckmutter zu erhalten.
809 749/150
Claims (1)
1. Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung für einander gegenüberliegende,
in ihrem Abstand veränderliche Teile, insbesondere für Einbaustücke in ständerlosen
Walzwerken, bei der die Teile über durch sie hindurchgeführte, gegebenenfalls vorgespannte
Zuganker mit Außenmuttern und in der Höhe verstellbare, zwischen ihnen liegende Distanzstücke
miteinander verbunden bzw. verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
die Distanzstücke aus einem die Zuganker (3) umgreifenden, sich an dem einen Teil (2) abstützenden Gewinderingbolzen
(7 a) und einer mit diesem zusammenwirkenden ringförmigen, sich an dem anderen Teil (1) abstützenden
Gewindemutter (8) bestehen, von denen jeweils das eine dieser Gewindeteile drehbar und
das andere undrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile verbunden ist, und daß von dem
Antrieb zum Drehen eines Gewindeteiles (7a) ein Antrieb abgeleitet ist, der die auf den zu verstellenden
Teilen (1, 2) aufsitzenden Druckmuttern (4, 5) in dem Maße und in der Richtung verstellt,
wie die zu verstellenden Teile sich bewegen.
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