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DE2119814A1 - Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen o.dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen o.dgl

Info

Publication number
DE2119814A1
DE2119814A1 DE19712119814 DE2119814A DE2119814A1 DE 2119814 A1 DE2119814 A1 DE 2119814A1 DE 19712119814 DE19712119814 DE 19712119814 DE 2119814 A DE2119814 A DE 2119814A DE 2119814 A1 DE2119814 A1 DE 2119814A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction element
bottles
friction
plate
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712119814
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 8402 Neutraubling Dullinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712119814 priority Critical patent/DE2119814A1/de
Publication of DE2119814A1 publication Critical patent/DE2119814A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/68Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor
    • B65G47/682Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor from a single conveyor lane consisting of one conveyor or several adjacent conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen o.dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenführen von auf mehreren Förderbahnen ankommenden, aufrecht stehenden Flaschen o.dgl. auf mindestens eine Förderbahn mittels sich verengender Leitelemente, wobei mindestens eines der Leitelemente bewegbar angetrieben ist.
  • In Flsschenbehandlungssnlngen od.dgl. ist es oftmals erforderlich, einen mehrreihigen Flaschenstrom auf eine oder zwei Flaschenreihen zusammenzuführen, die im allgemeinen einer Behandlungsmaschine zulaufen. Hierzu ist es bereits bekanntzeworden, die beispielsweise auf Plattenketten geförderten F1nschen durch schräg zur Förderrichtung verlaufende Geländer oder Führungsleisten auf eine Bahn zusammenzudrangen. Zu der Reibung der Flaschen untereinander kommt bei einer derartigen Vorrichtung noch eine starke Reibung der Flaschen an den Geländern hinzu. Da andererseits die Plattenketten mit einem Gleitmittel geschmiert werden müssen, um ein Uberschieben der Flnschen zu erleichtern und ein Kippen beim Beschleunigen zu verhindern, ist die verbleibende Vortriebskraft gering. Dementsprechend niedrig ist die Durchsatzleistung, bei der noch eine lückenlose Beschickung der einzelnen Förderbahn möglich ist. Schon bei mittleren Leistungen treten in der einzelnen Flaschenreihe Lücken auf, die zu Störungen auf der Förderbahn und in der nachgeschalteten Maschine führen können. Außerdem können sich die Flaschen in dieser bekannten Vorrichtung leicht verklemmen , wodurch die Förderung ganz unterbrochen wird.
  • Weiter ist es schon bekannt, eine schräg zur Förderrichtung verlauSende Fährungsleiste mit kleinen Röllchen zu versehen.
  • Dadurch wird zwar die Reibung an dieser Stelle etwas verYingert; insgesamt gesehen ist die Reibungsverminderung jedoch zu gering, um eine spürbare Leistungserhöhung zu ermöglichen.
  • Schließlich ist auch eine Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen mit einer parallel und einer schräg zur Fördernchtung verlaufenden Führungsleiste bekannt, die beide an der engsten Stelle dreh- und verschiebbar gelagert sind. An den freien Enden sind Hülsen befestigt, die auf Je einem exzentrischen Zapfen einer angetriebenen Welle sitzen. Der Antrieb der Wellen erfolgt über ein Zahnradpaar durch ein mit der Transportkette kämmendes Zahnrad, sodaß die Bewegungsgeschwindigkeit der Führungsleisten gering ist. Durch die hauptsächlich quer zur Transportrichtung wirkende Bewegung soll bei dieser bekannt ten Vorrichtung das Entstehen von Flaschenverkimmungen verhindert werden. Eine Erhöhung der Förderleistung ist durch diese Anordnung nicht möglich, da die Reibung zwischen Flaschen und Führungsleisten erhalten bleibt. Auch besteht die Gefahr, daß bei einer Blockierung er Führungsleisten die Transportkette angehalten oder die Vorrichtung beschädigt wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen zu schaffen, die eine äußerst hohe Durchsatzleistung und eine große Betriebssicherheit aufweist, bei der Verklemmungen der Flaschen sicher verhindert werden und die auch bei hohen Leistungen eine lückenlose Füllung der einzelnen Förderbahn ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Zusammenführungsbereich mindestens ein mit Fördertendenz schwingendes, an den Flaschen angreifendes Reibelement angeordnet ist. Vorzugsweise wird das Reibelement auf einer in sich geschlossenen Bahn mit einer derartig hohen Frequenz angetrieben, daß die vorbeilaufenden Flaschen beschleunigt werden. Den an dem schwingenden Reibelement vorbeilaufenden Flaschen wird somit ein zusätzsicher Förderimpuls erteilt, durch den die Reibung der Flnschen untereinander überwunden wird. Da das Reibelement am Flaschenumfan,g angreift, wird den Flaschen außerdem eine Drehung erteilt, die das Einfädeln der Flaschen wesentlich erleichtert Die Flaschen können daher die erfindungsgemaße Vorrichtung mit bisher nicht für möglich gehaltenen Geschwindigkeiten durchlaufen.
  • Ein besonders einfacher und wirkungsvoller Aufbau der Vorrichtung wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Ereindung dadurch erreicht, daß das Reibelement aus einer mit einem Reibungsbelag versehenen Platte besteht. Je nach Größe und Leistung der Vorrichtung kann eine verschiedene Zahl gleichartiger Reibelemente Verwendung finden.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Reibelement durch einen rotierend antreibbaren Exzenter zumindest annähernd auf einer Kreisbahn bewegbar.
  • Eine Verbesserung der Förderwirkung wird gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung dadurch erzielt, daß das Reibelement zumindest annähernd auf einer elliptischen Bahn bewegbar ist.
  • Die elliptische Bewegung kann auf verschiedene Weise erzielt werden. Die Längsachse der Ellipse liegt dabei vorzugsweise parallel zur Förderrichtung oder ist geringfügig dazu geneigt, Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden nachstehend einige Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 die Draufsicht einer Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen mit vier Reibelementen, Fig. 2 die vergrößerte Draufsicht auf ein einzelnes Reibelement der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig.3 und 4 Je eine Draufsicht auf andere Ausführungsformen von Reibelementen bzw. deren Antrieb.
  • Die Vorrichtung zum Zusammenführen' von Flaschen nach Fig. -1 und 2 ist im Bereich ein Flaschenförderanlage mit vier nebeneinander verlaufenden Plattenbändern 1, 2, 3, 4 angeordnet. Die mehrreihig zugeförderten Flaschen 5 sollen auf dem ersten Plattenband 1 allein einreihig weitergeführt werden. Dieses Plattenband 1 wird vorzugsweise mit einer größeren Geschwindigkeit als die übrigen Plattenbänder 2, 3, 4 angetrieben, deren Pntrieb durch einenElektromptor 6 mit einem Untersetzungsgetriebe 7 erfolgt. Im Zusammenführungsbereich sind quer über den nicht mehr weiter geführten Plattenbändern 2, 3, 4 z.B. vier schwingende Reibelemente 9 angeordnet, die an einem schräg verlaufenden ortsfesten Träger 12 befestigt sind. An die Reibelemente 9 schlie-'Ben sich beiderseits ortsfeste Leitelemente 10, 11 in Form von Geländern an. Gegenüber den Reibelementen 9 befindet sich gleichfalls ein Beitelement8in Form eines Geländers, das parallel zu den Plattenbändern verläuft. Die Reibelemente 9 können zum Teil durch ortsfeste Leitelemente ersetzt werden. Wichtig ist, daß zumindest an der engsten Stelle des Zusammenführungsbereichs ein schwingendes Reibelement vorhanden ist. Auch ist es möglich, weniger aber entsprechend längere Reibelemente vorzusehen und/oder das ortsfeste Geländer 8 stellenweise durch schwingende Reibelemente zu ersetzen.
  • Jedes einzelne Reibelement 9 weist eine Platte 13 auf, die mit einem beispielsweise aus Gummi bestehenden Reibungabelag 14 versehen ist. Der Reibungsbelag 14 kann mit den verschiedensten Vertefungen bzw. Erhöhungen ausgestattet sein, wodurch der eventuell zwischen Flasche und Reibungabelag vorhandene Wasserfilm leichter verdrängt und damit die Reibung erhöht wird. Die Platte 13 ist durch mehrere Federelemente 15,z.B. in Form von Gummiblöcken, mit dem ortsfesten Träger 12 verbunden. Die Federelemente 15 sind derart ausgebildet, daß ihre Eigendämpfung quer zur Förderrichtung, d.h. zur Plattenlängsrichtung, größer als parallel dazu ist. An der Rückseite der Platte 13 ist ein Schwingantrieb 16 mit einem rotierenden Unwuchtelement 17 befestigt. Der Schwingantrieb 16 kann beispielsweise aus einem Elektromotor mit einer Unwucht oder einem durckluftbetriebenen Rüttler mit einer umlaufenden Kugel o.dgl. bestehen. Durch den Schwingantrieb 16 wird die Platte 13 mitsdem Reibungabelag 14 auf einer geschlossenen Bahn bewegt, die in etwa die Form einer Ellipse 18 hat. Die Längsachse der Ellipse 18 liegt in diesem Fall parallel zur Plattenlängsrichtung. Die Frequenz des Schwingantriebs 16 ist derart gewählt, daß die Bahngeschwindigkeit der Platte 13 größer als die normale Geschwindigkeit dertvorbeilaufenden Flaschen ist. Die mit den Reibelementen 9 in Berührung kommenden Flaschen 5 werden somit durch die in Plattenlängsrichtung liegende Komponente der Schwingungen beschleunigt und gleichzeitig etwas gedreht.
  • Diese Bewegung überträgt sich infolge des engen Kontakts auch auf die benachbarten Flaschen. Durch die quer zur Plattenlängsrichtung liegende Komponente der Schwingungen werden die Flaschen in Vibration versetzt, so daß das Entstehen von Verklemmungen weitgehend unterbunden wird. Durch den zusätzlichen Anblieb der Flaschen im Zusammenführungabereich werden die Reibungskräfte der Flaschen untereinander überwunden und diese laufen mit hoher Geschwindigkeit auf das einbahnige Plattenband 1 auf.
  • Bei der Ausführung eines Reibelements 9 a nach Fig. 3 sind die Federelemente 15a schräg zur Förderrichtung bzw. zur Plattenlängsrichtung geneigt. Es kann daher anstelle eines Schwingantriebes mit einem rotierenden Unwuchtelement auch ein linearer Schwingantrieb 19,beispielsweise ein magne-tbeh angetriebener Schwinger, verwendet werden. Die Platte 13 wird dadurch auf einer Bahn bewegt, die in etwa einer Ellipse 20 entspricht, deren Längsachse zur Plattenlängsrichtung geneigt ist. Auch hierdurch ergibt sich eine starke Fördertendenz. Die Gummielemente können auch durch Blattfedern ersetzt werden, wobei dann eine in etwa kreisbogenförmige Bewegungsbahn für die Platte entsteht.
  • Bei der Ausführung eines Reibelements 9b nach Fig. 4 steht die Platte 13 mit einem beispielsweise durch einen Motor 21 antreibbaren exzentrischen Zapfen 22 in Verbindung. Die Platte 13 wird dadurch auf einer Kreisbahn 23 bewegt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE
    Vorrichtung zum Zusammenführen von auf mehreren Förderbahnen ankommenden, aufrecltstehenden Flaschen o.dgl. auf mindestens eie Förderbahn mittels sich verengender Leitelemente, wobei mindestens eines der Leitelemente bewegbar angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Zusammenführungsbereich mindestens ein mit Fördertendenz schwingendes, an den Flaschen(5) angreifendes Reibelement (9,9?,9b) angeordnet ist.
  2. 2. Vorricht'ung'nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (9,9,9b) aus einer mit einem Roibungsbelng (14) versehenen Platte (13) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch-1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (9b) durch einen rotierend antreibbaren Exzenter (22) zumindest annähernd auf einer Kreisbahn(23) bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (9,9a) zumindest annähernd auf einer elliptischen Bahn (18t20) bewegbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (9) durch Federelemente (15) gelagert ist, deren Dämpfung in Förderrichtung kleiner als quer dazu ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (gar) durch Federelemente (15R) gelagert ist, die unter einem Winkel zur Förderrichtung angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch zekennzeichnet, daß das Reibelement (9) mit einem ein rotierendes Unwuchtelement (17) aufweisenden Schwingantrieb (16) verbunden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement (9a) mit einem linearen Schwingantrieb (19) verbunden ist.
DE19712119814 1971-04-23 1971-04-23 Vorrichtung zum Zusammenführen von Flaschen o.dgl Pending DE2119814A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2411317A1 (de) * 1973-03-26 1974-10-17 Stork Amsterdam Einrichtung zur ausrichtung aufrecht stehender zylindrischer behaelter in einer reihe
FR2573055A1 (fr) * 1984-11-09 1986-05-16 Gebo Armaturen Regroupeur de bouteilles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2411317A1 (de) * 1973-03-26 1974-10-17 Stork Amsterdam Einrichtung zur ausrichtung aufrecht stehender zylindrischer behaelter in einer reihe
FR2573055A1 (fr) * 1984-11-09 1986-05-16 Gebo Armaturen Regroupeur de bouteilles

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