DE1049733B - - Google Patents
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- DE1049733B DE1049733B DENDAT1049733D DE1049733DA DE1049733B DE 1049733 B DE1049733 B DE 1049733B DE NDAT1049733 D DENDAT1049733 D DE NDAT1049733D DE 1049733D A DE1049733D A DE 1049733DA DE 1049733 B DE1049733 B DE 1049733B
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- handle
- screws
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B3/00—Fastening knobs or handles to lock or latch parts
- E05B3/06—Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Einsteckschloß mit verbundener Drückergarnitur.
Die Erfindung beschäftigt sich mit einer Verbindung des Türschildes bzw. der Rosette mit dem Schloß,
insbesondere mit der Verbesserung eines Einsteck-Schlosses, in dessen Schloßblechen die Schloßnuß mit
dem Drückerdorn gelagert ist, dessen Enden mit den Hälsen der Türdrücker verbunden sind, die in den
gegeneinander durch den Schloßkasten durchsetzende Hülsenschrauben verspannten Langschildern drehbar
fest gelagert sind.
Bisher hat man die Schilder meist mit Holzschrauben am Holz der Tür befestigt, wobei sich vielfach
schon beim Anschlagen die Drückerlager aus der Achsmitte der Schloßnuß verschoben. Die Folge war,
daß sich der Drückerhals verklemmte, die Lager schon bald ausgeschlagen waren und der Drücker nach und
nach seine Führung vollständig verlor.
Bei allen bekannten Schlössern wird stets die Schloßnuß durch die beim Betätigen der Drücker wirksamen
Querkräfte beansprucht, so daß ein starker Verschleiß der Schloßnuß durch Verkanten und Verklemmen
u. dgl. eintritt, während die Rosetten und Türlangschilder
stets nur einen äußerlichen Abschluß der Durchbruch- und Einlaßarbeiten für den Drücker und
für den Schlüsseldurchbruch bilden.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Einsteckschloß, in dessen Schloßblechen die Schloßnuß mit
dem Drückerdorn gelagert ist, dessen Enden mit den Hälsen der Türdrücker verbunden sind, die in den
gegeneinander durch den Schloßkasten durchsetzende Hülsenschrauben verspannten Langschildern drehbar
fest gelagert sind, durch genaue Lagerung der Drükker und der Schloßnuß, diese Aveitgehend von den auf
die Drücker wirkenden Querkräften zu entlasten. Dazu ist erforderlich, daß eine genaue Lagerung
der Türdrücker und der Schloßnuß erzwungen wird.
Diese Aufgabe'wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß zur Aufnahme von auf die Drücker \virkenden
Querkräften die Hülsenschrauben zentrierende Verbindungen mit den Langschildern bzw. den Rosetten
aufweisen, spielfrei im Schloßkasten gelagert und zu den Drückerführungen und zur Schloßnuß axial ausgerichtet
sind.
Mit dieser Ausbildung gemäß der Erfindung eines Einsteckschlosses wird nunmehr eine genaue Lagerung
der Türdrücker und der Schloßnuß erzwungen, so daß Fehler, die beim Anschlagen bei den bekannten
Einsteckschlössern mit Drückergarnituren auftreten, sicher vermieden werden. Es wird also erreicht, daß
die Schloßnuß von der Lagerung und Halterung der Drücker über den Dorn befreit ist, so daß die Schloßnuß
nur noch mit der Drehbewegung des Drückers Einsteckschloß mit Tür drücker anordnung
Anmelder:
Preß- und Stanzwerk Friedrich R. Brumme, Velbert (RhId.)
belastet wird. Querkräfte treten an der Schloßnuß
nicht mehr auf.
Eine Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise in die Schloßbleche Führungsbuchsen für die Hülsenschrauben eingesetzt sind, deren eine im Langschild
befestigte in der glatten Innenbohrung der Führungsbuchse eingepaßt ist und das Innengewinde für
die zweite trägt, die in dem Langschild angeordnet ist, und daß die Holzwände der Tür sowohl für die Hülsenschrauben
wie die Drückerhälse oder andere Schloßteile berührungsfreie Durchtrittsöffnungen enthalten.
Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß bei der genauen axialen Ausrichtung der Hülsenschrauben
und der Schloßnuß und der Drückerachse keine Verspannungen eintreten können.
Eine weitere vorteilhafte Einzelheit in der Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet,
daß zur unverdrehbaren und unverrückbaren Befestigung der zentrierenden durchsteckbaren
Schrauben oder Hülsenschrauben in dem einen der beiden Langschilder oder in der einen der beiden Rosetten
diese zweischichtig ausgebildet sind, wobei die innere Schicht durch Verformung die Schrauben- oder
Hülsenschraubenköpfe gegen Verdrehung sichert, während die äußere Schicht als Abdeckung dient und
die axiale Verschiebung der Schrauben verhindert und beide Schichten gemeinsam, ebenso bei dem
gleichfalls zweigeschichteten gegenüberliegendenLangschild bzw. der Rosette, an der Drückeröffnung nach
außen gestülpt, die Lagerstelle für die Drücker bilden.
Mit dieser letzteren Einzelheit wird zusätzlich noch erreicht, daß die Schraubverbindung nur einseitig
sichtbar und von der anderen Seite der Tür äußerlich unsichtbar angeordnet ist, wodurch nicht nur eine unverdrehbare
und unverrückbare Befestigung der zentrierenden durchsteckbaren Schrauben oder Hülsen-
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schrauben erreicht wird, sondern darüber hinaus auch noch das äußerliche Bild verbessert wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein Einsteckschloß mit aufgesetzter Drückergarnitur,
Fig. 2 einen Schritt durch das Einsteckschloß nach der Schnittlinie der Fig. 1.
In das Holz der Tür 1 ist das Einsteckschloß eingebaut, dessen Deckbleche 9, 10 die zu betätigende
Schloßnuß 12 tragen. Der Vierkantstift führt durch diese Nuß und verbindet die beiden Drückerhälften
7 und 8. Diese haben in den Lagern der Türschilder 2 und 3 ihre Führung. Die Schilder sind mit den runden
Bolzen 4 in den Büchsen 11 passend geführt und werden von diesen statisch richtig getragen. Diese
Achsen (Bolzen) haben Innengewinde und werden, von der anderen Seite der Tür durch die Bohrungen des
gegenüberliegenden Schildes gehend, mit den Schrauben 5 verbunden und durch die Federringe 6 gesichert.
Somit wird zunächst die Schilderbefestigung vom Holz der Tür unabhängig, zum anderen werden
Schloß und Schilder durch Bolzen und Büchsen zu einem starr verbundenen Ganzen. Dadurch ist erreicht,
daß die Belastung des Drückers statisch sowohl axial als auch senkrecht an je drei Stellen aufgenommen
wird. Beim Einbau in die Tür wird die axiale Ausrichtung der drei Lager ■— Drückerführung, Schloßnuß,
Drückerführung —- zwingend hergestellt.
Claims (3)
1. Einsteckschloß, in dessen Schloßblechen die Schloßnuß mit dem Drückerdorn gelagert ist,
dessen Enden mit den Hälsen der Türdrücker verbunden sind, die in den gegeneinander durch
den Schloßkasten durchsetzende Hülsenschrauben verspannten Langschildern drehbar fest gelagert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme von auf die Drücker (7, 8) wirkenden Querkräften
die Hülsenschrauben (4, 5) zentrierende Verbindüngen
mit den Langsehildern (2, 3) bzw. den Rosetten aufweisen, spielfrei im Scihloßkasten
gelagert und zu den Drückerführungen und zur Schloßnuß (12) axial ausgerichtet sind.
2. Einsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise in die
Schloßbleche (9,10) Führungsbuchsen (11) für die Hülsenschrauben (4, 5) eingesetzt sind, deren eine
(4) im Langschild (2) befestigte in der glatten Innenbohrung der Führungsbuchse eingepaßt ist
und das Innengewinde für die zAvcite (5) trägt,
die in dem Langschild (3) drehbar angeordnet ist, und daß die Holzwände dar Tür (1) sowohl für
die Hülsenschrauben wie die Drückerhälse oder andere Schloßteile berührungsfrcie Durchtrittsöffnungen
enthalten.
3. Einsteckschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur unverdreihbareri
und unverrückbaren Befestigung der zentrierenden durchsteckbaren Schrauben (4) oder Hülsenschrauben
in dem einen der beiden Langschilder (2) oder in der einen der beiden Rosetten diese zweischichtig
ausgebildet sind, wobei die innere Schicht durch Verformung die Schrauben- oder
Hülsenschraubenköpfe gegen Verdrehung sichert, während die äußere Schicht als Abdeckung dient
und die axiale Verschiebung der Schrauben. (4) verhindert und beide Schichten gemeinsam, ebenso
bei dem gleichfalls zweigeschichteten gegenüberliegenden Langschild (3) bzw. der Rosette, an der
Drückeröffnung nach außen gestülpt, die Lagerstelle für die Drücker (7, 8) bilden.
Tn Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 567 831;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1688 811;
Druckschrift: »Ursachen des Flatterns des Türgriffs«, unter Al herausgegeben von BKS;
Druckschrift: »Der Zwingerbeschlag und das Zwingerschloß«, unter Tl herausgegeben von Ogro.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 809 747/59 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049733B true DE1049733B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049733D Pending DE1049733B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049733B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089296B (de) | 1955-12-02 | 1960-09-15 | Curt Weinert | Tuerschlossbefestigung durch Langschild- und Drueckergarnituren |
| DE29513471U1 (de) * | 1995-08-22 | 1995-10-05 | Jado Design Armatur und Beschlag AG, 63322 Rödermark | Sicherheitstürschild |
| US5762387A (en) * | 1996-10-24 | 1998-06-09 | The Stanley Works | Universal latch |
-
0
- DE DENDAT1049733D patent/DE1049733B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089296B (de) | 1955-12-02 | 1960-09-15 | Curt Weinert | Tuerschlossbefestigung durch Langschild- und Drueckergarnituren |
| DE29513471U1 (de) * | 1995-08-22 | 1995-10-05 | Jado Design Armatur und Beschlag AG, 63322 Rödermark | Sicherheitstürschild |
| US5762387A (en) * | 1996-10-24 | 1998-06-09 | The Stanley Works | Universal latch |
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