DE1050071B - - Google Patents
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G11/00—Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
- G01G11/04—Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices
- G01G11/043—Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having electrical weight-sensitive devices combined with totalising or integrating devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bandwaage für leichtes Guit, beispielsweise für Tabak, Bettfedern od. dgl., mit
am festen Rahmen angebrachten Bandabstütz- und -umlenkorganen sowie mit einem mit der Auswägevorrichtung
in Verbindung stehendem Bankabstützorgan.
Bei den bekannten Bandwaagen läuft das das Schüttgut tragende Förderband auf seinem Wege von
der Gutäufnahmestrecke über die Wägestrecke zur Gutabwuirfstrecke meist über eine ganze Reihe Abstützrollen,
von denen eine als Antriebsrolle ausgebildet ist. Das Band muß daher bezüglich seiner Festigkeit
so beschaffen sein, daß es nicht nur die Last des Wägegutes tragen, sondern daß es auch die Zugspannungen
aufnehmen kann, die dadurch entstehen, daß die Antriebsrolle allein jeden Bandabschnitt durch
seine ganze Laufstrecke ziehen muß. Die Antriebsgeschwind'igkeit ist bei den das anfallende oder ankommende
Schüttgut laufend verwägenden sogenannten Kontroillbandwaagen meist konstant, während sie
bei den gleiche Schüttgutmengen pro Zeiteinheit liefernden sogenannten geschwindigkeitsgesteuerten
Dosierbandwagen innerhalb eines bestimmten Bereiches schwankt. Bei letzteren muiß die Bandfestigkeit
auch für die extremen Geschwindigkeitsbereiche bemessen sein.
Als Förderband wird daher meist ein solides, starkes Gummiband, erforderlichenfalls mit Textileinlage,
verwendet, dessen Gewicht als Tara in die Anzeige eingeicht werden muß. Beim Verwägen oder
Zuteilen von sehr leichtem Schüttgut ist der Anteil der Zugkraft des Bandes, durch welche in seiner Längsrichtung
eine gewisse, das Wägeergebnis störende Federwirkung hervorgerufen wird, sowie auch der
Gewichtsanteil eines aus den genannten Gründen verhältnismäßig kräftigen Gummibandes zu groß. Das
Gewicht des Gummibandes ist auch pro Längeneinheit nicht gleichmäßig genug. Alles führt zu unzulässig
großen Meßunigenauigkeiten.
Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß ein aus flexiblem und leichtem
Material bestehendes Förderband derart über synchron angetriebene, am festen Rahmen angebrachte
Bandabstütz- und -umlenkorgane geführt ist, daß der Abstand ihrer inneren, einander zugekehrten Teile
kleiner ist als das entsprechende Bandstück, wodurch letzteres praktisch keine Zugkraft mehr aufweist.
Durch den synchronen Antrieb der Abstütz- und Umlenkorgane wird der Durchhang immer auf einem bestimmten,
gleichbleibenden Maß gehalten. Vorteilhafterweise sind dabei sowohl alle Abstütz- als auch
alle Umlenkorgane derart synchron angetrieben, daß die Geschwindigkeit aller ihrer Oberflächen ständig
übereinstimmt. Die einzelnen Abstütz- und Umlenk-Bandwaage für leichtes Gut
Anmelder:
Carl Schenck Maschinenfabrik G. m. b. H., Darmstadt, Landwehrstr. 55
Dipl.-Phys. Helmut Wüst, Darmstadt, ist als Erfinder genannt worden
organe haben vorzugsweise durch mechanische Getriebe, z. B. Zahntriebe, Kettentriebe, Schneckentriebe,
Kardanwellen, formschlüssig miteinander Verbindung.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist ferner eine ausrückbare Kupplung vorgesehen, mittels welcher
das Antriebssystem der Abstütz- und Umlenkorgane vor der Wägestrecke und das entsprechende
Antriebssystem hinter der Wägestrecke voneinander getrennt werden können. Beide Antriebssysteme können
auch statt über eine Kupplung über ein Differentialgetriebe miteinander Verbindung haben, über dessen
dritten Abtrieb beispielsweise mittels eines Handrades der Durchhang des Bandes während des Betriebes
eingestellt werden kann. Vorteilhaft ist an einer derartigen Verbindung, daß die beiden Antriebssysteme ständig im Einigriff stehen und daß der gewünschte
Durchhang während des Betriebes der Bandwaage zu jeder Zeit stufenlos einstellbar ist. Die
beiden Antriebssysteme sind zweckmäßigerweise mit den Sonnenrädern des Differentialgetriebes formschlüssig
verbunden, während das Handrad zum Einstellen des Durchhanges mit dem Differentiallkäfig
verbunden ist.
Als Abstütz- und Umlenkorgane können Rollen dienen, es können aber auch auf Rollen laufende Mitnehmerraupenbänder
Anwendung finden, ähnlich wie sie vom Panzerfahrzeugbau her bekannt sind.
Die innerhalb der Wägestrecke auf dem Wägeband liegende Last kann durch eine einzige, mit der Auswägeeinrichtung
verbundene Rolle aufgenommen werden, sie kann aber auch durch ein Mitnehmerraupenband
aufgenommen werden, welches über Rollen läuft, deren Tragrahmen sich auf der Auswäge-
809 74W121
einrichtung abstützt. In bitden Fällen wird dabei
zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Lastaufnahmerolle bzw. das Laufaufnahmeraupenband derartig
synchron mit den übrigen Randabstütz- und Umlenkoxgarien;
angetrieben wird, daß die Geschwindigkeit ihrer bzw. seiner Oberfläche mit derjenigen der Bandäbstützund.
-utnlenko'rgane übereinstimmt. Zur synchronen Übertragung der Bewegung der Bandabstützünd-J
-umlenkorgane auf die' Rolle bzw. das Raupenband
der Auswägeeinrichtung dient dabei Vorzugsweise eine elektrische;: Welle; (Selsynsystem).
Um das Förderband ■ möglichst leicht zu halten,
wird us'-- aus LeichtgewebeShergestellt und erhält an
denü^-ändern eine Perforation, in welche die Rollen
mit entsprechenden Stiften formschlüssig eingreifen. Die Abstütz-, Umlenk- ün.d.Lastaufnahmeofgane können
auch an geeigneten .Stellen mit Klammern od. dgl. -versehen sein, die sich, wenn- sich das Förderband auf
ein Mitnehmerraupenband legt, schließen, dadurch das Band festgehalten und weitertransportieren, und
die an. der vorgesehenen Stelle das Band wieder freigeben.
Zur Kleinhaltung der: ^tisienkung des Wägerahmens,
was für einen möglichst gleichbleibenden Durch-Irang-des
Förderbarides in^der Wägestrecke und die
Anzeigegenauigkeit -.widhtig"ist, wird in bei Band- ■■
waagen bekannter Weise eine Druckmeßdose als Auswägeeinrichtung verwendet, welche vorzugsweise mit
elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen arbeitet.
Zur Kleinhaltung dieser Auslenkungen kann auch ein ■über-eine an sich bekannte automatischeSteuerung die
Wägestrecke stets in .der Gleichgewichtslage haltendes Laufgewicht Anwendung finden. Um in Abhängigkeit
von den über das Band gehenden Gewichtsmengen eine-leistungsstarke Steuerung'durchzuführen, ist erfindungsgemäß
das Laufgewicht mit dem Mittelabgriff eines zu Steuerzwecken dienenden Potentiometers verbunden.
Am Potentiometer abgegriffene Signale können in bei Bandwaagen bekannter Weise zum Nachsteuern
anderer Einrichtungen, z. B. Bandwaagen, dienen. '
■ Bei einem wichtigen Anwendungsbeispiel der Erfindung wird die Bandwaage als an sich bekannte
geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaage ausgebildet.
■ Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den schematischen
Zeichnungen sowie der nachstehenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigt
Abb. 1 eine geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaage für sehr leichtes Schüttgut, beispielsweise
für Tabakblätter, bei der das Band mittels Rollen abgestützt ist,
Abb. 2 eine entsprechende Waage, bei der das Band jedoch mittels Mitnehmerraupenbänder abgestützt ist,
Abb. 3 ein Förderband mit Perforation an den Rändern,
Abb. 4 eine Einrichtung zum Festklammern des Förderbandes am Mitnehmerraupenband.
■ Das Förderband 1 nach Abb. 1 ist über die beiden Umlenkrollen 2 und 3, über die Abstützrollen 5 und 6
sowie über die Wägerolle 13 geführt. Das Schüttgut 4 wird aus dem Bunker 10 abgezogen, der zwei Bunkerschieber
11 und 12 zur Grobregulierung aufweist. Sämtliche Umlenk- und Abstützrollen 2, 3, 5 und 6
sind auf dem ortsfesten Rahmen 9 der Waage gelagert und von dem Elektromotor 28 unter Zwischenschaltung
eines Regelgetriebes 26 über die Riemenscheibe 19 angetrieben.
■ Die vor der Wägestrecke angeordneten Rollen 3
und 5 erhalten ihr Drehmoment über einen als Kettentrieb eingezeichneten Antrieb 21 sowie über einen
strichpunktiert angedeuteten Antrieb 7. Hierfür können beliebige formschlüssige Antriebe verwendet
werden.
Von der Antriebsscheibe 19 erhält die Scheibe 20 ihr Drehmoment, welches anschließend über den
Kettentrieb 22 auf die Rolle 2 und weiter über den strichpunktiert angedeuteten Antrieb 8 auf die Rolle 6
übertragen wird. Auch hier kann das Antriebssystem beliebig gewählt werden, es muß nur sichergestellt
sein, daß die Geschwindigkeit aller Rollenoberflächen ständig übereinstimmt.
Die die Antriebsscheiben 19 und 20 verbindende Kardanwelle 24 ist durch ein an sich bekanntes und
daher nur schematisch angedeutetes Differentialgetriebe 25 unterbrochen. Statt eines Differentialgetriebes
kann auch, ohne Änderung'des Erfindungsgedankens, eine Schaltkupplung Verwendung finden.
Bei Betrieb wird mittels eines Handrades der Differentialkäfig so· lange verändert, bis der Banddurchhang
das gewünschte Ausmaß erreicht hat.
Die Wägerolle 13 ist an einem um die feste Achse 15 schwenkbaren Wägerahmen 14 angeordnet. Ale
Lastausgleich dient eine am Gehäusepünkt 17 angebrachte Waage 16, die hier der Einfachheit halber
als Federwaage angedeutet ist. Vorzugsweise wird jedoch eine Waage mit möglichst geringem Wägeweg
verwendet, beispielsweise eine mit elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen arbeitende Meßdose oder
eine Laufgewichtswaage mit einer automatischen Steuerung des Laufgewichtes, so daß sich die Waage
stets im Gleichgewicht befindet. Zur Durchführung der Geschwindigkeitssteuerung der Dosierbandwaage
in Abhängigkeit von der schwankenden Schüttgutzufuhr, so daß die in der Zeiteinheit gelieferte Schüttgutmenge
stets gleichbleibt, ist die Auswägeeinriohtung über ein geeignetes Getriebe 18 mit dem Mittelabgrifr
30 eines Potentiometers 29 verbunden, welches an den Ausgangsklemmen einer mit dem Förderband
synchron umlaufenden Tachometermasdhine 23 liegt. Die am Potentiometer 29 abgegriffene Spannung ist
dann der wirklich in der Zeiteinheit geförderten Schüttgutmenge proportional und wird in einem Nullgerät
31 mit einer an einem Potentiometer 35 abgegriffenen Sollspannung verglichen. Die Sollspannung,
die der von der Bandwaage in der Zeiteinheit zu fördernden Sollgewichtsmenge entspricht, kann am
Potentiometer 35 beliebig eingestellt werden, wobei letzteres mit seinen Endklemmen an der konstanten
Gleicihspannungsquelle 36 liegt.
Bei einer Differenz zwischen der Istspannunig und der Sollspannung wird durch das Nullgerät 31 ein
Servomotor 27 betätigt, welcher das Übersetzungsverhältnis des stufenlos regelbaren Getriebes 26 so
lange verändert, bis Übereinstimmung zwischen der Istspannung und der Sollspannung und damit auch
Übereinstimmung zwischen der in der Zeiteinheit zu fördernden Sollgewichtsmenge und der tatsächlich in
der Zeiteinheit geförderten Gewichtsmenge vorhanden ist. In der am Potentiometer 35 abgeriffenen
Spannung liegen die Meßgeräte, und zwar ein in Gewichtsmengen pro Zeiteinheit eichbares Anzeigegerät
32, ein in Gewichtsmengen eichbarer, die insgesamt vom Band abgeworfenen Gewichtsmengen
registrierender Zähler 33 und schließlich ein gleichfalls in Gewichtsmengen pro Zeiteinheit eichbares
Schreibgerät 34.
Die Abb. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung. Die mit der Abb. 1 übereinstimmenden
Teile sind mit denselben Bezuigszeichen wie
dort versehen und werden nachstehend nur dann besonders
erwähnt, wenn sie im Zusammenhang mit den besonderen Merkmalen' dieses Ausführungsbeispiels
von Bedeutung sind. Die gesamte Steuerung der Dosierbandwaage wurde daher in Abb. 2 weggelassen.
Die Umilenkrollen 2 und 3 treiben direkt Mitnehmerraupenbänder
40 und 42 an, wie sie beispielsweise aus der Technik der Panzerfahrzeuge bekannt
sind. Es kann sich dabei je nach der gegebenen Notwendigkeit um umlaufende Plattenbänder, aber
auch um Gummibänder handeln. Die Bänder können seitwärts Stifte aufweisen, die in die Perforation 45
des auch hier aus einem leichten und flexiblen Material bestehenden Förderbandes eingreifen (s. auch
Ab. 3). Die Mitnehmerraupenbänder laufen über die weiteren Rollen 5 und 6, die daher keines besonderen
Antriebs bedürfen. Wenn eine Perforation beim Förderband vermieden werden soll, dann können auch
besondere Klammern 46 (Abb. 4) vorgesehen sein. Die Klammern 46 sind dabei vorzugsweise an den
Mitnehmerraupenbändern 40 bzw. 42 befestigt. Durch eine besondere Anschlagvorrichtung oder Weiche wird
erzielt, daß sich die Klammern beim Anlaufen des Förderbandes auf eines der Mitnehmerraupenbänder
schließen und dabei das Förderband an seinen Rändern
fest auf das Mitnehmerraupenband drücken. Beim Ablaufen des Förderbandes von dem betreffenden Mitnehmerraupenband
öffnen sich die Klammern wieder.
Statt einer Wägerolle dient bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ein über die beiden Rollen 47
laufendes Mitnehmerraupenband 41. Die Rollen 47 sind am Rahmen 49 gelagert, der in an sich, bekannter
Weise mit der Auiswägevorrichtung 16 in Verbindung steht. Die synchrone Übertragung der Drehbewegung
auf das Mitnehmerraupenband 41 erfolgt durch, ein bekanntes und deshalb nicht besonders dargestelltes
Selsynsystem, auch elektrische Welle genannt.
Claims (21)
1. Bandwaage für leichtes Gut mit am festen Rahmen angebrachten Bandabstütz- und -umlenkorganen
sowie mit einem mit der Auswägevorrichtung in A^erbindung stehenden Bandabstützorgan,
dadurch gekennzeichnet, daß ein aus flexiblem und leichtem Material bestehendes Förderband
(1) derart über synchron, angetriebene am festen Rahmen (9) angebrachte Bandabstütz- und -umlenkorgane
(2, 3, 5, 6) geführt ist, daß der Abstand ihrer inneren, einander zugekehrten Teile
(5, 6) kleiner ist als das entsprechende Bandstück, wodurch letzteres praktisch keine Zugkraft mehr
aufweist.
2. Bandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl alle Abstütz- (5, 6) als auch
alle Umlenkorgane (2,3) derart synchron angetrieben sind, daß die Geschwindigkeit aller ihrer
Oberflächen ständig übereinstimmt.
3. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abstütz-(5,
6, 40, 42) und Umlenkorgane (2, 3) durch mechanische Getriebe, z. B. Zahntriebe, Kettentriebe,
Schneckentriebe, Kardanwellen,, formschlüssig miteinander Verbindung haben.
4. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine ausrückbare Kupplung
(25), mittels welcher das Antriebssystem der Abstütz- und Umlenkorgane von der Wägestrecke
und das entsprechende Antriebssystem hinter der Wägestrecke voneinander getrennt werden können.
5. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebssystem der Abstütz- und Umlenkorgane vor der Wägestrecke
und das entsprechende System hinter der Wägestrecke über ein Differentialgetriebe miteinander
Verbindung haben, über dessen dritten Abtrieb beispielsweise mittels eines1 Handfades der
Durchhang des Bandes während des Betriebes eingestellt werden kann.
6. Bandwaage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebssysteme mit den
Sonnenrädern des Differentialgetriebes ' formschlüssig:
verbunden sind, während das Handrad zum Einstellen des Durchhanges mit dem Differentialkäfig
verbunden ist.
7. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch Rollen (2, 3, 5, 6) als Abstütz-
und Umlenkorgane.
8. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch auf Rollen (2, 3, 5, 6)
laufende Mitnehmerraupenbänder (40, 42) als Abstütz- und Umlenkorgane.
9. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der
Wägestrecke auf dem Wägeband liegende Last durch eine einzige, mit der Auswägeeinrichtung
(16) verbundene Rolle (13) aufgenommen wird.
10. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der
Wägestrecke auf dem Wägeband (1) liegende Last durch ein Mitnehmerraupenband (41) aufgenommen
wird, welches über Rollen (47) läuft, deren Tragrahmen (49) sich auf der Auswägeeinrichtung
(16) abstützt.
11. Bandwaage nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastaufnahmerolle
(13) bzw. das Lastaufnahmeraupenband (41) derartig synchron mit den' übrigen Bandabstützuncl
-umlenkorganen angetrieben wird, daß die Geschwindigkeit ihrer bzw. seiner Oberfläche mit
derjenigen der Bandabstütz- und -umlenkorgane (2, 3, 5, 6) übereinstimmt.
12. Bandwaage nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine elektrische Welle (Selsynsystem)
zur synchronen Übertragung der Bewegung der Bandabstütz- und -umlenkorgane (2, 3, 5, 6) auf
die Rolle (13) bzw. das Raupenband (41) der Auswägeeinrichtung.
13. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (1)
aus Leichtgewebe besteht.
14. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (1)
an den Rändern eine Perforation (45) auf weist, in welche die Abstütz-, Umlenk- und Lastaufnahmeorgane
(2, 3, 5, 6, 13, 47) mit entsprechenden Stiften formschlüssig eingreifen.
15. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstütz-, Umlenk-
und Lastaufnahmeorgane (2, 3, 5, 6, 47) an geeigneten Stellen mit Klammern (46) od. dgl. versehen
sind, die sich, wenn sich das Förderband (1) auf ein Mitnehmerraupenband (40, 41, 42) legt,
schließen, dadurch das Band festhalten und weitertransportieren, und die an der vorgesehenen Stelle
das Band (1) wieder freigeben.
16. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kleinhaltung der
Auslenkung des Wägerahmens (14) in bekannter Weise eine Druckmeßdose als Auswägeeinrichtung
verwendet ist.
17. Bandwaage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckmeßdose in bekannter Weise mit elektrischen Widerstandsdehnungsmeßstreifen arbeitet.
18. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 15, gekennzeichnet durch ein über eine an sich bekannte
automatische Steuerung die Wägestrecke stets in der Gleichgewichtslage haltendes Laufgewicht.
19. Bandwaage nach Anspruch 18, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß das Laufgewicht mit dem Mittelabgriff (30) eines zu Steuerzwecken dienenden
Potentiometers (29) verbunden ist.
20. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie als an sich bekannte
geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaage ausgebildet ist.
21. Bandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie in bekannter
Weise mittels am Potentiometer (29) abgegriffener Signale zum Nachsteuern anderer Einrichtungen,
vorzugsweise Bandwaagen, dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 184 744;
USA.-Patentschrift Nr. 1.125 704.
österreichische Patentschrift Nr. 184 744;
USA.-Patentschrift Nr. 1.125 704.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050071B true DE1050071B (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=590557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050071D Pending DE1050071B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050071B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201576B (de) * | 1960-01-01 | 1965-09-23 | Prerovske Strojirny Np | Automatische Einbanddosiervorrichtung |
| DE1235613B (de) * | 1961-09-16 | 1967-03-02 | Hoefliger & Karg | Waegevorrichtung |
-
0
- DE DENDAT1050071D patent/DE1050071B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201576B (de) * | 1960-01-01 | 1965-09-23 | Prerovske Strojirny Np | Automatische Einbanddosiervorrichtung |
| DE1235613B (de) * | 1961-09-16 | 1967-03-02 | Hoefliger & Karg | Waegevorrichtung |
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