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DE1049780B - - Google Patents

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Publication number
DE1049780B
DE1049780B DENDAT1049780D DE1049780DA DE1049780B DE 1049780 B DE1049780 B DE 1049780B DE NDAT1049780 D DENDAT1049780 D DE NDAT1049780D DE 1049780D A DE1049780D A DE 1049780DA DE 1049780 B DE1049780 B DE 1049780B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
braking
acceleration
speed
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049780D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1049780B publication Critical patent/DE1049780B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/66Fixed platforms or combs, e.g. bridges between conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES
- Es ist bekannt, für das Bremsen von Körpern auf Neigungsbahnen Bremsstrecken aus Streifen mit erhöhtem Reibungswiderstand sowie abwärts fördernde Rollen, Transportbänder oder dergleichen zu benutzen, die einen Teil der den bewegten Körpern innewohnenden kinetischen Energie aufnehmen und durch natürliche Reibung" diesen Energiebetrag wieder abgeben; Nachteilig ist bei diesem Abbremsverfahren, daß die Körper durch die sich stark ändernde Verzögerung, und die auch von der Oberflächenbeschaffenheit des Paketes abhängende unterschiedliche Reibungskraft an den "bewegten Körpern über den Bremsweg-verteilte, nicht gleichbleibende Geschwindigkeitsänderungen erleiden. Dieses bedeutet aber, daß auf der Bremsstrecke Stöße auftreten und stoßempfindlicher Inhalt zerstört werden- kann. Auch ist der Verzögerungsweg sehr lang, bzw. die -Bremswirkung:-gering. Körper mit kleiner Standfläche, oder-solche, deren Schwerpunkt durchs die besondere Anordnung des Inhalts hoch:-über der Transportbahn liegt, können sich durch die plötzlich auftretenden Verz'ögerungskräfte überschlagen und ' dadurch zerstört · werden.'. Es" sind-' Einrichtungen bekanntgeworden, die das Abbremsen des Fördergutes durch' Hintereinanderschaltung ' von Fördereinrichtungen erreichen, die mit unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten arbeiten. ■ Ferner sind' Rutschbahnen für': Stückgut - bekanntgeworden, deren bewegliche Teile von der im Fördergut enthaltenen kinetischen oder potentiellen 'Energie angetrieben und mittels besonderer: Bremsen abgebremst werden. ·■'<
Die erstgenannten Einrichtungen', benötigen einen Antrieb 'durch"Motoren.·' Dadurch '-ergibt sich "eine bestimmte starre Geschwindigkeitsstufung. Bei den durch die dem Fördergut innewohnende Energie angetriebenen Rutschen wird die Abbremsuhg■■ des Fördergutes in einer größeren Geschwindigkeitsstufe vorgenommen. Diesem Nachteil steht der Vorteil gegenüber, daß diese Einrichtung durch das Fördergut selbst angetrieben werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung, die aus mehreren hintereinander geschalteten, mit verschiedener Geschwindigkeit laufenden Förderelementen besteht und die zum Abbremsen von unterschiedlichem Fördergut, das Rutschen oder andere Förderstrecken durchlaufen hat, dient, werden die Vorteile der beiden bekannten Einrichtungen unter Vermeidung ihrer Nachteile ausgenützt. Dies geschieht dadurch, daß die einzelnen, mit stufenweise abnehmender Geschwindigkeit laufenden Förderelemente in an sich bekannter Weise von der dem Fördergut innewohnenden Bewegungsenergie beschleunigt werden und über je Stufe etwa gleich große Verzögerungen des Fördergutes er-
Aus mehreren hintereinander geschalteten, mit verschiedener Geschwindigkeit
— laufenden Förderelementen bestehende
Einrichtung zum Abbremsen bzw.
Beschleunigen: von Fördergut,
insbesondere Postpaketen mit
gegebenenfalls stoßempfindlichem Inhalt
Anmelder:
Deutsche Bundespost,
■ vertreten durch den Präsidenten
des Fernmeldetechnischen Zentralamts,
Darmstadt, Rheinstr. 110
Dr.-Ing..Heribert Thüsing, Düsseldorf, ist als Erfinder genannt worden
gebende" Untersetzungsgetriebe starr miteinander gekuppelt sind.'
Hierdurch wird die Relativgeschwindigkeit zwischen ' dem bewegten Körper "und der mitlaufenden Unterlage verringert und angenähert Haftreibung erreicht, so daß trotz stoßfreier Geschwindigkeitsände^ rung die Brems- bzw. Beschleunigungswirkung gröV ßer und der Brems- bzw. Beschleunigungsweg kleiner als bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird.
·■'■""■ Die^irrrichtung nach der Erfindung ist in gleich vorteilhafter Weise als Abbremsstrecke wie als Beschleunigungsstrecke in Förderrutschen zu verwenden und hat den besonderen Vorteil, daß sowohl .der Inhalt als auch die vielleicht nur aus Packpapier bestehende Umhüllung des Fördergutes weitgehendst geschont wird. Für Transportunternehmen, beispielsweise die Post, entfällt damit der Grund zu Reklamationen infolge Beschädigung der Pakete und Fabrikationsbetriebe, welche sich der Einrichtung nach der Erfindung bedienen, vermeiden das Beschädigen oder Zerstören der Verpackung.
Um den mitlaufenden Oberflächen der hintereinander geschalteten einzelnen Förderelemente die zur stuf en weisen Verzögerung bzw. Beschleunigung erforderliche zunehmende bzw. abnehmende Geschwindigkeit zu verleihen, werden diese mittels Flachoder Keilriementrieben bzw. Kettentrieben oder Zahn-

Claims (4)

radübersetzungen gekoppelt, "die aus'· Gründen der ' Vereinfachung vom benachbarten Förderekment angetrieben werden. Die Übersetzungen werden erfindungsgemäß so gewählt, daß die Beschleunigung oder Verzögerung der. 5' hinüberlaufenden Güter, d. h. die Geschwmdigkeitszu- oder -abnähme von Rolle zu Rolle oder von einer Förderstrecke zur nächsten annähernd gleich groß bleibt. Diese Forderung bedingt zwischen den einzelnen Stufen unterschiedliche Ubersetzungsverhältnisse. Bei mehreren an einer Fördervorrichtung gleichzeitig verwendeten Abbrems- und Beschleunigungsstrecken kann es zur Herabsetzung der notwendigen Antriebsenergie zur Bewegung der Beschleunigungs-... strecke vorteilhaft sein, deren aus Rollen oder Walzen bestehende Teile durch die bei der Abwärtsbewegung der Körper gewonnene Energie über eine gemeinsame Kopplung ohne besonderen Motorantrieb anzutreiben. Ein Motorantrieb hätte dann nur die Aufgabe, die Oberflächengeschwindigkeit der Rollen oder Bänder annähernd konstant zu halten. Im Gegensatz zur Beschaffenheit der Oberfläche der Förderrutsche selbst wird vorteilhaft in an sich bekannter Weise die Oberfläche der Rollen oder Förderbänder der Brems- oder Beschleunigungsstrecke aufgerauht und/oder für die Oberfläche dieser Förderer ein Material mit großem Reibungskoeffizienten gewählt. Auch bei nur abwärts fördernden Bremsstrecken empfiehlt es sich, die einzelnen Abbremselemente, d. h. die Rollen oder Bänder miteinander zu koppeln, so daß die Oberflächengeschwindigkeiten in festem Verhältnis zueinander stehen. Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die mit 1, 2, 3 und 4 bezeichneten Teile der Bahn bestehen in diesem Beispiel aus vier einzelnen Förderbandstrecken, die im Zuge der Förderbahn 5, 6 dem oberen abwärts führenden Teil 5 als Bremsstrecke nachgeschaltet sind. Die einzelnen Förderbänder sind mittels der durch strichpunktierte Linien angedeuteten Riemen- oder Kettentriebe verbunden, und das Förderband 1, das mit der größten Geschwindigkeit läuft, wird über ebenfalls einen Riemen- oder Kettentrieb von der Motorwelle 7 in einer solchen Riehtung angetrieben, daß die im Förderweg liegenden Oberflächenteile der Förderbänder in Bewegungsrichtung des abzubremsenden Fördergutes, d. h. in Pfeilrichtung sich mit gestaffelter Geschwindigkeit fortbewegen. Zwischen den Förderbändern liegende kurze Stege verhindern, daß Sendungen zwischenden Walzen hindurchfallen oder sich festklemmen. Ü Die gleiche Anordnung kann bei umgekehrtem Antrieb und beispielsweise anderer Neigung im Raum- ;auch als Beschleunigungsvorrichtung für Fördergut* dienen, das mit einer bestimmten sich selbst stets: gleichbleibenden Endgeschwindigkeit auf eine abwärts " fördernde Gleitbahn gebracht werden soll. Patentansprüche:
1. Aus mehreren hintereinander geschalteten, mit verschiedener Geschwindigkeit laufenden Förderelementen bestehende Fördereinrichtung zum Abbremsen von unterschiedlichem Fördergut insbesondere Postpaketen mit gegebenenfalls stoßempfindlichem Inhalt, das Rutschen oder ander« Förderstrecken durchlaufen hat, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, mit stufenweise, ab- ; nehmender Geschwindigkeit laufenden Förder elemente in an sich bekannter Weise von der demjS Fördergut innewohnenden Bewegungsenergie be-ff schleunigt werden und über je Stufe etwa gleich-a große Verzögerungen des Fördergutes ergebende% Untersetzungsgetriebe starr miteinander gekuppelt-J sind.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, daß die Oberfläche der mit unter-J schiedlicher Geschwindigkeit laufenden Förder-;
' elemente aufgerauht und/oder aus Material mit'; großen Reibungskoeffizienten gegenüber' dem~ Fördergut besteht. ;..
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder-2,
- dadurch gekennzeichnet, daß die.dem AbbremsenJ: dienende Fördereinrichtung mit einer durch die* dem Fördergut entzogene Bewegungsenergie ange-f triebenen Beschleunigungsstrecke starr gekuppelt! ist. ' - . 'r*j
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 3, dadurchf gekennzeichnet, daß ' die Beschleunigungsstreckef aus einzelnen, mit stufenweise zunehmender Ge-jj schwindigkeit laufenden Förderelementen besteht,? die über je Stufe etwa gleichgroße Beschleunigung gen des Fördergutes ergebende Ubersetzungs-f getriebe starr miteinander gekuppelt sind. 5
dadurchf
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 127 630, 434 661, 672;
französische Patentschrift Nr. 965 914; USA.-Patentschriften Nr. 1 972 .489, 2 633 971.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1049780D Pending DE1049780B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049780B true DE1049780B (de) 1959-01-29

Family

ID=590341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049780D Pending DE1049780B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1049780B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0492276A1 (de) * 1990-12-24 1992-07-01 Johann Binder Vorrichtung zum Abbremsen von Körpern nach einem freien Fall
DE4404287A1 (de) * 1994-02-11 1995-08-17 Focke & Co Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Kragen in Klappschachteln mit abgerundeten oder mehreckigen Längskanten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0492276A1 (de) * 1990-12-24 1992-07-01 Johann Binder Vorrichtung zum Abbremsen von Körpern nach einem freien Fall
DE4404287A1 (de) * 1994-02-11 1995-08-17 Focke & Co Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Kragen in Klappschachteln mit abgerundeten oder mehreckigen Längskanten
US5674542A (en) * 1994-02-11 1997-10-07 Focke & Co., (Gmbh & Co.) Apparatus for the production of blanks for collars in hinge-lid packs with rounded or polygonal longitudinal edges

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