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DE1050289B - Antischaummittel - Google Patents

Antischaummittel

Info

Publication number
DE1050289B
DE1050289B DENDAT1050289D DE1050289DA DE1050289B DE 1050289 B DE1050289 B DE 1050289B DE NDAT1050289 D DENDAT1050289 D DE NDAT1050289D DE 1050289D A DE1050289D A DE 1050289DA DE 1050289 B DE1050289 B DE 1050289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oils
silicones
yeast
water
antifoam agents
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050289D
Other languages
English (en)
Inventor
Hamburg Kurt Greve
Original Assignee
Schill &. Seilacher, Hamburg
Publication date
Publication of DE1050289B publication Critical patent/DE1050289B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention
    • B01D19/04Foam dispersion or prevention by addition of chemical substances
    • B01D19/0404Foam dispersion or prevention by addition of chemical substances characterised by the nature of the chemical substance

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description

(5)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl 6a 18 '
INTERNAT. KL. C 12 C AUSLEGESCHRIFT 1050 289
Sch 18642 IVa/6a
ANHELDETAG: 7. SEPTEMBER 1955
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AVSLEGESCHRIFT: 12. FEBRUAR 1959
Schaumdämpfungsmittel für verschiedene Industrien sind in verschiedener Form bekannt. Für die Hefe- und Zuckerindustrie hat man bisher insbesondere Gemische von Woll-Fettsäuren, Tran und Spindelöl benutzt. Aus verschiedenen Gründen genügen diese Mittel noch nicht allen an sie zu stellenden Anforderungen, weil sie z. B. geschmackliche Beeinträchtigung des behandelten Endproduktes bewirken, daneben unter Umständen unerwünschte Verunreinigungen des Endproduktes verursachen.
Es ist bekannt, vorbehandelte öle aus der Erdölraffination als Austauschstoffe für Gärfett zu verwenden. Bei diesen ölen handelt es sich jedoch nicht um solche, die unmittelbar aus der Raffination als solche anfallen, sondern um öle, die weiterverarbeitet sind, also erst weitere Umwandlungsprodukte aus den ölen der Erdölraffination darstellen.
Es ist weiter bekannt, Kiesel-Säure-Aerogel bzw. eine Mischung von Alkoxysilan für sich oder in Emulsion mit anderen Stoffen als Schaumdämpfungsmittel zu gebrauchen.
Es ist dem Fachmann bekannt, daß Mischungen bzw. Emulsionen mit Siliconen sehr schwer herstellbar sind und daß man daher in keinem Falle mit Sicherheit voraussagen kann, ob solche Mischungen bzw. Emulsionen in der erforderlichen lagerfähigen Form erhaltbar und anwendungstechnisch brauchbar sind. Der Gedanke der vorliegenden Erfindung ist daher schon an sich neu, die unmittelbar aus der Erdölraffination stammenden öle mit Siliconen zu vermischen. Man hat mit diesen unbehandeltcn ölen besonders einfache Rohstoffquellen zur Verfugung, die mit den Siliconen eine Wasser-in-öl-Emulsion bilden können und in dieser Form erfindungsgemäß als Antischaummittel in der Hefe- und Zuckerindustrie Verwendung finden sollen. Als besonderes Ausführungsbeispiel für Silicone sind Polydimethylsiloxane erfindungsgemäß zu verwenden.
Das Produkt nach der Erfindung verhindert eine Verschmutzung der Betriebsanlagen, vor allem die unerwünschte Bildung von Aminen bzw. Aminobasen, welche den Reinheitsgrad des erzeugten Sprits herabsetzen und damit eine geringere Bewertung desselben bewirken. Nach dem Erzeugnis der Anmeldung findet keine Beeinflussung des Geschmackes oder des Geruches, keine Störung von Gärprozessen und keine physiologische Schädigung oder Schädigung der Pilzkulturen statt.
Das Erzeugnis ist eine weiße ölige Substanz ohne Geruch und ohne Geschmack von neutraler Reaktion und unschädlich und eine Wasscr-in-öl-Emulsion mit dem spezifischen Gewicht 0,889 bis 0,912.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß man öle mit Stoffen aus der Gruppe der Silicone Antischaummittel
Anmelder:
Schill & Seilacher,
Hamburg 1, An der Alster 6
Kurt Greve, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
in geeigneter Form, z. B. in Wasser-Öl-Emulsionen als Schaumdämpfungsmittel benutzt.
Aus der Gruppe der Silicone haben sich die PoIydimethylsiloxane als besonders wirksam erwiesen.
Die Herstellung des Schaumdämpfutigsmittels nach
der Erfindung wird in einem AusführungsbeispieJ
wie folgt beschrieben:
Weißöle /■■ B. mit einer Viskosität von 4° Engler bei 20° C werden mit einem Emulgator z. B. PoIyglykolätherderivate (z. B. 5%) verrührt. Dieser Ansatz wird in 40 Gewichtsteile Wasser gegeben und bei 1000 Umdr./Min. emulgiert. Wenn stärkere Emul-
sionen erwünscht sind, wird entsprechend weniger Wasser zum Ansatz gebracht.
Dieser so erhaltenen Emulsion werden z. B. 2% Poly dimethyl siloxane, ebenfalls als wäßrige Emulsion, mit z. B. 35*/o Gehalt an Siliconen zu-
gesetzt. Das Endprodukt wird etwa 30 Minuten bei 1000 Umdr./Min. emulgiert und anschließend nur durch Druck von 10 bis 20 atü homogenisiert.
Für Zucker kann zwecks Verbilligung an Stelle von Weißöl Spindelöl mit einer Viskosität von 2,4
bis 3,2° Engler bei 20° C verwendet werden. Darüber hinaus kann eine weitere Verbilligung durch Zugabe größerer Wassermengen erreicht werden.
Das fertige Produkt findet bei Hefe in einem Prozentsatz von 0,3 °/o, bezogen auf fertige Hefe, An-
wendung. Für etwa 200 000 1 Hefeansatz (Flüssigkeit), also etwa vier- bis siebentausend kg fertige Hefe werden etwa 12 bis 20 kg Schaumdämpfungsmittel in an sich üblicher Form angewendet. Bei Zucker hängt der Prozentsatz von dem verarbeiteten
80>74»/«8

Claims (1)

  1. 3 4
    Material (Wassergehalt der Rüben) und davon ab, Polydimethylsiloxanen in Form einer Wasser-inob es sich um eine moderne oder veraltete Anlage Öl-Emulsion als Antischaummittel in der Hefehandelt, und Zuckerindustrie.
    Patentanspruch: 5 Jn Betracht gezogene Druckschriften:
    Die Verwendung einer Mischung von Ölen aus Deutsche Patentschriften Nr. 744 679, 882 693,
    der Erdölraffination mit Siliconen, insbesondere 883 589, 895 441.
    O 809 749/68 2.59
DENDAT1050289D Antischaummittel Pending DE1050289B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050289B true DE1050289B (de) 1959-02-12

Family

ID=590732

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1050289D Pending DE1050289B (de) Antischaummittel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1050289B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087112B (de) * 1958-09-23 1960-08-18 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zur Verminderung der Schaumbildung beim Destillieren wasserhaltiger, organische Silizium-verbindungen enthaltender organischer Loesungsmittel
FR2508471A1 (fr) * 1981-06-26 1982-12-31 Dow Corning Compositions antimousse et leur utilisation dans des procedes de production d'alcool par fermentation

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DE1087112B (de) * 1958-09-23 1960-08-18 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zur Verminderung der Schaumbildung beim Destillieren wasserhaltiger, organische Silizium-verbindungen enthaltender organischer Loesungsmittel
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