DE1049649B - - Google Patents
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- DE1049649B DE1049649B DENDAT1049649D DE1049649DA DE1049649B DE 1049649 B DE1049649 B DE 1049649B DE NDAT1049649 D DENDAT1049649 D DE NDAT1049649D DE 1049649D A DE1049649D A DE 1049649DA DE 1049649 B DE1049649 B DE 1049649B
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- ring
- carbon ring
- rings
- mechanical seal
- sliding
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- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical group [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 15
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/38—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member sealed by a packing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Sealing (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Gleitringdiclitung aus zwei aufeinander gleitenden Ringen, von denen
einer aus Kohle und der andere aus Metall besteht.
Bei den bekannten Gleitringdichtungen ist ein Ring stationär angeordnet, während der andere Ring mit
der Welle umläuft. Beide Ringe sind gegenüber ihren zugeordneten Maschinenteilen durch elastische Dichtungen
abgedichtet. Einer der beiden Ringe wird durch eine oder mehrere axial wirkende Federn axial gegen
den anderen Ring gepreßt. Um eine ausreichende Abdichtung zwischen den beiden Ringen zu erzeugen, hat
man die Fläche des Kohleringes kleiner gewählt als die des metallischen Ringes, so daß der spezifische Flächendruck
zwischen den beiden Ringen vom Kohlering bestimmt wurde. Bei größerem Verschleiß bestand bei
diesen bekannten Ausführungen die Gefahr, daß der Kohlering aufplatzte, insbesondere dann, wenn höhere
Drücke abzudichten waren.
Im Gegensatz zu den bekannten Gleitringdichtungen, bei denen ein Metallring und ein Kohlering mit
verschieden großen, dem Dichtspalt zugekehrten Stirnflächen aufeinander gleiten, wird gemäß der Erfindung
A rOrgeschlagen, daß die Stirnfläche des Kohleringes größer als die gegebenenfalls hervorstehende metallische
Dichtfläche ist. Somit wird die spezifische Flächenpressung zwischen den beiden Ringen durch
die Größe der metallischen Gleitfläche bestimmt. Dieser Vorschlag baut auf der Erkenntnis auf, daß die Dichtbreite der Ringflächen keinen praktischen Einfluß auf
das Dichtvermögen hat. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß durch den größeren Kohlering die Wärme
besser abgeführt wird, während durch die Reduzierung der eigentlichen Lauffläche die Erwärmung zwischen
den beiden Ringen weitgehend verringert wird. Die erfindungsgemäße Dichtung eignet sich besonders gut
zum Abdichten von unter hohem Druck stehenden Medien, ohne daß die Gefahr des Platzens des Gleitringes
besteht. Hieran ändert auch größerer Verschleiß des Kohleringes nichts, da die vom Druck beaufschlagte
Zone des Kohleringes seine große radiale Stärke beibehält.
A7Orzugsweise ist der mittlere Durchmesser des metallischen Ringes kleiner als der des Kohleringes.
Erst dann, wenn Drücke bis zu 50 atü abzudichten sind, nähern sich die beiden mittleren Durchmesser
der beiden Ringe.
Schließlich ist der Anpreßdruck der Gleitringe aus Stabilitätsgründen größer als der Innendruck, wodurch
die Dichtfähigkeit verbessert und der Spalt zwischen den beiden Gleitringen beim Undichtwerden
durch Schwebeteilchen wieder geschlossen wird. Auftretende Druckstöße können bei einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Gleitringdichtung kein Abheben der Ringe herbeiführen. Als besonders vorteilhaft hat es
Gleitringdichtung
Anmelder:
Goetzewerke Friedrich Goetze
Aktiengesellschaft,
Burscheid bei Köln,
Bürgermeister-Schmidt-Str. 6
Aktiengesellschaft,
Burscheid bei Köln,
Bürgermeister-Schmidt-Str. 6
Dipl.-Ing. Ehrhard Mayer, Hilgen,
ist als Erfinder genannt worden
sich erwiesen, die vorgeschlagene Ringausbildung für sogenannte innenangeordnete Gleitringdichtungen zu
verwenden, da die Zentrifugalkraft der Spaltströmung entgegenwirkt.
Die an sich bekannte ortsfeste Lagerung des Kohleringes hat sich als besonders geeignet erwiesen. Hinzu
kommt, daß beide Gleitringe elastisch gelagert sind, um eventuell auftretende Schwingungen ausgleichen
zu können.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Kohlering 1 sitzt unter Zwischenschaltung eines Gummiringes 2 in dem Deckel 3 des abzudichtenden
Gehäuses 4. Auf der Welle 5 ist der Klemmring 6 befestigt, an dem sich die Schraubenfedern 7 abstützen,
die den Gleitring 8 über den Zwischenring 9 unter Zwischenschaltung des Gummiringes 10 gegen den
Kohlering 1 drücken. Der Gleitring 8 weist die kleinere Lauffläche auf. Es handelt sich hier um eine sogenannte
innenangeordnete Gleitringdichtung, bei der das abzudichtende Medium den Gleitring 8 von außen
umspült, so daß die Spaltströmung entgegengesetzt zur Zentrifugalkomponente verläuft.
Claims (2)
1. Gleitringdichtung, bei der ein Metallring und ein Kohlering mit verschieden großen, dem Dicht-
809 747/264
spalt zugekehrten Stirnflächen aufeinander gleiten, wobei eine Kraft, z.B. eine Feder, beide Ringe
gegeneinanderpreßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche des Kohleringes größer als die gegebenenfalls
hervorstehende metallische Dichtfläche ist.
2. Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlering in an sich bekannter
Weise ortsfest gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: . USA.-Patentschriften Nr. 2 797 940, 2 710 206.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 747/264 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1049649B true DE1049649B (de) | 1959-01-29 |
Family
ID=590227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1049649D Pending DE1049649B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1049649B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162144B (de) * | 1959-10-08 | 1964-01-30 | Chesterton A W Co | Gleitringdichtung |
| US4296935A (en) * | 1978-10-09 | 1981-10-27 | Hitachi, Ltd. | Mechanical seal |
-
0
- DE DENDAT1049649D patent/DE1049649B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162144B (de) * | 1959-10-08 | 1964-01-30 | Chesterton A W Co | Gleitringdichtung |
| US4296935A (en) * | 1978-10-09 | 1981-10-27 | Hitachi, Ltd. | Mechanical seal |
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